Do

22

Jun

2017

Offizielle Übergabe der Zertifikate für die JPRS-Klimaexperten

Für Teilnahme am Umweltprojekt „Klimaexperten an der Grundschule“

Am Mittwoch, den 21. Juni 2017 erfolgte die offizielle Übergabe der Zertifikate für die JPRS-Klimaexperten. Im Beisein von JPRS-Schulleiterin Jutta Tschakert überreichten Jan Weckler (Erster Kreisbeigeordneter) und Stefanie Voß (Klimaschutzmanagerin Wetteraukreis) die Zertifikate für die erfolgreiche Teilnahme am Umweltprojekt „Klimaexperten an der Grundschule“ an die teilnehmenden Organisatoren und Schüler. 

 

Schülerinnen und Schüler des BG (Jahrgangsstufe 11) sowie der FOS (Stufe 12), die am Projekt teilgenommen haben und geehrt wurden:

  • Victor Schindler, André Collier, Daniel Struck, Annchristin Weber, Annabell Schneider, Janik Bock, Christian Gonzale, Jan-Lukas Keil, Max Becker, Kevin Lauer, Janik Langer 

 

Projektbeschreibung „Klimaexperten an der Grundschule“

Unter Federführung der Lehrer Rika Stellmacher und Stefan Crößmann hat sich die JPRS in dem durch den Wetteraukreis und die Beratungsstelle für Nachhaltige Entwicklung (BöB) unterstützten Projekt „Klimaexperten an der Grundschule“ engagiert.

 

Schülerinnen und Schüler der JPRS informierten an drei Vormittagen Dritt- und Viertklässler der Grundschulen Ockstadt, Florstadt und Stammheim über die Einsparmöglichkeiten von Wasser und Energie im Alltag. Dabei konnten die Kinder an den Stationen „Lichtexperte“, „Wasserexperte“, „Heizungsexperte“ und „Kochexperte“ durch selbst Ausprobieren Funktionen und Einsparpotenziale testen. Die JPRS-Klimaexperten hatten für die Stationen Alltagsgegenstände, wie Herdplatten, Kochtöpfe, LED-Licht, Thermostatventile und einen Toilettenspülkasten im Gepäck, um die Lernsituationen anschaulich und lehrreich zu gestalten. Die „Kleinen“ konnten etwas von den „Großen“ abschauen und auch die jugendlichen Schüler hatten ihren Mehrwert, so Jan-Lukas Keil von der BG11b: „Das Klimaprojekt hat mir viele neue Erfahrungen und einen Einblick in den Alltag eines Lehrers gegeben.“

 

Zum Abschluss konnten die Grundschüler anhand eines mit „Fehlern“ präparierten Klassenraumes ihr Wissen als Klimaexperten überprüfen und gemeinsam mit den Hausmeistern ihrer Schulen den Heizungsraum besichtigen. Beide Schülergruppen waren von dem besonderen Tag begeistert. Die „Älteren“ wurden von den Grundschulkindern mit den Worten verabschiedet: „Wann kommt ihr wieder?“

Herzlich Willkommen auf der Homepage der JPRS

Die moderne gewerblich technische Berufsschule im Wetteraukreis

Über 100 Lehrkräfte und mehr als 2.000 Schüler in 5 Schulformen

Mit über 100 Lehrkräften, die weit mehr als 2.000 Schüler in 5 Schulformen unterrichten, ist die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) sowohl von der Schülerzahl als auch vom Bildungsangebot eine der größten Berufsschulen im Wetteraukreis. 

 

Das Bildungsangebot der JPRS reicht vom Beruflichen Gymnasium, über die Fachoberschule und die Berufsfachschule, bis zu dem breit gefächerten Angebot der Berufsschule mit über 20 Ausbildungsberufen und der BBV mit ihren Bildungsgängen zur Berufsvorbereitung. Dabei garantieren wir in allen Schulformen die bestmögliche Qualität der Ausbildung unserer Schüler.  

JPRS – Bildung und Ausbildung mit dem besonderen PLUS

Als besonderes PLUS bieten wir den Schülern der JPRS als Ergänzung zu den regulären Schulabschlüssen (die in Qualität und Ausbildung 1:1 denen einer Regelschule entsprechen), die Wahl eines zusätzlichen Schwerpunkts an. Mit Hilfe des Schwerpunktes in einem von ihnen gewählten Interessensgebiet, werden unsere Schüler auf die Anforderungen des späteren Studiums und/oder Arbeitslebens in diesem Berufsfeld vorbereitet.

 

Mit dem hoch qualifizierten Lehrpersonal im Regelunterricht und den erfahrenen Fachkräften in den berufsvorbereitenden Schwerpunkten ist die JPRS, insbesondere für Schüler, die ein Studium in einem bestimmten Berufsfeld anstreben, eine gute Alternative zu den "normalen" Gymnasien und Mittelschulen. 

Der JPRS-Homeblog

Aktuelle Projekte, Aktionen und News unserer Schule!

Di

13

Jun

2017

JPRS Spanischkurs über den Dächern von Madrid

Die Jahrgangsstufe 12 des BG's verbrachte erlebnisreiche Tage in der spanischen Hauptstadt Madrid. Diese standen im Zeichen des Stadtfestes zu Ehren des Schutzheiligen San Isidro mit Konzerten und traditionellen Tanzaufführungen wie z. B. dem Pasodoble. Begleitet wurde der Spanischkurs von den Lehrern Claudia Schirm, Reimund Brendel und Klaus Peppler.

 

In Vorträgen referierten die Schüler des Spanischkurses über interessante Sehenswürdigkeiten der spanischen Metropole, über deren Geschichte und Kultur. Auf dem Programm standen unter anderem die Themen Stierkampf mit der noch aktiven Stierkampfarena Las Ventas, das Kunstmuseum Museo Nacional del Prado und die berühmte Santa Maria la Real de la Almudena Kathedrale im Herzen Madrids. Auch beliebte kulinarische Treffpunkte wurden vorgestellt und anschließend besucht; wie die Chocolatería San Ginés mit den leckeren churros mit dickflüssiger Schokolade; das Museo de Jamón, wo man preiswert delikate Schinken- und Käsetapas einkaufen kann sowie die bekannte Markthalle Mercado de San Miguel mit ihrem vielfältigen Angebot an frischem und schmackhaftem Essen.

 

Während eines Tagesausfluges besuchte die Gruppe den südlich von Madrid gelegenen Königspalast von Aranjuez, die ehemalige Sommerresidenz von Karl V., wo sie bei einer Schlossführung tiefe Einblicke in das Leben der Monarchen erhielten und im Anschluss die weitläufigen Parkanlagen zu Fuß erkunden konnten. Neben den gemeinsamen Erkundungen nutzten die Schüler ihren Aufenthalt, um selbst auf Tour zu gehen, und ihre Spanischkenntnisse in realen Alltagssituationen, in Restaurants, Tapasbars und beim Einkaufen anzuwenden.

 

Fazit: Die Schüler und Lehrer der JPRS kehrten mit einem prall gefüllten Korb voller schöner Erinnerungen von ihrem kurzweiligen Spanien-Trip nach Deutschland zurück.

