Berufsschule – Ausbildungsberuf Kraftfahrzeugservicemechaniker/in

Beschreibung Berufsfeld:

Der Unterricht läuft parallel zu Mechatroniker über 2 Jahre ohne Schwerpunkte in der gleichen Klasse.

Die Ausbildungsschwerpunkte werden in 8 Lernfelder aufgeteilt, d.h. pro Schuljahr werden 4 Lernfelder sowohl theoretisch als auch in der Werkstatt praktisch unterrichtet.

Sind die schulischen Leistungen und die betriebliche Ausbildung überdurchschnittlich, so kann per Antrag nach der erfolgreichen Abschlussprüfung, eine verlängerte Ausbildung als Kraftfahrzeugmechatroniker beantragt werden.

 

Berufsfeld Zusatzqualifikation:

  • Erwerb des Realschulabschlusses durch Teilnahme und schriftliche Prüfung im Fach Englisch

 

Benötigte Skills: Vorkenntnisse, Fähigkeiten, Interessen

  • Im idealen Verständnis ist ein „schraubender Computerexperte“ gefragt
  • Hauptschulabschluss
  • Realschulabschluss
  • Technisch mechanisches Grundverständnis
  • Gute Lese- und Rechtschreibefähigkeiten
  • Praktische „Schraubererfahrungen“ sind immer hilfreich

 

 

Besondere Anforderungen des Berufsfeld:

  • Keine Allergien oder Überempfindlichkeiten gegen Flüssigkeiten und Gase die in PKW/NKW vorkommen, bzw. bei praktischen Tätigkeiten in der Werkstatt austreten können.

 

 

Vorteile an der JPRS:

Die Ausstattung der Werkstätten ist auf den modernsten Stand, nicht nur was den Fahrzeugpark betrifft, sondern auch die Diagnostikgeräte sowie Prüf- und Werkzeugmaschinen. Hier werden alle Grundlagen der KFZ-Wartung und Instandhaltung transparent und verständlich dargestellt und geübt – so gut, dass sogar Automobilzulieferer auf diese Räume zur Weiterbildung Ihrer Industriekunden/Werkstätten gerne zugreifen. Die Klassenräume sind alle mit 16 neuen PC´s und jeweils einen Beamer standardmäßig ausgestattet. Hier können die Schüler die modernsten Diagnoseprogramme (ESI-Tonic) oder Simulatoren (CAN-BUS) bedienen. Alle Lehrkräfte sind z.B. durch Multiplikatorenlehrgänge, diese werden von der Automobilindustrie angeboten, an den Fortschritt in der Automobiltechnik angebunden und „auf den neusten Stand der Technik“ weitergebildet. Die Theorielehrer kommen aus vorheriger langjähriger Berufsausübung (über 10 Jahre) in der Automobilindustrie und bringen somit „reales Insiderwissen“ aus der Industrie mit in die Schule. Die Fachlehrer sind erfahrene KFZ-Meister mit ebenfalls langjähriger Berufserfahrung bei namhaften Automobilherstellern. Alle Lehrer sind Mitglied im Gesellenprüfungsausschuss der Handwerkskammer Wiesbaden und eng mit der theoretischen und praktischen Gesellenprüfung involviert. Der strukturelle Wandel im Berufsfeld Kraftfahrzeugtechnik wurde nicht nur durch einen neuen Rahmenlehrplan anhand von Lernfeldern festgemacht, sondern auch durch eine verbesserte pädagogische und fachdidaktische Umsetzung von Theorie und Praxis. So wird an der JPRS und in der Abteilung Kraftfahrzeugtechnik ein handlungs- und projektorientierter Unterricht abgehalten. Dies bedeutet konkret, dass die Schüler sowohl von einem Theorielehrer wie von einem Fachlehrer in Doppelbesetzung unterrichtet werden. Im Schulalltag werden somit theoretisch erworbenes Wissen mit der Praxis eng und zeitnah miteinander verknüpft und deutlich realitätsnah verfestigt.

 

Unterrichtsinhalte KFZ-Servicemechaniker/innen:

1.Lehrjahr:

  • LF1- Warten und Pflegen von Fahrzeugen oder Systemen
  • LF2- Demontieren, Instandsetzen und Montieren von fahrzeugtechnischen Baugruppen oder Systeme
  • LF3- Prüfen und Instandsetzen elektrischer und elektronischer Systeme
  • LF4- Prüfen und Instandsetzen von Steuerungs- und Regelungssystemen

 

2.Lehrjahr:

  • LF5- Prüfen und Instandsetzen der Energieversorgungs- und Startsysteme
  • LF6- Prüfen und Instandsetzen der Motormechanik
  • LF7- Diagnostizieren und Instandhalten von Motormanagementsystemen
  • LF8- Durchführung von Service- und Instandsetzungsarbeiten an Abgassystemen

 

Ausstattung Schule:

  • 2 Klassenräume für je 30 Schüler
  • 16 PC mit jeweils 2 Beamer
  • 2 vollausgestatte Werkstätten mit Übungsfahrzeugen und Diagnosetester
  • Mehrere Übungswände und Simulatoren

 

Trends: 

Parallel zu den altbekannten Verbrennungsmotoren wird in der Ausbildung immer mehr die Hybridtechnik bzw. der Elektromotor eine Rolle spielen. Hierzu müssen nach der Lehre entsprechende Zusatzqualifikationen, wie z.B. Hochstromtechnik erworben werden.

 

Sonstiges: 

Unsere bisherigen Erfahrungen mit KFZ-Mechatronikerinnnen in der Schule und aus Berichten von den Werkstätten entnehmend, zeigt deutlich einen Trend: Es gibt nicht mehr den klassischen „Männerberuf“. Junge Damen mit Interesse an Technik sind am kommen und bei uns gerne gesehen und auch ganz vorne dabei, so hatten wir in der Vergangenheit weibliche Innungsbeste – also, nur Mut!

 

Ansprechpartner: 

JPRS Abteilungsleiter BS

Klaus Kamm

E-Mail: kamm@jprs.de