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Mo

27

Mai

2019

JPRS-Schüler zu Besuch in Yaroslawl

Austauschprojekt mit Russland

 

Zehn Schülerinnen und Schüler der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) starteten kürzlich zum Gegenbesuch bei ihren russischen Austauschschülern, die im Januar zu Besuch in Deutschland gewesen waren. Begleitet wurden sie von ihren Lehrern Dr. Sven-Olaf Krusch und Roman Thomas. Die Kooperation zwischen der JPRS in Friedberg und dem Provincial College in Yaroslawl wird mit Mitteln der Stiftung Deutsch-Russischer-Jugendaustausch unterstützt. Bei minus 12 Grad und trockenem Klima wurden die Schülerinnen und Schüler der JPRS in Yaroslawl von ihren russischen Gastgebern herzlich in Empfang genommen. Yaroslawl ist eine malerische, an der Wolga gelegene Stadt mit viel historischer Bausubstanz.

 

Das Programm knüpfte direkt an die Projektarbeit in Friedberg an und beschäftigte sich mit der Umbruchphase in den 1990er Jahren aus russischer und deutscher Perspektive. So besuchten die Schülerinnen und Schüler die in den 90er Jahren wieder neu eingerichtete protestantische Kirche in Yaroslawl und tauschten sich dort über die Erfahrungen und Startprobleme dieser kleinen, aber stabilen Kirchengemeinde aus. Während des Besuches einer in den 90er Jahren gegründeten Druckerei inklusive Workshop mit dem Firmengründer erfuhren die Jugendlichen viel über die Neuorientierung der Wirtschaft und deren Auswirkung auf die Menschen. Wie schon in Friedberg zeigte sich auch hier, wie bedeutend das Jahrzehnt von 1990 bis 2000 für beide Länder ist. Dies wurde auch durch eine Umfrage erhellt, die die Jugendlichen zuvor in ihrem Familienumfeld durchgeführt hatten.

 

In der Stadtbibliothek von Yaroslawl erarbeiteten die deutschen und russischen Schülerinnen und Schülern in Gruppen aus Quellenmaterial kleine Präsentationen zu markanten Gebäuden der Stadt. Hierbei bot sich auch die Gelegenheit zu einem Gespräch mit der Vertreterin der deutsch-russischen Gemeinde in Yaroslawl. Ergänzt wurden die Exkursionen und Projektarbeiten durch interessante Ausflüge in die schneebedeckte Umgebung.

 

Die jungen Leute haben ihre gemeinsame Zeit sichtlich genossen und es fiel ihnen schwer sich nach sechs reichen Tagen in Yaroslawl zu verabschieden. Mittlerweile haben sich einige schon für weitere Privatbesuche verabredet. JPRS-Schülerin Fabienne Domesle von der BG11c (Berufliches Gymnasium) war von der Reise begeistert: „Man hat neue Orte gesehen und durch unser Studienthema viel über die Geschichte gelernt. Durch solche Möglichkeiten kann man sich schöne Erinnerungen schaffen und viele neue Kontakte knüpfen.“ Dieses für alle Beteiligten erfüllende Projekt besteht mittlerweile seit drei Jahren. Voller Enthusiasmus wird schon an der Umsetzung für die kommenden Jahre gearbeitet.

 

Mo

27

Mai

2019

JPRS-Schüler zu Besuch in Leżajsk

Kooperation mit polnischer Berufsschule

 

Seit diesem Jahr pflegt die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) eine neue Schulkooperation mit der Berufsschule Tadeusz Kościuszko in Leżajsk in Polen. Das Schüleraustauschprogramm wird vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk (DPJW) gefördert und umfasst die Fachbereiche Elektrotechnik, Bäcker und Metzger. Vom 18.-22.3. waren die polnischen Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern zu Besuch in Friedberg an der JPRS gewesen.

 

Kürzlich erfolgte nun der Gegenbesuch in Polen. Beteiligt waren Elektroniker und Elektroanlagenmonteure aus dem 1. Ausbildungsjahr sowie Metzger- und Bäckerlehrlinge aus dem 3. Ausbildungsjahr. Begleitet wurden sie von den Fachlehrern Madlen Krawatzek, Christian Wolf (beide Elektrotechnik), Matthias Zinn (Bäcker) und Holger Buss (Metzger).

 

An der Berufsschule in Leżajsk wurde die Gruppe aus Deutschland herzlich von ihren Gastschülern und den Lehrern Alfreda Grabowska-Błońska, Anna Kochmańska, Jan Jużyniec, Joanna Stępień, Małgorzata Pieniążek und Anna Janiszewska-Celej in Empfang genommen. Leżajsk (Jiddisch: Lyschansk), Ziel von jüdischen wie katholischen Pilgern, hat 14.000 Einwohner und liegt in Südostpolen nahe der Ukraine in der Woiwodschaft Karpatenvorland.

 

Die Gäste waren im Pilgerhaus des Bernhardinerklosters in Leżajsk untergebracht. Das Kloster wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts von Antonio Pellacini erbaut. Hier befindet sich auch die Basilika Maria Verkündigung von 1628 mit der berühmten Barockorgel, eine der schönsten und mit über 6.000 Pfeifen größten Orgeln Europas. Ein besonderes Highlight der Reise war ein exklusives Orgelkonzert, das zu Ehren der Schüler und Lehrer aus Friedberg dargeboten wurde. Neben einer Führung durch Kloster und Basilika stand die Besichtigung des Barockschlosses im nahe gelegenen Łańcut auf dem Programm. Einen ganztägigen Ausflug unternahm die Gruppe nach Krakau und besichtigte dort das Königsschloss Wawel und das jüdische Viertel Kazimierz.

