Herzlich Willkommen auf der Homepage der JPRS

Die moderne gewerblich technische Berufsschule im Wetteraukreis

Di

19

Mär

2019

Info-Veranstaltung / Deutsch-Chinesischer Schüleraustausch im Schuljahr 2019/2020

 

Info-Veranstaltung 

 für den deutsch-chinesischen Schüleraustausch im Schuljahr 2019/2020

 09.10 – 23.10.2019

 

Dienstag 02.04.2019 um 19.00 Uhr 

 im Raum D-E 14b

 

Es sind alle interessierten Schülerinnen / Schülern der Klassen BG11 und FOS11 herzlich eingeladen! 

Über 100 Lehrkräfte und mehr als 2.000 Schüler in 5 Schulformen

Mit über 100 Lehrkräften, die weit mehr als 2.000 Schüler in 5 Schulformen unterrichten, ist die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) sowohl von der Schülerzahl als auch vom Bildungsangebot eine der größten Berufsschulen im Wetteraukreis. 

 

Das Bildungsangebot der JPRS reicht vom Beruflichen Gymnasium, über die Fachoberschule und die Berufsfachschule, bis zu dem breit gefächerten Angebot der Berufsschule mit über 20 Ausbildungsberufen und der BBV mit ihren Bildungsgängen zur Berufsvorbereitung. Dabei garantieren wir in allen Schulformen die bestmögliche Qualität der Ausbildung unserer Schüler.  

JPRS – Bildung und Ausbildung mit dem besonderen PLUS

Als besonderes PLUS bieten wir den Schülern der JPRS als Ergänzung zu den regulären Schulabschlüssen (die in Qualität und Ausbildung 1:1 denen einer Regelschule entsprechen), die Wahl eines zusätzlichen Schwerpunkts an. Mit Hilfe des Schwerpunktes in einem von ihnen gewählten Interessensgebiet, werden unsere Schüler auf die Anforderungen des späteren Studiums und/oder Arbeitslebens in diesem Berufsfeld vorbereitet.

 

Mit dem hoch qualifizierten Lehrpersonal im Regelunterricht und den erfahrenen Fachkräften in den berufsvorbereitenden Schwerpunkten ist die JPRS, insbesondere für Schüler, die ein Studium in einem bestimmten Berufsfeld anstreben, eine gute Alternative zu den "normalen" Gymnasien und Mittelschulen. 

Der JPRS-Homeblog

Aktuelle Projekte, Aktionen und News unserer Schule!

Do

21

Mär

2019

Fortbildung der Lehrkräfte in der JPRS: Workshop Metallgießen

An der Johann-Philip-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg mit ihren vielfältigen beruflichen Schwerpunkten hat die Fortbildung der Lehrkräfte einen hohen Stellenwert. Dies ist wichtig, um die fachlichen Kompetenzen der Lehrerinnen und Lehrer auf einen hohen Standard zu halten und den Schülerinnen und Schülern eine moderne und zukunftsgerichtete Bildung und Ausbildung zu gewährleisten.

 

Elf Lehrerinnen und Lehrer der Schule aus den Berufsfeldern Metalltechnik, Gestaltung und Kraftfahrzeugtechnik haben kürzlich in der Metallwerkstatt der JRS erfolgreich an einem Workshop zum Metallgießen teilgenommen. Der Initiator und Organisator des Workshops Dirk Schäfer, Fachlehrer Metalltechnik, konnte hierfür den Experten Volker Allexi mit seinem Kurs „Metallgießwerkstatt“ gewinnen. Volker Allexi ist Maschinenbaumeister, Ausbilder und Fachbuchautor mit vielen Jahren Arbeitserfahrung in Produktions- und Kunstgießereien.

