Herzlich Willkommen auf der Homepage der JPRS

Die moderne gewerblich technische Berufsschule im Wetteraukreis

Schüleraufnahme und Einschulung für das Schuljahr 2018/2019

Hier finden Sie/Ihr alle wichtigen Infos und Termine für die Einschulung für das neue Schuljahr.

 

 

 

Mo

30

Apr

2018

JPRS Berufsschule Friedberg – Dein schlauer Weg zum Realschulabschluss! 

Jetzt einen der letzten freien Plätze in unserem Berufsfachschulzweig sichern! Mit dem extra Plus einer berufsvorbereitenden Zusatzqualifikation in einem Schwerpunktfach deiner Wahl!

Die letzten freien Plätze unserer modern ausgestatteten Klassen und Werkstätten warten auf euch!
Die letzten freien Plätze unserer modern ausgestatteten Klassen und Werkstätten warten auf euch!

Einfach Clever! Bei uns erhältst du deinen Abschluss (Mittlerer Bildungsabschluss/Realschulabschluss) mit dem dicken extra PLUS einer praxisorientierten Zusatzqualifikation in einem beruflichen Schwerpunkt deiner Wahl! 


Schwerpunkte:

 

 

Wir haben keine Mühen gescheut und extra für euch einen Blätterkatalog erstellt – mit allen Infos zu BFS/Schwerpunkten. Falls du dann noch mehr über die JPRS erfahren willst, klicke dich einfach durch das Menü unserer Homepage!

Viel Spass beim Surfen! Bis bald in deiner neuen Schule!

PDF-Download - BFS-Infobroschüre und Anmeldeformular

BFS-Infobroschüre
JPRS-BFS__Broschuere_2015_FB.pdf
Adobe Acrobat Dokument 4.3 MB
Anmeldeformular BFS.pdf
Anmeldeformular BFS.pdf
Adobe Acrobat Dokument 656.9 KB

Noch Fragen? … dann nehme mit uns KONTAKT auf.

… du kennst jemanden, der jemanden kennt, der noch nicht das Richtige für seinen Weg in die Zukunft gefunden hat? Dann teile bitte den Artikel. Danke!

Über 100 Lehrkräfte und mehr als 2.000 Schüler in 5 Schulformen

Mit über 100 Lehrkräften, die weit mehr als 2.000 Schüler in 5 Schulformen unterrichten, ist die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) sowohl von der Schülerzahl als auch vom Bildungsangebot eine der größten Berufsschulen im Wetteraukreis. 

 

Das Bildungsangebot der JPRS reicht vom Beruflichen Gymnasium, über die Fachoberschule und die Berufsfachschule, bis zu dem breit gefächerten Angebot der Berufsschule mit über 20 Ausbildungsberufen und der BBV mit ihren Bildungsgängen zur Berufsvorbereitung. Dabei garantieren wir in allen Schulformen die bestmögliche Qualität der Ausbildung unserer Schüler.  

JPRS – Bildung und Ausbildung mit dem besonderen PLUS

Als besonderes PLUS bieten wir den Schülern der JPRS als Ergänzung zu den regulären Schulabschlüssen (die in Qualität und Ausbildung 1:1 denen einer Regelschule entsprechen), die Wahl eines zusätzlichen Schwerpunkts an. Mit Hilfe des Schwerpunktes in einem von ihnen gewählten Interessensgebiet, werden unsere Schüler auf die Anforderungen des späteren Studiums und/oder Arbeitslebens in diesem Berufsfeld vorbereitet.

 

Mit dem hoch qualifizierten Lehrpersonal im Regelunterricht und den erfahrenen Fachkräften in den berufsvorbereitenden Schwerpunkten ist die JPRS, insbesondere für Schüler, die ein Studium in einem bestimmten Berufsfeld anstreben, eine gute Alternative zu den "normalen" Gymnasien und Mittelschulen. 

Der JPRS-Homeblog

Aktuelle Projekte, Aktionen und News unserer Schule!

Mi

20

Jun

2018

Den Mittleren Abschluss erreicht: JPRS verabschiedet Berufsfachschüler

 

An der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg haben 27 Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule (BFS) mit Erfolg die Prüfungen bestanden und damit den Mittleren Bildungsabschluss erreicht.