 

In der Berufsschule arbeiteten die Elektrotechniker an der Fertigung und Programmierung einer Kuchensortieranlage. Ergänzt wurde die Projektarbeit durch eine Betriebsbesichtigung bei der Firma BMF Polska, Produzent von Fertigungsanlagen u.a. für VW und Mercedes. Die Bäcker und Metzger wurden von ihren Gastgebern in die polnische Küche eingeführt und stellten unter deren Anleitung typische polnische Produkte für das Osterfest her: polnische Ostersuppe, gefüllte Eier, Hefegebäck. Interessante Einblicke in Produktionsprozesse erhielten die Jugendlichen durch eine Betriebsbesichtigung in dem Gemüseverarbeitenden Betrieb Hortino.

 

Die Schüler aus beiden Ländern hatten viel Freude während der Projektwoche in Polen. Freundschaften wurden vertieft und neue berufliche Fertigkeiten erworben. Die deutschen Jugendlichen lernten Mentalität und Kultur des Nachbarlandes kennen. Enrique Flores-Morales, JPRS-Schüler und angehender Elektroniker für Betriebstechnik, über seine Erfahrungen: „Es war interessant zu sehen, wie die Polen leben und wie es in dem Land aussieht. Die Lebensumstände sind dort wesentlich härter als in Deutschland.“ Nach dem erfolgreichen Einstand der Schulkooperation soll der Kontakt zwischen der JPRS und der polnischen Berufsschule kontinuierlich gepflegt und einmal jährlich ein Schüleraustausch durchgeführt werden.

 

Mi

03

Apr

2019

Berufswahl klischeefrei – Girls‘ Day an der JPRS

Eine grenzenlose Berufsorientierung ist seit vielen Jahren das Ziel des Girls’Day, so auch an der gewerblich-technisch orientierten beruflichen Schule Johann-Philipp-Reis in Friedberg (JPRS). Der Praxistag erweitert für Mädchen ab Klasse 5 die Optionen ihrer beruflichen Zukunft. Sie lernen Ausbildungen und Studienfächer kennen, die immer noch durch Geschlechterklischees geprägt sind.

 

Etwas früher als üblich, nämlich bereits am 28. März 2019, erhielten 16 Mädchen im Alter zwischen 10 und 12 Jahren an der JPRS einen Einblick in die Bereiche Metall- und Elektro-technik. Diese Berufsfelder können als Ausbildungsberufe und als Schwerpunkte in den studienqualifizierenden Schulformen Fachoberschule und Berufliches Gymnasium an der Schule belegt werden.

 

Am Front Office wurden die Mädchen herzlich von Verwaltungsleiterin Claudia Hahn in Empfang genommen. Anschließend erfolgte die Begrüßung durch Schulleiter Nick Szymanski die betreuende Lehrkraft Stefan Crößmann und Dr. Thomas Uchronski, Abteilungsleiter für die Fachoberschule. Den anwesenden Mädchen wurde der Tagesablauf vorgestellt und Wissens-wertes über die Angebote der JPRS vermittelt. Danach wurden die Gruppen für die beiden Angebote „Wir bauen einen Handyhalter mit LED’s“ und „Bauen eines Bionik Minilaufroboters“ eingeteilt und es ging in die Werk- und Fachräume für die Projektarbeit.

 

Dort konnten unter Anleitung der betreuenden Lehrkräfte Madlen Krawatzek (Elektrotechnik) und Volker Rau (Metalltechnik) an den Werkbänken Metall geformt, Kanten geschliffen und Löcher gebohrt werden. Im Elektrofachraum wurde am Minilaufroboter unter Anleitung gelötet und geschraubt. Unterstützt wurden sie hierbei von Schülerinnen und Schülern der Berufsfachschule. Zwischendurch gab es eine wohlverdiente Pause mit Obst, Getränken und leckerem Laugengebäck von Fachlehrer Matthias Zinn aus der Nahrungsabteilung der Schule. Im zweiten Teil des Angebotes wurden die Handyhalter dann in der Elektroabteilung mit farbigen Dioden verschönert und die Miniroboter in Form eines Insektes wurden fertig gebaut und auf dem Flur ausprobiert. Stolz präsentierten alle Beteiligten ihre fertigen Werkstücke beim gemeinsamen Abschlussfoto.

 

Seit 2009 nimmt die JPRS am Girls’Day teil, um Schülerinnen für technische Berufe zu begeistern. Daher ist es selbstverständlich, dass sich an diesem Tag auch immer wieder einige der weiblichen Lehrkräfte, die ca. ein Viertel des Kollegiums bilden und die in einer technischen oder naturwissenschaftlichen Fachrichtung ausgebildet wurden, mit engagieren und den Mädchen aufzeigen, wie viel Spaß die Berufsfelder Handwerk und Technik bereiten können.

Mi

03

Apr

2019

JPRS pflegt neue Partnerschaft mit Berufsschule in Polen

Im Rahmen ihrer internationalen Schulpartnerschaften (u.a. Frankreich und Russland) hat die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg ein neues Schüleraustauschprogramm mit einer Berufsschule in Polen aus der Taufe gehoben. Die Kooperation mit der Zespół Szkół Technicznych Tadeusz Kościuszko in Leżajsk (Woiwodschaft Karpatenvorland) wird vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk gefördert. Letztes Jahr waren Vertreter der JPRS nach Leżajsk gereist, um die ersten Kontakte zu knüpfen. Von Seiten der JPRS organisieren Matthias Zinn und Eva-Maria Hund (Bäcker), Holger Buss und Dieter Blocher (Fleischer). Madlen Krawatzek und Christian Wolf (Elektrotechnik) sowie Dr. Sven Krusch die Schulpartnerschaft.

 

Vom 18.3. bis 22.3. besuchten die polnischen Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen Alfreda Grabowska-Błońska, Anna Kochmańska, Anna Zając und dem Lehrer Jan Jużyniec die JPRS. Untergebracht waren sie im Gästehaus des Klosters Ilbenstadt. Am Montag wurde die polnische Gruppe herzlich von den Lehrern und Auszubildenden der JPRS im Empfang genommen. Beteiligt waren Elektroniker für Betriebstechnik und Elektroanlagenmonteure, Fleischer und Fleischereifachverkäufer sowie Bäcker und Bäckereifachverkäufer.

