Herzlich Willkommen auf der Homepage der JPRS

Die moderne gewerblich-technische Berufsschule im Wetteraukreis

Mo

17

Feb

2020

JPRS Fachoberschule (FOS) Infoabend 19:00 Uhr am 19.02.2020

JPRS - die optimale Verknüpfung von Theorie und Praxis in der Schulbildung!

Infoveranstaltung für interessierte Schülerinnen/Schüler und deren Eltern/Erziehungsberechtigte

 

Raum A09

 

Bitte den Haupteingang der JPRS verwenden und der Beschilderung zum Raum A09 folgen:

Im Wingert 5

61169 Friedberg

Di

11

Feb

2020

Tim Meibaum ist neuer stellvertretender Schulleiter der JPRS

Liebe Schulgemeinde,

 

seit dem 1.2.2020 ist Tim Meibaum der neue stellvertretende Schulleiter der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) und somit beauftragt mit den Dienstobliegenheiten als ständiger Vertreter des Schulleiters Nick Szymanski.

 

Am Montag, dem 3.2., stellte sich Herr Meibaum dem Lehrerkollegium der JPRS im Lehrerzimmer vor. Schulleiter Nick Szymanski begrüßte die Lehrkräfte und hieß den neuen stellvertretenden Schulleiter herzlich an der JPRS willkommen. Herr Meibaum bedankte sich für den freundlichen Empfang. Er freue sich sehr auf die neue Aufgabe und die Zusammenarbeit mit dem Lehrerkollegium der JPRS.

 

Wir gratulieren Herrn Meibaum herzlich zu seiner neuen Funktion!

So

09

Feb

2020

„Finde deine Möglichkeiten“: Tag der offenen Tür 2020 an der JPRS

Am Freitag, dem 7.2.20, lud die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg unter dem Motto „Finde deine Möglichkeiten“ zum Tag der offenen Tür ein. Schulklassen sowie Jugendliche mit ihren Eltern besuchten die Schule, um sich über die Bildungsangebote der JPRS mit den Schulformen Berufliches Gymnasium, Fachoberschule, Berufsfachschule, Berufsschule, Berufsvorbereitung und Intea für jugendliche Flüchtlinge zu informieren. Der Schulleiter Nick Szymanski begrüßte die prominenten Gäste zu einem Rundgang, darunter der Friedberger Bürgermeister Dirk Antkowiak, Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender, Stadtrat Gerhard Bohl, Landesinnungsmeister Metall Alexander Repp und Matthias Fritzel von der Kreishandwerkerschaft des Wetteraukreises.

 

Im Foyer und in den Fluren konnten die Gäste mit den Ausstellern ins Gespräch kommen. Renommierte Unternehmen und Bildungseinrichtungen stellten sich mit ihren Angeboten zu Berufsausbildung, Dualem Studium, beruflicher Karriere und Weiterbildung als potenzielle Ausbilder und Arbeitgeber vor. Bastian Rauh und Marcell Büttner von der Berufsfeuerwehr Frankfurt freuten sich über die sehr gute Resonanz auf ihren Infostand und die vielen Beratungsgespräche mit interessierten Jugendlichen und deren Eltern. Im Mittelpunkt stand die für Schüler maßgeschneiderte IHK-Ausbildung zum Werksfeuerwehrmann. Das Angebot im Foyer wurde ergänzt durch Fachvorträge der Aussteller. Die Schule informierte in Vorträgen über ihre studienqualifizierenden Schulformen Berufliches Gymnasium und Fachoberschule.

 

In einem Rundgang durch das Schulgebäude lernten die Besucher das umfassende Angebot der JPRS und die vielfältigen beruflichen Schwerpunkte kennen wie Bautechnik, Informatik, Mechatronik, Gestaltung, Wirtschaft, Kfz-Technik, Elektrotechnik, Holztechnik, Metalltechnik, Bäcker, Fleischer, Körperpflege u.v.m.. Lehrer und Schüler informierten über Berufsfelder, Schülerprojekte und Schulkooperationen und banden die Gäste durch Mitmachaktionen mit ein.

