Mi

24

Mai

2017

JPRS goes Hightech – neues Elektroauto zu Gast in der KFZ-Werkstatt

Das neue E-Auto, Kfz-Schüler 2. Ausbildungsjahr, 3. von links Uwe Bingel
Das neue E-Auto, Kfz-Schüler 2. Ausbildungsjahr, 3. von links Uwe Bingel

Welche Vor- und Nachteile hat ein Elektroauto gegenüber einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor? Wie ist die Funktionsweise? Wie sehen die Werkstatt-Abläufe aus? Welche Reparaturen erfordert ein E-Auto? Wo sind Gefahrenpunkte und wie sieht die Erste Hilfe aus? Welche Lademöglichkeiten gibt es? Wie kann ich ein Hochvoltsystem abschalten?

 

Diese und viele weitere Fragen ergaben sich im Kfz-Unterricht an der JPRS, als der Typus des E-Autos im Fokus stand. Doch die Schüler des zweiten Kfz-Ausbildungsjahrgangs beschäftigten sich mit diesen Fragen nicht nur theoretisch. Die neuen Herausforderungen wurden mit Hilfe des Elektro-Fahrzeuges des Kfz-Landesverbandes Hessen praxisorientiert geklärt.

 

Höhepunkt des Praxisunterrichts waren Probefahrten mit dem Elektrofahrzeug, um Reichweite und Fahrdynamik am eigenen Leib zu erfahren. Dabei wurden von den Auszubildenden
Verbrauchsberechnungen im Vergleich zum Verbrennungsmotor erstellt. Das „Freischalten“ eines Elektrofahrzeuges wurde an dem Mitsubishi I-Miev geübt. Auch die Gefahren im Zusammenhang mit der 350 Volt Gleichspannung der Hochvoltbatterie wurden besprochen.

 

„Alternative Antriebsmöglichkeiten wie Hybrid- und Elektroantrieb gehören seit 2013 zum Ausbildungsinhalt der Kfz-Mechatroniker“ erläuterte Kfz-Fachlehrer Uwe Bingel, der sich über Weiterbildungen zur Elektrofachkraft für Hochvoltfahrzeuge qualifiziert hat. „Nur geschulte Fachkräfte dürfen und können in Zukunft Reparaturen und Wartungen an Elektrofahrzeugen durchführen“ erklärte Bingel den Auszubildenden.

 

Die Kfz-Auszubildenden zeigten sich begeistert über das E-Auto („Mann, geht der ab!“, „Hört sich an wie 'ne S-Bahn!“, „Bei einigen Supermärkten und Parkhäusern kann man kostenlos tanken!“), nur ein Azubi äußerte Bedenken: „Der ist langweilig, macht keinen Krach und hat nicht mal vernünftige Räder drauf!“

 

Ausbilder und Schüler waren zufrieden über die gelungene Kombination von Theorie und Praxis und die erlebte Erfahrung mit einer neuen, zukünftigen Dimension des Autofahrens. So lautete denn auch das Fazit aller Beteiligten: „Das Elektrofahrzeug ist sicherlich eine ernsthafte Alternative zu einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor“.

Herzlich Willkommen auf der Homepage der JPRS

Die moderne gewerblich technische Berufsschule im Wetteraukreis

Über 100 Lehrkräfte und mehr als 2.000 Schüler in 5 Schulformen

Mit über 100 Lehrkräften, die weit mehr als 2.000 Schüler in 5 Schulformen unterrichten, ist die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) sowohl von der Schülerzahl als auch vom Bildungsangebot eine der größten Berufsschulen im Wetteraukreis. 

 

Das Bildungsangebot der JPRS reicht vom Beruflichen Gymnasium, über die Fachoberschule und die Berufsfachschule, bis zu dem breit gefächerten Angebot der Berufsschule mit über 20 Ausbildungsberufen und der BBV mit ihren Bildungsgängen zur Berufsvorbereitung. Dabei garantieren wir in allen Schulformen die bestmögliche Qualität der Ausbildung unserer Schüler.  

