Berufliches Gymnasium (BG)
Der clevere Weg zum Studium! Im Beruflichen Gymnasium (BG) der Johann-Philipp- Reis-Schule kann man, wie an allen anderen hessischen Gymnasien auch, die Allgemeine Hochschulreife, das Abitur, erlangen, um dann an einer Universität oder Hochschule in allen Fachrichtungen studieren zu können. Dabei verbinden Sie in einem von Ihnen gewählten Schwerpunktfach praktische mit theoretischen Inhalten, wie Sie es an keiner allgemeinbindenden Oberstufenform können. Nutzen Sie das Beste aus der gymnasialen und der beruflichen Bildung, um optimal für die Zukunft vorbereitet zu sein.
Du willst dir einen noch besseren Eindruck von deiner neuen Schule verschaffen?
Dann schaue dir unseren Imagefilm an und lasse dich überzeugen!
Du willst uns bei besuchen kommen und einen eigenen Eindruck gewinnen?
Unterrichtsinhalte des Beruflichen Gymnasiums
Du willst mehr Videos über das BG sehen? Scrolle nach unten!
Elternfragen schnell geklärt...das www der Johann-Philipp-Reis-Schule
Der gewisse Unterschied zu anderen Gymnasien ...
…ist, dass Sie sich bereits in der E-Phase auf zwei Naturwissenschaften konzentrieren und eine bei der Anmeldung abwählen können
(Physik, Biologie oder Chemie).
…ist die Fortführung der 2. Fremdsprache in der Einführungsphase nicht erforderlich, wenn sie in den letzten vier aufsteigenden Schuljahren der Mittelstufe belegt wurde, d.h. kein Latein oder Französisch in der E-Phase.
...ist, dass eine Abiturprüfung im Unterrichtsfach Mathematik nicht notwendig ist, wenn stattdessen Englisch gewählt wird.
Video zum Vergleich des Beruflichen Gymnasiums zur Fachoberschule
Film ab für deine Zukunft! – Das „Backstage“-Video der JPRS
Du willst nicht nur darüber lesen, sondern sehen, wie dein Schulalltag nach der 10. Klasse aussehen könnte? Dann klick dich rein in unser „Backstage“-Video!
Unter dem Motto „Lerne Deine neue Schule kennen!“ nehmen wir dich mit hinter die Kulissen der JPRS. Unser Video gibt dir exklusive Einblicke in die Schwerpunkte, die uns so einzigartig machen:
Erlebe Projektarbeit in der Praktischen Informatik, schau den Profis in der Bautechnik über die Schulter oder tauche ein in die Welt der Mechatronik.
Was du im Video (und bei uns vor Ort) entdecken kannst:
• High-Tech-Ausrüstung: Wir zeigen dir unsere Werkstätten und Labore sowie die moderne Ausstattung mit interaktiven Smartboards und flächendeckendem WLAN.
• Abitur mit dem Plus: Sieh selbst, wie wir allgemeines und berufliches Lernen verbinden, um dir einen unschätzbaren Wettbewerbsvorsprung für dein Studium oder deine Karriere zu verschaffen.
• Praxis pur: Bei uns hast du 8 bis 10 Stunden pro Woche Unterricht in deinem Wunschfach – das bietet dir so kein anderes Gymnasium!
• Mehr als nur Theorie: Entdecke die Atmosphäre in unseren kleinen Lerngruppen und erfahre, warum Absolventen das „große Verständnis“ und die „gute Vorbereitung“ an der JPRS so schätzen.
Neben dem Unterricht erwartet dich ein lebendiges Schulleben: Ob im Schulsanitätsdienst, in der Schulband, bei Sprachreisen oder während der Bergwanderwoche – an der JPRS kannst du deine Talente voll entfalten (Informationen ergänzt aus Nutzeranfrage).
Bist du bereit für den nächsten Schritt? Schau dir das Video an, scanne den QR-Code für die Anmeldung oder komm persönlich vorbei!
„Finde Deine Möglichkeiten!“ – Wir freuen uns auf dich.
Aktueller Informationsflyer zum Beruflichen Gymnasium 2026
Informationsvideos zur Oberstufe des Beruflichen Gymnasiums
Einblicke in die Schwerpunkte
Projektarbeit Schülerinnen und Schüler der PRAKTISCHEN INFORMATIK
Bautechnik im BG
Mechatronik im BG
Wirtschaft im BG
Für clevere Schüler, die es auf den (Schwer-) Punkt bringen wollen!
Am Beruflichen Gymnasium der Johann-Philipp-Reis-Schule erlangen Sie in der dreijährigen Oberstufe die allgemeine Hochschulreife (Abitur). Für die meisten Fächer (allgemeinbildender Bereich) gelten die gleichen Lehrpläne wie an jedem anderen Gymnasium.
Zusätzlich können sich die Schüler unserer gymnasialen Oberstufe durch die Wahl eines Schwerpunktfaches auf ein Studium im technischen bzw. wirtschaftwissenschaftlichen Bereich gezielt vorbereiten.
Ziel: allgemeine Hochschulreife (Abitur)
Anschlussmöglichkeiten: Studium an Universitäten und Hochschulen in allen Fachrichtungen
Vorteile der JPRS:
Das Berufliche Gymnasium bietet optimale Voraussetzungen für ein Studium der Ingenieurs- bzw. Naturwissenschaften oder der Betriebs- bzw. Volkswirtschaftswissenschaften an Hochschulen oder Universitäten, da an unserer gymnasialen Oberstufe junge Menschen bereits Einblicke in verschiedene berufliche Bereiche gewinnen. Selbstverständlich steht es unseren Absolventen später offen, an jeder Hochschule oder Universität jedes andere beliebige Fach wie bspw. Medizin oder Lehramt zu studieren.
Voraussetzungen:
- Versetzung in die gymnasiale Oberstufe
- qualifizierender Realschulabschluss
- Mittlerer Abschluss (Realschulabschluss) mit besseren Notendurchschnitt von 3,0 in den Fächern Mathematik, Deutsch, Englisch und einem naturwissenschaftlichen Fach und restliche Fächer ebenfalls gleich oder besser als 3,0 im Durchschnitt und Empfehlung der abgebenden Schule
Schwerpunkte:
- Bautechnik
- Praktische Informatik
- Mechatronik (Kombination aus Elektro- und Maschinenbautechnik)
- Wirtschaft
Besonderheit der Schwerpunkte: Gezielte Vorbereitung auf ein Studium im technischen bzw. wirtschaftwissenschaftlichen Bereich.