 

Am Donnerstag, dem 14. Juni 2018, fand im Foyer der Schule die Verabschiedungsfeier für die beiden Abschlussklassen der Berufsfachschule statt. Schulleiterin Jutta Tschakert und Berufsfachschulkoordinator Mirko Wolf begrüßten herzlich die frischgebackenen Absolventinnen und Absolventen, deren Eltern, Verwandten und Freunde sowie das anwesende Lehrerkollegium. Sie gratulierten den Schülerinnen und Schülern zum erfolgreichen Erlangen des Realschulabschlusses, der den Weg öffne für die weitere Bildungslaufbahn, sei es in der schulischen Oberstufe oder in einer Berufsausbildung.

 

Klassenlehrer Klaus Peppler ließ in seiner Rede die zwei Schuljahr in der Berufsfachschule Revue passieren. Es sei eine mit Herausforderungen verbundene schöne Zeit gewesen, in der die Schülerinnen und Schüler sich auf ihren erfolgreichen Abschluss vorbereiten und die Lehrkräfte sie dabei unterstützen konnten. Herr Peppler ermutigte die Schülerinnen und Schülern, sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren. Alle Absolventinnen und Absolventen der Berufsfachschule könnten stolz darauf sein, den Mittleren Abschluss erreicht zu haben, wozu er ihnen herzlich gratulierte.

 

Anschließend überreichten die Klassenlehrer die Abschlusszeugnisse an die Absolventinnen und Absolventen der Berufsfachschule, die im Folgenden aufgeführt sind:

 

BF2A, Schwerpunkte Gestaltung, Körperpflege, Elektrotechnik, Klassenlehrerin Petra Hartmann: Mohammad Dib Amkieh, Philipp Doll, Tim Eppler, Tim Grabinger, Martin Isleib, Robin Karsten, Marvin Maier, Tyrone-Lee Nungesser, Clemens Rieß, Delia Ruprich, Celine Andrea Schweizer, Abid Shafiq, Wilhelm Christopher Spengler, Tamara Stoll, Miriam Zigeit.

 

BF2B, Schwerpunkte Metall, Kfz-Technik, Holztechnik, Klassenlehrer Klaus Peppler: Ugur Tekin Ciftci, Ediz Fikret, Markus Friedrich, Nico Kaiser, Denise König, Meikel Krämer, Emre Sallabas, Sascha Schmalz, Damjan Stamenovic, Aziz Suleiman, Emily Sophie Volp, Tobias Wisotzki.

 

Nach dem offiziellen Teil der Verabschiedung lud Schulleiterin Jutta Tschakert die Gäste zu einem Umtrunk ein. Der Abend klang mit anregenden Gesprächen und Glückwünschen zur bestandenen Mittleren Reife aus. Möglich, dass sich viele der erfolgreichen Berufsfach-schülerinnen und Berufsfachschüler im nächsten Schuljahr wieder in der JPRS einfinden, um eine Berufsausbildung im Handwerk zu absolvieren oder die Fachoberschule bzw. das Berufliche Gymnasium zu besuchen, mit Zielrichtung Fachhochschulreife bzw. Abitur.

Mi

20

Jun

2018

Abiturientinnen und Abiturienten der Johann-Philipp-Reis-Schule 2018

Am Beruflichen Gymnasium der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg haben 66 Schülerinnen und Schüler das Abitur (Allgemeine Hochschulreife) bestanden.

 

Jahrgangsbester Abiturient ist Jacob Rott mit einem Notendurchschnitt von 1,5. Die weiteren Zeugnisbesten Schülerinnen und Schüler sind: Kim Isabell Rolshausen (1,6), Leonie Sophie Adam, Luca Constantin Hahn, Vincent Maurice Malik (jeweils 1,7), Alina Luise Meiß, Pascal Simon Ebert, Konrad Paul Emil Steinhauer (jeweils 1,8), Nico Schweitzer, Thorben Grieger (jeweils 1,9).

 

Die Übergabe der Abiturzeugnisse erfolgte am Freitag, dem 15. Juni 2018, während des Abiturballs im Bürgerhaus in Gambach. Die Abiturientin Kim Rolshausen führte als charmante Moderatorin durch das Programm des Abends. Musikalisch begleitet wurde der Abiturball von der J. P. Rice-Schulband unter der Leitung von Bernd Ritter.