 

Während des zweitägigen Workshops lernten die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer Theorie und Praxis des traditionellen Metallgießens. Dazu gehörte das Kennenlernen der verschiedenen Schmelzverfahren sowie der Werkstoffe und Gerätschaften wie Formsand, Gießereiwerkzeuge, Metalle und Schmelzofen. Kursleiter Volker Allexi zeigte den Lehrkräften alle Gießereiabläufe, die diese dann selbst durchführten: das Formen, den Schmelzprozess, das Vergießen, Auspacken, Gussputzen und die abschließende Qualitätskontrolle. In der Konzipierung eigener Werkstücke zeigten die Lehrkräfte viel Kreativität und Kunstfertigkeit und stellten fantasievolle Metallskulpturen wie eine Echse oder ein Ginkgoblatt her.

 

Zum Abschluss des Workshops konnten die Teilnehmer stolz für sich beanspruchen, über erste Fertigkeiten und Kenntnisse bei der gießereitechnischen Herstellung von Werkstücken zu verfügen und eigene Gussteile hergestellt zu haben. Anna Brooke, Lehrerin im Schwerpunkt Gestaltung der Fachoberschule, und Angelika Herwig, Lehrerin im Schwerpunkt Mechatronik im Beruflichen Gymnasium, waren beide von dem Metallgieß-Workshop begeistert und äußerten die Anregung, diesen Workshop künftig auch für die Schülerinnen und Schüler der JPRS in den Schulformen Berufsschule, Fachoberschule und Berufliches Gymnasiums anzubieten.

Mi

20

Mär

2019

Leistungskurs Wirtschaftslehre besucht Buderus Werk in Lollar

Einer der beiden Leistungskurse „Wirtschaftslehre“ der Jahrgangsstufe 13 am beruflichen Gymnasium der Johann-Philip-Reis-Schule (JPRS), Friedberg hatte vor kurzem die Gelegenheit, das Buderus Werk in Lollar zu besichtigen.

 

Für die Leistungskurse in Wirtschaftslehre im Beruflichen Gymnasium besteht seit 10 Jahren eine Kooperation der beiden größten Berufsschulen des Wetteraukreise zwischen der JPRS in Friedberg und den Beruflichen Schulen am Gradierwerk (BSG) in Bad Nauheim. Erfreulicherweise haben sich in den vergangenen Jahren diverse Unternehmen bereit erklärt, angehende Abiturienten in Begleitung von Lehrkräften aus Bad Nauheim für Betriebserkundungen zu empfangen.

 

Auch der Besuch bei Buderus war ein Highlight und lieferte insbesondere Einblicke in produktionswirtschaftliche Abläufe. In dem Lollarer Werk sind ca.1400 Mitarbeiter beschäftigt. Produziert werden dort Platinen für Steuerungstechnik und gusseiserne Teile für unterschiedlichste Einsatzbereiche. Industrielle Gießtechnik ist in deutschen Fabriken nur noch selten zu finden. Der Gussstahl aus Lollar ist wegen seiner erstklassigen Qualität national und international sehr gefragt. Die Schülerinnen und Schüler konnten die Produktionsschritte vom Gießen über die Entnahme der Werkstücke aus den Hohlformen mit ihren Sandkernen bis zur Fertigmontage verfolgen.

 

Nach einer großzügigen Einladung zum Mittagessen in der Kantine der Buderus Akademie standen das Heiztechnikmuseum und die Schulungsräume der betriebseigenen Akademie auf dem Programm. Neben historischen Betrachtungen konnten auch Erkenntnisse über moderne, nicht-fossile Heiztechniken gewonnen werden. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Ausflugs waren der Meinung, eine sehr lohnenswerte Fahrt unternommen zu haben.

Di

19

Mär

2019

Russische Schülerinnen und Schüler zu Besuch bei der JPRS/ Friedberg

Nun schon im dritten Jahr sind 10 Schülerinnen und Schüler und deren Familien Gastgeber für ihre russischen Freunde aus Yaroslawl in Russland. Vom 26.01.2019 bis zum 01.02.2019 haben die Jugendlichen gemeinsam im Rahmen eines Austauschprojektes an gesellschaftswissenschaftlichen Themen gearbeitet.

