Fr

24

Feb

2017

Recycling – ein wichtiger Beitrag für den Umweltschutz

Feierliche Zeremonie zur Überreichung des Lernzirkelwagens zum Thema „Überstromschutzorgane“an die JPRS-Elektroabteilung

Im Rahmen einer Feierstunde am 15.02.2017 überreichte die Vorsitzende der NH/HH-Recycling e.V., Frau Birgit Zwicknagel, einen didaktischen Lernzirkelwagen an die JPRS-Elektroabteilung.

JPRS-Schulleiterin Jutta Tschakert eröffnete die Veranstaltung und begrüßte Herrn Michael Fliegel (Syna GmbH), Herr Werner Ulowetz (Innungsobermeister Elektroinnung), Herr Johannes Laspe (Geschäftsführer Kreishandwerkerschaft), die Schüler und Lehrer, insbesondere den Initiator der Veranstaltung, Elektrofachlehrer Stefan Schweitzer.

 

Frau Tschakert hob hervor, dass der Lernzirkelwagen ideal für die Elektroausbildung sei und perfekt dem didaktischen Konzept der Schule – selbstgesteuertes Lernen – entspreche.

Frau Zwicknagel stellte das Konzept und die Ziele ihres Vereins NH/HH-Recycling vor – Förderung des umweltgerechten Recyclings von abgeschalteten NH/HH-Sicherungseinsätzen –  spezielle Schmelzsicherungen unterschiedlicher Bauart und Größe, die in der Strom- und Energieversorgung eingesetzt werden.

 

Einzigartig an dem Konzept ist, dass diese Sicherungseinsätze zu 100 Prozent umweltgerecht recycelt werden: Zunächst werden die abgeschalteten Sicherungen vor Ort von den beteiligten Firmen des Elektrogroßhandels, der Industrie und der Versorgungsnetzbetreiber an Sammelstellen in Euro-Gitterboxen gesammelt. Ein Spediteur bringt dann die Sicherungseinsätze zur Firma Aurebis nach Hamburg. Dort gelangen sie in einen Kupferkonverter, in dem die Sicherungseinsätze eingeschmolzen werden.

 

Frau Zwicknagel demonstrierte den Zuhörern den Recycling-Kreislauf: Aus einer Tonne recycelter NH- und HH-Sicherungseinsätze können 200 kg Kupfer und 2 kg Silber gewonnen werden; Problemstoffe werden als ungefährliche Modifikationen an die Schlacke gebunden, welche für Straßen- und Gleisbau weiterverwertet werden kann. Seit der Gründung 1995 hat NH/HH-Recycling über seine Mitglieder 3.000 Tonnen Sicherungseinsätze gesammelt, aus denen 595 Tonnen Kupfer und 8,5 Tonnen Silber gewonnen werden konnten – wertvolle Rohstoffe, deren Gewinnung zudem ressourcenschonend ist, da sie andernorts nicht mehr aufwendig als Roherz geschürft werden müssen.

 

Den Großteil des Erlöses spendet der Verein für wissenschaftliche und didaktische Zwecke an Technische Universitäten und Schulen. Ein Beispiel für dieses Engagement sind die Lernzirkelwagen, deren Wert Frau Zwicknagel mit ca. 7.000 Euro bezifferte und die inzwischen in 50 Schulen bundesweit ihren Einsatz finden. Der für den Unterrichtseinsatz konzipierte Lernzirkelwagen zum Thema „Überstromschutzorgane“ enthält sieben Lernstationen, für die jeweils ein Metallkoffer zur Verfügung steht, der dem Wagen entnommen werden kann. Jeder Koffer enthält Arbeitsblätter mit Infotexten und Leitfragen sowie sogenannte Schnittmodelle, die den Schülern veranschaulichen sollen, wie z.B. das Innere von Sicherungen aussieht.

 

Frau Zwicknagel bedankte sich durch die Verleihung einer Urkunde bei Herrn Michael Fliegel, Koordinator Abfallwirtschaft der Firma Syna GmbH, die 2016 das Rekordgewicht von 9,5 Tonnen ausgedienter Sicherungen gesammelt hatte. Die Syna GmbH, Energieversorger mit Sitz in Frankfurt, ist eine 100%ige Tochter der Süwag Energie AG und betreut das gesamte Versorgungsnetz an Strom- und Gasanlagen.

