Berufliches Gymnasium (BG)

Der clevere Weg zum Studium! Im Beruflichen Gymnasium (BG) der Johann-Philipp- Reis-Schule kann man, wie an allen anderen hessischen Gymnasien auch, die Allgemeine Hochschulreife, das Abitur, erlangen, um dann an einer Universität oder Hochschule in allen Fachrichtungen studieren zu können. Dabei verbinden Sie in einem von Ihnen gewählten Schwerpunktfach praktische mit theoretischen Inhalten, wie Sie es an keiner allgemeinbindenden Oberstufenform können. Nutzen Sie das Beste aus der gymnasialen und der beruflichen Bildung, um optimal für die Zukunft vorbereitet zu sein.

 

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Dann schaue dir unseren Imagefilm an und lasse dich überzeugen!

Der gewisse Unterschied zu anderen Gymnasien ... 

…ist, dass Sie sich bereits in der E-Phase auf zwei Naturwissenschaften konzentrieren und eine bei der Anmeldung abwählen können
(Physik, Biologie oder Chemie).  

ist die Fortführung der 2. Fremdsprache in der Einführungsphase nicht erforderlich, wenn sie in den letzten vier aufsteigenden Schuljahren der Mittelstufe belegt wurde, d.h. kein Latein oder Französisch in der E-Phase.

...ist, dass eine Abiturprüfung im Unterrichtsfach Mathematik nicht notwendig ist, wenn stattdessen Englisch gewählt wird.

Aktueller Informationsflyer zum Beruflichen Gymnasium 2021

Informationsflyer für das Berufliche Gymnasium
Sie wollen kompakte Informationen zu Ihrem Abitur an der Johann-Philipp-Reis-Schule - dann laden Sie sich gleich unseren aktuellen Flyer herunter!
Flyer Version 3.0.pdf
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Für clevere Schüler, die es auf den (Schwer-) Punkt bringen wollen!

Am Beruflichen Gymnasium der Johann-Philipp-Reis-Schule erlangen Sie in der dreijährigen Oberstufe die allgemeine Hochschulreife (Abitur). Für die meisten Fächer (allgemeinbildender Bereich) gelten die gleichen Lehrpläne wie an jedem anderen Gymnasium. 

 

Zusätzlich können sich die Schüler unserer gymnasialen Oberstufe durch die Wahl eines Schwerpunktfaches auf ein Studium im technischen bzw. wirtschaftwissenschaftlichen Bereich gezielt vorbereiten. 

 

Ziel: allgemeine Hochschulreife (Abitur) 

 

Anschlussmöglichkeiten: Studium an Universitäten und Hochschulen in allen Fachrichtungen

 

Vorteile der JPRS:

Das Berufliche Gymnasium bietet optimale Voraussetzungen für ein Studium der Ingenieurs- bzw. Naturwissenschaften oder der Betriebs- bzw. Volkswirtschaftswissenschaften an Hochschulen oder Universitäten, da an unserer gymnasialen Oberstufe junge Menschen bereits Einblicke in verschiedene berufliche Bereiche gewinnen. Selbstverständlich steht es unseren Absolventen später offen, an jeder Hochschule oder Universität jedes andere beliebige Fach wie bspw. Medizin oder Lehramt zu studieren. 

 

Voraussetzungen:

  • Versetzung in die gymnasiale Oberstufe
  • qualifizierender Realschulabschluss
  • Mittlerer Abschluss (Realschulabschluss) mit besseren  oder mindestens einem Notendurchschnitt von 3,0 in den Fächern Mathematik, Deutsch,  Englisch und einem naturwissenschaftlichen Fach und restliche Fächer ebenfalls gleich oder besser als 3,0 im Durchschnitt und Empfehlung der abgebenden Schule

Schwerpunkte:

 

Besonderheit der Schwerpunkte: Gezielte Vorbereitung auf ein Studium im technischen bzw. wirtschaftwissenschaftlichen Bereich.

 

Ansprechpartner: 

JPRS Abteilungsleiter
Berufliches Gymnasium

 

Tobias Bauschke

bauschke@jprs.de

 

 


Unterrichtsablauf:

Aufgabenfeld 1:

Aufgabenfeld 2:

 

Aufgabenfeld 3:

 


Dauer: 3 Jahre 

  • 1 Jahr Einführungsphase (E1 – E2)
  • 2 Jahre Qualifikationsphase (Q1-Q4)

 

Anmeldung: bis Ende Februar des jeweiligen Kalenderjahres (in der Regel über die abgebende Schule)

 

Praktikum: Am Ende der Q1, im Anschluss an die Weihnachtsferien findet ein 2 wöchiges Orientierungspraktikum statt.

 

Das Schwerpunktfach kann als studienvorbereitendes Praktikum von der jeweiligen Hochschule angerechnet werden. (Bautechnik und Mechatronik)

 

Ausstattung Schule:

  • Werkstätten/ Labore der Mechatronik, Bautechnik, Datenverarbeitungstechnik
  • Computerräume mit Laborumgebungen zur Nutzung aktueller Soft- und Hardware
  • BG-Bereich/ Naturwissenschaften: C-Flur

  

Berufliche Orientierungspraktikum in der Gymnasialen Oberstufe an der Johann-Philipp-Reis Schule

Das Praktikum zur Beruflichen Orientierung in der Gymnasialen Oberstufen an der Johann-Philipp-Reis Schule im Schuljahr 2020/2021 findet zwischen 11.01.2021 und 21.01.2021 statt.

Weiter Informationen entnehmen Sie bitte dem Infomaterial im Download-Bereich.

 

LRS: Info für Schülerinnen und Schüler mit einer diagnostizierten Lese- und Rechtschreibeschwäche

Grundsätzlich sollen alle Fördermaßnahmen bis zum Ende der Sekundarstufe I abgeschlossen sein (§39(4) VOGSV). Da es sich bei der Johann-Philipp-Reis Schule um eine Schule der Sekundarstufe II handelt, sind Fortsetzungen der Fördermaßnahmen nur in begründeten Ausnahmefällen möglich. Die Voraussetzungen für eine Fortsetzung in der Sekundarstufe II sind eine durchgängige Förderung in der Sekundarstufe I. Bitte stellen Sie immer schon zu Beginn des neuen Schuljahres einen Antrag auf Fortsetzung der Fördermaßnahme, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.

Bei weiteren Fragen zu LRS wenden sie sich bitte an Frau Sturm:

sturm@jprs.de

Newsblog – JPRS-Berufliches Gymnasium (BG)

Sa

07

Nov

2020

JPRS ermöglicht Teilnahme am Unterricht durch einen Avatar

JPRS ermöglicht Hochrisikoschüler Teilnahme am Unterricht durch einen Avatar

 

Schülerinnen und Schüler können die Schule unter Einhaltung von Regeln wie der Maskenpflicht besuchen. Ganz besonders von der Corona-Pandemie betroffen sind allerdings chronisch erkrankte Kinder und Jugendliche. Sie haben ein erhöhtes Infektionsrisiko, können schwer erkranken und dürfen deswegen nicht in die Schule kommen. Die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg hat sich von Beginn der Pandemie an intensiv um ihre Hochrisikoschüler gekümmert und Wege gefunden, sie trotz Kontaktverbot am Unterricht teilhaben zu lassen, wie z.B. das Homeschooling oder die Einbindung in den Unterricht mittels Laptop.

 

Wie aber kann man chronisch erkrankten Schülerinnen und Schülern noch mehr aus der Isolation heraushelfen und sie persönlicher und emotionaler in das Unterrichtsgeschehen mit einbinden? Diese Frage stellte sich der Abteilungsleiter des Beruflichen Gymnasiums Tobias Bauschke. Unterstützung und eine kompetente Ansprechpartnerin fand er in der Projektleiterin Susann Schrödel des Vereins ACHSE (Allianz chronischer seltener Erkrankungen) in Berlin. Die ACHSE arbeitet derzeit in Kooperation mit dem norwegischen Hersteller „No Isolation“ an dem Projekt „Dank Avatar wieder schulstark“. Der Avatar ist der sogenannte AV1, der als Stellvertreter in der Klasse sitzt und den Schüler virtuell am Unterricht teilnehmen lässt.

 

Aktuell ist ein Avatar für einen Schüler der 11. Jahrgangsstufe des Beruflichen Gymnasiums im Einsatz. Im Beruflichen Gymnasium (BG) der JPRS besuchen die Jugendlichen neben den allgemeinbildenden Fächern bereits studienvorbereitende berufliche Schwerpunkte mit dem Ziel der allgemeinen Hochschulreife (Abitur). Durch den Avatar sieht und hört der Schüler das Unterrichtsgeschehen, kommuniziert mit Lehrern und Mitschülern und kann mit ihnen sogar in eine Form der sozialen Interaktion treten. Der AV1 kann seinen Kopf um 360 Grad drehen, er hat ein Gesicht, das ihn menschlicher anmuten lässt. In ihm steckt modernste Technik: Kamera, Lautsprecher, Mikrofon, LTE Sim-Karte, digitale Steuerung und ein leistungsfähiger Akku.

