Herzlich Willkommen auf der Homepage der JPRS

Die moderne gewerblich-technische Berufsschule im Wetteraukreis

Fr

29

Apr

2022

JPRS Informationen 04/2022

  • Die Vorlage eines Negativnachweises zur Teilnahme am Präsenzunterricht ist nicht mehr erforderlich. 
  • Mit dem Wegfall der Pflicht zum Nachweis einer Negativtestung entfällt auch das Testheft.
  • Die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske in Schulen besteht ebenfalls nicht mehr. 
  • Der Mindestabstand wird aufgehoben.
  • Sport- und Musikunterricht können wieder ohne Einschränkungen stattfinden. Die fächerspezifischen Regelungen für den Sportunterricht und Musikunterricht aus den ehemaligen Anlagen 2 und 3 der Hygienepläne entfallen.
  • Im Fall einer Infektion wird empfohlen, in der betroffenen Klasse oder Lerngruppe für den Rest der Woche medizinische Masken zu tragen. 
  • Schülerinnen und Schüler bzw. deren Eltern sind nicht verpflichtet, der Schule den Grund einer Erkrankung, also auch nicht eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus, zu melden. 
  • Allen Schülerinnen und Schülern, den Lehrkräften sowie dem sonstigen Personal werden wöchentlich zwei Antigen-Selbsttests für die freiwillige Testung zu Hause zur Verfügung gestellt. 
  • Die Tests werden in der Schule ausgegeben; die Testungen sollen zu Hause und damit außerhalb der Schulzeit stattfinden.
  • Der zur Verfügung stehende Antigen-Selbsttest des Unternehmens Safecare Biotech (Hangzhou) Co., Ltd. darf aus medizinrechtlichen Gründen nur in der 5er-Verpackung mit nach Hause gegeben werden. 

Do

18

Feb

2021

JPRS geht neue Wege der digitalen Information und Beratung

Die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg geht neue Wege in der digitalen Kommunikation und Beratung über Bildungsmöglichkeiten und Schulabschlüsse. Kann man alles, was unsere Schule ausmacht, in einem kurzen Videoclip unterbringen? Ja! Denn in 59 Sekunden zeigt der neue Imagefilm unserer Schule die Vielfältigkeit, das Flair und die Besonderheiten der JPRS.

Über 100 Lehrkräfte und mehr als 2.000 Schüler in 5 Schulformen

Mit über 100 Lehrkräften, die weit mehr als 2.000 Schüler in 5 Schulformen unterrichten, ist die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) sowohl von der Schülerzahl als auch vom Bildungsangebot eine der größten Berufsschulen im Wetteraukreis. 

 

Das Bildungsangebot der JPRS reicht vom Beruflichen Gymnasium, über die Fachoberschule und die Berufsfachschule, bis zu dem breit gefächerten Angebot der Berufsschule mit über 20 Ausbildungsberufen und der BBV mit ihren Bildungsgängen zur Berufsvorbereitung. Dabei garantieren wir in allen Schulformen die bestmögliche Qualität der Ausbildung unserer Schüler.  

JPRS – Bildung und Ausbildung mit dem besonderen PLUS

Als besonderes PLUS bieten wir den Schülern der JPRS als Ergänzung zu den regulären Schulabschlüssen (die in Qualität und Ausbildung 1:1 denen einer Regelschule entsprechen), die Wahl eines zusätzlichen Schwerpunkts an. Mit Hilfe des Schwerpunktes in einem von ihnen gewählten Interessensgebiet, werden unsere Schüler auf die Anforderungen des späteren Studiums und/oder Arbeitslebens in diesem Berufsfeld vorbereitet.

 

Mit dem hoch qualifizierten Lehrpersonal im Regelunterricht und den erfahrenen Fachkräften in den berufsvorbereitenden Schwerpunkten ist die JPRS, insbesondere für Schüler, die ein Studium in einem bestimmten Berufsfeld anstreben, eine gute Alternative zu den "normalen" Gymnasien und Mittelschulen. 