 

Höhepunkt der Veranstaltung war die Überreichung des Lernzirkelwagens an die Elektroabteilung. JPRS-Schulleiterin Jutta Tschakert und Elektrofachlehrer Stefan Schweitzer bedankten sich bei Frau Zwicknagel für das außergewöhnliche Engagement des Vereins und für die großzügige Spende.

Herzlich Willkommen auf der Homepage der JPRS

Die moderne gewerblich technische Berufsschule im Wetteraukreis

Über 100 Lehrkräfte und mehr als 2.000 Schüler in 5 Schulformen

Mit über 100 Lehrkräften, die weit mehr als 2.000 Schüler in 5 Schulformen unterrichten, ist die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) sowohl von der Schülerzahl als auch vom Bildungsangebot eine der größten Berufsschulen im Wetteraukreis. 

 

Das Bildungsangebot der JPRS reicht vom Beruflichen Gymnasium, über die Fachoberschule und die Berufsfachschule, bis zu dem breit gefächerten Angebot der Berufsschule mit über 20 Ausbildungsberufen und der BBV mit ihren Bildungsgängen zur Berufsvorbereitung. Dabei garantieren wir in allen Schulformen die bestmögliche Qualität der Ausbildung unserer Schüler.  

JPRS – Bildung und Ausbildung mit dem besonderen PLUS

Schüler bei der praxisbezogenen Projektarbeit im Schwerpunkt Mechatronik
Schüler bei der praxisbezogenen Projektarbeit im Schwerpunkt Mechatronik

Als besonderes PLUS bieten wir den Schülern der JPRS als Ergänzung zu den regulären Schulabschlüssen (die in Qualität und Ausbildung 1:1 denen einer Regelschule entsprechen), die Wahl eines zusätzlichen Schwerpunkts an. Mit Hilfe des Schwerpunktes in einem von ihnen gewählten Interessensgebiet, werden unsere Schüler auf die Anforderungen des späteren Studiums und/oder Arbeitslebens in diesem Berufsfeld vorbereitet.

 

Mit dem hoch qualifizierten Lehrpersonal im Regelunterricht und den erfahrenen Fachkräften in den berufsvorbereitenden Schwerpunkten ist die JPRS, insbesondere für Schüler, die ein Studium in einem bestimmten Berufsfeld anstreben, eine gute Alternative zu den "normalen" Gymnasien und Mittelschulen. 

Der JPRS-Homeblog

Aktuelle Projekte, Aktionen und News unserer Schule!

Mo

20

Feb

2017

Neue spannende Literatur-Hörbücher von bekannten Autoren

Ab sofort im JPRS-Medienzentrum erhältlich

Mo

20

Feb

2017

JPRS-Falschgeld-Präventions-Seminar für Verkaufskräfte

Wissenswertes über Blüten und falsche Fuffziger

Zum zweiten Mal veranstaltete die JPRS am 9.2.17 ein Falschgeld-Präventions-Seminar für Bäckerei- und Fleischerei Fachverkäufer. Von Seiten der JPRS-Nahrungsmittelabteilung hatten die Fachlehrer Christine Greskamp, Dieter Blocher und Matthias Zinn die Falschgeldexperten Michael Holl und Manfred Ludwig (Deutsche Bundesbank) eingeladen.

 

Während der Vorstellungsrunde baten die Referenten die Anwesenden, eigene Erfahrungen mit Falschgeld einzubringen. Dabei zeigte sich, dass die Fachverkäufer nie zuvor mit Falschgeld zu tun hatten. Daher bekundeten alle großes Interesse, im Sinne der Prävention mehr über dieses im Verkaufsbereich wichtige Thema zu erfahren.

 

Im theoretischen Teil des Fachseminars wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer intensiv über Merkmale und Methoden der Falschgeld-Identifizierung informiert. Darüber hinaus berichteten Herr Holl und Herr Ludwig Wissenswertes über die so genannten „Blüten. So z.B., dass 95% des Falschgeldes auf die 20er- und 50er-Scheine entfallen oder dass die neuen Euro-Scheine fünf Sicherheitsmerkmale aufweisen, die eine geschulte Verkaufskraft besser erkennen kann als jeder Falschgelderkennungs-Automat. Verblüffend war auch die Aussage, dass eine Banknote in der Herstellung lediglich 11 Cent kostet (Münze: 16 Cent).

