Herzlich Willkommen auf der Homepage der JPRS

Die moderne gewerblich technische Berufsschule im Wetteraukreis

Mo

01

Apr

2019

Neuer Schulleiter an der Johann-Philipp-Reis-Schule

Herzlichen Glückwunsch - Nick Szymanski!

Liebe Schulgemeinde,

seit dem 1.4.2019 ist Nick Szymanski der neue Schulleiter der Johann-Philipp-Reis-Schule (JRPS). Bereits seit einiger Zeit hat Herr Szymanski an der JPRS das Amt des stellvertretenden Schulleiters inne. Nun wurde er von Frau Jutta Tschakert, Leitende Schulamtsdezernentin am Staatlichen Schulamt in Friedberg, dazu beauftragt, die Leitung der Schule zu übernehmen. Wir gratulieren Herrn Szymanski herzlich zu seiner neuen Funktion!

Mo

01

Apr

2019

Schüleraufnahme der Berufsschüler im Schuljahr 2019/2020

Die Einschulung/der erste Schultag für Ihre(n) Auszubildende(n) im ersten Lehrjahr, findet

 

am Dienstag, den 13.08.2019, um 08:00 Uhr, in unserer Sporthalle statt.

 

An diesem Tag werden die Termine der folgenden Berufsschultage mitgeteilt.

 

In der ersten Schulwoche, von Dienstag bis Donnerstag nach den Sommerferien, wird es auch in diesem Schuljahr für alle neuen Auszubildenden eine Einführungswoche an der Johann-Philipp-Reis-Schule geben.

 

Im Vordergrund dieser Woche stehen vor allem soziale, methodische und teamorientierte Inhalte. Weiterhin dienen diese Tage dem optimalen Start in die neue Schule. Alle Besonderheiten, Prüfungsmodalitäten, auch Inhalte im Hinblick auf die Lernfeldverteilung, Notengebung usw. werden thematisiert.

 

Uns ist durchaus bewusst, dass diese mehrtägige Veranstaltung gerade bei den Ausbildungsbetrieben auch Auswirkungen auf die betriebliche Organisation hat. Wir bitten Sie daher an dieser Stelle uns bei diesem bewährten Projekt zu unterstützen.

 

Dauer der Einführungswoche: von Dienstag, den 13.08.2019 bis Donnerstag, den 16.08.2019

 

Die Auszubildenden des 2. bis 3./4. Ausbildungsjahres stehen in dieser Woche den Ausbildungsbetrieben zur Verfügung. Für sie beginnt der reguläre Schulbetrieb erst in der zweiten Schulwoche nach den Sommerferien nach Blockplan/Stundenplan.

 

Gesonderte Termine gelten für folgende Ausbildungsberufe!

 

Fachangestellten für Bäderbetriebe beginnen mit dem 1. Einschulungsblock am 23.09.2019 um 09:45 im Raum B 303

 

Holz- und Bautenschützer  beginnen mit dem 1. Einschulungsblock am 19.08.2019  um 09:45 im Raum D-E 19

 

Über 100 Lehrkräfte und mehr als 2.000 Schüler in 5 Schulformen

Mit über 100 Lehrkräften, die weit mehr als 2.000 Schüler in 5 Schulformen unterrichten, ist die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) sowohl von der Schülerzahl als auch vom Bildungsangebot eine der größten Berufsschulen im Wetteraukreis. 

 

Das Bildungsangebot der JPRS reicht vom Beruflichen Gymnasium, über die Fachoberschule und die Berufsfachschule, bis zu dem breit gefächerten Angebot der Berufsschule mit über 20 Ausbildungsberufen und der BBV mit ihren Bildungsgängen zur Berufsvorbereitung. Dabei garantieren wir in allen Schulformen die bestmögliche Qualität der Ausbildung unserer Schüler.  

JPRS – Bildung und Ausbildung mit dem besonderen PLUS

Als besonderes PLUS bieten wir den Schülern der JPRS als Ergänzung zu den regulären Schulabschlüssen (die in Qualität und Ausbildung 1:1 denen einer Regelschule entsprechen), die Wahl eines zusätzlichen Schwerpunkts an. Mit Hilfe des Schwerpunktes in einem von ihnen gewählten Interessensgebiet, werden unsere Schüler auf die Anforderungen des späteren Studiums und/oder Arbeitslebens in diesem Berufsfeld vorbereitet.