 

Das von der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch geförderte Projekt

 

unter der Leitung von Dr. Sven-Olaf Krusch (Friedberg) und Elena Danilova (Yaroslaw l) hatte sich dieses Jahr das Thema: „Die 90er Jahre, eine Dekade der Veränderungen“ gesetzt.

In den vorher gehenden Jahren hatte man den Kalten Krieg und den Zweiten Weltkrieg aus bilateraler Perspektive betrachtet.

Die Schüler hatten zuvor ihre Eltern interviewt und die Ergebnisse festgehalten. Gemeinsam besuchte man Bad Nauheim, das in den 90er Jahren Zielort für viele neue Bürger aus der ehemaligen Sowjetunion geworden ist, und Frankfurt, mit den vielen städtebaulichen Monumenten aus den 90er Jahren.

Berührend und lehrreich war das Zusammenkommen der gesellschaftlichen Erinnerung aus beiden Ländern. Während die 90er Jahre für die Bundesrepublik durch die Euphorie und Umsetzung der Wiedervereinigung geprägt waren, mit neuen Lebenssituationen, so waren für die Familien der russischen Schüler der Zerfall der restriktiven UdSSR und lange Jahre der Unsicherheit danach prägend. Ein Interviewter brachte es mit dem Satz „Under the Fear of Freedom“ auf den Punkt.

Die Ergebnisse wurden auf Plakaten festgehalten.

Den Abschluss bildete am letzten Tag eine „Werkstatt“-arbeit im Friedberger Museum. Nach einer sehr freundlichen und konstruktiven Begrüßung durch den Bürgermeister Herrn Antkowiak, erläuterte der Museumsleiter Herr Kögler den Jugendlichen die Aufgaben und Funktionsweise der Institution Museum.

Anschließend haben die jungen Leute sich bei der Begehung des Museums inspirieren lassen und in Kleingruppen ihre Konzepte für ein „Museum der 90er Jahre“ entworfen und vorgestellt.

 

Und trotz -oder gerade wegen- der anspruchsvollen Arbeit und des nicht immer einladenden Wetters

sind unter den Heranwachsenden beider Länder freundschaftliche Beziehungen entstanden, die den Gegenbesuch in Russland umso wertvoller gestalten werden.

 

Mit den Erfahrungen der letzten Jahre und dem Wissen über jetzt noch bestehende Bande ehemaliger Beteiligter bestätigt das Projekt den Wert, den ihm alle Beteiligten immer beigemessen haben.

Mi

06

Mär

2019

Anregungen für die Berufspraxis: Pädagogischer Tag an der JPRS 2019

Am 5. Februar veranstaltete die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg ihren alljährlichen Pädagogischen Tag, an dem die Lehrkräfte der Schule sich mit aktuellen Themen der Pädagogik, Didaktik und Lehrerbildung auseinandersetzen. Das im letzten Jahr eingeführte erfolgreiche modulare Konzept, das den Lehrkräften die Möglichkeit bietet, aus unterschiedlichen Workshops ein passendes Angebot auszuwählen, wurde auch in diesem Jahr fortgesetzt.

 

Am Morgen des Pädagogischen Tages hieß der stellvertretende JPRS-Schulleiter Nick Szymanski im Konferenzraum der Schule die Lehrkräfte herzlich willkommen und wünschte allen einen erfolgreichen Verlauf. Er bedankte sich bei Dr. Thomas Uchronski, Abteilungsleiter der Fachoberschule, für die diesjährige Organisation des Pädagogischen Tages. Herr Dr. Uchronski stellte das Tagesprogramm vor und wünschte den Teilnehmern, dass sie in den Workshops Anregungen erhalten und Neues hinzulernen.

 

Die Workshops, die von externen Referenten geleitete wurden, fanden am Vor- und am Nachmittag statt, dazwischen nutzten die Teilnehmer und Referenten die Schulmensa zur Stärkung und zum Gesprächsaustausch. Für die Lehrer der JPRS standen folgende Workshops zur Auswahl: Konfliktmanagement und Gewaltprävention, Bildungsarena Eintracht Frankfurt, Einführung in MS OneNote für Lehrer, Einführung in die Cybersicherheit sowie Kommunikationstraining.