JPRS – Bildung und Ausbildung mit dem besonderen PLUS

Schüler bei der praxisbezogenen Projektarbeit im Schwerpunkt Mechatronik
Schüler bei der praxisbezogenen Projektarbeit im Schwerpunkt Mechatronik

Als besonderes PLUS bieten wir den Schülern der JPRS als Ergänzung zu den regulären Schulabschlüssen (die in Qualität und Ausbildung 1:1 denen einer Regelschule entsprechen), die Wahl eines zusätzlichen Schwerpunkts an. Mit Hilfe des Schwerpunktes in einem von ihnen gewählten Interessensgebiet, werden unsere Schüler auf die Anforderungen des späteren Studiums und/oder Arbeitslebens in diesem Berufsfeld vorbereitet.

 

Mit dem hoch qualifizierten Lehrpersonal im Regelunterricht und den erfahrenen Fachkräften in den berufsvorbereitenden Schwerpunkten ist die JPRS, insbesondere für Schüler, die ein Studium in einem bestimmten Berufsfeld anstreben, eine gute Alternative zu den "normalen" Gymnasien und Mittelschulen. 

Der JPRS-Homeblog

Aktuelle Projekte, Aktionen und News unserer Schule!

Fr

16

Jun

2017

JPRS-Medienzentrum - verlängerte Öffnungszeiten bis zur Buchausgabe

Das JPRS-Medienzentrum bietet bis zur Buchausgabe in der 25. Kalenderwoche verlängerte Nachmittage an folgenden Tagen an:

  • Montag und Dienstag von 07:30 Uhr bis 15:00 Uhr 

An den anderen Tagen bleibt die Öffnungszeit von 07:30 Uhr bis 14:00 Uhr bestehen.

 

Wir freuen uns – wie immer – auf euren Besuch!

Di

23

Mai

2017

Ab 01.08.2017 – Schülerticket Hessen

Die neue persönliche Jahreskarte für alle Schüler und Auszubildende

Ab 01.08.2017 ist es soweit: das hessenweit gültige Schülerticket kommt!

Das Schülerticket Hessen ist die neue persönliche Jahreskarte für Schüler und Auszubildende in Hessen und kostet 365 € pro Jahr. Es startet pünktlich zum neuen Schuljahr am 01.08.2017 und löst die bisherige CleverCard ab. Der Vorverkauf beginnt ab 01.06.2017.

 

Neuerungen:

  • Das Schülerticket Hessen ist jeweils 12 aufeinanderfolgende Monate gültig
  • Günstige Einmalzahlung: 365 € pro Jahr
  • Praktische Ratenzahlung (12 x Abbuchung): 31 € pro Monat = 372 € pro Jahr
  • Das neue hessenweite Schülerticket ist ab 01.08.2017 (bzw. 01.09.; 01.10. usw.) gültig (für 12 aufeinanderfolgende Monate).
  • Erstmals auch als Abo möglich – hier verlängert sich die Gültigkeit um weitere 12 Monate, wenn nicht bis zum 10. des letzten Gültigkeitsmonats gekündigt wird.
  • Schulstempel/Ausbildungsnachweis erst ab dem 18. Geburtstag nötig: Personen bis einschließlich 17 Jahre, die in Hessen wohnen, müssen nur Alter und Wohnort nachweisen. Ist der Wohnort nicht in Hessen, ist eine Schulbescheinigung der hessischen Schule notwendig. Ab 18 Jahren muss zusammen mit dem Bestellschein ein Nachweis der Schule/ausbildende Stelle (jährlich) erbracht werden.
  • Der Umstieg von einer CleverCard/CleverCard kreisweit ist möglich. Dazu muss die „alte“ Card gekündigt werden (evtl. Freimonate entfallen). Der Vertrag für das „neue“ Schülerticket Hessen muss dann direkt im Anschluss beginnen (frühester Laufzeitbeginn ist in diesem Jahr der 01.08.2017 – danach zu jedem 1. des Monats = 01.09. oder 01.10. etc.).
  • Bestellungen müssen bis spätestens zum 10. des Vormonats bei der VGO eingehen – aber bereits heute kann der neue Bestellschein schon für Beginn 01.08. (01.09., 01.10. usw.) bei der VGO abgegeben werden.
  • Der Versand der neuen Chipkarten erfolgt ab Mitte Juli