 

Derart professionell geschult, fiel es der Seminargruppe nicht schwer, während der anschließenden Übungsphase unterschiedliche Falschgeld-„Blüten“ zu identifizieren, die die Referenten im Raum „in Umlauf“ brachten. Während dieser Zeit durfte aus Sicherheitsgründen niemand den Seminarraum verlassen. Zum Abschluss des Seminars äußerten sich die angehenden Verkaufskräfte positiv über die aus der Falschgeldschulung erworbenen Erkenntnisse.

Mi

15

Feb

2017

JPRS-Schüleraustauschprogramm China 2017

Einladung zum Infoabend am 15.02.2017

Infoabend zum Thema: Schüleraustausch China

(Dongguan/Kanton) – Deutschland (Friedberg)

 

Am 15.02.2017 um 19:00 Uhr

Johann Philipp Reis Schule Friedberg

 

Raum D-14

 

Programmverlauf:

  • Vorstellung der Partnerschule
  • Reiseverlauf  
  • Kosten

 

Alle interessierten JPRS-Schülerinnen und Schüler der Schulformen BFS, FOS und BG sowie deren Eltern sind herzlich eingeladen!

 

Ansprechpartner:

  • Herr Reimund Brendel (brendel@jprs.de)
  • Frau Jianghong Pu (info@school-exchange.de)

 

Di

14

Feb

2017

"Schweißen und Schneiden" – Praxisseminar in acht Stufen

Last Minute! Jetzt einen der letzten begehrten freien Plätze buchen!

"Learning by Doing" - Lernen durch praktische Anwendung statt nur durch graue Theorie.
"Learning by Doing" - Lernen durch praktische Anwendung statt nur durch graue Theorie.

 

Das Praxisseminar „Schweißen und Schneiden“ richtet sich an alle interessierten Hand- und Heimwerker, Bastler und Tüftler, die das professionelle Fügen mittels Schweißen und Löten erlernen und anwenden wollen. Alle modernen Schweißverfahren wie Autogen-, Elektroden- Metall- und Wolframschutzgasschweißen werden zunächst theoretisch erläutert und anschließend praktisch angewendet. Auch Sonderverfahren wie Bolzenschweißen sowie Hart- und Weichlöten und verschiedene Schneidverfahren werden behandelt. Die praktische Anwendung der Verfahren und Übungen der Teilnehmer in der modernen Schweißwerkstatt bilden den größten Teil des Seminars. 

 

Praxisseminar „Schweißen und Schneiden“ - Termine, Preis und Anmeldung

Kursumfang: Acht Abende (24 Einh. à 45 min.) jew. dienstags
Kosten: 260 € Komplett inkl. Verbrauchsmaterialien 
 
Kurs Starttermin: 21 Februar 2017
 
Anmeldeschluss:  14 Februar 2017
Anmeldung per E-Mail an: foerderverein@jprs.de  

Do

02

Feb

2017

Bericht von der zweiten Ausgabe des Fussball-Winterturniers

Große Fußballkünste sorgen für großartige Stimmung in der Sporthalle der BSG

Auch die zweite Ausgabe des Fußball-Winterturniers – eine Veranstaltung der JPRS in Kooperation mit der BSG Bad Nauheim – war wieder eine runde Angelegenheit. Die Stimmung in der Sporthalle der BSG, war fantastisch. Da das gut organisierte Turnier "wie am Schnürchen" lief, konnten sich die Teams auf den Kampf um den Ball und die Punkte konzentrieren.

 

Für Abwechslung und kulinarischen Genuss sorgten Musikeinlagen und leckere Köstlichkeiten, die von den BSG-Schülern der Klasse 11 BFE Ernährung unter der fachgerechten Leitung ihrer Lehrerin Frau Jung extra für das Turnier zubereitet wurden. Neben Hotdogs und Kuchen waren Erfrischungsgetränke im Angebot, die von den Zuschauern und Spielern gut angenommen wurden. Neben einem dicken Umsatzplus, mit dem die Klassenkasse aufgefüllt wurde, heimsten die fleißigen Schüler ein dickes Lob vom Team des Mitveranstalter JPRS und den anderen teilnehmenden Schulen für ihre Arbeit ein.

