Schule & Gesundheit
Schule&Gesundheit-Team der JPRS
Das Schule&Gesundheit-Team der JPRS unterstützt dabei, die Schule zu einer Wohlfühlschule für alle zu machen. Im Fokus sind eine kontinuierliche, umfassende Gesundheitsförderung und damit verbunden eine optimale, ressourcenschonende Arbeits-, Lehr- und Lernumgebung für alle.
Ein greifbares Ziel des Teams ist die Verleihung des Gesamtzertifikats „gesundheitsfördernde Schule“, bestehend aus den Teilzertifikaten „Sucht und Gewaltprävention“, „Bewegung und Wahrnehmung“, „Ernährung und Konsum“ sowie „Lehrkräftegesundheit“, um die geleistete Arbeit und das Erreichte in diesen Bereichen transparent zu machen.
Über die Zertifizierung hinaus arbeitet das Team in verschiedenen Bereichen an unserer Schule mit. So werden Aktionstage (z.B. „Jung+Sicher+Startklar“), Workshops („Clever&fit“, „Strong&Safe“, „Tasty&Smart“ im Rahmen der Einführungswoche), die „Wohlfühlschule“ (Verschönerungen, Erneuerungen auf dem Schulgelände), die Ernährungsberatung, Aktionen im Rahmen von gesunder Ernährung und Projekte (Kooperation mit dem MAS im Rahmen der psychischen Gefährdungsbeurteilung und des pädagogischen Tags 2023) durchgeführt. Neue Ideen (Wasserspender; Fair-o-mat; Spendenläufe; …) werden initiiert und nach Möglichkeit umgesetzt.
Auch mit Blick auf den Schulsanitätsdienst sowie die Kooperation mit der Mensa steht das S&G-Team im Austausch mit den betreuenden Lehrkräften.
Jahresausklang 2022 auf dem Waldgrundstück an den Steinfurther Teichen [Fotos © Konrad Steinhauer]
S&G-Team 2022 [Foto: Anna Brooke]
Teamtag 2023 mit Weiterbildung auf dem Hofgut Friedelhausen
Hier erfahren Sie mir über das Thema Schule und Gesundheit unterstützt vom Kultusministerium des Landes Hessen:
Schule und Gesundheit Blog – Laufende und abgeschlossene Gesundheitsprojekte
Mi
22
Okt
2025
JPRS-Lehrkräfte besuchen Fachtag zur Förderung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen
Am 22.9.25 besuchte eine Gruppe von Kolleginnen der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg den Fachtag „Förderung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in der Schule“ an der Goethe-Universität in Frankfurt. An der Veranstaltung nahmen die Lehrerinnen Anna Brooke, Eva Hund, Eileen Jost, Madlen Krawatzek, Rika Pauli, Valeria Peuchert, Hilde Sturm sowie die Sozialarbeiterinnen Anna Krüger und Daniela Völker teil. Von 13:30 bis 18:00 Uhr bot der Fachtag ein abwechslungsreiches Programm mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und praxisnahen Ansätzen zur Stärkung der seelischen Gesundheit im Schulalltag.
Zum Auftakt hielt Prof. Dr. Michèle Wessa, Professorin für Klinische Psychologie und Neuropsychologie sowie Leiterin der Abteilung „Neuropsychologie und psychologische Resilienzforschung“ am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim, einen inspirierenden Vortrag. Sie beleuchtete wissenschaftliche Grundlagen und aktuelle Forschungsergebnisse zu Resilienz, Schutzfaktoren und Herausforderungen der psychischen Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen. Dabei wurde deutlich, wie wichtig es ist, diese Themen frühzeitig und strukturiert in den schulischen Alltag zu integrieren.