 

Die Berufsfelder Holztechnik und Bautechnik stellten sich mit ihren Ausbildungsberufen vor. Die Tischlerauszubildenden zeigten den Besuchern ihre handwerklichen Fertigkeiten anhand der Herstellung von Messerblöcken, Frühstücksbrettchen und „Soma“-Würfeln. Tischlerin Lena Jürgens und Tischler Lukas Sigel, beide im 3. Lehrjahr, freuten sich über das Interesse der Gäste, denen sie ihre Freude an der Arbeit mit dem Werkstoff Holz vermitteln konnten. Die Dachdeckerauszubildenden Tim Nürnberger und Jakob Möser demonstrierten anhand eines Modelles die Schuppendeckung am Dach und wie man mit den Werkzeugen Haubrücke und Schieferhammer passgenau die Schiefersteine behaut. Lorant Berisha und Enno Kriep besuchen an der JPRS die Berufsschule im ersten Jahr und machen beiden eine Ausbildung zum Holz- und Bautenschützer. Am Tag der offenen Tür informierten sie über die beruflichen Tätigkeiten wie Betonsanierung, Kellerabdichtung, Bekämpfung von Schädlingen, Pilzen und Schwämmen.

 

Der Schwerpunkt Gestaltung in der Fachoberschule (FOS) hatte sich im Unterricht mit den Themen Umwelt- und Tierschutz sowie Meeresverschmutzung beschäftigt und dies kreativ in eindrucksvollen künstlerischen Installationen umgesetzt. Die Schülerinnen und Schüler stellten aus Draht und Kupferstäben das Modell eines Wals her und befestigten an dem Wal Getränke- und Konservendosen, um die Bedrohung dieser Tierart zu veranschaulichen. Sehr beindruckt waren die Besucher auch von einer weiteren Installation: Hier hatte eine Projektgruppe auf eine große Spanplatte den Meeresgrund gemalt und ein Fischernetz über die Platte gespannt. Im Netz gefangen waren mehrere lebensecht wirkende Meeresschildkröten, die die Jugendlichen dreidimensional aus Gips, Pappmache und Naturfarben modelliert hatten.

 

Ein Highlight in der Metallwerkstatt war der moderne 3D-Drucker, der im Schwerpunkt Mechatronik des Beruflichen Gymnasiums (BG) im Einsatz ist. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 demonstrierten unter Anleitung ihrer Lehrer den Gästen die einzelnen Schritte von der virtuellen Modellerstellung mithilfe des sog. CAD-Programm bis zum dreidimensionalen Endprodukt aus Kunststoff – ein Einkaufswagenchip mit JPRS-Logo, den die Besucher als kleines Mitbringsel mitnehmen konnten. Im Physik-Unterrichtsraum erklärten die BG-Schüler Felix Möcks und Florian Möcks den Besuchern anhand von Versuchen und Aufbauten allgemeinverständlich die Welt der Physik, z.B. wie man aus den Bestandteilen Batterie, Schraube, Magnet und Kabel den „einfachsten Elektromotor der Welt“ herstellt.

 

Starker Besucherandrang herrschte auch im Friseursalon des Berufsfeldes Körperpflege, der dieses Jahr unter dem Motto „Wir machen dich schön“ stand. Die Friseurinnen und Friseur im dritten Ausbildungsjahr verwöhnten die Besucher mit professionellen Dienstleistungen wie Haarschnitte, Glätten und Locken der Haare, Flecht- und Hochsteckfrisuren, Maniküre und Refresh-Make-Up. Der Auszubildende Sercan Yücesan freute sich über das große Interesse der Gäste, die sich während des Haareschneidens über die Ausbildung und die Tätigkeiten der Lehrlinge informierten.