 

In ihrer Begrüßungsrede beglückwünschte Schulleiterin Jutta Tschakert die frisch gebackenen Abiturientinnen und Abiturienten und bedankte sich insbesondere bei Kim Rolshausen und Christin Frank für ihr herausragendes Engagement bei der Organisation des Abiturballs. Frau Tschakert führte den Absolventinnen und Absolventen vor Augen, dass sie in drei Jahren an der JPRS ihr Abitur durch Durchhaltevermögen, Fleiß und festen Willen erreicht haben. Sie erinnerte die jungen Menschen daran, auch weiterhin selbstbestimmt zu entscheiden, in welche Richtung sie sich entwickeln und welche Ziele sie sich setzen wollen und hierbei stets ausdauernd zu sein.

 

Oberstufenleiter Tobias Bauschke drückte in seiner Rede die Hoffnung aus, dass es den Lehrkräften der JPRS gelungen sei, den Schülerinnen und Schülern den Blick über den Tellerrand zu lehren und sie zu motivieren, Probleme eigenständig, kreativ und mutig zu lösen. Er betonte, dass sie mit dem erfolgreichen Abschluss des Beruflichen Gymnasiums und des Schwerpunktfaches bereits einen Vorsprung in dem entsprechenden Studienfach gewonnen hätten. Herr Bauschke richtete den Abiturientinnen und Abiturienten seine Glückwünsche aus und äußerte den Wunsch, dass sie die Johann-Philipp-Reis-Schule und ihre Lehrerinnen und Lehrer in guter Erinnerung behalten werden.

 

Anschließend wurden die Gründungsmitglieder des Schulsanitätsdienstes geehrt: Kim Rolshausen, Konrad Steinhauer, Illie Ploscaru und Tim Schweizerhof.

 

Hauptprogrammpunkte des Abends waren die Überreichung der Abiturzeugnisse durch die Tutorinnen und Tutoren sowie die Ehrung der Zeugnisbesten durch Oberstufenleiter Bauschke. Nachdem der offizielle Teil gegen 23.00 Uhr zu Ende gegangen war, feierten die Abiturientinnen und Abiturienten der JPRS noch lange mit ihren Lehrerinnen und Lehrern und mit ihren Angehörigen den erfolgreichen Abschluss ihrer Schullaufbahn.

 

Im Folgenden sind nun die Absolventinnen und Absolventen aufgeführt, die 2018 erfolgreich das Abitur (Allgemeine Hochschulreife) an der Johann-Philipp-Reis-Schule in Friedberg bestanden haben:

 

BG13a, Tutor Guido Rotter: Annika Diehl, Pascal Simon Ebert, Max Joshua Engelhard, Felix Fleischer, Christoph Ulf Gericke, Thorben Grieger, Celine Hildebrand, Jonas Hinkel, Jan Silas Jäger, Sarah Hella Kupka, Lennart Möller, Tobias Perlitz, Mircea Illie Ploscaru, Konrad Paul Emil Steinhauer

 

BG13b, Tutor Andreas Hinz: Leonie Sophie Adam, Amina Sadiye Alptekin, Marvin Bachmann, Laura Marie Baum, Frederic Beck, Christian Dienst, Jan Niklas Erb, Nicholas Frerichs, Leon Kilb, Christopher Franz Kohl, Philipp Leuschner, Raphael Lilienthal, Daniel Lippmann, Luca Fabiano Losinno, Talisa Christa Mann, Tabea Mayer, Benedikt Röhrig, Jonas Scheuring, Nico Schweitzer, Tim Long Schweizerhof, Hüseyin Ozan Sogancioglu, Jonathan Winterbauer, Hendrik Wolter, Lukas Maximilian Wolters, Felix Zimmermann.