 

Fr

09

Jun

2017

Aktive Kooperation mit russischer JPRS-Partnerschule

JPRS-Schüler zu Gast bei ihren "Kollegen" in Jaroslavl / Russland

Vom 6. bis zum 13. Mai statteten zehn JPRS-Schüler ihren russischen Austauschpartnern in Jaroslavl, die im November 2016 zu Besuch in Friedberg waren, einen Gegenbesuch ab. Die Schülergruppe in Begleitung der Lehrer Julia Schaumburg und Dr. Sven-Olaf Krusch kehrte mit einem randvoll gefüllten Korb voller interessanter Eindrücke und positiver Erinnerungen in den Schulalltag zurück.

 

Nach der Ankunft in Moskau wartete ein Bus der Partnerschule „Provincial College/ Jaroslavl“ auf die Reisegruppe, um diese sicher durch den dichten Moskauer Verkehr in das 280 Km entfernte wunderschöne Jaroslavl, welches sich malerisch an die Wolga schmiegt, zu navigieren. Dort wurden die Schüler dann von ihren Gastfamilien herzlich empfangen und aufgenommen. Hier konnte umgehend an die guten Beziehungen angeknüpft werden, die beim Besuch der russischen Schülergruppe in Friedberg im November 2016 entstanden sind.

 

Das umfangreiche Programm orientierte sich an der bereits in Deutschland angestoßenen Thematik. So besuchte die Schülergruppe ein Museum zur Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg und arbeitete dort in gemischten Gruppen mit Mitteln aus dem Museumsarchiv an der Aufbereitung der Lebensumstände deutscher Kriegsgefangener in der Region Jaroslavl. Beim Besuch eines Soldatenfriedhofes, dessen Gelände ein ehemaliges Lazarett für deutsche Kriegsgefangene beherbergt welches heute als Schule dient, legten die russischen und deutschen Schüler Blumen und eine Gedenkschale, die sie gemeinsam in Friedberg hergestellt hatten, nieder und gedachten des Leids und der Toten.

 

Als nächste Programmpunkte standen die lebendige Stadtgeschichte von Jaroslavl und ein Besuch der Parade zur Feier des 9. Mai (Tag des Sieges gegen den Faschismus 1945) auf dem Plan. Im Anschluss folgte der Höhepunkt des Programms – ein offizieller Empfang beim Bürgermeister von Jaroslavl (600.000 Einwohner), der die Würde und die Freude betonte, Besucher aus Deutschland zu haben, die Kontakt zu einer Partnerschule in seiner Stadt gefunden haben. Die durch die Förderung der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch ermöglichte Reise wurde durch gemeinsame Unterrichtsbesuche abgerundet.

 

Nach einer tränenreichen Verabschiedung fassten die Schüler den festen Vorsatz, ihre lieb gewonnenen neuen Freunde in Russland so bald wie möglich wieder zu sehen.

Mi

07

Jun

2017

JPRS Metzger- und Bäckerlehrlinge zu Besuch in Chaumont

Schüleraustausch im Rahmen der Kooperation mit französischer Berufsschule

Zu den Kooperationen der JPRS gehört der regelmäßige Erfahrungsaustausch mit der CFA Interpro de la Haute-Marne in Chaumont. Beide Berufsschulen intensivieren ihre Zusammenarbeit insbesondere bei den Nahrungsmittelberufen.  Im Rahmen der Kooperation findet jedes Jahr ein Schüleraustausch statt. Finanziell gefördert wird diese Kooperation vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW).

 

Kürzlich fuhren unsere Bäcker- und Metzgerlehrlinge nach Chaumont. Betreut wurden sie von ihren Fachlehrern Eva Maria Hund, Holger Buss, Matthias Zinn und Dieter Blocher. Das Nahrungsmittelteam der Berufsschule CFA Interpro unter der Federführung von Olivier Suc bot den Gästen aus Friedberg ein abwechslungsreiches Programm. Dazu gehörte eine Stadtbesichtigung genauso wie Führungen durch eine Metzgerei, Bäckerei und Brauerei.

 

Die französischen und deutschen Lehrlinge arbeiteten in der CFA an gemeinsamen Projekten in der schuleigenen Bäckerei und Metzgerei. Von den ersten kreativen Ideen bis zur Ausführung stellten die Schülerinnen und Schüler originelle Nahrungsmittelprodukte her. Die Woche klang gesellig aus mit einem gemütlichen Abendessen im Schulrestaurant. Zu diesem Anlass wurden von den Lehrlingen in Eigenregie hergestellte Leckereien (Backwaren, Würste etc.) serviert und verköstigt.

 

Fazit: Die JPRS-Lehrlinge lernten in Chaumont viel Interessantes über die dortige Ausbildung, Nahrungsmittelherstellung und regionale Produkte. Davon profitieren sie im Hinblick auf ihre Handwerksausbildung, den kulturellen Austausch und eine mögliche spätere Tätigkeit innerhalb der EU. Das JPRS-Nahrungsmittelteam und Schulleiterin Jutta Tschakert freuen sich bereits, im nächsten Frühjahr die Gäste aus Chaumont in Friedberg willkommen zu heißen.

Mi

07

Jun

2017

"Aktion junge Fahrer 2017" – die JPRS stand mal wieder Kopf!

Aktionstag zum wichtigen Thema "Unfall-Prävention für junge Autofahrer"

Fotos: Adrian Nestoriuc

Actionreicher JPRS-Aktionstag zur Verbesserung der persönlichen Einschätzung des Sicherheitsrisikos junger Menschen im Straßenverkehr

Ziel des Aktionstages ist die Verbesserung der Einschätzung des persönlichen Sicherheitsrisikos junger Menschen im Straßenverkehr, besonders im Bereich Alkohol und Drogen. Wichtige Risikofaktoren sind das „Nicht angeschnallt sein“ sowie die völlige Selbstüberschätzung. Beinahe täglich werden Notfallmediziner mit schwersten Verkehrsunfällen konfrontiert, bei denen die Unfallverursacher junge Autofahrer zwischen 19 und 21 Jahren sind. Am gut besuchten Aktionstsag "Junge Fahrer" bildeten der Überschlagsimulator und der Gurtschlitten das Warming- up für die Vorträge der Polizei, des Notfallseelsorgers und der Fahrphysik. 

 

Notfallmediziner - das eigene Verhalten analysieren, um Notfälle zu vermeiden

Mit authentischen Unfallbildern und Ausführungen, im Hinblick auf die Rettungseinsätze sowie Schicksale von Opfern und Angehörigen, öffnete der Notfallmediziner Dr. Freier den Blick der Schüler auf ihr eigenes Verhalten. Weiterhin referierte er über die Auswirkung von Alkohol und Drogen sowie daraus resultierende mittel- und langfristige

Schädigungen und Spätfolgen für den menschlichen Körper. Weiterhin informierte er die Schüler, wie sie sich vor unbeabsichtigtem Drogenkonsum, welcher oft in Form von KO- Tropfen erfolgt schützen können, um nicht anschließend Opfer von Gewaltverbrechen zu werden. 

 

Alkohol am Steuer - mit BOB am Steuer sicher nach Hause

Zum Thema Alkohol am Steuer referierte ein Beamter vom Polizeipräsidium Mittelhessen über BOB. Wer ist BOB? BOB ist jene Person in einer Gruppe, die nach Absprache keinen Alkohol trinkt und die Mitfahrer sicher nach Hause bringt.

