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Mi
03
Jun
2026
Teamtag der JPRS-Bauabteilung verbindet UNESCO-Welterbe mit klimafreundlicher Zementproduktion
Baugeschichte, moderne Baustofftechnologie und die Herausforderungen des Klimaschutzes standen im Mittelpunkt eines zweitägigen Teamtages der Bauabteilung der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg. Die Fahrt führte die Lehrkräfte vom 31.5. bis 1.6.26 nach Hildesheim und in das Holcim-Zementwerk Höver bei Hannover. An der Exkursion nahmen Katja Denner, Roman Thomas, Bernd Ritter, Roland Weinbrenner, Kai Ludwig, Holger Gerlach sowie Referendar Timo Klas teil. Der gemeinsame Teamtag verband die Auseinandersetzung mit bedeutenden Bauwerken vergangener Jahrhunderte mit einem Blick auf die Zukunft der Baustoffindustrie und bot zugleich Raum für fachlichen Austausch und Teambildung.
Den Auftakt bildete ein gemeinsames Mittagessen im traditionsreichen Knochenhauer-Amtshaus in Hildesheim. Anschließend begab sich die Gruppe unter der Leitung von Stadtführerin Claudia Mai auf eine bauhistorische Entdeckungsreise durch die niedersächsische Domstadt. Im Mittelpunkt standen dabei die weltberühmten UNESCO-Welterbestätten, insbesondere die Michaeliskirche und der Hildesheimer Dom. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten einen anschaulichen Einblick in die Entwicklung mittelalterlicher Baukunst und erfuhren, wie eng Architektur, Handwerk und gesellschaftlicher Wandel seit Jahrhunderten miteinander verknüpft sind. Die eindrucksvollen Bauwerke machten deutlich, dass nachhaltiges Bauen und langlebige Konstruktionen keine modernen Erfindungen sind, sondern seit jeher zu den großen Leistungen der Baukultur zählen.
Neben den fachlichen Inhalten bot die Führung zahlreiche Gelegenheiten zum kollegialen Austausch. Gerade außerhalb des Schul- und Arbeitsalltags entstanden viele Gespräche über aktuelle Herausforderungen im Bauwesen, über Unterrichtsinhalte sowie über die Entwicklung zukünftiger Bau- und Energiekonzepte.
Der zweite Tag stand ganz im Zeichen moderner Baustoffproduktion. Ziel war das Holcim-Zementwerk Höver, eines der größten und technologisch modernsten Zementwerke Deutschlands. Nach der Begrüßung durch Dr. Jesko Gerlach erhielten die Besucherinnen und Besucher eine umfassende Einführung in die Herstellung des wichtigsten Bindemittels der Bauwirtschaft. Während der Werksführung wurden die einzelnen Produktionsschritte von der Rohstoffgewinnung über die Aufbereitung und den Brennprozess bis hin zur Qualitätssicherung erläutert. Besonders großes Interesse fanden die Bereiche Materialentwicklung und Laborprüfung, in denen die Eigenschaften der Baustoffe kontinuierlich überwacht und weiterentwickelt werden.
Im Mittelpunkt des Besuchs stand jedoch die Frage, wie die Zementindustrie ihre Klimabilanz verbessern kann. Die Herstellung von Zement zählt weltweit zu den CO₂-intensiven Industrieprozessen. Ein erheblicher Teil der Emissionen entsteht dabei nicht durch den Energieverbrauch, sondern unmittelbar durch die chemische Umwandlung des Kalksteins während der Klinkerproduktion. Diese sogenannten Prozessemissionen lassen sich nur begrenzt durch Energieeinsparungen reduzieren und stellen die Branche vor große Herausforderungen.
Vor diesem Hintergrund präsentierten die Verantwortlichen des Werkes die umfangreichen Maßnahmen zur Dekarbonisierung der Produktion. Dazu gehören die verstärkte Nutzung alternativer Brennstoffe, die Verringerung des Klinkeranteils in modernen Zementen sowie die Entwicklung neuer Herstellungsverfahren. Besonderes Augenmerk galt dem innovativen CO₂-Abscheidungsprojekt am Standort Höver. Dort wird derzeit eine neuartige Membrantechnologie erprobt, mit deren Hilfe Kohlendioxid direkt aus den Abgasen der Zementproduktion abgeschieden werden kann. Ziel ist es, einen Großteil der unvermeidbaren Prozessemissionen aufzufangen und für eine spätere Nutzung oder Speicherung bereitzustellen.
Die vorgestellten Forschungsergebnisse verdeutlichten, welches Potenzial in diesen Technologien steckt. Nach Angaben von Holcim könnte die neue Technik künftig einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der deutschen und europäischen Klimaziele leisten. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die Transformation der Baustoffindustrie nur im Zusammenspiel von technischer Innovation, politischer Unterstützung und einer steigenden Nachfrage nach klimafreundlichen Baustoffen gelingen kann.
Für die Lehrkräfte der Bauabteilung bot der Teamtag eine eindrucksvolle Verbindung von Vergangenheit und Zukunft. Während in Hildesheim die Baukunst vergangener Jahrhunderte im Mittelpunkt stand, zeigte das Werk Höver, mit welchen technologischen Lösungen die Bauwirtschaft den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts begegnet. Die Exkursion machte deutlich, dass die Entwicklung nachhaltiger Bauweisen nicht nur eine technische Aufgabe ist, sondern auch ein gesellschaftliches Projekt, das Fachwissen, Innovationsbereitschaft und Zusammenarbeit erfordert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zogen ein durchweg positives Fazit und kehrten mit zahlreichen neuen Eindrücken und fachlichen Impulsen zurück.
Mi
27
Mai
2026
Schulpartnerschaft mit Leżajsk: Schülerinnen und Schüler der JPRS besuchen Danzig
Zwischen der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg und der polnischen Partnerschule Zespół Szkół Technicznych (ZST) in Leżajsk besteht seit 2019 eine Schulkooperation. Im Mai letzten Jahres wurde die jahrelange Zusammenarbeit beider Schulen vertraglich besiegelt.
Vom 19.-24.4.26 trafen sich nun zum dritten Mal in Folge Schülerinnen und Schüler aus Leżajsk und aus Friedberg im Danziger St. Maximilian Kolbe Haus der Versöhnung und Begegnung. Das Gästehaus wird von Franziskanermönchen betrieben, die den Besucherinnen und Besuchern eine komfortable und zentrumsnahe Unterkunft und sehr schmackhafte polnische Mahlzeiten bieten. Gefördert wurde die Begegnung durch das Deutsch-Polnische-Jugendwerk (DPJW).
Die polnische Gruppe kam aus dem Karpatenvorland mit dem Zug nach Danzig und wurde von den Lehrerinnen Alfreda Grabowska-Błońska, Małgorzata Pieniążek und Joanna Stępień begleitet. Die JPRS-Gruppe reiste die über 1000 km mit dem Flugzeug an. Sie bestand aus Auszubildenden des dritten Ausbildungsjahres (Elektroniker für Betriebstechnik, Elektroanlagen-monteure und Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik) und aus Schülern des Beruflichen Gymnasiums (BG) mit dem Schwerpunkt Mechatronik. Die Betreuung der deutschen Gruppe erfolgte durch die Lehrkräfte Madlen Krawatzek, Torsten Schöllner und Stefan Milk.
Am ersten Tag stand ein gegenseitiges Kennenlernen unter der Anleitung der Organisatoren des St. Maximilian Kolbe Hauses, Jakub Garsta und Patrycja Kaleczyc, auf dem Plan. Im Fokus stand dabei neben einer Sprachanimation in beiden Sprachen die gegenseitige Präsentation der jeweiligen Schulen und Schulsysteme, um dadurch Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Bildungssysteme kennenzulernen. Den Abschluss des Tages bildete ein gemeinsamer Abend in der Stadt.
Am folgenden Tag fand am Vormittag ein weiteres Kennenlernen statt, und es erfolgte die Vorstellung des geplanten Wochenprogrammes. Nachmittags besuchte die Gruppe gemeinsam ein Bowlingcenter und danach das sehr moderne Bernsteinmuseum von Danzig, der „Welthauptstadt“ des Bernsteins. Der Dienstag wurde vormittags dazu genutzt, eine Stadtrally durch die historische Danziger Altstadt in gemischten Gruppen zu absolvieren. Dazu gab es für die Schülerinnen und Schüler Aufgaben aus den Bereichen Geschichte und Architektur.
Zu einem Besuch in Danzig gehört es, sich mit der Geschichte der Solidarność-Gewerkschaft zu beschäftigen. Dazu besichtigten die Teilnehmer am Mittwoch das Europäische Solidarność-Zentrum, ein sehr interessantes und lebendig gestaltetes Museum. Am Donnerstag besuchte die Gruppe die Werft PGZ Stocznia Wojenna in Gdynia, die älteste in Betrieb befindliche Werft Polens. Auf der Rückreise von Gdynia nach Danzig wurde ein Zwischenstopp in dem wunderschönen Ostseekurort Sopot eingelegt.
Am Freitag hieß es nach einer Abschlussrunde Abschied zu nehmen und die Heimreise anzutreten. Geblieben sind bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern großartige Erinnerungen und neu entstandene länderübergreifende Freundschaften.
Mi
27
Mai
2026
Gymnasiasten der JPRS besuchen die Firma Energor in Ossenheim
Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 des Leistungskurses Bautechnik am Beruflichen Gymnasium der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg besuchten kürzlich die Firma Energor in Ossenheim. Begleitet wurden sie von ihrem Lehrer Holger Gerlach.
Geschäftsführer Matthias Preußner stellte den Betrieb ausführlich vor und erklärte den jungen Menschen die verschiedenen Aufgabenbereiche des Unternehmens. Besonders im Mittelpunkt standen die fachgerechte Speiserestentsorgung sowie die nachhaltige Verarbeitung organischer Abfälle zur Gewinnung von Biogas.
Die Schülerinnen und Schüler erhielten interessante Einblicke in die Abläufe der modernen Energiegewinnung und erfuhren, wie aus Speiseresten umweltfreundliche Energie entsteht. Anschaulich wurde erklärt, wie Biogas zur Stromproduktion genutzt wird und welchen wichtigen Beitrag das Unternehmen zum Umwelt- und Klimaschutz leistet.
Herr Preußner betonte außerdem die Verantwortung des Betriebs gegenüber der Umwelt sowie die Bedeutung nachhaltiger Kreislaufwirtschaft. Die Gymnasiastinnen und Gymnasiasten der JPRS zeigten großes Interesse und stellten zahlreiche Fragen zu den technischen Abläufen und den ökologischen Vorteilen der Energiegewinnung.
Am Ende des Besuchs zeigten sich die Schülerinnen und Schüler beeindruckt von der Verbindung aus moderner Technik, Nachhaltigkeit und verantwortungsbewusstem Umgang mit den Ressourcen. Die Exkursion zur Firma Energor in Ossenheim bot viele neue Eindrücke und verdeutlichte, wie innovative Unternehmen aktiv zum Umweltschutz beitragen können.
Mi
27
Mai
2026
Studienfahrt der JPRS nach Madrid: Kultur, Geschichte und spanisches Lebensgefühl
Vom 20. bis 24. April 2026 unternahm der Spanischkurs der 12. Jahrgangsstufe des Beruflichen Gymnasiums (BG12) der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg eine abwechslungsreiche Kursfahrt nach Madrid. Begleitet von ihren Lehrkräften Claudia Schirm und Klaus Peppler erwarteten die Schülerinnen und Schüler fünf Tage voller Kultur, Geschichte, Kunst und spanischer Lebensfreude. Bereits beim Anflug auf die spanische Hauptstadt war die Vorfreude groß. In Madrid erlebte die Gruppe das warme Wetter, die lebendigen Plätze und die besondere Atmosphäre der Hauptstadt Spaniens.
Schon am ersten Programmtag standen zahlreiche Besichtigungen auf dem Plan, für die die Schülerinnen und Schüler Vorträge vorbereitet hatten. Besonders beeindruckend war der Besuch der Kathedrale Santa María la Real de La Almudena. Dort erfuhren die jungen Menschen viel über die lange Entstehungsgeschichte sowie die Einweihung durch Papst Johannes Paul II. Die farbenfrohe Deckengestaltung, der prachtvolle Altar und die ruhige Krypta hinterließen einen bleibenden Eindruck. Ein Höhepunkt war der Blick von der Kuppel über die Dächer Madrids.
Auch das Literatenviertel Barrio de las Letras faszinierte die Gruppe. Dort begegnete man berühmten spanischen Schriftstellern wie Miguel de Cervantes oder Lope de Vega auf besondere Weise: Ihre Zitate sind direkt in das Straßenpflaster eingelassen. So wurde Literatur plötzlich greifbar und lebendig.
Ein weiteres Thema der Reise war die spanische Tradition des Stierkampfes. In der berühmten Arena Plaza de Toros de Las Ventas lernten die Schülerinnen und Schüler den Ablauf eines traditionellen Stierkampfes kennen und erfuhren mehr über die Rollen von Matadoren, Picadores und Banderilleros. Interessant für die Gruppe war auch, dass inzwischen immer mehr Frauen im Stierkampf aktiv sind, obwohl dieser Bereich lange ausschließlich Männern vorbehalten war.
Natürlich spielte auch Fußball eine wichtige Rolle. Beim Besuch des Estadio Santiago Bernabéu beeindruckten vor allem die moderne Architektur und die riesigen Zuschauerränge. Außerdem beschäftigte sich der Spanisch-Kurs der JPRS mit der Bedeutung der beiden großen Madrider Vereine Real Madrid und Atlético Madrid für die Stadt und die spanische Fußballkultur.
Neben historischen und politischen Themen lernte die Gruppe auch moderne Seiten Madrids kennen. Das alternative Viertel Malasaña mit seinen kleinen Cafés, Street-Art-Kunstwerken und dem lebendigen Nachtleben zeigte eine kreative und junge Seite der Stadt. Dort wurde auch die Bedeutung des Flamencos als wichtiger Bestandteil spanischer Kultur näher beleuchtet. Eine Flamenco-Show vor Ort begeisterte die Gruppe mit emotionalem Gesang, eindrucksvollem Tanz und traditioneller Gitarrenmusik.
Ein weiteres Highlight war der Besuch des Palacio Real. Die prunkvollen Räume des Königspalastes vermittelten eindrucksvoll die Geschichte der spanischen Monarchie. Auch politisch gewann die Gruppe neue Einblicke: Im Palacio de Cibeles, dem heutigen Rathaus Madrids, standen Themen wie die spanische Demokratie, der Konflikt mit Katalonien und die Aufgaben des Senats im Mittelpunkt.
Auch die Kunst kam nicht zu kurz. Im weltberühmten Museo del Prado bestaunte der Kurs Werke von Diego Velázquez, Francisco de Goya und Hieronymus Bosch. Besonders das berühmte Gemälde „Las Meninas“ von Velázquez beeindruckte viele Schülerinnen und Schüler nachhaltig.
Die Pfarrkirche San Jerónimo el Real beeindruckte die Gruppe durch ihre historische Architektur und ihre besondere Bedeutung für die spanische Königsfamilie. Früher war sie eng mit dem königlichen Hof verbunden und bis heute finden dort wichtige religiöse Zeremonien statt. Der Parque del Retiro bot Gelegenheit zur Erholung. Der große See mit dem Denkmal von König Alfonso XII., alte Bäume und ruhige Wege bildeten einen angenehmen Kontrast zum hektischen Stadtleben.
Die Kursfahrt nach Madrid bleibt für den BG12-Spanischkurs eine unvergessliche Erfahrung. Neben zahlreichen Eindrücken aus Geschichte, Politik, Kunst und Kultur stärkte die Reise auch das Gemeinschaftsgefühl der Gruppe. Für viele wird sie als eines der schönsten Erlebnisse der Schulzeit in Erinnerung bleiben.
Di
05
Mai
2026
Einblick in die Rechtsprechung: Berufsfachschüler besuchen Gerichtsverhandlungen
Einen besonderen Einblick in die Welt der Rechtsprechung erhielten kürzlich zwei elfte Klassen des Berufsfachschulzweigs der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS). Im Rahmen des Ethik-Unterrichts besuchten die Schülerinnen und Schüler das Amtsgericht Friedberg, um dort an realen Gerichtsverhandlungen teilzunehmen. Begleitet wurden sie von ihren Lehrern Niklas Göpel und Dr. Sven-Olaf Krusch. In der Berufsfachschule der JPRS erlangen die Schülerinnen und Schüler nach zwei Jahren den Realschulabschluss. Damit haben sie sehr gute Voraussetzungen für eine anschließende Berufsausbildung.
Der Besuch knüpfte unmittelbar an das im Unterricht behandelte Thema „Recht und Gerechtigkeit“ an. Ziel war es, den Jugendlichen nicht nur theoretisches Wissen zu vermitteln, sondern ihnen auch praktische Einblicke in die Funktionsweise des Rechtsstaats zu ermöglichen. Insbesondere sollten das Bewusstsein für Recht und Unrecht geschärft werden sowie die Erkenntnis wachsen, dass eigenes Fehlverhalten strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.
Vor Ort konnten die Schülerinnen und Schüler zwei von der Amtsrichterin geleitete Verhandlungen verfolgen und so den Ablauf eines Gerichtsprozesses aus nächster Nähe erleben – von der Eröffnung der Sitzung über die Befragung der Angeklagten und Zeugen bis hin zur Urteilsverkündung. Viele zeigten sich beeindruckt von der Struktur und Ernsthaftigkeit der Verfahren.
„Es war ganz anders, als ich es mir vorgestellt habe“, berichtete eine Schülerin im Anschluss. Besonders spannend sei gewesen zu beobachten, wie detailliert die einzelnen Fälle verhandelt wurden und welche Rolle die Beteiligten – Richterin, Staatsanwaltschaft, Verteidiger – dabei einnahmen.
Für die Schülerinnen und Schüler war es sehr spannend, dass sie echte Gerichtsverhandlungen beobachten konnten. Ihre Rückmeldungen machten deutlich, wie ungewohnt und zugleich eindrücklich die unmittelbare Begegnung mit der Justiz für viele war.
Die begleitenden Lehrkräfte Herr Göpel und Dr. Krusch zeigten sich zufrieden mit dem Verlauf des Besuchs. Solche außerschulischen Lernorte seien eine wertvolle Ergänzung zum Unterricht, da sie theoretische Inhalte greifbar machten und nachhaltige Eindrücke hinterließen.
Der Besuch am Amtsgericht Friedberg wird den Schülerinnen und Schülern somit nicht nur als spannende Erfahrung in Erinnerung bleiben, sondern auch als wichtiger Schritt hin zu einem bewussteren Umgang mit Recht und Eigenverantwortung im Alltag
Do
30
Apr
2026
Lernort Natur: BzB Wald Klasse der JPRS setzt Maßstäbe in Naturschutz und praxisnaher Bildung
Die BzB Wald Klasse der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg zeigt eindrucksvoll, wie moderner Unterricht, Nachhaltigkeit und aktiver Naturschutz zusammenfinden. BzB ist die Abkürzung für Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung. Die BzB Wald Klasse verlagert Lernen bewusst ins Freie: Der Unterricht findet an den Steinfurther Teichen statt, wo die Schülerinnen und Schüler begleitet von ihren Lehrern Bernd Ritter und Johannes Weil projektorientiert im realen Ökosystem arbeiten, Maßnahmen planen, fachgerecht umsetzen und ihre Wirkung überprüfen. So entstehen sichtbare Verbesserungen für Flora und Fauna und tragfähige Kompetenzen für die Zukunft. Im Mittelpunkt steht der ökologische Anspruch: Naturschutz wird nicht theoretisch diskutiert, sondern verantwortungsvoll praktiziert.
Die Bandbreite der umgesetzten Projekte ist groß. Errichtete Hirschkäfermeiler und Insektenhotels bieten Wildbienen, Käfern und anderen Nützlingen dringend benötigte Nist- und Überwinterungsplätze – ein Beitrag, der die Bestäubung im Umfeld stärkt und die Artenvielfalt fördert. Entlang geeigneter Uferzonen wurden Brutstellen für Enten angelegt, um die Aufzuchtchancen der Tiere zu verbessern und stabile Populationen zu unterstützen. Mit gezielten Aufforstungen wiederum wird der Waldbestand verjüngt und klimaresilient weiterentwickelt. Standortgerechte Baumarten und eine sorgfältige Pflege sorgen dafür, dass sich ein vielfältiger Mischwald etablieren kann.
Besondere Aufmerksamkeit widmen die Lernenden dem Schutz des Eisvogels. Für die Anlage neuer Brutmöglichkeiten wurden Steilhänge erweitert, Hindernisse beseitigt und der Zugang zu geeigneten Uferbereichen verbessert. Sorgfältig und nach naturschutzfachlichen Kriterien entfernte man Bäume, die den Anflug erschwerten, und passte die Steilwand an, damit sichere, trockene Niströhren entstehen konnten. Dieses Vorgehen veranschaulicht, was den Bildungsgang ausmacht: Biologische Kenntnisse, handwerkliche Präzision und Verantwortungsbewusstsein greifen ineinander, um konkrete Lebensräume aufzuwerten. Gleichzeitig lernen die Schülerinnen und Schüler Eingriffe naturverträglich zu planen, gesetzliche Rahmenbedingungen zu beachten, Arbeitsschutz zu berücksichtigen und Erfolge systematisch zu dokumentieren. Aus Theorie wird Praxis und aus Praxis messbarer Nutzen für die Biodiversität.