 

Nach der Begrüßung durch den stellvertretenden Schulleiter Nick Szymanski und den Koordinator für internationale Aktivitäten Ralf von der Fecht begannen die Projektarbeiten. Im Fachbereich Elektrotechnik fertigten die Schüler Modelle von Energiegewinnungsanlagen. Das Projekt wurde ergänzt durch eine Betriebsbesichtigung bei der OVAG. Im Fachbereich Ernährung standen die Fertigung von Backprodukten wie Hefezopf, Brot und Flammkuchen, die Herstellung von Weißwürsten sowie Betriebsbesichtigungen bei den Firmen Hinnerbäcker und Dottenfelder Hof im Mittelpunkt. Die polnischen und deutschen Jugendlichen besichtigen mit ihren Lehrern Friedberg, Bad Nauheim und Frankfurt und unternahmen zahlreiche gemeinsame Freizeitaktivitäten.

 

Die Schülerinnen und Schüler aus beiden Ländern hatten viel Freude während der Projektwoche. Sie haben Freundschaften geschlossen und Neues kennengelernt. Jason Szabo, Auszubildender Bäcker im 3. Ausbildungsjahr bei der Firma Mack (Butzbach), zog folgendes Resümee: „Das Arbeiten zusammen mit den Polen hat mir viel Spaß gemacht. Ich konnte ihnen viel zeigen. Ich freue mich schon sehr auf die Zeit in Polen.“ Und Karol Surma, polnischer Informatikschüler, äußerte über die Woche: „Ich fand es sehr schön in Deutschland. Ich habe interessante Leute in meinem Alter kennengelernt und einen Eindruck von ihren Gedanken und ihrer Kultur bekommen. Ich mochte das Projekt, weil ich viel über Energiegewinnung in Deutschland und Polen gelernt habe.“

 

Nach dem erfolgreichen Einstand des deutsch-polnischen Schüleraustausches werden die Auszubildenden und Lehrer der JPRS vom 31.3. bis 5.4. die Partnerschule in Leżajsk besuchen. Zukünftig soll der Kontakt mit der polnischen Berufsschule kontinuierlich gepflegt und einmal jährlich ein Schüleraustausch durchgeführt werden.

Mi

03

Apr

2019

Ausstellung von Schülerinnen und Schülern im Friedberger Kreishaus

Aktuell werden im Foyer des Kreishauses in Friedberg technische und künstlerische Projektarbeiten von Schülerinnen und Schülern der Fachoberschule (FOS) und des Beruflichen Gymnasiums (BG) der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) ausgestellt. Kürzlich fand die Ausstellungseröffnung unter Anwesenheit des Landrates Jan Weckler statt. Auch zugegen waren der Schulleiter der JPRS Nick Szymanski, die Fachlehrer Dirk Schäfer und Torsten Schöllner aus dem Schwerpunkt Mechatronik des BG, Fachlehrerin Anna Brooke aus dem Schwerpunkt Gestaltung der FOS sowie Thorsten Lux, IT-Beauftragter der JPRS.

 

Nach den Begrüßungsworten des Landrats und des Schulleiters stellten die Schülerinnen und Schülern den Anwesenden ihre Projektarbeiten vor. So finden sich in den Vitrinen im Foyer des Kreishauses technische Modelle und Prototypen des Schwerpunktes Mechatronik der BG12. Zu bewundern sind u.a. ein Transportaufzug, ein Tor für eine Industriehalle, eine Hebebühne, eine Kugelbahn, eine Abfüllanlage und eine Seifenblasen-maschine. Ergänzt werden die Exponate mit Projektbeschreibungen, die die mechanischen und elektrischen Elemente näher erläutern.

 

IT-Experte Thorsten Lux über das Mechatronikprojekt der BG12: „Geplant und umgesetzt wird das Projekt in Gruppen von vier bis fünf Schülern und es geht dabei nicht nur um die technische Leistung. Teamfähigkeit, Projektplanung und Projektdokumentation sind genauso wichtig.“

 

Der zweite Schwerpunkt der Ausstellung im Kreishaus sind künstlerische Arbeiten von Schülerinnen und Schülern der FOS12 mit dem Schwerpunkt Gestaltung. Nach Vorarbeiten, in dessen Verlauf sich die Jugendlichen mit bekannten Skulpturen von der Renaissance bis zur Neuzeit auseinandergesetzt und mit Materialien experimentiert hatten, überlegten sie sich schließlich ein Projektthema und gingen daran, eigene Plastiken und Skulpturen zu schaffen. Hierbei wurden die unterschiedlichsten Materialien wie Gips, Draht, Ton, Keramik, Karton und sogar Seife verwendet. Auf diese Weise entstanden z.B. eine Skulptur aus Seife, dem „Denker“ von Auguste Rodin nachempfunden und eine Skulptur aus Gips, Federn, Acrylfarben inklusive einer Plastikblume.

 

Gestaltungslehrerin Anna Brooke über das Projekt der FOS12: „Die Suche nach dem geeigneten Material war nicht gleich von Anfang an erfolgreich, es galt auch Frustration auszuhalten und dann kreativ nach einer Lösung zu suchen“.

 

Die Ausstellung der Projektarbeiten unserer Schülerinnen und Schülern können Sie ab sofort im Foyer des Kreishauses während der Öffnungszeiten der Kreisverwaltung besuchen: Mo. bis Mi. 8.30-12.30, 13.30-16.00 Uhr, Do. 8.30-12.30, 13.30-18.00 Uhr, Fr. 8.30-12.30 Uhr.

Mo

01

Apr

2019

Neuer Schulleiter an der Johann-Philipp-Reis-Schule

Herzlichen Glückwunsch - Nick Szymanski!