Der JPRS-Homeblog

Aktuelle Projekte, Aktionen und News unserer Schule!

Mi

25

Mai

2022

Ausgestellte Literatur: Schülerausstellung des Abiturjahrgangs

Seit dieser Woche präsentiert der Abiturjahrgang des Beruflichen Gymnasiums an der Johann-Philipp-Reis-Schule in Friedberg die Ausstellung „Literatur und Skulptur“. Die Schülerinnen und Schüler der BG13 gestalteten Skulpturen zu literarischen Werken, die sie vorher im Literaturkurs bei Deutschlehrer Michael Linn erarbeitet hatten. Besucherinnen und Besucher können die Werke ab sofort im Atrium der Schule (Eingang Friedensstraße) bewundern.

 

Die Schülerarbeiten entstanden in Anlehnung an Bestsellerromane der Autoren Ferdinand von Schirach, Ernest Hemingway, Franz Kafka, John Boyne, Marc-Uwe Kling, John Grogan und Chris Karlden. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich in Arbeitsgruppen mit den literarischen Werken auseinander und erstellten Projektmappen mit Autorenporträts, Inhaltsangaben, Figurencharakterisierungen und Interpretationen.

 

In einem nächsten Schritt überlegten die Gruppen, wie sie die erarbeiteten Bücher in Skulpturen umsetzen wollten. Die Ideen wurden in einer Projektskizze festgehalten. Dann ging es über zur praktischen Umsetzung, bei der die Schülerinnen und Schüler viel handwerkliches und künstlerisches Geschick zeigten. Hier kam ihnen zugute, dass sie im Beruflichen Gymnasium praxisorientierte Schwerpunkte wie Mechatronik, Bautechnik, praktische Informatik und Wirtschaft absolvieren. So nutzten sie die Werkstätten der Berufsschule wie die Metallwerkstatt, Schreinerei, Elektroabteilung oder das Gestaltungsatelier.

 

Die von den Projektgruppen gestalteten Skulpturen bestechen durch die Art der kreativen Umsetzung des Themas sowie durch visuelle und plastische Gestaltungselemente, die das Engagement und die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler für ihre ausgewählten Bücher unter Beweis stellen. Bei der Fertigung der Exponate setzten sie unterschiedliche Materialien wie Holz, Papier, Kunststoff, Karton, Pappmaché, Farben, Metalle u.v.m. ein.

 

Die Gymnasiastinnen Schabnam Azimi und Alida Kalač stellen ihre Skulptur zu dem Bestsellerroman „Der Junge im gestreiften Pyjama“ von John Boyne aus: „Die Bearbeitung des Exponates hat uns besonders gefallen und war eine schöne Abwechslung zu dem theorielastigen Unterricht, den man in der Schule sonst gewohnt ist. Besonders als Schülerinnen mit den Leistungskursen Wirtschaft und Englisch hat es uns eine Freude bereitet, etwas Kreatives zu gestalten und dies parallel mit der Theorie zu verknüpfen, um eigene Interpretationsansätze herleiten zu können. Dies führte zusätzlich dazu, dass sich die Inhalte der Romane besser einprägen ließen. Unser Dank gilt Herrn Linn, der durch dieses Projekt die letzte Phase unserer Schulzeit abwechslungsreich und kreativ gestalten konnte und uns somit eine weitere, schöne Erinnerung an die JPRS geschaffen hat.“

Mi

25

Mai

2022

Neue Schulform an der JPRS für Jugendliche mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung

Mit einer neuen Kooperation will die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) Jugendlichen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung neue Wege der Berufsorientierung eröffnen. Dafür arbeitet die gewerblich technische Berufsschule eng mit der benachbarten Wartbergschule, einer Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, zusammen. Initiatoren dieser gemeinsamen Arbeit im Zeichen der Inklusion sind die Schulleiter Nick Szymanski (JPRS) und Thorsten Giese (Wartbergschule). Dabei erfahren sie große Unterstützung durch das Staatliche Schulamt für den Hochtaunuskreis und Wetteraukreis.