 

Zum Abschluss des Turniers wurden in diesem Jahr nicht nur die Platzierungen von 1. bis 6. Platz ausgezeichnet, sondern auch: „Fairstes Team“, „Bester Torhüter“ und „Bester Spieler“. Das Organisationsteam des Fußball-Winterurniers, Herr Lang und Frau Stellmacher, zeigte sich erfreut, dass die Butzbacher Berufsschule wie im Jahre zuvor mit zwei Teams am Start war – und insbesondere, dass deren Team II, den 3. Platz erzielen konnte. Für die JPRS dagegen lief der Ball bei diesem Turnier nicht so rund. Den ersten und zweiten Platz, den im letzten Jahr ihre Teams belegt hatten, erkämpften sich in diesem Jahr die beiden Teams der BSG. Diesmal mussten sich unsere Kicker mit dem 4. und 5. Platz begnügen – doch direkt nach dem Turnier wurde von den Kickern der JPRS der Anspruch geäußert, den Titel im nächsten Jahr wieder nach Friedberg zu holen. Die JPRS dankt der BSG als Ausrichter, allen Mitorganisatoren und Helfern sowie insbesondere den Teilnehmern und den zahlreichen Besuchern für ihre tatkräftige (und lautstarke) Unterstützung! 

Fr

27

Jan

2017

JPRS-Dachdecker erkunden Herstellung von Flachdachgullys

Das 3. Ausbildungsjahr besichtigte die Firma Grumbach in Wetzlar

Die JPRS-Dachdecker schauten kürzlich bei der Firma Grumbach „hinter die Kulissen“, um zu erfahren wie deren Produkte hergestellt werden.

 

Die meisten der Auszubildenden, die im kommenden Sommer nach über zwei Jahren Ausbildung ihre Gesellenprüfung ablegen werden, haben bereits bei Sanierungsarbeiten auf Flachdächern Dachgullys ein- und/oder ausgebaut. Auch im Berufsschulunterricht sind Flachdächer mit ihren Zubehörteilen immer wieder Thema.

 

Dachgullys bestehen aus verschiedenen Materialien wie: Polyurethan, Gummidichtungen, Verschraubungen und Klemmflanschen aus Metall, zum Teil sind sie beheizt und haben eine Anschlussbahn aus unterschiedlichen Bitumen, PVC oder anderen Abdichtungsmaterialien.

 

Doch wie werden diese einzelnen Materialien hergestellt und zusammengefügt?

 

Exakt dies wurde den Auszubildenden in dem mittelständigen Familien-Unternehmen anschaulich vermittelt. Dabei war die Besichtigung der Produktion das Highlight und erzeugte bei den Auszubildenden ein neues Verständnis für „ihre“ alltäglichen Produkte.

Zudem wurde klar, welch hoher logistischer Aufwand hinter den etwa 1600 Produkten steht, die bei Grumbach hergestellt werden – eine hohe Anzahl, welche sich aus der Kombination verschiedener Dachgully-Formen in Verbindung mit unterschiedlichen Anschlussbahnen, Heizsystemen und weiteren Details ergibt, die dann nach der Herstellung fertig verbunden als Komplettelemente auf der Baustelle ankommen.

 

Zudem erhielten unsere angehenden Dachdecker einen tiefen Einblick in die Herstellung weiterer Produkte, wie: Fertigbäder, Fertigduschen, Duschbodensysteme und Einbauspülkästen für Toiletten – eine umfangreiche Produktpalette, die hocheffizient auf erstaunlich geringer Produktionsfläche hergestellt wird. Nach einer ausführlichen Inforunde in deren Verlauf neben theoretischem Fachwissen über Dachgullys auch wissenswertes über die Geschichte und die Entwicklung der Firma Grumbach vermittelt wurde, folgte zum Abschluss der Besichtigung ein gemeinsamer Imbiss, welcher, wie auch das informative und lehrreiche Tagesprogramm, bei den Auszubildenden auf positive Resonanz stieß.

 

http://www.grumbach.net/

Do

08

Dez

2016

Das Resümee von unseren "Tagen der offenen Tür" 2016

Inklusive großer Bildergalerie mit über 90 Fotos!!!

Fotos: Adrian Nestoriuc, Andreas Hinz & Lothar Walter

Zu den Tagen der offenen Tür der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg kamen am 25.11. und 26.11.16 wieder zahlreiche Schulklassen, Eltern und Jugendliche. 