Liebe Schulgemeinde,

seit dem 1.4.2019 ist Nick Szymanski der neue Schulleiter der Johann-Philipp-Reis-Schule (JRPS). Bereits seit einiger Zeit hat Herr Szymanski an der JPRS das Amt des stellvertretenden Schulleiters inne. Nun wurde er von Frau Jutta Tschakert, Leitende Schulamtsdezernentin am Staatlichen Schulamt in Friedberg, dazu beauftragt, die Leitung der Schule zu übernehmen. Wir gratulieren Herrn Szymanski herzlich zu seiner neuen Funktion!

Mo

01

Apr

2019

Schüleraufnahme der Berufsschüler im Schuljahr 2019/2020

Die Einschulung/der erste Schultag für Ihre(n) Auszubildende(n) im ersten Lehrjahr, findet

 

am Dienstag, den 13.08.2019, um 08:00 Uhr, in unserer Sporthalle statt.

 

An diesem Tag werden die Termine der folgenden Berufsschultage mitgeteilt.

 

In der ersten Schulwoche, von Dienstag bis Donnerstag nach den Sommerferien, wird es auch in diesem Schuljahr für alle neuen Auszubildenden eine Einführungswoche an der Johann-Philipp-Reis-Schule geben.

 

Im Vordergrund dieser Woche stehen vor allem soziale, methodische und teamorientierte Inhalte. Weiterhin dienen diese Tage dem optimalen Start in die neue Schule. Alle Besonderheiten, Prüfungsmodalitäten, auch Inhalte im Hinblick auf die Lernfeldverteilung, Notengebung usw. werden thematisiert.

 

Uns ist durchaus bewusst, dass diese mehrtägige Veranstaltung gerade bei den Ausbildungsbetrieben auch Auswirkungen auf die betriebliche Organisation hat. Wir bitten Sie daher an dieser Stelle uns bei diesem bewährten Projekt zu unterstützen.

 

Dauer der Einführungswoche: von Dienstag, den 13.08.2019 bis Donnerstag, den 16.08.2019

 

Die Auszubildenden des 2. bis 3./4. Ausbildungsjahres stehen in dieser Woche den Ausbildungsbetrieben zur Verfügung. Für sie beginnt der reguläre Schulbetrieb erst in der zweiten Schulwoche nach den Sommerferien nach Blockplan/Stundenplan.

 

Gesonderte Termine gelten für folgende Ausbildungsberufe!

 

Fachangestellten für Bäderbetriebe beginnen mit dem 1. Einschulungsblock am 23.09.2019 um 09:45 im Raum B 303

 

Holz- und Bautenschützer  beginnen mit dem 1. Einschulungsblock am 19.08.2019  um 09:45 im Raum D-E 19

 

So

31

Mär

2019

Geschichte hautnah erleben in Prag

Studienfahrt der Fachoberschule vom 11. bis 15.02.2019

Prag ist auf jeden Fall eine Reise wert! Das war die überwiegende Meinung aller mitfahrenden Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen unserer Fachoberschule. Unsere Highlights waren der Besuch der Bierbrauerei Pilsen, Hradschin mit Prager Burg und Veitsdom, die Prager Altstadt, das Kafka- und Apple-Museum.

 

 

Hinfahrt nach Prag über Pilsen:

Stadtführung in der Alt-, Neustadt und Kleinseite. Besuch des Kafka-Museums (Di., 12.02.2019):

Prager Burg (Do., 14.02.2019)

Wir wurden von zwei Reiseleiterinnen begleitet und erhielten zur Einführung allgemeine Informationen über die Burg. Sie wurde im 9. Jahrhundert gegründet und hat seither ihr Aussehen stark verändert, da Generationen von Baumeistern verschiedener Baustile daran beteiligt waren. Heute ist die Burg die Residenz des Präsidenten der Tschechischen Republik.

Unsere netten Reiseleiterinnen führten uns durch die drei großen Burghöfen, wo wir im eine Wachablösung verfolgen konnten. Danach sahen wir uns den prächtigen Wenzelsdom an. Der Grundstein des dem heiligen Wenzel von Böhmen gewidmeten Gotteshauses wurde Anfang des 12. Jahrhunderts gelegt und es erhielt bis Ende des 19. Jahrhunderts sein heutiges vorwiegend neugotisches Erscheinungsbild. Das Innere beeindruckt unter anderem durch die Glaskunst verschiedener tschechischer Künstler, welche bei direkter Sonneneinstrahlung fantastische Farbspiele auf die alten Mauern wirft.

Anschließend konnten wir im Ostteil der Burg das „goldene Gässchen“ besuchen. Wenn man die Gasse betritt, sind dort kleine Häuschen, die förmlich an der Wehrmauer kleben, sie zeigen Wohnungen oder Handwerksstuben. Im Haus Nummer 22 lebte im Jahre 1916/17 dort der bekannte Franz Kafka.

Insgesamt war der Ausflug zur Prager Burg sehr interessant und informativ und die Stimmung aller Beteiligten gut.

Do

28

Mär

2019

Sprache und Öffentlichkeit BG 12 Schülerarbeiten

Im Zuge der durch das KCGO (Kerncurriculum der gymnasialen Oberstufe) vorgesehenen Thematik „Sprache und Öffentlichkeit“ in der Q2 gilt es, sich insbesondere mit öffentlichen Schriften oder Reden auseinanderzusetzen, d.h. das ungeliebte Analysieren steht wieder auf der Tagesordnung: Argumentationsstruktur, sprachliche Gestaltung, rhetorischen Strategien. Aber wie wäre es, wenn man zunächst mal die Rollen tauscht? Also wurden im Deutsch-Grundkurs von Frau Jost die Stifte gezückt und geschrieben, was das Zeug hält. Der Auftrag war gar nicht so leicht: Eine Rede schreiben, denn vielleicht ist das Analysieren gar nicht mehr so schwer und ungeliebt, wenn man sich erst einmal darin geübt hat, selbst eine Rede zu verfassen?! Mitreden können, seine Belange an die Öffentlichkeit tragen, argumentieren und Sachverhalte darlegen können, das ist wichtiger denn je. Entstanden sind Produkte, die nicht nur auf der Ebene der zuvor genannten Analysekriterien besonders gelungen, sondern auch inhaltlich hervorgestochen sind. Sie sprechen Themen an, die aktueller nicht sein könnten: Klimaschutz, #metoo-Bewegung oder das Bilden der Rettungsgasse. Doch lesen Sie selbst...