 

BG13c, Tutor Thomas Vollmuth: Victor Michael Clever, Sebastian Mathias Gerner, Paul Lukas Günther, Felix Günther, Luca Constantin Hahn, Sebastian Heyne, Pauline Gisela Gerlinde Hoffmann, Nuria Zoe Hoß, Collin Paul William Kleinert, Simon König, Lukas Hannes Lux, Vincent Maurice Malik, Alina Luise Meiß, Jan Niklas Naulin, Tobias Gerd Pfeiffer, Thomas Röhlich, Kim Isabell Rolshausen, Jacob Rott, Julius Maximilian Sange, Pavel Schreider, Gurwinder Singh, Timothy Smykalla, Tiberius Jean-Baptiste Steinbach, Joshua Ulrich, Pascal Vaupel, Max Werlich, Dominik Wilbert.

 

(Text: Michael Linn; Fotos: Adrian Nestoriuc)

Do

14

Jun

2018

Die Fleischer sind ausgezeichnet!

Urkunde vom hessischen Ministerpräsident für die Fleischerlehrlinge an der Johann-Philipp-Reis-Schule in Friedberg

 

Hohe Anerkennung für die Fleischerlehrlinge an der Johann-Philipp-Reis-Schule in Friedberg. Für Ihre Schüler nahmen die Fachlehrer Holger Buss und Dieter Blocher die Urkunde der Qualitätsprüfung des hessischen Fleischerhandwerks persönlich aus den Händen vom hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier entgegen. Der war eigens nach Korbach gekommen, um im Rahmen des Hessentags 2018 auf dem Stand der Fleischerinnung Waldeck-Frankenberg die Urkunden und Pokale an die teilnehmenden Betriebe und Schulen zu überreichen. Dabei lobte er die Initiative der hessischen Fleischer, sich eigenen Qualitätskontrollen zu unterwerfen. Er sei stolz, solche Spitzenprodukte des hessischen Fleischerhandwerks auszeichnen zu dürfen.

 

Do

14

Jun

2018

JPRS-Schüler mit Schwerpunkt Bautechnik besichtigen Rinn Beton- und Naturstein

Kürzlich besichtigte die Jahrgangsstufe 11 der Fachoberschule (FOS) Bautechnik der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg die Firma Rinn Beton- und Naturstein in Heuchelheim. Klassenlehrer Roland Weinbrenner, der die Exkursion leitete, wollte es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, dass sie die im theoretischen Schwerpunkt-Unterricht erlernten Grundkenntnisse über Beton auch in der konkreten Anwendung erfahren. Dafür bot der Besuch bei der Firma Rinn mit ihren vielfältigen Produkten für den Garten- und Landschaftsbau sowie für öffentliche Räume wie Straßen, Wege und Plätze die besten Rahmenbedingungen.

 

So startete der Tag direkt mit der Werksbesichtigung. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler völlig neue Eindrücke sammeln, da sie noch keine Erfahrungen auf dem Gebiet der industriellen Produktion von Beton- und Natursteinen hatten. Terrassenplatten und diverse Sonderbauteile waren in der Herstellung zu sehen, die mit unterschiedlichen Oberflächenbearbeitungen und Oberflächenbeschichtungen ausgestattet wurden. Dabei wurden einige interessierte Fragen gestellt, da erlerntes Grundwissen aus dem Unterricht in der Realität plötzlich wesentlich vielseitiger erschien.

 

Danach stand das Forum für Anwendungstechnik auf dem Programm. Dort wurde mittels Nachbauten von unterschiedlichen Baustellensituationen der Unterbau von Pflasterflächen, Blockstufen, Bordsteinen eines Bürgersteiges etc. dargestellt und Einbaufehler besprochen. Der Sieblinie des Splitts kommt hier eine hohe Bedeutung zu. Als weitere Station bekamen die Jugendlichen einen Einblick in die Arbeit des Labors, wo hergestellte Produkte auf ihre Qualität geprüft und neue Produktideen in Form von Prototypen hergestellt werden.