 

Das Foyer war  ein Marktplatz für ausstellende Unternehmen, die über Angebote rund um Berufsausbildung und Studium informierten und sich als potentielle Arbeitgeber präsentierten. Unter den Ausstellern befanden sich HP, Fraport, Bundeswehr, Feuerwehr Frankfurt, Stadtwerke Frankfurt, Ovag, Polizei Mittelhessen, Eurobaustoffe, Druck- und Pressehaus Neumann, R+S Solution, vhs Friedberg, Volunta Deutsches Rotes Kreuz, Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft, Hochschule Fresenius und die Technische Hochschule Mittelhessen. Dylan Ket von der BG11b zeigte sich begeistert: „Die Präsentationen der Aussteller waren sehr informativ, das hat mir gut gefallen!“

 

Anna Langsdorf vom Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e.V. freute sich über den regen Zuspruch der Besucher. Das BWHW vergibt 80 Stipendien an Auszubildende für Auslandspraktika in der EU. Die Tage der offenen Tür, so Frau Langsdorf, böten die Möglichkeit, mit Auszubildenden und Berufsschullehrern in Kontakt zu kommen.

 

Besucher, die sich für eine Schulausbildung in den Schulformen Berufsvorbereitung (BBV), Berufsfachschule (BFS), Fachoberschule (FOS) sowie Berufliches Gymnasium (BG) interessierten, erhielten in Beratungsräumen Erstinformationen. Wer sich ein umfassendes Bild über die studienqualifizierenden Bildungsgänge FOS und BG machen wollte, bekam hierzu in stündlich angebotenen Einführungsvorträgen Gelegenheit. Nach ihren Präsentationen standen die Abteilungsleiter Herbert Sehl (FOS) und Günther Blank (kommissarisch für das BG) den Fragen der interessierten Gäste Rede und Antwort.

 

Dass in den Schulformen der JPRS Theorie und Praxis verknüpft werden, davon konnten sich die Besucher an beiden Tagen überzeugen. Die interessierten Jugendlichen steuerten mit ihren Eltern, Verwandten und Freunden die entsprechenden Fachräume und Werkstätten an, um sich dort informieren zu lassen und auch selbst praktisch tätig zu werden.

 

Die Gymnasiasten des Schwerpunkts Mechatronik stellten eine selbst gebaute Seifenblasenmaschine vor, in deren Inneren ein Motor, Akku, Ventilator und Elektronik-Steuerungen eingebaut waren. Nach einer Kurzpräsentation des BG12-Projektteams rund um Felix Fleischer, Jonas Hinkel, Christian Stanzel und Pascal Ebert hatten die Besucher die Gelegenheit, die Maschine selbst auszuprobieren und Seifenblasen zu erzeugen. Michael Hartmann vom BG13-Projektteam führte an einem Lastenaufzugs-Modell die Funktionalität der elektronischen Siemens Logo Kleinsteuerung vor.

 

Chemielehrer Helmut Ruß unterhielt die Gäste mit einer humorvollen Chemieshow. Während in den Versuchen die Farbe in den Behältern sich durch die jeweilige Beigabe von Rotkrautsaft, Soda, Natronlauge oder Essigessenz veränderte, deklamierte Herr Ruß selbst verfasste Kurzgedichte wie: „Und wenn euch mal in später Nacht / der Druck der Blase Kummer macht / drei Tröpfchen Gelb – ihr werdet seh’n / der Druck ist weg, 3 Euro Zehn!“

 

Die Kfz-Auszubildenden demonstrierten in der Autowerkstatt die TÜV-Durchsicht an einem Golf sowie die elektronische Fehlerauslesung an einem Mercedes E-Klasse Cabrio. Metalllehrer Dirk Schäfer zeigte in der modernisierten Metallwerkstatt, wie man richtig schweißt, schmiedet und feilt. Nach einer Kurzeinweisung durften die Gäste mit dem Hammer das Eisen auf dem Amboss schmieden. Die Kollegen des Schwerpunkts Mechatronik führten vor, wie über Programmierbefehle die professionelle CNC-Maschine gesteuert wird: Wie von Zauberhand gesteuert fräste und fertigte die Maschine automatisch Schachfiguren aus POM-Kunststoff sowie Schlüsselanhänger aus Messing.

 

Die Friseur-Azubis sowie die Schülerinnen und Schüler der BFS Kosmetik und Körperpflege luden die Gäste dazu ein, sich im Beautybereich verwöhnen zu lassen. Angeboten wurden Dienstleistungen wie Glätten, Locken und Flechten, Handmassage und Nägel Lackieren für die Damen sowie Haarwäsche, Kopfmassage und Styling für die Herren. In der Schulform InteA (Integration und Abschluss) luden die jugendlichen Flüchtlinge die Gäste dazu ein, mit ihnen gemeinsam weihnachtliche Dekoartikel zu basteln.