 

Eine Rede über bewussteren Konsum von Judith Kern

 

„Nach mir die Sintflut!“ 

Eine Redewendung, die einige von Euch bestimmt schon gehört haben. 

Eine Redewendung, die die Gleichgültigkeit über die Zukunft nach dem Ableben der Person, die so spricht, zum Ausdruck bringen soll. 

Man nennt so ein Zitat, das als Redewendung in den allgemeinen Sprachgebrauch aufgenommen wurde, auch „geflügeltes Wort“. Doch ist es in diesem Falle viel mehr als das. 

Es ist nämlich auch eine unter- oder bewusste Lebenseinstellung, die jeden Tag, von jedem von uns eingenommen werden kann. 

„Und wie?“, fragt man sich jetzt. Die Antwort ist leicht: 

Durch unsere Entscheidungen, was wir kaufen. Durch unsere Entscheidungen, wie wir mit unserem Müll umgehen. Durch unsere Entscheidungen, wie wir von „A nach B“ kommen. 

Und an allein einem einzigen Tag sind wir unzählige Male gefordert, solche Entscheidungen zu treffen. Obwohl ,gefordert' hier das falsche Wort ist. Denn für viele sind diese Entscheidungen nicht schwer, nein, nicht mal nennenswert. Sie sind ganz unbewusst. 

Und darum soll es in meiner Rede gehen - um einen Weg, der vom Unbewussten wegführen soll. 

Wie man an den fast täglichen Meldungen über Klimawandel und  Plastik in den Meeren sehen kann, haben unsere, oft unbewussten Entscheidungen sehr drastische Folgen. Auch wenn sich in unserer Gesellschaft endlich mehr Menschen Gedanken um ihre Umwelt machen, ist die Vorstellung daran, dass nach dem Ableben der eigenen Person sowieso alles, was mit diesem Planeten geschieht, egal ist, weiterhin ein lockender Ausweg aus dem schlechten Gewissen, wenn man mal wieder das Billigfleisch oder die Plastikmassen kauft oder lieber bequem das Auto nimmt, auch wenn der Bus fährt. 

Wir allen kennen diese Situation. Man ist unterwegs, man ist hungrig oder hat einfach nur Appetit. 

Der Kiosk ist nicht weit, also direkt erstmal den nächstbesten Schokoriegel, Mars, Snickers oder Kit-Kat und gekühlten Fertigkaffe kaufen. Dass hinter der Produktion beider Produkte gequälte Tiere, deren Massenhaltung eine extrem schlechte Klimabilanz hat, steckt,  spielt in dem Moment doch keine Rolle. Kein einziger Gedanke wird daran verschwendet. Und warum? Weil wir es hier nun mal so können. Uns stehen alle Türen offen, keine Sekunde am Tag daran verschwenden zu müssen, was die Folgen unserer Entscheidungen sind. Wir in Deutschland gehören nicht zu den Ländern, in denen man den Klimawandel sonderlich spürt. Bei uns heißt es nur, weniger Schnee, aber keine Überflutungen, keine Schlammlawinen oder Ähnliches. Während wir leben, passiert doch eh nichts. Und wenn es dann so-weit ist, und „das Licht ausgeht“, dann kann uns niemand mehr zur Rechenschaft ziehen.  

Bewussteres Konsumieren bringen viele Menschen zunächst mit Verzicht in Verbindung. Und ja, man verzichtet in vielen Momenten auf den einfacheren Weg, sich schnell die erst-beste Option zu beschaffen. Doch heißt bewussteres Konsumieren heutzutage eher sich selbst und seine Bedürfnisse in Frage zu stellen:

„Steht meine temporäre, meist sogar kurze Befriedigung über dem Wohl unseres Planeten? Gibt es in dieser Situation eine andere Lösung, die weniger Schaden anrichtet?“

Die Zahnbürste aus Bambus, das Shampoo in Seifenform, die Ohrenstäbchen aus Pappe, die Möglichkeit Kleidung weiterzuverkaufen und Dinge zu reparieren anstatt sie wegzuwerfen, das Rad oder den Bus statt das Auto zu nehmen, tierische Produkte aus dem Speiseplan zu streichen oder zumindest zu reduzieren; all das sind Wege, die man heutzutage ohne große Schwierigkeiten einschlagen kann.  Das sind Alternativen, um positiv auf Unsere Umwelt einzuwirken.  

Zu der Gewissheit,  das „Unheil“, also die Zerstörung unserer Erde, nicht einfach weiter geschehen zu lassen, gewinnt man in gewisser Hinsicht noch mehr: Ein bewussteres Verhältnis zu seinen Gebrauchsgütern. Es kommt nämlich nicht immer darauf an, was man hat, sondern auch wie man hat. Denn der unbewusste Konsum führt in der Regel zum Überkonsum, welcher unserer Erde die Ressourcen, das ökologische Gleichgewicht nimmt und sie mit Müll überhäuft. 

Auch wenn ein radikaler Lebenswandel der Menschen, die die Möglichkeit dazu haben, wünschenswert und realisierbar ist, realistisch ist es nicht. Wir müssen also in kleinen Schritten gehen. Bewusstsein kommt nicht über Nacht, Veränderung kann nicht wie eine Bombe in unserem Leben einschlagen. Doch müssen wir uns alle bewusst sein, dass uns und unserem Planeten nicht unendlich Zeit bleibt. Kleinschrittig gehen und doch heute anfangen. Anfangen etwas zu ändern. Sich mal aus seiner Komfortzone, dem „das haben wir bis jetzt immer so  gemacht!“ herausbewegen. Etwas Neues, Nachhaltigeres probieren. Veganes Essen besteht nicht nur aus Gemüse und Tofu. Seifen, um den Körper zu reinigen, riechen nicht immer nach alten Menschen. Denn tatsächlich haben wir es in der Hand. Je-der einzelne von uns. 