 

Eine Pause vom Rundgang konnten sich die Besucher im Berufsfeld Nahrung bei den Bäckern und Fleischern gönnen, die selbst hergestellte Back-, Wurst- und Fleischwaren anboten. Highlights waren vegane, vegetarische und fleischige Wraps sowie Fleischkäse, Rinds- und Weißwurst. Die Gymnasiasten im Fach Spanisch verwöhnten die Gäste mit selbstgemachten spanischen Spezialitäten wie Empanadas, Tortillas und Magdalenas. Neben dem kulinarischen gab es für die Gäste auch musikalischen Genuss, den die JPRS-Schulband unter der Leitung von Baulehrer und Leadgitarrist Bernd Ritter bot. Zur Band gehören: Philip Kari (E-Gitarre), Rene Amoah (Bassgitarre), Konrad Steinhauer (Keyboard), Janik Will (Schlagzeug), Nico Warmuth, Hannah Theis und Leah-Sophie Reitmann (Gesang).

 

Der JPRS-Schüler Mohamed Tajjiouti von der Gymnasialklasse BG11b zog ein positives Fazit zum Tag der offenen Tür an der JPRS: „Ich fand den Tag sehr interessant und gut gestaltet. Mir hat sehr gefallen, dass die verschiedensten Firmen sich vorgestellt haben und auch einen Vortrag gehalten haben. Als Schüler war es eine gute Möglichkeit einen Praktikumsplatz zu finden, oder auch um zu schauen, was man nach der Schule machen kann. Die Präsentationen der einzelnen Firmen waren super, und man hat vieles über die Unternehmen erfahren. Auch die einzelnen Stände waren gut gestaltet, und man konnte mit höflichen und erfahrenen Fachleuten Gespräche führen.“

Über 100 Lehrkräfte und mehr als 2.000 Schüler in 5 Schulformen

Mit über 100 Lehrkräften, die weit mehr als 2.000 Schüler in 5 Schulformen unterrichten, ist die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) sowohl von der Schülerzahl als auch vom Bildungsangebot eine der größten Berufsschulen im Wetteraukreis. 

 

Das Bildungsangebot der JPRS reicht vom Beruflichen Gymnasium, über die Fachoberschule und die Berufsfachschule, bis zu dem breit gefächerten Angebot der Berufsschule mit über 20 Ausbildungsberufen und der BBV mit ihren Bildungsgängen zur Berufsvorbereitung. Dabei garantieren wir in allen Schulformen die bestmögliche Qualität der Ausbildung unserer Schüler.  

JPRS – Bildung und Ausbildung mit dem besonderen PLUS

Als besonderes PLUS bieten wir den Schülern der JPRS als Ergänzung zu den regulären Schulabschlüssen (die in Qualität und Ausbildung 1:1 denen einer Regelschule entsprechen), die Wahl eines zusätzlichen Schwerpunkts an. Mit Hilfe des Schwerpunktes in einem von ihnen gewählten Interessensgebiet, werden unsere Schüler auf die Anforderungen des späteren Studiums und/oder Arbeitslebens in diesem Berufsfeld vorbereitet.

 

Mit dem hoch qualifizierten Lehrpersonal im Regelunterricht und den erfahrenen Fachkräften in den berufsvorbereitenden Schwerpunkten ist die JPRS, insbesondere für Schüler, die ein Studium in einem bestimmten Berufsfeld anstreben, eine gute Alternative zu den "normalen" Gymnasien und Mittelschulen. 

Der JPRS-Homeblog

Aktuelle Projekte, Aktionen und News unserer Schule!