 

Weitere Details auf der VGO-Homepage

 

Der dort hinterlegte Bestellschein ist online abrufbar bzw. ausfüllbar. Kunden können den ausgefüllten und unterschriebenen Bestellschein einscannen und per Mail an abo@vgo.de, oder per Post an eines der VGO Service Zentren senden bzw. dort abgeben.

Sa

13

Mai

2017

Girlsday an der JPRS

Abwechslungsreicher "Schnuppertag" in die wundervollen Welten von IT & Handwerk

Am diesjährigen Girlsday, erhielten 11 Girls im Alter von 11 bis 13 Jahren die Chance in die attraktiven IT-Berufe und Handwerksberufe der JPRS reinzuschnuppern.

 

Die erste Gruppe mit fünf Girls wurde von der Informatik-Lehrerin Julia Berger über konventionelle Methoden zur Nachrichtenverschlüsselung und deren Bezug zu modernen Computeranwendungen wie dem Onlineshopping aufgeklärt. Anschließend lernten sie mit Robot-Karol eine erste spielerische Programmierumgebung kennen. Zum Abschluss erfuhren sie, wie man LEDs mit dem Arduino-Minicomputer zum Leuchten bringt.

Die zweite Gruppe baute unter Anleitung von Holz-Fachlehrer Norbert Hantl in der JPRS-Holzwerkstatt einen Handy-Liegestuhl. Dabei waren handwerkliche Disziplinen wie bohren, schrauben, leimen und schleifen angesagt. Im Anschluss ging es in die Elektroabteilung, wo die Liegestühle mit einer LED-Beleuchtung ergänzt wurden. Dabei wurden auch Energiemessungen von LED's im Vergleich zu konventionellen Glühlampen durchgeführt. Zum Abschluss der Projekte erhielt die IT-Gruppe einen USB-Stick mit dem Ergebnis ihrer Programmierkünste, während die Handwerks-Gruppe ihre selbstgefertigten Handy-Liegestühle mitnehmen durfte. 

 

Da die Girls nach ihren aufregenden Erlebnissen und Aktivitäten eine Stärkung redlich verdient hatten, passte das von Tanja Rauch (JPRS-Nahrungsabteilung) vorbereitete leckere und gesunde Mittagsbuffet gut in den Plan. Beim anschließenden Schulrundgang präsentierte Stefan Crößmann (Lehrer Elektrotechnik und Organisator Girlsday) den Girls das umfangreiche Bildungsangebot der JPRS.

 

Fazit: Die Girls zeigten sich begeistert vom Aktionstag und von ihrem persönlichen Einblick in die „Männerberufe" der JPRS.

 

Mi

10

Mai

2017

JPRS auf dem Weg zu Partnerschaft mit italienischer Schule

Reise zum Comer See – auf den Spuren des Friedberger Schriftstellers Henry Benrath

Auf Einladung von Mario Berardino (Schulleiter Berufsschule Asso/Dott), machte sich eine Delegation der JPRS unter der Leitung von Holger Gerlach Ende April auf den Weg zum Comer See, um die Möglichkeiten einer neuen Schulpartnerschaft auszuloten. Untergebracht war die JPRS-Delegation in der Friedberger Partnergemeinde Margreglio (Nachbargemeinde von Asso). Jener Gemeinde in der Provinz Como, in die der Friedberger Schriftsteller Henry Benrath 1938 emigriert war; die er 1944 durch sein couragiertes Eintreten vor der Zerstörung durch deutsche Truppen bewahrt hatte, was schließlich zur Städtepartnerschaft von Magréglio mit Friedberg führte. 

