Herzlich Willkommen auf der Homepage der JPRS

Die moderne gewerblich-technische Berufsschule im Wetteraukreis

Mi

25

Nov

2020

Schüler erhalten Einblicke in die Berufsausbildung

Woche der Ausbildung an der JPRS!

 

In der Schulform Berufsfachschule (BFS) der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) absolvieren Schülerinnen und Schüler in zwei Jahren den Unterricht mit dem Ziel des Realschulabschlusses. Jedes Jahr gelingt einer Reihe von ihnen der Sprung von der 10. in die 11. Jahrgangsstufe nicht. Die Friedberger Berufsschule hat sich nun im Rahmen der „Woche der Ausbildung“ (16.-21.11.) der Aufgabe gestellt, diesen Jugendlichen eine Berufsorientierung zu geben und Alternativen aufzuzeigen: z.B. mit der dualen Berufsausbildung, die auch an der JPRS angeboten wird.

 

Das Pilotprojekt an der JPRS wurde im Vorfeld von dem Team der Bildungswerkstatt initiiert und zusammen mit den Lehrerinnen und Lehrern der 10. Jahrgangsstufe der BFS umgesetzt. Hierbei konnte die Bildungswerkstatt auf die fachliche Unterstützung des Didaktikexperten Prof. Peter Heiniger von der Pädagogischen Hochschule in Thurgau in der Schweiz zurückgreifen. Federführend für das Projekt war Sandra Betz, Abteilungsleiterin für die Berufsschule. Die Umsetzung in der Berufsfachschule koordinierten Niklas Göpel, Klassenlehrer der 10BF1b, sowie Eileen Jost, Klassenlehrerin der 10BF1c.

 

Die Vorbereitung startete bereits nach den Herbstferien in den allgemeinbildenden Fächern Deutsch sowie Politik und Wirtschaft mit dem Lernschwerpunkt duale Ausbildung. Die Lernenden befassten sich mit verschiedenen Berufen und ihren eigenen Interessen und Stärken, sie absolvierten ein Bewerbungstraining und erstellten eigene Bewerbungsunterlagen. Die Ergebnisse hielten sie in einem Portfolio fest. Im nächsten Schritt bereiteten sich die Schülerinnen und Schüler auf die Hospitationen in den Berufsfeldern der dualen Ausbildung vor. Sie sammelten Informationen über ihren Wunschberuf und entwickelten Fragen, die sie den Auszubildenden und betreuenden Lehrkräften während der Hospitation stellen wollten.

 

Im nächsten Schritt besuchten 40 Schülerinnen und -schüler unmittelbar vor der „Woche der Ausbildung“ elf verschiedene Berufsfelder: KFZ, Friseurhandwerk, Bäckerhandwerk, Metalltechnik, Maler und Lackierer*innen, Elektrotechnik, Fachverkäufer*innen im Fleischerhandwerk, Holz- und Bautenschutz, Dachdecker*innen, Holztechnik, Sanitär-Heizung-Klimatechnik. Unter der Betreuung der Fachlehrerinnen und Fachlehrer fanden die Hospitationen in den Ausbildungswerkstätten der Schule statt. Dort konnten die Jugendlichen ihren Wunschberuf kennenlernen, sich mit den Auszubildenden austauschen und erste handwerkliche Tätigkeiten ausüben. Dabei führten die Schülerinnen und Schüler ein Hospitationsprotokoll.

 

Während der „Woche der Ausbildung“ erfolgte dann die Reflexion der Hospitationen im Unterricht. Hier berichteten die Schülerinnen und Schüler über ihre Einblicke in die duale Ausbildung. Eine Schülerin reflektierte ihre Erfahrungen so: „Ich habe die Erkenntnis gewonnen, dass es ein sehr schöner Beruf ist, welcher jedoch manchmal sehr anstrengend sein kann. Ich denke, dass ich einen weiteren Einblick in diesen Beruf wagen möchte, da er mir sehr gefällt.“

 

Laut Abteilungsleiterin Sandra Betz wird das Thema Berufsorientierung erneut im Mai nächsten Jahres aufgegriffen werden. Dann möchte das Projektteam Schülerinnen und Schülern der BFS, die möglicherweise nicht versetzt werden, erneut auf berufliche Ausbildungswege als Alternative aufmerksam machen. Mit der Unterstützung der Kammern sollen dann, wie bereits 2019 erfolgreich geschehen, weitere Jugendliche in die Berufsausbildung vermittelt werden.