 

Im Unterricht bei Stefan Crössmann, Fachlehrer im BG-Schwerpunkt Informatik, steht der Avatar in der ersten Reihe inmitten der Schüler. Der Hochrisikoschüler ist über sein Tablet und das Internet von zuhause aus mit dem Avatar verbunden. Mit dem Tablet steuert er die Kopf-Bewegungen und Kommunikation des Mini-Roboters. Erklärt der Lehrer etwas an der elektronischen Tafel, kann der Schüler den Avatar so steuern, dass er im gleichen Moment seinen Kopf hebt. So sieht der Schüler, was auf dem Smartboard steht. Möchte der Schüler mit seinem Sitznachbarn einen Lernaspekt besprechen, so wendet er sich mit dem Kopf des Avatars seinem Mitschüler zu und kommuniziert mit ihm. Dies ermöglicht dem Schüler, auf einer sozialeren und emotionaleren Ebene interaktiv am Unterricht teilzunehmen. Um den Transport von AV1 kümmert sich Mitschüler Fabius Pham. Er holt den Roboter morgens bei BG-Abteilungsleiter Tobias Bauschke ab und bringt ihn mit in den Unterricht.

 

Gegen Ende des Unterrichts fragt Informatik-Lehrer Stefan Crössmann den Schüler nach den Erfahrungen mit dem AV1, und dieser antwortet mithilfe seines Avatars: „Ich finde die Möglichkeit sehr gut, dass ich nicht dem Risiko einer Ansteckung ausgesetzt bin und trotzdem über den Avatar den Unterricht mitbekommen kann. Dadurch habe ich kein Lerndefizit und kann mit dem Lehrer und den Mitschülern kommunizieren, ohne persönlich präsent sein zu müssen.“

 

Gerne können Sie Projekt der ACHSE mit einer Spende unterstützen, denn der Bedarf an von Schülerinnen und Schüler ist mit aktuell einem Gerät nicht gedeckt.

 Hier finden Sie weiterführende Informationen: www.achse-online.de

 

Mi

24

Jun

2020

Eine besondere Abiturfeier

Verabschiedung der Abiturientinnen und Abiturienten der JPRS unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen

 

Am Freitag, 19.6.20, fand die feierliche Verabschiedung der Abiturientinnen und Abiturienten der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg und die Ausgabe der Abiturzeugnisse auf dem Schulhof der JPRS statt. An der JPRS haben 36 Schülerinnen und Schüler das Abitur mit einem Jahrgangsdurchschnitt der Note 2,5 bestanden. Ein Schüler hat den schulischen Teil der Fachhochschulreife verliehen bekommen.

 

Bei der Durchführung der Veranstaltung achtete JPRS-Oberstufenleiter Tobias Bauschke sehr darauf, dass alle Hygienevorschriften eingehalten wurden. Dazu gehörten neben der Voranmeldung für Schülerinnen, Schüler und Gäste, der Teilnehmerbegrenzung, der Maskenpflicht, der Abstandsregelung, der Bereitstellung einer Hygienestation und weiteren Vorkehrungen auch, dass der Abiturjahrgang im Vorfeld in zwei Gruppen aufgeteilt worden war. Somit erfolgte die Verabschiedungszeremonie im Freien auf dem Schulhof gleich zweimal hintereinander. Unter Einhaltung dieser Regeln im Sinne des Schutzes der Gesundheit aller Anwesenden konnten die Absolventinnen und Absolventen des Abiturjahrgangs 2020 mit den sie begleitenden Gästen (maximal zwei pro Schülerin bzw. Schüler) auch in Zeiten der Corona-Pandemie ihre Zeugnisse in einem ihnen gebührenden Rahmen entgegennehmen.

 

JPRS-Schulleiter Nick Szymanski eröffnete die akademische Feier mit seinem Grußwort. Zunächst bat er ausdrücklich um die Einhaltung der Hygieneregelungen. Nach einem herzlichen Willkommensgruß drückte er seine Freude darüber aus, dass auch in dieser turbulenten Zeit ein Weg gefunden worden sei, die Abiturzeugnisse in einem feierlichen Rahmen übergeben zu können. Herr Szymanski beglückwünschte die Absolventinnen und Absolventen zum bestandenen Abitur und bedankte sich bei ihnen, dass sie sich für das Abitur an einer Berufsschule entschieden hatten. Seine Dankesworte richtete er auch an die Eltern für deren Unterstützung der Abiturientinnen und Abiturienten sowie an das Lehrerkollegium für ihr hohes Engagement auch unter Corona-Bedingungen. Einen besonderen Dank entbot er Oberstufenleiter Tobias Bauschke für die perfekte Organisation angesichts zahlreicher Vorschriften. Schulleiter Szymanski beendete seine Rede mit einer Respektbezeugung für die Abiturientinnen und Abiturienten der JPRS, die ihr Abitur unter den besonderen Corona-Bedingungen abgelegt und sich bei allen erforderlichen Hygienemaßnahmen während der Prüfungen nicht aus der Ruhe haben bringen lassen. Er beglückwünschte ihnen zum erfolgreichen Absolvieren des Abiturs und wünschte ihnen für ihren weiteren Lebensweg viel Erfolg und Glück.

 

Anschließend verlas der Schulpfarrer Horst-Jürgen Wohlgemuth einen Segenswunsch für die Abiturientinnen und Abiturienten.

 

Oberstufenleiter Tobias Bauschke stellte seine Rede unter das Motto „Lebenswege“ und wies auf die besondere Hürde der Corona-Pandemie hin, die die anwesenden Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg zum Abitur nicht habe aufhalten können. Auch die Abschlussfeier wurde trotz dieser Hürde möglich, nicht zuletzt aufgrund des Engagements der Abiturientinnen und Abiturienten. Insbesondere bedankte er sich bei Lilly Eulenpesch und Jannik Starck für die Planung der Abiturfeier sowie bei Alicia Tichelaar und Paul Spies für die Redaktion der Abschlusszeitung. Herr Bauschke führte den Absolventinnen und Absolventen vor Augen, dass nach drei Jahren nun der Wegabschnitt an der JPRS ende und sie am Beginn eines neuen Lebensabschnittes stünden, der mit noch mehr Selbstverantwortung verbunden sein werde. Er wünschte ihnen, dass ihre Lebenswege lebendig, vielfältig und interessant verlaufen und lud sie dazu ein, auch mal wieder einen Abstecher zu ihrer alten Schule zu machen, z.B. am Tag der offenen Tür der JPRS.

 

Als federführende Verantwortliche des Abitur-Komitees richteten Lilly Eulenpesch und Jannik Starck einen herzlichen Dank an die beiden Tutorinnen Valeria Peuchert und Claudia Schirm für ihr unermüdliches Engagement für die Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zu ihrem Abitur. Ganz ausdrücklich bedankten sie sich bei Oberstufenleiter Tobias Bauschke, der alles Erdenkliche getan habe, dass die Abiturprüfungen unter Corona-Bedingungen möglichst reibungslos ablaufen konnten. Die so Geehrten freuten sich über die schönen Blumensträuße, die sie von den beiden Abiturienten überreicht bekamen.

 

Im Anschluss händigten die beiden Tutorinnen den Abiturientinnen und Abiturienten nacheinander ihre Zeugnisse aus. Folgende Schülerinnen und Schüler haben an der JPRS im Schuljahr 2019/20 das Abitur erfolgreich bestanden:

Klasse BG13a, Tutorin Valeria Peuchert: Celina Michelle Bär, Luca Leon Blank, Judith Dorothee Kern, Philipp Laßmann, Shayenne Nikole Netzer, Niclas Rupp, Louis Tauber, Niklas Ußner, Moritz Zeitfuchs.

Klasse BG13b, Tutorin Claudia Schirm: Paul Anselm, Lilly Eulenpesch, Muzi Feng, Dennis Fleischer, Moritz Gebler, Richard Herczeg, Niklas Hof, Dominik Hof, Justin John, Daniel Kabaca, Tom Klug, Martin Peter Kubicki, Tristan Cedrik Motzko, Kevin Nolle, Fabian Radau, Philipp Sailer, Nico Schmidt, Yannick Schnell, Laura Marie Sowik, Paul Spies, Jannik Starck, Alicia Adele Tichelaar, Aykut Tuncer, Betül Tüysüz, Nicolas Robin Warmuth, Leon Dwayne Winkler.

 

Folgende Abiturientinnen und Abiturienten wurden als Zeugnisbeste ihres Jahrgangs geehrt: Aykut Tuncer (1,1), Martin Peter Kubicki (1,3), Judith Dorothee Kern (1,5), Daniel Kabaca (1,7), Niclas Rupp (1,8), Kevin Nolle (1,9). Oberstufenleiter Tobias Bauschke bedankte sich bei der Abiturientin Muzi Feng für ihren langjährigen Einsatz im Schulsanitätsdienst und überreichte ihr als Anerkennung für ihr soziales Engagement eine Urkunde.

 

Nach dem Ende des akademischen Teils formierten sich die Abiturientinnen und Abiturienten zum Gruppenfoto – die erste Gruppe am späten Nachmittag, die zweite Gruppe am frühen Abend. Auch dies im Rahmen besonderer Vorkehrungen: Erst nachdem die Absolventinnen und Absolventen sich auf dem Schulhof zwecks Einhaltung des Mindestabstandes auf den vorbereiteten Markierungen positioniert hatten, durften sie ihre Mund-Nasen-Masken abnehmen, und die Eltern sowie die Schulfotografin Anna Brooke konnten Fotos machen. Dann klang diese besondere Abiturfeier mit Softgetränken, Sekt und vielen anregenden Gesprächen aus.

 

Mo

13

Jan

2020

Die JPRS in China!

Schüleraustauschfahrt nach China vom 09. – 23.10.2019

 

Die Johann-Philipp-Reis-Schule bietet in Zusammenarbeit mit Fr. Pu-Kleene einen jährlich stattfindenden Schüleraustausch mit mehreren Schulen im südchinesischen Tangxia (Stadtteil von Dongguan eine über 8 Millionen Einwohner zählende Stadt in der Provinz Guangdong) an. 