Im Anschluss folgten verschiedene Workshops, in denen Schulen ihre erfolgreichen Konzepte präsentierten. So wurden unter anderem Ansätze zur Stärkung der Konfliktlösungskompetenz durch Peer-Mediation, Strategien zur Verzahnung von Schulsozialarbeit und Präventionsprogrammen sowie Möglichkeiten zur Förderung des seelischen Wohlbefindens durch Bewegung und aktive Pausen vorgestellt. Die Teilnehmenden konnten praxisnah erleben, wie Schulen voneinander lernen, Erfahrungen austauschen und sich vernetzen, um die psychische Gesundheit ihrer Schülerinnen und Schüler nachhaltig zu fördern.
Parallel dazu bot der „Markt der Möglichkeiten“ einen umfassenden Überblick über Präventionsprogramme und Materialien für alle Jahrgangsstufen. Dieser Raum für Austausch und Inspiration zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig die Unterstützungsmöglichkeiten sind – von niedrigschwelligen Angeboten für den Schulalltag bis hin zu strukturierten Programmen für die Schulentwicklung.
Die Veranstaltung machte deutlich, wie zentral das Thema psychische Gesundheit für die Bildungsarbeit ist. Mit vielen neuen Impulsen und konkreten Ideen kehrten unsere Kolleginnen zurück und werden diese nun in das Kollegium einbringen, um gemeinsam ein gesundes und unterstützendes Lernumfeld für alle Schülerinnen und Schüler zu schaffen.
Mi
02
Jul
2025
Gesundheitsfördernde Schule – Johann-Philipp-Reis-Schule dreifach zertifiziert
Im Rahmen der Zertifikatsfeier am Staatlichen Schulamt für den Hochtaunuskreis und Wetteraukreis in Bad Vilbel wurden der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) am 26.6.25 als einziger Schule des Schulamtsbezirks gleich drei der vier Teilzertifikate des Gesamtzertifikats „Gesundheitsfördernde Schule“ verliehen. Das Schwerpunktthema „Lehrkräftegesundheit“ wurde erstmalig zertifiziert. Die Teilzertifikate „Bewegung & Wahrnehmung“ sowie „Sucht & Gewaltprävention“ waren Rezertifizierungen und somit Verlängerungen. Das vierte erforderliche Teilzertifikat „Ernährung & Konsum“ ist noch bis Anfang 2026 gültig, dann wird eine Rezertifizierung dieses Schwerpunktes und die Gesamtzertifizierung als „Gesundheitsfördernde Schule“ erfolgen.
Die Teilzertifikate und das Gesamtzertifikat werden durch das Hessische Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen vergeben. Die Gesundheitsförderung wird als Prozess der Schulentwicklung verstanden mit dem Ziel, die Bildungsqualität durch eine gesteigerte Gesundheitsqualität zu verbessern. Das Ministerium schreibt auf seiner Homepage über das Arbeitsfeld „Schule & Gesundheit“: „Eine gute Gesundheit wirkt sich auch in der Schule in vielerlei Hinsicht positiv aus: Herausforderungen werden besser bewältigt, das Konzentrieren fällt leichter und die Leistungsfähigkeit steigt.“
Zur Zertifikatsfeier im Bad Vilbeler Schulamt kamen Schulleiter Nick Szymanski, das Schule & Gesundheits-Team der JPRS mit der Teamleiterin Valeria Peuchert und die Schulsozialarbeiterin Daniela Völker. Sie freuten sich über die wertschätzenden Worte der zuständigen Generalistin des Schulamts, Frau Lucia Niebler, und der Vertreterin der Leitung des Staatlichen Schulamts, Frau Christine Stanzel.
Darüber hinaus durften die vom Schulamt geehrten Besucherinnen und Besucher aus Friedberg passend ausgewählte Geschenke in Empfang nehmen, die optimal zu den erreichten Qualifikationen passten und über die sich alle sehr freuten: Diabolo und Jonglierbälle für Bewegung in den Pausen, ein Bild der Küste mit Sonnenaufgang und eine schöne Pflanze für das Wohlbefinden der Lehrkräfte sowie drei Sets mit Kommunikationskarten für das kreative Miteinander.