 

Der Workshop „Einführung in die Cybersicherheit – Schutz persönlicher Daten“ wurde von Diplom-Ingenieur Michael Zeisberger, Projektmanager bei Cisco Systems Deutschland, geleitet. Er beleuchtete einen aktuellen und für Lehrkräfte und Schüler relevanten Bereich der Medienpädagogik. Die Teilnehmer am Workshop erhielten aufschlussreiche Einblicke in die Themen Bedrohung und Angriffsmethoden von Hackern, wirkungsvolle Schutzmöglichkeiten der eigenen Daten sowie Einsatz der Thematik im Unterricht. Neben den spannend aufbereiteten Hintergrundinformationen vermittelte der Referent praktische Anwendungen und nützliche Tipps rund um das Thema „Gesundheitsvorsorge am Rechner“. Ziel des Workshops war es, den teilnehmenden Lehrkräften das Handwerkszeug zu geben, sich vor Cyberattacken zu schützen, um es Hackern möglichst schwer zu machen.

 

Zum Abschluss des Pädagogischen Tages bedankten sich der stellv. Schulleiter Nick Szymanski und Organisator Dr. Thomas Uchronski bei den Lehrkräften der JPRS für die engagierte Teilnahme an den Workshops und baten sie um ein Feedback. Die Evaluation machte deutlich, dass die Lehrer viele neue Anregungen und Hilfestellungen für ihre Unterrichtsarbeit gewonnen hatten. Mit dem alljährlich stattfindenden Padagogischen Tag und der Einladung externer Referenten investiert die JPRS in die Fortbildung ihrer Lehrkräfte und in die Weiterentwicklung der Schule, um auch in Zukunft gut für die Herausforderungen der Schularbeit gerüstet zu sein.

 

Mi

27

Feb

2019

Schüleraustausch der JPRS mit Berufsschule in Lyon

Bereits seit Jahren betreibt die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg eine erfolgreiche Schulkooperation mit der École La Mache in Lyon. Alle zwei Jahre findet ein Schüleraustausch in den berufsorientierten Schwerpunktklassen Mechatronik und Metalltechnik statt. Finanziell gefördert wird die Partnerschaft von dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW).

 

Vom 10. bis 15.2.19 fuhren 15 Schüler aus dem Beruflichen Gymnasium (BG) und dem Berufsschulzweig der JPRS gemeinsam mit ihren Fachlehrern Dirk Schäfer und Nico Diehl nach Lyon. Nachdem die Gruppe aus Friedberg mit dem TGV in Lyon angekommen war, wurden sie von den französischen Schülern und ihren Lehrern Eric Bugnet (Fachlehrer Metalltechnik) und Sophie Sayegh (Englischlehrerin) herzlich in Empfang genommen.

 

Das Programm umfasste eine Schulbesichtigung, eine Führung durch die Altstadt von Lyon, gemeinsame sportliche Aktivitäten und natürlich die Projektarbeiten. In diesem Jahr lautete das Projekt: „Entwerfen und Fertigen von Werkstatteinrichtungsgegenständen“, wobei die Vorbereitungsphase an der École La Mache stattfand. Die französischen und deutschen Schüler teilten sich in Arbeitsgruppen auf und starteten mit der Planung der Projekte. Sie überlegten sich praktische und realisierbare Mobiliare bzw. Gerätschaften für die Metallwerkstatt. Folgende Projekte kristallisierten sich heraus: ein mobiler Schweißtisch, eine mobile Werkzeugbank, eine Hydraulikpresse und car stands (Unterstellböcke für Kfz).

 

Nach der Anfertigung erster Projektskizzen ging es an den „elektronischen Zeichentisch“. Die Schüler kreierten am PC die Designs der Geräte und entwarfen maßstabsgetreue technische Zeichnungen zu ihren Werkstatt-Mobiliaren. Zum Ende der Planungsphase präsentierten die Gruppen ihre Projektideen und Zeichnungen und erhielten wertvolle Anregungen von ihren Mitschülern und Lehrern.