In den ersten 10 Tagen waren wir Gäste bei unseren Partnerschulen in Dongguan/Tangxia und wohnten bei den Gasteltern. In den letzten vier Tagen wurde die chinesische Hauptstadt Beijing (Peking) mit ihren Sehenswürdigkeiten besucht.

Ziel des Schüleraustausches ist, unseren Schülerinnen und Schülern einen Einblick in politische, gesellschaftliche, kulturelle und ökonomische Strukturen des Gastlandes zu vermitteln und die interkulturelle Kommunikation zu fördern. Es trägt auch dazu bei, die sprachliche, soziale und interkulturelle Kompetenz zu entwickeln und zu erweitern.

Die Schülerinnen und Schüler erarbeiteten Präsentationen in englischer Sprache und stellten Land und Leute sowie das deutsche Schulsystem vor. In China nahmen die Schülerinnen und Schüler – neben dem allgemeinbildenden Unterricht – an Unterrichtsprojekten teil (Einführung in traditionelle chinesische Malerei und Musik, Töpfern und Kalligraphie, sowie in die Sportarten Kung Fu, Basketball, Tischtennis, Fußball). Die Schülerinnen und Schüler erweiterten ihre Methodenkompetenz durch die Anwendung moderner Lerntechniken für eigenverantwortliches und handlungsorientiertes Arbeiten. 

Das gesamte Projekt wurde in den Sprachen Englisch, Chinesisch und Deutsch durchgeführt.

Do

27

Jun

2019

Berufliches Gymnasium besucht die spanische Hauptstadt Madrid

Der Spanischkurs des Beruflichen Gymnasiums der Jahrgangsstufe 12 und ihre begleitenden Lehrer Claudia Schirm und Klaus Peppler verbrachten erlebnisreiche Tage in der spanischen Hauptstadt. In selbst ausgearbeiteten Vorträgen referierten die Schülerinnen und Schüler vor Ort über interessante Sehenswürdigkeiten der spanischen Metropole.

 

Los ging es mit dem Thema Stierkampf, dem Besuch der Stierkampfarena Las Ventas und dem angeschlossenen Museo Taurino. Des Weiteren wurden beliebte kulinarische Treffpunkte der Madrilenen und natürlich auch der Touristen vorgestellt und besucht, so z.B. die bekannte chocolatería San Ginés mit den leckeren churros und dickflüssiger Schokolade, das Museo de Jamón, wo man günstig Schinken- und Käse-Tapas bekommt und natürlich die bekannte Markthalle Mercado de San Miguel mit ihrem vielfältigen Angebot an frischem Essen. Abends besuchten die Jugendlichen eine Flamenco Show im Teatro Flamenco und konnten etwas über die Thematik und Leidenschaft des Flamenco erfahren.

 

Die 100-Jahr-Feier der Madrider Metro gab Anlass, sich Gedanken über die Bedeutung des Nahverkehrs in einer Millionen Stadt wie Madrid zu machen. Zu diesem Thema wurde das Museo de ferrocarril mit seiner Sammlung von Dampflokomotiven besucht. Das berühmte Nationalmuseum Prado feiert in diesem Jahr sein 200-jähriges Jubiläum. Grund genug, dass die Schülerinnen und Schüler sich mit einigen Meisterwerken großer Künstler wie beispielsweise El Greco, Velázquez, Goya, Hieronymus Bosch auseinandersetzten und diese vorstellten. Der Madrider Königspalast erzählt von der Geschichte Spaniens. Besonders beeindruckend für die Schüler war die königliche Waffensammlung, die Waffen und Rüstungen ab dem 13. Jahrhundert enthält.

 

Gleich gegenüber dem Königspalast befindet sich die Kathedrale von Madrid, Santa María la Real de La Almudena, die von Papst Johannes Paul II auf seiner Reise nach Spanien 1993 geweiht wurde. Sehenswert ist auch die direkt unterhalb der Almudena Kathedrale liegende Krypta, in der die Tochter des Ex-Diktators Franco begraben liegt. Dass Madrid auch wunder-schöne Parks besitzt, wurde bei einem Besuch des Casa de Campo deutlich. Ein besonderes Highlight war seine Überquerung mit der Teleférico, der Madrider Seilbahn, die im schönen Rosenpark La Rosaleda endet. Die Madrider Stadtverwaltung und ihre Aufgaben wurde in ihrem Arbeitssitz, dem Palacio de Cibeles, vorgestellt. Die vorgelagerte Plaza de Cibeles wird von Fans des Fußballclub Real Madrid gerne genutzt, um Siege der Königlichen zu feiern.

 

In einem Tagesausflug besuchte die Gruppe Alacalá de Henares, die Geburtsstadt des spanischen Nationaldichters Miguel de Cervantes (bekannt durch sein Buch Don Quijote). Auf dem Programm standen u.a. die Besichtigung des Geburtshauses des Dichters sowie eine Führung durch die 1499 gegründete Universität Complutense.

 

Schnell ging die erlebnisreiche Zeit in Madrid vorbei und die Gymnasiasten und ihre Lehrer konnten viele schöne Erinnerungen mit nach Hause nehmen.

 

Do

27

Jun

2019

Abiturball des Beruflichen Gymnasiums der JPRS 2019

An der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg haben 45 Schülerinnen und Schüler das Abitur bestanden, fünf haben den schulischen Teil der Fachhochschulreife verliehen bekommen. Die Jugendlichen hatten in den letzten drei Jahren die gymnasiale Oberstufe des Beruflichen Gymnasiums besucht. Im Beruflichen Gymnasium der JPRS wählen die Schülerinnen und Schüler einen der vier beruflichen Schwerpunkte Bautechnik, Mechatronik, Praktische Informatik und Wirtschaft. Der Unterricht umfasst das berufspraktische Schwerpunktfach sowie die allgemeinbildenden Fächer. Der Abschluss ist die allgemeine Hochschulreife, das Abitur.

 

Kürzlich feierten die Absolventinnen und Absolventen der JPRS mit ihren Eltern, Angehörigen und Lehrkräften im Rahmen eines feierlichen Abiturballs im Bürgerhaus Gambach ihren Abschluss. Schulleiter Nick Szymanski begrüßte herzlich die Anwesenden und gratulierte den Schülern zum Bestehen des Abiturs, auf das sie stolz sein könnten. Ausdrücklich bedankte er sich bei denen, die den Weg der Heranwachsenden bis zum Abitur begleitet haben. Den Absolventen wünschte Herr Szymanski viel Glück und Erfolg für ihren neuen Lebensabschnitt und forderte sie auf, gerne mal wieder bei ihrer Schule vorbeizukommen, z.B. am Tag der offenen Tür.

 

Nun wandten sich die Klassensprecher Lea Völker und Daniel Struck an die Zuhörerinnen und Zuhörer. Sie bedankten sich bei den Lehrkräften und Tutoren der JPRS für deren Begleitung und Unterstützung in den vergangenen drei Jahren. Ihren Mitschülern wünschten sie, dass sie ihre Ziele erfolgreich erreichen. Einen besonderen Dank richteten beide Klassensprecher an den Abteilungsleiter des Beruflichen Gymnasiums Tobias Bauschke, der mit seiner Hilfsbereitschaft und Kompetenz immer ein offenes Ohr und eine Lösung für die Gymnasiasten hatte, wenn sie mit ihren Fragen und Problemen auf ihn zukamen.

 

Oberstufenleiter Tobias Bauschke begeisterte die Zuhörerschaft mit einer Rede, in der er ausgehend von dem Motto „Es ist des Lernens kein Ende“ des romantischen Komponisten Robert Schumann auf augenzwinkernde Weise Erinnerungen und Anekdoten aus den letzten drei Jahren Revue passieren ließ, wie z.B. an die gemeinsame Abschlussfahrt nach Holland. Neben Humorvollem ließ er auch Ernsteres anklingen: Er bescheinigte den Abiturientinnen und Abiturienten, dass sie in den letzten Jahren zu Persönlichkeiten herangereift seien und appellierte an sie, auch in Zukunft überholte Prinzipien zu hinterfragen und der eigenen Persönlichkeit treu zu bleiben. Zum Schluss seiner Rede bedankte sich Oberstufenleiter Bauschke bei den Organisatoren des Abiturballs Lea Völker, Aline Sachse, Ben Störkel und Nico Kotzor und gab allen Absolventinnen und Absolventen für ihre weitere Zukunft den Ausspruch von Goethe mit auf den Weg: „Wenn man ins Wasser kommt, lernt man schwimmen.“

 

Im Anschluss erfolgte die Aushändigung der Abiturzeugnisse. Folgende Schülerinnen und Schüler haben an der JPRS im Schuljahr 2018/19 das Abitur bzw. den schulischen Teil der Fachhochschulreife erfolgreich bestanden:

Klasse BG13a, Tutorin Michaela Voigt: Mattin Akbary (Friedberg), Marvin Becker (Ober-Rosbach), Marietta Eckert (Ober-Rosbach), Justin Fuchs (Altenstadt-Lindheim), Michael Paul Kern (Nieder-Mörlen), Nicolas Aurel Kotzor (Bad Nauheim), Maurice Lauer (Pohl-Göns), Nebel Nisse (Södel), Phillip Marius Nestler (Kirch-Göns), Leah-Sophie Reitmann (Friedberg), Aline Sachse (Okarben), Ove Schneider (Nidderau-Erbstadt), Ben Christian Michael Störkel (Ossenheim), Yanki Faruk Tasci (Bad Nauheim), Lea Völker (Büdingen).