 

Mit dem hoch qualifizierten Lehrpersonal im Regelunterricht und den erfahrenen Fachkräften in den berufsvorbereitenden Schwerpunkten ist die JPRS, insbesondere für Schüler, die ein Studium in einem bestimmten Berufsfeld anstreben, eine gute Alternative zu den "normalen" Gymnasien und Mittelschulen. 

Der JPRS-Homeblog

Aktuelle Projekte, Aktionen und News unserer Schule!

Mo

27

Mai

2019

JPRS-Schüler zu Besuch in Yaroslawl

Austauschprojekt mit Russland

 

Zehn Schülerinnen und Schüler der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) starteten kürzlich zum Gegenbesuch bei ihren russischen Austauschschülern, die im Januar zu Besuch in Deutschland gewesen waren. Begleitet wurden sie von ihren Lehrern Dr. Sven-Olaf Krusch und Roman Thomas. Die Kooperation zwischen der JPRS in Friedberg und dem Provincial College in Yaroslawl wird mit Mitteln der Stiftung Deutsch-Russischer-Jugendaustausch unterstützt. Bei minus 12 Grad und trockenem Klima wurden die Schülerinnen und Schüler der JPRS in Yaroslawl von ihren russischen Gastgebern herzlich in Empfang genommen. Yaroslawl ist eine malerische, an der Wolga gelegene Stadt mit viel historischer Bausubstanz.

 

Das Programm knüpfte direkt an die Projektarbeit in Friedberg an und beschäftigte sich mit der Umbruchphase in den 1990er Jahren aus russischer und deutscher Perspektive. So besuchten die Schülerinnen und Schüler die in den 90er Jahren wieder neu eingerichtete protestantische Kirche in Yaroslawl und tauschten sich dort über die Erfahrungen und Startprobleme dieser kleinen, aber stabilen Kirchengemeinde aus. Während des Besuches einer in den 90er Jahren gegründeten Druckerei inklusive Workshop mit dem Firmengründer erfuhren die Jugendlichen viel über die Neuorientierung der Wirtschaft und deren Auswirkung auf die Menschen. Wie schon in Friedberg zeigte sich auch hier, wie bedeutend das Jahrzehnt von 1990 bis 2000 für beide Länder ist. Dies wurde auch durch eine Umfrage erhellt, die die Jugendlichen zuvor in ihrem Familienumfeld durchgeführt hatten.

 

In der Stadtbibliothek von Yaroslawl erarbeiteten die deutschen und russischen Schülerinnen und Schülern in Gruppen aus Quellenmaterial kleine Präsentationen zu markanten Gebäuden der Stadt. Hierbei bot sich auch die Gelegenheit zu einem Gespräch mit der Vertreterin der deutsch-russischen Gemeinde in Yaroslawl. Ergänzt wurden die Exkursionen und Projektarbeiten durch interessante Ausflüge in die schneebedeckte Umgebung.

 

Die jungen Leute haben ihre gemeinsame Zeit sichtlich genossen und es fiel ihnen schwer sich nach sechs reichen Tagen in Yaroslawl zu verabschieden. Mittlerweile haben sich einige schon für weitere Privatbesuche verabredet. JPRS-Schülerin Fabienne Domesle von der BG11c (Berufliches Gymnasium) war von der Reise begeistert: „Man hat neue Orte gesehen und durch unser Studienthema viel über die Geschichte gelernt. Durch solche Möglichkeiten kann man sich schöne Erinnerungen schaffen und viele neue Kontakte knüpfen.“ Dieses für alle Beteiligten erfüllende Projekt besteht mittlerweile seit drei Jahren. Voller Enthusiasmus wird schon an der Umsetzung für die kommenden Jahre gearbeitet.

 

Mo

27

Mai

2019

JPRS-Schüler zu Besuch in Leżajsk

Kooperation mit polnischer Berufsschule

 

Seit diesem Jahr pflegt die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) eine neue Schulkooperation mit der Berufsschule Tadeusz Kościuszko in Leżajsk in Polen. Das Schüleraustauschprogramm wird vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk (DPJW) gefördert und umfasst die Fachbereiche Elektrotechnik, Bäcker und Metzger. Vom 18.-22.3. waren die polnischen Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern zu Besuch in Friedberg an der JPRS gewesen.

 

Kürzlich erfolgte nun der Gegenbesuch in Polen. Beteiligt waren Elektroniker und Elektroanlagenmonteure aus dem 1. Ausbildungsjahr sowie Metzger- und Bäckerlehrlinge aus dem 3. Ausbildungsjahr. Begleitet wurden sie von den Fachlehrern Madlen Krawatzek, Christian Wolf (beide Elektrotechnik), Matthias Zinn (Bäcker) und Holger Buss (Metzger).