Unterrichtsablauf:
Aufgabenfeld 1:
- Deutsch (Grund- und Leistungskurs)
- Englisch (Grund- und Leistungskurs)
- Spanisch (für Anfänger der 2. Fremdsprache)
- Deutsch-Literatur (Grundkurs)
Aufgabenfeld 2:
- Wirtschaftslehre (Schwerpunktfach)
- Geschichte (Grundkurs)
- Politik und Wirtschaft (Grundkurs)
- Kath./ev. Religion/Ethik (Grundkurs)
- Sportunterricht
Aufgabenfeld 3:
- Bautechnik (Schwerpunktfach)
- Praktische Informatik (Schwerpunktfach)
- Mechatronik (Schwerpunktfach)
- Mathematik (Grund- und Leistungskurs)
- Physik (Grund- und Leistungskurs)
- Chemie (Grund- und Leistungskurs)
- Biologie (Grund- und Leistungskurs)
Dauer: 3 Jahre
- 1 Jahr Einführungsphase (E1 – E2)
- 2 Jahre Qualifikationsphase (Q1-Q4)
Anmeldung: bis Ende Februar des jeweiligen Kalenderjahres (in der Regel über die abgebende Schule)
Praktikum: Am Ende der Q1, im Anschluss an die Weihnachtsferien findet ein 2 wöchiges Orientierungspraktikum statt.
Das Schwerpunktfach kann als studienvorbereitendes Praktikum von der jeweiligen Hochschule angerechnet werden. (Bautechnik und Mechatronik)
Ausstattung Schule:
- Werkstätten/ Labore der Mechatronik, Bautechnik, Datenverarbeitungstechnik
- Computerräume mit Laborumgebungen zur Nutzung aktueller Soft- und Hardware
- BG-Bereich/ Naturwissenschaften: C-Flur
Berufliche Orientierungspraktikum in der Gymnasialen Oberstufe an der Johann-Philipp-Reis Schule
Das Praktikum zur Beruflichen Orientierung in der Gymnasialen Oberstufen an der Johann-Philipp-Reis Schule im nächsten Schuljahr findet in der Q1 direkt im Anschluss an die Weihnachtsferien.
Weiter Informationen entnehmen Sie bitte dem Infomaterial im Download-Bereich des Schulportals.
LRS: Info für Schülerinnen und Schüler mit einer diagnostizierten Lese- und Rechtschreibeschwäche
Grundsätzlich sollen alle Fördermaßnahmen bis zum Ende der Sekundarstufe I abgeschlossen sein (§39(4) VOGSV). Da es sich bei der Johann-Philipp-Reis Schule um eine Schule der Sekundarstufe II handelt, sind Fortsetzungen der Fördermaßnahmen nur in begründeten Ausnahmefällen möglich. Die Voraussetzungen für eine Fortsetzung in der Sekundarstufe II sind eine durchgängige Förderung in der Sekundarstufe I. Bitte stellen Sie immer schon zu Beginn des neuen Schuljahres einen Antrag auf Fortsetzung der Fördermaßnahme, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.
Bei weiteren Fragen zu LRS wenden sie sich bitte an Frau Voigt:
voigt@jprs.de
Newsblog – JPRS-Berufliches Gymnasium (BG)
Di
23
Jun
2026
Abiturienten 2026 an der JPRS feierlich verabschiedet
Verabschiedung der Abiturientinnen und Abiturienten der Johann-Philipp-Reis-Schule
Es gibt Abende, die bleiben. Der 20. Juni 2026 war so einer. Im historischen Jugendstil-Ambiente des Theaters Altes Hallenbad hat die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg ihren Abiturjahrgang 2026 feierlich verabschiedet. 54 Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums nahmen ihre Abiturzeugnisse entgegen und feierten gemeinsam mit Familien, Freunden und Lehrkräften das Ende eines langen, manchmal steinigen, vor allem aber prägenden Weges.
Ein Abend zwischen Rückblick und Aufbruch
Durch das Programm führten zwei Mitglieder des Abiturkomitees, die die Gäste stellvertretend begrüßten. „Nun ist endlich der Moment gekommen, auf den wir alle hingearbeitet haben“ – mit diesen Worten brachten sie auf den Punkt, was an diesem Abend mitschwang: hinter den Absolventinnen und Absolventen lag eine Zeit voller Erinnerungen, Herausforderungen und gemeinsamer Erlebnisse. Der Abend markierte das Ende eines wichtigen Lebensabschnitts und zugleich den Beginn eines neuen Kapitels. Besonderer Dank galt den Eltern, den Lehrkräften und allen, die die jungen Menschen auf ihrem Weg begleitet hatten. Auch der Zusammenhalt wurde gewürdigt: Viele Freundschaften, die während der Schulzeit entstanden, hätten den Jahrgang durch die Jahre getragen.
Glückwünsche und Impulse für die Zukunft
Der stellvertretende Schulleiter gratulierte den Absolventinnen und Absolventen zum Erwerb des höchsten schulischen Bildungsabschlusses und verglich ihren bisherigen Lebensweg mit einer kurvenreichen Strecke voller Herausforderungen. Sie seien an einem Punkt angekommen, an dem viele Wege offenstünden. Sein Appell an die jungen Menschen: Entscheidungen bewusst treffen, Dinge kritisch hinterfragen, an die eigenen Fähigkeiten glauben – und vor allem „mutig und aufgeschlossen“ bleiben.
Ein fester Programmpunkt des Abends ist traditionell die Verleihung des Abiturpreises des Rotary Clubs Bad Nauheim-Friedberg. In der Ansprache wurde das soziale und gesellschaftliche Engagement junger Menschen gewürdigt. Ausgezeichnet wurde in diesem Jahr eine Schülerin, die nicht nur mit einem herausragenden Abiturdurchschnitt von 1,0 überzeugte, sondern sich auch in besonderem Maße ehrenamtlich engagierte – bei der Organisation des Abiturballs, bei Spendenaktionen und im politischen Leben der Region. Als Anerkennung erhielt sie eine Urkunde sowie einen Geldpreis.
„Es ist des Lernens kein Ende“
Mit viel Humor, persönlichen Erinnerungen und nachdenklichen Impulsen blickte der Abteilungsleiter des Beruflichen Gymnasiums auf die vergangenen Jahre zurück. Unter dem Leitgedanken „Es ist des Lernens kein Ende“ – einem Zitat des Komponisten Robert Schumann – erinnerte er an zahlreiche gemeinsame Erlebnisse, etwa die Kursfahrt, und lobte die Entwicklung des Jahrgangs zu einer starken Gemeinschaft. Vom Kuchenverkauf über Weihnachtsmarktaktionen bis hin zur Organisation des gesamten Abiturballs habe der Jahrgang eindrucksvoll gezeigt, was gemeinschaftliches Handeln bewirken kann.