 

Partnerschaft mit schulspezifischen und geschichtlichen Schwerpunkten 

Angeregt von konstruktiven Gesprächen mit Schülern, Lehrern und Schulleitung und dem Besuch der Wirkungsstätten von Henry Benrath (unter fachkundiger Führung der Gemeindevertreterin von Margreglio) zeichnete sich ein Projekt ab, in dem sowohl schulspezifische als auch geschichtliche Schwerpunkte mit Blick auf Henry Benrath vereint werden. Zur Konkretisierung der Schulpartnerschaft wurden die Vertreter der italienischen Schule zum Gegenbesuch in Friedberg eingeladen.

Fr

05

Mai

2017

"Aktion junge Fahrer 2017" – die JPRS stand mal wieder Kopf!

Aktionstag zum wichtigen Thema "Unfall-Prävention für junge Autofahrer"

Fotos: Adrian Nestoriuc

Actionreicher JPRS-Aktionstag zur Verbesserung der persönlichen Einschätzung des Sicherheitsrisikos junger Menschen im Straßenverkehr

Ziel des Aktionstages ist die Verbesserung der Einschätzung des persönlichen Sicherheitsrisikos junger Menschen im Straßenverkehr, besonders im Bereich Alkohol und Drogen. Wichtige Risikofaktoren sind das „Nicht angeschnallt sein“ sowie die völlige Selbstüberschätzung. Beinahe täglich werden Notfallmediziner mit schwersten Verkehrsunfällen konfrontiert, bei denen die Unfallverursacher junge Autofahrer zwischen 19 und 21 Jahren sind. Am gut besuchten Aktionstsag "Junge Fahrer" bildeten der Überschlagsimulator und der Gurtschlitten das Warming- up für die Vorträge der Polizei, des Notfallseelsorgers und der Fahrphysik. 

 

Notfallmediziner - das eigene Verhalten analysieren, um Notfälle zu vermeiden

Mit authentischen Unfallbildern und Ausführungen, im Hinblick auf die Rettungseinsätze sowie Schicksale von Opfern und Angehörigen, öffnete der Notfallmediziner Dr. Freier den Blick der Schüler auf ihr eigenes Verhalten. Weiterhin referierte er über die Auswirkung von Alkohol und Drogen sowie daraus resultierende mittel- und langfristige

Schädigungen und Spätfolgen für den menschlichen Körper. Weiterhin informierte er die Schüler, wie sie sich vor unbeabsichtigtem Drogenkonsum, welcher oft in Form von KO- Tropfen erfolgt schützen können, um nicht anschließend Opfer von Gewaltverbrechen zu werden. 

 

Alkohol am Steuer - mit BOB am Steuer sicher nach Hause

Zum Thema Alkohol am Steuer referierte ein Beamter vom Polizeipräsidium Mittelhessen über BOB. Wer ist BOB? BOB ist jene Person in einer Gruppe, die nach Absprache keinen Alkohol trinkt und die Mitfahrer sicher nach Hause bringt.

Mehr Informationen zu BOB:  www.aktion-bob.de 

 

Überschlagsimulator - das optimale Instrument zur Vermittlung des korrekten Verhaltens im Ernstfall 

Info: Nur etwa 30 % aller Unfallfahrzeuge kommen nach einem schweren Crash in der Normallage auf allen vier Rädern zum Stehen. Fragestellung: Wie befreie ich mich aus einem umgestürzten Fahrzeug? Da die wenigsten Schüler über Erfahrungen auf diesem Gebiet verfügen, ist das Wissen über die physikalischen, medizinischen und vor allem psychologischen Hintergründe eines solchen Notfalls sowie die Vermittlung des richtigen Verhaltens im Ernstfall von großer Bedeutung. Der Überschlagsimulator bot den Jugendlichen das optimale Instrument, die Selbstrettung bzw. Rettung Dritter aus Unfallfahrzeugen realistisch zu simulieren. Hier konnten sie sich für Situationen sensibilisieren, in denen Schock, Panik und Orientierungslosigkeit oft zu übereilten und falschen Handlungen führt. 