 

An der Berufsschule in Leżajsk wurde die Gruppe aus Deutschland herzlich von ihren Gastschülern und den Lehrern Alfreda Grabowska-Błońska, Anna Kochmańska, Jan Jużyniec, Joanna Stępień, Małgorzata Pieniążek und Anna Janiszewska-Celej in Empfang genommen. Leżajsk (Jiddisch: Lyschansk), Ziel von jüdischen wie katholischen Pilgern, hat 14.000 Einwohner und liegt in Südostpolen nahe der Ukraine in der Woiwodschaft Karpatenvorland.

 

Die Gäste waren im Pilgerhaus des Bernhardinerklosters in Leżajsk untergebracht. Das Kloster wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts von Antonio Pellacini erbaut. Hier befindet sich auch die Basilika Maria Verkündigung von 1628 mit der berühmten Barockorgel, eine der schönsten und mit über 6.000 Pfeifen größten Orgeln Europas. Ein besonderes Highlight der Reise war ein exklusives Orgelkonzert, das zu Ehren der Schüler und Lehrer aus Friedberg dargeboten wurde. Neben einer Führung durch Kloster und Basilika stand die Besichtigung des Barockschlosses im nahe gelegenen Łańcut auf dem Programm. Einen ganztägigen Ausflug unternahm die Gruppe nach Krakau und besichtigte dort das Königsschloss Wawel und das jüdische Viertel Kazimierz.

 

In der Berufsschule arbeiteten die Elektrotechniker an der Fertigung und Programmierung einer Kuchensortieranlage. Ergänzt wurde die Projektarbeit durch eine Betriebsbesichtigung bei der Firma BMF Polska, Produzent von Fertigungsanlagen u.a. für VW und Mercedes. Die Bäcker und Metzger wurden von ihren Gastgebern in die polnische Küche eingeführt und stellten unter deren Anleitung typische polnische Produkte für das Osterfest her: polnische Ostersuppe, gefüllte Eier, Hefegebäck. Interessante Einblicke in Produktionsprozesse erhielten die Jugendlichen durch eine Betriebsbesichtigung in dem Gemüseverarbeitenden Betrieb Hortino.

 

Die Schüler aus beiden Ländern hatten viel Freude während der Projektwoche in Polen. Freundschaften wurden vertieft und neue berufliche Fertigkeiten erworben. Die deutschen Jugendlichen lernten Mentalität und Kultur des Nachbarlandes kennen. Enrique Flores-Morales, JPRS-Schüler und angehender Elektroniker für Betriebstechnik, über seine Erfahrungen: „Es war interessant zu sehen, wie die Polen leben und wie es in dem Land aussieht. Die Lebensumstände sind dort wesentlich härter als in Deutschland.“ Nach dem erfolgreichen Einstand der Schulkooperation soll der Kontakt zwischen der JPRS und der polnischen Berufsschule kontinuierlich gepflegt und einmal jährlich ein Schüleraustausch durchgeführt werden.

 

Mi

03

Apr

2019

Berufswahl klischeefrei – Girls‘ Day an der JPRS

Eine grenzenlose Berufsorientierung ist seit vielen Jahren das Ziel des Girls’Day, so auch an der gewerblich-technisch orientierten beruflichen Schule Johann-Philipp-Reis in Friedberg (JPRS). Der Praxistag erweitert für Mädchen ab Klasse 5 die Optionen ihrer beruflichen Zukunft. Sie lernen Ausbildungen und Studienfächer kennen, die immer noch durch Geschlechterklischees geprägt sind.

 

Etwas früher als üblich, nämlich bereits am 28. März 2019, erhielten 16 Mädchen im Alter zwischen 10 und 12 Jahren an der JPRS einen Einblick in die Bereiche Metall- und Elektro-technik. Diese Berufsfelder können als Ausbildungsberufe und als Schwerpunkte in den studienqualifizierenden Schulformen Fachoberschule und Berufliches Gymnasium an der Schule belegt werden.

 

Am Front Office wurden die Mädchen herzlich von Verwaltungsleiterin Claudia Hahn in Empfang genommen. Anschließend erfolgte die Begrüßung durch Schulleiter Nick Szymanski die betreuende Lehrkraft Stefan Crößmann und Dr. Thomas Uchronski, Abteilungsleiter für die Fachoberschule. Den anwesenden Mädchen wurde der Tagesablauf vorgestellt und Wissens-wertes über die Angebote der JPRS vermittelt. Danach wurden die Gruppen für die beiden Angebote „Wir bauen einen Handyhalter mit LED’s“ und „Bauen eines Bionik Minilaufroboters“ eingeteilt und es ging in die Werk- und Fachräume für die Projektarbeit.