Mehr Informationen zu BOB:  www.aktion-bob.de 

 

Überschlagsimulator - das optimale Instrument zur Vermittlung des korrekten Verhaltens im Ernstfall 

Info: Nur etwa 30 % aller Unfallfahrzeuge kommen nach einem schweren Crash in der Normallage auf allen vier Rädern zum Stehen. Fragestellung: Wie befreie ich mich aus einem umgestürzten Fahrzeug? Da die wenigsten Schüler über Erfahrungen auf diesem Gebiet verfügen, ist das Wissen über die physikalischen, medizinischen und vor allem psychologischen Hintergründe eines solchen Notfalls sowie die Vermittlung des richtigen Verhaltens im Ernstfall von großer Bedeutung. Der Überschlagsimulator bot den Jugendlichen das optimale Instrument, die Selbstrettung bzw. Rettung Dritter aus Unfallfahrzeugen realistisch zu simulieren. Hier konnten sie sich für Situationen sensibilisieren, in denen Schock, Panik und Orientierungslosigkeit oft zu übereilten und falschen Handlungen führt. 

 

Gurtschlitten – erst gurten, dann spurten!

Auch der Gurtschlitten war nichts für schwache Nerven. Bei der Abfahrt auf dem 2-sitzigen Schlitten hatten die Schüler die Möglichkeit die Wirkung von Sicherheitsgurten bei einer Geschwindigkeit von etwa 11 km/h am eigenen Körper zu erleben. Die Referenten der Verkehrswacht informieren die Benutzer, wie auch die Zuschauer über richtiges Angurten welches lebensrettend ist. 

 

Fahrphysik - Gefahrenpotentiale transparent vermittelt

Beim Vortrag zur Fahrphysik erfuhren die Schüler, wie man Wege und Zeiten im Zusammenhang mit der Fahrgeschwindigkeit sowie Überholwege und Überholzeiten abschätzen und berechnen kann. Sie wurden darüber aufgeklärt, dass das Beschleunigungsverhalten von verschiedenen Faktoren abhängt, Bewegungsenergie ein Gefahrenpotenzial bildet und nicht zuletzt, welche fatalen Auswirkungen ein Frontalcrash selbst bei geringer Geschwindigkeit hat. 

 

Notfallseelsorge – aktive Hilfe in akuten Krisensituationen 

Der Vortrag des Notfallseelsorgers hinterließ bei den Zuhörern tiefe Betroffenheit. Eine Tätigkeit, die sich nicht ausschließlich mit der Betreuung der Opfer sowie deren Angehörigen am Unfallort auseinandersetzt, sondern auch damit, Opfer, Angehörige, Beteiligte und Helfer von Notfällen in der akuten Krisensituation zu beraten und zu stützen. 

Zum Einsatzspektrum eines Notfallseelsorgers gehören weiterhin die psychologische Betreuung der Angehörigen nach traumatischen Ereignissen, wie erfolgloser Reanimation, plötzlichem Kindstod und Suizid sowie die Begleitung der Polizei bei der Überbringung von Todesnachrichten. 

 

Slalomfahrt mit Ecstasy Brille - Live-Erlebnisbericht einer "Schülerreporterin"

Lea Völker von der Gymnasialklasse BG11b engagierte sich als Schülerreporterin: „Unsere erste Station war der Schulsanitätsdienst, der aus Schülern unserer Schule besteht. Die Aktion kann man sich vorstellen wie ein Erste-Hilfe-Kurs mit Übungen, wie man als Ersthelfer bei einem Autounfall helfen kann. Bei der nächsten Station war ein Vertreter der Notfallseelsorge in Hessen anwesend, der über seine Tätigkeit informierte. Die Station BOB Polizei betreute Polizeioberkommissar Jürgen Sill. Er zeigte uns u.a. einen Film über einen Unfall, bei dem vier Jugendliche ums Leben gekommen waren. Wir haben besprochen, was bei der Autofahrt alles falsch gelaufen war, z.B. dass keiner angeschnallt und der Fahrer viel zu schnell gefahren war. Interessant war auch die Station Rauschbrille, die ein Mitarbeiter der Friedberger Suchthilfe betreute. Wir durften zwei Brillen ausprobieren, die die Einschränkungen nach dem Konsum von Alkohol bzw. Ecstasy simulierten. Mit der Ecstasy-Brille absolvierten wir dann einen Slalomparcour auf einem Bobbycar – das war schwerer als gedacht!“

 

Teilnehmende Partner: Verkehrswacht, JPRS- Schulsanitätsdienst, Facharzt für Notfallmedizin und Anästhesie Dr. Birger Freier, Polizeipräsidium Mittelhessen sowie ein Notfallseelsorger.

 

Wir danken allen Beteiligten und Besuchern und hoffen, dass wir mit dem Aktionstag dazu beigetragen haben, unsere Schüler zu sensibilisieren, um diese vor dramatischen Verkehrsunfällen zu schützen.  

Mi

24

Mai

2017

JPRS goes Hightech – neues Elektroauto zu Gast in der KFZ-Werkstatt

Das neue E-Auto, Kfz-Schüler 2. Ausbildungsjahr, 3. von links Uwe Bingel
Das neue E-Auto, Kfz-Schüler 2. Ausbildungsjahr, 3. von links Uwe Bingel

Welche Vor- und Nachteile hat ein Elektroauto gegenüber einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor? Wie ist die Funktionsweise? Wie sehen die Werkstatt-Abläufe aus? Welche Reparaturen erfordert ein E-Auto? Wo sind Gefahrenpunkte und wie sieht die Erste Hilfe aus? Welche Lademöglichkeiten gibt es? Wie kann ich ein Hochvoltsystem abschalten?

 

Diese und viele weitere Fragen ergaben sich im Kfz-Unterricht an der JPRS, als der Typus des E-Autos im Fokus stand. Doch die Schüler des zweiten Kfz-Ausbildungsjahrgangs beschäftigten sich mit diesen Fragen nicht nur theoretisch. Die neuen Herausforderungen wurden mit Hilfe des Elektro-Fahrzeuges des Kfz-Landesverbandes Hessen praxisorientiert geklärt.

 

Höhepunkt des Praxisunterrichts waren Probefahrten mit dem Elektrofahrzeug, um Reichweite und Fahrdynamik am eigenen Leib zu erfahren. Dabei wurden von den Auszubildenden
Verbrauchsberechnungen im Vergleich zum Verbrennungsmotor erstellt. Das „Freischalten“ eines Elektrofahrzeuges wurde an dem Mitsubishi I-Miev geübt. Auch die Gefahren im Zusammenhang mit der 350 Volt Gleichspannung der Hochvoltbatterie wurden besprochen.

 

„Alternative Antriebsmöglichkeiten wie Hybrid- und Elektroantrieb gehören seit 2013 zum Ausbildungsinhalt der Kfz-Mechatroniker“ erläuterte Kfz-Fachlehrer Uwe Bingel, der sich über Weiterbildungen zur Elektrofachkraft für Hochvoltfahrzeuge qualifiziert hat. „Nur geschulte Fachkräfte dürfen und können in Zukunft Reparaturen und Wartungen an Elektrofahrzeugen durchführen“ erklärte Bingel den Auszubildenden.

 

Die Kfz-Auszubildenden zeigten sich begeistert über das E-Auto („Mann, geht der ab!“, „Hört sich an wie 'ne S-Bahn!“, „Bei einigen Supermärkten und Parkhäusern kann man kostenlos tanken!“), nur ein Azubi äußerte Bedenken: „Der ist langweilig, macht keinen Krach und hat nicht mal vernünftige Räder drauf!“

 

Ausbilder und Schüler waren zufrieden über die gelungene Kombination von Theorie und Praxis und die erlebte Erfahrung mit einer neuen, zukünftigen Dimension des Autofahrens. So lautete denn auch das Fazit aller Beteiligten: „Das Elektrofahrzeug ist sicherlich eine ernsthafte Alternative zu einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor“.