Über den Projekterfolg hinaus verfolgen die Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung (BzB) übergeordnete Ziele: Sie bereiten verlässlich auf die Berufs- und Arbeitswelt vor und zielen auf den Hauptschulabschluss bzw. den qualifizierten Hauptschulabschluss. Dabei stehen Pünktlichkeit, Beständigkeit, Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit ebenso im Fokus wie Teamfähigkeit und Verantwortungsbereitschaft. Der Unterricht ist berufsnah und projektorientiert organisiert, sodass reale Arbeitsaufträge, klare Abläufe und strukturierte Dokumentation zum Alltag gehören. Die Lernenden erhalten einen realistischen Einblick in betriebliche Prozesse, erwerben grundlegende handwerkliche Fertigkeiten, stärken ihre sozialen Kompetenzen und entwickeln die Fähigkeit, nachhaltige Entscheidungen zu treffen. Damit schafft der Bildungsgang eine solide Basis für weiterführende Wege wie Berufsfachschule und Berufsausbildung und eröffnet Perspektiven in Umwelt-, Handwerks- und Dienstleistungsberufen.
Die BzB Wald Klasse ist damit weit mehr als ein Klassenzimmer im Grünen. An den Steinfurther Teichen wird Natur zum Lernlabor für ökologische Zusammenhänge, in dem Artenkenntnis, Bodenkunde, Gewässerökologie und Waldentwicklung direkt erfahrbar werden. Wer hier arbeitet, erwirbt Fertigkeiten vom Bau von Nisthilfen bis zur Pflanz- und Pflegearbeit, trainiert Projektmanagement von der Idee über die Materialplanung bis zur Erfolgskontrolle und stärkt Kommunikation und Teamgeist in realen Arbeitssituationen.
All dies zielt auf eine zentrale Zukunftskompetenz: nachhaltig zu denken und zu handeln. Der Bildungsgang der JPRS verbindet so fachliche Qualität mit Sinnstiftung und macht erlebbar, dass Naturschutz und Artenvielfalt nicht nur Schlagworte sind, sondern das Ergebnis kluger Planung, verlässlicher Teamarbeit und gelebter Verantwortung. Für interessierte Schülerinnen und Schüler eröffnet sich hier die Chance, Natur zu verstehen, sie aktiv zu schützen und dabei Fähigkeiten zu entwickeln, die sowohl in weiterführenden Bildungswegen als auch im Beruf gefragt sind. Die BzB Wald Klasse in Friedberg zeigt, wie Schule Zukunft gestaltet: praxisnah, wirksam und zum Wohl unserer gemeinsamen Lebensgrundlagen.
Do
30
Apr
2026
Deutsch-Französisches KFZ Projekt AutoKultur: Schüler aus Lyon besuchen JPRS
Seit 2024 kooperieren die KFZ-Abteilungen der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg und der Société d’Enseignement Professionnel du Rhône (SEPR) im französischen Lyon. Die SEPR ist das zentrale Berufsbildungszentrum der Region Rhône-Alpes. Der Name des gemeinsamen länderübergreifenden Projektes lautet AutoKultur. Finanziell gefördert wird der Schüleraustausch durch das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) und den Förderverein der JPRS.
Im Rahmen der Schulpartnerschaft hatten KFZ-Berufsschülerinnen und -schüler der JPRS im November 2025 die SEPR in Lyon besucht. Im April kamen nun die französischen Schüler zum Gegenbesuch. Von Seiten der JPRS betreuten die Lehrkräfte Nico Diehl, Lorenz Nockemann, Thomas Vollmuth, Ralf von der Fecht und Claudia Schirm den Schüleraustausch. Bei dem gemeinsamen Projekt AutoKultur wirkten zehn KFZ-Lehrlinge aus dem 3. Lehrjahr mit: Ashkan Heidary, Jason Herdt, Victoria Holstein, Dennis Ignatenko, Jorair Jamiulahmadi, Maxim Knechtges, Yannis Plaumann, Pashakan Quayoumi, Dominik Stanzel und Justin-Luca Wiederhold.
Nach einem Kennenlernworkshop lernten die deutschen und französischen Schülerinnen und Schüler in Lyon unter der Anleitung des Lehrers Viktor Sao Vicente die grundlegenden Techniken des Entfernens von Beulen im Blech und des Spachtelns. Gemeinsam besuchten sie die internationale Fachmesse Solutrans für Güter- und Nahverkehr in Lyon. Ein weiteres Highlight war der Besuch der Firma „Groupe Chopard“. Deren Geschäftsfeld besteht in der professionellen Beseitigung von technischen und optischen Schäden bei jungen Gebrauchtwagen. Kulturelle Aktivitäten waren auch Bestandteil des Programms. Die Schülerinnen und Schüler besuchten zusammen mit den betreuenden Lehrkräften die neoromanische Basilika Notre-Dame de Fourvière, erkundeten zudem den Altstadtkern von Lyon und besichtigten das römische Amphitheater.
Vom 12.4. bis 14.4.26 kamen acht Schülerinnen und Schüler aus einer KFZ-Mechaniker-Klasse des SEPR nach Deutschland. Begleitet wurden sie von ihren Lehrerinnen Beata Petit und Cristiane Werlang. Die Gruppe war im Hotel Spöttel in Bad Nauheim untergebracht. An der JPRS in Friedberg wurden die Gäste aus Lyon herzlich von Schulleiter Nick Szymanski und den am Projekt beteiligten Lehrkräften begrüßt und in Empfang genommen.
Schwerpunkte des AutoKultur Projekts in Friedberg waren Fahrzeugtuning und Teambuilding. Im Fokus stand die Umrüstung eines Standardfahrwerks auf ein Gewindefahrwerk am Fahrzeug Audi A3 Sportback. In deutsch-französischen Zweiergruppen widmeten sich die Schülerinnen und Schüler jeweils unterschiedlichen Einzelschritten, die im Rahmen einer Fahrwerksumrüstung durchzuführen sind, darunter die Demontage, Montage und Einstellung des Fahrwerkssystems.
Ergänzend zu den Projektarbeiten in der Werkstatt und den Unterrichtsräumen der KFZ-Abteilung fanden zahlreiche gemeinsame Ausflüge und Gruppenaktivitäten statt, darunter eine geführte Tour durch die Klassikstadt Frankfurt mit geführter Besichtigung bei der Dörr Group, eine geführte Tour im Dialogmuseum in Frankfurt, ein Besuch des Audi-Werks in Neckarsulm sowie ein Kart-Rennen in Großzimmern als Abschlussveranstaltung.
Die französischen und deutschen Schülerinnen und Schüler gaben durchweg positive Rückmeldungen. Sie freuten sich über die Gelegenheit zusammen an einem länderübergreifenden KFZ-Projekt zu arbeiten. Teambildende Maßnahmen und gemeinsame kulturelle Aktivitäten förderten das Kennenlernen und ermöglichten neue Freundschaften. Mit dem Projekt AutoKultur wollen beide Berufsschulen für ihre Auszubildenden die Vielfalt der KFZ-Branche erlebbar machen und den interkulturellen Austausch zwischen den Schülerinnen und Schülern fördern.
Mo
30
Mär
2026
Zahlreiche Besucher kamen zum 4. Berufsinformationstag an der JPRS
An der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg fand am 24.3.26 bereits zum vierten Mal der Berufsinformationstag als informative Jobbörse für Schülerinnen und Schüler statt. Über 30 Unternehmen, Hochschulen, Bildungseinrichtungen, Vereine und Innungsverbände stellten sich in der Berufsschule vor. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Möglichkeit sich über verschiedene Berufswege zu informieren. Die Schülerinnen und Schüler kamen mit den Ausstellern ins Gespräch und unternahmen erste Schritte in Richtung Praktikum, Ausbildung oder Studium. Zum Programm gehörten auch Fachvorträge verschiedener Aussteller.
Schulleiter Nick Szymnanski hieß herzlich die Erste Stadträtin Christine Diegel im Foyer der Schule willkommen und führte sie durch die Schule. Frau Diegel zeigte sich begeistert über das große Angebot am Berufsinformationstag und über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten in der JPRS.
Am Stand der OVAG-Gruppe informierten Jacqueline Alexander, Ausbilderin kaufmännischer Bereich, Michael Junk, Ausbilder elektrotechnischer Bereich sowie die Auszubildenden Lars Blöcher und Nico Port die Gäste. Die jugendlichen Besucher konnten ihre Geschicklichkeit mit dem Spiel „Heißer Draht“ unter Beweis stellen. Herr Junk: „Wir suchen tatsächlich noch ab 1. August einen Auszubildenden bzw. eine Auszubildende im Bereich Elektrotechnik. Und natürlich suchen wir auch für das nächste Jahr noch Auszubildende. Deswegen sind wir hier.“
Die Firma Knoll aus Wölfersheim ist auf hochwertige Holz- und Innenausbauarbeiten spezialisiert. Schreiner-Azubi Paul Keller erklärte: „Wir stellen Türen und Türzargen her. Außerdem führen wir die Montage von Fenstern, Haustüren und Garagentoren durch. Wir präsentieren heute Handwerksarbeiten von den Azubis aus dem 1. bis 3. Lehrjahr, z.B. ein Schneidebrett mit eingraviertem Namen, Weihnachtssterne, Aufbewahrungsboxen mit schön gestalteten Oberflächen wie z.B. Furnierarbeiten und Intarsien.“ Geschäftsführer Andreas Knoll kommt gerne zur JPRS-Veranstaltung: „Die Messe ist wirklich gut. Wir sind das zweite Mal hier. Bereits im letzten Jahr hatten wir erste Erfolge gehabt. Auch heute Morgen hatten wir bereits gute Gespräche geführt. Für nächstes Jahr suchen wir noch Auszubildende für den Schreinerberuf.“
Die Arineo GmbH ist ein IT-Dienstleister mit Standorten in Göttingen und Butzbach. Die Firma bietet die Ausbildung Fachinformatik Anwendungsentwicklung und das Duale Studium Wirtschaftsinformatik an. Am Stand berieten die Auszubildenden Paul Hempfing, Ole Ruhl und Sascha Leibelt die Besucher. Paul Hempfing zeigte sich zufrieden: „Wir haben bereits eine Reihe von guten Gesprächen geführt. Einige Besucher interessieren sich sehr für den Bereich IT, einige schauen einfach mal rein. Wir stellen gerne hier aus, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was die Schüler wollen und welche Erwartungen sie haben. Und natürlich wollen wir auch Arineo präsentieren.“
Die Firma Grimmel Wassertechnik aus Ober-Mörlen informierte über verschiedene Ausbildungsberufe, z.B. in den Bereichen Konstruktionsmechanik und technisches Produktdesign. Jessica Hadelko, verantwortlich für Unternehmenskommunikation und PR, möchte auf der Ausbildungsmesse mit den jungen Menschen in Kontakt kommen: „Unser Ziel ist es, gute und interessante Gespräche mit den Schülern zu führen, die einen Ausbildungsplatz suchen. Wir bieten für dieses und nächstes Jahr noch Ausbildungsplätze an.“
Im Autohaus Nau mit sechs Standorten in Mittelhessen können Jugendliche eine Ausbildung in den Bereichen Kfz-Mechatronik, Fahrzeuglackiererei und Karosseriebau und eine Ausbildung zur Automobilkauffrau bzw. zum Automobilkaufmann absolvieren. Hintergrundinfos bekamen die Besucher von Projektmanagerin Stefanie Reinhardt und den Azubis Lucia Kepper und Xena Krüger. Frau Reinhardt: „Wir haben gute Gespräche geführt, die Schüler waren interessiert und wir kommen nächstes Jahr gerne wieder.“
Die Agentur für Arbeit war mit den Berufsberaterinnen Tabea Moos, Katerina Mladenović und Claudia Thomä, der Jahrespraktikantin Nazli Yilmaz und dem Auszubildenden Davin Weißenberg vor Ort. Frau Moos freute sich über den regen Zuspruch: „Wir hatten heute schon einige Schüleranfragen zu den Themen Ausbildung, Praktikum und Studium. Die Jugendlichen haben sich quer über alle möglichen Bereich informiert, sei es eine Ausbildung im Gesundheitswesen oder ein Studium.“
Auf dem Schulhof lockte die Dachdecker-Innung mit Musik, Vorführungen und Mitmachaktionen viele Schüler an. Die Jugendlichen lernten, wie man mit dem Schieferhammer Herzen aus Schiefertafeln klopft. Besonderen Spaß machte es den Schülern, mit Blechscheren dekorative Rosen aus Kupfer und Zinn herzustellen. Über den Dachdeckerberuf informierten Sebastian Siefert und Leon Hain vom Dachdeckerzentrum Hessen des Landesinnungsverbandes sowie Fachlehrer Bernd Ritter. Matthias Fritzel, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, freute sich über die gute Werbung für das Handwerk. Herr Hain erklärte mit Augenzwinkern: „Wir präsentieren hier den Beruf Dachdecker mit besten Aussichten. Einmal, weil wir den schönsten Arbeitsplatz haben und auch, weil der Beruf Vielfalt bietet: jedes Dach ist anders.“
Eine weitere attraktive Station auf dem Schulhof war der Brillux-Show-Truck, der den Besuchern eine spannende interaktive Form der Berufsorientierung über das Maler- und Stuckateur-Handwerk bot, u.a. mit Möglichkeiten der virtuellen Raumgestaltung. Ansprechpartner für den Beruf waren die Mitarbeiter von Brillux, Auszubildende des 2. und 3. Ausbildungsjahres, Malermeister Axel Zuckerstätter und Lehrerin Anne Lehinant. Maler-Tische im Freien luden die Schüler dazu ein, selbst kreativ zu werden und bei sonnigem Wetter Malerarbeiten auszuprobieren.
Die Nahrungsmittelabteilung präsentierte das Konzept „offenes Klassenzimmer“ inklusive „Schau-Fleischerei“ und „Schau-Backstube“. Die Schüler konnten in die Produktion und in den Unterricht reinschnuppern. Vor Ort engagierten sich die Auszubildenden aus dem 2. und 3. Lehrjahr und wurden von ihren Fachlehrern Christine Jung und Holger Buss (Fleischer) sowie Matthias Zinn (Bäcker) betreut. Hungrige Besucher hatten die Auswahl aus einem reichhaltigen, selbstproduzierten Angebot: Crêpes, Fleischsalatbrötchen, Rinds- und Bratwürstchen, Blätterteiggebäck, Plundergebäck und Laugengebäck. Fleischer-Azubi Lisa Scheuch machte Werbung für ihren Beruf: „Fleischerhandwerk muss man leben. Die Veranstaltung heute bildet die Brücke zu denen, die noch nicht wissen, was sie werden wollen. Hier finden sie vielleicht Inspiration.“
Die Aussteller gaben ein positives Feedback. Sie freuten sich über das rege Interesse der Besucher an ihren Angeboten und über die guten Gespräche mit den Schülern. Die Johann-Philipp-Reis-Schule wird das erfolgreiche Format des Berufsinformationstages weiterführen, um den Schülerinnen und Schülern aus Friedberg und Umgebung auch in den kommenden Jahren eine attraktive Kontaktbörse für ihre berufliche Zukunft rund um Praktikum, Ausbildung und Studium anzubieten, so JPRS-Schulleiter Nick Szymanski.
Mi
25
Mär
2026
Gymnasiasten der JPRS gestalten Workshop beim ersten Demokratietag in Friedberg
Beim ersten Demokratietag des Jugendrates der Stadt Friedberg beteiligte sich auch eine Schulklasse aus der 11. Jahrgangsstufe des Beruflichen Gymnasiums (BG) der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg. Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft der Ersten Stadträtin Christine Diegel und brachte Schülerinnen und Schüler verschiedener Friedberger Schulen zusammen, um sich mit Themen rund um Demokratie und politische Teilhabe auseinanderzusetzen.
Gemeinsam mit PoWi-Leistungskursen der Augustinerschule Friedberg und des Burggymnasium Friedberg nahm die Klasse BG11a der JPRS an insgesamt vier Workshops im Bereich „Oberstufe“ teil. Das Programm bot dabei eine vielfältige Mischung aus Diskussion, Information und praktischer Beteiligung.
So konnten die Teilnehmenden in einem Workshop unter der Leitung von Christine Diegel selbst in die Rolle von Kommunalpolitikerinnen und -politikern schlüpfen und die Wahl einer Bürgermeisterin beziehungsweise eines Bürgermeisters simulieren. Ein weiterer Programmpunkt war ein Austausch mit dem Jugendrat über das Friedberger Jugendhaus „Junity“. Zudem hielt der Hessische Rundfunk einen Vortrag zum Thema „Satire und Demokratie“, der Einblicke in die Rolle satirischer Formate im politischen Diskurs gab.
Besonders hervorzuheben ist, dass der BG-Kurs der Johann-Philipp-Reis-Schule selbst die Leitung eines Workshops übernahm. Gemeinsam mit dem PoWi-Lehrer Markus Hocker gestalteten die Schülerinnen und Schüler eine Talkshow-Simulation zum Thema „Wiedereinführung der Wehrpflicht“. Dabei stellten sie zunächst die Methode des simulativen Verfahrens vor, bevor rund 30 Minuten lang engagiert debattiert wurde. Den Abschluss bildete eine gemeinsame Reflexionsphase, in der die Diskussion und das Format ausgewertet wurden.
Zudem waren mit Amira Faussi und Tom Störmer eine Schülerin und ein Schüler der JPRS als Teil des Jugendrates direkt an der Planung des Demokratietages beteiligt. Tom Störmer aus der BG13 hob die Bedeutung der Veranstaltung hervor: „In einer Zeit, in der unsere demokratische Grundordnung immer mehr bedroht wird, ist ein solcher Aktionstag sehr gut für die Jugend. Die verschiedenen Workshops zeigten eine neue Seite der politischen Bildung. Durch die von der JPRS vorbereiteten Podiumsdiskussionen wurde den Jugendlichen der Friedberger Oberstufen gezeigt, wie man sachlich und geordnet diskutiert und trotz unterschiedlicher Meinungen respektvoll miteinander umgeht.“
Insgesamt kann die Erstauflage des Demokratietages als voller Erfolg gewertet werden. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie junge Menschen aktiv in politische Themen eingebunden werden können. Dem Jugendrat und allen Organisatorinnen und Organisatoren ist daher zu wünschen, dass dieses Format auch in Zukunft fortgesetzt wird.
Mi
25
Mär
2026
Schülerausstellung des Abiturjahrgangs an der JPRS
Seit dieser Woche präsentiert der Abiturjahrgang des Beruflichen Gymnasiums (BG) an der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg die Ausstellung „Literatur und Skulptur“. Die Schülerinnen und Schüler der BG13 gestalteten Skulpturen zu literarischen Werken, die sie vorher im Literaturkurs bei Deutschlehrer Michael Linn erarbeitet hatten: „Der Junge im gestreiften Pyjama“ von John Boyne, „Die Verwandlung“ von Franz Kafka, „Cryptos“ von Ursula Poznanski, „Harry Potter und der Feuerkelch“ von Joanne K. Rowling und „22 Bahnen“ von Caroline Wahl.
Die Schülerinnen und Schüler setzten sich mit den Büchern auseinander und erstellten Projektmappen mit Autorenporträts, Inhaltsangaben, Figurencharakterisierungen und Interpretationen. In einem nächsten Schritt überlegten die Gruppen, wie sie das theoretisch Erarbeitete in Form einer Skulptur umsetzen wollten. Die Ideen wurden in einer Projektskizze festgehalten. Dann ging es über zur praktischen Umsetzung, bei der die Schülerinnen und Schüler viel handwerkliches und künstlerisches Geschick zeigten. Hier kam ihnen zugute, dass sie im Beruflichen Gymnasium praxisorientierte Schwerpunkte absolvieren und die Werkstätten der Berufsschule nutzen konnten wie die Metallwerkstatt, die Holzwerkstatt oder die Malerwerkstatt.
Die von den Projektgruppen gestalteten Skulpturen bestechen durch die Art der kreativen Umsetzung des Themas sowie durch visuelle und plastische Gestaltungselemente, die das Engagement und die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler für ihre ausgewählten Bücher unter Beweis stellen. Bei der Fertigung der Exponate setzten sie unterschiedliche Materialien wie Holz, Papier, Kunststoff, Karton, Pappmaché, Farben, Metalle, Elektroteile u.v.m. ein. Interessierte Besucherinnen und Besucher können die Werke ab sofort im Atrium der Schule (Eingang Friedensstraße) bewundern. Fotos der Exponate sind auch auf der Schulhomepage www.jprs.de zu sehen.
So
22
Mär
2026
Jahrgangsstufe 12 des beruflichen Gymnasiums der JPRS im Austausch mit Regisseur
Friedberg/Gießen, 16. März 2026 – Rund 70 Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrganges 2027 der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) besuchten am 16. März im Rahmen einer Exkursion ein Kino in Gießen. Auf dem Programm stand die Vorführung des Films „Das deutsche Volk“. Der Dokumentarfilm von Marcin Wierzchowski begleitet über mehrere Jahre die Hinterbliebenen der Opfer des rassistisch motivierten Anschlags von Hanau 2020 und zeigt ihren Kampf um Aufklärung, Erinnerung und gesellschaftliche Anerkennung.