In unserer Gesellschaft dreht sich immer mehr um die Gerechtigkeit für jedes einzelne Gesellschaftsmitglied, egal welches Geschlecht, welche sexuelle Orientierung oder Herkunft es hat. Diese Entwicklung ist gut so. Aber darüber darf man die Gerechtigkeit zwischen uns und den kommenden Generationen nicht aus dem Blick verlieren. 

 

Femizid by Celina Bär

 

Manchmal frage ich mich, ob ich feige bin. Falsch, nicht manchmal, sondern jedes Mal, wenn ich abends von einer Freundin nachhause laufe und mir ein Mann entgegen kommt. Warum, denke ich mir. Es ist doch nur ein Mensch mit anderem Geschlecht, aber nein, in meinem Kopf ist er mehr. Panik, Angst, schnelleres Laufen. Und dann lache ich, weil es doch nur ein kleiner älterer Asiate war, der eh einen Kopf kleiner ist als ich und die tierische Angst fällt ab.

Im nächsten Moment schäme ich mich, ich schäme mich für meine Angst, meine überzogenen Gedanken. Wie wahrscheinlich ist es schon auf dem Heimweg vergewaltigt zu werden? Naja, tatsächlich geringer als im eigenen Haushalt. Wusstet ihr, dass bei über 80% von Vergewaltigung der Täter aus dem eigenen Umfeld, wenn nicht sogar Freundeskreis stammt? Also, warum Fürchten auf der Straße?

Die Antwort ist leider, dass uns keiner eine Antwort gibt, die uns die Angst nimmt.

Nein, stattdessen laufe ich im Sommer mit meinen Freunden an der Straße entlang und höre „Hey Süße" oder „geiler Arsch" und mache mir Gedanken, weil ich doch einfach nur mein Lieblingskleid tragen wollte und es dann doch nicht mehr anziehe, denn ich will es ja nicht noch provozieren.

Immerhin heißt es, sogar teilweise in deutschen Gerichten, die Frau hätte es doch gewollt, so wie die rumläuft, und dass ihr „Nein" nicht eindeutig war.

Doch trotz des längeren Kleides ist es nicht besser, denn meine Liebe fürs Tanzen lässt mich im Club mit dem Hintern und den Hüften kreisen und ich bekomme Blicke, die denken, es wäre eine Einladung gewesen.

Also was soll eine Frau tun? Zuhause bleiben?

Nein, denn genau hier hat sie die Zeit, um sich die Artikel und Studien durchzulesen, in denen festgehalten wird, was mit so vielen Frauen jährlich passiert. 87.000 tote Frauen, weltweit 137 pro Tag. Gründe? Naja, ich bin mir sicher, dass die Täter, welche zu 50% der eigene Partner oder Lebensgefährte waren, einen plausiblen Grund hatten. Oder die 8.000 Mitgiftmörder in Indien pro Jahr, die ihre Frauen in der Küche verbrennen, als Unfall getarnt, weil die Brauteltern nicht die gewünschten Geschenke liefern.

Also, egal was es ist, ob häusliche Gewalt, Vergewaltigung in der Ehe, Belästigung im Club und auf der Straße oder das beliebte cat calling, es passiert und das nicht selten und ich weiß, dass all das auch den Männer da draußen passiert, doch die Gewalt an Frauen dominiert leider mit 94 zu 6%.

Deswegen möchte ich euch bitten, wenn jede dritte Frau in Europa als Erwachsene schon einmal körperliche, verbale oder sexuelle Gewalt erfahren hat und zu 92% die Täter männlich waren, überlegt euch, liebe Männer, möchtet ihr einer dieser Täter sein?

Ich weiß, ein Ausbruch von Testosteron kann einen dazu bringen über die Gasse zu brüllen und aus dem Auto zu hupen, aber wenn ihr das Unwohlsein einer Frau bemerkt oder es nicht  fördern wollt, dann überlegt es euch das nächste Mal bitte zweimal, ob ihr es macht.

 

Rettungsgasse - anonym

 