Di

23

Mai

2017

Ab 01.08.2017 – Schülerticket Hessen

Die neue persönliche Jahreskarte für alle Schüler und Auszubildende

Ab 01.08.2017 ist es soweit: das hessenweit gültige Schülerticket kommt!

Das Schülerticket Hessen ist die neue persönliche Jahreskarte für Schüler und Auszubildende in Hessen und kostet 365 € pro Jahr. Es startet pünktlich zum neuen Schuljahr am 01.08.2017 und löst die bisherige CleverCard ab. Der Vorverkauf beginnt ab 01.06.2017.

 

Neuerungen:

  • Das Schülerticket Hessen ist jeweils 12 aufeinanderfolgende Monate gültig
  • Günstige Einmalzahlung: 365 € pro Jahr
  • Praktische Ratenzahlung (12 x Abbuchung): 31 € pro Monat = 372 € pro Jahr
  • Das neue hessenweite Schülerticket ist ab 01.08.2017 (bzw. 01.09.; 01.10. usw.) gültig (für 12 aufeinanderfolgende Monate).
  • Erstmals auch als Abo möglich – hier verlängert sich die Gültigkeit um weitere 12 Monate, wenn nicht bis zum 10. des letzten Gültigkeitsmonats gekündigt wird.
  • Schulstempel/Ausbildungsnachweis erst ab dem 18. Geburtstag nötig: Personen bis einschließlich 17 Jahre, die in Hessen wohnen, müssen nur Alter und Wohnort nachweisen. Ist der Wohnort nicht in Hessen, ist eine Schulbescheinigung der hessischen Schule notwendig. Ab 18 Jahren muss zusammen mit dem Bestellschein ein Nachweis der Schule/ausbildende Stelle (jährlich) erbracht werden.
  • Der Umstieg von einer CleverCard/CleverCard kreisweit ist möglich. Dazu muss die „alte“ Card gekündigt werden (evtl. Freimonate entfallen). Der Vertrag für das „neue“ Schülerticket Hessen muss dann direkt im Anschluss beginnen (frühester Laufzeitbeginn ist in diesem Jahr der 01.08.2017 – danach zu jedem 1. des Monats = 01.09. oder 01.10. etc.).
  • Bestellungen müssen bis spätestens zum 10. des Vormonats bei der VGO eingehen – aber bereits heute kann der neue Bestellschein schon für Beginn 01.08. (01.09., 01.10. usw.) bei der VGO abgegeben werden.
  • Der Versand der neuen Chipkarten erfolgt ab Mitte Juli

 

Weitere Details auf der VGO-Homepage

 

Der dort hinterlegte Bestellschein ist online abrufbar bzw. ausfüllbar. Kunden können den ausgefüllten und unterschriebenen Bestellschein einscannen und per Mail an abo@vgo.de, oder per Post an eines der VGO Service Zentren senden bzw. dort abgeben.

Sa

13

Mai

2017

Girlsday an der JPRS

Abwechslungsreicher "Schnuppertag" in die wundervollen Welten von IT & Handwerk

Am diesjährigen Girlsday, erhielten 11 Girls im Alter von 11 bis 13 Jahren die Chance in die attraktiven IT-Berufe und Handwerksberufe der JPRS reinzuschnuppern.

 

Die erste Gruppe mit fünf Girls wurde von der Informatik-Lehrerin Julia Berger über konventionelle Methoden zur Nachrichtenverschlüsselung und deren Bezug zu modernen Computeranwendungen wie dem Onlineshopping aufgeklärt. Anschließend lernten sie mit Robot-Karol eine erste spielerische Programmierumgebung kennen. Zum Abschluss erfuhren sie, wie man LEDs mit dem Arduino-Minicomputer zum Leuchten bringt.

Die zweite Gruppe baute unter Anleitung von Holz-Fachlehrer Norbert Hantl in der JPRS-Holzwerkstatt einen Handy-Liegestuhl. Dabei waren handwerkliche Disziplinen wie bohren, schrauben, leimen und schleifen angesagt. Im Anschluss ging es in die Elektroabteilung, wo die Liegestühle mit einer LED-Beleuchtung ergänzt wurden. Dabei wurden auch Energiemessungen von LED's im Vergleich zu konventionellen Glühlampen durchgeführt. Zum Abschluss der Projekte erhielt die IT-Gruppe einen USB-Stick mit dem Ergebnis ihrer Programmierkünste, während die Handwerks-Gruppe ihre selbstgefertigten Handy-Liegestühle mitnehmen durfte. 

 

Da die Girls nach ihren aufregenden Erlebnissen und Aktivitäten eine Stärkung redlich verdient hatten, passte das von Tanja Rauch (JPRS-Nahrungsabteilung) vorbereitete leckere und gesunde Mittagsbuffet gut in den Plan. Beim anschließenden Schulrundgang präsentierte Stefan Crößmann (Lehrer Elektrotechnik und Organisator Girlsday) den Girls das umfangreiche Bildungsangebot der JPRS.

 

Fazit: Die Girls zeigten sich begeistert vom Aktionstag und von ihrem persönlichen Einblick in die „Männerberufe" der JPRS.

 

Mi

10

Mai

2017

JPRS auf dem Weg zu Partnerschaft mit italienischer Schule

Reise zum Comer See – auf den Spuren des Friedberger Schriftstellers Henry Benrath

Auf Einladung von Mario Berardino (Schulleiter Berufsschule Asso/Dott), machte sich eine Delegation der JPRS unter der Leitung von Holger Gerlach Ende April auf den Weg zum Comer See, um die Möglichkeiten einer neuen Schulpartnerschaft auszuloten. Untergebracht war die JPRS-Delegation in der Friedberger Partnergemeinde Margreglio (Nachbargemeinde von Asso). Jener Gemeinde in der Provinz Como, in die der Friedberger Schriftsteller Henry Benrath 1938 emigriert war; die er 1944 durch sein couragiertes Eintreten vor der Zerstörung durch deutsche Truppen bewahrt hatte, was schließlich zur Städtepartnerschaft von Magréglio mit Friedberg führte. 

 

Partnerschaft mit schulspezifischen und geschichtlichen Schwerpunkten 

Angeregt von konstruktiven Gesprächen mit Schülern, Lehrern und Schulleitung und dem Besuch der Wirkungsstätten von Henry Benrath (unter fachkundiger Führung der Gemeindevertreterin von Margreglio) zeichnete sich ein Projekt ab, in dem sowohl schulspezifische als auch geschichtliche Schwerpunkte mit Blick auf Henry Benrath vereint werden. Zur Konkretisierung der Schulpartnerschaft wurden die Vertreter der italienischen Schule zum Gegenbesuch in Friedberg eingeladen.

Mo

01

Mai

2017

JPRS-Schüler besuchen ehemaliges KZ Mittelbau-Dora in Thüringen

Die Abschlussklassen der Berufsfachschule der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) besuchten zusammen mit ihren Lehrern Klaus Peppler, Daniel Sack, Claudia Schirm und Matthias Anacker für zwei Tage das ehemalige KZ Mittelbau-Dora im Südharz nahe der thüringischen Stadt Nordhausen. Die Exkursion wurde vom Wetteraukreis und von der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung finanziell unterstützt, wofür sich die Schule bei dieser Gelegenheit herzlich bedanken möchte.