 

Dort konnten unter Anleitung der betreuenden Lehrkräfte Madlen Krawatzek (Elektrotechnik) und Volker Rau (Metalltechnik) an den Werkbänken Metall geformt, Kanten geschliffen und Löcher gebohrt werden. Im Elektrofachraum wurde am Minilaufroboter unter Anleitung gelötet und geschraubt. Unterstützt wurden sie hierbei von Schülerinnen und Schülern der Berufsfachschule. Zwischendurch gab es eine wohlverdiente Pause mit Obst, Getränken und leckerem Laugengebäck von Fachlehrer Matthias Zinn aus der Nahrungsabteilung der Schule. Im zweiten Teil des Angebotes wurden die Handyhalter dann in der Elektroabteilung mit farbigen Dioden verschönert und die Miniroboter in Form eines Insektes wurden fertig gebaut und auf dem Flur ausprobiert. Stolz präsentierten alle Beteiligten ihre fertigen Werkstücke beim gemeinsamen Abschlussfoto.

 

Seit 2009 nimmt die JPRS am Girls’Day teil, um Schülerinnen für technische Berufe zu begeistern. Daher ist es selbstverständlich, dass sich an diesem Tag auch immer wieder einige der weiblichen Lehrkräfte, die ca. ein Viertel des Kollegiums bilden und die in einer technischen oder naturwissenschaftlichen Fachrichtung ausgebildet wurden, mit engagieren und den Mädchen aufzeigen, wie viel Spaß die Berufsfelder Handwerk und Technik bereiten können.

Mi

03

Apr

2019

JPRS pflegt neue Partnerschaft mit Berufsschule in Polen

Im Rahmen ihrer internationalen Schulpartnerschaften (u.a. Frankreich und Russland) hat die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg ein neues Schüleraustauschprogramm mit einer Berufsschule in Polen aus der Taufe gehoben. Die Kooperation mit der Zespół Szkół Technicznych Tadeusz Kościuszko in Leżajsk (Woiwodschaft Karpatenvorland) wird vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk gefördert. Letztes Jahr waren Vertreter der JPRS nach Leżajsk gereist, um die ersten Kontakte zu knüpfen. Von Seiten der JPRS organisieren Matthias Zinn und Eva-Maria Hund (Bäcker), Holger Buss und Dieter Blocher (Fleischer). Madlen Krawatzek und Christian Wolf (Elektrotechnik) sowie Dr. Sven Krusch die Schulpartnerschaft.

 

Vom 18.3. bis 22.3. besuchten die polnischen Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen Alfreda Grabowska-Błońska, Anna Kochmańska, Anna Zając und dem Lehrer Jan Jużyniec die JPRS. Untergebracht waren sie im Gästehaus des Klosters Ilbenstadt. Am Montag wurde die polnische Gruppe herzlich von den Lehrern und Auszubildenden der JPRS im Empfang genommen. Beteiligt waren Elektroniker für Betriebstechnik und Elektroanlagenmonteure, Fleischer und Fleischereifachverkäufer sowie Bäcker und Bäckereifachverkäufer.

 

Nach der Begrüßung durch den stellvertretenden Schulleiter Nick Szymanski und den Koordinator für internationale Aktivitäten Ralf von der Fecht begannen die Projektarbeiten. Im Fachbereich Elektrotechnik fertigten die Schüler Modelle von Energiegewinnungsanlagen. Das Projekt wurde ergänzt durch eine Betriebsbesichtigung bei der OVAG. Im Fachbereich Ernährung standen die Fertigung von Backprodukten wie Hefezopf, Brot und Flammkuchen, die Herstellung von Weißwürsten sowie Betriebsbesichtigungen bei den Firmen Hinnerbäcker und Dottenfelder Hof im Mittelpunkt. Die polnischen und deutschen Jugendlichen besichtigen mit ihren Lehrern Friedberg, Bad Nauheim und Frankfurt und unternahmen zahlreiche gemeinsame Freizeitaktivitäten.