Sehr geehrte Damen und Herren, 

wir kennen es doch alle, wir fahren mit dem Auto auf die Arbeit oder in die Schule, doch plötzlich stehen wir auf der ohnehin schon überfüllten Straße im Stau. Unverständlichkeit und Wut kommen auf, selbst bei mir, obwohl ich doch beide Seiten als Angehöriger des Rettungsdienstes kenne. Wir haben alle Termine, die wir in einer immer schneller werden-den Gesellschaft wahrnehmen müssen. >Schneller<, das ist das Stichwort. Junge Fahranfänger, die oft eine falsche Einschätzung ihrer Kompetenz im Zusammenhang mit immer leistungsstärkeren Autos und der damit verbundenen Verantwortung gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern haben, werden zu einem zunehmend größer werdendem Verkehrsrisiko. In den letzten Jahren sehen wir, die haupt- und ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes, zunehmend schwerere Verkehrsunfälle mit Todesfolge. Der Tod eines Unfallopfers tritt nicht wie meist vermutet durch den Unfall selbst, sondern oftmals erst nach dem Eintreffen der Rettungskräfte, durch nicht mit dem Leben vereinbare Verletzungen ein. Es gibt eine Faustregel, die „golden hour of shock“. Diese 60 Minuten haben Rettungskräfte Zeit, einen Patienten nach einem Unfall in ein Krankenhaus zu bringen. Schafft er dies nicht, so sinken die Überlebenschancen des Opfers rapide ab. Nun kommen Sie ins Spiel, meine Damen und Herren. Sie müssen nun Ihre Wut und Ihr Unverständnis wegstecken und sich hinten anstellen. Wir wollen Menschenleben retten und das gelingt nur, wenn sie eine Rettungsgasse bilden, durch die auch ein großer Feuerwehr LKW mit hoher Geschwindigkeit durchfahren kann. Stellen sie sich vor, es wäre ein naher Angehöriger oder ein enger Freund von Ihnen. Würde dieser bleibende Schäden oder sogar den Tod erleiden, sind die Fragen nach dem „warum?“ immer groß. Trifft es aber eine fremde Person, so rückt das egozentrische Verhalten wieder in den Vordergrund. Blockierung der Rettungsgasse ist leider schon längst trauriger Alltag. Das Fass zum Überlaufen brachte aber ein Fahrer mittleren Alters, der uns in einer ohnehin schon sehr schlechten Rettungsgasse entgegen kam und wild mit den Armen herumwedelte, nach dem Motto, weshalb ich keinen Platz machen würde. Ich sehe Fassungslosigkeit in Ihren Gesichtern, zurecht, denn Autofahrer, die unmittelbar in einer Rettungsgasse vor Einsatzfahrzeugen drehen, geraten immer in Panik, wenn ein 20 Tonnen Koloss mit Blaulicht und Martinshorn auf sie zurast. Aus Angst und Respekt wird dann Unsicherheit und der Motor wird vor Aufregung abgewürgt. Nun steht da ein Auto quer in der Rettungsgasse und das alles nur, weil ein inkompetenter egozentrischer Autofahrer einen Umweg auf sich nehmen will, der ohnehin meist länger ist als die Sperrung an sich dauert. Daher mein Appell an Sie: Sie wissen nie, wer gerade Hilfe benötigt. Es könnte auch einer Ihrer Angehörigen oder Freunde sein! Stellen Sie sich und Ihre Termine hinten an. Bilden Sie eine Rettungsgasse, wie es Ihnen in der Fahrschule gelehrt wurde! Wir, bei dem Rettungsdienst und bei der Feuerwehr, sagen im-mer: „Wenn man sehen will, wie blöd die Menschheit ist , muss man nur eine Straße sperren“. 

Überzeugen sie uns vom Gegenteil!

In diesen Sinne, allzeit gute Fahrt und danke für Ihre Aufmerksamkeit!

 

Do

21

Mär

2019

Fortbildung der Lehrkräfte in der JPRS: Workshop Metallgießen

An der Johann-Philip-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg mit ihren vielfältigen beruflichen Schwerpunkten hat die Fortbildung der Lehrkräfte einen hohen Stellenwert. Dies ist wichtig, um die fachlichen Kompetenzen der Lehrerinnen und Lehrer auf einen hohen Standard zu halten und den Schülerinnen und Schülern eine moderne und zukunftsgerichtete Bildung und Ausbildung zu gewährleisten.

 

Elf Lehrerinnen und Lehrer der Schule aus den Berufsfeldern Metalltechnik, Gestaltung und Kraftfahrzeugtechnik haben kürzlich in der Metallwerkstatt der JRS erfolgreich an einem Workshop zum Metallgießen teilgenommen. Der Initiator und Organisator des Workshops Dirk Schäfer, Fachlehrer Metalltechnik, konnte hierfür den Experten Volker Allexi mit seinem Kurs „Metallgießwerkstatt“ gewinnen. Volker Allexi ist Maschinenbaumeister, Ausbilder und Fachbuchautor mit vielen Jahren Arbeitserfahrung in Produktions- und Kunstgießereien.

 

Während des zweitägigen Workshops lernten die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer Theorie und Praxis des traditionellen Metallgießens. Dazu gehörte das Kennenlernen der verschiedenen Schmelzverfahren sowie der Werkstoffe und Gerätschaften wie Formsand, Gießereiwerkzeuge, Metalle und Schmelzofen. Kursleiter Volker Allexi zeigte den Lehrkräften alle Gießereiabläufe, die diese dann selbst durchführten: das Formen, den Schmelzprozess, das Vergießen, Auspacken, Gussputzen und die abschließende Qualitätskontrolle. In der Konzipierung eigener Werkstücke zeigten die Lehrkräfte viel Kreativität und Kunstfertigkeit und stellten fantasievolle Metallskulpturen wie eine Echse oder ein Ginkgoblatt her.

 

Zum Abschluss des Workshops konnten die Teilnehmer stolz für sich beanspruchen, über erste Fertigkeiten und Kenntnisse bei der gießereitechnischen Herstellung von Werkstücken zu verfügen und eigene Gussteile hergestellt zu haben. Anna Brooke, Lehrerin im Schwerpunkt Gestaltung der Fachoberschule, und Angelika Herwig, Lehrerin im Schwerpunkt Mechatronik im Beruflichen Gymnasium, waren beide von dem Metallgieß-Workshop begeistert und äußerten die Anregung, diesen Workshop künftig auch für die Schülerinnen und Schüler der JPRS in den Schulformen Berufsschule, Fachoberschule und Berufliches Gymnasiums anzubieten.

Mi

20

Mär

2019

Leistungskurs Wirtschaftslehre besucht Buderus Werk in Lollar

Einer der beiden Leistungskurse „Wirtschaftslehre“ der Jahrgangsstufe 13 am beruflichen Gymnasium der Johann-Philip-Reis-Schule (JPRS), Friedberg hatte vor kurzem die Gelegenheit, das Buderus Werk in Lollar zu besichtigen.

 

Für die Leistungskurse in Wirtschaftslehre im Beruflichen Gymnasium besteht seit 10 Jahren eine Kooperation der beiden größten Berufsschulen des Wetteraukreise zwischen der JPRS in Friedberg und den Beruflichen Schulen am Gradierwerk (BSG) in Bad Nauheim. Erfreulicherweise haben sich in den vergangenen Jahren diverse Unternehmen bereit erklärt, angehende Abiturienten in Begleitung von Lehrkräften aus Bad Nauheim für Betriebserkundungen zu empfangen.