 

Auseinandersetzung mit einem dunklen Kapitel der deutschen Vergangenheit

Bewusst hatten die betreuenden Lehrer die Schülerfahrt für zwei Tage geplant, um den teilnehmenden Jugendlichen genügend Zeit für die thematische Auseinandersetzung mit diesem dunklen Kapitel der deutschen Vergangenheit zu ermöglichen. Unter der fachkundigen Führung von Mitarbeitern der Gedenkstätte wurden den Schülern ein Teil des unterirdischen Stollensystems, das Häftlingslager, das Gefängnisgebäude und das Krematorium gezeigt und die Zusammenhänge erklärt. In anschließenden Workshops konnten die Schüler unter Anleitung der Gedenkstättenmitarbeiter die gewonnenen Eindrücke vertiefen.

 

Unmenschliche Lebensbedingungen im KZ Mittelbau-Dora

Die Häftlinge des KZ Mittelbau-Dora mussten ab 1944 unter menschenunwürdigsten Bedingungen in einem unterirdischen Stollensystem die berüchtigte V2-Rakete, d.h. Vergeltungswaffe 2 der Nazis montieren. Etwa jeder dritte der über 60.000 Menschen, die zwischen 1943 und 1945 in das KZ Mittelbau-Dora deportiert wurden, hat nicht überlebt. Die Häftlinge starben an den Folgen der unmenschlichen Zwangsarbeit und den Misshandlungen, wurden erschlagen, auf Todesmärschen erschossen oder als „Arbeitsunfähige“ in die Vernichtungslager gebracht.

 

Erschütternder Dokumentarfilm über die Befreiung des KZ Mittelbau-Dora

Tief erschüttert waren die Schülerinnen und Schüler, als ihnen ein Film vorgeführt wurde, der die Tausenden von den Nazis ermordeten Häftlinge zeigte, so wie die amerikanischen Soldaten sie unmittelbar nach der Befreiung des KZ Mittelbau-Dora vorfanden. In dem Film sah man, wie die toten Häftlinge weggetragen wurden, während andere Soldaten den wenigen überlebenden und völlig entkräfteten Häftlingen zu den Krankenwagen des Roten Kreuzes halfen, weil sie aus eigener Kraft nicht mehr gehen konnten.

 

Rassismus und Antisemitismus durch Aufklärung aktiv entgegentreten

Die JPRS organisiert jedes Jahr Gedenkstättenfahrten zu Stätten des Holocaust und der Naziverbrechen. Ziel dieser Exkursionen ist es, die Schüler vor Ort mit den damaligen Ereignissen zu konfrontieren und dem Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus, der bei vielen Jugendlichen grassiert, durch Information, Aufklärung und Auseinandersetzung aktiv entgegenzutreten.

Do

20

Apr

2017

Artikel über die Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe aus der Frankfurter Rundschau vom 27.03.2017

Di

28

Mär

2017

Impressionen Prüfungszeit

Wir drücken euch die Daumen und wünschen viel viel Glück!!!

Während der Prüfungszeit wird die Jahrgangstufe 13 von farbenfrohen Plakaten zum Thema Abi begleitet, die von Familien und Freunden angefertigt wurden, um ihren Liebsten Glück zu wünschen – die bunten, witzigen und kreativen Plakate sollen die Gymnasiasten motivieren, ein letztes Mal alles zu geben, damit der Ausklang ihrer schulischen Karriere mit einem erfolgreichen Abschluss beim Landesabitur gekrönt wird.

 

Wir drücken allen Schülern in allen Schulformen die Daumen für die anstehenden Prüfungen!!! 

Di

28

Mär

2017

... über den Tellerrand schauen

Pädagogischer Tag 2017 – Thema: außerschulische Lernorte

Fotos: Adrian Nestoriuc

Der diesjährige Pädagogische Tag der JPRS stand unter dem Motto: „Über den Tellerrand schauen – Außerschulische Lernorte für die Schule nutzbar machen!“ Ausgehend von Ideen des Kollegiums hatte die Schulentwicklungsgruppe unter der Leitung von Reinhold Jakobi die Konzeption entwickelt, verschiedene außerschulische Lernorte zu besuchen und deren Nutzen für den Unterricht zu erörtern. Außerschulische Lernorte bedeuten, dass die Schüler das Schulgelände verlassen und der Unterricht an externen, schulisch relevanten Orten stattfindet. Dies ermöglicht, Erfahrungen zu sammeln, die in der Schule so nicht möglich sind. 

 

Nach einem gemeinsamen Frühstück erfolgten die Exkursionen der Projektgruppen zu den außerschulischen Lernorten:

  • Stadtführung durch Friedberg (Projektleitung: Reimund Brendel)
  • Jugendstilführung durch Bad Nauheim (Anne Lehinant)
  • biologisch-landwirtschaftliche Dottenfelder Hof Bad Vilbel (Tobias Bauschke)
  • Moscheebesichtigung in Friedberg (Hilde Sturm und Otto Lomb)
  • Waldschule der JPRS (Klaus Kamm und Thomas Schimonsky)
  • Hochseilgarten Wölfersheim (Holger Gerlach).

 

Am Nachmittag kehrten die Projektgruppen dann zurück in die Schule, um dort gemeinsam zu erörtern, welche Möglichkeiten außerschulische Lernorte als Ergänzung zum Unterricht bieten. Zur praktischen Orientierung für das Kollegium erstellten die Projektgruppen Informationsblätter mit den wichtigsten Angaben zu den außerschulischen Lernorten, wie Öffnungszeiten, Adresse, Anfahrt und Kontakt sowie Einsatzmöglichkeiten im Unterricht.

 

Zum Abschluss des Pädagogischen Tages bat JPRS-Schulleiterin Jutta Tschakert die Lehrkräfte um ein schriftliches Feedback zum Projekttag, welches der JPRS-Schulentwicklungsgruppe als Grundlage dienen soll, um auch im nächsten Jahr wieder ein spannendes und abwechslungsreiches Konzept für den Pädagogischen Tag zu entwickeln.

Di

28

Mär

2017

Gegenbesuch der JPRS-Partnerschule École La Mache aus Lyon

Technikprojekt Outdoor-Möbel Part II: Die Realisation … sägen, hämmern, flexen und biegen bis das Blech kracht!

Ende März kamen 18 französische Schüler der JPRS-Partnerschule École La Mache aus Lyon mit ihren Betreuern Sophie Sayegh (Englischlehrerin) und Eric Bugnet (Fachlehrer Metalltechnik) zum Gegenbesuch nach Friedberg. Nach einer kurzen Schulführung fertigten die französischen Schüler gemeinsam mit ihren deutschen "Kollegen" in der modernisierten JPRS-Metallwerkstatt die Bauteile für ihre Outdoor-Möbel. Stahl wurde gesägt, geflext und geschweißt, Sitzflächen aus witterungsbeständigem Lärchenholz gefräst, geschliffen und mit Leinöl behandelt. Im letzten Arbeitschritt wurden die fertigen Bauteile montiert.