Klasse BG13b, Tutor Michael Linn: Felix Alexander Maximilian Albig (Dortelweil), Philipp Sönke Brodersen (Altenstadt), Robin Charles Gunaratnam (Friedberg), Leonard Hampe (Nidderau-Eichen), Eric Händel (Butzbach), Valentin Heß (Okarben), Katharina März (Friedberg), Noah Reinsch (Altenstadt-Oberau), Jonas Karlheinz Schäfer (Frankfurt-Niederursel), Patrick Velten (Rodheim), Felix Bent Weber (Hoch-Weisel), Alwin Sebastian Zimmermann (Dortelweil).

Klasse BG13c, Tutorin Nathalie Reinke: Anna Luise Altmann (Ober-Rosbach), André Collier (Friedberg), Lukas Ehnert (Nieder-Weisel), Djamal Faussi (Friedberg), Joss Hinkel (Echzell-Bingenheim), Constantin Hörrmann (Dortelweil), Anela Kalać (Friedberg), Adriana Merel Marquart (Wölfersheim), Jonas Rudolph (Ober-Wöllstadt), Jonas Schneider (Assenheim), Christopher Schöler (Friedberg), Eric Schreyer (Ober-Rosbach), Abaszaran Selvalingam (Ober-Wöllstadt), Daniel Struck (Friedberg), Eduart Toppalaj (Butzbach), Felix Valentin Torka (Nidderau-Windecken).

 

Folgende Abiturientinnen und Abiturienten wurden als Zeugnisbeste ihres Jahrgangs geehrt: Katharina März (1,3), Jonas Rudolph (1,4), Anna Luise Altmann (1,6), Patrick Velten (1,6), Jonas Schneider (1,7) und Leah-Sophie Reitmann (1,9). Für ihren langjährigen Einsatz im Schulsanitätsdienst bedankte sich Niklas Göpel als betreuender Lehrer herzlich bei Lukas Ehnert, Benito Reinsch, Leah-Sophie Reitmann und Daniel Struck. Göpel bezeichnete deren Engagement für die Mitschüler als ein gelungenes Beispiel für soziales Lernen.

 

Bevor Oberstufenleiter Tobias Bauschke das reichhaltige Buffet eröffnete, bedankte er sich bei Deniz Elmas, Inhaber des Restaurants Bürgerwohl im Bürgerhaus Gambach, für die kompetente und freundliche Bewirtung. Die Abiturientinnen und Abiturienten sowie ihre Angehörigen und Lehrer genossen das leckere Essen und die anregenden Gespräche, die von der Musik eines DJs untermalt wurden.

Mo

27

Mai

2019

JPRS-Schüler zu Besuch in Yaroslawl

Austauschprojekt mit Russland

 

Zehn Schülerinnen und Schüler der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) starteten kürzlich zum Gegenbesuch bei ihren russischen Austauschschülern, die im Januar zu Besuch in Deutschland gewesen waren. Begleitet wurden sie von ihren Lehrern Dr. Sven-Olaf Krusch und Roman Thomas. Die Kooperation zwischen der JPRS in Friedberg und dem Provincial College in Yaroslawl wird mit Mitteln der Stiftung Deutsch-Russischer-Jugendaustausch unterstützt. Bei minus 12 Grad und trockenem Klima wurden die Schülerinnen und Schüler der JPRS in Yaroslawl von ihren russischen Gastgebern herzlich in Empfang genommen. Yaroslawl ist eine malerische, an der Wolga gelegene Stadt mit viel historischer Bausubstanz.

 

Das Programm knüpfte direkt an die Projektarbeit in Friedberg an und beschäftigte sich mit der Umbruchphase in den 1990er Jahren aus russischer und deutscher Perspektive. So besuchten die Schülerinnen und Schüler die in den 90er Jahren wieder neu eingerichtete protestantische Kirche in Yaroslawl und tauschten sich dort über die Erfahrungen und Startprobleme dieser kleinen, aber stabilen Kirchengemeinde aus. Während des Besuches einer in den 90er Jahren gegründeten Druckerei inklusive Workshop mit dem Firmengründer erfuhren die Jugendlichen viel über die Neuorientierung der Wirtschaft und deren Auswirkung auf die Menschen. Wie schon in Friedberg zeigte sich auch hier, wie bedeutend das Jahrzehnt von 1990 bis 2000 für beide Länder ist. Dies wurde auch durch eine Umfrage erhellt, die die Jugendlichen zuvor in ihrem Familienumfeld durchgeführt hatten.

 

In der Stadtbibliothek von Yaroslawl erarbeiteten die deutschen und russischen Schülerinnen und Schülern in Gruppen aus Quellenmaterial kleine Präsentationen zu markanten Gebäuden der Stadt. Hierbei bot sich auch die Gelegenheit zu einem Gespräch mit der Vertreterin der deutsch-russischen Gemeinde in Yaroslawl. Ergänzt wurden die Exkursionen und Projektarbeiten durch interessante Ausflüge in die schneebedeckte Umgebung.

 

Die jungen Leute haben ihre gemeinsame Zeit sichtlich genossen und es fiel ihnen schwer sich nach sechs reichen Tagen in Yaroslawl zu verabschieden. Mittlerweile haben sich einige schon für weitere Privatbesuche verabredet. JPRS-Schülerin Fabienne Domesle von der BG11c (Berufliches Gymnasium) war von der Reise begeistert: „Man hat neue Orte gesehen und durch unser Studienthema viel über die Geschichte gelernt. Durch solche Möglichkeiten kann man sich schöne Erinnerungen schaffen und viele neue Kontakte knüpfen.“ Dieses für alle Beteiligten erfüllende Projekt besteht mittlerweile seit drei Jahren. Voller Enthusiasmus wird schon an der Umsetzung für die kommenden Jahre gearbeitet.

 

Mi

03

Apr

2019

Ausstellung von Schülerinnen und Schülern im Friedberger Kreishaus

Aktuell werden im Foyer des Kreishauses in Friedberg technische und künstlerische Projektarbeiten von Schülerinnen und Schülern der Fachoberschule (FOS) und des Beruflichen Gymnasiums (BG) der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) ausgestellt. Kürzlich fand die Ausstellungseröffnung unter Anwesenheit des Landrates Jan Weckler statt. Auch zugegen waren der Schulleiter der JPRS Nick Szymanski, die Fachlehrer Dirk Schäfer und Torsten Schöllner aus dem Schwerpunkt Mechatronik des BG, Fachlehrerin Anna Brooke aus dem Schwerpunkt Gestaltung der FOS sowie Thorsten Lux, IT-Beauftragter der JPRS.

 

Nach den Begrüßungsworten des Landrats und des Schulleiters stellten die Schülerinnen und Schülern den Anwesenden ihre Projektarbeiten vor. So finden sich in den Vitrinen im Foyer des Kreishauses technische Modelle und Prototypen des Schwerpunktes Mechatronik der BG12. Zu bewundern sind u.a. ein Transportaufzug, ein Tor für eine Industriehalle, eine Hebebühne, eine Kugelbahn, eine Abfüllanlage und eine Seifenblasen-maschine. Ergänzt werden die Exponate mit Projektbeschreibungen, die die mechanischen und elektrischen Elemente näher erläutern.

 

IT-Experte Thorsten Lux über das Mechatronikprojekt der BG12: „Geplant und umgesetzt wird das Projekt in Gruppen von vier bis fünf Schülern und es geht dabei nicht nur um die technische Leistung. Teamfähigkeit, Projektplanung und Projektdokumentation sind genauso wichtig.“

 

Der zweite Schwerpunkt der Ausstellung im Kreishaus sind künstlerische Arbeiten von Schülerinnen und Schülern der FOS12 mit dem Schwerpunkt Gestaltung. Nach Vorarbeiten, in dessen Verlauf sich die Jugendlichen mit bekannten Skulpturen von der Renaissance bis zur Neuzeit auseinandergesetzt und mit Materialien experimentiert hatten, überlegten sie sich schließlich ein Projektthema und gingen daran, eigene Plastiken und Skulpturen zu schaffen. Hierbei wurden die unterschiedlichsten Materialien wie Gips, Draht, Ton, Keramik, Karton und sogar Seife verwendet. Auf diese Weise entstanden z.B. eine Skulptur aus Seife, dem „Denker“ von Auguste Rodin nachempfunden und eine Skulptur aus Gips, Federn, Acrylfarben inklusive einer Plastikblume.

 

Gestaltungslehrerin Anna Brooke über das Projekt der FOS12: „Die Suche nach dem geeigneten Material war nicht gleich von Anfang an erfolgreich, es galt auch Frustration auszuhalten und dann kreativ nach einer Lösung zu suchen“.

 

Die Ausstellung der Projektarbeiten unserer Schülerinnen und Schülern können Sie ab sofort im Foyer des Kreishauses während der Öffnungszeiten der Kreisverwaltung besuchen: Mo. bis Mi. 8.30-12.30, 13.30-16.00 Uhr, Do. 8.30-12.30, 13.30-18.00 Uhr, Fr. 8.30-12.30 Uhr.