 

Die Schülerinnen und Schüler werden im Anschluss an ihre bisherige Schullaufbahn in einer neu entstandenen Schulform an der JPRS unterrichtet. Die sogenannten Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung (BzBgE) sind auf drei Jahre angelegt. Sie verknüpfen berufsorientierte Maßnahmen mit den Zielen sonderpädagogischer Förderung. Das Angebot steht allen inklusiv beschulten Schülerinnen und Schülern mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung im Anschluss an die Klasse 9 oder Klasse 10 offen. Mit der Anmeldung in der neuen Schulform ermöglichen Eltern ihren heranwachsenden Kindern den großen Schritt in die Berufsorientierung an einer Beruflichen Schule, so JPRS-Schulleiter Nick Szymanski.

 

Im ersten Jahr nehmen die Jugendlichen an vier Tagen in der Woche am Unterricht teil und besuchen am fünften Tag ein jahresbegleitendes Praktikum. In den beiden darauffolgenden Jahren findet der Berufsschulunterricht dann an zwei Tagen und das berufsorientierte Praktikum an drei aufeinanderfolgenden Tagen der Woche statt. Der Unterricht ist angelehnt an jenen der Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung (BzB) der JPRS und erfolgt in allgemeinbildenden Fächern sowie in berufsbildenden Schwerpunkten. Die Schülerinnen und Schüler lernen handwerkliche und technische Berufsfelder mit den jeweiligen spezifischen Theorieinhalten und fachpraktischen Tätigkeiten kennen. Die Praktika werden ergänzend zum Schulunterricht auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt absolviert. Hier arbeitet die JPRS mit externen Kooperationspartnern zusammen. Die Berufsschule unterstützt die Eltern bei der Suche nach Praktikumsplätzen und begleitet die Durchführung des Praktikums.

 

Die Klassenleitung in diesem Schuljahr hat Felicitas Weinhonig übernommen. Sie wird dabei von Herrn Meibaum unterstützt. Beide Lehrkräfte stehen für alle Fragen zur neuen Schulform BzBgE zur Verfügung. Zusätzlich sind Förderschullehrkräfte der Wartbergschule im Unterricht eingesetzt. Dadurch werden in einem inklusiven Setting Kompetenzen der sonderpädagogischen Förderung und der beruflichen Bildung optimal verzahnt.

 

JPRS-Schulleiter Nick Szymanski freut sich über die neue Kooperation mit der Wartbergschule und über die Unterstützung des Wetteraukreises, der durch Umbaumaßnahmen an der JPRS die Etablierung der neuen Schulform ermöglicht. Eltern, die sich für die neue inklusive Schulform BzBgE im Bereich der geistigen Entwicklung und Berufsförderung interessieren bzw. ihr Kind hierfür anmelden möchten, können sich gerne an die JPRS in Friedberg wenden (Tel. 06031-7327-0, www.jprs.de).

Mo

04

Apr

2022

Spendenaktion an der JPRS für die Ukrainehilfe des Vereins Aktion Hessen hilft e.V.

In vielen Ländern ist die Hilfsbereitschaft und Solidarität gegenüber den Opfern des Ukrainekrieges sehr groß, so auch in Deutschland. In ihrer Rede am 23.3.22 im Deutschen Bundestag brachte Bundesaußenministerin Anna-Lena Baerbock zum Ausdruck, was uns alle betrifft: „Das ist unser Auftrag: zusammenzustehen, zu handeln, mit Mut und mit einer klaren Haltung. Darauf kommt es jetzt an, im Lichte des völkerrechtswidrigen Angriffskrieges von Russland. Akut müssen wir jetzt alles dafür tun, dieses furchtbare Leid der Ukrainerinnen und Ukrainer irgendwie abzumildern. Der Brutalität dieses Krieges setzen wir Menschlichkeit entgegen: Mit humanitärer Hilfe, mit medizinischer Versorgung, mit Schlafsäcken, mit Lebensmitteln, mit allem, was jetzt so dringend und nötig gebraucht wird.“ Aktuell hat die Bundesregierung eine Milliarde Euro für die Ukraine im Haushalt bereitgestellt.