 

Vom 24. bis 29.3. werden die Schüler aus Lyon mit ihren Lehrern nach Friedberg kommen. In der modernisierten Metallwerkstatt der JPRS werden dann die Projektentwürfe praktisch umgesetzt und die Werkstattausrüstungsgegenstände gefertigt und montiert. Die fertig gestellten Mobiliare sollen in den Metallwerkstätten beider Schulen ihren Einsatz finden.

 

Der Vorteil der Schulkooperation für die Schüler beider Länder: Sie lernen die jeweils andere Region und Schule kennen, knüpfen Freundschaften, realisieren gemeinsame Projekte und sammeln wichtige Auslandserfahrungen. Von der Stadt Lyon, der Partnerschule und der gemeinsamen Projektarbeit waren die Schüler aus Friedberg begeistert. Lilith Ernst und Niklas Bähring aus der Klasse BG11c zogen ein sehr positives Resümee: „Die Fahrt hat sich sehr gelohnt. Lyon ist eine wunderschöne, ruhige Stadt. Die Schüler unserer Partnerschule waren sehr nett und hilfsbereit. Man konnte mit ihnen gut arbeiten und viel Spaß haben.“

 

Do

21

Mär

2019

Fortbildung der Lehrkräfte in der JPRS: Workshop Metallgießen

An der Johann-Philip-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg mit ihren vielfältigen beruflichen Schwerpunkten hat die Fortbildung der Lehrkräfte einen hohen Stellenwert. Dies ist wichtig, um die fachlichen Kompetenzen der Lehrerinnen und Lehrer auf einen hohen Standard zu halten und den Schülerinnen und Schülern eine moderne und zukunftsgerichtete Bildung und Ausbildung zu gewährleisten.

 

Elf Lehrerinnen und Lehrer der Schule aus den Berufsfeldern Metalltechnik, Gestaltung und Kraftfahrzeugtechnik haben kürzlich in der Metallwerkstatt der JRS erfolgreich an einem Workshop zum Metallgießen teilgenommen. Der Initiator und Organisator des Workshops Dirk Schäfer, Fachlehrer Metalltechnik, konnte hierfür den Experten Volker Allexi mit seinem Kurs „Metallgießwerkstatt“ gewinnen. Volker Allexi ist Maschinenbaumeister, Ausbilder und Fachbuchautor mit vielen Jahren Arbeitserfahrung in Produktions- und Kunstgießereien.

 

Während des zweitägigen Workshops lernten die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer Theorie und Praxis des traditionellen Metallgießens. Dazu gehörte das Kennenlernen der verschiedenen Schmelzverfahren sowie der Werkstoffe und Gerätschaften wie Formsand, Gießereiwerkzeuge, Metalle und Schmelzofen. Kursleiter Volker Allexi zeigte den Lehrkräften alle Gießereiabläufe, die diese dann selbst durchführten: das Formen, den Schmelzprozess, das Vergießen, Auspacken, Gussputzen und die abschließende Qualitätskontrolle. In der Konzipierung eigener Werkstücke zeigten die Lehrkräfte viel Kreativität und Kunstfertigkeit und stellten fantasievolle Metallskulpturen wie eine Echse oder ein Ginkgoblatt her.

 

Zum Abschluss des Workshops konnten die Teilnehmer stolz für sich beanspruchen, über erste Fertigkeiten und Kenntnisse bei der gießereitechnischen Herstellung von Werkstücken zu verfügen und eigene Gussteile hergestellt zu haben. Anna Brooke, Lehrerin im Schwerpunkt Gestaltung der Fachoberschule, und Angelika Herwig, Lehrerin im Schwerpunkt Mechatronik im Beruflichen Gymnasium, waren beide von dem Metallgieß-Workshop begeistert und äußerten die Anregung, diesen Workshop künftig auch für die Schülerinnen und Schüler der JPRS in den Schulformen Berufsschule, Fachoberschule und Berufliches Gymnasiums anzubieten.