Der Film regte die Schülerinnen und Schüler sowohl zum Nachdenken als auch zur kritischen Reflexion an. Im Anschluss an die Vorführung bot sich eine besondere Gelegenheit: In einem direkten Austausch mit dem Regisseur konnten die Teilnehmenden ihre Eindrücke, Fragen und Perspektiven einbringen. Diskutiert wurden dabei nicht nur inhaltliche Aspekte des Films, sondern auch filmische Gestaltungsmittel und deren Wirkung.
Die Veranstaltung ermöglichte eine intensive Auseinandersetzung mit einem komplexen gesellschaftlichen Thema und förderte zugleich die Medienkompetenz der Lernenden. Die Exkursion stellte damit eine wertvolle Ergänzung zum Unterricht dar und hinterließ bei den Beteiligten einen nachhaltigen Eindruck.
Do
19
Feb
2026
„Stark fürs Morgen“ – Zehntklässler arbeiten an Resilienz und Eigenverantwortung Workshoptage an der JPRS stärken Verantwortung und Zukunftskompetenzen
Unter dem Leitmotiv „Ich übernehme mehr Verantwortung für mich“ haben kürzlich rund 80 Schülerinnen und Schüler der zehnten Jahrgangsstufe der Berufsfachschule an der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) zwei intensive Workshoptage erlebt. Aktuelle Jugendstudien zeigen, dass psychische Belastungen, Zukunftssorgen und der Wunsch nach Orientierung zentrale Themen der jungen Generation sind. Genau hier setzten die Friedberger Workshoptage an. Ziel der Veranstaltung war es, junge Menschen in einer Lebensphase voller Entscheidungen zu stärken und ihnen wichtige Kompetenzen für ihren weiteren Bildungs- und Lebensweg zu vermitteln. Die Schülerinnen und Schüler erlangen nach dem zweijährigen Besuch der Berufsfachschule den Realschulabschluss. Damit haben sie sehr gute Voraussetzungen für eine anschließende Berufsausbildung.
Das inhaltliche Spektrum der Workshops reichte von persönlicher Entwicklung über soziale Kompetenzen bis hin zu rechtlichen und finanziellen Grundlagen. Persönlichkeitstrainerin Claudia Baier arbeitete mit den Jugendlichen zu den Themen „Resilienter werden“ und „Mehr Eigenverantwortung übernehmen“. Dabei standen Strategien zur Bewältigung von Stress, Rückschlägen und Zukunftsängsten ebenso im Mittelpunkt wie die Frage, wie junge Menschen ihr eigenes Handeln bewusst gestalten können. „Viele Jugendliche spüren heute einen hohen Druck – schulisch, beruflich und sozial. Umso wichtiger ist es, ihnen Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen sie ihre Stärken erkennen und selbstbestimmt Entscheidungen treffen können“, betonte Baier.
Einblicke in rechtliche Konsequenzen jugendlichen Handelns vermittelte die Friedberger Amtsrichterin Janine Pörschke in ihrem Workshop zum Jugendstrafrecht. Anhand praxisnaher Beispiele erklärte sie, welche Folgen Regelverstöße haben können und welche Bedeutung Verantwortung im gesellschaftlichen Miteinander besitzt. Ergänzend dazu informierte die Volksbank Mittelhessen über den bewussten Umgang mit Geld – ein Themenfeld, das laut Studien zunehmend an Bedeutung gewinnt, da viele Jugendliche früh mit digitalen Bezahlformen, Konsumdruck und finanziellen (Fehl-)Entscheidungen konfrontiert sind. Weitere Angebote widmeten sich dem Teambuilding sowie dem Thema „Lernen lernen“.
Organisiert wurden die beiden Workshoptage von der Arbeitsgruppe der Bildungswerkstatt der Johann-Philipp-Reis-Schule. Deren Leiterin Eva Groß zog ein positives Fazit: „Unser Ziel ist es, Schule nicht nur als Ort der Wissensvermittlung zu verstehen, sondern als Raum, in dem junge Menschen Persönlichkeit entwickeln und Zukunftskompetenzen erwerben. Die Rückmeldungen zeigen, wie wichtig solche Formate sind.“
Do
19
Feb
2026
Pädagogischer Tag an der JPRS mit Workshops für Lehrkräfte
Am 18.2.26 fand an der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg der Pädagogische Tag mit Workshops für die Lehrkräfte statt. Am Morgen begrüßte Schulleiter Nick Szymanski die Lehrerinnen und Lehrer und wünschte ihnen einen spannenden und lehrreichen Tag. Der Organisator des Pädagogischen Tages Dr. Thomas Uchronski stellte den Programmablauf vor und wies auf die Möglichkeit des Feedbacks hin. Für die Veranstaltung hat sich ein modulares Konzept bewährt, bei dem die Lehrkräfte aus verschiedenen Workshops eine Wahl treffen können. Die Module entsprechen dem Hessischen Referenzrahmen Schulqualität und dienen der Qualitätsentwicklung an der JPRS.
Im Modul „Schule und Gesundheit“ bot der Physiotherapeut Martin Lämmerhirt den Workshop „Bewegung, Atmung und Kälteerfahrung“ an. Inhalte waren u.a. Rückengymnastik, Förderung der Beweglichkeit und Stressreduktion, Atem- und Entspannungsübungen sowie das Eisbaden. Eine weitere Lehrkräfte-Gruppe besuchte im Rahmen des Moduls „Außerschulische Lernorte“ die alte und neue Kläranlage in Frankfurt-Niederrad sowie die dortigen Ausbildungswerkstätten.
Großes Interesse im Kollegium findet alljährlich auch das Modul „Pädagogische Konzepte und Unterrichtsentwicklung“. In diesem Jahr drehte sich der Workshop um die Plattform Fobizz, die Lehrkräften digitale Fortbildungen, KI-Tools und Unterrichtsmaterialien für modernen und interaktiven Unterricht anbietet. Den Workshop führten Julia Dippel vom Fortbildungs-management des Wetteraukreises und der Digitalisierungsbeauftragte Norman Hammel durch. Beide arbeiten für die Fachstelle Schul-IT und Medienzentrum des Wetteraukreises.
Im Rahmen des Moduls „Mediendidaktik und Umgang mit digitalen Medien“ leitete Günter Steppich den Workshop „Medienerziehung und Jugendmedienschutz“. Herr Steppich ist Lehrer und Fachberater für Jugendmedienschutz am Staatlichen Schulamt für den Rheingau-Taunus-Kreis und Wiesbaden. Er berät und unterstützt Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte rund um die Themen Internet, Handynutzung und Social Media. Gerade bei Erwachsenen und auch Lehrkräften bestünden nach wie vor große Wissensdefizite bei diesen Themen.
Herr Steppich informierte im Workshop über die gängigsten Social-Media-Plattformen sowie über die Risiken und Gefahren, die diese für Kinder und Jugendliche haben können, darunter Cyber-Mobbing, Cyber-Grooming, Sexting, Hate Speech, Fake News. Er klärte über das Ablenkungspotential, die Suchtproblematik und strafrechtlich relevante Taten im Zusammenhang mit Handy-Nutzung und Social Media auf. Im Workshop regte Herr Steppich die Teilnehmenden an, von ihren eigenen Erfahrungen als Eltern und Lehrkräften zu erzählen.
Zum Ausklang des Pädagogischen Tages bedankten sich Schulleiter Nick Szymanski und Organisator Dr. Thomas Uchronski bei den Lehrkräften für die engagierte Teilnahme an den Workshops. Über einen QR-Code konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Feedbackbogen aufrufen und den besuchten Workshop beurteilen. Die Evaluation wird von der Qualitätsgruppe der JPRS durchgeführt. Mit dem Pädagogischen Tag investiert die JPRS in die Fortbildung ihrer Lehrkräfte und in die Qualitätsentwicklung, um auch in Zukunft gut für die Herausforderungen der Schularbeit gerüstet zu sein.
Mi
21
Jan
2026
Hör rein in deine Zukunft! – Der JPRS-Podcast zum „Abitur mit dem Plus“
Do
18
Dez
2025
Schulung der Firma Caparol für Maler- und Lackierer-Lehrlinge an der JPRS
An der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg fand am 11.12. und 12.12.25 eine Schulung der Firma Caparol zum Thema Sondertechniken im Malerhandwerk statt. Die bekannte Firma Caparol ist Marktführer auf dem Gebiet der Bautenanstrichmittel und war bereits zum zweiten Mal in der JPRS zu Gast. An der Schulung nahmen die Malerinnen und Maler sowie Lackiererinnen und Lackierer des zweiten und dritten Ausbildungsjahres teil.
Anne Lehinant, Teamsprecherin des Fachbereichs Gestaltung, hieß die Anwendungstechniker Christian Kaufmann und Martin Meier von der Firma Caparol herzlich in den Räumen der Maler-Werkstatt der JPRS willkommen. Im Verlauf ihrer fachkompetenten Schulung führten Herr Kaufmann und Herr Meier die Auszubildenden in trendige Sondertechniken der Wandgestaltung ein. Zu diesem Zweck hatten sie die benötigen Farben, Materialien und Musterplatten mitgebracht.
Mit Anleitung und Unterstützung der beiden Anwendungstechniker bereiteten die Auszubildenden auf den Musterplatten die Untergründe vor und erlernten, wie man den jeweiligen Beschichtungsaufbau der verschiedenen Sondertechniken durchführt. Dabei orientierten sie sich an den technischen Merkblättern und lernten auch die speziellen Werkzeuge anzuwenden. Folgende trendige Techniken konnten sie handwerklich ausprobieren und erarbeiten: Premium Color mit Diamonds Gold Effektpigment, Art Velluto, Metallocryl Perle, Multistruktur mittel mit Decolasur, Edelstahloptik und Calcino Romantico.
Die Auszubildenden der Teilzeit-Berufsschule waren mit viel Freude und Engagement dabei. Sie nutzten die Gelegenheit den beiden Anwendungstechnikern Fragen zu stellen und sich Tipps geben zu lassen. Lehrerin Anne Lehinant bedankte sich herzlich bei Christian Kaufmann und Martin Meier vom Marktführer Caparol für die Durchführung der Schulung, die Bereitstellung des Materials und dass sie es den Auszubildenden der JPRS ermöglicht hatten aktuelle und trendige Techniken im Malerhandwerk kennenzulernen und praktisch anzuwenden.
Mi
12
Nov
2025
Deutsche Meisterschaft im Fleischerhandwerk 2025 in Friedberg – Deutschlands beste Nachwuchstalente zeigen ihr Können
Am 3. und 4. November fand in der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg die Deutsche Meisterschaft im Fleischerhandwerk 2025 – German Craft Skills statt. In diesem Wettbewerb zeigten die besten Nachwuchskräfte aus den Ausbildungsberufen Fleischer/Fleischerin und Fleischerei-Fachverkäuferin ihr Können in vielfältigen, für ihre handwerkliche Ausbildung typischen Disziplinen.
Insgesamt traten 15 junge Talente gegeneinander an – elf Fleischerinnen und Fleischer sowie vier Fleischerei-Fachverkäuferinnen. Parallel dazu fand das Auswahlverfahren für die Nationalmannschaft des Fleischerhandwerks statt, bei dem sich weitere fünf Fleischer/Fleischerinnen für die Aufnahme in das deutsche Nationalteam qualifizieren konnten.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellten sich anspruchsvollen Aufgaben aus der täglichen Praxis: Vom Zerlegen und Herrichten von Fleisch über die Zubereitung von Hauptgerichten, Fingerfood und Barbecue-Spezialitäten bis hin zur Herstellung verkaufsfertiger Gerichte und ansprechender Präsentationen war handwerkliches Geschick, Kreativität und Präzision gefragt. Alle Aufgaben wurden erst am Wettbewerbstag bekannt gegeben, was den Wettbewerb besonders spannend machte und Spontanität sowie Fachwissen gleichermaßen forderte.
Ziel der Deutschen Meisterschaft im Fleischerhandwerk ist es, die hohe Qualität der Ausbildung im Fleischerhandwerk sichtbar zu machen und den Berufsnachwuchs zu fördern. „Unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer gehören zu den Besten ihres Jahrgangs und zeigen, wie vielseitig und anspruchsvoll das Fleischerhandwerk heute ist“, betonte Christian Lohff, Vizepräsident des Deutschen Fleischer-Verbands.
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer – insbesondere die Erst-, Zweit- und Drittplatzierten – wurden am Abend des 4. November im Rahmen einer feierlichen Siegerehrung ausgezeichnet.
Die Sieger der diesjährigen Deutschen Meisterschaft im Handwerk bei den Fleischern sind: Phillip Auerswald aus Sachsen (1. Platz), Lynn Neumann aus Rheinland-Pfalz (2. Platz) und Justin Christoph Laub aus Nordrhein-Westfalen (3. Platz).
Die Siegerinnen der diesjährigen Deutschen Meisterschaft im Handwerk bei den Fleischerei-Fachverkäuferinnen sind: Michelle Böhm aus Hessen (1. Platz), Leana Boger aus Niedersachsen-Bremen (2. Platz) und Elisabeth Achner aus Bayern (3. Platz).
Do
06
Nov
2025
2. Markt der Möglichkeiten an der JPRS für junge Menschen mit Förderbedarf
Am 28.10. 25 lud die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg als Gastgeber zum zweiten Markt der Möglichkeiten im Wetteraukreis ein, einer Berufsorientierungsmesse für junge Menschen mit Förderbedarf. Die Veranstaltung wurde von der InkA (Inklusive Arbeit) Wetterau, den beiden Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung (Wartbergschule und Hammerwaldschule) sowie den beiden beruflichen Schulen in Nidda und Friedberg organisiert. Zielgruppe der Veranstaltung waren insbesondere Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf, denen Wege zum Einstieg in das Berufsleben vorgestellt wurden.
Schulleiter Nick Szymanski hieß die Gäste und die Aussteller aus der Region herzlich in der JPRS willkommen. Die Jugendlichen konnten mit ihren Eltern vielfältige Beratungs- und Unterstützungsangebote von verschiedenen Leistungsanbietern aus der Wetterau kennenlernen. Die Aussteller informierten die Besucher über die Themen rund um den Übergang von der Schule zum Beruf und boten somit wertvolle Orientierung beim Einstieg in die Berufswelt.
Folgende Anbieter stellten an Informationsständen ihre Angebote vor: abBi alternative berufliche Bildung, Berufsbildungswerk Südhessen, BzBgE der Beruflichen Schule Oberhessen, IHK Gießen-Friedberg, InkA Wetterau, Jugendwerkstatt Herrnhaag, Regionale Diakonie Hessen-Nassau mit dem Integrationsfachdienst und dem AKTIV Werk Wetterau, Schottener Soziale Dienste, Teilhabe Wetterau. Die Besucher konnten vor Ort auch mit Lehrkräften der JPRS und der Wartbergschule in Kontakt kommen, die über die Schulform BzBgE (Bildungsgänge zur Berufsorientierung geistige Entwicklung) informierten.
Lisa Jung und Nuria Hoss von InkA beleuchteten in einer Präsentation zum Thema „Übergang von der Schule in den Beruf“ wichtige Aspekte und Angebote rund um das Ende der Schulzeit und den Einstieg ins Berufsleben. Die Angebote haben zum Ziel Menschen mit Behinderungen die Teilhabe auf dem Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Im Gespräch betonte Frau Jung, wie wichtig es sei, möglichst viele Leistungsanbieter an einem Ort zu haben, damit die jungen Menschen alle Möglichkeiten kennenlernen und dann eine selbstbestimmte Auswahl treffen können.
Stefan Dietz, Bereichsleiter Teilhabe am Arbeitsleben und Werkstattleiter des AKTIV Werk Wetterau, hob ebenfalls die Bedeutung der Berufsmesse hervor: „Der Markt der Möglichkeiten ist für die Besucher eine tolle Gelegenheit sich über den Übergang Schule – Beruf zu informieren und für die Anbieter sich kennenzulernen und zu vernetzen.“ Auch für Sebastian Pein, Teamleitung Unterstützte Beschäftigung bei den Schottener Sozialen Dienste, ist die Berufsmesse die beste Art ins Gespräch zu kommen: „Wir sprechen gerne mit den Menschen, weil es da oft Unklarheiten und Unsicherheiten gibt, gerade bei den Eltern. Vor allem interessieren sich die Besucher bisher für unseren Berufsbildungs- und Werkstattbereich.“
Amelie, Angelina, Viktoria und Harun absolvieren seit letztem Schuljahr die inklusive Schulform BzBgE in der JPRS. Sie besuchten den zweiten Markt der Möglichkeiten gemeinsam mit ihren Eltern. Amelie zeigte sich zufrieden: „Es war sehr spannend und es hat mir gut gefallen. Ich finde es gut, dass ich mich hier informieren kann.“ Und Harun ergänzte: „Ich freue mich hier sein zu dürfen. Ich finde die Veranstaltung sehr interessant. Die Aussteller helfen uns dabei, eine Arbeit zu finden und uns zu unterstützen.“
Personen auf dem Gruppenfoto: von links Gabriele Garte, Nuria Hoss, Lisa Jung, Samjuel-Hayden Kraft (alle InkA), Nick Szymanski (Schulleiter JPRS), Julia Maiano (Fachkraft für Inklusion der Stadt Friedberg), Mareike Boehm (Wartbergschule)
Fr
31
Okt
2025
Bergwanderwoche 2026, 19. Juni – 25. Juni 2026 im Kleinwalsertal
Bergwanderwoche 2026
19. Juni – 25. Juni 2026 im Kleinwalsertal
Teilnehmer: max. 20 Schüler/-innen der Klassen FOS11, BG11 und BG12
Leitung: Stefan Milk und Julia Schaumburg
Infotreffen: Montag, den 17.11.2025 um 15.05 Uhr in Raum C20.
Kosten: ca. 380,- € (Übernachtung inkl. Vollpension und Bahnfahrt)
Kontakt: [email protected] oder [email protected]
Im Mittelpunkt stehen ganztägige Wanderungen im alpinen Gelände in und um das Kleinwalsertal. Die Ziele werden je nach Witterung und Leistungsstand der Teilnehmenden festgelegt.
Die Unterkunft ist das „Haus Bergkranz“ der Goethe-Universität/Frankfurt in Hirschegg mitten im Kleinwalsertal in Österreich. Die Anreise erfolgt mit der Bahn.
Mi
22
Okt
2025
Maler und Lackierer-Azubis der JPRS besuchen Innungsevent in Frankfurt
Die Maler- und Lackiererauszubildenden des 2. und 3. Ausbildungsjahres der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg besuchten am 18.9.25 gemeinsam mit Lehrerin Anne Lehinant und Lehrer Mirko Wolf das Innungsevent „Dein Zukunftstag“. Die Infoveranstaltung für Lehrlinge ist eine Initiative der regionalen Malerinnungen in Zusammenarbeit mit der MEG Maler Einkauf Gruppe eG, ein genossenschaftliches Handels- und Dienstleistungsunternehmen. Der Aktionstag fand auf dem Gelände der MEG in Frankfurt statt und bot spannende Einblicke in die Zukunft des Malerhandwerks. Über 1.000 Auszubildende nutzten die Gelegenheit, sich zu informieren, an Mitmachaktionen teilzunehmen und Perspektiven für ihre berufliche Zukunft zu gewinnen.
Vor Ort wurden die Auszubildenden und Lehrkräfte aus Friedberg von den Innungsvertretern der Maler-Innung herzlich empfangen und durch die vielseitigen Räume der MEG geleitet. Unterschiedlichste Aussteller präsentierten dort Werkzeuge und Materialien inklusive ihrer Anwendung. Die Firmen luden mit ihren Produktneuheiten und innovativen Techniken zum Mitmachen und Ausprobieren ein. Sie informierten über Weiterbildungsmöglichkeiten nach der abgeschlossenen Ausbildung, z.B. zum Thema Denkmalschutz in der Probstei in Fulda. Die Azubis aus dem Maler- und Lackiererhandwerk wurden in Fachvorträgen und Projektpräsentationen umfassend über die neuesten Entwicklungen in der Malerbranche informiert. Die Veranstalter sorgten mit Grillgut und Getränken für das leibliche Wohl.
Die Azubis von der JPRS fanden die Veranstaltung sehr gut organisiert. Trotz wenig Zeit waren die Stände sehr informativ, es gab Einblicke in Materialien und Werkzeuge für den Berufsalltag der Malerinnen und Maler. Die teilnehmenden Klassen aus Friedberg bedankten sich herzlich bei der Malerinnung und der MEG Frankfurt. Auch Klassenlehrerin Anne Lehinant äußerte sich sehr positiv über den Zukunftstag: „Ein unfassbar toll und bis ins kleinste Detail organisiertes Event, bei dem viele Möglichkeiten für den Berufsalltag und die berufliche Zukunft des Berufes im Maler- und Lackiererhandwerk aufgezeigt wurden. Die Auszubildenden waren mit viel Spaß und Interesse dabei!“
Mi
22
Okt
2025
Papierworkshop von Künstlerin mit Schülerinnen und Schülern der JPRS
Kürzlich kam die aus England stammende Papier-Künstlerin Sarah Grace Dye in die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg und führte einen kreativen Papierworkshop mit Schülerinnen und Schülern durch. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Frankfurt, kommt aus Sheffield und macht nicht nur künstlerische Arbeiten aus Papier, sondern stellt ihre eigenen Tuschen her, zeichnet und illustriert. Sie gibt regelmäßig Workshops für Jugendliche und Erwachsene, auch online.