 

Die fertigen Outdoor-Möbel stellten die Schüler dann im Atrium der Schule auf: Sonnenliege, Schaukelliege, Sitzbank und Stehtisch, die seitdem von den Schülern der JPRS in den Pausen gerne und rege genutzt werden. Nach den Sommerferien werden die innovativen Outdoor-Möbel auf dem Schulhof ihren verdienten festen Platz erhalten. Bis dahin sind Besucher herzlich willkommen, die professionell gefertigten Gartenmöbel im Atrium der JPRS zu besichtigen.

 

Neben einer Stadtführung durch Friedberg mit Besichtigung von Burg, Adolfsturm, Mikwe und der Altstadt, standen auch der Besuch der Ausstellung „Dialog im Dunkeln“ im Dialogmuseum in Frankfurt und die Besichtigung des Römerkastells Saalburg auf dem Programm. Zum Abschluss des Gegenbesuchs luden die Gastgeber ihre französischen Gäste zu einer gemeinsamen Grillparty ein.

 

Das deutsch-französische Gemeinschaftsprojekt und ihre anderen Auslandskooperationen wird die JPRS mit viel Engagement weiter betreiben. Der Vorteil für die Schüler: Sie erhalten einen Einblick in die Kultur und das Schulsystem des Gastlandes, können Bekanntschaften und Freundschaften knüpfen, länderübergreifende Projekte realisieren und Spracherfahrungen sammeln.

Mo

20

Mär

2017

Unsere Skijünger auf roten und schwarzen Pisten

Impressionen von der 46. Ausgabe der JPRS-Schneesportwoche im Ahrntal/Tirol

In der letzten Februarwoche 2017 starteten rund 60 Schüler der FOS-Jahrgangsstufe 12 in die 46. Ausgabe der traditionellen JPRS-Schneesportwoche. Ziel der Fahrt: Ski oder Snowboardfahren lernen! Zudem wurde von den Lehrern das Wandern im alpinen Raum als Sportaktivität angeboten.

 

Während die Profis gleich loslegten, wurden die Einsteiger sorgfältig auf die Anforderungen der jeweiligen Disziplinen eingestimmt und vorbereitet. Und das mit großem Erfolg. Denn zum Abschluss der JPRS-Schneesportwoche konnte sich die Mehrzahl der „Beginner“ der großen Herausforderung die steilen Pisten des Skigebiets Klausberg im Ahrntal/Tirol zu bewältigen ohne Probleme stellen. Besonders aufregend war es für die angehenden Ski und Snowboard-Jünger das Befahren der „roten und schwarzen Pisten“ zu erlernen.

Fotos: Caroline Dörle

Mo

13

Mär

2017

Von der Laufbahnberatung über die Schulseelsorge bis zur Ausbildungsbegleitung …

… Erstellung eines Organigramms für die vielfaltigen JPRS-Beratungsangebote

Schulleiterin Jutta Tschakert begrüßte Ende Februar alle an der Schule beratend tätigen Mitarbeiter zu einem Netzwerktreffen. Mit dem Ziel, sich auszutauschen und ein Organigramm des JPRS-Beratungsangebot der JPRS zu erarbeiten, welches Kollegium und Schülerschaft als Wegweiser dienen soll. Ein wichtiges Thema des Treffens war das Überlegen potentieller Beratungssituationen. Moderiert vom stellvertretenden Schulleiter Nick Szymanski wurde erörtert, welche Beratungsstellen nach der ersten Anlaufstelle (in der Regel Klassenlehrer und/oder Verbindungslehrer) für unterschiedliche Szenarien in Frage kommen. Die neue, seit Mitte Februar 2017 an der JPRS tätige Sozialarbeiterin Daniela Völker nutzte die Gelegenheit, sich selbst, ihre Arbeitsschwerpunkte und ihre Beratungsangebote den anwesenden Kolleginnen und Kollegen vorzustellen. Zentrum ihrer Ausführungen war ihr Projekt zur Stärkung der Selbstlernkompetenz.

 

Im Nachgang des Zusammentreffens wird eine Handreichung erstellt, die alle Beratungsinstitutionen der JPRS aufführt, in Kurzprofilen deren Zuständigkeiten erläutert und Ansprechpartner benennt. Diese Orientierungshilfe wird dann auch auf der Schulhomepage abrufbar sein, damit Schüler, die Beratung und Hilfe benötigen, den geeigneten Ansprechpartner für ihr Problem finden können.

 

Das breite Angebot an JPRS-Beratungsstellen umfasst: Laufbahnberatung, Sucht- und Gewaltberatung, LRS-Beratung (Lese- und Rechtschreibschwäche), Verbindungslehrer, Schulseelsorge, drei Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, QuABB (Qualifizierte berufspädagogische Ausbildungsbegleitung in Berufsschule und Betrieb) sowie die Unterstützung durch das BFZ (Sonderpädagogisches Beratungs- und Förderzentrum) an der benachbarten Helmut-von-Bracken-Schule.

 

Mo

13

Mär

2017

Technikprojekt der JPRS mit der École La Mache in Lyon

Französische und deutsche Schüler entwerfen gemeinsam innovative Outdoor-Möbel

Die JPRS kooperiert seit Jahren mit der École La Mache in Lyon. Alle zwei Jahre realisieren beide Berufsschulen im Rahmen eines Schüleraustausches ein länderübergreifendes technisches Konstruktionsprojekt. So können Schüler beider Länder die jeweils andere Region und Schule kennenlernen, Bekanntschaften und Freundschaften knüpfen, gemeinsame Projekte realisieren und wichtige Auslandserfahrungen sammeln. Finanziell gefördert wird die Partnerschaft von dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW).

 

Im Februar 2017 waren die Schüler des Beruflichen Gymnasiums der JPRS mit Schwerpunkt Mechatronik eine Woche zu Besuch in Lyon. In einem Kennenlernspiel bauten die Schüler aus Müllsäcken, Toilettenpapier und Strohhalmen eine Konstruktion, die ein rohes Ei aus vier Metern Höhe auffangen soll, ohne dass dieses zerbricht. Am Nachmittag zeigte der französische Techniklehrer Éric Bugnet den Schülern die Werkstätten und großen Maschinenhallen der École La Mache, in der etwa 1000 Schüler das Baccalauréat (vergleichbar dem Abitur) absolvieren.

 

Vorgabe des Projekts war die Erstellung eines Entwurfs für innovative Outdoor-Möbel zum Aufstellen auf dem Pausenhof. Nach einer Brainstorming-Runde ging es ans Konstruieren und kreative Designen am PC. Die Teams aus französischen und deutschen Schülern erarbeiteten dabei gemeinsam die Blaupausen zur Erstellung eines Stehtischs, eines Liegestuhls, einer Sonnenliege und eines Strandkorbs.

 

Gelungener Abschluss des Frankreich-Trips war eine Stadtführung durch das schöne Lyon. Nach einer Tour durch die pittoreske Altstadt und das römische Amphitheater kam der Höhepunkt der Führung an die Reihe – die Besichtigung der prachtvoll ausgestatteten Basilika Notre Dame de Fourvière von 1896.

 

Den Schülern des Beruflichen Gymnasiums der JPRS hat der Aufenthalt in Lyon sehr gefallen. Valentin Hess von der BG 11: „Ich war vorher noch nie in Frankreich gewesen. Es hat sehr viel Spaß gemacht, sich das Design auszudenken.“ Jan Erb von der BG 12: „Man bekommt die wertvolle Erfahrung, wie Unterricht und Ausbildung in Frankreich ablaufen. Und wie später die Zusammenarbeit in internationalen Teams aussieht.“

 

Vom 12. bis 17. März kommen die französischen Schüler mit ihren Lehrern nach Friedberg zum Gegenbesuch. Dann wird das spannende Projekt fortgesetzt und die fertig geplanten Outdoor-Möbel in der modern ausgestatteten Metallwerkstatt der JPRS zusammengebaut.