 

Gurtschlitten – erst gurten, dann spurten!

Auch der Gurtschlitten war nichts für schwache Nerven. Bei der Abfahrt auf dem 2-sitzigen Schlitten hatten die Schüler die Möglichkeit die Wirkung von Sicherheitsgurten bei einer Geschwindigkeit von etwa 11 km/h am eigenen Körper zu erleben. Die Referenten der Verkehrswacht informieren die Benutzer, wie auch die Zuschauer über richtiges Angurten welches lebensrettend ist. 

 

Fahrphysik - Gefahrenpotentiale transparent vermittelt

Beim Vortrag zur Fahrphysik erfuhren die Schüler, wie man Wege und Zeiten im Zusammenhang mit der Fahrgeschwindigkeit sowie Überholwege und Überholzeiten abschätzen und berechnen kann. Sie wurden darüber aufgeklärt, dass das Beschleunigungsverhalten von verschiedenen Faktoren abhängt, Bewegungsenergie ein Gefahrenpotenzial bildet und nicht zuletzt, welche fatalen Auswirkungen ein Frontalcrash selbst bei geringer Geschwindigkeit hat. 

 

Notfallseelsorge – aktive Hilfe in akuten Krisensituationen 

Der Vortrag des Notfallseelsorgers hinterließ bei den Zuhörern tiefe Betroffenheit. Eine Tätigkeit, die sich nicht ausschließlich mit der Betreuung der Opfer sowie deren Angehörigen am Unfallort auseinandersetzt, sondern auch damit, Opfer, Angehörige, Beteiligte und Helfer von Notfällen in der akuten Krisensituation zu beraten und zu stützen. 

Zum Einsatzspektrum eines Notfallseelsorgers gehören weiterhin die psychologische Betreuung der Angehörigen nach traumatischen Ereignissen, wie erfolgloser Reanimation, plötzlichem Kindstod und Suizid sowie die Begleitung der Polizei bei der Überbringung von Todesnachrichten. 

 

Teilnehmende Partner: Verkehrswacht, JPRS- Schulsanitätsdienst, Facharzt für Notfallmedizin und Anästhesie Dr. Birger Freier, Polizeipräsidium Mittelhessen sowie ein Notfallseelsorger.

 

Wir danken allen Beteiligten und Besuchern und hoffen, dass wir mit dem Aktionstag dazu beigetragen haben, unsere Schüler zu sensibilisieren, um diese vor dramatischen Verkehrsunfällen zu schützen.  

Mo

01

Mai

2017

JPRS-Schüler besuchen ehemaliges KZ Mittelbau-Dora in Thüringen

Die Abschlussklassen der Berufsfachschule der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) besuchten zusammen mit ihren Lehrern Klaus Peppler, Daniel Sack, Claudia Schirm und Matthias Anacker für zwei Tage das ehemalige KZ Mittelbau-Dora im Südharz nahe der thüringischen Stadt Nordhausen. Die Exkursion wurde vom Wetteraukreis und von der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung finanziell unterstützt, wofür sich die Schule bei dieser Gelegenheit herzlich bedanken möchte.

 

Auseinandersetzung mit einem dunklen Kapitel der deutschen Vergangenheit

Bewusst hatten die betreuenden Lehrer die Schülerfahrt für zwei Tage geplant, um den teilnehmenden Jugendlichen genügend Zeit für die thematische Auseinandersetzung mit diesem dunklen Kapitel der deutschen Vergangenheit zu ermöglichen. Unter der fachkundigen Führung von Mitarbeitern der Gedenkstätte wurden den Schülern ein Teil des unterirdischen Stollensystems, das Häftlingslager, das Gefängnisgebäude und das Krematorium gezeigt und die Zusammenhänge erklärt. In anschließenden Workshops konnten die Schüler unter Anleitung der Gedenkstättenmitarbeiter die gewonnenen Eindrücke vertiefen.