 

An der JPRS können die Schülerinnen und Schüler neben dem Unterricht in vielen Projekten aktiv werden. Der Schulsanitätsdienst unter der Leitung von Gabriele Lotz-Forndron und Roland Zetzmann agiert in enger Kooperation mit dem Jugendrotkreuz. Hier engagieren sich 16 Schülerinnen und Schüler aus BG, FOS und BFS, die eine Erste-Hilfe-Schulung erhalten haben und bei kleineren Verletzungen und Schwächeanfällen in der Schule zum Einsatz kommen. Welche Aufgaben der Schulsanitätsdienst in der so genannten Rettungskette innehat, wurde den Besuchern in einer Simulation „Unfall im Chemieunterricht“ vermittelt.

 

Ein aktuelles Beispiel für die vielfältigen Auslandsaktivitäten der Schule ist das Schüleraustauschprojekt mit der russischen Stadt Jaroslawl. In einem Klassenraum informierten die am Projekt beteiligten Lehrkräfte und Schüler über den kürzlichen Besuch der russischen Schülerinnen und Schüler und präsentierten eine Leihgabe des Wetteraumuseums: Schautafeln mit Fotografien vom Aufenthalt von Zar Nikolaus II., Zarin Alexandra und ihren Kindern 1910 im Friedberger Schloss. Die J.P. Rice-Schülerband unter der Leaderschaft von Bernd Ritter unterhielt die Gäste mit Rockklassikern.

 

Die Auszubildenden des Metzger- und Fleischerhandwerks präsentierten den Besuchern selbst hergestellte Weiß- und Rindswurst sowie Fleischkäse. In der „Weihnachtsbäckerei“ konnten die Gäste selbstgebackene Christstollen, Lebkuchen, Plätzchen und Bethmännchen probieren.

 

In einer Spielerallye lösten die Besucher an 20 Stationen Aufgaben und Rätselspiele und fertigten kleine Werkstücke: In der Schreinerei z.B. sollten sie verschiedene Holzarten bestimmen, in der Bautechnik ein Herz aus Schieferplatten schlagen u.v.m. Unter der Moderation von Holger Gerlach, Organisator der Tage der offenen Tür, fand die Preisverleihung an die Gewinner der Spielerallye statt.

 

JPRS-Schulleiterin Jutta Tschakert und der stellvertretende Schulleiter Nick Szymanski freuten sich über die guten Besucherzahlen. Die Johann-Philipp-Reis Schule in Friedberg stellte an den Tagen der offenen Tür 2016 wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis, dass sie eine vielfältige und lebendige Schule des Wetteraukreises ist, in der die Schüler nicht nur theoretisches Wissen erlernen, sondern mit hohem Praxisanspruch auf das Leben und die Berufswelt vorbereitet werden.

Mo

05

Dez

2016

JPRS-Schüler besuchen ehemaliges KZ Mittelbau-Dora in Thüringen

Die Abschlussklassen der Berufsfachschule der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) besuchten zusammen mit ihren Lehrern Klaus Peppler, Daniel Sack, Claudia Schirm und Matthias Anacker für zwei Tage das ehemalige KZ Mittelbau-Dora im Südharz nahe der thüringischen Stadt Nordhausen. Die Exkursion wurde vom Wetteraukreis und von der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung finanziell unterstützt, wofür sich die Schule bei dieser Gelegenheit herzlich bedanken möchte.

 

Auseinandersetzung mit einem dunklen Kapitel der deutschen Vergangenheit

Bewusst hatten die betreuenden Lehrer die Schülerfahrt für zwei Tage geplant, um den teilnehmenden Jugendlichen genügend Zeit für die thematische Auseinandersetzung mit diesem dunklen Kapitel der deutschen Vergangenheit zu ermöglichen. Unter der fachkundigen Führung von Mitarbeitern der Gedenkstätte wurden den Schülern ein Teil des unterirdischen Stollensystems, das Häftlingslager, das Gefängnisgebäude und das Krematorium gezeigt und die Zusammenhänge erklärt. In anschließenden Workshops konnten die Schüler unter Anleitung der Gedenkstättenmitarbeiter die gewonnenen Eindrücke vertiefen.