Ausdrücklich wandte er sich auch an jene Schülerinnen und Schüler, die zwar nicht das Abitur, jedoch die Fachhochschulreife erreicht hatten – eine Leistung, die ebenfalls großen Respekt verdiene. Mit Blick auf die Zukunft ermutigte er alle, ihren eigenen Weg zu gehen, kritisch zu denken und sich nicht von vorgegebenen Denkmustern leiten zu lassen.
Im Mittelpunkt: die Zeugnisverleihung
Den Höhepunkt bildete die feierliche Übergabe der Abiturzeugnisse, die die Absolventinnen und Absolventen aus den Händen ihrer Tutorinnen und Tutoren erhielten. Der Jahrgang verteilte sich auf fünf Profile mit den Schwerpunkten Praktische Informatik, Mechatronik, Bautechnik und – gleich zweifach – Wirtschaft. Aus den jeweiligen Schwerpunktfächern richteten einzelne Schülerinnen und Schüler kurze Abschiedsworte an Mitschüler und Lehrkräfte und überreichten ihren Tutorinnen und Tutoren als Zeichen des Dankes kleine Geschenke.
Ehrungen für herausragende Leistungen und Engagement
Im Anschluss wurden die besten Absolventinnen und Absolventen des Jahrgangs geehrt: Insgesamt 17 Schülerinnen und Schüler erreichten einen Notendurchschnitt zwischen 1,0 und 1,9. Für ihre hervorragenden Leistungen erhielten sie eine Urkunde sowie einen Gutschein der Schule.
Eine weitere Ehrung galt den Mitgliedern des Schulsanitätsdienstes. Die betreuenden Lehrkräfte würdigten deren besonderen Einsatz für die Schulgemeinschaft und dankten den Geehrten für ihre Verlässlichkeit und ihr beispielhaftes Engagement während der Schulzeit. Auch sie erhielten Urkunden und Gutscheine.
Ein heiterer Ausklang
Zum Abschluss des Abends standen gemeinsame Spiele auf dem Programm, bei denen Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Wettbewerben gegeneinander antraten. In lockerer Atmosphäre blieb noch einmal Zeit für Gespräche, Erinnerungsfotos und gemeinsame Momente.
Am Ende blickten Absolventinnen und Absolventen, Eltern und Lehrkräfte auf eine rundum gelungene Feier zurück. Im stimmungsvollen Ambiente des Theaters Altes Hallenbad verabschiedete die JPRS einen Jahrgang, der sich durch Gemeinschaftssinn, Engagement und hervorragende Leistungen ausgezeichnet hat. Für die 54 jungen Erwachsenen beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt – mit vielen Möglichkeiten und Herausforderungen, denen sie sich selbstbewusst und zuversichtlich stellen können.
Mo
22
Jun
2026
Vier Absolventinnen der Schulform BzBgE feierlich an der JPRS verabschiedet
Mit einer bewegenden und zugleich fröhlichen Feier wurden am 22.6.2026 vier Absolventinnen des Bildungsgangs zur Berufsvorbereitung mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung (BzBgE) an der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) verabschiedet. Auf dem überdachten Schulhof der Berufsschule feierten Aisha Ahmed, Rawshan Ashrafi, Alicia Gürbüz und Nikola Herdt gemeinsam mit ihren Familien, Lehrkräften, Mitschülerinnen und Mitschülern sowie weiteren Gästen den erfolgreichen Abschluss ihrer Schulzeit.
Die Verabschiedung bildete den feierlichen Höhepunkt einer dreijährigen Schulzeit, die von persönlichem Wachstum, neuen Erfahrungen und einer intensiven Vorbereitung auf das Berufsleben geprägt war. Seit dem Schuljahr 2021/22 kooperiert die JPRS mit der benachbarten Wartbergschule, um Jugendlichen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung eine praxisnahe berufliche Orientierung zu ermöglichen. Im Bildungsgang BzBgE werden sonderpädagogische Förderung und berufsbezogene Bildung miteinander verknüpft. Ziel ist es, die Selbstständigkeit der Jugendlichen zu stärken und ihnen möglichst gute Voraussetzungen für ihren weiteren Lebensweg zu vermitteln.
Während ihrer Schulzeit wurden die Schülerinnen und Schüler eng von Lehrkräften beider Schulen begleitet. Berufsschullehrkräfte der JPRS arbeiteten dabei mit Förderschullehrkräften der Wartbergschule zusammen. Ergänzend unterstützten Teilhabeassistentinnen die Jugendlichen im Schulalltag. Neben allgemeinbildenden Inhalten standen zahlreiche praktische Erfahrungen im Mittelpunkt. In Projekttagen konnten die Jugendlichen verschiedene Berufsfelder kennenlernen, darunter Holztechnik, Körperpflege, Ernährung sowie den Bereich der Fachangestellten für Bäderbetriebe. Mehrere Praktika ermöglichten zudem erste Einblicke in die Arbeitswelt und halfen den Schülerinnen und Schülern dabei, eigene Interessen und Fähigkeiten zu entdecken.
Die feierliche Veranstaltung wurde von Abteilungsleiterin Claudia Einhoff eröffnet, die die Gäste herzlich begrüßte. Anschließend sorgten die Klassen 10 und 11 mit einer schwungvollen Tanzdarbietung zum Song „Can’t Stop the Feeling“ von Justin Timberlake für beste Stimmung. Gemeinsam mit Lehrerin Sabine Ueberall und der Praktikantin Lilli Hirsch hatten die Schülerinnen und Schüler eine abwechslungsreiche Choreografie einstudiert, die vom Publikum mit großem Applaus belohnt wurde.
Einen besonderen Moment stellte die Ansprache von Schulleiter Nick Szymanski dar. Er gratulierte den vier Absolventinnen herzlich zu ihrem erfolgreichen Schulabschluss und würdigte ihre Leistungen. „Wir sind sehr stolz auf euch. Ihr habt euren Abschluss erreicht und könnt nun mit Zuversicht in einen neuen Lebensabschnitt starten“, sagte er. Die Schule habe die Schülerinnen in den vergangenen Jahren gerne begleitet und freue sich über ihre Entwicklung. Für die Zukunft wünschte er ihnen viele positive Erfahrungen, Freude und Erfolg auf ihrem ganz persönlichen Lebensweg.