 

Unmenschliche Lebensbedingungen im KZ Mittelbau-Dora

Die Häftlinge des KZ Mittelbau-Dora mussten ab 1944 unter menschenunwürdigsten Bedingungen in einem unterirdischen Stollensystem die berüchtigte V2-Rakete, d.h. Vergeltungswaffe 2 der Nazis montieren. Etwa jeder dritte der über 60.000 Menschen, die zwischen 1943 und 1945 in das KZ Mittelbau-Dora deportiert wurden, hat nicht überlebt. Die Häftlinge starben an den Folgen der unmenschlichen Zwangsarbeit und den Misshandlungen, wurden erschlagen, auf Todesmärschen erschossen oder als „Arbeitsunfähige“ in die Vernichtungslager gebracht.

 

Erschütternder Dokumentarfilm über die Befreiung des KZ Mittelbau-Dora

Tief erschüttert waren die Schülerinnen und Schüler, als ihnen ein Film vorgeführt wurde, der die Tausenden von den Nazis ermordeten Häftlinge zeigte, so wie die amerikanischen Soldaten sie unmittelbar nach der Befreiung des KZ Mittelbau-Dora vorfanden. In dem Film sah man, wie die toten Häftlinge weggetragen wurden, während andere Soldaten den wenigen überlebenden und völlig entkräfteten Häftlingen zu den Krankenwagen des Roten Kreuzes halfen, weil sie aus eigener Kraft nicht mehr gehen konnten.

 

Rassismus und Antisemitismus durch Aufklärung aktiv entgegentreten

Die JPRS organisiert jedes Jahr Gedenkstättenfahrten zu Stätten des Holocaust und der Naziverbrechen. Ziel dieser Exkursionen ist es, die Schüler vor Ort mit den damaligen Ereignissen zu konfrontieren und dem Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus, der bei vielen Jugendlichen grassiert, durch Information, Aufklärung und Auseinandersetzung aktiv entgegenzutreten.

Do

20

Apr

2017

Artikel über die Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe aus der Frankfurter Rundschau vom 27.03.2017

Di

28

Mär

2017

Impressionen Prüfungszeit

Wir drücken euch die Daumen und wünschen viel viel Glück!!!

Während der Prüfungszeit wird die Jahrgangstufe 13 von farbenfrohen Plakaten zum Thema Abi begleitet, die von Familien und Freunden angefertigt wurden, um ihren Liebsten Glück zu wünschen – die bunten, witzigen und kreativen Plakate sollen die Gymnasiasten motivieren, ein letztes Mal alles zu geben, damit der Ausklang ihrer schulischen Karriere mit einem erfolgreichen Abschluss beim Landesabitur gekrönt wird.

 

Wir drücken allen Schülern in allen Schulformen die Daumen für die anstehenden Prüfungen!!! 

Di

28

Mär

2017

... über den Tellerrand schauen

Pädagogischer Tag 2017 – Thema: außerschulische Lernorte

Fotos: Adrian Nestoriuc

Der diesjährige Pädagogische Tag der JPRS stand unter dem Motto: „Über den Tellerrand schauen – Außerschulische Lernorte für die Schule nutzbar machen!“ Ausgehend von Ideen des Kollegiums hatte die Schulentwicklungsgruppe unter der Leitung von Reinhold Jakobi die Konzeption entwickelt, verschiedene außerschulische Lernorte zu besuchen und deren Nutzen für den Unterricht zu erörtern. Außerschulische Lernorte bedeuten, dass die Schüler das Schulgelände verlassen und der Unterricht an externen, schulisch relevanten Orten stattfindet. Dies ermöglicht, Erfahrungen zu sammeln, die in der Schule so nicht möglich sind. 