 

Unmenschliche Lebensbedingungen im KZ Mittelbau-Dora

Die Häftlinge des KZ Mittelbau-Dora mussten ab 1944 unter menschenunwürdigsten Bedingungen in einem unterirdischen Stollensystem die berüchtigte V2-Rakete, d.h. Vergeltungswaffe 2 der Nazis montieren. Etwa jeder dritte der über 60.000 Menschen, die zwischen 1943 und 1945 in das KZ Mittelbau-Dora deportiert wurden, hat nicht überlebt. Die Häftlinge starben an den Folgen der unmenschlichen Zwangsarbeit und den Misshandlungen, wurden erschlagen, auf Todesmärschen erschossen oder als „Arbeitsunfähige“ in die Vernichtungslager gebracht.

 

Erschütternder Dokumentarfilm über die Befreiung des KZ Mittelbau-Dora

Tief erschüttert waren die Schülerinnen und Schüler, als ihnen ein Film vorgeführt wurde, der die Tausenden von den Nazis ermordeten Häftlinge zeigte, so wie die amerikanischen Soldaten sie unmittelbar nach der Befreiung des KZ Mittelbau-Dora vorfanden. In dem Film sah man, wie die toten Häftlinge weggetragen wurden, während andere Soldaten den wenigen überlebenden und völlig entkräfteten Häftlingen zu den Krankenwagen des Roten Kreuzes halfen, weil sie aus eigener Kraft nicht mehr gehen konnten.

 

Rassismus und Antisemitismus durch Aufklärung aktiv entgegentreten

Die JPRS organisiert jedes Jahr Gedenkstättenfahrten zu Stätten des Holocaust und der Naziverbrechen. Ziel dieser Exkursionen ist es, die Schüler vor Ort mit den damaligen Ereignissen zu konfrontieren und dem Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus, der bei vielen Jugendlichen grassiert, durch Information, Aufklärung und Auseinandersetzung aktiv entgegenzutreten.

Fr

25

Nov

2016

JPRS "Tage der offenen Tür" - die große Messe für Bildung, Ausbildung & Studium der Wetterau!

Die Zukunft selbst planen! Die attraktiven Angebote namhafter regionaler & überregionaler Ausbildungsbetriebe, Arbeitgeber & Hochschulen am 25 & 26.11 vor Ort in der JPRS persönlich kennenlernen.

Plakat für TDOT 2016. Design: Adrian Nestoriuc und die Schüler der FOS-Gestaltungsklassen
Plakat für TDOT 2016. Design: Adrian Nestoriuc und die Schüler der FOS-Gestaltungsklassen

TDOT Schwerpunkt 2016: "Bildung, Ausbildung & Studium"

Der Schwerpunkt unserer "Tage der offenen Tür" ist in diesem Jahr: "Bildung, Ausbildung & Studium". Dazu haben wir keine Mühen gescheut, um an diesem Thema interessierten Schülern und Eltern eine erlesene Auswahl von namhaften regionalen und überregionalen Arbeitgebern, Ausbildungsbetrieben und Hochschulen zu präsentieren, die neben der persönlichen Info an ihrem Messestand, spannende Vorträge zu Ausbildungsangeboten, Job- und Karrieremöglichkeiten und/oder zum Dualen Studium anbieten.

 

Finde deine Möglichkeiten - die traditionelle JPRS Spielerallye mit Gewinnspiel

Auch in diesem Jahr wird das bewährte Motto „Finde deine Möglichkeiten“ im Vordergrund stehen. Unsere Gäste werden im Rahmen einer „Spielrallye“ dazu aufgerufen in jedem Fachbereich eine kleine Aufgabe zu erledigen. Für jede gelöste Aufgabe erhält der Besucher ein Stück Schnur, die dann zusammengebunden wird. Zum Abschluss jedes Besuchertages findet gegen ca. 12:30 Uhr eine Live-Moderation statt, bei der drei Gewinner ermittelt werden. Der Besucher mit dem längsten Faden erhält den Hauptpreis. 

 

Schulische Laufbahnberatung für Schulklassen am Freitag

Die eingeladenen Schulklassen werden nach angestrebtem Schulabschluss und Vorbildung an der abgebenden Schule aufgeteilt (Haupt-, Real- und Gymnasialzweig), um sie über die vielfältigen Möglichkeiten an der JPRS zu beraten. Dabei wird den Schülern vermittelt, welche Zusatzqualifikationen, Inhalte und Vorteile unsere attraktiven berufs- und studienorientierten Schwerpunkte in den einzelnen Schulformen bieten. Außerdem erfahren sie welche Info-Vorträge im Rahmen der TDOT zur schulischen Laufbahn an der JPRS angeboten werden.