Die Schülerinnen und Schüler, die am Workshop von Sarah Grace Dye teilnahmen, besuchen die 12. Jahrgangsstufe der Fachoberschule mit dem Schwerpunkt Gestaltung (12FOG) und werden nächstes Jahr im Mai ihre Prüfungen zur Fachhochschulreife absolvieren. Der eintägige englischsprachige Kurs hatte das Papier Schöpfen zum Thema und beschäftigte sich mit der Herstellung und den Varianten von handgeschöpftem Papier. Klassenlehrerin Anna Brooke begleitete den Kurs und dolmetschte wenn nötig.
Die Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler können sich sehen lassen: Es wurden Naturfasern und Blüten aber auch Blattgoldfolie und andere Materialien in die Papierkreationen mit eingearbeitet. Im nächsten Schritt werden aus diesen Papieren nun im Unterricht Bücher und Hefte gebunden. Die Schülerinnen und Schüler freuten sich über die Möglichkeit, an dem Workshop teilzunehmen und von der Künstlerin Sarah Grace Dye die Techniken der Herstellung von handgeschöpftem Papier zu erlernen.
Mi
22
Okt
2025
Schülerinnen und Schüler der JPRS besuchen Ausbildungsmesse in der Stadthalle Friedberg
Am 24.9.25 besuchten Schülerinnen und Schüler der Schulform BzB (Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung) die Ausbildungsmesse „IHK Karriere Kick“. Die Veranstaltung zur Berufsorientierung wurde von der IHK Gießen-Friedberg ausgerichtet. Den Besuch der JPRS-Schülerinnen und Schüler organisierte Schulsozialarbeiterin Daniela Völker in Zusammenarbeit mit den unterrichtenden Lehrkräften, die die Jugendlichen auch vor Ort betreuten.
Highlight der Ausbildungsmesse waren die Tischfußballspiele, bei denen die jungen Menschen auf spielerische Weise mit den Ausbildungsverantwortlichen der Firmen ins Gespräch kamen. Die Schülerinnen und Schüler der JPRS profitierten nicht nur von dem anregenden Austausch mit den Ausstellern; sie gewannen auch den ersten Platz beim Kickerturnier und konnten stolz den Siegerpokal in Empfang nehmen.
Mi
22
Okt
2025
JPRS-Lehrkräfte besuchen Fachtag zur Förderung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen
Am 22.9.25 besuchte eine Gruppe von Kolleginnen der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg den Fachtag „Förderung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in der Schule“ an der Goethe-Universität in Frankfurt. An der Veranstaltung nahmen die Lehrerinnen Anna Brooke, Eva Hund, Eileen Jost, Madlen Krawatzek, Rika Pauli, Valeria Peuchert, Hilde Sturm sowie die Sozialarbeiterinnen Anna Krüger und Daniela Völker teil. Von 13:30 bis 18:00 Uhr bot der Fachtag ein abwechslungsreiches Programm mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und praxisnahen Ansätzen zur Stärkung der seelischen Gesundheit im Schulalltag.
Zum Auftakt hielt Prof. Dr. Michèle Wessa, Professorin für Klinische Psychologie und Neuropsychologie sowie Leiterin der Abteilung „Neuropsychologie und psychologische Resilienzforschung“ am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim, einen inspirierenden Vortrag. Sie beleuchtete wissenschaftliche Grundlagen und aktuelle Forschungsergebnisse zu Resilienz, Schutzfaktoren und Herausforderungen der psychischen Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen. Dabei wurde deutlich, wie wichtig es ist, diese Themen frühzeitig und strukturiert in den schulischen Alltag zu integrieren.
Im Anschluss folgten verschiedene Workshops, in denen Schulen ihre erfolgreichen Konzepte präsentierten. So wurden unter anderem Ansätze zur Stärkung der Konfliktlösungskompetenz durch Peer-Mediation, Strategien zur Verzahnung von Schulsozialarbeit und Präventionsprogrammen sowie Möglichkeiten zur Förderung des seelischen Wohlbefindens durch Bewegung und aktive Pausen vorgestellt. Die Teilnehmenden konnten praxisnah erleben, wie Schulen voneinander lernen, Erfahrungen austauschen und sich vernetzen, um die psychische Gesundheit ihrer Schülerinnen und Schüler nachhaltig zu fördern.
Parallel dazu bot der „Markt der Möglichkeiten“ einen umfassenden Überblick über Präventionsprogramme und Materialien für alle Jahrgangsstufen. Dieser Raum für Austausch und Inspiration zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig die Unterstützungsmöglichkeiten sind – von niedrigschwelligen Angeboten für den Schulalltag bis hin zu strukturierten Programmen für die Schulentwicklung.
Die Veranstaltung machte deutlich, wie zentral das Thema psychische Gesundheit für die Bildungsarbeit ist. Mit vielen neuen Impulsen und konkreten Ideen kehrten unsere Kolleginnen zurück und werden diese nun in das Kollegium einbringen, um gemeinsam ein gesundes und unterstützendes Lernumfeld für alle Schülerinnen und Schüler zu schaffen.
Mi
22
Okt
2025
Schulpartnerschaft mit Leżajsk: Schüler aus Polen besuchen die JPRS
Am 21.5.25 wurde im polnischen Leżajsk (Woiwodschaft Karpatenvorland) die Schulpartnerschaft zwischen der polnischen Partnerschule Zespół Szkół Technicznych (ZST) Tadeusz Kościuszko und der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) unterzeichnet. Im Rahmen dieser Partnerschaft besuchten vom 28.9. bis 2.10.25 neun Schüler des Schwerpunktes Mechatronik der Berufsschule in Leżajsk sowie sechs Schülerinnen und drei Schüler des Schwerpunktes Veterinärtechnik des Technischen Veterinär-Schulzentrums in Trzciana die JPRS in Friedberg. Die Schülergruppe wurde von den Lehrerinnen Alfreda Grabowska-Blonska (Leżajsk) und Regina Wojciechowska-Kudyba (Trzciana) begleitet. Gefördert wurde die Begegnung vom Deutsch-Polnischen-Jugendwerk (DPJW).
Die polnischen Gäste übernachteten bei ihrem Besuch in der Jugendherberge in Bad Homburg. Dort wurden sie von den Lehrkräften Madlen Krawatzek und Torsten Schöllner aus dem Elektrotechnik-Bereich der JPRS begrüßt. Nach einer kurzen Kennenlernrunde erkundeten die Gäste zusammen mit Schülern der JPRS im Rahmen einer Stadtrally die Stadt Bad Homburg.
Am Montag fuhren die Schüler nach Frankfurt. Die Veterinärtechniker besuchten in Begleitung von Lehrer Christian Wolf das Senckenbergmuseum und die Mechatroniker in Begleitung von Herrn Schöllner das Heizkraftwerk West der Mainova. Den Nachmittag nutzten beide Gruppen für eine Stadtbesichtigung. Am Dienstag wurde die Gruppe aus Leżajsk von Schulleiter Nick Szymanski herzlich in Empfang genommen. Zusammen mit JPRS-Schülern erkundete die polnische Schülergruppe die verschiedenen Fachbereiche der Friedberger Berufsschule, um im Anschluss daran Präsentationen zu erarbeiten, auf denen die jeweiligen Bildungssysteme dargestellt wurden. Am Nachmittag begrüßte der Friedberg Bürgermeister Kjetil Dahlhaus die Gäste aus Polen in der JPRS. Im Anschluss besichtigten die Schüler die Sehenswürdigkeiten von Friedberg im Rahmen eines Stadtspazierganges.
Am Mittwoch stand eine Besichtigung der Saalburg unter Führung von Lehrer Dr. Sven Krusch auf dem Programm. Die Schüler bekamen nach einer Einleitung durch Dr. Krusch Arbeitsaufträge, die darauf abzielten, den Schülern die bereits vorhandene Mechatronik und die weitentwickelte Landwirtschaft des römischen Reiches zu vermitteln. Eine Besonderheit der Arbeitsaufträge war dabei, dass diese in Englisch formuliert waren und auch die jeweiligen Ergebnisse von den Schülern in Englisch zu präsentieren waren. Abends hatte die Elektroinnung des Wetteraukreises zu einem Grillabend in der Jugendherberge eingeladen. Von der Innung waren an diesem Abend der Kreishandwerksmeister Holger Winkler und der stellvertretene Innungsmeister der Elektroinnung Stefan Ulowetz anwesend.
Der Donnerstag wurde dazu genutzt, die ereignisreichen Tage Revue passieren zu lassen. Dazu lud auch das schöne Wetter ein – die Reflektion fand vor der schönen Kulisse der Orangerie im Schlosspark Bad Homburg statt. Voller Eindrücke ging es am Nachmittag für die Gäste aus Leżajsk zum Flughafen, um die Rückreise anzutreten. Die JPRS dankt der Elektro-Innung des Wetteraukreises und der Firma Mainova für die Unterstützung des Projekts und die Besuchsmöglichkeit. Die Schule bedankt sich bei Bürgermeister Kjetil Dahlhaus für den Besuch und das offene und interessante Gespräch. Die Schulpartnerschaft wird im nächsten Frühjahr mit der Fahrt der Elektrotechnik-Schüler der JPRS nach Polen fortgesetzt.
Mi
24
Sep
2025
Teamtag NaWi
Mo
22
Sep
2025
Fußballgolf stärkt Teamgeist und Gemeinschaft: Ausflug der BzBgE-Schüler der JPRS
Am 15.9.25 unternahmen die Klassen des Bildungsgangs zur Berufsorientierung im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung (BzBgE) der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg einen besonderen Ausflug: Sie besuchten das „Red Lama Freizeit Resort“ in Wölfersheim und spielten dort Fußballgolf. Organisiert wurde der Ausflug von den Klassenlehrerinnen Gülsah Albayrak und Mareike Boehm. Begleitet wurden die Klassen außerdem von den Lehrkräften Eva Hund, Christiane Scholz, Sabine Ueberall und Markus Wolf.
Insgesamt nahmen 15 Schülerinnen und Schüler teil. Nach einer kurzen Einweisung starteten die Jugendlichen in 3er- und 4er-Teams auf den abwechslungsreichen Bahnen. Ziel war es, mit so wenigen Schüssen wie möglich den Ball ins Loch zu spielen, ähnlich wie beim Minigolf, nur mit einem Fußball. Dabei kam es nicht nur auf Geschicklichkeit, sondern auch auf Teamgeist an. Leon Philipp fasste es so zusammen: „Es entstand eine Gemeinschaft und wir haben Teamarbeit gemacht“.
Trotz wechselhaftem Wetter ließen sich die Gruppen die Freude nicht nehmen: Während eines kurzen Regenschauers legten alle eine Pause ein und frühstückten gemeinsam, bevor das Spiel weiterging. Sophie berichtete, dass die Stimmung in ihrem Team „super gut“ war. Besonders stolz war Adrian darauf, dass er gleich als Erster im Team den Ball traf und dafür „nur dreimal schießen“ musste. Auch für Leon war der Tag ein voller Erfolg: Sein Lieblingsmoment war, „dass es sehr gut geklappt hat, die Bälle ins Loch zu schießen“. Pia betonte, dass sie es toll fand, dass sie sich alle „gegenseitig angefeuert“ haben. Angelina gefiel besonders, dass es nicht nur Spaß machte, sondern „auch die Herausforderungen“ spannend waren.
Zum Abschluss entstand noch ein gemeinsames Gruppenfoto als Erinnerung an diesen besonderen Tag. Einig waren sich alle Schülerinnen und Schüler: Fußballgolf wollen sie unbedingt noch einmal spielen, denn es hat „riesen Spaß gemacht“. Den Tag beschrieben sie schließlich in drei Worten: „sehr, sehr gut“. Der Ausflug zum Fußballgolfen in Wölfersheim hat gezeigt: Gemeinsame Erlebnisse stärken nicht nur den Zusammenhalt, sondern schaffen auch unvergessliche Erinnerungen.
Ein besonderer Dank gilt dem Förderverein der Johann-Philipp-Reis-Schule, der die Kosten für den Ausflug übernommen hat. Möglich wurde die Exkursion weiterhin durch eine großzügige Spende einer treuen Zuhörerin des BzBgE-Podcasts „gEmeinsam stark - Inklusion in Schule und Betrieb“. Der Podcast wird regelmäßig einmal im Monat auf Spotify veröffentlicht.
Di
16
Sep
2025
Abschlussfahrt der Gymnasiasten der JPRS an die italienische Adriaküste
Auch in diesem Jahr fand die traditionelle Studienfahrt der 13. Klasse des beruflichen Gymnasiums der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg statt. Ziel war diesmal die italienische Adriaküste. Vom 31.8 bis zum 5.9 machten sich 59 Schülerinnen und Schüler auf den Weg nach Lignano Sabbiadoro in der Bucht von Venedig. Begleitet wurden sie von den Lehrkräften Cornelia Fritz, Maike Nittka, Julia Schaumburg, Frederic Faust und Torsten Schöllner.
Am Sonntagabend startete die Gruppe voller Vorfreude in Friedberg. Trotz schlechter Wetterprognosen wurden die Reisenden bei ihrer Ankunft im Badeort Lignano Sabbiadoro mit strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen überrascht – ein perfekter Start in die Woche. Die Unterkunft bot viel Raum zur Erkundung: Neben zahlreichen Sportmöglichkeiten gab es einen direkten Zugang zu einem weitläufigen Sandstrand mit herrlichem Blick aufs Meer.
Am zweiten Tag klarte nach anfänglichem Regen der Himmel bald auf und die Reisegruppe setzte von Jesolo mit der Fähre nach Venedig über – in die einzigartige Lagunenstadt, die auf Pfählen erbaut wurde und seit dem 5. Jahrhundert n. Chr. Geschichte schreibt. Die Sonne begleitete die jungen Menschen bei der Erkundung der verwinkelten Gassen, Brücken und Kanäle. Neben den bekannten Sehenswürdigkeiten wie dem Markusplatz, dem Dogenpalast und der Rialtobrücke entdeckten die Stadterkunder auch versteckte Ecken und das besondere Flair einer Stadt, in der sich das Leben größtenteils auf dem Wasser abspielt. Die beeindruckende Architektur der venezianischen Gotik mit byzantinischen und muslimischen Einflüssen hinterließ bleibende Eindrücke, insbesondere bei den Schülerinnen und Schülern mit dem Schwerpunkt Bautechnik. Am Abend lud dann das adriatische Meer in Lignano Sabbiadoro zum Baden ein.
Verschiedene Freizeitaktivitäten standen am Folgetag zur Auswahl: ein Spaziergang zum nahegelegenen Leuchtturm, Sport am Strand, Badespaß im Meer oder ein Besuch der umliegenden Stadt. Die Vielfalt der Angebote und Interessen führte zu neuen Gruppenkonstellationen und stärkte den Zusammenhalt im Jahrgang.
Am Donnerstag ging es in die entgegengesetzte Richtung – nach Triest, einer Hafenstadt an der Grenze zu Slowenien und mit großer logistischer Bedeutung für Norditalien, Deutschland und Österreich. In Kleingruppen erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Stadt mit ihrer klassizistischen Architektur, ihren breiten Straßen und weitläufigen Plätzen. Bei hochsommerlichen Temperaturen boten schattige Parks und italienisches Gelato willkommene Abkühlung. Ein kulinarisches Highlight war das gemeinsame Mittagessen mit einem traditionellen Gericht aus der Region: „Guanciallino alla birra“ – ein echter Genuss.
Dann hieß es Abschied nehmen von der italienischen Adriaküste. Mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck und begleitet von Regen erreichte die Reisegruppe wieder die JPRS. Die Fahrt hat allen Teilnehmenden nicht nur neue Eindrücke beschert, sondern sie auch als Gruppe noch enger zusammengeschweißt – und vielleicht auch Lust auf weitere gemeinsame Reisen geweckt.
Fr
11
Jul
2025
Abiturienten 2025 an der JPRS feierlich verabschiedet
Verabschiedung der Abiturientinnen und Abiturienten der Johann-Philipp-Reis-Schule
An der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg haben 50 Schülerinnen und Schüler die allgemeine Hochschulreife, das Abitur, erworben. Drei Jahre lang besuchten sie das Berufliche Gymnasium (BG) und belegten neben den allgemeinbildenden Fächern auch ein berufsorientiertes Schwerpunktfach, darunter Bautechnik, Praktische Informatik, Mechatronik oder Wirtschaft. Mit dem Abitur können sie ein Studium an einer Universität oder Hochschule beginnen.
Am 5.7.25 feierten die Absolventinnen und Absolventen das erfolgreiche Bestehen der Abiturprüfungen in der festlich geschmückten Stadthalle in Friedberg zusammen mit rund 200 Gästen. Der stellvertretende Schulleiter Holger Menzel hieß die Gäste herzlich willkommen und beglückwünschte die Schülerinnen und Schüler zum bestandenen Abitur. Er bedankte sich bei den Verwandten, Freunden und dem Kollegium für deren Unterstützung. Herr Menzel wünschte den Abiturientinnen und Abiturienten auf ihrem neuen Lebensweg viel Erfolg und Glück.
In ihrer Schülerrede ließen Aya Sattout, Lillian Hengstermann und Jona Folgnand die letzten drei Jahre anekdotenhaft Revue passieren. Ein besonderes Lob richteten sie an Tobias Bauschke, Abteilungsleiter des Beruflichen Gymnasiums, der mit unermüdlichem Einsatz immer für die Schülerinnen und Schüler da gewesen sei. Als Ausdruck des Dankes und der Anerkennung überreichten die drei Abiturientinnen Herrn Bauschke eine schöne Zimmerpflanze. Ein weiteres Highlight des Programms in der Stadthalle war die beeindruckende Gesangsdarbietung von Jenny Dinh, die am Klavier von Philipp Kleinert begleitet wurde.
Bereits seit fünf Jahren zeichnet der Rotary Club Bad Nauheim-Friedberg Abiturientinnen und Abiturienten der JPRS für besondere gemeinwohlorientierte Tätigkeiten aus. Der Rotary Club ist ein internationales Netzwerk engagierter Frauen und Männer, die nachhaltige positive Veränderungen bewirken wollen und überall dort anpacken, wo humanitäre Hilfe benötigt wird. In diesem Jahr überreichte Stefan Zettl vom Rotary Club den Preis an die Abiturientin Marieke Stascheit als Anerkennung für ihr soziales Engagement und ihren Einsatz für das Gemeinwohl.
Herr Bauschke ehrte die Schülerinnen Marieke Stasch und Jona Folgnand für ihr jahrelanges Engagement im Schulsanitätsdienst der JPRS. Weiterhin bat er die jahrgangsbesten Abiturienten auf die Bühne und gratulierte ihnen zu ihren herausragenden Leistungen: Johannes Georg Sebastian Kipp (Note 1,3), Robert Leon Kubicki (Note 1,4), Jannis Marc Schetter (Note 1,4), Jannis Metz (Note 1,7), Roland Reiffen (Note 1,7), Jan Alexander Gehlhaar (Note 1,8).
Zu Beginn seiner Abiturrede begrüßte BG-Abteilungsleiter Tobias Bauschke herzlich die Eltern und Familien, das Kollegium, die Gäste und vor allem die Abiturientinnen und Abiturienten. Er beglückwünschte sie dazu, in Kürze das Abschlusszeugnis in Händen zu halten und somit den Schlüssel, mit dem sich viele Türen öffnen werden. Ausdrücklich bedankte er sich bei den Schülerinnen und Schüler, die den Abiturball organisiert hatten. Den Absolventinnen und Absolventen signalisierte Herr Bauschke, dass das Abitur eine Anerkennung ihrer Leistungen in den vergangenen Jahren sei, worauf sie stolz sein dürften. Neben dem vielen Allgemeinwissen hätten sie vor allem gelernt zu analysieren, Sachverhalte zu hinterfragen, kritisch zu denken und somit auch Fakten von plumpem Populismus zu unterscheiden. An dieser Stelle drückte Herr Bauschke die Hoffnung aus, dass die Lehrkräfte den Abiturientinnen und Abiturienten das notwendige Rüstzeug mitgegeben hätten, um Falschaussagen zu erkennen. Und dass ihnen bewusst geworden sei, wie wichtig Fakten, sachliche und gut recherchierte Information, kritisches Hinterfragen und Wissen seien, um denen, die vermeintlich einfache Lösungen anbieten, die Bühne zu nehmen. Für die nächsten Schritte in ihrem Leben wünschte Herr Bauschke den Abiturientinnen und Abiturienten viel Kraft, Mut und Spaß in dem, was sie tun.