 

Ganz im Sinne des Appells von Bundesaußenministerin Baerbock fand vom 21.3 bis 25.3. an der Johann-Philipp-Reis-Schule in Friedberg eine Spendenaktion zugunsten der Ukrainehilfe statt. Initiiert und organisiert wurde das Hilfsprojekt von der Lehrerin Tina Fuest zusammen mit den Fachlehrerinnen und Fachlehrern aus der Ernährungsabteilung: Matthias Zinn und Eva-Maria Hund (Bäcker) sowie Holger Buss und Christine Jung (Fleischer). Der Spendenerlös geht direkt an den Verein Aktion Hessen hilft e.V. (www.aktionhessenhilft.de) in Ortenberg. Für diesen Verein ist die Ukrainehilfe ein besonderes Anliegen, denn er gründete sich 1991 zu Beginn der jugoslawischen Nachfolgekriege. Bereits damals wollten die Gründungsmitglieder nicht untätig zusehen, als erneut in Europa ein Krieg ausbrach. Der Verein führt viele Hilfsgütertransporte in die Ukraine durch. Er bekommt zielgerichtet und bedarfsgenau Sachspenden von Firmen wie Medikamente, medizinisches Equipment, Verbandsmaterialien, Hygieneartikel, haltbare Lebensmittel, Großraumzelte und Schlafsäcke. Die eingehenden Geldspenden, u.a. von der JPRS, dienen der Finanzierung der Hilfstransporte sowie dem Zukauf von noch fehlenden Hilfsgütern.

 

Im Vorfeld gestalteten die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschulklassen 10BFA und 11BFC unter Anleitung ihrer Lehrerin Frau Fuest Informationsplakate und Wegweiser für die Spendenaktion. An der Aktion selbst beteiligten sich von Schülerseite auch noch die Bäcker- und Fleischerlehrlinge sowie die Bäcker- und FleischerfachverkäuferInnen aus allen drei Ausbildungsjahrgängen. Von Montag bis Donnerstag verköstigten sie die Schulgemeinde jeweils in der ersten und zweiten Pause gegen ein Spendenentgelt mit selbst hergestellten frischen Crêpes, Muffins, Laugenstangen, Nussschleifen, Brot, Currywurst sowie mit Kalt- und Warmgetränken. Am Donnerstag und Freitag boten die Schülerinnen und Schüler der 10BFA an ihrem Getränkestand alkoholfreie Cocktails wie z.B. Virgin Caipirinha sowie selbstgemachte Ingwer-Minz-Limonade an.

 

Wie sehr es den beteiligten Schülerinnen und Schüler Freude machte, sich für einen guten humanitären Zweck zu engagieren, äußerte die angehende Fleischerfachverkäuferin Kiara Schneider aus der Berufsschulklasse 11FLb: „Bei uns an der JPRS haben wir für die Ukraine Spenden gesammelt. Wir hatten die Idee, Crêpes und Currywurst zu verkaufen. Es hat sehr viel Spaß gemacht und man hat immer im Hinterkopf, dass man etwas Gutes tut mit den Spenden für die Ukraine.“

 