Do

28

Mär

2019

Sprache und Öffentlichkeit BG 12 Schülerarbeiten

Im Zuge der durch das KCGO (Kerncurriculum der gymnasialen Oberstufe) vorgesehenen Thematik „Sprache und Öffentlichkeit“ in der Q2 gilt es, sich insbesondere mit öffentlichen Schriften oder Reden auseinanderzusetzen, d.h. das ungeliebte Analysieren steht wieder auf der Tagesordnung: Argumentationsstruktur, sprachliche Gestaltung, rhetorischen Strategien. Aber wie wäre es, wenn man zunächst mal die Rollen tauscht? Also wurden im Deutsch-Grundkurs von Frau Jost die Stifte gezückt und geschrieben, was das Zeug hält. Der Auftrag war gar nicht so leicht: Eine Rede schreiben, denn vielleicht ist das Analysieren gar nicht mehr so schwer und ungeliebt, wenn man sich erst einmal darin geübt hat, selbst eine Rede zu verfassen?! Mitreden können, seine Belange an die Öffentlichkeit tragen, argumentieren und Sachverhalte darlegen können, das ist wichtiger denn je. Entstanden sind Produkte, die nicht nur auf der Ebene der zuvor genannten Analysekriterien besonders gelungen, sondern auch inhaltlich hervorgestochen sind. Sie sprechen Themen an, die aktueller nicht sein könnten: Klimaschutz, #metoo-Bewegung oder das Bilden der Rettungsgasse. Doch lesen Sie selbst...

 

Eine Rede über bewussteren Konsum von Judith Kern

 

„Nach mir die Sintflut!“ 

Eine Redewendung, die einige von Euch bestimmt schon gehört haben. 

Eine Redewendung, die die Gleichgültigkeit über die Zukunft nach dem Ableben der Person, die so spricht, zum Ausdruck bringen soll. 

Man nennt so ein Zitat, das als Redewendung in den allgemeinen Sprachgebrauch aufgenommen wurde, auch „geflügeltes Wort“. Doch ist es in diesem Falle viel mehr als das. 

Es ist nämlich auch eine unter- oder bewusste Lebenseinstellung, die jeden Tag, von jedem von uns eingenommen werden kann. 

„Und wie?“, fragt man sich jetzt. Die Antwort ist leicht: 

Durch unsere Entscheidungen, was wir kaufen. Durch unsere Entscheidungen, wie wir mit unserem Müll umgehen. Durch unsere Entscheidungen, wie wir von „A nach B“ kommen. 

Und an allein einem einzigen Tag sind wir unzählige Male gefordert, solche Entscheidungen zu treffen. Obwohl ,gefordert' hier das falsche Wort ist. Denn für viele sind diese Entscheidungen nicht schwer, nein, nicht mal nennenswert. Sie sind ganz unbewusst. 

Und darum soll es in meiner Rede gehen - um einen Weg, der vom Unbewussten wegführen soll. 

Wie man an den fast täglichen Meldungen über Klimawandel und  Plastik in den Meeren sehen kann, haben unsere, oft unbewussten Entscheidungen sehr drastische Folgen. Auch wenn sich in unserer Gesellschaft endlich mehr Menschen Gedanken um ihre Umwelt machen, ist die Vorstellung daran, dass nach dem Ableben der eigenen Person sowieso alles, was mit diesem Planeten geschieht, egal ist, weiterhin ein lockender Ausweg aus dem schlechten Gewissen, wenn man mal wieder das Billigfleisch oder die Plastikmassen kauft oder lieber bequem das Auto nimmt, auch wenn der Bus fährt. 

Wir allen kennen diese Situation. Man ist unterwegs, man ist hungrig oder hat einfach nur Appetit. 

Der Kiosk ist nicht weit, also direkt erstmal den nächstbesten Schokoriegel, Mars, Snickers oder Kit-Kat und gekühlten Fertigkaffe kaufen. Dass hinter der Produktion beider Produkte gequälte Tiere, deren Massenhaltung eine extrem schlechte Klimabilanz hat, steckt,  spielt in dem Moment doch keine Rolle. Kein einziger Gedanke wird daran verschwendet. Und warum? Weil wir es hier nun mal so können. Uns stehen alle Türen offen, keine Sekunde am Tag daran verschwenden zu müssen, was die Folgen unserer Entscheidungen sind. Wir in Deutschland gehören nicht zu den Ländern, in denen man den Klimawandel sonderlich spürt. Bei uns heißt es nur, weniger Schnee, aber keine Überflutungen, keine Schlammlawinen oder Ähnliches. Während wir leben, passiert doch eh nichts. Und wenn es dann so-weit ist, und „das Licht ausgeht“, dann kann uns niemand mehr zur Rechenschaft ziehen.  

Bewussteres Konsumieren bringen viele Menschen zunächst mit Verzicht in Verbindung. Und ja, man verzichtet in vielen Momenten auf den einfacheren Weg, sich schnell die erst-beste Option zu beschaffen. Doch heißt bewussteres Konsumieren heutzutage eher sich selbst und seine Bedürfnisse in Frage zu stellen:

„Steht meine temporäre, meist sogar kurze Befriedigung über dem Wohl unseres Planeten? Gibt es in dieser Situation eine andere Lösung, die weniger Schaden anrichtet?“

Die Zahnbürste aus Bambus, das Shampoo in Seifenform, die Ohrenstäbchen aus Pappe, die Möglichkeit Kleidung weiterzuverkaufen und Dinge zu reparieren anstatt sie wegzuwerfen, das Rad oder den Bus statt das Auto zu nehmen, tierische Produkte aus dem Speiseplan zu streichen oder zumindest zu reduzieren; all das sind Wege, die man heutzutage ohne große Schwierigkeiten einschlagen kann.  Das sind Alternativen, um positiv auf Unsere Umwelt einzuwirken.  

Zu der Gewissheit,  das „Unheil“, also die Zerstörung unserer Erde, nicht einfach weiter geschehen zu lassen, gewinnt man in gewisser Hinsicht noch mehr: Ein bewussteres Verhältnis zu seinen Gebrauchsgütern. Es kommt nämlich nicht immer darauf an, was man hat, sondern auch wie man hat. Denn der unbewusste Konsum führt in der Regel zum Überkonsum, welcher unserer Erde die Ressourcen, das ökologische Gleichgewicht nimmt und sie mit Müll überhäuft. 

Auch wenn ein radikaler Lebenswandel der Menschen, die die Möglichkeit dazu haben, wünschenswert und realisierbar ist, realistisch ist es nicht. Wir müssen also in kleinen Schritten gehen. Bewusstsein kommt nicht über Nacht, Veränderung kann nicht wie eine Bombe in unserem Leben einschlagen. Doch müssen wir uns alle bewusst sein, dass uns und unserem Planeten nicht unendlich Zeit bleibt. Kleinschrittig gehen und doch heute anfangen. Anfangen etwas zu ändern. Sich mal aus seiner Komfortzone, dem „das haben wir bis jetzt immer so  gemacht!“ herausbewegen. Etwas Neues, Nachhaltigeres probieren. Veganes Essen besteht nicht nur aus Gemüse und Tofu. Seifen, um den Körper zu reinigen, riechen nicht immer nach alten Menschen. Denn tatsächlich haben wir es in der Hand. Je-der einzelne von uns. 

In unserer Gesellschaft dreht sich immer mehr um die Gerechtigkeit für jedes einzelne Gesellschaftsmitglied, egal welches Geschlecht, welche sexuelle Orientierung oder Herkunft es hat. Diese Entwicklung ist gut so. Aber darüber darf man die Gerechtigkeit zwischen uns und den kommenden Generationen nicht aus dem Blick verlieren. 

 

Femizid by Celina Bär

 

Manchmal frage ich mich, ob ich feige bin. Falsch, nicht manchmal, sondern jedes Mal, wenn ich abends von einer Freundin nachhause laufe und mir ein Mann entgegen kommt. Warum, denke ich mir. Es ist doch nur ein Mensch mit anderem Geschlecht, aber nein, in meinem Kopf ist er mehr. Panik, Angst, schnelleres Laufen. Und dann lache ich, weil es doch nur ein kleiner älterer Asiate war, der eh einen Kopf kleiner ist als ich und die tierische Angst fällt ab.

Im nächsten Moment schäme ich mich, ich schäme mich für meine Angst, meine überzogenen Gedanken. Wie wahrscheinlich ist es schon auf dem Heimweg vergewaltigt zu werden? Naja, tatsächlich geringer als im eigenen Haushalt. Wusstet ihr, dass bei über 80% von Vergewaltigung der Täter aus dem eigenen Umfeld, wenn nicht sogar Freundeskreis stammt? Also, warum Fürchten auf der Straße?

Die Antwort ist leider, dass uns keiner eine Antwort gibt, die uns die Angst nimmt.

Nein, stattdessen laufe ich im Sommer mit meinen Freunden an der Straße entlang und höre „Hey Süße" oder „geiler Arsch" und mache mir Gedanken, weil ich doch einfach nur mein Lieblingskleid tragen wollte und es dann doch nicht mehr anziehe, denn ich will es ja nicht noch provozieren.

Immerhin heißt es, sogar teilweise in deutschen Gerichten, die Frau hätte es doch gewollt, so wie die rumläuft, und dass ihr „Nein" nicht eindeutig war.

Doch trotz des längeren Kleides ist es nicht besser, denn meine Liebe fürs Tanzen lässt mich im Club mit dem Hintern und den Hüften kreisen und ich bekomme Blicke, die denken, es wäre eine Einladung gewesen.

Also was soll eine Frau tun? Zuhause bleiben?

Nein, denn genau hier hat sie die Zeit, um sich die Artikel und Studien durchzulesen, in denen festgehalten wird, was mit so vielen Frauen jährlich passiert. 87.000 tote Frauen, weltweit 137 pro Tag. Gründe? Naja, ich bin mir sicher, dass die Täter, welche zu 50% der eigene Partner oder Lebensgefährte waren, einen plausiblen Grund hatten. Oder die 8.000 Mitgiftmörder in Indien pro Jahr, die ihre Frauen in der Küche verbrennen, als Unfall getarnt, weil die Brauteltern nicht die gewünschten Geschenke liefern.