Es folgte der Höhepunkt der Abiturfeier: Die Tutoren Ralf von der Fecht (Klasse BG13a), Valeria Peuchert (Klasse BG13b) und Florian Härle (Klasse BG13c) überreichten den Abiturientinnen und Abiturienten ihre Abiturzeugnisse. Die nachfolgenden Schülerinnen und Schüler haben im Schuljahr 2024/25 an der Johann-Philipp-Reis-Schule erfolgreich die allgemeine Hochschulreife, das Abitur, erworben:
Malte Pascal Adam, Emily Sophie Pauline Daniela Anders, Intsar Anjum, Samuel Lion Bank, Paul Hendrik Behner, Oliver Belsch, Kirill Belsner, Bertan Cimen, Emily Curtis, Elisabeth Deiters, Jenny Thien Kim Dinh, Rojat Eroglu, Jona Imogen Folgnand, Jan Alexander Gehlhaar, Marcel David Grumbrecht, Paul Gruner, Ilias Halimi, Finley Hartmann, Lilian Hengstermann, Niklas Herbert, Nils Salvatore Hindel, Pascal Leander Ilzhöfer, Daniel Jeddi Gonzalez, Dervis Kagan Kapu, Johannes Georg Sebastian Kipp, Philipp John Max Kleinert, Mara Klemp, Felix Krauthäuser, Robert Leon Kubicki, Jascha Marc Kunz, Ante Majstorovic´, Marius Maria Alexander Merckle, Jannis Metz, Roland Reiffen, Haidar Sabir, Aya Sattout, Jannis Marc Schetter, Valeria Stab, Marieke Stascheit, Colin Luan Teucher, Maximilian Trupp, Andrey Tsimbalyuk, Michel Wagner, Florian Till Weber, Jana Weisgerber, Maximilian Werth, Lina Johanna Witte, Cedric Wolf.
Nach der Überreichung der Abiturzeugnisse versammelten sich alle Absolventinnen und Absolventen mit ihren Zeugnissen auf der Bühne der Stadthalle für das gemeinsame Jahrgangsfoto. Nach dem offiziellen Teil sorgte ein reichhaltiges und leckeres Buffett für das leibliche Wohl der Gäste. Der gelungene Abiturball in der Stadthalle Friedberg klang mit einer Diashow, diversen Spielen und anregenden Gesprächen aus.
Do
10
Jul
2025
Feierlicher Abschied aus dem BzBgE der JPRS
Am 3.7.25 wurden Tim Becker und Paula Hohmann aus dem Bildungsgang zur Berufsvorbereitung mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung (BzBgE) an der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg feierlich verabschiedet. Nach mehreren Jahren intensiver schulischer Förderung und individueller Begleitung endete für sie mit diesem Tag ein bedeutender Lebensabschnitt.
Die Verabschiedung fand im Rahmen eines stimmungsvollen Sommerfestes auf der Seewiese in Friedberg statt, das gemeinsam von den Schülerinnen und Schülern des Bildungsgangs sowie den Lehrkräften vorbereitet und gestaltet wurde. In einer feierlichen Zeremonie überreichten der Schulleiter Nick Szymanski und die Klassenlehrerinnen Gülsah Albayrak und Mareike Boehm den beiden Absolventen ihre Abschlussbescheinigungen und kleine Geschenke als Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung.
Im Anschluss wurden viele persönliche Erlebnisse, Erfahrungen und Wünsche für die Zukunft ausgetauscht. Abteilungsleiterin Claudia Einhoff erinnerte an viele schöne Ausflüge und Erlebnisse. Die Mitschülerinnen und Mitschüler hatten Karten vorbereitet, die persönlich überreicht wurden.
Es waren bewegende Momente für alle anwesenden Schülerinnen und Schüler, alle Lehrkräfte und natürlich ganz besonders für Tim und Paula, deren individuelle Entwicklung während ihrer Schulzeit von allen Seiten hervorgehoben und gewürdigt wurde. Zum Abschluss hatten die Schülerinnen und Schüler noch ein Lied vorbereitet und wünschten musikalisch alles Gute für die Fahrt durch das Meer des Lebens.
Do
10
Jul
2025
Absolventinnen und Absolventen der Fachoberschule an der JPRS feierlich verabschiedet
Am 3.7.25 wurden an der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg 50 Absolventinnen und Absolventen der Fachoberschule (FOS) feierlich verabschiedet. Die Schülerinnen und Schüler haben nach dem erfolgreichen Bestehen der Prüfungen die allgemeine Fachhochschulreife und somit die Qualifikation für ein Studium an einer Fachhochschule oder Universität erworben. Nun erhielten sie ihre Zeugnisse in dem würdigen Rahmen einer Abschlussfeier.
Die Feier startete mit dem Auftritt der Schulband „Black Dogs“ unter der Leitung von Lehrer und Leadgitarrist Bernd Ritter. Die Sängerinnen Kimberly Welker und Hannah Theiss, Marit Gressmann an der E-Gitarre, Robert Kuss an der Bassgitarre, Nicolas Robin Warmuth am Keyboard und Marc Philipp Kolberg am Schlagzeug begeisterten die Gäste in den Pausen mit ihren Darbietungen.
Schulleiter Nick Szymanski hieß die Schülerinnen und Schüler und ihre Angehörigen, die Gäste und das Kollegium herzlich willkommen. Er richtete den Absolventinnen und Absolventen seine herzlichen Glückwünsche zum Erwerb der Fachhochschulreife aus. Die Abschlusszeugnisse bescheinigten ihnen, dass sie in den letzten Jahren erfolgreich gearbeitet und sich bewährt hätten. Diese Zeit gehe nun zu Ende und etwas Neues beginne, das vielleicht mit Unsicherheit verbunden sei. Dies biete die Chance sich neu zu sortieren, und es würden sich neue, auch unbekannte Wege ergeben. Herr Szymanski ermutigte die jungen Menschen, dass sie ihre ganz eigenen Wege mit offenen Augen und offenen Herzen begehen, neugierig bleiben und in sich selbst Vertrauen haben. Auf ihrem neuen Lebensweg wünschte er ihnen alles Gute und viel Glück.
Dr. Thomas Uchronski, Abteilungsleiter der Fachoberschule, begrüßte herzlich die Anwesenden und dankte den Kolleginnen und Kollegen, die die Festlichkeiten organisiert hatten und den Getränke-Ausschank betreuten. Er sprach von einem besonderen Tag, an dem alle gemeinsam mit Stolz und dem Blick nach vorne 50 Schülerinnen und Schüler von der Fachoberschule verabschieden würden. Er attestierte den Absolventinnen und Absolventen, dass sie trotz Zweifel und Rückschlägen nicht aufgegeben sowie Ausdauer und Willen bewiesen hätten, ihr Ziel zu erreichen. Ganz gemäß der Maxime, dass Erfolg kein Glück sei und sich nicht ohne Übung einstelle. Für ihren zukünftigen Lebensweg wünschte Dr. Uchronski den Schülerinnen und Schülern alles Gute, beste Gesundheit und dass ihnen der Wille weiterzukommen erhalten bleibe.
In ihrer Rede erinnerte Anna Brooke, Klassenlehrerin der 12 FOG mit dem Schwerpunkt Gestaltung, die Schülerinnen und Schüler an ihre Anfangszeit in der Fachoberschule, die von viel Unbekanntem und Unsicherheiten geprägt gewesen sei. Nun seien sie erfahrener und selbstbewusster geworden, sie hätten sich gegenseitig unterstützt und miteinander gearbeitet. Es sei ihr eine Freude gewesen zu beobachten, wie die Jugendlichen bei jeder neuen Herausforderung den Kopf nicht hängengelassen, sich immer wieder aufgerappelt und weiterentwickelt hätten. Wie auch immer ihr Weg jetzt weitergehe, sie hätten die Fähigkeiten und die Werkzeuge, um ihre Zukunft zu gestalten, so Frau Brooke.
Der Religionslehrer und evangelische Pfarrer Horst-Jürgen Wohlgemuth verglich den Erwerb der Fachhochschulreife mit der Erntezeit. So wie das Getreide inzwischen reif zum Ernten sei, so hielten die Schülerinnen und Schüler bald ihre Zeugnisse in der Hand, die von ihrer Reife zeugten. Mit ihrem erfolgreichen Abschluss und ihren erworbenen Qualifikationen würden auch sie nun ihren Ernteertrag bekommen. Für ihren weiteren Lebensweg wünschte Herr Wohlgemuth den Absolventinnen und Absolventen viel Erfolg, viel Glück und Gottes Segen.
Die Schülerrede hielt Ahmad Almoustafa von der Klasse 12FOI mit dem Schwerpunkt Informationstechnik. Er sprach von dem gemeinsamen Lernen und den Herausforderungen auf dem Weg zur Fachhochschulreife. Nun hätten sie alle Schwierigkeiten gemeistert und könnten sich gemeinsam freuen und feiern. Die Feier bedeute gleichzeitig Abschied und Neuanfang. Ahmad Almoustafa bedankte sich im Namen seines Abschlussjahrgangs bei den Lehrkräften für die Unterstützung und Hilfe.
Im Anschluss überreichten Schulleiter Nick Szymanski, Abteilungsleiter Dr. Thomas Uchronski sowie die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer den erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen der Fachoberschule ihre Abschlusszeugnisse. Die nachfolgenden Schülerinnen und Schüler haben im Schuljahr 2024/25 an der JPRS erfolgreich die Fachhochschulreife erworben:
Klasse 12FOB, Schwerpunkt Bautechnik, Klassenlehrer Björn Seitz: Parisa Bahrampour Dehkordi, Alexander Dögel, Marlon Ebert, Marian Goppelsröder, Neo Grünsfelder, Haileab Haile, Nils Ole Langsdorf, Jan Pöhls, Amir Rose, Chantal Schuchart.
Klasse 12FOEM, Schwerpunkt Elektro- und Maschinenbautechnik, Klassenlehrer Klaus Peppler: Lukas Bast, Semih Can Bayrak, Philipp Böhm, Jannick Grauling, Lennard Grauling, Finn Greb, Nils Meyer, Amanda Preibisch, Anton Schneider, Maximilian Schnella, Philipp Schüler, Fynn Wiertelorz, Leon Wißner, Jan Zinsheimer.
Klasse 12FOI, Schwerpunkt Informationstechnik, Klassenlehrerin Julia Berger: Ahmad Almoustafa, Tobias Kugler, Jannis Leonhard, Dennis Plischke, Timo Vollhardt.
Klasse 12FOG, Schwerpunkt Gestaltung, Klassenlehrer Anna Brooke: Emily Becker,
Noah Becker, Mattis Bieler, Arkadia Bieszk, Sandrine Brücke, Collien Burkhardt, Nele Christophersen, Sara Dokovic, Penelope Fenchel, Emely Hermann, Isabelle Herrmann, Hilma Khawam, Laura Koch, Mariella Lacanfora, Kim Lungershausen, Milena Maienschein, Yasmin Mohr, Jason Overath, Kamilla Pal, Tamara Stöpel, Fabienne Weiser.
Eine besondere Freude war es für Schulleiter Szymanski und FOS-Abteilungsleiter Dr. Uchronski die zwei Schüler mit den besten Jahrgangsnoten nach vorne zu bitten und ihre besonderen Leistungen zu würdigen: Leon Wißner (Note 1,8) und Timo Vollhardt (Note 1,9).
Nach der Zeugnisübergabe gruppierten sich alle frischgebackenen Absolventinnen und Absolventen der Fachoberschule zum gemeinsamen Foto. Die Feier klang aus mit einem geselligen Beisammensein unter der musikalischen Begleitung der Schulband „Black Dogs“.
Do
10
Jul
2025
BG12 erlebt sportlichen Schuljahresabschluss beim Wasserski
Zum Ausklang des Schuljahres unternahm die Jahrgangsstufe BG12 gemeinsam mit allen Sportkursen einen erlebnisreichen Ausflug zur Wasserski-Anlage nach Nieder-Weimar. Bei bestem Sommerwetter konnten die Schülerinnen und Schüler nicht nur ihre sportlichen Fähigkeiten auf dem Wasser testen, sondern auch den Teamgeist stärken und gemeinsam auf ein herausforderndes Schuljahr zurückblicken.
Neben Wasserski und Wakeboarden standen vor allem Spaß, Zusammenhalt und das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt. Die entspannte Atmosphäre und das sonnige Wetter sorgten für gute Laune und viele strahlende Gesichter.
Ein herzlicher Dank gilt der Schülerin Paula K. für die tollen Fotos, die diesen Tag in lebendiger Erinnerung halten.
Di
08
Jul
2025
QUABB Beratung in den Sommerferien 2025
Liebe Betriebe, liebe Auszubildenden, liebe Lehrkräfte, die Sommerferien haben begonnen und der Unterricht für die Auszubildenden ruht. Ich wünsche allen, die in nächster Zeit Urlaub haben, eine erholsame Zeit.
Viele Auszubildende werden in den kommenden Wochen in vollem Umfang in ihren Ausbildungsbetrieben arbeiten.
Diese Tage können für einige sehr herausfordernd sein.
Aus diesem Grund biete ich QuABB-Beratung auch in den Sommerferien an:
08.07.-25.07.25 und 11.08.-14.08.25
Bei Schwierigkeiten oder Problemen können Sie mich gerne telefonisch 0160 96717801 oder per E-Mail [email protected] kontaktieren.
Herzliche Grüße
Lea Kehrbaum
QuABB-Ausbildungsbegleiterin der JPRS Friedberg
Fr
04
Jul
2025
JPRS ehrt die Zeugnisbesten der Berufsschule
An der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg werden junge Menschen im Rahmen der dualen Ausbildung (Berufsschule und Betriebe) unterrichtet. In den letzten Wochen haben die Schülerinnen und Schüler ihre Abschlussprüfungen erfolgreich absolviert. Am 2.7.25 wurden die jeweils Zeugnisbesten der Ausbildungsberufe im Rahmen einer Feierstunde in der JPRS geehrt.
Die Ehrung der Zeugnisbesten hat eine lange Tradition an der JPRS und bietet eine gute Gelegenheit, den Auszubildenden für ihren Fleiß und die sehr guten Abschlüsse Anerkennung zu zollen. Die Berufsschule möchte darüber hinaus den Stellenwert der Berufsausbildung betonen und die gute Zusammenarbeit mit der Kreishandwerkerschaft, der IHK und den Ausbildungsbetrieben hervorheben.
An der Feierstunde im überdachten Bereich des Schulhofes nahmen neben den zu ehrenden Auszubildenden ihre Ausbilderinnen und Ausbilder sowie ihre Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer teil. Schulleiter Nick Szymanski und Sandra Betz, Abteilungsleiterin Berufsschule, begrüßten herzlich die anwesenden Schülerinnen und Schüler, die Gäste und das Kollegium.
Herr Szymanski gratulierte den Gesellinnen und Gesellen in seiner Rede, dass sie ihre Berufsausbildung so erfolgreich absolviert haben. Sie alle hätten in den letzten Jahren hervorragende Leistungen erbracht und viel Fleiß und Engagement in der Berufsschule und in ihren Betrieben gezeigt. Sie könnten stolz darauf sein, jetzt den Gesellenbrief in der Hand zu haben. Herr Szymanski ermutigte die neuen Handwerkerinnen und Handwerker, dass sie auf sich selbst vertrauen und auch neue Wege wagen. Dafür wünschte er ihnen alles Gute und viel Erfolg.
Im Namen der Kreishandwerkerschaft und der Ausbildungsbetriebe richtete der stellvertretende Kreishandwerksmeister Alexander Repp das Wort an die zu Ehrenden und die Gäste. Es sei ihm eine besondere Ehre, die Feier zur Ehrung der Zeugnisbesten begleiten zu dürfen, die zu einer schönen Tradition geworden sei. Herr Repp sprach den Auszubildenden seinen Respekt vor ihrer Leistung und ihrem Durchhaltevermögen aus. Die hervorragenden Leistungen zeigten, dass sie mehr als nur das Nötige getan hätten, dass sie sich angestrengt hätten und mehr wollten. Sie hätten erfolgreich das Fundament gelegt und könnten jetzt darauf aufbauen. So könne der weitere Weg zum Meisterbrief, zur Selbstständigkeit und in Führungspositionen führen. Herr Repp wünschte den Gesellinnen und Gesellen Mut und Freude bei dem, was sie in der Zukunft tun.
Im Anschluss wurden die in ihren Ausbildungsberufen jeweils zeugnisbesten Auszubildenden geehrt. Die nachfolgenden Berufsschülerinnen und Berufsschüler bekamen als Anerkennung ihrer schulischen Bestleistungen von Herrn Szymanski und Frau Betz eine Urkunde und eine Sonnenblume überreicht:
• Jule Nowak, Fachangestellte für Bäderbetriebe, Gemeinde Trebur
• Julia Nickel, Fachangestellte für Bäderbetriebe, Butzbacher Bäderbetriebe GmbH
• Klaus Wahl, Fachangestellter für Bäderbetriebe, Bäder Betriebs GmbH
• Niklas Seebert, Fleischer, Metzgerei Henrici
• Joanna Beata Koltunska, Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk Fleischer, Betrieb Markus Hofmann
• Corinna Dönges, Friseurin, Sisters‘ Act
• Hugo Walther, Bäcker, Bäckerei Naumann
• Viviane Rieck, Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk Bäckerei, Hinnerbäcker
• Benedikt Bäuml, Holz- und Bautenschützer Fachrichtung Holzschutz, Merkel Baugesundheit
• Erik Zimmermann, Holz- und Bautenschützer Fachrichtung Bautenschutz, BAUTENTEC Kiesewalter
• Tim Heinemann, Dachdecker
• Noah Liesch, Dachdecker, Udo Kraft GmbH
• Kerstin Teutsch, Dachdeckerin, Dingeldein Schornstein-Technik GmbH
• Wiebke Kristine Willms, Tischlerin, Lebensgemeinschft Bingenheim
• Anton Philip Kromer, Holzmechaniker, König & Neurath AG
• Thorben Eirik Witt, Kraftfahrzeugmechatroniker PKW-Technik, K+S Autoservice UG
• Daniel Burk, Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, Jung-Lorenz Gebäudetechnik GmbH
• Niklas Etienne Lachmann, Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, Radio Knopf GmbH
• Jeremy Rost, Elektroniker für Betriebstechnik, ovag Netz GmH
• Konstantin Degkwitz, Elektroniker für Betriebstechnik, TenneT TSO GmbH
• Johannes Bausum, Elektroanlagenmonteur, ovag Netz GmbH
• Vigo Enrique Santiago Gregorio, Anlagenmechaniker für Sanitär- Heizungs- und Klimatechnik, Rechtenbach-Buttron GmbH
• Peter Götz, Metallbau-Konstruktionstechnik, Metall- und Ladenbau Jung GmbH & Co. KG
• Kamil Kuna, Fahrzeuglackierer, Karosseriebau und Lackiererei Özdemir
• Kacper Szymcyk, Maler, Domotec Hoch- und Tiefbau-GmbH Klinggruppe
• Max Palagin, Fachinformatiker Anwendungsentwicklung, Infios GmbH
Nach der Ehrung kamen die geehrten Schülerinnen und Schüler zum gemeinsamen Gruppenfoto zusammen. Abteilungsleiterin Sandra Betz und Schulleiter Nick Szymanski beendeten den offiziellen Teil und die Verabschiedungsfeier der Zeugnisbesten klang mit anregenden Gesprächen zwischen Auszubildenden, Ausbildern und Kollegium der JPRS aus. Für die Bewirtung sorgten Holger Buss und Christine Jung von der Ernährungsabteilung der JPRS. An ihrem Stand konnten sich die Gäste mit Getränken und Laugengebäck stärken.
Fr
04
Jul
2025
Exkursion der Gymnasiasten zum Schuljahresabschluss
Am 2.7.25 unternahmen die Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe des Beruflichen Gymnasiums (BG) der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) einen sportorientierten Ausflug zum Bowlingcenter „Berry Bowling“ in Friedberg. Die Tagesexkursion mit den Schwerpunkten Sport und Teambuilding war eine gemeinsame Veranstaltung der Klasse BG11e mit der Tutorin Valeria Peuchert und der Klasse BG11d mit dem Tutor Michael Linn.
Ziel der Veranstaltung war ein gemeinsamer und entspannter Abschluss des Schuljahres 2024/25 sowie die Förderung des Klassenzusammenhalts. Die Schülerinnen und Schüler trafen sich mit den Lehrkräften morgens direkt am Bowlingcenter. Vor Ort wurden die Jugendlichen in Gruppen aufgeteilt und spielten mehrere unterhaltsame Runden Bowling auf verschiedenen Bahnen. Die Atmosphäre war locker, es wurde viel gelacht und angefeuert – der Spaß und die Freude am sportlichen Wettbewerb standen dabei klar im Vordergrund.
Mia Morgenstern aus der Klasse BG11d fasste den Tag so zusammen: „Es war mal etwas anderes und es war cool, dass man eigene Gruppen machen konnte. Hat auf jeden Fall Spaß gemacht.“ Und das Fazit von Amira Faussi, Klassensprecherin der BG11d, lautete: „Das Bowling-Projekt war eine gelungene Abwechslung zum Schulalltag und bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, in entspannter Umgebung das vergangene Schuljahr gemeinsam ausklingen zu lassen.“
Fr
04
Jul
2025
Verabschiedung der Absolventinnen und Absolventen der Berufsfachschule an der JPRS
An der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg erlangen Schülerinnen und Schüler nach dem zweijährigen Besuch der Berufsfachschule den Realschulabschluss. Damit haben sie sehr gute Voraussetzungen für eine anschließende Berufsausbildung, den Besuch der Fachoberschule oder des Beruflichen Gymnasiums. Am 2.7.25 erhielten die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen der Berufsfachschule im Rahmen einer Abschiedsfeier ihre Zeugnisse. Sie feierten ihren Abschluss gemeinsam mit ihren Eltern, Lehrkräften und der Schulleitung auf dem überdachten Schulhof der JPRS.