In der Woche vor den Osterferien, vom 4.4 bis 8.4.22, wird die Spendenaktion für die Ukrainehilfe fortgesetzt. Unter Federführung von Lehrerin Fuest und dem Schulsprecherteam wird die Schülervertretung (SV) eine schulweite Spendensammlung in allen Schulklassen der JPRS durchführen. Niels Buch, stellvertretender Schulsprecher an der JPRS, erklärte, warum sich die SV gerne der Initiative von Frau Fuest angeschlossen hat: „Der Russland-Ukraine Konflikt betrifft uns alle. Ein souveränes, unabhängiges Land wurde angegriffen und tausende Zivilisten fliehen und sind auf der Suche nach Schutz in den ukrainischen Nachbarländern. Meist unterwegs mit nicht mehr als dem, was man auf die Schnelle in den Rucksack packen konnte. Darum engagiert sich die SV der JPRS mit einer Spendenaktion, um den Betroffenen direkt zu helfen und sie mit dem Nötigsten zu unterstützen.“

Fr

18

Feb

2022

BO Praktikum auf dem Weg zum Abitur - BG12

Schülerinnen und Schüler der Johann-Philipp-Reis-Schule haben im Frühjahr 2022 die Chance genutzt und zwei Wochen Praktika bei spannenden Arbeitgebern, auch über die Landesgrenzen Hessens hinaus, absolviert.

 

Die Jugendlichen hatten durch die Corona-Pandemie erschwerte Bedingungen bei der Praktikumssuche, aber zu Beginn des Praktikums konnten alle Schülerinnen und Schüler mit der Unterstützung der Abteilungsleitung ein Praktikumsplatz vorweisen und starteten in eine spannende und sehr lehrreiche Zeit! Dabei wurden nicht nur die Inhalte der Schwerpunkte, die bereits eine hervorragende Orientierung in den Bereichen Wirtschaft, Informatik, Mechatronik (Maschinenbau und Elektrotechnik) und Bautechnik bieten, aufgegriffen, sondern auch in andere Bereiche wie bspw. Pädagogik wurde hineingeschaut.

 

Mit diesen Angeboten unterstützen wir Schülerinnen und Schüler dabei, sich beruflich zu orientieren und über die Vielfalt von Ausbildungsberufen und deren typischen Aufgabenbereiche zu informieren. Gerade auch die Chancen des Dualen Studiums stehen bei den Praktika der Gymnasialen-Oberstufe im Fokus.

 

Am Ende des Praktikums stellten die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 12 ihre Betriebe und Erfahrungen den 102 Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase vor, um diese von ihren Erfahrungen partizipieren zu lassen und auch Ideen für eigene Bewerbungen für das Jahr 2023 zu geben.

 

In der Bilder-Galerie sehen Sie einige Beispiele der Plakate über die einzelnen Betriebe!

Mo

07

Feb

2022

Tag der offenen Tür an der JPRS 2022

Besucher im Schwerpunkt Bautechnik, rechts Fachlehrer Roland Weinbrenner
Besucher im Schwerpunkt Bautechnik, rechts Fachlehrer Roland Weinbrenner

Über 300 Interessenten besuchten die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg während des Tages der offenen Tür am Samstag, dem 5.2.22, und erkundigten sich nach dem Angebot der Berufsschule. Die Veranstaltung fand im Rahmen der aktuellen 2G Plus Regelungen statt. Im Foyer begrüßten der Schulleiter Nick Szymanski sowie Holger Gerlach, Organisator des Tages der offenen Tür, herzlich die Besucher und informierten über das Programm, das Hygienekonzept sowie den ausgeschilderten Rundweg. Schulleiter Nick Szymanski nahm den Friedberger Bürgermeister Dirk Antkowiak, den Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender und Bernd Wagner, Stadtverbandsvorsitzender der CDU Friedberg, als Ehrengäste in Empfang und führte sie durch die Stationen des Rundgangs.

