Berufsschule – Ausbildungsberuf Kraftfahrzeugmechatroniker/in

 

Beschreibung Berufsfeld:

 

  • Wir bilden aus, KFZ-Mechatroniker/-innen (3,5 Jahre) in den Schwerpunkten Personenkraftwagentechnik und Nutzfahrzeugtechnik. Landmaschinentechnik auf Anfrage für das 1.Lehrjahr. 
  • Die Ausbildungsschwerpunkte werden in 14 Lernfelder aufgeteilt, d.h. pro Schuljahr werden 4 Lernfelder sowohl theoretisch als auch in der Werkstatt praktisch unterrichtet.  
  • Sind die schulischen Leistungen (Notenschnitt besser 2,49) und die betriebliche Ausbildung überdurchschnittlich, so kann die Gesellenprüfung per Antrag ein halbes Schuljahr früher absolviert werden. 

 

Benötigte Skills: Vorkenntnisse, Fähigkeiten, Interessen:

 

  • Interesse an Elektrotechnik und Elektronik in Kombination mit Messungen am Fahrzeug
  • Im idealen Verständnis sind „schraubende Computerexpert/-innen“ gefragt 
  • Guten bis sehr guten Hauptschulabschluss, bzw. Realschulabschluss 
  • Allgemeine Hochschulreife 
  • Technisches, insbesondere mechanisches Grundverständnis 
  • Gute Lese- und Rechtschreibefähigkeiten 
  • Praktische „Schraubererfahrungen“ sind immer hilfreich

 

Besondere Anforderungen:

 

  • Keine Allergien oder Überempfindlichkeiten gegen Flüssigkeiten und Gase, die in PKW/NKW vorkommen, bzw. bei praktischen Tätigkeiten in der Werkstatt austreten können. 

 

Vorteile der JPRS:

 

Die Ausstattung der Werkstätten ist auf den modernsten Stand, nicht nur was den Fahrzeugpark betrifft, sondern auch die Diagnostikgeräte sowie Prüf- und Werkzeugmaschinen. Hier werden alle Grundlagen der KFZ-Wartung und Instandhaltung transparent und verständlich dargestellt und geübt – so gut, dass sogar Automobilzulieferer auf diese Räume zur Weiterbildung Ihrer Industriekunden/Werkstätten gerne zugreifen. Der Fachklassenraum B12 ist mit 10 Schüler-PCs ausgestattet. Hier können die Lernenden die modernsten Diagnoseprogramme (ESI-Tonic) oder Simulatoren (CAN-BUS) bedienen. Alle Lehrkräfte sind z.B. durch Multiplikatorenlehrgänge, diese werden von der Automobilindustrie angeboten, an den Fortschritt in der Automobiltechnik angebunden und „auf den neusten Stand der Technik“ weitergebildet. Die Theorielehrer kommen aus vorheriger mehrjähriger Berufsausübung in der Automobilindustrie und bringen somit „reales Insiderwissen“ aus der Industrie mit in die Schule. Die Fachlehrer sind erfahrene KFZ-Meister mit ebenfalls langjähriger Berufserfahrung bei namhaften Werkstattbetrieben oder Fahrzeugherstellern. Alle Lehrer sind Mitglied im Gesellenprüfungsausschuss der Handwerkskammer Wiesbaden und eng in die theoretische und praktische Gesellenprüfung involviert. Der strukturelle Wandel im Berufsfeld Kraftfahrzeugtechnik wurde nicht nur durch einen neuen Rahmenlehrplan anhand von Lernfeldern festgemacht, sondern auch durch eine verbesserte pädagogische und fachdidaktische Umsetzung von Theorie und Praxis. So wird an der JPRS und in der Abteilung Kraftfahrzeugtechnik vorwiegend ein handlungs- und projektorientierter Unterricht durchgeführt. Dies bedeutet konkret, dass die Schüler sowohl von einem Theorielehrer wie von einem Fachlehrer in Doppelbesetzung unterrichtet werden. Im Schulalltag werden somit theoretisch erworbenes Wissen mit der Praxis eng und zeitnah miteinander verknüpft und deutlich realitätsnah verfestigt. 

 

Ausstattung Schule: 

 

  • 2 Klassenräume für je 30 Lernende mit Tafeln und Beamern
  • 10 internetfähige Schüler-PCs mit Werkstattinformationssystemen und Office-Anwendungen
  • 2 vollausgestatte Werkstätten mit Übungsfahrzeugen und Diagnosetestern
  • Übungsfahrzeuge: SMART ForFour Electric, Mercedes E350 CGI Cabrio, Mercedes GL420 CDI, Mercedes A170, Mercedes C200 T-Modell, Hyundai i10, VW Polo GTI
  • Mehrere Übungswände und Simulatoren

 

Neue Entwicklungen im Berufsfeld: 

 

Parallel zu den altbekannten Verbrennungsmotoren wird in der Ausbildung immer mehr die Hybridtechnik bzw. der Elektromotor eine Rolle spielen. Hierzu müssen nach der Lehre entsprechende Zusatzqualifikationen, wie z.B. Hochvolttechnik erworben werden. Weitere, sich stark wandelnde technische Baugruppen und Systeme in der Kraftfahrzeugtechnik umfassen die Werkstofftechnik im Karosseriebau, die digitale Vernetzung und der Ausbau der Multimediasysteme sowie das autonome Fahren. Neuerungen, Chancen und Herausforderungen der benannten Innovationen fließen durch selbstgesteuerte Lernarrangements, z.B. durch Gruppenpräsentationen, in das Unterrichtsgeschehen ein.

Unsere bisherigen Erfahrungen mit KFZ-Mechatronikerinnen in der Schule und aus Berichten von den Werkstätten entnehmend, zeigt deutlich einen Trend: Es gibt nicht mehr den klassischen „Männerberuf“. Junge Frauen mit Interesse an Technik sind bei uns gerne gesehen und auch ganz vorne dabei, so hatten wir in der Vergangenheit weibliche Innungsbeste – also, nur Mut! 

 

Links und Verweise:

  

Rahmenlehrplan:

http://www.kmk.org/fileadmin/pdf/Bildung/BeruflicheBildung/rlp/KfZMechatroniker.pdf

 

Handwerkskammer Wiesbaden:

http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/?dest=profession&prof-id=2365 

 

Deutsches KFZ-Gewerbe:

http://www.autoberufe.de/ 

 

Ansprechpartnerin:

 

Abteilungsleiterin BS:

Sandra Betz

betz@jprs.de