Di

11

Feb

2020

JPRS-Schüler organisieren Spendenaktion im Kampf gegen AIDS

Jugend gegen AIDS e. V. (JgA) ist ein von Jugendlichen organisierter Verein, der sich im Kampf gegen HIV und AIDS engagiert. Ein wichtiger Baustein sind Aufklärungskampagnen mit dem Prinzip „peer to peer“ (Gleichaltrige informieren Gleichaltrige). Auf dieser Idee aufbauend hat sich die Berufsfachschulklasse BFS1c der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg mit den Themen HIV und AIDS beschäftigt und u.a. die Infektionsambulanz der Universitätsklinik Frankfurt (Haus 68) mit dem Schwerpunkt HIV besucht. Organisiert und betreut wurde das Projekt von der Klassenlehrerin Eileen Jost und der Schulsozialarbeiterin Daniela Völker.

 

Alle Vorbereitungen mündeten in eine Aufklärungs- und Spendenaktion am 13.12.19. Auf der Grundlage des durch den Unterricht und die Exkursion erworbenen Wissens gestalteten die Schülerinnen und Schüler eine Plakatwand mit wichtigen Informationen für den Aktionstag. Die Jugendlichen übernahmen mit viel Engagement zusätzliche Aufgaben, zum Beispiel bereiteten sie Flyer und kleine Plakate vor, um auf den Infotag hinzuweisen. Dabei konnten sie ihr Know-how aus dem beruflichen Schwerpunkt Farb- und Raumgestaltung mit einbringen. Ein Schüler bastelte eine große AIDS-Schleife, das weltweite Symbol der Solidarität mit HIV-Infizierten und AIDS-Kranken. Die Bäckereiabteilung der JPRS stellte Gebäck in Form von AIDS-Schleifen her.

 

Während des AIDS-Aktionstages am 13.12. informierten die Berufsfachschüler im Foyer der JPRS die interessierten Schüler und Lehrer über die Themen AIDS und HIV. Dabei konnten sie auf ihr vorbereitetes Infomaterial und das erworbene Wissen zurückgreifen. Sie boten das Gebäck an und verteilten Aufklärungsmaterialien und kostenlose Kondome vom Verein Jugend gegen AIDS und von der Kampagne „liebesleben“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Der Spendenerlös des Aktionstages ging an den Verein Jugend gegen AIDS e.V..

 

Zum Abschluss des Unterrichtsprojekts stellte sich ein von der Krankheit Betroffener am 18.12. den Fragen der Berufsfachschülerinnen und -schüler. Für ihn ist es besonders wichtig, im Rahmen seines ehrenamtlichen Engagements u.a. bei der Frankfurter Aidshilfe Jugendlichen seine Lebensgeschichte zu erzählen, um damit das Thema in den Köpfen zu verankern. Nur durch Aufklärung können bewusste Entscheidungen von jedem Einzelnen getroffen werden.

 

Die Rückmeldung der Schülerinnen und Schüler zu dem AIDS-Aufklärungsprojekt war durchweg positiv. Insbesondere die abwechslungsreiche Gestaltung des Projekts mit seinen verschiedenen Phasen ermöglichte eine Beschäftigung mit der Thematik von vielen Seiten. Diese intensive Betrachtung hat die Sensibilität der Jugendlichen im Umgang mit dem Themen AIDS und HIV und der eigenen Verantwortung gestärkt. Das Fazit für die Schülerinnen und Schüler: Die Problematik geht nach wie vor jeden etwas an, und die Verantwortung für die eigene Gesundheit und den Schutz trägt jeder selbst.

 

Mo

13

Jan

2020

Die JPRS in China!

Schüleraustauschfahrt nach China vom 09. – 23.10.2019

 

Die Johann-Philipp-Reis-Schule bietet in Zusammenarbeit mit Fr. Pu-Kleene einen jährlich stattfindenden Schüleraustausch mit mehreren Schulen im südchinesischen Tangxia (Stadtteil von Dongguan eine über 8 Millionen Einwohner zählende Stadt in der Provinz Guangdong) an. 

In den ersten 10 Tagen waren wir Gäste bei unseren Partnerschulen in Dongguan/Tangxia und wohnten bei den Gasteltern. In den letzten vier Tagen wurde die chinesische Hauptstadt Beijing (Peking) mit ihren Sehenswürdigkeiten besucht.