Di

24

Nov

2020

JPRS Friedberg auf dem Weg zur gesundheitsfördernden Schule

Die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg ist auf dem besten Weg, vom Hessischen Kultusministerium das Gesamtzertifikat „Gesundheitsfördernde Schule“ in Hessen zu erhalten. Das Ministerium hat der JPRS bereits zwei der vier notwendigen Teilzertifikate verliehen, und zwar in den Bereichen „Bewegung und Wahrnehmung“ sowie „Sucht und Gewaltprävention“. Hierfür wurden Projekte in den verschiedenen Schulformen der JPRS wie Berufliches Gymnasium, Fachoberschule, Berufsschule, Berufsfachschule und Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung realisiert. Die Chancen noch in diesem Jahr das Teilzertifikat im Bereich „Ernährung und Konsum“ zu erhalten stehen trotz Corona-bedingter Einschränkungen gut.

 

Das letzte dann noch ausstehende Teilzertifikat auf dem Weg zur „Gesundheitsfördernden Schule“ befasst sich mit dem Thema der Lehrkräftegesundheit und steht bereits im Fokus der Arbeitsgruppe Schule und Gesundheit der JPRS. Diese Arbeitsgruppe beschäftigt sich bereits seit mehr als zehn Jahren mit Themen der Gesundheitsförderung und möchte Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer der JPRS für das Thema Gesundheit sensibilisieren und begeistern. Ziel der Projekte ist die Weiterentwicklung der JPRS zu einer Schule, in der gesundheitsrelevante Aspekte in möglichst vielen Bereichen nachhaltig berücksichtigt und umgesetzt werden.

 

Zu diesen regelmäßigen Projekten an der JPRS gehören u.a. die Begleitung und Beratung der im Schulsanitätsdienst engagierten Schüler, die Durchführung des Aktionstages junge Fahrer für Sicherheit im Straßenverkehr, Sportwettbewerbe, gesunde Pausenverpflegung, das Projekt Umweltschule und ein Schülerprojekt zur AIDS-Aufklärung. In einem Projekt zur gesunden Ernährung konnten die Schülerinnen und Schüler ein gesundes Frühstück u.a. mit selbstgemachten Müsli-Powerballs genießen. Eine weitere Projektwoche rückte das Thema „Wohlfühlschule“ erfolgreich in den Mittelpunkt: Die Schülerinnen und Schüler pflegten Blumenbeete auf dem Schulhof, strichen Sitzelemente im Außenbereich mit freundlichen Farben neu an und kümmerten sich um Sauberkeit und Ordnung auf dem gesamten Schulgelände.

 

Aktuell liegt ein Arbeitsschwerpunkt der Arbeitsgruppe Schule und Gesundheit in der Unterstützung der JPRS-Schulleitung bei der Umsetzung der Corona-Verhaltensregeln und Schutzautomatismen mit dem Ziel der Minimierung der Corona-Infektionen in der Schule. Bei allen Aktionen stehen die Belange der Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer im Fokus, die sich an der JPRS wohlfühlen sollen und so dauerhaft gesund die schulischen Anforderungen bewältigen können.

Mo

26

Okt

2020

Mund-Nase-Bedeckung im Unterricht!

Liebe Schulgemeinde,

 

aufgrund der aktuellen Infektionslage verfügt das Hessische Kultusministerium, dass auch im Unterricht eine Mund-Nase-Bedeckung immer zu tragen ist. Wir erwarten von allen, dass dies ohne Einschränkung umgesetzt wird. Diese Maßnahme ist zum Schutz für uns ALLE da, bitte halten Sie diese dringend ein! Die Einhaltung der Regeln wird konsequent überprüft und bei wiederholten Verstößen gegen die Maskenpflicht oder bei Nichteinhaltung des Mindesabstandes von 1,5 m, wird ein vorübergehender Schulverweis ausgesprochen! 

Sa

17

Okt

2020

Information zu "Reiserückkehr aus Risikogebieten"

Sehr geehrte Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Eltern bzw. Erziehungsberechtigte, sehr geehrte Ausbilderinnen und Ausbilder,

 

gerne möchten wir Sie im Zusammenhang mit dem Ende der Ferien noch mal über die aktuell in Hessen geltenden Bestimmungen und Regelungen für Reiserückkehrer und Reiserückkehrerinnen informieren. 