Auch Claudia Einhoff blickte gemeinsam mit den Absolventinnen auf die vergangenen Jahre zurück. In persönlichen Worten erinnerte sie an die Entwicklung jeder einzelnen Schülerin. Nikola habe sich im Laufe der Schulzeit zu einer offenen und kommunikativen jungen Frau entwickelt. Rawshan habe ihre Deutschkenntnisse erheblich verbessert. Alicia Gürbüz habe ihre Zurückhaltung gegenüber dem Schwimmunterricht überwunden und große Freude am Wasser entwickelt. Aisha wiederum sei deutlich selbstständiger geworden. „Wir sind stolz darauf, wie ihr euch in den vergangenen Jahren entwickelt habt“, betonte Frau Einhoff.
Ein besonderer Blickfang der Feier war eine Girlande mit zahlreichen Wimpeln, auf denen Fotos aus den vergangenen drei Schuljahren zu sehen waren. Die Bilder zeigten die Schülerinnen bei Praktika, im Unterricht, auf Ausflügen und bei gemeinsamen Aktivitäten. Mithilfe dieser Erinnerungen berichteten die vier Absolventinnen von ihren Erlebnissen und Erfahrungen während ihrer Schulzeit.
Für emotionale Momente sorgten anschließend die Klassen 10 und 11. Unter der Moderation ihrer Klassenlehrerin Gülsah Albayrak lasen die Schülerinnen und Schüler persönliche Abschiedsgrüße und gute Wünsche für die Zukunft vor. Die Karten enthielten Freundschafts-bekundungen, Dankesworte und ermutigende Botschaften. Die vier Absolventinnen freuten sich sichtbar über die herzlichen Worte und nahmen die Karten als Erinnerung mit nach Hause.
Ein weiterer Höhepunkt war die Tanzaufführung der Abschlussklasse zum Lied „Gutes Gefühl“ der Band Fargo. Gemeinsam mit ihren Lehrkräften Mareike Böhm, Christiane Scholz und Michael Linn präsentierten Aisha, Alicia, Nikola und Rawshan eine abwechslungsreiche Choreografie, bei der auch bunte Tücher zum Einsatz kamen.
Zwischendurch wurden auch sportliche Leistungen gewürdigt. Im Rahmen einer kleinen Ehrung erhielten die Schüler Lars aus der Jahrgangsstufe 10 sowie Leon aus der Jahrgangsstufe 11 von Frau Einhoff ihre im Schuljahr erworbenen Schwimmabzeichen in Bronze und Silber.
Ein besonders bewegender Teil der Feier folgte, als die vier Absolventinnen ihren Lehrkräften und Teilhabeassistentinnen persönlich dankten. In selbst verfassten Karten blickten sie auf die gemeinsame Zeit zurück und brachten ihre Wertschätzung für die Unterstützung während der vergangenen Jahre zum Ausdruck. Als Erinnerung überreichte Lehrerin Mareike Böhm jeder Schülerin ein Fotobuch mit zahlreichen Bildern aus der gemeinsamen Schulzeit.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand schließlich die Überreichung der Abgangsbescheinigungen. Gemeinsam übergaben Claudia Einhoff, Mareike Böhm und Schulleiter Nick Szymanski die Zeugnisse an Nikola Herdt, Alicia Gürbüz, Rawshan Ashrafi und Aisha Ahmed. Neben ihrem Abschlusszeugnis erhielten die jungen Frauen jeweils eine Rose. Ein gemeinsames Gruppenfoto hielt diesen besonderen Moment fest. Ebenfalls verabschiedet wurde die Praktikantin Lilli Hirsch, die mit dem Ende des Schuljahres ihr Freiwilliges Soziales Jahr beendet. Claudia Einhoff dankte ihr herzlich für ihr Engagement und ihre Unterstützung während des gesamten Schuljahres.
Zum Abschluss überraschten die Absolventinnen ihre Lehrkräfte und Teilhabeassistentinnen mit persönlichen Dankesworten und kleinen Abschiedsgeschenken. Stellvertretend für die Gruppe übernahm Nikola Herdt die Übergabe und richtete an jede einzelne Person individuelle Worte des Dankes. Die Beschenkten zeigten sich gerührt und betonten, wie gerne sie mit den Schülerinnen zusammengearbeitet hätten.
Für einen musikalischen Schlusspunkt sorgten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 und 11 mit einer Darbietung des Rockklassikers „Eye of the Tiger“. Unterstützt von den Lehrkräften Mareike Böhm und Claudia Einhoff erzeugten die Jugendlichen mit sogenannten Boomwhackers rhythmische Klänge und begleiteten den Song auf eindrucksvolle Weise.
Den symbolischen Abschluss der Feier bildete das gemeinsame Steigenlassen von Helium-Wunschballons. Schülerinnen und Schüler aller drei Jahrgangsstufen ließen zusammen mit ihren Lehrkräften die Ballons samt Grußkarten in den strahlend blauen Sommerhimmel aufsteigen. Anschließend nutzten die Gäste die Gelegenheit zu Gesprächen bei Getränken, Laugengebäck, Kaffee und Kuchen.
Die Verabschiedung zeigte eindrucksvoll, wie wichtig individuelle Förderung, praktische Berufsorientierung und gelebte Inklusion für die Entwicklung junger Menschen sein können. Für die vier Absolventinnen endet nun ein bedeutender Lebensabschnitt – zugleich beginnt ein neuer Weg voller Möglichkeiten und Chancen.
Mi
27
Mai
2026
Schulpartnerschaft mit Leżajsk: Schülerinnen und Schüler der JPRS besuchen Danzig
Zwischen der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg und der polnischen Partnerschule Zespół Szkół Technicznych (ZST) in Leżajsk besteht seit 2019 eine Schulkooperation. Im Mai letzten Jahres wurde die jahrelange Zusammenarbeit beider Schulen vertraglich besiegelt.
Vom 19.-24.4.26 trafen sich nun zum dritten Mal in Folge Schülerinnen und Schüler aus Leżajsk und aus Friedberg im Danziger St. Maximilian Kolbe Haus der Versöhnung und Begegnung. Das Gästehaus wird von Franziskanermönchen betrieben, die den Besucherinnen und Besuchern eine komfortable und zentrumsnahe Unterkunft und sehr schmackhafte polnische Mahlzeiten bieten. Gefördert wurde die Begegnung durch das Deutsch-Polnische-Jugendwerk (DPJW).
Die polnische Gruppe kam aus dem Karpatenvorland mit dem Zug nach Danzig und wurde von den Lehrerinnen Alfreda Grabowska-Błońska, Małgorzata Pieniążek und Joanna Stępień begleitet. Die JPRS-Gruppe reiste die über 1000 km mit dem Flugzeug an. Sie bestand aus Auszubildenden des dritten Ausbildungsjahres (Elektroniker für Betriebstechnik, Elektroanlagen-monteure und Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik) und aus Schülern des Beruflichen Gymnasiums (BG) mit dem Schwerpunkt Mechatronik. Die Betreuung der deutschen Gruppe erfolgte durch die Lehrkräfte Madlen Krawatzek, Torsten Schöllner und Stefan Milk.