 

Nach einem gemeinsamen Frühstück erfolgten die Exkursionen der Projektgruppen zu den außerschulischen Lernorten:

  • Stadtführung durch Friedberg (Projektleitung: Reimund Brendel)
  • Jugendstilführung durch Bad Nauheim (Anne Lehinant)
  • biologisch-landwirtschaftliche Dottenfelder Hof Bad Vilbel (Tobias Bauschke)
  • Moscheebesichtigung in Friedberg (Hilde Sturm und Otto Lomb)
  • Waldschule der JPRS (Klaus Kamm und Thomas Schimonsky)
  • Hochseilgarten Wölfersheim (Holger Gerlach).

 

Am Nachmittag kehrten die Projektgruppen dann zurück in die Schule, um dort gemeinsam zu erörtern, welche Möglichkeiten außerschulische Lernorte als Ergänzung zum Unterricht bieten. Zur praktischen Orientierung für das Kollegium erstellten die Projektgruppen Informationsblätter mit den wichtigsten Angaben zu den außerschulischen Lernorten, wie Öffnungszeiten, Adresse, Anfahrt und Kontakt sowie Einsatzmöglichkeiten im Unterricht.

 

Zum Abschluss des Pädagogischen Tages bat JPRS-Schulleiterin Jutta Tschakert die Lehrkräfte um ein schriftliches Feedback zum Projekttag, welches der JPRS-Schulentwicklungsgruppe als Grundlage dienen soll, um auch im nächsten Jahr wieder ein spannendes und abwechslungsreiches Konzept für den Pädagogischen Tag zu entwickeln.

Di

28

Mär

2017

Gegenbesuch der JPRS-Partnerschule École La Mache aus Lyon

Technikprojekt Outdoor-Möbel Part II: Die Realisation … sägen, hämmern, flexen und biegen bis das Blech kracht!

Ende März kamen 18 französische Schüler der JPRS-Partnerschule École La Mache aus Lyon mit ihren Betreuern Sophie Sayegh (Englischlehrerin) und Eric Bugnet (Fachlehrer Metalltechnik) zum Gegenbesuch nach Friedberg. Nach einer kurzen Schulführung fertigten die französischen Schüler gemeinsam mit ihren deutschen "Kollegen" in der modernisierten JPRS-Metallwerkstatt die Bauteile für ihre Outdoor-Möbel. Stahl wurde gesägt, geflext und geschweißt, Sitzflächen aus witterungsbeständigem Lärchenholz gefräst, geschliffen und mit Leinöl behandelt. Im letzten Arbeitschritt wurden die fertigen Bauteile montiert.

 

Die fertigen Outdoor-Möbel stellten die Schüler dann im Atrium der Schule auf: Sonnenliege, Schaukelliege, Sitzbank und Stehtisch, die seitdem von den Schülern der JPRS in den Pausen gerne und rege genutzt werden. Nach den Sommerferien werden die innovativen Outdoor-Möbel auf dem Schulhof ihren verdienten festen Platz erhalten. Bis dahin sind Besucher herzlich willkommen, die professionell gefertigten Gartenmöbel im Atrium der JPRS zu besichtigen.

 

Neben einer Stadtführung durch Friedberg mit Besichtigung von Burg, Adolfsturm, Mikwe und der Altstadt, standen auch der Besuch der Ausstellung „Dialog im Dunkeln“ im Dialogmuseum in Frankfurt und die Besichtigung des Römerkastells Saalburg auf dem Programm. Zum Abschluss des Gegenbesuchs luden die Gastgeber ihre französischen Gäste zu einer gemeinsamen Grillparty ein.

 

Das deutsch-französische Gemeinschaftsprojekt und ihre anderen Auslandskooperationen wird die JPRS mit viel Engagement weiter betreiben. Der Vorteil für die Schüler: Sie erhalten einen Einblick in die Kultur und das Schulsystem des Gastlandes, können Bekanntschaften und Freundschaften knüpfen, länderübergreifende Projekte realisieren und Spracherfahrungen sammeln.

Eine Übersicht aller JPRS-News finden Sie im:

JPRS-NEWSBLOG