 

Nach der Ersten Verordnung zur Bekämpfung des Coronavirus in der aktuell gültigen Fassung gilt für Personen, die aus sogenannten Risikogebieten nach Deutschland einreisen grundsätzlich die Pflicht sich unverzüglich nach der Einreise für 14 Tagen häuslich abzusondern (Quarantäne) und sich für diesen Zeitraum ständig dort aufzuhalten. Das örtlich zuständige Gesundheitsamt ist umgehend zu kontaktieren. Diese Regelung gilt für alle Einreisende aus Risikogebieten, auch für Schülerinnen und Schüler.

 

Weiter Informationen entnehmen Sie bitte dem Schreiben des Schulleiters im Anhang.

 

Bleiben Sie gesund!

Info Reiserückkehr aus Risikogebieten_16
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Mi

12

Aug

2020

Corona Informationen und Organisation des Unterrichts der JPRS

JPRS Corona Informationen - Stand 11.08.2020,10:00 Uhr

Liebe Schulgemeinde,

 

die JPRS freut sich das neue Schuljahr 2020/2021 in gewohnter Form mit einer Einführungswoche zu starten. Wir begrüßen alle Schülerinnen und Schüler herzlich und das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Schulgebäude und auf dem kompletten Schulgelände (Außenbereich) ist verpflichtend. Personen mit einer Symptomatik, die auf eine COVID-19-Erkrankung hindeutet, dürfen die Schule nicht betreten. Sollten Sie aus diesem Grund nicht an der Einschulung teilnehmen können, teilen Sie uns dies bitte per Mail mit: info@jprs.de.

 

Hygieneplan_6.0 Anlage 4 Umgang mit Kran
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Elternbrief zum Schuljahr 2020 / 2021
Elternbrief zum Schuljahr 2020_21.pdf
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Di

21

Apr

2020

Masernschutzgesetz! Impfen jetzt!

Umsetzung des Gesetzes für den Schutz vor Masern!

 

Der Deutsche Bundestag hat das Gesetz für den Schutz vor Masern und zur Stärkung der Impfprävention beschlossen. Dieses tritt am 01. März 2020 in Kraft und erweitert für Schulen relevante Vorschriften des Infektionsschutzgesetzes.

Was bedeutet das im Detail?

Für Schülerinnen und Schüler, die sich ab dem 01. März 2020 neu an der Johann-Philipp-Reis Schule anmelden bzw. angemeldet werden, gilt die Nachweispflicht über den Masernschutz unmittelbar. Der Nachweis ist spätestens am ersten Schulbesuchstag zu erbringen, im Idealfall bereits mit der Anmeldung. Sollten diesbezüglich Unklarheiten bestehen, so kontaktieren Sie bitte Ihre Hausärztin/ Ihren Hausarzt und lassen sich den Impfstatus bescheinigen. Eine Aufnahme an der Johann-Philipp-Reis-Schule - ohne gültigen Impfschutz - ist nicht möglich. Die Bestimmungen über die Schulpflicht gemäß § 56 ff. des Hessischen Schulgesetzes bleiben hiervon unberührt. Jedoch kann in diesem Fall, bei fehlendem Nachweis ein Bußgeld seitens des zuständigen Gesundheitsamtes verhängt werden.

Schülerinnen und Schüler, die bereits vor dem 01. März 2020 an der Johann-Philipp-Reis-Schule beschult wurden, müssen diesen Nachweis bis zum 31. Juli 2021 erbringen.  In diesen Fällen werden die Klassenlehrerinnen/ Klassenlehrer bzw. Tutoren auf die Schülerinnen und Schüler der jeweiligen Klassen zukommen.