 

Die Schülerinnen und Schüler aus beiden Ländern hatten viel Freude während der Projektwoche. Sie haben Freundschaften geschlossen und Neues kennengelernt. Jason Szabo, Auszubildender Bäcker im 3. Ausbildungsjahr bei der Firma Mack (Butzbach), zog folgendes Resümee: „Das Arbeiten zusammen mit den Polen hat mir viel Spaß gemacht. Ich konnte ihnen viel zeigen. Ich freue mich schon sehr auf die Zeit in Polen.“ Und Karol Surma, polnischer Informatikschüler, äußerte über die Woche: „Ich fand es sehr schön in Deutschland. Ich habe interessante Leute in meinem Alter kennengelernt und einen Eindruck von ihren Gedanken und ihrer Kultur bekommen. Ich mochte das Projekt, weil ich viel über Energiegewinnung in Deutschland und Polen gelernt habe.“

 

Nach dem erfolgreichen Einstand des deutsch-polnischen Schüleraustausches werden die Auszubildenden und Lehrer der JPRS vom 31.3. bis 5.4. die Partnerschule in Leżajsk besuchen. Zukünftig soll der Kontakt mit der polnischen Berufsschule kontinuierlich gepflegt und einmal jährlich ein Schüleraustausch durchgeführt werden.

Mi

03

Apr

2019

Ausstellung von Schülerinnen und Schülern im Friedberger Kreishaus

Aktuell werden im Foyer des Kreishauses in Friedberg technische und künstlerische Projektarbeiten von Schülerinnen und Schülern der Fachoberschule (FOS) und des Beruflichen Gymnasiums (BG) der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) ausgestellt. Kürzlich fand die Ausstellungseröffnung unter Anwesenheit des Landrates Jan Weckler statt. Auch zugegen waren der Schulleiter der JPRS Nick Szymanski, die Fachlehrer Dirk Schäfer und Torsten Schöllner aus dem Schwerpunkt Mechatronik des BG, Fachlehrerin Anna Brooke aus dem Schwerpunkt Gestaltung der FOS sowie Thorsten Lux, IT-Beauftragter der JPRS.

 

Nach den Begrüßungsworten des Landrats und des Schulleiters stellten die Schülerinnen und Schülern den Anwesenden ihre Projektarbeiten vor. So finden sich in den Vitrinen im Foyer des Kreishauses technische Modelle und Prototypen des Schwerpunktes Mechatronik der BG12. Zu bewundern sind u.a. ein Transportaufzug, ein Tor für eine Industriehalle, eine Hebebühne, eine Kugelbahn, eine Abfüllanlage und eine Seifenblasen-maschine. Ergänzt werden die Exponate mit Projektbeschreibungen, die die mechanischen und elektrischen Elemente näher erläutern.

 

IT-Experte Thorsten Lux über das Mechatronikprojekt der BG12: „Geplant und umgesetzt wird das Projekt in Gruppen von vier bis fünf Schülern und es geht dabei nicht nur um die technische Leistung. Teamfähigkeit, Projektplanung und Projektdokumentation sind genauso wichtig.“

 

Der zweite Schwerpunkt der Ausstellung im Kreishaus sind künstlerische Arbeiten von Schülerinnen und Schülern der FOS12 mit dem Schwerpunkt Gestaltung. Nach Vorarbeiten, in dessen Verlauf sich die Jugendlichen mit bekannten Skulpturen von der Renaissance bis zur Neuzeit auseinandergesetzt und mit Materialien experimentiert hatten, überlegten sie sich schließlich ein Projektthema und gingen daran, eigene Plastiken und Skulpturen zu schaffen. Hierbei wurden die unterschiedlichsten Materialien wie Gips, Draht, Ton, Keramik, Karton und sogar Seife verwendet. Auf diese Weise entstanden z.B. eine Skulptur aus Seife, dem „Denker“ von Auguste Rodin nachempfunden und eine Skulptur aus Gips, Federn, Acrylfarben inklusive einer Plastikblume.

 

Gestaltungslehrerin Anna Brooke über das Projekt der FOS12: „Die Suche nach dem geeigneten Material war nicht gleich von Anfang an erfolgreich, es galt auch Frustration auszuhalten und dann kreativ nach einer Lösung zu suchen“.

 

Die Ausstellung der Projektarbeiten unserer Schülerinnen und Schülern können Sie ab sofort im Foyer des Kreishauses während der Öffnungszeiten der Kreisverwaltung besuchen: Mo. bis Mi. 8.30-12.30, 13.30-16.00 Uhr, Do. 8.30-12.30, 13.30-18.00 Uhr, Fr. 8.30-12.30 Uhr.

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