Schulleiter Nick Szymanski begrüßte die Anwesenden und beglückwünschte die Schülerinnen und Schüler herzlich zum Abschluss der Berufsfachschule. Die Abschlusszeugnisse bescheinigten ihnen, was sie alles geleistet und dass sie sich bewährt hätten. Nun würden sich neue und unbekannte Wege eröffnen, die Unsicherheiten aber auch Chancen in sich bergen würden. Herr Szymanski ermutigte die Absolventinnen und Absolventen die neuen Wege mit offenen Augen und offenen Herzen zu gehen. Für ihre künftigen Lebenswege wünschte Herr Szymanski den jungen Menschen alles Gute und viel Erfolg.
Der evangelische Religionslehrer Horst-Jürgen Wohlgemuth hatte für den besonderen Anlass der Verabschiedungsfeier einen irischen Segensgruß des heiligen Sankt Patrick ausgesucht, den er den Absolventinnen und Absolventen der Berufsfachschule als Segen für den weiteren Lebensweg mitgab. Der Segenstext begann mit den schönen Worten: „Deine Zukunft sei wie ein fruchtbares Land, auf dem blüht, wächst und gedeiht, was du beginnst, dass dir dabei Hilfe zukommt wie sanfter Sommerregen, der die Samenkörner aufgehen lässt.“
Der Klassenlehrer der 11BFA Klaus Peppler erklärte, es sei durchaus verlockend gewesen, die Rede von einer KI schreiben zu lassen. Den Schülerinnen und Schülern verdeutlichte er, wie vorteilhaft dagegen das eigene selbstständige Denken und Lernen sei: Es koste viel Gehirnschmalz, Arbeit und Disziplin, sei aber viel nachhaltiger und man freue sich über das selbst Erarbeitete. Auch die Schülerinnen und Schüler könnten stolz darauf sein, was sie in den letzten Jahren geleistet hätten. Jetzt erhielten sie mit dem mittleren Bildungsabschluss den Lohn.
Sven-Olaf Krusch, Klassenlehrer der 11BFB, lobte den Gemeinschaftssinn der Schülerinnen und Schüler. Sie seien ihren Weg nicht allein gegangen. Er bescheinigte ihnen, dass sie nun mit dem Realschulabschluss eine Etappe ihres Lebens geschafft hätten. Was sie leisteten, würden sie wie einen Erfahrungsschatz in ihrem Leben mitnehmen, hätte sie bereichert und ihr Selbstbewusstsein gestärkt. Die Jahre an der Schule seien ein Kapitel in ihren Lebensgeschichten, und der erfolgreiche Abschluss gebe ihnen die Gewissheit künftige Anforderungen meistern zu können.
Vor der Ausgabe der Zeugnisse beglückwünschte Mirko Wolf, Abteilungsleiter der Berufsfachschule, die Schülerinnen und Schüler zu ihren Leistungen. Er wünschte ihnen viel Erfolg und Glück auf ihren weiteren Lebenswegen. Im Rahmen der Ehrungen würdigte Herr Wolf zunächst die Leistungen der Zeugnisbesten: Martin Leszek Sobczak (11BFA) und Noel Seipp (11BFB).
Im Anschluss erhielten die stolzen Absolventinnen und Absolventen ihre Abschlusszeugnisse. Dabei wurden sie von Schulleiter Szymanski, Abteilungsleiter Wolf und ihren jeweiligen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern herzlich beglückwünscht. Folgende 27 Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule haben an der JPRS im Schuljahr 2024/25 den Mittleren Bildungsabschluss (Realschulabschluss) erfolgreich bestanden:
Berufsfachschulklasse BF11a mit den Schwerpunkten Fahrzeugtechnik, Körperpflege und Metalltechnik, Klassenlehrer Klaus Peppler: Aleks Lyubomirov Aleksandrov, Lara Zynita Berber, Ryan Gartner, Kristin Sophie Grieb, Aya Hammid, Nele Herrmann, Joyce Maksso, Jannis Mido Müller, Celina Muth, Luca Rödl, Giulia Saiu, Bilal Sallabas, Warvin Ahmed Abdulazeez Selivanay, Martin Leszek Sobczak, Luisa Charlotte Wewezer.
Berufsfachschulklasse BF11b mit den Schwerpunkten Elektrotechnik und Gestaltung, Klassenlehrer Sven-Olaf Krusch: Dominik Matthias Gröninger, Melina Hensel, Simon Tim Kettig, Riccarda Landmann, Borislava Patsina, Nino Plaue, Jan Russmann, Noel Seipp, Bora Sezgin, Fabian Alexander Stumpf, Leon Vugrinec-Storck, Samantha-Sue Waas, Süheda Yaya.
Nach der Übergabe der Zeugnisse bat Abteilungsleiter Mirko Wolf die Schülerinnen und Schüler zum Fototermin mit ihren Lehrerinnen und Lehrern. Anschließend ließen die frischgebackenen Absolventinnen und Absolventen mit ihren Angehörigen und Lehrern den Abend mit netten Gesprächen, Getränken und leckerem Laugengebäck ausklingen.
Mi
02
Jul
2025
Gesundheitsfördernde Schule – Johann-Philipp-Reis-Schule dreifach zertifiziert
Im Rahmen der Zertifikatsfeier am Staatlichen Schulamt für den Hochtaunuskreis und Wetteraukreis in Bad Vilbel wurden der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) am 26.6.25 als einziger Schule des Schulamtsbezirks gleich drei der vier Teilzertifikate des Gesamtzertifikats „Gesundheitsfördernde Schule“ verliehen. Das Schwerpunktthema „Lehrkräftegesundheit“ wurde erstmalig zertifiziert. Die Teilzertifikate „Bewegung & Wahrnehmung“ sowie „Sucht & Gewaltprävention“ waren Rezertifizierungen und somit Verlängerungen. Das vierte erforderliche Teilzertifikat „Ernährung & Konsum“ ist noch bis Anfang 2026 gültig, dann wird eine Rezertifizierung dieses Schwerpunktes und die Gesamtzertifizierung als „Gesundheitsfördernde Schule“ erfolgen.
Die Teilzertifikate und das Gesamtzertifikat werden durch das Hessische Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen vergeben. Die Gesundheitsförderung wird als Prozess der Schulentwicklung verstanden mit dem Ziel, die Bildungsqualität durch eine gesteigerte Gesundheitsqualität zu verbessern. Das Ministerium schreibt auf seiner Homepage über das Arbeitsfeld „Schule & Gesundheit“: „Eine gute Gesundheit wirkt sich auch in der Schule in vielerlei Hinsicht positiv aus: Herausforderungen werden besser bewältigt, das Konzentrieren fällt leichter und die Leistungsfähigkeit steigt.“
Zur Zertifikatsfeier im Bad Vilbeler Schulamt kamen Schulleiter Nick Szymanski, das Schule & Gesundheits-Team der JPRS mit der Teamleiterin Valeria Peuchert und die Schulsozialarbeiterin Daniela Völker. Sie freuten sich über die wertschätzenden Worte der zuständigen Generalistin des Schulamts, Frau Lucia Niebler, und der Vertreterin der Leitung des Staatlichen Schulamts, Frau Christine Stanzel.
Darüber hinaus durften die vom Schulamt geehrten Besucherinnen und Besucher aus Friedberg passend ausgewählte Geschenke in Empfang nehmen, die optimal zu den erreichten Qualifikationen passten und über die sich alle sehr freuten: Diabolo und Jonglierbälle für Bewegung in den Pausen, ein Bild der Küste mit Sonnenaufgang und eine schöne Pflanze für das Wohlbefinden der Lehrkräfte sowie drei Sets mit Kommunikationskarten für das kreative Miteinander.
Die Delegation der JPRS war sich einig, dass die Zertifikatsfeier im Staatlichen Schulamt eine würdige und sorgsam gestaltete Feierlichkeit war, die alle weitreichenden Aktivitäten, Kompetenzen und Stärken der Berufsschule im Arbeitsfeld „Schule & Gesundheit“ betonte und wertschätzte.
Mi
02
Jul
2025
Verabschiedungskonferenz am 1.7.25
Am 1.7.25 traf sich die Schulgemeinde der Johann-Philipp-Reis-Schule zur Verabschiedungskonferenz auf dem unteren Schulhof. Anlass war die Verabschiedung des Kollegen Horst-Jürgen Wohlgemuth in den Ruhestand, des Kollegen Michel Schwob wegen Versetzung an eine andere Schule und des Kollegen Frederik Weiß aus der Schulleitung. Weiterhin wurde Inge Geller für ihr 25-jähriges Jubiläum als Schulsekretärin geehrt. Die Fotos zeigen Eindrücke von der schönen Abschiedsfeier auf dem Schulhof. Schulleiter Nick Szymanski, Personalratsvorsitzende Nathalie Reinke und viele Kolleginnen und Kollegen hielten Dankes- und Abschiedsreden. Sie würdigten das jahrelange Engagement der Geehrten für ihre Schule und überreichten ihnen als Dankeschön Blumensträuße und Geschenke. Diese bedankten sich herzlich beim Kollegium, das zahlreich erschienen war. Im Anschluss folgte ein geselliges Beisammensein mit anregenden Gesprächen bis in den späten Nachmittag. Für die Verköstigung sorgten die zukünftigen Ruheständler mit Getränken und leckeren Salaten. Holger Buss von der schuleigenen Fleischerei verwöhnte die Kolleginnen und Kollegen mit Steaks und Würstchen vom Grill.
Mi
02
Jul
2025
Ein lebendiges Denkmal im Grünen – Schülerinnen und Schüler bauen Weidendom als Abschlussprojekt
Nach einem Jahr intensiver Arbeit im Schwerpunkt „Holztechnik/Waldschule/Ökologie“ haben Schülerinnen und Schüler der BZB Waldschule am Freitag ein besonderes Projekt erfolgreich abgeschlossen: den Bau eines Weidendoms mit einem Durchmesser von 6,50 Metern.
Die Projektprüfung am Ende des Schuljahres hatte es in sich. Ziel war es, ein stabiles Grundgerüst aus Baustahl zu errichten und es mit lebenden Weidenruten zu einem begehbaren Naturbauwerk zu verweben. Der ausgewählte Standort war bereits in den Vorwochen vorbereitet worden – dennoch erforderte der Aufbau viel Teamarbeit, Präzision und ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein. Innerhalb von nur sechs Stunden mussten Werkzeuge transportiert, Pflanzlöcher gebohrt, das Stahlgerüst aufgebaut und die jungen Weiden fachgerecht eingesetzt und fixiert werden.
Neben handwerklichem Geschick stand vor allem Sicherheit im Vordergrund: Der Umgang mit gebogenem Baustahl, das Arbeiten mit Stehleitern sowie die korrekte Anwendung von Werkzeugen stellten für die Jugendlichen praxisnahe Herausforderungen dar.
Mit viel Engagement und gegenseitiger Unterstützung gelang es den Schülerinnen und Schülern, nicht nur ein stabiles, sondern auch ästhetisch beeindruckendes Bauwerk zu schaffen. In den kommenden Monaten wird der Weidendom weiter anwachsen und sich durch das lebendige Material stetig verändern – ein nachhaltiges Symbol für gemeinschaftliches Handeln und Umweltbewusstsein.
„Durch dieses Projekt konnten die Jugendlichen auf eindrucksvolle Weise erleben, wie wirksam ihr eigenes Tun ist“, so das betreuende Lehrteam. „Der Weidendom ist nicht nur ein gelungenes Prüfungsprojekt, sondern ein bleibendes Zeichen für gelebte Ökologie und praktisches Lernen.“
Interessierte Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, den Weidendom vor Ort zu besichtigen.
Di
01
Jul
2025
Schülerinnen und Schüler der JPRS erhalten Urkunden für ihr Engagement im Klimaexperten-Projekt
Die Erste Kreisbeigeordnete Birgit Weckler und die Klimaschutz-Koordinatorin des Kreises Susanne Feiler besuchten am 24.6.25 die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg, um die Berufsschule für ihre langjährige, engagierte Zusammenarbeit mit den Grundschulen im Rahmen des Projektes „Klimaexperten“ zu ehren. Insbesondere würdigten sie 31 Schülerinnen und Schüler der JPRS mit der Überreichung einer Urkunde für ihre Leistungsbereitschaft und ihr soziales Engagement im Bereich des Klimaschutzes. Die Jugendlichen hatten in diesem Schuljahr als Mentorinnen und Mentoren die Grundschülerinnen und Grundschüler während des Klimaexperten-Projektes betreut.
Die Aktion wird nun schon seit zehn Jahren an der JPRS durchgeführt, immer betreut durch freiwillige Schülermentorinnen und -mentoren aus verschiedenen Schulformen der JPRS. In diesem Schuljahr konnten aufgrund der großen Nachfrage sogar drei Termine angeboten werden. An den Projekttagen erklärten die Schülerinnen und Schüler aus dem Beruflichen Gymnasium und der Berufsschule den Grundschülerinnen und Grundschülern aus der 3. und 4. Klasse anhand von Experimenten und Vorführungen anschaulich klimafreundliche Techniken. Auch verdeutlichten sie den Umweltschutzgedanken beim Thema Nahrung. Vier Fünftel aller Grundschulen im Wetteraukreis konnten bereits aufgrund des Projektes und des Engagements der JPRS davon profitieren, einen Aktionstag zum Thema Klimaschutz für die Grundschülerinnen und Grundschüler praxisnah sowie alters- und schülerorientiert wahrzunehmen.
Zum feierlichen Anlass der Urkundenüberreichung lud Schulleiter Nick Szymanski die Erste Kreisbeigeordnete Birgit Weckler und die Klimaschutz-Koordinatorin Susanne Feiler zu sich in die Schule ein. Bei bestem Wetter wurden die Urkunden und gefüllte Giveaway Taschen des Wetteraukreises an die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler des Klimaexperten-Projektes überreicht. Rika Pauli, Klimabeauftragte der JPRS und Leiterin des Projektes, lobte auch im Namen von Projektbetreuer Michel Schwob die Schülerinnen und Schüler für ihre Bereitschaft, sich über den Schulalltag hinaus in dieses besondere Projekt eingebracht zu haben, bei dem sich der Einsatz für den Klimaschutz, soziales Engagement und die Betreuung von Grundschülern vereinen.
Di
01
Jul
2025
Ein Projekt, auf dem man sitzen kann! – Berufsfachschüler der JPRS bauen Sitzbank
Im Rahmen des Fachunterrichts Metalltechnik hat die Klasse 10BFa der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg eigenständig eine Sitzbank aus Metall- und Holzelementen gebaut. Die Schüler absolvieren in der JPRS die Schulform Berufsfachschule mit dem Schwerpunkt Metalltechnik und erreichen nach zwei Jahren den Realschulabschluss. Das von dem Lehrer Johannes Weil angeleitete Projekt begleitete die Schüler über das gesamte Schuljahr. Höhepunkt war eine spannende Betriebsbesichtigung am 18.6.25 bei der Firma Wolf Verpackungsmaschinen GmbH in Lich-Birklar, die die Materialien für die Sitzbank gesponsert hatte. Im Verlauf des Besuch überreichten die stolzen Schüler der Firma die fertige Sitzbank.
„Lernen mit Herz und Hand“ – so lautet eine Devise der Beruflichen Bildung, denn nur was man selbst erfährt, erlernt und praktisch anwendet, wird auch zu einem bleibenden Lernerfolg. Die Verbindung von Theorie und Praxis ist somit das angestrebte Ziel, welches sich ideal in Form von Projekten umsetzen lässt. Das Projekt „Sitzbank“ ermöglichte es den Jugendlichen, selbst aktiv zu werden und das gelernte Fachwissen an einem alltagstauglichen Fertigungsprodukt zu erproben. Von der Planung und dem Design der Bank bis zur Auslieferung und Endmontage wurde alles von den Schülern unter der Betreuung selbstständig durchgeführt.
Während die Bank entstand, wurden im Unterricht die entsprechenden theoretischen Inhalte vermittelt. Technisches Zeichnen war die Grundlage dafür, dass die Schüler eine genaue Darstellung ihrer Ideen umsetzen konnten. Anschließend wurden die Bauteile in der Metallwerkstatt der JPRS angefertigt, was millimetergenaues Messen, Sägen und Bohren voraussetzte, damit am Ende alle Teile zueinander passten. Der wohl aufregendste Teil der Fertigung war das Schweißen der Bank. Hierzu wurden Grundlagen der Schweißtechnik erlernt sowie der korrekte Umgang mit Werkzeugen wie MAG-Schweißgerät oder Winkelschleifer.
Damit die Bank auch viele Jahre hält, musste das Material gegen Korrosion geschützt werden. Hier entschieden sich die Schüler für eine entsprechende Grundierung und Lackierung. Abschließend wurden noch die Holzelemente für Sitzfläche und Rückenlehne sowie die praktischerweise höhenverstellbaren Füße angebracht und die Bank war bereit für die Auslieferung. Bei allen Arbeiten in der Metallwerkstatt wurden die Schüler von den Lehrern Johannes Weil, Dirk Schäfer und Lorenz Nockemann beraten und unterstützt.
Schließlich nahte der Tag, an dem die Bank an den Sponsor der Materialien, die Firma Wolf Verpackungsmaschinen GmbH, übergeben werden konnte. Im Zuge der Übergabe konnten sich die Schüler über eine Betriebsbesichtigung freuen. Die Ausbilder Christoph Ester (Metall) und Herr Klein (Elektro) führten die Schüler durch den Betrieb und ermöglichten es ihnen auch, dass sie sich mit den Auszubildenden des Betriebs unterhalten und austauschen konnten.
Dieses Projekt war ein voller Erfolg. Die beteiligen Schüler und Lehrer Johannes Weil bedankten sich herzlich bei der Firma Wolf, die sich für die Kooperation begeistern ließen und für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Das Projekt „Sitzbank“ wird den Berufsfachschülern mit dem Schwerpunkt Metalltechnik sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.
Di
24
Jun
2025
Neue Reifenmontiermaschine für die Kfz-Werkstatt der JPRS
Der Fachbereich Fahrzeugtechnik der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg freut sich über eine neue Reifenmontiermaschine für die schuleigene Kfz-Werkstatt. Der Erwerb der Maschine wurde ermöglicht durch eine großzügige Geldspende über 2.500 Euro der Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Oberhessen in Gießen, vertreten durch Geschäftsführer Björn Hendrischke und Obermeister Carsten Müller. Um die Bestellung einer geeigneten Maschine für die Berufsausbildung kümmerten sich die Kfz-Lehrer Lorenz Nockemann und Nils Laudt.
Am 17.6.25 brachten zwei Mitarbeiter der Firma Profi Parts Fahrzeugteile die Reifenmontiermaschine in die Kfz-Werkstatt der Friedberger Berufsschule und montierten sie dort. Sie prüften die Funktionalität und demonstrierten anschließend den angehenden Kfz-Mechatronikern des ersten Ausbildungsjahres die Bedienweise der Maschine.
Dann fragte Lehrer Lorenz Nockemann seine Lehrlinge, wer denn als erster die Montiermaschine ausprobieren wolle. Auszubildender Ivan Diodorov erklärte sich bereit und bediente die Maschine sehr versiert. Mit einer ähnlichen Maschine habe er bereits in seinem Ausbildungsbetrieb gearbeitet, so der Kfz-Lehrling. Konzentriert und präzise montierte Ivan den Reifen mithilfe der Maschine in mehreren Arbeitsschritten vom Felgen ab; anschließend zog er den Reifen wieder fachmännisch auf die Felge auf. Das Abnehmen und Aufziehen des Reifens dauerte insgesamt gerade einmal fünf Minuten. Mit einem anerkennenden Nicken quittierten Lehrer Nockemann und die anderen Berufsschüler das gute Ergebnis.
Die neue Reifenmontiermaschine wird zukünftig in der Berufsschule in der dualen Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker sowie in der Berufsfachschule im Berufsfeld Fahrzeugtechnik im Einsatz sein. Lorenz Nockemann zeigte sich sehr erfreut über die Neuanschaffung: „Wir sind froh, dass wir die Maschine haben, da jetzt das Montieren von aktuellen Reifen wie z.B. von Runflat-Reifen im Rahmen der schulischen Ausbildung möglich ist.“ Die Johann-Philipp-Reis-Schule bedankt sich herzlich für die großzügige finanzielle Unterstützung seitens der Kraftfahrzeug-Innung Oberhessen, durch die der Kauf erst möglich gemacht wurde.
Di
24
Jun
2025
JPRS-Schülerin belegt 2. Platz bei Kunstwettbewerb des hessischen Kultusministeriums
Die Schülerin Michelle Pulvirenti von der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg hat beim hessischen Kunstwettbewerb zum Thema Demokratie und Werte den zweiten Platz in der Kategorie Sekundarstufe II gewonnen. Kultusminister Armin Schwarz zeichnete die Schülerin während der Preisverleihung auf dem Hessentag in Bad Vilbel am 15.6.25 aus. Der Kunstwettbewerb war vom Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen zusammen mit dem Staatlichen Schulamt für den Hochtaunus- und Wetteraukreis an allen Schulen des Bezirks ausgerufen worden. Interessierte Schülerinnen und Schüler konnten in den Kategorien Primarstufe, Sekundarstufe I und Sekundarstufe II teilnehmen.