Also, egal was es ist, ob häusliche Gewalt, Vergewaltigung in der Ehe, Belästigung im Club und auf der Straße oder das beliebte cat calling, es passiert und das nicht selten und ich weiß, dass all das auch den Männer da draußen passiert, doch die Gewalt an Frauen dominiert leider mit 94 zu 6%.

Deswegen möchte ich euch bitten, wenn jede dritte Frau in Europa als Erwachsene schon einmal körperliche, verbale oder sexuelle Gewalt erfahren hat und zu 92% die Täter männlich waren, überlegt euch, liebe Männer, möchtet ihr einer dieser Täter sein?

Ich weiß, ein Ausbruch von Testosteron kann einen dazu bringen über die Gasse zu brüllen und aus dem Auto zu hupen, aber wenn ihr das Unwohlsein einer Frau bemerkt oder es nicht  fördern wollt, dann überlegt es euch das nächste Mal bitte zweimal, ob ihr es macht.

 

Rettungsgasse - anonym

 

Sehr geehrte Damen und Herren, 

wir kennen es doch alle, wir fahren mit dem Auto auf die Arbeit oder in die Schule, doch plötzlich stehen wir auf der ohnehin schon überfüllten Straße im Stau. Unverständlichkeit und Wut kommen auf, selbst bei mir, obwohl ich doch beide Seiten als Angehöriger des Rettungsdienstes kenne. Wir haben alle Termine, die wir in einer immer schneller werden-den Gesellschaft wahrnehmen müssen. >Schneller<, das ist das Stichwort. Junge Fahranfänger, die oft eine falsche Einschätzung ihrer Kompetenz im Zusammenhang mit immer leistungsstärkeren Autos und der damit verbundenen Verantwortung gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern haben, werden zu einem zunehmend größer werdendem Verkehrsrisiko. In den letzten Jahren sehen wir, die haupt- und ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes, zunehmend schwerere Verkehrsunfälle mit Todesfolge. Der Tod eines Unfallopfers tritt nicht wie meist vermutet durch den Unfall selbst, sondern oftmals erst nach dem Eintreffen der Rettungskräfte, durch nicht mit dem Leben vereinbare Verletzungen ein. Es gibt eine Faustregel, die „golden hour of shock“. Diese 60 Minuten haben Rettungskräfte Zeit, einen Patienten nach einem Unfall in ein Krankenhaus zu bringen. Schafft er dies nicht, so sinken die Überlebenschancen des Opfers rapide ab. Nun kommen Sie ins Spiel, meine Damen und Herren. Sie müssen nun Ihre Wut und Ihr Unverständnis wegstecken und sich hinten anstellen. Wir wollen Menschenleben retten und das gelingt nur, wenn sie eine Rettungsgasse bilden, durch die auch ein großer Feuerwehr LKW mit hoher Geschwindigkeit durchfahren kann. Stellen sie sich vor, es wäre ein naher Angehöriger oder ein enger Freund von Ihnen. Würde dieser bleibende Schäden oder sogar den Tod erleiden, sind die Fragen nach dem „warum?“ immer groß. Trifft es aber eine fremde Person, so rückt das egozentrische Verhalten wieder in den Vordergrund. Blockierung der Rettungsgasse ist leider schon längst trauriger Alltag. Das Fass zum Überlaufen brachte aber ein Fahrer mittleren Alters, der uns in einer ohnehin schon sehr schlechten Rettungsgasse entgegen kam und wild mit den Armen herumwedelte, nach dem Motto, weshalb ich keinen Platz machen würde. Ich sehe Fassungslosigkeit in Ihren Gesichtern, zurecht, denn Autofahrer, die unmittelbar in einer Rettungsgasse vor Einsatzfahrzeugen drehen, geraten immer in Panik, wenn ein 20 Tonnen Koloss mit Blaulicht und Martinshorn auf sie zurast. Aus Angst und Respekt wird dann Unsicherheit und der Motor wird vor Aufregung abgewürgt. Nun steht da ein Auto quer in der Rettungsgasse und das alles nur, weil ein inkompetenter egozentrischer Autofahrer einen Umweg auf sich nehmen will, der ohnehin meist länger ist als die Sperrung an sich dauert. Daher mein Appell an Sie: Sie wissen nie, wer gerade Hilfe benötigt. Es könnte auch einer Ihrer Angehörigen oder Freunde sein! Stellen Sie sich und Ihre Termine hinten an. Bilden Sie eine Rettungsgasse, wie es Ihnen in der Fahrschule gelehrt wurde! Wir, bei dem Rettungsdienst und bei der Feuerwehr, sagen im-mer: „Wenn man sehen will, wie blöd die Menschheit ist , muss man nur eine Straße sperren“. 

Überzeugen sie uns vom Gegenteil!

In diesen Sinne, allzeit gute Fahrt und danke für Ihre Aufmerksamkeit!

 

Mi

20

Mär

2019

Leistungskurs Wirtschaftslehre besucht Buderus Werk in Lollar

Einer der beiden Leistungskurse „Wirtschaftslehre“ der Jahrgangsstufe 13 am beruflichen Gymnasium der Johann-Philip-Reis-Schule (JPRS), Friedberg hatte vor kurzem die Gelegenheit, das Buderus Werk in Lollar zu besichtigen.

 

Für die Leistungskurse in Wirtschaftslehre im Beruflichen Gymnasium besteht seit 10 Jahren eine Kooperation der beiden größten Berufsschulen des Wetteraukreise zwischen der JPRS in Friedberg und den Beruflichen Schulen am Gradierwerk (BSG) in Bad Nauheim. Erfreulicherweise haben sich in den vergangenen Jahren diverse Unternehmen bereit erklärt, angehende Abiturienten in Begleitung von Lehrkräften aus Bad Nauheim für Betriebserkundungen zu empfangen.

 

Auch der Besuch bei Buderus war ein Highlight und lieferte insbesondere Einblicke in produktionswirtschaftliche Abläufe. In dem Lollarer Werk sind ca.1400 Mitarbeiter beschäftigt. Produziert werden dort Platinen für Steuerungstechnik und gusseiserne Teile für unterschiedlichste Einsatzbereiche. Industrielle Gießtechnik ist in deutschen Fabriken nur noch selten zu finden. Der Gussstahl aus Lollar ist wegen seiner erstklassigen Qualität national und international sehr gefragt. Die Schülerinnen und Schüler konnten die Produktionsschritte vom Gießen über die Entnahme der Werkstücke aus den Hohlformen mit ihren Sandkernen bis zur Fertigmontage verfolgen.

 

Nach einer großzügigen Einladung zum Mittagessen in der Kantine der Buderus Akademie standen das Heiztechnikmuseum und die Schulungsräume der betriebseigenen Akademie auf dem Programm. Neben historischen Betrachtungen konnten auch Erkenntnisse über moderne, nicht-fossile Heiztechniken gewonnen werden. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Ausflugs waren der Meinung, eine sehr lohnenswerte Fahrt unternommen zu haben.

Di

19

Mär

2019

Russische Schülerinnen und Schüler zu Besuch bei der JPRS/ Friedberg

Nun schon im dritten Jahr sind 10 Schülerinnen und Schüler und deren Familien Gastgeber für ihre russischen Freunde aus Yaroslawl in Russland. Vom 26.01.2019 bis zum 01.02.2019 haben die Jugendlichen gemeinsam im Rahmen eines Austauschprojektes an gesellschaftswissenschaftlichen Themen gearbeitet.

 

Das von der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch geförderte Projekt

 

unter der Leitung von Dr. Sven-Olaf Krusch (Friedberg) und Elena Danilova (Yaroslaw l) hatte sich dieses Jahr das Thema: „Die 90er Jahre, eine Dekade der Veränderungen“ gesetzt.

In den vorher gehenden Jahren hatte man den Kalten Krieg und den Zweiten Weltkrieg aus bilateraler Perspektive betrachtet.

Die Schüler hatten zuvor ihre Eltern interviewt und die Ergebnisse festgehalten. Gemeinsam besuchte man Bad Nauheim, das in den 90er Jahren Zielort für viele neue Bürger aus der ehemaligen Sowjetunion geworden ist, und Frankfurt, mit den vielen städtebaulichen Monumenten aus den 90er Jahren.

Berührend und lehrreich war das Zusammenkommen der gesellschaftlichen Erinnerung aus beiden Ländern. Während die 90er Jahre für die Bundesrepublik durch die Euphorie und Umsetzung der Wiedervereinigung geprägt waren, mit neuen Lebenssituationen, so waren für die Familien der russischen Schüler der Zerfall der restriktiven UdSSR und lange Jahre der Unsicherheit danach prägend. Ein Interviewter brachte es mit dem Satz „Under the Fear of Freedom“ auf den Punkt.

Die Ergebnisse wurden auf Plakaten festgehalten.

Den Abschluss bildete am letzten Tag eine „Werkstatt“-arbeit im Friedberger Museum. Nach einer sehr freundlichen und konstruktiven Begrüßung durch den Bürgermeister Herrn Antkowiak, erläuterte der Museumsleiter Herr Kögler den Jugendlichen die Aufgaben und Funktionsweise der Institution Museum.

Anschließend haben die jungen Leute sich bei der Begehung des Museums inspirieren lassen und in Kleingruppen ihre Konzepte für ein „Museum der 90er Jahre“ entworfen und vorgestellt.