Am ersten Tag stand ein gegenseitiges Kennenlernen unter der Anleitung der Organisatoren des St. Maximilian Kolbe Hauses, Jakub Garsta und Patrycja Kaleczyc, auf dem Plan. Im Fokus stand dabei neben einer Sprachanimation in beiden Sprachen die gegenseitige Präsentation der jeweiligen Schulen und Schulsysteme, um dadurch Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Bildungssysteme kennenzulernen. Den Abschluss des Tages bildete ein gemeinsamer Abend in der Stadt.
Am folgenden Tag fand am Vormittag ein weiteres Kennenlernen statt, und es erfolgte die Vorstellung des geplanten Wochenprogrammes. Nachmittags besuchte die Gruppe gemeinsam ein Bowlingcenter und danach das sehr moderne Bernsteinmuseum von Danzig, der „Welthauptstadt“ des Bernsteins. Der Dienstag wurde vormittags dazu genutzt, eine Stadtrally durch die historische Danziger Altstadt in gemischten Gruppen zu absolvieren. Dazu gab es für die Schülerinnen und Schüler Aufgaben aus den Bereichen Geschichte und Architektur.
Zu einem Besuch in Danzig gehört es, sich mit der Geschichte der Solidarność-Gewerkschaft zu beschäftigen. Dazu besichtigten die Teilnehmer am Mittwoch das Europäische Solidarność-Zentrum, ein sehr interessantes und lebendig gestaltetes Museum. Am Donnerstag besuchte die Gruppe die Werft PGZ Stocznia Wojenna in Gdynia, die älteste in Betrieb befindliche Werft Polens. Auf der Rückreise von Gdynia nach Danzig wurde ein Zwischenstopp in dem wunderschönen Ostseekurort Sopot eingelegt.
Am Freitag hieß es nach einer Abschlussrunde Abschied zu nehmen und die Heimreise anzutreten. Geblieben sind bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern großartige Erinnerungen und neu entstandene länderübergreifende Freundschaften.
Mi
27
Mai
2026
Gymnasiasten der JPRS besuchen die Firma Energor in Ossenheim
Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 des Leistungskurses Bautechnik am Beruflichen Gymnasium der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg besuchten kürzlich die Firma Energor in Ossenheim. Begleitet wurden sie von ihrem Lehrer Holger Gerlach.
Geschäftsführer Matthias Preußner stellte den Betrieb ausführlich vor und erklärte den jungen Menschen die verschiedenen Aufgabenbereiche des Unternehmens. Besonders im Mittelpunkt standen die fachgerechte Speiserestentsorgung sowie die nachhaltige Verarbeitung organischer Abfälle zur Gewinnung von Biogas.
Die Schülerinnen und Schüler erhielten interessante Einblicke in die Abläufe der modernen Energiegewinnung und erfuhren, wie aus Speiseresten umweltfreundliche Energie entsteht. Anschaulich wurde erklärt, wie Biogas zur Stromproduktion genutzt wird und welchen wichtigen Beitrag das Unternehmen zum Umwelt- und Klimaschutz leistet.
Herr Preußner betonte außerdem die Verantwortung des Betriebs gegenüber der Umwelt sowie die Bedeutung nachhaltiger Kreislaufwirtschaft. Die Gymnasiastinnen und Gymnasiasten der JPRS zeigten großes Interesse und stellten zahlreiche Fragen zu den technischen Abläufen und den ökologischen Vorteilen der Energiegewinnung.
Am Ende des Besuchs zeigten sich die Schülerinnen und Schüler beeindruckt von der Verbindung aus moderner Technik, Nachhaltigkeit und verantwortungsbewusstem Umgang mit den Ressourcen. Die Exkursion zur Firma Energor in Ossenheim bot viele neue Eindrücke und verdeutlichte, wie innovative Unternehmen aktiv zum Umweltschutz beitragen können.
Mi
27
Mai
2026
Studienfahrt der JPRS nach Madrid: Kultur, Geschichte und spanisches Lebensgefühl
Vom 20. bis 24. April 2026 unternahm der Spanischkurs der 12. Jahrgangsstufe des Beruflichen Gymnasiums (BG12) der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg eine abwechslungsreiche Kursfahrt nach Madrid. Begleitet von ihren Lehrkräften Claudia Schirm und Klaus Peppler erwarteten die Schülerinnen und Schüler fünf Tage voller Kultur, Geschichte, Kunst und spanischer Lebensfreude. Bereits beim Anflug auf die spanische Hauptstadt war die Vorfreude groß. In Madrid erlebte die Gruppe das warme Wetter, die lebendigen Plätze und die besondere Atmosphäre der Hauptstadt Spaniens.
Schon am ersten Programmtag standen zahlreiche Besichtigungen auf dem Plan, für die die Schülerinnen und Schüler Vorträge vorbereitet hatten. Besonders beeindruckend war der Besuch der Kathedrale Santa María la Real de La Almudena. Dort erfuhren die jungen Menschen viel über die lange Entstehungsgeschichte sowie die Einweihung durch Papst Johannes Paul II. Die farbenfrohe Deckengestaltung, der prachtvolle Altar und die ruhige Krypta hinterließen einen bleibenden Eindruck. Ein Höhepunkt war der Blick von der Kuppel über die Dächer Madrids.
Auch das Literatenviertel Barrio de las Letras faszinierte die Gruppe. Dort begegnete man berühmten spanischen Schriftstellern wie Miguel de Cervantes oder Lope de Vega auf besondere Weise: Ihre Zitate sind direkt in das Straßenpflaster eingelassen. So wurde Literatur plötzlich greifbar und lebendig.
Ein weiteres Thema der Reise war die spanische Tradition des Stierkampfes. In der berühmten Arena Plaza de Toros de Las Ventas lernten die Schülerinnen und Schüler den Ablauf eines traditionellen Stierkampfes kennen und erfuhren mehr über die Rollen von Matadoren, Picadores und Banderilleros. Interessant für die Gruppe war auch, dass inzwischen immer mehr Frauen im Stierkampf aktiv sind, obwohl dieser Bereich lange ausschließlich Männern vorbehalten war.
Natürlich spielte auch Fußball eine wichtige Rolle. Beim Besuch des Estadio Santiago Bernabéu beeindruckten vor allem die moderne Architektur und die riesigen Zuschauerränge. Außerdem beschäftigte sich der Spanisch-Kurs der JPRS mit der Bedeutung der beiden großen Madrider Vereine Real Madrid und Atlético Madrid für die Stadt und die spanische Fußballkultur.