Ziel des Schüleraustausches ist, unseren Schülerinnen und Schülern einen Einblick in politische, gesellschaftliche, kulturelle und ökonomische Strukturen des Gastlandes zu vermitteln und die interkulturelle Kommunikation zu fördern. Es trägt auch dazu bei, die sprachliche, soziale und interkulturelle Kompetenz zu entwickeln und zu erweitern.

Die Schülerinnen und Schüler erarbeiteten Präsentationen in englischer Sprache und stellten Land und Leute sowie das deutsche Schulsystem vor. In China nahmen die Schülerinnen und Schüler – neben dem allgemeinbildenden Unterricht – an Unterrichtsprojekten teil (Einführung in traditionelle chinesische Malerei und Musik, Töpfern und Kalligraphie, sowie in die Sportarten Kung Fu, Basketball, Tischtennis, Fußball). Die Schülerinnen und Schüler erweiterten ihre Methodenkompetenz durch die Anwendung moderner Lerntechniken für eigenverantwortliches und handlungsorientiertes Arbeiten. 

Das gesamte Projekt wurde in den Sprachen Englisch, Chinesisch und Deutsch durchgeführt.

Mo

16

Dez

2019

Jugend gegen AIDS

Schüler der JPRS klären über HIV-Erkrankung auf

 

In einem fächerübergreifenden Projekt hat sich die Berufsfachschulklasse 10BF1c der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg mit dem Themenkomplex HIV und AIDS beschäftigt. Ausgangspunkt waren der Weltaidstag am 1.12. und eine Kooperation mit dem Verein „Jugend gegen Aids“. Unter der Federführung der Lehrerin Eileen Jost informierten sich die Schülerinnen und Schüler im Deutsch- und im Naturwissenschaftsunterricht in Kleingruppen zu verschiedenen Aspekten der Thematik, wie z.B.: Immunsystem, Immunschwäche, Krankheitserreger im Allgemeinen, HIV-Erreger, AIDS-Erkrankung. Pädagogisch begleitet wurde das Schülerprojekt von der JPRS-Sozialarbeiterin Daniela Völker.

 

Eine Projektgruppe von sechs Schülerinnen und Schülern besuchte am Donnerstag, 5.12. unter Begleitung von Frau Jost, Frau Völker und Klassenlehrer Dr. Sven-Olaf Krusch die Infektionsambulanz der Universitätsklinik Frankfurt am Main (Haus 68) mit dem Schwerpunkt HIV. Mit einem im Unterricht vorbereiteten Fragenkatalog im Gepäck erschienen sie zum Gesprächstermin mit dem Stationsleiter Peter Fleckenstein. Bereits im gemütlich gestalteten Warteraum der Ambulanz wurde klar, dass dies eine besondere Station ist und die Aufenthalte hier auch länger dauern können.

 

Stationsleiter Fleckenstein beantwortete geduldig und sensibel die Fragen der Jugendlichen. Erschreckend war seine Aussage, dass durch die gute medikamentöse Behandlung der AIDS-Erkrankung (sog. antiretrovirale Therapie) die Prävention nicht mehr greift. Die Zahlen der jährlichen Neuinfektionen würden nach seiner Aussage wieder steigen. Verbessert habe sich, dass HIV-Erkrankte vor Jahren noch zwischen 15-30 Tabletten pro Tag einnehmen mussten, heute sei es „nur“ noch eine Tablette pro Tag. Das Gespräch zwischen Herrn Fleckenstein und der Schülergruppe machte auch deutlich, dass HIV und AIDS Themen sind, die uns alle betreffen, insbesondere aber auch heranwachsende Schülerinnen und Schüler. Mit ihren gut vorbereiteten Fragen zeigten die JPRS-Schüler, dass sie sich interessiert, diskret und respektvoll mit dem Thema auseinandergesetzt hatten.