Sollten Sie Fragen zu dem Masernschutzgesetz als solches haben bzw. sich nicht sicher sein, ob Sie zu der Personengruppe zählen, bei der die Impfung aus medizinischen Gründen nicht notwendig ist, so informieren Sie sich entweder bei Ihrer zuständigen Hausärztin/ Ihrem zuständigen Hausarzt oder unter den folgenden Links:

 

https://kultusministerium.hessen.de/presse/pressemitteilung/masernschutzgesetz-nachweispflicht-gilt-zunaechst-nur-fuer-neuzugaenge

 

https://impfen.hessen.de/

 

Die Schulleitung der Johann-Philipp-Reis Schule

Empfehlungen des Fachbereichs Gesundheit, . . . des Wetteraukreises
Gesundheitsamt.pdf
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Über 100 Lehrkräfte und mehr als 2.000 Schüler in 5 Schulformen

Mit über 100 Lehrkräften, die weit mehr als 2.000 Schüler in 5 Schulformen unterrichten, ist die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) sowohl von der Schülerzahl als auch vom Bildungsangebot eine der größten Berufsschulen im Wetteraukreis. 

 

Das Bildungsangebot der JPRS reicht vom Beruflichen Gymnasium, über die Fachoberschule und die Berufsfachschule, bis zu dem breit gefächerten Angebot der Berufsschule mit über 20 Ausbildungsberufen und der BBV mit ihren Bildungsgängen zur Berufsvorbereitung. Dabei garantieren wir in allen Schulformen die bestmögliche Qualität der Ausbildung unserer Schüler.  

JPRS – Bildung und Ausbildung mit dem besonderen PLUS

Als besonderes PLUS bieten wir den Schülern der JPRS als Ergänzung zu den regulären Schulabschlüssen (die in Qualität und Ausbildung 1:1 denen einer Regelschule entsprechen), die Wahl eines zusätzlichen Schwerpunkts an. Mit Hilfe des Schwerpunktes in einem von ihnen gewählten Interessensgebiet, werden unsere Schüler auf die Anforderungen des späteren Studiums und/oder Arbeitslebens in diesem Berufsfeld vorbereitet.

 

Mit dem hoch qualifizierten Lehrpersonal im Regelunterricht und den erfahrenen Fachkräften in den berufsvorbereitenden Schwerpunkten ist die JPRS, insbesondere für Schüler, die ein Studium in einem bestimmten Berufsfeld anstreben, eine gute Alternative zu den "normalen" Gymnasien und Mittelschulen. 

Der JPRS-Homeblog

Aktuelle Projekte, Aktionen und News unserer Schule!

Mi

18

Nov

2020

JPRS erwirbt neues Schulungsfahrzeug für die Kfz-Ausbildung

Die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg verfügt als gewerblich technische Berufsschule über mehrere Werkstätten, in denen die Schülerinnen und Schüler in Ergänzung zu ihren Ausbildungs- und Praktikumsbetrieben theoretische Kenntnisse und handwerkliche Fertigkeiten erwerben. In der Kfz-Werkstatt werden Berufsschülerinnen und Berufsschüler zur Kfz-Mechatronikern bzw. zum Kfz-Mechatroniker ausgebildet. Die moderne Ausstattung der Werkstatt ermöglicht den Jugendlichen das handwerkliche Arbeiten am Fahrzeug gleichermaßen wie den fachgerechten Einsatz des Diagnosecomputers.

 

Damit die Schülerinnen und Schülern bei der Ausbildung in den Bereichen Automechanik, Kfz-Elektronik und Software immer auf dem modernsten Stand der Technik sind, erneuert der Fachbereich Fahrzeugtechnik der JPRS in regelmäßigen Abständen seinen Fuhrpark. Aktuell hat die Berufsschule einen Mercedes Benz ML 420 CDI 4MATIC für das 2.-4. Ausbildungsjahr erworben, dessen Anschaffung mit Mitteln des Wetteraukreises realisiert werden konnte.

 

Für Uwe Bingel, Kfz-Fachlehrer und Mitglied des Prüfungsausschusses, ist der ML 420 CDI ein perfektes Schulungsfahrzeug, mit dem die theoretischen Inhalte der Berufsausbildung zum Kfz-Mechatroniker mit gezielten praktischen Übungen am Fahrzeug umgesetzt werden können. So können die Jugendlichen z.B. an dem Mercedes Benz das Diagnostizieren des Startsystems und der Sicherheitssysteme erlernen. Weiterhin ermöglicht das Fahrzeug die Ausbildung an Systemen wie Allradtechnik und Luftfederung sowie die Instandsetzung von Antriebskomponenten.