 

Und trotz -oder gerade wegen- der anspruchsvollen Arbeit und des nicht immer einladenden Wetters

sind unter den Heranwachsenden beider Länder freundschaftliche Beziehungen entstanden, die den Gegenbesuch in Russland umso wertvoller gestalten werden.

 

Mit den Erfahrungen der letzten Jahre und dem Wissen über jetzt noch bestehende Bande ehemaliger Beteiligter bestätigt das Projekt den Wert, den ihm alle Beteiligten immer beigemessen haben.

Mi

20

Jun

2018

Abiturientinnen und Abiturienten der Johann-Philipp-Reis-Schule 2018

Am Beruflichen Gymnasium der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg haben 66 Schülerinnen und Schüler das Abitur (Allgemeine Hochschulreife) bestanden.

 

Jahrgangsbester Abiturient ist Jacob Rott mit einem Notendurchschnitt von 1,5. Die weiteren Zeugnisbesten Schülerinnen und Schüler sind: Kim Isabell Rolshausen (1,6), Leonie Sophie Adam, Luca Constantin Hahn, Vincent Maurice Malik (jeweils 1,7), Alina Luise Meiß, Pascal Simon Ebert, Konrad Paul Emil Steinhauer (jeweils 1,8), Nico Schweitzer, Thorben Grieger (jeweils 1,9).

 

Die Übergabe der Abiturzeugnisse erfolgte am Freitag, dem 15. Juni 2018, während des Abiturballs im Bürgerhaus in Gambach. Die Abiturientin Kim Rolshausen führte als charmante Moderatorin durch das Programm des Abends. Musikalisch begleitet wurde der Abiturball von der J. P. Rice-Schulband unter der Leitung von Bernd Ritter.

 

In ihrer Begrüßungsrede beglückwünschte Schulleiterin Jutta Tschakert die frisch gebackenen Abiturientinnen und Abiturienten und bedankte sich insbesondere bei Kim Rolshausen und Christin Frank für ihr herausragendes Engagement bei der Organisation des Abiturballs. Frau Tschakert führte den Absolventinnen und Absolventen vor Augen, dass sie in drei Jahren an der JPRS ihr Abitur durch Durchhaltevermögen, Fleiß und festen Willen erreicht haben. Sie erinnerte die jungen Menschen daran, auch weiterhin selbstbestimmt zu entscheiden, in welche Richtung sie sich entwickeln und welche Ziele sie sich setzen wollen und hierbei stets ausdauernd zu sein.

 

Oberstufenleiter Tobias Bauschke drückte in seiner Rede die Hoffnung aus, dass es den Lehrkräften der JPRS gelungen sei, den Schülerinnen und Schülern den Blick über den Tellerrand zu lehren und sie zu motivieren, Probleme eigenständig, kreativ und mutig zu lösen. Er betonte, dass sie mit dem erfolgreichen Abschluss des Beruflichen Gymnasiums und des Schwerpunktfaches bereits einen Vorsprung in dem entsprechenden Studienfach gewonnen hätten. Herr Bauschke richtete den Abiturientinnen und Abiturienten seine Glückwünsche aus und äußerte den Wunsch, dass sie die Johann-Philipp-Reis-Schule und ihre Lehrerinnen und Lehrer in guter Erinnerung behalten werden.

 

Anschließend wurden die Gründungsmitglieder des Schulsanitätsdienstes geehrt: Kim Rolshausen, Konrad Steinhauer, Illie Ploscaru und Tim Schweizerhof.

 

Hauptprogrammpunkte des Abends waren die Überreichung der Abiturzeugnisse durch die Tutorinnen und Tutoren sowie die Ehrung der Zeugnisbesten durch Oberstufenleiter Bauschke. Nachdem der offizielle Teil gegen 23.00 Uhr zu Ende gegangen war, feierten die Abiturientinnen und Abiturienten der JPRS noch lange mit ihren Lehrerinnen und Lehrern und mit ihren Angehörigen den erfolgreichen Abschluss ihrer Schullaufbahn.

 

Im Folgenden sind nun die Absolventinnen und Absolventen aufgeführt, die 2018 erfolgreich das Abitur (Allgemeine Hochschulreife) an der Johann-Philipp-Reis-Schule in Friedberg bestanden haben:

 

BG13a, Tutor Guido Rotter: Annika Diehl, Pascal Simon Ebert, Max Joshua Engelhard, Felix Fleischer, Christoph Ulf Gericke, Thorben Grieger, Celine Hildebrand, Jonas Hinkel, Jan Silas Jäger, Sarah Hella Kupka, Lennart Möller, Tobias Perlitz, Mircea Illie Ploscaru, Konrad Paul Emil Steinhauer

 

BG13b, Tutor Andreas Hinz: Leonie Sophie Adam, Amina Sadiye Alptekin, Marvin Bachmann, Laura Marie Baum, Frederic Beck, Christian Dienst, Jan Niklas Erb, Nicholas Frerichs, Leon Kilb, Christopher Franz Kohl, Philipp Leuschner, Raphael Lilienthal, Daniel Lippmann, Luca Fabiano Losinno, Talisa Christa Mann, Tabea Mayer, Benedikt Röhrig, Jonas Scheuring, Nico Schweitzer, Tim Long Schweizerhof, Hüseyin Ozan Sogancioglu, Jonathan Winterbauer, Hendrik Wolter, Lukas Maximilian Wolters, Felix Zimmermann.

 

BG13c, Tutor Thomas Vollmuth: Victor Michael Clever, Sebastian Mathias Gerner, Paul Lukas Günther, Felix Günther, Luca Constantin Hahn, Sebastian Heyne, Pauline Gisela Gerlinde Hoffmann, Nuria Zoe Hoß, Collin Paul William Kleinert, Simon König, Lukas Hannes Lux, Vincent Maurice Malik, Alina Luise Meiß, Jan Niklas Naulin, Tobias Gerd Pfeiffer, Thomas Röhlich, Kim Isabell Rolshausen, Jacob Rott, Julius Maximilian Sange, Pavel Schreider, Gurwinder Singh, Timothy Smykalla, Tiberius Jean-Baptiste Steinbach, Joshua Ulrich, Pascal Vaupel, Max Werlich, Dominik Wilbert.

 

(Text: Michael Linn; Fotos: Adrian Nestoriuc)

Mo

18

Dez

2017

Wir sind Klimaexperten!

JPRS-Schüler informieren Grundschüler zum Thema Energiesparen

 

Die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg engagiert sich seit Jahren in dem durch den Wetteraukreis und die Beratungsstelle für nachhaltige Entwicklung unterstützten Projekt „Klimaexperten an der Grundschule“. In diesem Projekt schlüpfen Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums (BG) und der Fachoberschule (FOS) in die Lehrerrolle und unterrichten Grundschüler zum Thema Klimaschutz und Energiesparen. Ziel des von Lehrerin Madlen Krawatzek und Lehrer Stefan Crößmann geleiteten Projekts ist es, den Schülerinnen und Schülern der teilnehmenden Grundschulen Energiesparen und Nachhaltigkeit zu vermitteln und den JPRS-Schülern die Möglichkeit zu geben, anderen Schülern etwas beizubringen.

 

In diesem Jahr besuchten die JPRS-Schüler am 29.11. und 4.12.17 die Philipp-Dieffenbach-Schule (integrative Grundschule) in Friedberg und die Grundschule Limeshain und informierten dort Dritt- und Viertklässler über die Einsparmöglichkeiten von Wasser und Energie im Alltag. Die Kinder konnten an den Stationen „Lichtexperte“, „Wasserexperte“, „Heizungsexperte“ und „Kochexperte“ unter Anleitung der Jugendlichen die einzelnen Funktionen selbst ausprobieren. Betreut wurden Grundschüler aus drei Klassen, welche entsprechend der Anzahl der Stationen in vier Gruppen eingeteilt waren. Sobald eine Gruppe eine Station erlernt hatte, wechselte sie zur nächsten Station.

 

Die Schüler Felix Albig und Eric Händel der Klasse BG12b der JPRS betreuten die Station „Heizungsexperte“ und vermittelten den Kindern Grundlagen einer energiesparenden Heiztechnik. Hierzu setzten beide Gymnasiasten selbst erstellte Lernplakate ein, um das Thema den Grundschülern anschaulich vorzustellen. Eric zufolge zeigten sich die Kinder sehr wissbegierig und beantworteten fleißig die Fragen auf ihren Lernbogen. Auch Felix freute sich über das Engagement der Grundschüler: „Die Kinder haben sich sehr aufmerksam und interessiert an den Präsentationen beteiligt. Einige der Grundschüler haben mich sehr überrascht, denn sie wussten teilweise sogar schon wie eine Heizungsanlage funktioniert und wie man mit ihr Energiesparen kann.“

 

Beide Schülergruppen hatten viel Spaß am interaktiven Lernen und waren von dem besonderen Tag begeistert. Das Fazit von Felix: „Es hat mir viel Spaß gemacht ein Teil dieses Projektes zu sein. Außerdem fand ich es schön, dass wir Schüler die Chance hatten etwas für andere Schüler zu machen.“ Auch sein Mitschüler Eric versteht sich als großer Unterstützer des „Klimaexperten“-Projekts: „Es bietet nicht nur den Grundschülern die Möglichkeit Unterricht mal anders zu erleben, sondern auch den ‚Großen‘ die Möglichkeit in die Fußstapfen ihrer Lehrer zu treten und zu erfahren wie es ist anderen Schülern ein bestimmtes Thema nahezulegen.“

 

Mi

01

Nov

2017

Achtung BG und FOS Gipfelstürmer! Sichert euch jetzt einen der limitierten Plätze für die JPRS-Bergwanderwoche 2018!