 

Im Verlauf des Rundweges konnten sich die Besucher in Kleingruppen einen Eindruck von dem Leistungsspektrum der größten technischen Berufsschule des Wetteraukreises machen. Ein Flyer mit Informationen zu den 18 Stationen des Rundwegs half bei der Orientierung. Die Besucher trafen in den Räumen und Werkstätten auf Fachlehrer der JPRS, die über die Schulformen, Berufsfelder, Schwerpunkte und Schulabschlüsse informierten und kompetent Fragen beantworteten. Auf diese Weise erhielten die Besucher Informationen aus erster Hand über die Schulformen Berufliches Gymnasium (Abschluss Abitur), Fachoberschule (Abschluss Fachhochschulreife), Berufsfachschule (Realschulabschluss), Berufsschule (Berufsschulabschluss), Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung (Hauptschulabschluss), Integration durch Anschluss und Abschluss (Abschluss Deutsches Sprachdiplom).

 

Weitere Stationen des Rundwegs beleuchteten die beruflichen Schwerpunkte, die in der JPRS angeboten werden. Hier vermittelten die Fachlehrer den Besuchern Lehrinhalte und gaben Einblicke in aktuelle Unterrichtsprojekte. Der Schwerpunkt Informatik zeigte IT-Anwendungsbeispiele anhand der Programmierung einer Ampelschaltung und mittels einer Virtual-Reality-Brille. Eine Station weiter informierte der Schwerpunkt Wirtschaft über die Unterrichtsthemen dieser Fachrichtung im Beruflichen Gymnasium. Im Fachraum des Schwerpunktes Gestaltung der Fachoberschule bekamen die Besucher einen Einblick in die Lernfelder Farbenlehre, Zeichnen, Produktdesign, Architektur und Skulptur und konnten die ausgestellten Schülerarbeiten bewundern wie z.B. Selbstporträts oder Entwürfe zur Schaufenstergestaltung.

 

Während ihres Rundganges am Tag der offenen Tür besichtigten die Besucher auch die Praxiswerkstätten. In diesen Bereichen der JPRS stand die Berufsschule mit ihren vielfältigen Ausbildungsberufen im Mittelpunkt. Die Kfz-Werkstatt ist das Tätigungsfeld für die angehenden Kfz-MechatronikerInnen. Kfz-Fachlehrer Thomas Vollmuth präsentierte den Besuchern u.a. den Smart Forfour, an dem die Auszubildenden die Technik von Elektroautos erlernen. Im Berufsfeld Metalltechnik werden die Jugendlichen in verschiedenen Berufen der Metallbearbeitung ausgebildet. In der Metallwerkstatt zeigte Fachlehrer Dirk Schäfer u.a. einen Aufbau von Druckluftmotoren und den Einsatz einer CNC-gesteuerten Fräsmaschine. Eine weitere Station stellte der Fachpraxisraum für die Friseurausbildung dar, in dem die Besucher von Fachlehrerin Claudia Rollmann alles Wissenswerte rund um den Ausbildungsberuf FriseurIn erfuhren. Die Nahrungsmittelabteilung gewährte Einblicke in die schuleigene Fleischerei und Bäckerei.

 

Der Rundgang durch die Schule führte die Besucher zurück in den Eingangsbereich zu einer Galerie mit Präsentationen schulischer Arbeitsgruppen und Projekte, die die Vielfältigkeit der Aktivitäten an der JPRS zeigten: Schautafeln informierten über die Bildungswerkstatt, das Angebot des Medienzentrums, die Arbeitsgruppe Schule und Gesundheit, Studienfahrten nach Madrid und Austauschprojekte mit Russland, die Pressearbeit der Schule, die Kooperation mit dem Friedberger Karl-Wagner-Haus und ein Schülerprojekt der Schulform InteA (Integration durch Anschluss und Abschluss) zum Thema Abfalltrennung.

 

JPRS-Schulleiter Nick Szymanski zeigte sich sehr zufrieden mit der Besucherzahl und der positiven Resonanz der Besucher am Tag der offenen Tür. Auch in Pandemiezeiten hat die JPRS unter Einhaltung aller gebotenen Hygieneregeln als eine der wenigen Schulen im Landkreis ihre Türen geöffnet, um den interessierten Bürgerinnen und Bürgern Einblicke in die vielfältigen Angebote und Aktivitäten der Schule zu bieten.

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