Mi

20

Mär

2019

Leistungskurs Wirtschaftslehre besucht Buderus Werk in Lollar

Einer der beiden Leistungskurse „Wirtschaftslehre“ der Jahrgangsstufe 13 am beruflichen Gymnasium der Johann-Philip-Reis-Schule (JPRS), Friedberg hatte vor kurzem die Gelegenheit, das Buderus Werk in Lollar zu besichtigen.

 

Für die Leistungskurse in Wirtschaftslehre im Beruflichen Gymnasium besteht seit 10 Jahren eine Kooperation der beiden größten Berufsschulen des Wetteraukreise zwischen der JPRS in Friedberg und den Beruflichen Schulen am Gradierwerk (BSG) in Bad Nauheim. Erfreulicherweise haben sich in den vergangenen Jahren diverse Unternehmen bereit erklärt, angehende Abiturienten in Begleitung von Lehrkräften aus Bad Nauheim für Betriebserkundungen zu empfangen.

 

Auch der Besuch bei Buderus war ein Highlight und lieferte insbesondere Einblicke in produktionswirtschaftliche Abläufe. In dem Lollarer Werk sind ca.1400 Mitarbeiter beschäftigt. Produziert werden dort Platinen für Steuerungstechnik und gusseiserne Teile für unterschiedlichste Einsatzbereiche. Industrielle Gießtechnik ist in deutschen Fabriken nur noch selten zu finden. Der Gussstahl aus Lollar ist wegen seiner erstklassigen Qualität national und international sehr gefragt. Die Schülerinnen und Schüler konnten die Produktionsschritte vom Gießen über die Entnahme der Werkstücke aus den Hohlformen mit ihren Sandkernen bis zur Fertigmontage verfolgen.

 

Nach einer großzügigen Einladung zum Mittagessen in der Kantine der Buderus Akademie standen das Heiztechnikmuseum und die Schulungsräume der betriebseigenen Akademie auf dem Programm. Neben historischen Betrachtungen konnten auch Erkenntnisse über moderne, nicht-fossile Heiztechniken gewonnen werden. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Ausflugs waren der Meinung, eine sehr lohnenswerte Fahrt unternommen zu haben.

Di

19

Mär

2019

Russische Schülerinnen und Schüler zu Besuch bei der JPRS/ Friedberg

Nun schon im dritten Jahr sind 10 Schülerinnen und Schüler und deren Familien Gastgeber für ihre russischen Freunde aus Yaroslawl in Russland. Vom 26.01.2019 bis zum 01.02.2019 haben die Jugendlichen gemeinsam im Rahmen eines Austauschprojektes an gesellschaftswissenschaftlichen Themen gearbeitet.

 

Das von der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch geförderte Projekt

 

unter der Leitung von Dr. Sven-Olaf Krusch (Friedberg) und Elena Danilova (Yaroslaw l) hatte sich dieses Jahr das Thema: „Die 90er Jahre, eine Dekade der Veränderungen“ gesetzt.

In den vorher gehenden Jahren hatte man den Kalten Krieg und den Zweiten Weltkrieg aus bilateraler Perspektive betrachtet.

Die Schüler hatten zuvor ihre Eltern interviewt und die Ergebnisse festgehalten. Gemeinsam besuchte man Bad Nauheim, das in den 90er Jahren Zielort für viele neue Bürger aus der ehemaligen Sowjetunion geworden ist, und Frankfurt, mit den vielen städtebaulichen Monumenten aus den 90er Jahren.

Berührend und lehrreich war das Zusammenkommen der gesellschaftlichen Erinnerung aus beiden Ländern. Während die 90er Jahre für die Bundesrepublik durch die Euphorie und Umsetzung der Wiedervereinigung geprägt waren, mit neuen Lebenssituationen, so waren für die Familien der russischen Schüler der Zerfall der restriktiven UdSSR und lange Jahre der Unsicherheit danach prägend. Ein Interviewter brachte es mit dem Satz „Under the Fear of Freedom“ auf den Punkt.