Das Ministerium wählte das aktuelle Thema der demokratischen Werte, um Schülerinnen und Schüler zu ermutigen, Werte wie Achtung, Toleranz und Solidarität in ihrem Alltag zu leben. Für unsere gemeinsamen Werte müssten alle konsequent eintreten, denn sie seien es, die unsere Gesellschaft zusammenhielten. Der Aufgabenstellung zufolge sollten die Schülerinnen und Schüler ein Bild gestalten, das Werte wie Respekt, Toleranz, Gerechtigkeit, Zusammenhalt, Ehrlichkeit oder Verantwortung künstlerisch darstellt. Eine Herausforderung war, die abstrakten Werte mit künstlerischen Mitteln auf kreative Weise darzustellen.
An der JPRS nahmen die Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse der Fachoberschule mit dem Schwerpunkt Gestaltung (FOG) an dem Kunstwettbewerb teil. Gestaltungslehrerin Anna Brooke konzipierte gemeinsam mit dem Politiklehrer Markus Hocker eine fächerübergreifende Unterrichtsreihe zum Thema, sodass sich die Jugendlichen sowohl inhaltlich als auch künstlerisch mit dem Thema demokratische Werte auseinandersetzten. Im Laufe des Klassenprojekts schufen die Schülerinnen und Schüler Kunstwerke zu Werten, die ihnen besonders am Herzen lagen. Michelle Pulvirenti war eine der Schülerinnen und Schüler, deren Arbeit zum Thema Toleranz, Akzeptanz und Respekt nach Auswahl durch die Klasse beim Wettbewerb eingereicht wurde.
Im Rahmen des Hessentages wurden am 15.6.25 die besonderen Leistungen der Gewinnerinnen und Gewinner gefeiert. Auf der Bühne des Hessenforums zeichnete der Hessische Minister für Kultus, Bildung und Chancen Achim Schwarz die Preisträgerinnen und Preisträger des Malwettbewerbs aus. Auch der Friedberger Bürgermeister Kjetil Dahlhaus gratulierte vor Ort der JPRS-Schülerin Michelle Pulvirenti zu ihrer Auszeichnung. Die JPRS und insbesondere die FOS-Gestaltungsklasse und ihre betreuenden Lehrkräfte sind stolz darauf, dass Michelle mit ihrem Kunstwerk in der Kategorie Sekundarstufe II den zweiten Platz belegt hat.
Di
10
Jun
2025
Schulpartnerschaft zwischen JPRS und polnischer Partnerschule feierlich unterzeichnet
Am 21. Mai 2025 wurde in Leżajsk die Schulpartnerschaft zwischen der polnischen Partnerschule Zespół Szkół Technicznych (ZST) und der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) aus Friedberg unterzeichnet und damit die bereits bestehende siebenjährige Zusammenarbeit vertraglich besiegelt.
Ziel der Partnerschaft ist es, Schülerinnen und Schüler aus beiden Schulen in gemeinsamen Projekten zusammenzubringen, den interkulturellen und schulischen Austausch zu fördern und gemeinsame Projekte durchzuführen. Unterzeichnet wurde die Partnerschaft von JPRS-Schulleiter Nick Szymanski und ZST-Schulleiter Piotr Foryt. Bei seinem Besuch in Leżajsk wurde Herr Szymanski von Stefan Ulowetz, stellvertretender Innungsmeister der Elektroinnung des Wetteraukreises, sowie den Lehrkräften Madlen Krawatzek, Dr. Sven-Olaf Krusch und Torsten Schöllner begleitet.
Die Unterzeichnung der Schulpartnerschaft fand im Rahmen eines feierlichen Programmes statt, das von der Lehrerin Alfreda Grabowska-Błońska moderiert wurde. Sie nutzte die Gelegenheit, einen Überblick über die zahlreichen bisher durchgeführten gemeinsamen Projekte und Treffen zwischen beiden Schulen zu präsentieren. Beide Schulleiter bedankten sich in ihren Reden für das Engagement der beteiligten Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte.
Die deutsche Delegation wurde im Rahmen des Besuches auch vom Bürgermeister von Leżajsk und seiner Stellvertreterin empfangen und hatte außerdem die Gelegenheit, die sehr interessante Stadt Leżajsk und ihre Geschichte kennenzulernen. Die Kreisstadt Leżajsk hat 14.000 Einwohner und liegt in Südostpolen in der Woiwodschaft Karpatenvorland. Die Friedberger Delegation kehrte mit reichen Eindrücken nach Friedberg zurück und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit der polnischen Partnerschule Zespół Szkół Technicznych.
Fr
16
Mai
2025
Aktionstag Jung-Sicher-Startklar der Verkehrswacht an der JPRS
Am 15.5.25 veranstaltete die Deutsche Verkehrswacht an der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg den Verkehrssicherheitstag unter dem Motto Jung-Sicher-Startklar. Der Aktionstag für junge Fahrerinnen und Fahrer soll dazu beitragen, dass die jungen Menschen sich umsichtiger im Straßenverkehr verhalten und mehr Sicherheit beim Fahren erlangen. Weitere Ziele sind, Unfälle zu vermeiden und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu verbessern. Die Aktionstage im Wetteraukreis werden von der Landesverkehrswacht Hessen zusammen mit der Verkehrswacht Wetteraukreis veranstaltet und vom Bundesverkehrsministerium finanziert.
Den Aktionstag organisierten Heinz Euler von der Verkehrswacht Wetterau, der von seinem Kollegen Wilfried Schneider begleitet wurde, und Lehrerin Katja Denner von der JPRS. Weiterhin waren die Kooperationspartner der Verkehrswacht in die Berufsschule gekommen: Gerhard Rauschenberg vom Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe Wetteraukreis, Pfarrer Mathias Fritsch von der ökumenischen Notfallseelsorge Wetteraukreis sowie Daniela Fischer und Thomas Kirchner von der Firma Crash-Instructor.
Zwischen 8 und 15 Uhr besuchten Schülerinnen und Schüler der Schulformen Berufsfachschule und Berufsschule, darunter Auszubildende der Fachbereiche Ernährung, Fahrzeugtechnik und Fahrzeuglackierer, die sechs Stationen rund um Verkehrssicherheit und Gefahrenprävention: Lernstation Alkohol und Drogen (Herr Rauschenberg), Lernstation Risikofaktor Mensch (Herr Euler), Lernstation Verantwortung im Straßenverkehr (Herr Fritsch), Lernstation Ablenkung (Herr Schneider), Aufprallsimulator (Landesverkehrswacht) und Überschlag-Simulator (Firma Crash-Instructor).
Die Jugendlichen verfolgten interessiert die informativen Vorträge und stellten viele Fragen zu Themen wie Fahrsicherheit, Gefahrenerkennung sowie Fahren unter Drogen- oder Alkoholeinfluss. In der Lernstation Risikofaktor Mensch konnten sie mithilfe von VR-Brillen simulierte Gefahrensituationen im Straßenverkehr quasi miterleben und analysieren. Auf großes Interesse der Jugendlichen stießen auch die Mitmach-Angebote wie der Aufprallsimulator und der Überschlag-Simulator.
Schulleiter Nick Szymanski und Organisatorin Katja Denner bedankten sich herzlich bei der Verkehrswacht und ihren Kooperationspartnern für die Durchführung des Aktionstages. Beide zeigten sich sehr zufrieden über das positive Feedback der beteiligten Schülerinnen und Schüler. Auch im nächsten Jahr soll der Aktionstag der Deutschen Verkehrswacht wieder an der JPRS stattfinden.
Fr
16
Mai
2025
Der Friedberger Bürgermeister Kjetil Dahlhaus besucht die Johann-Philipp-Reis-Schule
Am 15.5.25 kam der Friedberger Bürgermeister Kjetil Dahlhaus zu einem Kennenlerngespräch mit Schulleiter Nick Szymanski in die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS). Herr Szymanski führte Bürgermeister Dahlhaus durch die Friedberger Berufsschule, nachdem sich beide in einem anregenden Gespräch über den Schulstandort Johann-Philipp-Reis-Schule mit seinen vielfältigen Schulformen und Angeboten ausgetauscht hatten. Bürgermeister Dahlhaus schlug vor, dass sich interessierte Schülerinnen und Schüler der JPRS gerne bei der Stadt Friedberg für Ausbildungs- und Praktikumsplätze bewerben können. Schulleiter Nick Szymanski und Bürgermeister Kjetil Dahlhaus vereinbarten für die Zukunft einen regen Austausch und eine gute Zusammenarbeit.
Do
15
Mai
2025
JPRS erhält Hessischen Inklusionspreis für die inklusive Schulform BzBgE
Die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg hat für ihre inklusive Schulform BzBgE (Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung geistige Entwicklung) den Hessischen Inklusionspreis in der Kategorie Bildung erhalten. Die Preisverleihung fand am 9.5.25 im Haus am Dom in Frankfurt in einem würdigen, feierlichen Rahmen statt. Ausgeschrieben wird der Hessische Inklusionspreis von der Gruppe InklusionsBeobachtung, ein Zusammenschluss des Landesbehindertenrates Hessen, der Landesarbeitsgemeinschaft Hessen „gemeinsam leben – gemeinsam lernen e.V.“, des Elternbundes Hessen, der Landesschülervertretung Hessen, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW Hessen) und des Landesausländerbeirats.
Die Schulform BzBgE wird von Jugendlichen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung besucht und hat zum Ziel, die Eigenständigkeit der jungen Menschen zu fördern und ihnen die bestmögliche berufliche Bildung zu ermöglichen. Berufsschullehrkräfte der JPRS arbeiten eng mit Förderschullehrkräften der Wartbergschule Friedberg zusammen und unterrichten die Schülerinnen und Schüler in allgemeinbildenden und praxisbezogenen Fächern. Die Jugendlichen werden in den Berufsschulalltag eingebunden und erproben in Projekttagen berufsbezogene Tätigkeiten in diversen Berufsfeldern der JPRS (Holz, Körperpflege, Ernährung, Kfz, Fachangestellte für Bäderbetriebe). Sie absolvieren mehrere Praktika in verschiedenen Berufsbereichen und machen so erste konkrete Erfahrungen in der Arbeitswelt. Die inklusive berufliche Orientierung während ihrer Schulzeit in der Berufsschule bereitet sie auf die Zeit nach der Schule bestmöglich vor. Im Anschluss an die Schule haben sie gute Chancen, z.B. eine Helfer-Ausbildung in einem Betrieb zu starten und ein eigenständiges Leben zu führen.
Voller freudiger Erwartung fuhren die Lehrkräfte sowie die Schülerinnen und Schüler am 9.5. mit dem Zug von Friedberg nach Frankfurt. Neben JPRS-Schulleiter Nick Szymanski, Schulleiter Thorsten Giese von der Wartbergschule und BzBgE-Abteilungsleiterin Claudia Einhoff nahmen die Lehrkräfte Gülsah Albayrak, Nils Laudt und Michael Linn von der JPRS sowie Mareike Boehm, Christiane Scholz, Katrin Haag und Sabine Ueberall von der Wartbergschule an der Veranstaltung teil. Die Schülerinnen und Schüler wurden zum Teil von ihren Eltern und Angehörigen begleitet.
Im Haus am Dom in Frankfurt wurde die Gruppe herzlich von Thilo Hartmann, dem Vorsitzenden der GEW Hessen und Jurymitglied, begrüßt. Die Lehrkräfte und die Schülerinnen und Schüler aus Friedberg erlebten ein abwechslungsreiches Programm mit musikalischen Darbietungen und engagierten Grußworten. Es sprachen die Frankfurter Bürgermeisterin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg, der Landesbehindertenbeauftragte Andreas Winkel, die hessische Ministerin für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales Heike Hoffmann, der Vorsitzender im Elternbund Hessen Korhan Ekinci, die Vorsitzende des Landesbehindertenrats Naxina Wienstroer und Henni Nachtsheim vom Komikerduo Badesalz. Die Grußworte machten deutlich, dass Inklusion ein Menschenrecht sei und dass die ungehinderte Teilhabe und Chancengerechtigkeit wichtige Säulen der Demokratie darstellen. Laut Thilo Hartmann seien in diesem Jahr unter 49 Bewerbungen sechs Preisträger ausgewählt worden. Die vielen Projekte und die Preisverleihung machten Inklusion sichtbar und böten Menschen mit Behinderung vielfältige Möglichkeiten, sich in der Gesellschaft einzubringen und bemerkbar zu machen.
Dann kam für die Gruppe aus Friedberg der Zeitpunkt der Preisverleihung: Thilo Hartmann hielt seine Laudatio auf die Johann-Philipp-Reis-Schule, die mit ihrer inklusiven Schulform BzBgE und dem Podcast „gEmeinsam stark – Inklusion in Schule + Betrieb“ den dritten Platz des Hessischen Inklusionspreises in der Kategorie Bildung gewonnen hatte. Herr Hartmann würdigte das Engagement der JPRS, die Jugendlichen mit Förderbedarf in einer Regelschule zu unterrichten und ihnen den Weg in die Arbeitswelt zu eröffnen, als gutes Beispiel für gelingende Inklusion. Insbesondere lobte er den Podcast, den die Schülerinnen und Schüler und die Lehrkräfte gemeinsam gestalten und mit dem die Jugendlichen in der Öffentlichkeit ganz im Sinne der Teilhabe ihre Schulform, ihre Praktika und ihre Anliegen präsentieren. Herr Hartmann bat die stolzen Preisträger auf die Bühne und überreichte Schulleiter Nick Szymanski die Urkunde des Hessischen Inklusionspreises 2025 und das symbolische dicke Brett, das es zu bohren gelte, um Inklusion weiter voranzubringen. Herr Szymanski bedankte sich in seiner Dankesrede herzlich im Namen aller ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte für die Auszeichnung.
Am späten Nachmittag klang die Veranstaltung beim Essen, Trinken und netten gemeinsamen Beisammensein aus. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Gelegenheit, verschiedene Interviews, die sie im Unterricht vorbereitet hatten, für ihren Podcast aufzunehmen. In der nächsten Folge, die am 15.5.25 um 15 Uhr auf Spotify erscheinen wird, können die Zuhörerinnen und Zuhörer die Atmosphäre der Veranstaltung erleben und diesen besonderen Tag mit den Schülerinnen und Schülern teilen. Wie alle anderen Prämierten freute sich Förderschullehrerin Mareike Boehm sehr über die Anerkennung durch den Hessischen Inklusionspreis. Auch für sie stellt der BzBgE-Podcast eine gelungene Möglichkeit dar, dass die Schülerinnen und Schüler in der Gesellschaft eine Stimme bekommen, dass sie sich mitteilen und bemerkbar machen können.
Mo
12
Mai
2025
Schulkooperation mit Polen: Auszubildende der JPRS besuchen Danzig
Zwischen der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg und der polnischen Partnerschule Zespół Szkół Technicznych in Leżajsk besteht seit 2019 eine Schulkooperation. Im Rahmen dieser Partnerschaft kamen vom 30.3. bis 4.4.25 Schülerinnen und Schüler aus beiden Berufsschulen im Danziger St. Maximilian Kolbe Haus der Versöhnung und Begegnung zusammen. Dieses Haus wird von Franziskanermönchen betrieben, die den Gästen eine komfortable Unterkunft und sehr schmackhafte polnische Mahlzeiten bieten. Gefördert wurde die Begegnung durch das Deutsch-Polnische-Jugendwerk (DPJW).
Die polnischen Schüler (Mechatroniker) kamen aus dem Karpatenvorland mit dem Zug und wurden von den Lehrerinnen Alfreda Grabowska-Błońska, Małgorzata Pieniążek und dem Lehrer Arthur Bucior begleitet. Die Auszubildenden aus Friedberg – Elektroniker für Betriebstechnik, Elektroanlagenmonteure und Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik – reisten über 1000 km mit dem Bus an. Die Betreuung der deutschen Gruppe erfolgte durch die Lehrerin Eva Hund sowie die Lehrer Stefan Milk und Torsten Schöllner. Organisatorisch wurde die Reise außerdem durch die Lehrkräfte Madlen Krawatzek und Christian Wolf unterstützt.
Nach der langen Anreise stand am ersten Tag ein gegenseitiges Kennenlernen unter der Anleitung der Organisatoren des St. Maximilian Kolbe Hauses, Jakub Garsta und Patrycja Kaleczyc, auf dem Plan. Im Fokus stand dabei, neben einer Sprachanimation in beiden Sprachen, die Präsentation der jeweiligen Schulen und Schulsysteme, um dadurch Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Bildungssysteme kennenzulernen.
Am nächsten Tag unternahmen die Schüler in deutsch-polnischen Gruppen eine Stadtrally in der wunderschönen Innenstadt von Danzig. Am Nachmittag beschäftigten sie sich mit der Geschichte der Solidarność-Gewerkschaft, die eine entscheidenden Rolle beim Fall des Eisernen Vorhanges in Europa spielte, und werteten filmische Beiträge zum Thema aus. Der Mittwoch wurde dazu genutzt, um an historischer Stätte die Solidarność-Geschichte zu erleben. Dazu besichtigten die Teilnehmer die Danziger Werft, die als Keimzelle der demokratischen Bewegung Polens gilt. Neben dem historischen Aspekt war es für die Auszubildenden sehr beeindruckend, die riesige Fertigungshalle einer der größten Werften Polens besichtigen zu können. Abgerundet wurde der Tag durch einen Besuch des sehr lebendig gestalteten Solidarność-Museums.
Nach einer Nachbereitung des Vortages wurde am Donnerstagvormittag die Bedeutung der Gewerkschaften in der heutigen Zeit diskutiert, um schließlich am Nachmittag den wunderschönen Ostseekurort Sopot zu besichtigen. Am Freitag hieß es nach einer Abschlussrunde Abschied zu nehmen und die Heimreise anzutreten. Geblieben sind bei allen Teilnehmern großartige Erinnerungen und neu entstandene länderübergreifende Freundschaften.
Do
08
Mai
2025
Abitur 2025 - Abiplakate des Beruflichen Gymnasiums
Pünktlich zum schriftlichen Abitur verwandelt sich der Eingang der Johann-Philipp-Reis-Schule und des Beruflichen Gymnasiums jedes Jahr in eine bunte Galerie voller Glückwünsche, Insider und Erinnerungen – so auch 2025! Die traditionellen Abiplakate, mit denen Familie und Freundeskreis den Prüflingen Mut zusprechen und persönliche Botschaften hinterlassen, hängen nun wieder zahlreich im Eingangsbereich.
Ob witzig, emotional, schlicht oder aufwendig gestaltet – jedes Plakat erzählt eine eigene Geschichte. Die Vielfalt zeigt nicht nur die Kreativität der Gestalter, sondern auch, wie sehr die Prüflinge von ihrem Umfeld unterstützt werden. Zwischen Sprüchen, Bildern aus der Kindheit und guten Wünschen wird deutlich: Hier fiebert ein ganzes Netzwerk mit.
Ein großes Dankeschön an alle, die sich auch in diesem Jahr so viel Mühe gemacht haben, die Abiturient auf diese Weise zu stärken. Eure Plakate bringen Farbe und Wärme in eine aufregende Prüfungszeit – und zaubern vielen ein Lächeln ins Gesicht.
Wir drücken allen Prüflingen weiterhin fest die Daumen und wünschen viel Erfolg für die noch ausstehenden Prüfungen!
Sa
05
Apr
2025
Zahlreiche Besucher kamen zum 3. Berufsinformationstag an der JPRS
An der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg fand am 2.4.25 zum dritten Mal in Folge der Berufsinformationstag statt. Die Jobbörse für Schülerinnen und Schüler stand unter dem Motto „Praktikum, Ausbildung, Studium: Finde deinen Platz!“ Knapp 40 Unternehmen, Hochschulen, Bildungseinrichtungen, Vereine und Verbände stellten sich in der Berufsschule vor. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Möglichkeit sich über verschiedene Berufswege zu informieren. Zur Orientierung half eine Programmübersicht, die Auskunft über die Aussteller gab und wo sie zu finden waren. Die Schülerinnen und Schüler kamen mit den Ausstellern ins Gespräch und unternahmen erste Schritte in Richtung Praktikum, Ausbildung oder Studium. Zum Programm gehörten auch Fachvorträge verschiedener Aussteller.
Am Vormittag hieß Schulleiter Nick Szymanski herzlich den Bundestagsabgeordneten Dr. Thomas Pauls (CDU) im Foyer der Schule willkommen. Dr. Pauls bezeichnete den Berufsinformationstag als optimale Orientierung für die Schüler. Es sei bemerkenswert, dass Schüler sogar von weit herkämen, um sich über das breite Angebot der Aussteller zu informieren.