 

Die autobegeisterten Auszubildenden in der Kfz-Werkstatt freuen sich über die Neuanschaffung der Schule und dass sie an einem attraktiven Schulungsfahrzeug lernen dürfen. Das Allradfahrzeug besitzt einen V8-Dieselmotor mit 4,0 Liter Hubraum und ein umfangreiches Ausstattungspaket: Automatik-Getriebe, Vario-Lenkung, adaptives Dämpfungssystem, Rückfahrkamera, Parktronic, Sitzklimatisierung, Dieselpartikelfilter, Reifendruckverlust-Warnung, Airmatic-Luftfederung, Thermotronic-Klimatisierungsautomatik, Bi-Xenon-Scheinwerfer mit aktivem Kurvenlicht uvm.

 

Kfz-Fachlehrer Uwe Bingel sieht in dem neu erworbenen Schulungsfahrzeug einen wichtigen Ausbildungsbaustein, um auch in Zukunft den Schülerinnen und Schülern, die sich für den Berufszweig Fahrzeugtechnik begeistern, eine zukunftsweisende und interessante Berufsausbildung zum Kfz-Mechatroniker zu ermöglichen.

Sa

07

Nov

2020

JPRS ermöglicht Teilnahme am Unterricht durch einen Avatar

JPRS ermöglicht Hochrisikoschüler Teilnahme am Unterricht durch einen Avatar

 

Schülerinnen und Schüler können die Schule unter Einhaltung von Regeln wie der Maskenpflicht besuchen. Ganz besonders von der Corona-Pandemie betroffen sind allerdings chronisch erkrankte Kinder und Jugendliche. Sie haben ein erhöhtes Infektionsrisiko, können schwer erkranken und dürfen deswegen nicht in die Schule kommen. Die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg hat sich von Beginn der Pandemie an intensiv um ihre Hochrisikoschüler gekümmert und Wege gefunden, sie trotz Kontaktverbot am Unterricht teilhaben zu lassen, wie z.B. das Homeschooling oder die Einbindung in den Unterricht mittels Laptop.

 

Wie aber kann man chronisch erkrankten Schülerinnen und Schülern noch mehr aus der Isolation heraushelfen und sie persönlicher und emotionaler in das Unterrichtsgeschehen mit einbinden? Diese Frage stellte sich der Abteilungsleiter des Beruflichen Gymnasiums Tobias Bauschke. Unterstützung und eine kompetente Ansprechpartnerin fand er in der Projektleiterin Susann Schrödel des Vereins ACHSE (Allianz chronischer seltener Erkrankungen) in Berlin. Die ACHSE arbeitet derzeit in Kooperation mit dem norwegischen Hersteller „No Isolation“ an dem Projekt „Dank Avatar wieder schulstark“. Der Avatar ist der sogenannte AV1, der als Stellvertreter in der Klasse sitzt und den Schüler virtuell am Unterricht teilnehmen lässt.

 

Aktuell ist ein Avatar für einen Schüler der 11. Jahrgangsstufe des Beruflichen Gymnasiums im Einsatz. Im Beruflichen Gymnasium (BG) der JPRS besuchen die Jugendlichen neben den allgemeinbildenden Fächern bereits studienvorbereitende berufliche Schwerpunkte mit dem Ziel der allgemeinen Hochschulreife (Abitur). Durch den Avatar sieht und hört der Schüler das Unterrichtsgeschehen, kommuniziert mit Lehrern und Mitschülern und kann mit ihnen sogar in eine Form der sozialen Interaktion treten. Der AV1 kann seinen Kopf um 360 Grad drehen, er hat ein Gesicht, das ihn menschlicher anmuten lässt. In ihm steckt modernste Technik: Kamera, Lautsprecher, Mikrofon, LTE Sim-Karte, digitale Steuerung und ein leistungsfähiger Akku.

 

Im Unterricht bei Stefan Crössmann, Fachlehrer im BG-Schwerpunkt Informatik, steht der Avatar in der ersten Reihe inmitten der Schüler. Der Hochrisikoschüler ist über sein Tablet und das Internet von zuhause aus mit dem Avatar verbunden. Mit dem Tablet steuert er die Kopf-Bewegungen und Kommunikation des Mini-Roboters. Erklärt der Lehrer etwas an der elektronischen Tafel, kann der Schüler den Avatar so steuern, dass er im gleichen Moment seinen Kopf hebt. So sieht der Schüler, was auf dem Smartboard steht. Möchte der Schüler mit seinem Sitznachbarn einen Lernaspekt besprechen, so wendet er sich mit dem Kopf des Avatars seinem Mitschüler zu und kommuniziert mit ihm. Dies ermöglicht dem Schüler, auf einer sozialeren und emotionaleren Ebene interaktiv am Unterricht teilzunehmen. Um den Transport von AV1 kümmert sich Mitschüler Fabius Pham. Er holt den Roboter morgens bei BG-Abteilungsleiter Tobias Bauschke ab und bringt ihn mit in den Unterricht.