 

Nach dem Mittagessen, zu dem die Firma Rinn die Schülerinnen und Schüler der JPRS eingeladen hatte, ging es frisch gestärkt in den Ideengarten. Dort konnten die Besucher aus Friedberg alle von Rinn produzierten Bauteile im eingebauten Zustand betrachten. Flächen mit unterschiedlichen Pflaster- oder Plattenbelägen, Treppen, Palisaden, Mauern, Lichteffekte und vieles mehr konnten nun mit einem anderen Blick wahrgenommen werden. Gleichzeitig gab es Wissenswertes über berufliche Werdegänge und Einsatzgebiete einzelner Mitarbeiter der Firma, was den Fachoberschülern vielerlei Anregungen im Hinblick auf ihre zukünftige Berufswahl gab. Die Schülerin Annabell Schneider zog ein positives Fazit der Firmenbesichtigung: „Es war interessant zu sehen, was letztendlich alles hinter dem Endprodukt steht.“

 

Mi

13

Jun

2018

Fotografische Arbeiten auf dem jüdischen Friedhof

Schülerinnen und Schüler der JPRS-Schule setzen sich mit jüdischer Bestattungskultur auseinander 

 

In einem ungewöhnlichen Projekt besuchten Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule Gestaltung der JPRS-Schule in Friedberg zusammen mit ihren Lehrern für Gestaltung und Religion den neueren jüdischen Friedhof in Bad Nauheim, um sich mit der jüdischen Bestattungskultur sowohl unter geschichtlichem, religiösem, vor allem aber auch unter künstlerischem Aspekt auseinanderzusetzen.  

Nachdem die Schüler sich im Gestaltungsschwerpunkt mit der Fotografie beschäftigt hatten, sollten die erworbenen Kenntnisse auf dem jüdischen Friedhof umgesetzt werden  – die jüdische Gemeinde hatte dankenswerter Weise im Vorfeld die Erlaubnis zu diesem Vorhaben gegeben.  Die Fotografien wurden dann im Fach Mediengestaltung analysiert, bearbeitet und ausgewählt und sollen, so die Idee des Projektes, Teil einer Gesamtdokumentation des neueren jüdischen Friedhofes von Bad Nauheim werden, eingeschlossen einer Übersetzung der Grabsteine.  

Ausgestattet mit einem Lageplan dieses 1902 eröffneten Friedhofes und einem Verzeichnis des hebräischen „Alefbets“ samt Auflistung der Zahlen wurden den Schülerinnen und Schülern zunächst die Besonderheit eines jüdischen Friedhofes, typische Merkmale jüdischer Grabsteine und ihrer hebräischen Inschriften erklärt, aber auch geschichtliche Hintergrundinformation anhand der Inschriften  besonders zu den Grabsteinen gegeben, die in der Zeit des Nationalsozialismus errichtet wurden. 

Die Schülerinnen und Schüler lernten, dass jüdischen Verstorbenen die Unversehrtheit der Gräber  gesichert ist  und diese, im Unterschied etwa zu christlichen Gräbern, dementsprechend auch als Dauerbesitz erworben werden; dass kein Prunk, kein Schmuck auf den Gräbern zu finden ist, weil dadurch die Gleichheit aller Menschen im Tod dokumentiert werden soll. Steine und nicht etwa Blumen auf Gräbern als Zeichen des Gedenkens niederzulegen, der Brauch, dass männliche Besucher  eine Kopfbedeckung an allen Plätzen zu tragen sollen, an denen Juden beten – auch diese neuen Informationen förderten die interkulturelle Kompetenz der Schülerinnen und Schüler.

Interessant war für viele Schülerinnen und Schüler auch die Vielfalt der Herkunft der Verstorbenen. So sind auf diesem Friedhof Juden mit russischen, ukrainischen, polnischen, niederländischen, rumänischen, ja sogar südafrikanischen Wurzeln bestattet, einige davon verstorben im Rahmen ihres Kuraufenthaltes in Bad Nauheim. 

In ihrer schriftlichen Analyse des Besuches hoben die Schüler u.a. hervor, man habe sich durch diesen Besuch gewissermaßen automatisch mit  der jüdischen Kultur auseinandergesetzt, aber auch, dass man zum Nachdenken über den Holocaust und den gegenwärtig sich verbreitenden Antisemitismus auf eine „friedliche“ Weise angeregt wurde. Eine Schülerin hob hervor, man habe durch das Reinigen mancher Grabsteine die Erinnerung an die Verstorbenen ein kleines Stück aufrechterhalten und so  etwas Gutes  habe vollbringen können.

 

Eine Übersicht aller JPRS-News finden Sie im:

JPRS-NEWSBLOG