Die Ergebnisse wurden auf Plakaten festgehalten.

Den Abschluss bildete am letzten Tag eine „Werkstatt“-arbeit im Friedberger Museum. Nach einer sehr freundlichen und konstruktiven Begrüßung durch den Bürgermeister Herrn Antkowiak, erläuterte der Museumsleiter Herr Kögler den Jugendlichen die Aufgaben und Funktionsweise der Institution Museum.

Anschließend haben die jungen Leute sich bei der Begehung des Museums inspirieren lassen und in Kleingruppen ihre Konzepte für ein „Museum der 90er Jahre“ entworfen und vorgestellt.

 

Und trotz -oder gerade wegen- der anspruchsvollen Arbeit und des nicht immer einladenden Wetters

sind unter den Heranwachsenden beider Länder freundschaftliche Beziehungen entstanden, die den Gegenbesuch in Russland umso wertvoller gestalten werden.

 

Mit den Erfahrungen der letzten Jahre und dem Wissen über jetzt noch bestehende Bande ehemaliger Beteiligter bestätigt das Projekt den Wert, den ihm alle Beteiligten immer beigemessen haben.

Mi

06

Mär

2019

Anregungen für die Berufspraxis: Pädagogischer Tag an der JPRS 2019

Am 5. Februar veranstaltete die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg ihren alljährlichen Pädagogischen Tag, an dem die Lehrkräfte der Schule sich mit aktuellen Themen der Pädagogik, Didaktik und Lehrerbildung auseinandersetzen. Das im letzten Jahr eingeführte erfolgreiche modulare Konzept, das den Lehrkräften die Möglichkeit bietet, aus unterschiedlichen Workshops ein passendes Angebot auszuwählen, wurde auch in diesem Jahr fortgesetzt.

 

Am Morgen des Pädagogischen Tages hieß der stellvertretende JPRS-Schulleiter Nick Szymanski im Konferenzraum der Schule die Lehrkräfte herzlich willkommen und wünschte allen einen erfolgreichen Verlauf. Er bedankte sich bei Dr. Thomas Uchronski, Abteilungsleiter der Fachoberschule, für die diesjährige Organisation des Pädagogischen Tages. Herr Dr. Uchronski stellte das Tagesprogramm vor und wünschte den Teilnehmern, dass sie in den Workshops Anregungen erhalten und Neues hinzulernen.

 

Die Workshops, die von externen Referenten geleitete wurden, fanden am Vor- und am Nachmittag statt, dazwischen nutzten die Teilnehmer und Referenten die Schulmensa zur Stärkung und zum Gesprächsaustausch. Für die Lehrer der JPRS standen folgende Workshops zur Auswahl: Konfliktmanagement und Gewaltprävention, Bildungsarena Eintracht Frankfurt, Einführung in MS OneNote für Lehrer, Einführung in die Cybersicherheit sowie Kommunikationstraining.

 

Der Workshop „Einführung in die Cybersicherheit – Schutz persönlicher Daten“ wurde von Diplom-Ingenieur Michael Zeisberger, Projektmanager bei Cisco Systems Deutschland, geleitet. Er beleuchtete einen aktuellen und für Lehrkräfte und Schüler relevanten Bereich der Medienpädagogik. Die Teilnehmer am Workshop erhielten aufschlussreiche Einblicke in die Themen Bedrohung und Angriffsmethoden von Hackern, wirkungsvolle Schutzmöglichkeiten der eigenen Daten sowie Einsatz der Thematik im Unterricht. Neben den spannend aufbereiteten Hintergrundinformationen vermittelte der Referent praktische Anwendungen und nützliche Tipps rund um das Thema „Gesundheitsvorsorge am Rechner“. Ziel des Workshops war es, den teilnehmenden Lehrkräften das Handwerkszeug zu geben, sich vor Cyberattacken zu schützen, um es Hackern möglichst schwer zu machen.