 

Informationsstände und Vorträge zu Ausbildung, Job und Studium

Zusätzlich zu den Informationsständen von regionalen und überregionalen Arbeitgebern, stehen spannende Vorträge verschiedener Ausbildungsbetriebe über Jobangebote und Karrieremöglichkeiten sowie Vorträge zum Dualen Studium auf dem Programm.

 

Spannende Schülerprojekte Live erleben

Auch in diesem Jahr sind die ausgewählten Projekte aus den über 20 Fachbereichen der JPRS, die von den aus Schülern und Lehrern zusammengestellten Projektteams, dem Publikum der „Tage der offenen Tür“ Live präsentiert werden, eine der Hauptattraktionen.

 

Der traditionelle Bücherflohmarkt im JPRS-Medienzentrum

Ein fester Bestandteil der "Tage der offenen Tür" ist der Bücherflohmarkt, den das Team der Schülerbibliothek veranstaltet, um von dem eingenommenen Geld neue Medien für die Schülerinnen und Schüler der JPRS anzuschaffen. 

 

Kulinarische Hochgenüsse und kleine Leckereien

Für kulinarische Hochgenüsse sorgen wie in jedem Jahr Jahr die Schüler der Nahrungsklassen, der Bäcker und Metzger mit eigens für den Event hergestellten Köstlichkeiten.

TDOT Ausstellerliste 2016 mit Infolink zur Homepage (Stand 13.10.16)

JPRS "Tage der offenen Tür" 2016 Programmflyer als Blätterkatalog

JPRS "Tage der offenen Tür" 2016 Programmflyer als PDF zum Download
Programm-Flyer-2016 Stand 15_11 Endfassu
Adobe Acrobat Dokument 752.5 KB

Mo

01

Aug

2016

JPRS an Gipfel!

Erlebnisreiche Bergwanderung der JPRS BGler im Kleinwalsertal

Die JPRS-Schüler mit ihren Lehrern auf dem Widderstein
Die JPRS-Schüler mit ihren Lehrern auf dem Widderstein

„Die letzten 400 Höhenmeter war es sehr ruhig geworden. Volle Konzentration auf den Weg war gefordert. Manchmal musste mit den Händen ein guter Griff gesucht werden. Dann endlich war mehr und mehr vom Gipfelkreuz zu sehen. Der Blick vom Großen Widderstein (2533 m) hinab ins Kleinwalsertal war dann überwältigend. Unter den meist senkrechten Felswänden lag unten 1200 m tiefer der kleine Ort Baad. Vor ungefähr vier Stunden waren wir dort zu unserer heutigen Wanderung aufgebrochen. Auch die Wanderziele der Vortage, das Walmendinger Horn (1990 m) und der Hohe Ifen (2229 m), wirkten nun niedlich klein. Der Rundblick reichte von den Lechtaler Alpen über schneebedeckte Gipfel in der Schweiz bis zum Bodensee.“

 

18 Schüler des beruflichen Gymnasiums der JPRS verbrachten kurz vor den Sommerferien unter Leitung der Lehrkräfte Rika Stellmacher, Reinhold Jakobi und Joachim Ossau eine Woche zum „Alpinen Wandern“ im Kleinwalsertal. Das Wanderprogramm führte auf Gipfel und Hütten im Umfeld des Tales, ergänzt durch Schülerreferate zu bergsportrelevanten Themen.

 

Für die meisten Schüler war das Wandern in den Bergen und das Erleben der alpinen Landschaft eine neue Erfahrung. Weder Schweißtropfen noch Blasen an den Füßen konnten die Begeisterung für die vielfältigen Attraktionen der Berge bremsen. Nach einem Wetterumschwung war für die letzten beiden Tage Regenprogramm angesagt: Eine Wanderung führte in die Breitachklamm, wo dann sowohl strömendes Wasser im Flussbett, als auch vom Himmel herab, ausgiebig genossen werden konnten.

 

Fazit: Eigene Stärken und Schwächen kennen und akzeptieren, andere schätzen und unterstützen, gemeinsam ein Ziel erreichen und die Freude am Miteinander, standen nicht nur am Berg im Mittelpunkt, sondern auch in einer Reihe erlebnispädagogischer Projekte, bei denen es um die gemeinsame Planung und Unterstützung beim Bewältigen schwieriger Aufgaben in der Gruppe ging

Eine Übersicht aller JPRS-News finden Sie im:

JPRS-NEWSBLOG