Das Highlight des Schuljahres in der letzten Woche vor den Sommerferien 2018

Termin: 15. Juni bis 21. Juni 2018 (letzte Schulwoche vor den Sommerferien)

  • Abfahrt: Freitag, 15. Juni 2018, ca. 8.00 Uhr
  • Rückkehr: Donnerstag, 21. Juni 2018, ca. 20.00
    (Hin-  und Rückreise erfolgt mit der Bahn)

Teilnehmerkreis: Die Bergwanderwoche ist ein Angebot für Schülerinnen und Schüler der Klassen BG11, BG12 und FOS11 (auf max. 18 Teilnehmer begrenzt).

 

Reiseziel/Unterkunft: Hirschegg, Kleinwalsertal, Österreich /„Marburger Haus“ Sport- und Studienhaus der Uni Marburg

 

Programm: Im Mittelpunkt stehen ganztägige Wanderungen im alpinen Gelände in und um das Kleinwalsertal. Ziele werden nach Witterung und Leistungsstand der Teilnehmenden festgelegt.

 

Besonderheit: Im BG kann die Bergwanderwoche durch eine zusätzliche Leistung als Sportkurs für das kommende Halbjahr anerkannt werden.

 

Auf eure Anmeldung freut sich das JPRS-Bergwanderteam: Claudia Einhoff, Reinhold Jakobi und Joachim Ossau.

Mo

26

Jun

2017

Feierliche Zeremonie zur Übergabe der Abizeugnisse 2017

Erfreuliche Bilanz: 28% der Absolventen mit einer Eins vor dem Komma!

 

Die Übergabe der Zeugnisse fand am Freitag, den 23. Juni 2017 im großen Konferenzsaal statt. Die Veranstaltung begann mit Grußworten und Glückwünschen der Schulleiterin Jutta Tschakert, des neuen BG-Abteilungsleiters Tobias Bauschke sowie des bisherigen kommissarischen Abteilungsleiters Günther Blank. Anschließend erfolgte die Ehrung der Schülerinnen, die erfolgreich am Schulsanitätsdienst teilgenommen haben: Melina Albert, Theresa Baierl, Annalena Henß und Vanessa Kohl. Hauptprogrammpunkte waren selbstverständlich die feierliche Überreichung der Abiturzeugnisse und die anschließende Ehrung der Zeugnisbesten.

 

Die Jahrgangsbesten:

Jahrgangsbester ist Klemens Moritz Fritsch mit einem Notendurchschnitt von 1,2. Die weiteren Zeugnisbesten: Annalena Henß (1,3), Lena Johannsen, Nicholas Robert Pischke (beide 1,6), Björn Hinsberger (1,7), Johanna Katharina Kube, Kai Binzenhöfer, Jonas Kern, Jonas Heiner Steinhauer (alle 1,8), Theresa Baierl, Julius Xavier Götz, Tobias Hofmann, Kristof-Torben Appel, David Sebastian Funk (alle 1,9). Die erfolgreiche Bilanz: 14 Abiturienten mit einer Eins vor dem Komma, dies sind 28% des Abiturjahrgangs an der JPRS.

 

Folgende Schüler haben 2017 das Abitur an der JPRS bestanden:

BG13a, Tutor Tobias Bauschke: Kai Binzenhöfer (Friedberg), Colin Benjamin Kristen (Friedberg), Frederik Josef Lissek (Echzell-Bingenheim), Julian Meißler (Limeshain-Rommelhausen), Rebecca Luise Möser (Butzbach-Maibach), Moritz Rothermel (Butzbach), Elias Scheid (Florstadt-Leidhecken), Robin Alexander Zelinsky (Rockenberg-Oppershofen).

 

BG13b, Tutor Günther Blank: Kubilay Aydin (Friedberg), Theresa Baierl (Bad Nauheim-Steinfurth), Melih Balci (Reichelsheim-Beienheim), Jonathan Boeckel (Münzenberg), Jan Wilhelm Breidenbach (Wölfersheim-Melbach), Daniel Markus Brüderle (Friedberg), Daniel Oleg Galter (Wolfenbüttel), Julius Xavier Götz (Butzbach – Pohl-Göns), Dario Grimmer (Hungen), Michael Hartmann (Nidderau-Erbstadt), Annalena Henß (Altenstadt-Waldsiedlung), Björn Hinsberger (Butzbach-Bodenrod), Tobias Hofmann (Friedberg), Julian Björn Hübner (Bad Vilbel), Jonas Kern (Florstadt – Ober-Florstadt), Vanessa Kohl (Wöllstadt – Nieder-Wöllstadt), Raphael Neisius (Reichelsheim-Blofeld), Nicholas Robert Pischke (Butzbach), Kai Matthias Reuning (Hirzenhain-Merkenfritz), Christoph René Schimpf (Butzbach – Nieder-Weisel), Leon Niklas Schimpf (Wölfersheim-Melbach), Luca Yannick Vissers (Florstadt – Nieder-Florstadt), Jan Vongries (Echzell-Gettenau).

 

BG13c, Tutorin Eva Tinz: Jamah Akbary (Friedberg), Melina Albert (Bad Vilbel-Dortelweil), Kristof-Torben Appel (Rosbach v.d. Höhe – Nieder-Rosbach), Collin Yannik Bausum (Bad Vilbel-Massenheim), Steffen Matthias Bröker (Friedberg-Ossenheim), Sebastian Jaromir Ebenig (Karben-Petterweil), Robin Wilfried Eichenauer (Nidderau Heldenbergen), Klemens Moritz Fritsch (Friedberg), David Sebastian Funk (Bad Vilbel-Dortelweil), Lena Johannsen (Florstadt – Nieder-Florstadt), Raphael Kalbhenn (Bad Nauheim), Manpreet Kaur (Bad Vilbel), Marvin Kern (Florstadt – Ober-Florstadt), Johanna Katharina Kube (Friedberg-Ockstadt), Tobias Herwarth Horst Merkel (Bad Nauheim), Naomi Sabrina Müller (Friedberg), Hannah Rossberg (Friedberg), Lena-Florentina Sommerfeldt (Butzbach), Jonas Heiner Steinhauer (Limeshain-Himbach).

 

Herzlichen Glückwunsch an die 50 Schülerinnen und Schüler, die 2017 in unserem Fachzweig Berufliches Gymnasium das Abitur bestanden haben!!!

 

Do

22

Jun

2017

Offizielle Übergabe der Zertifikate für die JPRS-Klimaexperten

Für Teilnahme am Umweltprojekt „Klimaexperten an der Grundschule“

Am Mittwoch, den 21. Juni 2017 erfolgte die offizielle Übergabe der Zertifikate für die JPRS-Klimaexperten. Im Beisein von JPRS-Schulleiterin Jutta Tschakert überreichten Jan Weckler (Erster Kreisbeigeordneter) und Stefanie Voß (Klimaschutzmanagerin Wetteraukreis) die Zertifikate für die erfolgreiche Teilnahme am Umweltprojekt „Klimaexperten an der Grundschule“ an die teilnehmenden Organisatoren und Schüler. 

 

Schülerinnen und Schüler des BG (Jahrgangsstufe 11) sowie der FOS (Stufe 12), die am Projekt teilgenommen haben und geehrt wurden:

  • Victor Schindler, André Collier, Daniel Struck, Annchristin Weber, Annabell Schneider, Janik Bock, Christian Gonzale, Jan-Lukas Keil, Max Becker, Kevin Lauer, Janik Langer, Vivien Glienke

 

Projektbeschreibung „Klimaexperten an der Grundschule“

Unter Federführung der Lehrer Rika Stellmacher und Stefan Crößmann hat sich die JPRS in dem durch den Wetteraukreis und die Beratungsstelle für Nachhaltige Entwicklung (BöB) unterstützten Projekt „Klimaexperten an der Grundschule“ engagiert.

 

Schülerinnen und Schüler der JPRS informierten an drei Vormittagen Dritt- und Viertklässler der Grundschulen Ockstadt, Florstadt und Stammheim über die Einsparmöglichkeiten von Wasser und Energie im Alltag. Dabei konnten die Kinder an den Stationen „Lichtexperte“, „Wasserexperte“, „Heizungsexperte“ und „Kochexperte“ durch selbst Ausprobieren Funktionen und Einsparpotenziale testen. Die JPRS-Klimaexperten hatten für die Stationen Alltagsgegenstände, wie Herdplatten, Kochtöpfe, LED-Licht, Thermostatventile und einen Toilettenspülkasten im Gepäck, um die Lernsituationen anschaulich und lehrreich zu gestalten. Die „Kleinen“ konnten etwas von den „Großen“ abschauen und auch die jugendlichen Schüler hatten ihren Mehrwert, so Jan-Lukas Keil von der BG11b: „Das Klimaprojekt hat mir viele neue Erfahrungen und einen Einblick in den Alltag eines Lehrers gegeben.“

 

Zum Abschluss konnten die Grundschüler anhand eines mit „Fehlern“ präparierten Klassenraumes ihr Wissen als Klimaexperten überprüfen und gemeinsam mit den Hausmeistern ihrer Schulen den Heizungsraum besichtigen. Beide Schülergruppen waren von dem besonderen Tag begeistert. Die „Älteren“ wurden von den Grundschulkindern mit den Worten verabschiedet: „Wann kommt ihr wieder?“