 

Gegen Ende des Unterrichts fragt Informatik-Lehrer Stefan Crössmann den Schüler nach den Erfahrungen mit dem AV1, und dieser antwortet mithilfe seines Avatars: „Ich finde die Möglichkeit sehr gut, dass ich nicht dem Risiko einer Ansteckung ausgesetzt bin und trotzdem über den Avatar den Unterricht mitbekommen kann. Dadurch habe ich kein Lerndefizit und kann mit dem Lehrer und den Mitschülern kommunizieren, ohne persönlich präsent sein zu müssen.“

 

Gerne können Sie Projekt der ACHSE mit einer Spende unterstützen, denn der Bedarf an von Schülerinnen und Schüler ist mit aktuell einem Gerät nicht gedeckt.

 Hier finden Sie weiterführende Informationen: www.achse-online.de

 

Mi

28

Okt

2020

Engagement im Kampf gegen Blutkrebs

Foto v.l.n.r.: Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz, Ulrike Vogler (Ferdinand-Braun-Schule Fulda), Dr. Peter Binstadt (Kerschensteinerschule Wiesbaden), DKMS-Geschäftsführerin Dr. Elke Neujahr, Nick Szymanski (Johann-Philipp-Reis-Schule Friedberg)
Foto v.l.n.r.: Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz, Ulrike Vogler (Ferdinand-Braun-Schule Fulda), Dr. Peter Binstadt (Kerschensteinerschule Wiesbaden), DKMS-Geschäftsführerin Dr. Elke Neujahr, Nick Szymanski (Johann-Philipp-Reis-Schule Friedberg)

JPRS erhält Schulsiegel der DKMS für Engagement im Kampf gegen Blutkrebs

 

Die DKMS, die gemeinnützige Organisation für die Registrierung von Stammzellspendern, hat der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg das DKMS-Schulsiegel verliehen. Die Berufsschule erhielt diese besondere Auszeichnung neben zwei weiteren hessischen Schulen für ihr herausragendes Engagement bei der Bekämpfung von Blutkrebs. Während einer Feierstunde am 22.10.20 in Wiesbaden nahm JPRS-Schulleiter Nick Szymanski das DKMS-Schulsiegel vom hessischen Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz und der DKMS-Geschäftsführerin Dr. Elke Neujahr entgegen.

 

Für die DKMS ist die Zusammenarbeit mit den Schulen und der Einsatz der Schülerinnen und Schüler unverzichtbar bei der Suche nach potenziellen Stammzellspendern. Aus medizinischen Gründen kommen sie besonders häufig für eine Stammzellspende in Betracht. Mit einer solchen Stammzellspende erhalten Blutkrebspatienten weltweit eine zweite Lebenschance. Die DKMS führt Schulaktionen in ganz Deutschland durch und klärt mit Unterrichtsmaterialien und Vorträgen über das Thema Blutkrebs auf.

 

Die Johann-Philipp-Reis-Schule erhielt das DKMS-Schulsiegel für ihre herausragende Erfolgsbilanz: An der Friedberger Berufsschule haben sich seit 2005 bei sieben Registrierungsaktionen 1.184 Schülerinnen und Schüler in die Stammzellspenderdatei aufnehmen lassen, 19 von ihnen wurden zu Spenderinnen und Spendern und gaben Menschen mit Blutkrebs die Chance auf ein gesundes Leben. Ermöglicht wurde dieser schöne Erfolg durch das kontinuierliche Engagement des Religionslehrers Otto Lomb und die Bereitschaft von vielen Schülerinnen und Schülern der JPRS sich ehrenamtlich in diesem Projekt zu engagieren, z.B. bei der Beratung der Spender und der Durchführung der Registrierungen.