Neben historischen und politischen Themen lernte die Gruppe auch moderne Seiten Madrids kennen. Das alternative Viertel Malasaña mit seinen kleinen Cafés, Street-Art-Kunstwerken und dem lebendigen Nachtleben zeigte eine kreative und junge Seite der Stadt. Dort wurde auch die Bedeutung des Flamencos als wichtiger Bestandteil spanischer Kultur näher beleuchtet. Eine Flamenco-Show vor Ort begeisterte die Gruppe mit emotionalem Gesang, eindrucksvollem Tanz und traditioneller Gitarrenmusik.
Ein weiteres Highlight war der Besuch des Palacio Real. Die prunkvollen Räume des Königspalastes vermittelten eindrucksvoll die Geschichte der spanischen Monarchie. Auch politisch gewann die Gruppe neue Einblicke: Im Palacio de Cibeles, dem heutigen Rathaus Madrids, standen Themen wie die spanische Demokratie, der Konflikt mit Katalonien und die Aufgaben des Senats im Mittelpunkt.
Auch die Kunst kam nicht zu kurz. Im weltberühmten Museo del Prado bestaunte der Kurs Werke von Diego Velázquez, Francisco de Goya und Hieronymus Bosch. Besonders das berühmte Gemälde „Las Meninas“ von Velázquez beeindruckte viele Schülerinnen und Schüler nachhaltig.
Die Pfarrkirche San Jerónimo el Real beeindruckte die Gruppe durch ihre historische Architektur und ihre besondere Bedeutung für die spanische Königsfamilie. Früher war sie eng mit dem königlichen Hof verbunden und bis heute finden dort wichtige religiöse Zeremonien statt. Der Parque del Retiro bot Gelegenheit zur Erholung. Der große See mit dem Denkmal von König Alfonso XII., alte Bäume und ruhige Wege bildeten einen angenehmen Kontrast zum hektischen Stadtleben.
Die Kursfahrt nach Madrid bleibt für den BG12-Spanischkurs eine unvergessliche Erfahrung. Neben zahlreichen Eindrücken aus Geschichte, Politik, Kunst und Kultur stärkte die Reise auch das Gemeinschaftsgefühl der Gruppe. Für viele wird sie als eines der schönsten Erlebnisse der Schulzeit in Erinnerung bleiben.
Mi
25
Mär
2026
Schülerausstellung des Abiturjahrgangs an der JPRS
Seit dieser Woche präsentiert der Abiturjahrgang des Beruflichen Gymnasiums (BG) an der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg die Ausstellung „Literatur und Skulptur“. Die Schülerinnen und Schüler der BG13 gestalteten Skulpturen zu literarischen Werken, die sie vorher im Literaturkurs bei Deutschlehrer Michael Linn erarbeitet hatten: „Der Junge im gestreiften Pyjama“ von John Boyne, „Die Verwandlung“ von Franz Kafka, „Cryptos“ von Ursula Poznanski, „Harry Potter und der Feuerkelch“ von Joanne K. Rowling und „22 Bahnen“ von Caroline Wahl.
Die Schülerinnen und Schüler setzten sich mit den Büchern auseinander und erstellten Projektmappen mit Autorenporträts, Inhaltsangaben, Figurencharakterisierungen und Interpretationen. In einem nächsten Schritt überlegten die Gruppen, wie sie das theoretisch Erarbeitete in Form einer Skulptur umsetzen wollten. Die Ideen wurden in einer Projektskizze festgehalten. Dann ging es über zur praktischen Umsetzung, bei der die Schülerinnen und Schüler viel handwerkliches und künstlerisches Geschick zeigten. Hier kam ihnen zugute, dass sie im Beruflichen Gymnasium praxisorientierte Schwerpunkte absolvieren und die Werkstätten der Berufsschule nutzen konnten wie die Metallwerkstatt, die Holzwerkstatt oder die Malerwerkstatt.
Die von den Projektgruppen gestalteten Skulpturen bestechen durch die Art der kreativen Umsetzung des Themas sowie durch visuelle und plastische Gestaltungselemente, die das Engagement und die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler für ihre ausgewählten Bücher unter Beweis stellen. Bei der Fertigung der Exponate setzten sie unterschiedliche Materialien wie Holz, Papier, Kunststoff, Karton, Pappmaché, Farben, Metalle, Elektroteile u.v.m. ein. Interessierte Besucherinnen und Besucher können die Werke ab sofort im Atrium der Schule (Eingang Friedensstraße) bewundern. Fotos der Exponate sind auch auf der Schulhomepage www.jprs.de zu sehen.
So
22
Mär
2026
Jahrgangsstufe 12 des beruflichen Gymnasiums der JPRS im Austausch mit Regisseur
Friedberg/Gießen, 16. März 2026 – Rund 70 Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrganges 2027 der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) besuchten am 16. März im Rahmen einer Exkursion ein Kino in Gießen. Auf dem Programm stand die Vorführung des Films „Das deutsche Volk“. Der Dokumentarfilm von Marcin Wierzchowski begleitet über mehrere Jahre die Hinterbliebenen der Opfer des rassistisch motivierten Anschlags von Hanau 2020 und zeigt ihren Kampf um Aufklärung, Erinnerung und gesellschaftliche Anerkennung.
Der Film regte die Schülerinnen und Schüler sowohl zum Nachdenken als auch zur kritischen Reflexion an. Im Anschluss an die Vorführung bot sich eine besondere Gelegenheit: In einem direkten Austausch mit dem Regisseur konnten die Teilnehmenden ihre Eindrücke, Fragen und Perspektiven einbringen. Diskutiert wurden dabei nicht nur inhaltliche Aspekte des Films, sondern auch filmische Gestaltungsmittel und deren Wirkung.
Die Veranstaltung ermöglichte eine intensive Auseinandersetzung mit einem komplexen gesellschaftlichen Thema und förderte zugleich die Medienkompetenz der Lernenden. Die Exkursion stellte damit eine wertvolle Ergänzung zum Unterricht dar und hinterließ bei den Beteiligten einen nachhaltigen Eindruck.
Di
16
Sep
2025
Abschlussfahrt der Gymnasiasten der JPRS an die italienische Adriaküste
Auch in diesem Jahr fand die traditionelle Studienfahrt der 13. Klasse des beruflichen Gymnasiums der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg statt. Ziel war diesmal die italienische Adriaküste. Vom 31.8 bis zum 5.9 machten sich 59 Schülerinnen und Schüler auf den Weg nach Lignano Sabbiadoro in der Bucht von Venedig. Begleitet wurden sie von den Lehrkräften Cornelia Fritz, Maike Nittka, Julia Schaumburg, Frederic Faust und Torsten Schöllner.