 

Zum Abschluss des Pädagogischen Tages bedankten sich der stellv. Schulleiter Nick Szymanski und Organisator Dr. Thomas Uchronski bei den Lehrkräften der JPRS für die engagierte Teilnahme an den Workshops und baten sie um ein Feedback. Die Evaluation machte deutlich, dass die Lehrer viele neue Anregungen und Hilfestellungen für ihre Unterrichtsarbeit gewonnen hatten. Mit dem alljährlich stattfindenden Padagogischen Tag und der Einladung externer Referenten investiert die JPRS in die Fortbildung ihrer Lehrkräfte und in die Weiterentwicklung der Schule, um auch in Zukunft gut für die Herausforderungen der Schularbeit gerüstet zu sein.

 

Mi

27

Feb

2019

Schüleraustausch der JPRS mit Berufsschule in Lyon

Bereits seit Jahren betreibt die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg eine erfolgreiche Schulkooperation mit der École La Mache in Lyon. Alle zwei Jahre findet ein Schüleraustausch in den berufsorientierten Schwerpunktklassen Mechatronik und Metalltechnik statt. Finanziell gefördert wird die Partnerschaft von dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW).

 

Vom 10. bis 15.2.19 fuhren 15 Schüler aus dem Beruflichen Gymnasium (BG) und dem Berufsschulzweig der JPRS gemeinsam mit ihren Fachlehrern Dirk Schäfer und Nico Diehl nach Lyon. Nachdem die Gruppe aus Friedberg mit dem TGV in Lyon angekommen war, wurden sie von den französischen Schülern und ihren Lehrern Eric Bugnet (Fachlehrer Metalltechnik) und Sophie Sayegh (Englischlehrerin) herzlich in Empfang genommen.

 

Das Programm umfasste eine Schulbesichtigung, eine Führung durch die Altstadt von Lyon, gemeinsame sportliche Aktivitäten und natürlich die Projektarbeiten. In diesem Jahr lautete das Projekt: „Entwerfen und Fertigen von Werkstatteinrichtungsgegenständen“, wobei die Vorbereitungsphase an der École La Mache stattfand. Die französischen und deutschen Schüler teilten sich in Arbeitsgruppen auf und starteten mit der Planung der Projekte. Sie überlegten sich praktische und realisierbare Mobiliare bzw. Gerätschaften für die Metallwerkstatt. Folgende Projekte kristallisierten sich heraus: ein mobiler Schweißtisch, eine mobile Werkzeugbank, eine Hydraulikpresse und car stands (Unterstellböcke für Kfz).

 

Nach der Anfertigung erster Projektskizzen ging es an den „elektronischen Zeichentisch“. Die Schüler kreierten am PC die Designs der Geräte und entwarfen maßstabsgetreue technische Zeichnungen zu ihren Werkstatt-Mobiliaren. Zum Ende der Planungsphase präsentierten die Gruppen ihre Projektideen und Zeichnungen und erhielten wertvolle Anregungen von ihren Mitschülern und Lehrern.

 

Vom 24. bis 29.3. werden die Schüler aus Lyon mit ihren Lehrern nach Friedberg kommen. In der modernisierten Metallwerkstatt der JPRS werden dann die Projektentwürfe praktisch umgesetzt und die Werkstattausrüstungsgegenstände gefertigt und montiert. Die fertig gestellten Mobiliare sollen in den Metallwerkstätten beider Schulen ihren Einsatz finden.

 

Der Vorteil der Schulkooperation für die Schüler beider Länder: Sie lernen die jeweils andere Region und Schule kennen, knüpfen Freundschaften, realisieren gemeinsame Projekte und sammeln wichtige Auslandserfahrungen. Von der Stadt Lyon, der Partnerschule und der gemeinsamen Projektarbeit waren die Schüler aus Friedberg begeistert. Lilith Ernst und Niklas Bähring aus der Klasse BG11c zogen ein sehr positives Resümee: „Die Fahrt hat sich sehr gelohnt. Lyon ist eine wunderschöne, ruhige Stadt. Die Schüler unserer Partnerschule waren sehr nett und hilfsbereit. Man konnte mit ihnen gut arbeiten und viel Spaß haben.“

 

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