 

„Junge Menschen engagieren sich gerne, wenn sie verstehen, warum ihre Hilfe so wichtig ist“, erklärte Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz während der Verleihung der DKMS-Siegel in Wiesbaden. „Das DKMS-Schulprojekt verbindet beides: Information und Aufklärung sowie die Möglichkeit, sehr konkret zu helfen. Deshalb freut es mich, dass immer mehr Schulen Typisierungsaktionen anbieten und daraus viele neue Lebenschancen für betroffene Patientinnen und Patienten entstehen. So schenken wir auch in schwierigen Zeiten Hoffnung.“ Als Schirmherr des DKMS-Schulprojekts in Hessen unterstützt er die DKMS in ihrem Anliegen, möglichst viele Schülerinnen und Schüler zu motivieren, sich als Stammzellenspender registrieren zu lassen.

 

JPRS-Schulleiter Szymanski bedankte sich herzlich bei Kultusminister Prof. Lorz und DKMS-Geschäftsführerin Dr. Neujahr für die Verleihung des DKMS-Schulsiegels. Das Schulsiegel mit der Aufschrift „Wir retten Leben“ hängt nun im Foyer der JPRS und informiert die Schulgemeinde und Gäste über diese ehrenvolle Auszeichnung. Gleichzeitig ist es Ansporn an die Schule, die Erfolgsgeschichte dieses sozialen Projektes, das Blutkrebspatienten eine zweite Lebenschance ermöglicht, weiterzuführen.

 

Mi

16

Sep

2020

Homeschooling mal anders: „Corona und ich“ animiert selbst Schreibmuffel zum kreativen Schreiben

War bis Mitte März noch alles beim Alten, veränderte sich unser Leben mit dem Lockdown schlagartig: zuhause bleiben, keinen treffen, Angst um Verwandte und Freunde, Schule geschlossen, kein Sport im Verein, wachsende Unsicherheit, quengelnde kleinere Geschwister in den Ohren, chillen, gepaart mit Langeweile.

Da kam der/dem ein oder anderen zunächst sogar das Homeschooling mit den verschiedensten Aufgaben als eine gelungene Abwechslung vor. Aber auch das wurde irgendwann öde – nicht nur für die „Metaller“ und Elektros“ aus der 10BFA, sondern auch für Frau Fuest, ihre Deutschlehrerin. 

Warum also nicht an den Ehrgeiz und Sportsgeist der 28 Jungs appellieren und einen Schreibwettbewerb zu dem ausrufen, was uns alle noch immer tagtäglich beschäftigt: 

                                                        COVID-19? 

 

Die KollegInnen waren skeptisch: „In der 10BF?“, „Machen die denn wirklich was zuhause??“, „Die Metaller und schreiben???“ Und ob! 

Herausgekommen ist eine bunte Auswahl von zum Teil gnadenlos ehrlichen Texten, schrägen Songtexten bis hin zu fantastischen Zukunftsszenarien. 

Aus einer Vorauswahl von 5 Texten wählte die Klasse das folgende Gedicht von Sven Vega Appelgren zum Sieger: 

 

CORONA UND ICH

Anfang 2020, ich glaub‘, in Tirol ist’s gewesen

Haben die Touris die Zeitung nicht gelesen.

Beim Après-Ski standen sie dicht gedrängt,

haben gefeiert und sich ordentlich eingeschenkt.

 

Keiner hat’s gemerkt – so fies und klein

Kann eine gefährliche Vire sein!

Unauffällig, wie sie in der Luft rumschwirrt

Springt sie fröhlich von Wirt zu Wirt.

 

Der Urlaub rum – die Welt fährt heim

Und bringt ihn heim, den blöden Keim.

In vielen Ländern kommt er an

Mit Flugzeug, Bus und Eisenbahn.

 

„Corona“ nennen die Forscher den Feind

Damit ist aber nicht das Bier gemeint.

Es kommt von wilden chinesischen Tieren

Nein, Covid19 ist eine der schlimmsten Viren!

 

Putin meint, es wäre sowieso alles gelogen,

Trump hat sich seine eigene Story zurechtgebogen.

 

Ab Mitte März stand die Welt dann still

Keiner darf mehr machen, was er will.

Jeder, der krank ist, muss in Quarantäne.

Die Frisöre sind zu – jetzt wächst die Mähne!