 

Mo

13

Mär

2017

Ungewöhnliche Architekturmodelle und Selbstporträts

Aktuelle Ausstellung der Arbeiten von JPRS-Schülern im Kreishaus am Europaplatz

18 Architekturmodelle sowie 15 großformatige Fotografien („Selfies“) der Schüler des Abschlussjahrgangs Gestaltung der JPRS wurden im Rahmen einer feierlichen Ausstellungseröffnung im Foyer des Kreishauses am Europaplatz der Öffentlichkeit vorgestellt.

Landrat Joachim Arnold, JPRS-Schulleiterin Jutta Tschakert und FOS-Abteilungsleiter Herbert Sehl drückten ihre Anerkennung und Freude über die gelungenen Exponate aus und bedankten sich bei den betreuenden Fachlehrern Kai Wujanz (Architektur) und Adrian Nestoriuc (Fotografie) für die Leitung der ambitionierten Kunstprojekte. Dann präsentierten die Schüler ihre Architekturmodelle und Fotografien und erläuterten die zugrundeliegenden Ideen, die verwendeten Materialien und den Ablauf der Umsetzung. Das positive Feedback der Anwesenden kam gut bei den jungen Kreativen an, so die Schülerin Fillamery Fuginski: „Den Anwesenden gefielen die schönen Ausstellungsstücke. Der Landrat war sehr interessiert und hat viele Fragen gestellt.“

 

Die ungewöhnliche Entstehungsgeschichte eines ungewöhnlichen Kunstprojekts

Seinen Anfang nahm das Architekturprojekt von Gestaltungslehrer Kai Wujanz mit der Bekanntgabe einer Projektskizze und des Mottos „London – come together“. Vorgabe war das Entwerfen eines Gebäudes bzw. begehbaren Kunstwerks, welches gleichermaßen als Ausstellungsfläche und Ort der Begegnung dienen soll. Zudem soll das Modell in Zeiten von Flüchtlingskrise und Brexit symbolisch Toleranz und friedliche Koexistenz der Kulturen zum Ausdruck bringen und somit ein Zeichen setzen gegen den zunehmenden Nationalismus, Rassismus und Rechtspopulismus. Im Sommer 2016 unternahm die Gestaltungsklasse mit ihren Fachlehrern eine Klassenfahrt nach London, wo sie die Pavillons und Skulpturen des Kensington Gardens besichtigten, die Ihnen als Quelle der Inspirationsquelle dienten. Weiterer Baustein des Architekturprojektes war eine Exkursion nach Frankfurt mit Besuch der Kunsthalle Schirn und des Architekturmuseums, wo die Schülern insbesondere durch das Modell der Commerzbankarena und ein Modell der Altstadt von Büdingen neue Impulse für ihre Projektarbeit erhielten.

 

„Ein Haus“ - Architekturmodell von Saeeda Said Mihrabudin

Das Haus symbolisiert die Bedürfnisse vieler Menschen in ihrem Herkunftsland Afghanistan, die kein Dach mehr über ihrem Kopf haben. Es ist Saeedas Wunsch, für ihr Land realisierbare Häuser zu bauen, in denen die Menschen sicher leben können. Das orientalisch anmutende Modell des Hauses ist in fünf kleine Zimmer aufgeteilt. Es gibt außerdem einen Hof, in dem sich die gesamte Familie treffen kann. Das wichtigste Material ist Holz, einschließlich der Wände und des Bodens. Für den Anstrich wurde Acrylfarbe verwendet. Weiß und Schwarz im Kontrast passen gut in die Landschaft. Im Modell sind die Betten und Schränke aus Pappe gebaut. In der Realität sollen Backstein und Zement sowie für die Möbel Holz verwendet werden.

 

"Gläserner Friedenstempel" - Architekturmodell von Lea Ansmann 

Ein achteckiges Modell aus Plexiglas mit einem offenen, runden Torbogen als Eingang für Besucher. In der Mitte befindet sich eine Bühne, während der restliche Raum mit kleinen Kissen auf dem weißen Untergrund ausgelegt ist. Da die Decke frei ist, hängen silberne Kugeln an durchsichtigen Fäden herab, welche das von oben eintreffende Licht spiegelt und somit einen verträumten Eindruck erzeugt. An den acht Säulen des Modells befinden sich kleine, runde Silberscheiben auf den die Symbole der Weltreligionen abgebildet sind. Die Schülerin wollte mit ihrem Projekt einen Ort erschaffen, der sich harmonisch in die umgebende Natur einfügt: Einen Ort der Ruhe, in dem Menschen unterschiedlicher Religionen zusammenfinden können.

 

”Brücken bauen“ - Modell von Theresa Müller

Das Projekt von Theresa Müller symbolisiert die Welt mit ihren sieben Kontinenten. Die Verbindung der Brücken im Inneren der Kugel soll die Gleichheit der Kontinente und somit auch der verschiedenen Kulturen kenntlich machen. Alle sind an diesem Ort der Kunst miteinander verbunden und gleichgestellt. Die Schülerin hat bewusst auf natürliches Licht gesetzt, da somit auch die Natur einbezogen wird. Die Kugel ist in die Erde eingelassen und verstärkt so die Symbolik der Verbundenheit mit der Muttererde. In der Realität wird die Skulptur aus Glas gefertigt und von innen mit einer Spiegelfolie versehen sein, wogegen Brücken, Bühne, Sitzränge und der Boden aus Holz hergestellt werden. 

 

"Himmel und Hölle Zelt" - Modell von Lovelie Brackmann

Eine vom Origami Spiel Himmel und Hölle inspirierte Konstruktion, welche gleichzeitig Skulptur und Gebäude ist. Die Zeltspitze aus weißem Gasbeton, während die äußeren Wände bestehen aus Glas. In jeder der vier Ecken befindet sich ein aus Mosaiksteinen gepflastertes Bild der Elemente der Erde - als Symbol für Verbundenheit und Gleichheit der Menschen. Die hohen Decken in Verbindung mit den Glaswänden vergrößern den Raum im Zelt, geben den Blick nach außen auf die Natur frei - ein Symbol für Offenheit. Die aus dunklem Holz gefertigte Bühne ist frei zugänglich und darf für Konzerte, Theateraufführungen und Diskussionen genutzt werden. 

 

„Be the change you wish to see in the world“ - Modell von Katharina Wagner

Inspiriert von dem Mahatma Ghandi Zitat: „Be the change you wish to see in the world“ („Sei selbst die Veränderung, die du für diese Welt wünschst“), stellt das aus Gips geformte Modell,
eine begehbare Skulptur in Form einer Büste dar – mit dem Kopf eines gefallenen Soldaten, der von Einschusslöchern gezeichnet ist: In Zeiten von Krieg und Terror ein eindrückliches Plädoyer für Versöhnung und Frieden.

 

"Gameboymütze" - Fotoprojekt von Theresa Rau

Theresa Rau hat sich in ihrem „Selfie“ mit ihrem alten Gameboy aus Kindertagen und ihrer "Gameboymütze" so inszeniert, dass sie als junge Frau wie ein junges Mädchen wirkt – mit der Intention einmal wieder verspielt und kindlich sein zu dürfen, ohne den Ernst, die Verantwortung und die Sorgen des Erwachsenwerdens.