Am Sonntagabend startete die Gruppe voller Vorfreude in Friedberg. Trotz schlechter Wetterprognosen wurden die Reisenden bei ihrer Ankunft im Badeort Lignano Sabbiadoro mit strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen überrascht – ein perfekter Start in die Woche. Die Unterkunft bot viel Raum zur Erkundung: Neben zahlreichen Sportmöglichkeiten gab es einen direkten Zugang zu einem weitläufigen Sandstrand mit herrlichem Blick aufs Meer.
Am zweiten Tag klarte nach anfänglichem Regen der Himmel bald auf und die Reisegruppe setzte von Jesolo mit der Fähre nach Venedig über – in die einzigartige Lagunenstadt, die auf Pfählen erbaut wurde und seit dem 5. Jahrhundert n. Chr. Geschichte schreibt. Die Sonne begleitete die jungen Menschen bei der Erkundung der verwinkelten Gassen, Brücken und Kanäle. Neben den bekannten Sehenswürdigkeiten wie dem Markusplatz, dem Dogenpalast und der Rialtobrücke entdeckten die Stadterkunder auch versteckte Ecken und das besondere Flair einer Stadt, in der sich das Leben größtenteils auf dem Wasser abspielt. Die beeindruckende Architektur der venezianischen Gotik mit byzantinischen und muslimischen Einflüssen hinterließ bleibende Eindrücke, insbesondere bei den Schülerinnen und Schülern mit dem Schwerpunkt Bautechnik. Am Abend lud dann das adriatische Meer in Lignano Sabbiadoro zum Baden ein.
Verschiedene Freizeitaktivitäten standen am Folgetag zur Auswahl: ein Spaziergang zum nahegelegenen Leuchtturm, Sport am Strand, Badespaß im Meer oder ein Besuch der umliegenden Stadt. Die Vielfalt der Angebote und Interessen führte zu neuen Gruppenkonstellationen und stärkte den Zusammenhalt im Jahrgang.
Am Donnerstag ging es in die entgegengesetzte Richtung – nach Triest, einer Hafenstadt an der Grenze zu Slowenien und mit großer logistischer Bedeutung für Norditalien, Deutschland und Österreich. In Kleingruppen erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Stadt mit ihrer klassizistischen Architektur, ihren breiten Straßen und weitläufigen Plätzen. Bei hochsommerlichen Temperaturen boten schattige Parks und italienisches Gelato willkommene Abkühlung. Ein kulinarisches Highlight war das gemeinsame Mittagessen mit einem traditionellen Gericht aus der Region: „Guanciallino alla birra“ – ein echter Genuss.
Dann hieß es Abschied nehmen von der italienischen Adriaküste. Mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck und begleitet von Regen erreichte die Reisegruppe wieder die JPRS. Die Fahrt hat allen Teilnehmenden nicht nur neue Eindrücke beschert, sondern sie auch als Gruppe noch enger zusammengeschweißt – und vielleicht auch Lust auf weitere gemeinsame Reisen geweckt.
Fr
11
Jul
2025
Abiturienten 2025 an der JPRS feierlich verabschiedet
Verabschiedung der Abiturientinnen und Abiturienten der Johann-Philipp-Reis-Schule
An der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg haben 50 Schülerinnen und Schüler die allgemeine Hochschulreife, das Abitur, erworben. Drei Jahre lang besuchten sie das Berufliche Gymnasium (BG) und belegten neben den allgemeinbildenden Fächern auch ein berufsorientiertes Schwerpunktfach, darunter Bautechnik, Praktische Informatik, Mechatronik oder Wirtschaft. Mit dem Abitur können sie ein Studium an einer Universität oder Hochschule beginnen.
Am 5.7.25 feierten die Absolventinnen und Absolventen das erfolgreiche Bestehen der Abiturprüfungen in der festlich geschmückten Stadthalle in Friedberg zusammen mit rund 200 Gästen. Der stellvertretende Schulleiter Holger Menzel hieß die Gäste herzlich willkommen und beglückwünschte die Schülerinnen und Schüler zum bestandenen Abitur. Er bedankte sich bei den Verwandten, Freunden und dem Kollegium für deren Unterstützung. Herr Menzel wünschte den Abiturientinnen und Abiturienten auf ihrem neuen Lebensweg viel Erfolg und Glück.
In ihrer Schülerrede ließen Aya Sattout, Lillian Hengstermann und Jona Folgnand die letzten drei Jahre anekdotenhaft Revue passieren. Ein besonderes Lob richteten sie an Tobias Bauschke, Abteilungsleiter des Beruflichen Gymnasiums, der mit unermüdlichem Einsatz immer für die Schülerinnen und Schüler da gewesen sei. Als Ausdruck des Dankes und der Anerkennung überreichten die drei Abiturientinnen Herrn Bauschke eine schöne Zimmerpflanze. Ein weiteres Highlight des Programms in der Stadthalle war die beeindruckende Gesangsdarbietung von Jenny Dinh, die am Klavier von Philipp Kleinert begleitet wurde.
Bereits seit fünf Jahren zeichnet der Rotary Club Bad Nauheim-Friedberg Abiturientinnen und Abiturienten der JPRS für besondere gemeinwohlorientierte Tätigkeiten aus. Der Rotary Club ist ein internationales Netzwerk engagierter Frauen und Männer, die nachhaltige positive Veränderungen bewirken wollen und überall dort anpacken, wo humanitäre Hilfe benötigt wird. In diesem Jahr überreichte Stefan Zettl vom Rotary Club den Preis an die Abiturientin Marieke Stascheit als Anerkennung für ihr soziales Engagement und ihren Einsatz für das Gemeinwohl.
Herr Bauschke ehrte die Schülerinnen Marieke Stasch und Jona Folgnand für ihr jahrelanges Engagement im Schulsanitätsdienst der JPRS. Weiterhin bat er die jahrgangsbesten Abiturienten auf die Bühne und gratulierte ihnen zu ihren herausragenden Leistungen: Johannes Georg Sebastian Kipp (Note 1,3), Robert Leon Kubicki (Note 1,4), Jannis Marc Schetter (Note 1,4), Jannis Metz (Note 1,7), Roland Reiffen (Note 1,7), Jan Alexander Gehlhaar (Note 1,8).