Die Delegation der JPRS war sich einig, dass die Zertifikatsfeier im Staatlichen Schulamt eine würdige und sorgsam gestaltete Feierlichkeit war, die alle weitreichenden Aktivitäten, Kompetenzen und Stärken der Berufsschule im Arbeitsfeld „Schule & Gesundheit“ betonte und wertschätzte.
Mo
24
Mär
2025
„Das war heute krass cool!“: Klimaexperten-Aktionstag für Grundschüler an der JPRS
Seit ungefähr 10 Jahren bietet die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg den Grundschulen aus der Region an, ihre Schüler der 3. und 4. Klassen an der Berufsschule zu Klimaexperten ausbilden zu lassen. Das Projekt beinhaltet theoretischen Unterricht in den Bereichen Klimaschutz, Klimazonen und Umweltschutz. Darüber hinaus können die Viertklässler an der Berufsschule ihr Wissen über klimafreundliche Technologien erweitern und erforschen. An Stationen bringen Oberstufenschüler den Grundschülern fachlich komplexe Inhalte einfach und verständlich mittels Experimenten bei, die jährlich auf den neuesten Stand gebracht werden.
Kürzlich erlebten 29 Schülerinnen und Schüler einer Grundschule aus Gronau einen informativen und spannenden Klimaexperten-Aktionstag an der JPRS. Begleitet wurden die Kinder von ihren Klassenlehrerinnen Frau Pokoj und Frau Kaven-Klein. Verantwortlich für die Organisation und Durchführung des Aktionstages war die Lehrerin Rika Pauli, die von dem Lehrer Michel Schwob bei den technischen Belangen des Projekts unterstützt wurde.
Die Grundschüler wurden von „großen“ Schülern betreut, die die Jahrgangsstufen 11 und 12 des Beruflichen Gymnasiums besuchen. Am Aktionstag wurden diese zu Mentoren der „kleinen“ Klimaexperten und unterrichteten die Kinder mithilfe von Infotafeln und Experimenten. Dabei standen folgende Themen im Fokus: Heizkreislaufsystem und Wärmepumpe, Funktion und Einsatz von Brennstoffzellen, Wasserkraft als Energiequelle, Windkraft und Windräder-Technologie. Auf der technischen Seite profitierte das Projekt von der Ausstattung und Expertise des Fachbereiches Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK).
In diesem Jahr wurde der Aktionstag mit dem Thema klimafreundliche Ernährung um eine weitere Attraktion ergänzt. Die Auszubildenden des 3. Lehrjahres der Nahrungsmittelabteilung (Fleischerei und Bäckerei) hatten für die Grundschüler eine informative und eine praktische Station vorbereitet. Zunächst erarbeiteten die Kinder im Themenbereich „Umwelt und Nahrung“ Lösungen zum Einkaufsverhalten sowie zur Lagerung und Resteverwertung. Anschließend stellten die Klimaexperten mit kundiger Unterstützung der Berufsschüler selbst einen Flammkuchen her, den sie dann freudig verspeisten.
Zum Abschlussgespräch gab es nur positive Rückmeldungen zu dem Aktionstag. „Die Großen sind voll super!“ sagte ein Grundschüler. „Sie haben alles so erklärt, dass wir es gut verstanden haben.“ Und: „Die Stationen waren krass cool!“. Am liebsten hätten die Grundschüler die Mentoren in ihre Schule mitgenommen. „So müsste die Schule immer sein!“, war der allgemeine Tenor der Viertklässler.
Die Organisatoren und Mentoren der JPRS sowie die Grundschullehrerinnen aus Gronau freuten sich sehr über die begeisterten Rückmeldungen der Kinder. Da hatten sich die Anstrengungen und langen Vorbereitungen wirklich gelohnt. Die Organisatorin Rika Pauli bedankte sich herzlich bei den Schülern des Beruflichen Gymnasiums und der Berufsschule, die den Aktionstag erfolgreich mitgestaltet hatten. Sie hob den Mut und die Einsatzbereitschaft der Schüler-Mentoren hervor, die freiwillig viel Zeit und Engagement in dieses Projekt investiert hatten.





