 

Zum Abschluss ihrer vorbereitenden Recherchen erstellten die Jugendlichen Flyer und Plakate, mit denen sie in der Schule Werbung für ihren AIDS-Informationsstand machten. Am 13.12. wird die Berufsfachschulklasse 10BF1c an ihrem Infostand im Foyer der Schule über den HIV-Erreger, die AIDS-Erkrankung und über das Haus 68 (HIV-Center) der Uniklinik Frankfurt informieren. Die Schülerinnen und Schüler werden dann an die Mitschüler, Lehrkräfte und Gäste der Schule Aidsschleifen verteilen und Gebäck in Form von Aidsschleifen anbieten. Der Spendenerlös geht zugunsten des Vereins Jugend gegen AIDS e.V. (www.jugend-gegen-aids.de).

Mo

16

Dez

2019

JPRS-Berufsschüler Tim Nürnberger ist Lehrling des Monats November

Seit 1999 kürt die Handwerkskammer Wiesbaden monatlich unter allen Auszubildenden im Kammerbezirk den Lehrling des Monats. Die besondere Aktion steht unter dem Motto „Ausgezeichnete Lehrlinge auszeichnen“. Auf diesem Wege wurden bisher bereits 251 Auszubildende geehrt, darunter auch immer wieder Berufsschüler an der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg.

 

Die Dachdeckerlehrlinge im 3. Ausbildungsjahr staunten nicht schlecht, als am 12.12. JPRS-Schulleiter Nick Szymanski zusammen mit Sandra Betz, Abteilungsleiterin Berufsschule, ihren Unterricht besuchten. Klassenlehrer Roland Weinbrenner war natürlich eingeweiht. Die Schulleitung kam, um einem seiner Berufsschüler zu gratulieren: Tim Nürnberger war Anfang Dezember von der Handwerkskammer Wiesbaden als Lehrling des Monats November ausgezeichnet worden.

 

Schulleiter Szymanski und Abteilungsleiterin Betz gratulierten Tim Nürnberger herzlich zu seinem Erfolg. Sie seien sehr stolz darauf, dass der angehende Dachdeckerlehrling von der Handwerkskammer Wiesbaden ausgezeichnet wurde. Er gebe mit seiner Leistung ein Vorbild für alle anderen Berufsschüler. Als Ehrung von Seiten der JPRS überreichte Schulleiter Szymanski dem Auszubildenden ein Geschenk. Tim Nürnberger freute sich sehr über das Geschenk und die Glückwünsche. Er empfinde es als eine große Ehre, den Schulleiter in diesem Rahmen kennenlernen zu dürfen.

 

Nach seinem Abitur begann der 22-Jährige im August 2017 eine Dachdeckerlehre bei der Firma Breitwieser Bedachungen Inh. Christian Schmitz in Niddatal. Aufgrund seiner Zuverlässigkeit, selbstständigen Arbeitsweise, seines fachlichen Könnens und Engagements für den Betrieb hatte der Inhaber Christian Schmitz, Meister im Dachdeckerhandwerk, seinen Auszubildenden bei der Handwerkskammer Wiesbaden als Lehrling des Monats vorgeschlagen. Die von der Kammer vorgegebenen Kriterien wie Verantwortungsgefühl, Zuverlässigkeit, Belastbarkeit, Konzentrationsfähigkeit, Freundlichkeit und fachliche Kompetenz erfüllte Tim Nürnberger mit Bestbewertungen. Auch Klassenlehrer Weinbrenner lobte seinen Schüler, der sich von Anfang an engagiert im Berufsschulunterricht zeigte und sehr gute Noten habe.

 

Im Juni 2020 wird Tim Nürnberger seine Gesellenprüfung ablegen. Für ihn steht es außer Frage, dass er den Beruf des Dachdeckers, der ihm viel Spaß mache, weiterverfolgen möchte. Im Betrieb von Christian Schmitz will er weiter Berufserfahrung sammeln, um sein nächstes Ziel, die Meisterprüfung, anzugehen. Die Schulgemeinschaft der JPRS freut sich sehr über die Auszeichnung des Berufsschülers Tim Nürnberger zum Lehrling des Monats.