 

Die gelungenen Architekturmodelle und Fotografien der Schülerinnen und Schüler können aktuell im Foyer des Kreishauses am Europaplatz besichtigt werden.

Fr

24

Feb

2017

Recycling – ein wichtiger Beitrag für den Umweltschutz

Feierliche Zeremonie zur Überreichung des Lernzirkelwagens zum Thema „Überstromschutzorgane“an die JPRS-Elektroabteilung

Im Rahmen einer Feierstunde am 15.02.2017 überreichte die Vorsitzende der NH/HH-Recycling e.V., Frau Birgit Zwicknagel, einen didaktischen Lernzirkelwagen an die JPRS-Elektroabteilung.

JPRS-Schulleiterin Jutta Tschakert eröffnete die Veranstaltung und begrüßte Herrn Michael Fliegel (Syna GmbH), Herr Werner Ulowetz (Innungsobermeister Elektroinnung), Herr Johannes Laspe (Geschäftsführer Kreishandwerkerschaft), die Schüler und Lehrer, insbesondere den Initiator der Veranstaltung, Elektrofachlehrer Stefan Schweitzer.

 

Frau Tschakert hob hervor, dass der Lernzirkelwagen ideal für die Elektroausbildung sei und perfekt dem didaktischen Konzept der Schule – selbstgesteuertes Lernen – entspreche.

Frau Zwicknagel stellte das Konzept und die Ziele ihres Vereins NH/HH-Recycling vor – Förderung des umweltgerechten Recyclings von abgeschalteten NH/HH-Sicherungseinsätzen –  spezielle Schmelzsicherungen unterschiedlicher Bauart und Größe, die in der Strom- und Energieversorgung eingesetzt werden.

 

Einzigartig an dem Konzept ist, dass diese Sicherungseinsätze zu 100 Prozent umweltgerecht recycelt werden: Zunächst werden die abgeschalteten Sicherungen vor Ort von den beteiligten Firmen des Elektrogroßhandels, der Industrie und der Versorgungsnetzbetreiber an Sammelstellen in Euro-Gitterboxen gesammelt. Ein Spediteur bringt dann die Sicherungseinsätze zur Firma Aurebis nach Hamburg. Dort gelangen sie in einen Kupferkonverter, in dem die Sicherungseinsätze eingeschmolzen werden.

 

Frau Zwicknagel demonstrierte den Zuhörern den Recycling-Kreislauf: Aus einer Tonne recycelter NH- und HH-Sicherungseinsätze können 200 kg Kupfer und 2 kg Silber gewonnen werden; Problemstoffe werden als ungefährliche Modifikationen an die Schlacke gebunden, welche für Straßen- und Gleisbau weiterverwertet werden kann. Seit der Gründung 1995 hat NH/HH-Recycling über seine Mitglieder 3.000 Tonnen Sicherungseinsätze gesammelt, aus denen 595 Tonnen Kupfer und 8,5 Tonnen Silber gewonnen werden konnten – wertvolle Rohstoffe, deren Gewinnung zudem ressourcenschonend ist, da sie andernorts nicht mehr aufwendig als Roherz geschürft werden müssen.

 

Den Großteil des Erlöses spendet der Verein für wissenschaftliche und didaktische Zwecke an Technische Universitäten und Schulen. Ein Beispiel für dieses Engagement sind die Lernzirkelwagen, deren Wert Frau Zwicknagel mit ca. 7.000 Euro bezifferte und die inzwischen in 50 Schulen bundesweit ihren Einsatz finden. Der für den Unterrichtseinsatz konzipierte Lernzirkelwagen zum Thema „Überstromschutzorgane“ enthält sieben Lernstationen, für die jeweils ein Metallkoffer zur Verfügung steht, der dem Wagen entnommen werden kann. Jeder Koffer enthält Arbeitsblätter mit Infotexten und Leitfragen sowie sogenannte Schnittmodelle, die den Schülern veranschaulichen sollen, wie z.B. das Innere von Sicherungen aussieht.

 

Frau Zwicknagel bedankte sich durch die Verleihung einer Urkunde bei Herrn Michael Fliegel, Koordinator Abfallwirtschaft der Firma Syna GmbH, die 2016 das Rekordgewicht von 9,5 Tonnen ausgedienter Sicherungen gesammelt hatte. Die Syna GmbH, Energieversorger mit Sitz in Frankfurt, ist eine 100%ige Tochter der Süwag Energie AG und betreut das gesamte Versorgungsnetz an Strom- und Gasanlagen.

 

Höhepunkt der Veranstaltung war die Überreichung des Lernzirkelwagens an die Elektroabteilung. JPRS-Schulleiterin Jutta Tschakert und Elektrofachlehrer Stefan Schweitzer bedankten sich bei Frau Zwicknagel für das außergewöhnliche Engagement des Vereins und für die großzügige Spende.

Mo

20

Feb

2017

Neue spannende Literatur-Hörbücher von bekannten Autoren

Ab sofort im JPRS-Medienzentrum erhältlich

Mo

20

Feb

2017

JPRS-Falschgeld-Präventions-Seminar für Verkaufskräfte

Wissenswertes über Blüten und falsche Fuffziger

Zum zweiten Mal veranstaltete die JPRS am 9.2.17 ein Falschgeld-Präventions-Seminar für Bäckerei- und Fleischerei Fachverkäufer. Von Seiten der JPRS-Nahrungsmittelabteilung hatten die Fachlehrer Christine Greskamp, Dieter Blocher und Matthias Zinn die Falschgeldexperten Michael Holl und Manfred Ludwig (Deutsche Bundesbank) eingeladen.

 

Während der Vorstellungsrunde baten die Referenten die Anwesenden, eigene Erfahrungen mit Falschgeld einzubringen. Dabei zeigte sich, dass die Fachverkäufer nie zuvor mit Falschgeld zu tun hatten. Daher bekundeten alle großes Interesse, im Sinne der Prävention mehr über dieses im Verkaufsbereich wichtige Thema zu erfahren.

 

Im theoretischen Teil des Fachseminars wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer intensiv über Merkmale und Methoden der Falschgeld-Identifizierung informiert. Darüber hinaus berichteten Herr Holl und Herr Ludwig Wissenswertes über die so genannten „Blüten. So z.B., dass 95% des Falschgeldes auf die 20er- und 50er-Scheine entfallen oder dass die neuen Euro-Scheine fünf Sicherheitsmerkmale aufweisen, die eine geschulte Verkaufskraft besser erkennen kann als jeder Falschgelderkennungs-Automat. Verblüffend war auch die Aussage, dass eine Banknote in der Herstellung lediglich 11 Cent kostet (Münze: 16 Cent).

 

Derart professionell geschult, fiel es der Seminargruppe nicht schwer, während der anschließenden Übungsphase unterschiedliche Falschgeld-„Blüten“ zu identifizieren, die die Referenten im Raum „in Umlauf“ brachten. Während dieser Zeit durfte aus Sicherheitsgründen niemand den Seminarraum verlassen. Zum Abschluss des Seminars äußerten sich die angehenden Verkaufskräfte positiv über die aus der Falschgeldschulung erworbenen Erkenntnisse.

Eine Übersicht aller JPRS-News finden Sie im:

JPRS-NEWSBLOG