Im Foyer präsentierte sich die bekannte Firma Engelbert Strauss, Versand- und Einzelhandels-unternehmen für Berufskleidung, Arbeitsschuhe, Berufs- und Industriebedarf. Amelie Behr und Timon Thurn, beide angehende Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement, stellten den Schülern ihr Unternehmen und ihren Ausbildungsberuf vor. Das Gespräch vor Ort sei ihnen wichtig: „Wir wissen, dass junge Menschen kreativ und spontan sind. Deswegen gehen wir gerne in die Schulen, um mit den Schülern persönlich ins Gespräch zu kommen.“
Ein weiterer Aussteller war die Michael Strunz GmbH, ein familiengeführter Handwerksbetrieb aus Frankfurt mit den Schwerpunkten Fliesenverlegung und Bautenschutz. Inhaber Dario Strunz, der an der JPRS seine Ausbildung zum Holz- und Bautenschützer absolviert hatte, wollte mit seinem Stand bei den jungen Leuten Lust auf das Handwerk wecken: „Das wichtigste im Handwerk ist der Nachwuchs. Aus diesem Grund sind wir hier.“, so Dario Strunz.
Gegen Mittag begrüßte Schulleiter Nick Szymanski herzlich die Bundestagsabgeordnete Natalie Pawlik (SPD) und führte sie durch die Schule. Frau Pawlik zeigte sich begeistert von der regen Teilnahme: „Als ehemalige Schülerin der JPRS freue ich mich, dass es hier an der Schule ein solches Angebot gibt, wo sich junge Menschen über Unternehmen informieren können. Ich finde das Engagement der JPRS mit ihrem Berufsinformationstag beeindruckend.“
Auf dem sonnenbeschienenen Schulhof warb die Bundeswehr um Nachwuchs. Der Stand traf auf großes Interesse, und zwar nicht nur bei Schülern, sondern auch bei Schülerinnen, worüber sich Hauptmann Stefan Borges vom Karrierecenter der Bundeswehr sehr freute. Er informierte die Jugendlichen über die zahlreichen Ausbildungsberufe und Studiengänge, die man bei der Bundeswehr absolvieren kann.
Großer Publikumsmagnet war wieder der Brillux-Show-Truck mit Infos und Mitmachaktionen rund um das Maler- und Stuckateur-Handwerk. Ansprechpartner für die Besucher waren die Firmeninhaber Axel Zuckerstätter, Marc Fuchs und Hagen Jung, die auch die Maler- und Lackierer-Innung des Wetteraukreises vertraten, Ralf Dreßbach vom Landesinnungsverband und Lehrerin Anne Lehinant. Maler-Tische im Freien luden die Schüler dazu ein, selbst kreativ zu werden und bei sonnigem Wetter Malerarbeiten auszuprobieren. Für Marc Fuchs, Inhaber eines Malerfachbetriebes, ist es wichtig, Werbung für den Beruf des Maler und Lackierers zu machen: „Wir brauchen Nachwuchs. Nicht zuletzt auch deswegen, weil bei vielen Betrieben die Nachfolge nicht geregelt ist.“ Auch Matthias Fritzel, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft des Weteraukreises, freute sich über das rege Interesse der Schüler an den handwerklichen Berufen.
Das Hessische Kultusministerium war mit dem Zukunftsbus vor Ort und machte auf den Beruf des Lehrers neugierig. Betreut wurde der Zukunftsbus von Hannah Mohr, Alicia Kasado und Finn Wulff. Die Schüler konnten beim Buzzer-Wissensquiz untereinander in den Wettstreit treten, um mit den richtigen Antworten auf Fragen zum Lehrerberuf Punkte zu sammeln. Ein „Lehrertest“ gab Auskunft über notwendige Softskills und ob der Lehrerberuf zu einem passt.
Auf dem Berufsinformationstag stellte sich auch die Initiative abBi des Internationalen Bundes e.V. vor. abBi steht für alternative berufliche Bildung und ist ein Angebot für die Orientierung und Qualifizierung junger Menschen mit Förderbedarf im Anschluss an die Schulzeit. Die Bildungsbegleiter Tabea Trapp, Amina Illat und Samjuel Kraft kamen ins Gespräch mit Schülerinnen und Schüler, die an der JPRS die inklusive Schulform BzBgE besuchen (Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung). Die Jugendlichen wurden von ihren Lehrerinnen Mareike Böhm und Christiane Scholz begleitet. Tabea Trapp von abBi und ehemalige JPRS-Schülerin freute sich über das Interesse der Schüler: „Wir wollen eine Möglichkeit der Teilhabe bieten. Unser Ziel für die jungen Menschen ist: Dort arbeiten, wo alle arbeiten.“
Auch Fachbereiche der JPRS beteiligten sich am Berufsinformationstag: Lehrkräfte und Schüler informierten über die Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe und präsentierten Geräte zur Beckenwasseranalytik. In der Werkstatt des Fachbereichs Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK) luden die Lehrer und Obermeister Stefan Wolf von der SHK-Innung Friedberg die Besucher zum Mitmachen ein: Diese konnten sich handwerklich betätigen und die Arbeitsschritte Zuschneiden, Biegen, Sägen und Hartlöten ausprobieren, die zum Ausbildungsberuf des Anlagenmechanikers SHK gehören.
Christine Jung und Holger Buss vertraten die Fleischerei-Innung und stellten in der schuleigenen Fleischerei den Gästen ihr Handwerk und die Ausbildungsberufe Fleischerin/Fleischer sowie Fachverkäuferin/Fachverkäufer vor. Sie kümmerten sich um die Verpflegung für die Aussteller und Besucher und boten frische Rindswurst mit Brötchen, Kürbissuppe und Crêpes an. Die Schulbäckerei hatte geöffnet und bot frische Backwaren an.
Die Johann-Philipp-Reis-Schule wird das erfolgreiche Format des Berufsinformationstages weiterführen, um den Schülerinnen und Schülern aus Friedberg und Umgebung auch in den kommenden Jahren eine attraktive Kontaktbörse für ihre berufliche Zukunft rund um Praktikum, Ausbildung und Studium anzubieten, so JPRS-Schulleiter Nick Szymanski.
Fr
04
Apr
2025
Spannende Projekte für Mädchen und Jungen am Girls’Day/Boys‘Day in der JPRS
Die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg beteiligte sich wieder am bundesweiten Girls’Day, der am 3.4.25 stattfand. Der Girls’Day ermöglicht Schülerinnen Einblicke in verschiedene Berufe mit dem Ziel, den weiblichen Nachwuchs in den Bereichen Handwerk, Industrie, Technik und Wissenschaft zu fördern. Die JPRS ist als Berufsschule auf technische und handwerkliche Berufe spezialisiert. 17 Mädchen und 6 Jungen nutzten am Donnerstag die Möglichkeit, diese Berufe an der JPRS kennenzulernen.
Am Morgen nahmen Verwaltungsleiterin Claudia Hahn und Schulsozialarbeiterin Daniela Völker als Organisatorinnen des Girls’Day die Schülerinnen und Schüler herzlich im Foyer der Schule in Empfang. Der stellvertretende Schulleiter Holger Menzel begrüßte die jungen Gäste und gab ihnen erste Infos über die JPRS. Während eines Rundganges konnten die Mädchen und Jungen die weitläufige Berufsschule kennenlernen. Im Konferenzraum gab es dann eine Frühstückspause und die Kinder stöberten freudestrahlend in ihrer Überraschungs-Geschenktüte.
Währenddessen kamen die betreuenden Lehrkräfte und stellten sich den Mädchen und Jungen vor: Angelika Herwig und Dirk Schäfer vom Fachbereich Metalltechnik, Julia Berger von Fachbereich Informatik sowie Christine Jung und Holger Buss vom Fachbereich Ernährung. Sie gingen mit den Mädchen in die Metallwerkstatt, das Informatik-Labor und in die Fleischerei, wo die berufsbezogenen Mitmachprojekte stattfanden.
Daniela Völker ließ die Jungen in den Beruf und die Arbeitsweise des Sozialpädagogen reinschnuppern. Sie durften an sozialpädagogischen Unterrichtsstunden in verschiedenen Klassen teilnehmen, in denen das Thema Berufsberatung im Mittelpunkt stand. Gehalten wurden die Unterrichtsstunden vom Schulsozialarbeit-Team der JPRS: Frau Völker, Anna Krüger, Dennis Buchwald und Respekt Coach Alan Twitchell.
In der Metallabteilung führten Angelika Herwig und Dirk Schäfer die Mädchen zunächst durch die Werkstatt mit den Maschinen, Werkbänken, Schweißkabinen sowie der Schmiede mit Hammer und Amboss. Ziel des Projekts war die Fertigung einer Metall-Eule aus großen Muttern. Hierzu brachte Herr Schäfer den Mädchen die Grundlagen der Schweißtechnik bei. Dann schweißten die Mädchen ausgerüstet mit Schutzhelmen, Schutzkleidung und Schutzhandschuhen in den Schweißkabinen die Eule aus Muttern zusammen. Im Anschluss konnten sich die Mädchen das Mechatronik-Projekt „Aufzug“ anschauen, was ihnen von Schülern aus dem Beruflichen Gymnasium vorgestellt wurde. Die Schüler erklärten, welche Kenntnisse und Fertigkeiten aus der Elektrotechnik und dem Maschinenbau sie hierbei anwenden konnten.
Informatik-Lehrerin Julia Berger sprach mit den Mädchen über die Bedeutung des Internets der Dinge, insbesondere über vernetzte Hardware. Danach unterstützte Frau Berger die Mädchen dabei, mithilfe des Arduino, des Raspberry Pi und des Raspberry Pico LEDs zum Blinken zu bringen und digitale LED-Würfel zu programmieren.
Christine Jung und Holger Buss stellten den Mädchen die Berufe Fleischerin/Fleischer und Fachverkäuferin/Fachverkäufer mit ihren vielfältigen Tätigkeiten vor: Herstellung von Fleisch- und Wurstwaren, Warenpräsentation, Kundenberatung, Verkauf, Partyservice u.v.m. Dann ging es in die Fleischereiwerkstatt: Zusammen mit den Lehrkräften bereiteten die Mädchen die Zutaten vor und stellten dann gemeinsam Pizza Salami und vegetarische Pizza her. Frisch gebacken wurden die Pizzen aus dem Ofen geholt und pünktlich zum Mittagessen in den großen Konferenzraum gebracht, wo die Kinder die leckeren selbst hergestellten Pizzen verzehrten.
Zum Abschluss des Tages versammelten sich alle Mädchen und Jungen mit ihren Projektbetreuern zum gemeinsamen Gruppenfoto. Verwaltungsleiterin Claudia Hahn überreichte den Schülerinnen und Schülern ihre Teilnahmeurkunden und verabschiedete sich herzlich von ihnen. Die Mädchen und Jungen zeigten sich begeistert über den Girls‘Day/Boys‘Day an der JPRS. Sie waren sehr stolz über ihre selbst gefertigten Werkstücke und freuten sich über die Möglichkeit, in der JPRS mit den Lehrern, Sozialarbeitern und Schülern in Kontakt zu kommen und erste Einblicke in die Berufe zu erhalten.
Mo
24
Mär
2025
„Das war heute krass cool!“: Klimaexperten-Aktionstag für Grundschüler an der JPRS
Seit ungefähr 10 Jahren bietet die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg den Grundschulen aus der Region an, ihre Schüler der 3. und 4. Klassen an der Berufsschule zu Klimaexperten ausbilden zu lassen. Das Projekt beinhaltet theoretischen Unterricht in den Bereichen Klimaschutz, Klimazonen und Umweltschutz. Darüber hinaus können die Viertklässler an der Berufsschule ihr Wissen über klimafreundliche Technologien erweitern und erforschen. An Stationen bringen Oberstufenschüler den Grundschülern fachlich komplexe Inhalte einfach und verständlich mittels Experimenten bei, die jährlich auf den neuesten Stand gebracht werden.
Kürzlich erlebten 29 Schülerinnen und Schüler einer Grundschule aus Gronau einen informativen und spannenden Klimaexperten-Aktionstag an der JPRS. Begleitet wurden die Kinder von ihren Klassenlehrerinnen Frau Pokoj und Frau Kaven-Klein. Verantwortlich für die Organisation und Durchführung des Aktionstages war die Lehrerin Rika Pauli, die von dem Lehrer Michel Schwob bei den technischen Belangen des Projekts unterstützt wurde.
Die Grundschüler wurden von „großen“ Schülern betreut, die die Jahrgangsstufen 11 und 12 des Beruflichen Gymnasiums besuchen. Am Aktionstag wurden diese zu Mentoren der „kleinen“ Klimaexperten und unterrichteten die Kinder mithilfe von Infotafeln und Experimenten. Dabei standen folgende Themen im Fokus: Heizkreislaufsystem und Wärmepumpe, Funktion und Einsatz von Brennstoffzellen, Wasserkraft als Energiequelle, Windkraft und Windräder-Technologie. Auf der technischen Seite profitierte das Projekt von der Ausstattung und Expertise des Fachbereiches Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK).
In diesem Jahr wurde der Aktionstag mit dem Thema klimafreundliche Ernährung um eine weitere Attraktion ergänzt. Die Auszubildenden des 3. Lehrjahres der Nahrungsmittelabteilung (Fleischerei und Bäckerei) hatten für die Grundschüler eine informative und eine praktische Station vorbereitet. Zunächst erarbeiteten die Kinder im Themenbereich „Umwelt und Nahrung“ Lösungen zum Einkaufsverhalten sowie zur Lagerung und Resteverwertung. Anschließend stellten die Klimaexperten mit kundiger Unterstützung der Berufsschüler selbst einen Flammkuchen her, den sie dann freudig verspeisten.
Zum Abschlussgespräch gab es nur positive Rückmeldungen zu dem Aktionstag. „Die Großen sind voll super!“ sagte ein Grundschüler. „Sie haben alles so erklärt, dass wir es gut verstanden haben.“ Und: „Die Stationen waren krass cool!“. Am liebsten hätten die Grundschüler die Mentoren in ihre Schule mitgenommen. „So müsste die Schule immer sein!“, war der allgemeine Tenor der Viertklässler.
Die Organisatoren und Mentoren der JPRS sowie die Grundschullehrerinnen aus Gronau freuten sich sehr über die begeisterten Rückmeldungen der Kinder. Da hatten sich die Anstrengungen und langen Vorbereitungen wirklich gelohnt. Die Organisatorin Rika Pauli bedankte sich herzlich bei den Schülern des Beruflichen Gymnasiums und der Berufsschule, die den Aktionstag erfolgreich mitgestaltet hatten. Sie hob den Mut und die Einsatzbereitschaft der Schüler-Mentoren hervor, die freiwillig viel Zeit und Engagement in dieses Projekt investiert hatten.
Fr
07
Mär
2025
Mit den Schülerinnen und Schülern der FOS und der Berufsschule auf die Piste!
Auch in diesem Jahr nahmen 21 Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule Klasse 12 an einer erlebnisreichen Schneesportwoche teil. Unter ihnen befanden sich fünf angehende Schreiner sowie fünf Auszubildende im Holz- und Bautenschutz, die gemeinsam eine unvergessliche Zeit in den Bergen verbrachten.
Für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer war dies die erste Erfahrung in alpinem Gelände. Besonders die Anfängerinnen und Anfänger stellten sich mit großem Engagement den Herausforderungen des Skifahrens. Von den ersten Versuchen auf Skiern bis hin zu sicheren Abfahrten auf den Pisten zeigten sie beachtliche Fortschritte. Am letzten Tag meisterten die Schülerinnen und Schüler schließlich das gesamte Skigebiet – eine eindrucksvolle Leistung, die sowohl Durchhaltevermögen als auch Lernbereitschaft erforderte und wertvolle Parallelen zur Vorbereitung auf die bevorstehenden Prüfungen aufzeigte.
Neben den sportlichen Aktivitäten kam auch der schulische Aspekt nicht zu kurz. Die Abende wurden für individuelle Lernzeiten genutzt, in denen die Schülerinnen und Schüler Aufgaben aus den Fachbereichen Bautechnik, Maschinenbau/Elektrotechnik, Gestaltung und Informationstechnik bearbeiteten. Diese strukturierte Lernzeit, die im Hotel Marcus im Ahrntal stattfand, wurde durch das Schneesportteam der Schule begleitet und unterstützt.
Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm rundete die Woche ab. Zu den Höhepunkten zählten ein gemeinsamer Rodelabend, die Teilnahme an der beeindruckenden Ski Show der örtlichen Skischule am Klausberg sowie ein geselliges Abschlussprogramm. Die Schneesportwoche, die nun bereits zum 52. Mal durchgeführt wurde, hat sich als feste Tradition an der Johann-Philipp-Reis-Schule etabliert.
Dank der hervorragenden Schneeverhältnisse und der sonnigen Tage konnten die Teilnehmenden wertvolle Erfahrungen sammeln und möglicherweise eine neue Begeisterung für den Wintersport entwickeln. Ein besonderer Dank gilt dem engagierten Skilehrerteam – Angelika Herwig, Björn Seitz, Michael Spiegel, Reinhold Jakobi und Holger Gerlach –, das sowohl auf als auch abseits der Pisten für eine gelungene Woche sorgte.
Das SKI-Team der Johann-Philipp-Reis-Schule bedankt sich bei allen Beteiligten für die großartige Atmosphäre während der gesamten Veranstaltung und freut sich bereits auf die nächste Schneesportwoche!
Fr
07
Mär
2025
Pädagogischer Tag an der JPRS bot Lehrkräften wertvolle Anregungen für Unterricht
Am 4.3.25 fand an der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg der Pädagogische Tag statt. Schulleiter Nick Szymanski und Dr. Thomas Uchronski als Organisator des Pädagogischen Tages begrüßten herzlich das Kollegium und die Referenten und wünschten ihnen einen erfolgreichen Tag. Schulleiter Szymanski stellte die Ergebnisse der Evaluation des letztjährigen Pädagogischen Tages vor. Demzufolge zeigten sich 75 % der Lehrkräfte mit dem bewährten modularen Konzept zufrieden, bei dem sie aus verschiedenen Workshops ein Angebot auswählen können, das ihren Fortbildungswünschen entspricht.
Polizeihauptkommissar a.D. Nils Weyand leitete den Workshop „Selbstbehauptung, Eigenschutz und Gewaltprävention“. Nach einem interaktiven Vortrag übten die Teilnehmenden einfache und intuitive Verteidigungstechniken in der Schulturnhalle. Im Anschluss stellte Herr Weyand praktikable Gewaltpräventionsmaßnahmen im Schulalltag vor.
Im Zentrum des Workshops „Künstliche Intelligenz in der Praxis: KI-Tools nutzen und einsetzen“ standen sinnvolle Einsatzmöglichkeiten von KI im Unterricht für Lehrer und Schüler. Die Teilnehmenden setzten sich mit den gängigsten KI-Modellen (ChatGPT, Perplexity AI, Gamma, Canva u.a.) auseinander und erprobten deren praktische Anwendung an einem exemplarischen Unterrichtsthema.
Im Workshop „Umgang mit digitalen Medien“ verdeutlichte der Referent Dr. Joachim Meißner anhand von Beispielen den Einsatz von Manipulation und Propaganda in den audiovisuellen Medien. Ziel einer Mediendidaktik sei es, die Schülerinnen und Schüler über die Macht der Bilder, den Einsatz von KI und die Gefahren der Manipulation aufzuklären.
Heiko Rohde von der Hessischen Lehrerakademie leitete den Workshop „Geschlechtergerechte Ausbildungs-, Schul- und Unterrichtsarbeit“. Die Teilnehmenden wurden angeregt, bei Unterrichtsthemen die Bedeutung von Geschlechterrollen zu berücksichtigen. Die Weiterbildung der Lehrkräfte zu diesem Thema zielt darauf ab, zu einer geschlechtergerechten, angst- und diskriminierungsfreien Schule beizutragen.
Eine Lehrergruppe besuchte das Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt, das für viele Schülerinnen und Schüler ein spannender außerschulischer Lernort ist. Die Lehrkräfte erhielten einen Einblick in die Museumspädagogik des Hauses und lernten die Aha?! Forschungswerkstatt als neuen Mitmachbereich kennen.
Zum Ausklang des Pädagogischen Tages bedankten sich Schulleiter Nick Szymanski und Organisator Dr. Thomas Uchronski bei den Lehrkräften für die engagierte Teilnahme an den Workshops. Eine Feedbackrunde machte deutlich, dass die Lehrer viele neue Themen und Ideen für ihre Unterrichtsarbeit gewonnen hatten. Mit dem Pädagogischen Tag investiert die JPRS in die Fortbildung ihrer Lehrkräfte und in die Weiterentwicklung der Schule, um auch in Zukunft gut für die Herausforderungen der Schularbeit gerüstet zu sein.

















































































































































































































































































































