 

Mi

04

Dez

2019

Lehrkräfte bilden sich weiter

Pädagogischer Tag an der JPRS

 

Am 2.12.19 veranstaltete die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg den Pädagogischen Tag, bei dem die Lehrerinnen und Lehrer der JPRS die Möglichkeit haben sich mit aktuellen Themen der Pädagogik, Didaktik und Methodik auseinanderzusetzen. Für das Gelingen des Pädagogischen Tages trug ein modulares Konzept bei: Hier konnten die Lehrkräfte im Vorfeld aus fünf Workshops ein passendes Angebot auswählen: Umgang mit Konflikten, Besuch von außerschulischen Lernorten (Firma ABB Robotik und Wetterau-Museum), das digitale Klassen- und Notenbuch „Tapucate“, Einführung in die Cybersicherheit, motivierende Gesprächsführung im Umgang mit Schülern. Geleitet wurden diese Workshops von externen Referenten.

 

Am Morgen des Pädagogischen Tages begrüßte Schulleiter Nick Szymanski im Konferenzraum der JPRS die Lehrkräfte und wünschte allen einen erfolgreichen Verlauf. Er bedankte sich bei Dr. Thomas Uchronski, Abteilungsleiter Fachoberschule, für die Organisation des Pädagogischen Tages sowie bei Tina Fuest für die Koordinierung des Mensaessens. Herr Dr. Uchronski stellte das Tagesprogramm vor und wünschte allen Anwesenden viel Freude und einen erfolgreichen Verlauf. Nach der Begrüßung arbeiteten die Lehrkräfte am Vor- und Nachmittag in den Workshops. Zur Mittagspause trafen sie sich in der Mensa der Schule, wo sie von den beiden netten Frauen des Mensateams, Malini Grauling und A. Greger, bewirtet wurden.

 

Der Workshop „Kommunikationstraining für den Umgang mit Schülern“, der von Frau Christiane Leiblein von der GK Quest Akademie (Heidelberg) geleitet wurde, traf bei den Lehrkräften auf großes Interesse. Im Mittelpunkt stand die Technik des Motivational Interviewing (MI, motivierende Gesprächsführung), die von Bill Miller ursprünglich für den Einsatz in der Suchthilfe entwickelt worden war. Im Unterrichtsalltag hilft diese Methode mit Schülern ins Gespräch zu kommen und sie dazu zu bewegen, ihr problematisches Verhalten zu überdenken und eigene Motivation für eine Verhaltensveränderung zu entwickeln. Frau Leiblein stellte die theoretischen Grundlagen des MI vor und verknüpfte diese mit praktischen Übungen rund um Gesprächstechniken wie offene Fragen und aktives Zuhören. In ihrem Workshop band Frau Leiblein die Lehrkräfte aktiv mit ein, die ihre Erfahrungen mit den Schülern reflektieren und in Rollenspielen die erlernten MI-Gesprächstechniken erproben konnten.

 

Zum Abschluss des Pädagogischen Tages bedankten sich Schulleiter Nick Szymanski und Organisator Dr. Thomas Uchronski bei den Lehrkräften für die engagierte Teilnahme an den Workshops. Sie luden das Kollegium dazu ein, in einer Evaluation ein Feedback zu den Workshops zu geben. Es wurde deutlich, dass die Lehrkräfte viele neue Anregungen und Hilfestellungen für ihre Unterrichtsarbeit gewonnen hatten. Mit dem Pädagogischen Tag und der Einladung externer Referenten investiert die JPRS in die Fortbildung ihrer Lehrkräfte und in die Weiterentwicklung der Schule, um auch in Zukunft gut für die Herausforderungen der Schularbeit gerüstet zu sein.

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