Zu Beginn seiner Abiturrede begrüßte BG-Abteilungsleiter Tobias Bauschke herzlich die Eltern und Familien, das Kollegium, die Gäste und vor allem die Abiturientinnen und Abiturienten. Er beglückwünschte sie dazu, in Kürze das Abschlusszeugnis in Händen zu halten und somit den Schlüssel, mit dem sich viele Türen öffnen werden. Ausdrücklich bedankte er sich bei den Schülerinnen und Schüler, die den Abiturball organisiert hatten. Den Absolventinnen und Absolventen signalisierte Herr Bauschke, dass das Abitur eine Anerkennung ihrer Leistungen in den vergangenen Jahren sei, worauf sie stolz sein dürften. Neben dem vielen Allgemeinwissen hätten sie vor allem gelernt zu analysieren, Sachverhalte zu hinterfragen, kritisch zu denken und somit auch Fakten von plumpem Populismus zu unterscheiden. An dieser Stelle drückte Herr Bauschke die Hoffnung aus, dass die Lehrkräfte den Abiturientinnen und Abiturienten das notwendige Rüstzeug mitgegeben hätten, um Falschaussagen zu erkennen. Und dass ihnen bewusst geworden sei, wie wichtig Fakten, sachliche und gut recherchierte Information, kritisches Hinterfragen und Wissen seien, um denen, die vermeintlich einfache Lösungen anbieten, die Bühne zu nehmen. Für die nächsten Schritte in ihrem Leben wünschte Herr Bauschke den Abiturientinnen und Abiturienten viel Kraft, Mut und Spaß in dem, was sie tun.
Es folgte der Höhepunkt der Abiturfeier: Die Tutoren Ralf von der Fecht (Klasse BG13a), Valeria Peuchert (Klasse BG13b) und Florian Härle (Klasse BG13c) überreichten den Abiturientinnen und Abiturienten ihre Abiturzeugnisse. Die nachfolgenden Schülerinnen und Schüler haben im Schuljahr 2024/25 an der Johann-Philipp-Reis-Schule erfolgreich die allgemeine Hochschulreife, das Abitur, erworben:
Malte Pascal Adam, Emily Sophie Pauline Daniela Anders, Intsar Anjum, Samuel Lion Bank, Paul Hendrik Behner, Oliver Belsch, Kirill Belsner, Bertan Cimen, Emily Curtis, Elisabeth Deiters, Jenny Thien Kim Dinh, Rojat Eroglu, Jona Imogen Folgnand, Jan Alexander Gehlhaar, Marcel David Grumbrecht, Paul Gruner, Ilias Halimi, Finley Hartmann, Lilian Hengstermann, Niklas Herbert, Nils Salvatore Hindel, Pascal Leander Ilzhöfer, Daniel Jeddi Gonzalez, Dervis Kagan Kapu, Johannes Georg Sebastian Kipp, Philipp John Max Kleinert, Mara Klemp, Felix Krauthäuser, Robert Leon Kubicki, Jascha Marc Kunz, Ante Majstorovic´, Marius Maria Alexander Merckle, Jannis Metz, Roland Reiffen, Haidar Sabir, Aya Sattout, Jannis Marc Schetter, Valeria Stab, Marieke Stascheit, Colin Luan Teucher, Maximilian Trupp, Andrey Tsimbalyuk, Michel Wagner, Florian Till Weber, Jana Weisgerber, Maximilian Werth, Lina Johanna Witte, Cedric Wolf.
Nach der Überreichung der Abiturzeugnisse versammelten sich alle Absolventinnen und Absolventen mit ihren Zeugnissen auf der Bühne der Stadthalle für das gemeinsame Jahrgangsfoto. Nach dem offiziellen Teil sorgte ein reichhaltiges und leckeres Buffett für das leibliche Wohl der Gäste. Der gelungene Abiturball in der Stadthalle Friedberg klang mit einer Diashow, diversen Spielen und anregenden Gesprächen aus.
Do
10
Jul
2025
BG12 erlebt sportlichen Schuljahresabschluss beim Wasserski
Zum Ausklang des Schuljahres unternahm die Jahrgangsstufe BG12 gemeinsam mit allen Sportkursen einen erlebnisreichen Ausflug zur Wasserski-Anlage nach Nieder-Weimar. Bei bestem Sommerwetter konnten die Schülerinnen und Schüler nicht nur ihre sportlichen Fähigkeiten auf dem Wasser testen, sondern auch den Teamgeist stärken und gemeinsam auf ein herausforderndes Schuljahr zurückblicken.
Neben Wasserski und Wakeboarden standen vor allem Spaß, Zusammenhalt und das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt. Die entspannte Atmosphäre und das sonnige Wetter sorgten für gute Laune und viele strahlende Gesichter.
Ein herzlicher Dank gilt der Schülerin Paula K. für die tollen Fotos, die diesen Tag in lebendiger Erinnerung halten.
Do
08
Mai
2025
Abitur 2025 - Abiplakate des Beruflichen Gymnasiums
Pünktlich zum schriftlichen Abitur verwandelt sich der Eingang der Johann-Philipp-Reis-Schule und des Beruflichen Gymnasiums jedes Jahr in eine bunte Galerie voller Glückwünsche, Insider und Erinnerungen – so auch 2025! Die traditionellen Abiplakate, mit denen Familie und Freundeskreis den Prüflingen Mut zusprechen und persönliche Botschaften hinterlassen, hängen nun wieder zahlreich im Eingangsbereich.
Ob witzig, emotional, schlicht oder aufwendig gestaltet – jedes Plakat erzählt eine eigene Geschichte. Die Vielfalt zeigt nicht nur die Kreativität der Gestalter, sondern auch, wie sehr die Prüflinge von ihrem Umfeld unterstützt werden. Zwischen Sprüchen, Bildern aus der Kindheit und guten Wünschen wird deutlich: Hier fiebert ein ganzes Netzwerk mit.
Ein großes Dankeschön an alle, die sich auch in diesem Jahr so viel Mühe gemacht haben, die Abiturient auf diese Weise zu stärken. Eure Plakate bringen Farbe und Wärme in eine aufregende Prüfungszeit – und zaubern vielen ein Lächeln ins Gesicht.
Wir drücken allen Prüflingen weiterhin fest die Daumen und wünschen viel Erfolg für die noch ausstehenden Prüfungen!





































































































































