 

Egal, wo du hinsiehst, die Regale sind leer

Klopapier und Seife gibt’s nicht mehr.

Einkaufen nur mit Maske und Kittel,

Nudeln und Mehl sind begehrte Grundnahrungsmittel.

 

Mundschutzpflicht und Kurzarbeit,

darauf hat keiner Lust und Zeit.

 

Unklarheit herrscht bei Beerdigungen von Toten:

Im Moment ist nämlich überall der Zutritt verboten.

 

Gegen die Viren kämpft man auch im Krankenhaus

Dank der Ärzte und Pfleger kommen viele schnell wieder raus.

 

Omas und Opas gilt es zu schützen:

Am besten nicht nah beieinandersitzen.

 

Einen Abstand von etwa 1,5 Meter

Schützt vor dem Virus – dem Übeltäter!

 

Die Geschäfte sind zu, die Wirtschaft steht.

„Friday for Future“ nur online noch geht.

 

Homeoffice – Home-Lehrplan überlastet das Netz

Wir vermissen Kollegen, die Freunde – reicht doch jetzt!

 

Auf einen Impfstoff warten wir alle

So kommen wir raus aus der Corona-Falle! […]

Mi

01

Jul

2020

Die Sis(s)i und der Schneckenschleim

FOS-Studienfahrt Wien vom 2.-5.3.20

 

Anfang März 2020: Zu einer Zeit, zu der CORONA noch nicht viel mehr ist als ein Bier, geht es am 2.3.20 für 40 Schüler*innen der 12FO und drei Lehrer*innen mit dem Reisebus nach Wien. 

Montag, 2.2.20: Nach 10-stündiger Busfahrt vertreten sich alle am ersten Abend erstmal die Beine und brechen zu ersten kulinarischen Erkundungen auf: ob Sportsbar, Sushi in der nahgelegenen LUGNER-City oder Selbstgekochtes mit Zutaten vom Discounter, Wien hat für jede*n und jeden Geldbeutel etwas zu bieten.

Dienstag, 3.3.20: Stadtrundfahrt mit offenem Mund durch die verschiedenen Bezirke der Stadt. Neben dem weltbekannten Prater mit seinem 150 Jahre alten Riesenrad, beeindruckt die Schüler*innen besonders eine Persönlichkeit: Kaiserin „Sisi“, die sich mit ihrer Freizügigkeit ums Leben brachte. In ihrem ausgeprägten Körperkult griff sie zu manch ungewöhnlichem Mittel wie Schneckenschleim als „Glätt-Gel“ für ihre meterlangen und nur alle drei Wochen gewaschenen Haare…mhmmmm.

Der Donaukanal sowie das Gebiet Neue Donau werden in den Sommermonaten zum Schwimm- und Freizeitparadies für die Wiener.

Die mitgereisten Gestalter*innen erleben die verschiedensten kunsthistorischen Baustile quasi „im Vorbeifahren“: von Biedermeierhäusern in der Inneren Stadt über den Historismus im Museumsquartier, kunstvoll gestalteten Jugendstilgebäude rund um den Karlsplatz (darunter eines der prunkvollsten „Häusl“ - öffentliche Toilette - weltweit) oder das von Friedensreich Hundertwasser asymmetrisch-farbenfroh gestaltete KUNST HAUS WIEN. 

Mittwoch, 4.3.20: Nach beeindruckender Führung durch die goldglänzenden Gemächer und die Parkanlagen des SCHLOSS SCHÖNBRUNN, folgt am Nachmittag eine besondere Art der Zeitreise: mit 3D-Brille auf den Nasen geht es in scheinbar atemberaubendem Tempo durch die Wiener Zeitgeschichte – finales Mini-Feuerwerk inklusive. „Echt krass, Alter!“ 

Donnerstag, 5.3.20: Noch immer leicht blass um die Nase (diesmal aber nicht der Zeitreise zuzuschreiben) geht es noch einmal zu Fuß und auf eigene Faust durch Österreichs Hauptstadt. Ob zum Museumsbesuch, treppab in die morbiden Katakomben, schnurstracks mit Eis an den Donaukanal oder zum Shoppen – alle genießen die letzten Stunden, die mit einer Führung durch die Wiener Staatsoper enden. 

Am Abend geht’s dann durch die Nacht zurück nach Friedberg. Baba Wien, schee war‘s!

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