 

Auch der Besuch bei Buderus war ein Highlight und lieferte insbesondere Einblicke in produktionswirtschaftliche Abläufe. In dem Lollarer Werk sind ca.1400 Mitarbeiter beschäftigt. Produziert werden dort Platinen für Steuerungstechnik und gusseiserne Teile für unterschiedlichste Einsatzbereiche. Industrielle Gießtechnik ist in deutschen Fabriken nur noch selten zu finden. Der Gussstahl aus Lollar ist wegen seiner erstklassigen Qualität national und international sehr gefragt. Die Schülerinnen und Schüler konnten die Produktionsschritte vom Gießen über die Entnahme der Werkstücke aus den Hohlformen mit ihren Sandkernen bis zur Fertigmontage verfolgen.

 

Nach einer großzügigen Einladung zum Mittagessen in der Kantine der Buderus Akademie standen das Heiztechnikmuseum und die Schulungsräume der betriebseigenen Akademie auf dem Programm. Neben historischen Betrachtungen konnten auch Erkenntnisse über moderne, nicht-fossile Heiztechniken gewonnen werden. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Ausflugs waren der Meinung, eine sehr lohnenswerte Fahrt unternommen zu haben.

Di

19

Mär

2019

Russische Schülerinnen und Schüler zu Besuch bei der JPRS/ Friedberg

Nun schon im dritten Jahr sind 10 Schülerinnen und Schüler und deren Familien Gastgeber für ihre russischen Freunde aus Yaroslawl in Russland. Vom 26.01.2019 bis zum 01.02.2019 haben die Jugendlichen gemeinsam im Rahmen eines Austauschprojektes an gesellschaftswissenschaftlichen Themen gearbeitet.

 

Das von der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch geförderte Projekt

 

unter der Leitung von Dr. Sven-Olaf Krusch (Friedberg) und Elena Danilova (Yaroslaw l) hatte sich dieses Jahr das Thema: „Die 90er Jahre, eine Dekade der Veränderungen“ gesetzt.

In den vorher gehenden Jahren hatte man den Kalten Krieg und den Zweiten Weltkrieg aus bilateraler Perspektive betrachtet.

Die Schüler hatten zuvor ihre Eltern interviewt und die Ergebnisse festgehalten. Gemeinsam besuchte man Bad Nauheim, das in den 90er Jahren Zielort für viele neue Bürger aus der ehemaligen Sowjetunion geworden ist, und Frankfurt, mit den vielen städtebaulichen Monumenten aus den 90er Jahren.

Berührend und lehrreich war das Zusammenkommen der gesellschaftlichen Erinnerung aus beiden Ländern. Während die 90er Jahre für die Bundesrepublik durch die Euphorie und Umsetzung der Wiedervereinigung geprägt waren, mit neuen Lebenssituationen, so waren für die Familien der russischen Schüler der Zerfall der restriktiven UdSSR und lange Jahre der Unsicherheit danach prägend. Ein Interviewter brachte es mit dem Satz „Under the Fear of Freedom“ auf den Punkt.

Die Ergebnisse wurden auf Plakaten festgehalten.

Den Abschluss bildete am letzten Tag eine „Werkstatt“-arbeit im Friedberger Museum. Nach einer sehr freundlichen und konstruktiven Begrüßung durch den Bürgermeister Herrn Antkowiak, erläuterte der Museumsleiter Herr Kögler den Jugendlichen die Aufgaben und Funktionsweise der Institution Museum.

Anschließend haben die jungen Leute sich bei der Begehung des Museums inspirieren lassen und in Kleingruppen ihre Konzepte für ein „Museum der 90er Jahre“ entworfen und vorgestellt.

 

Und trotz -oder gerade wegen- der anspruchsvollen Arbeit und des nicht immer einladenden Wetters

sind unter den Heranwachsenden beider Länder freundschaftliche Beziehungen entstanden, die den Gegenbesuch in Russland umso wertvoller gestalten werden.

 

Mit den Erfahrungen der letzten Jahre und dem Wissen über jetzt noch bestehende Bande ehemaliger Beteiligter bestätigt das Projekt den Wert, den ihm alle Beteiligten immer beigemessen haben.

Mi

06

Mär

2019

Anregungen für die Berufspraxis: Pädagogischer Tag an der JPRS 2019

Am 5. Februar veranstaltete die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg ihren alljährlichen Pädagogischen Tag, an dem die Lehrkräfte der Schule sich mit aktuellen Themen der Pädagogik, Didaktik und Lehrerbildung auseinandersetzen. Das im letzten Jahr eingeführte erfolgreiche modulare Konzept, das den Lehrkräften die Möglichkeit bietet, aus unterschiedlichen Workshops ein passendes Angebot auszuwählen, wurde auch in diesem Jahr fortgesetzt.

 

Am Morgen des Pädagogischen Tages hieß der stellvertretende JPRS-Schulleiter Nick Szymanski im Konferenzraum der Schule die Lehrkräfte herzlich willkommen und wünschte allen einen erfolgreichen Verlauf. Er bedankte sich bei Dr. Thomas Uchronski, Abteilungsleiter der Fachoberschule, für die diesjährige Organisation des Pädagogischen Tages. Herr Dr. Uchronski stellte das Tagesprogramm vor und wünschte den Teilnehmern, dass sie in den Workshops Anregungen erhalten und Neues hinzulernen.

 

Die Workshops, die von externen Referenten geleitete wurden, fanden am Vor- und am Nachmittag statt, dazwischen nutzten die Teilnehmer und Referenten die Schulmensa zur Stärkung und zum Gesprächsaustausch. Für die Lehrer der JPRS standen folgende Workshops zur Auswahl: Konfliktmanagement und Gewaltprävention, Bildungsarena Eintracht Frankfurt, Einführung in MS OneNote für Lehrer, Einführung in die Cybersicherheit sowie Kommunikationstraining.

 

Der Workshop „Einführung in die Cybersicherheit – Schutz persönlicher Daten“ wurde von Diplom-Ingenieur Michael Zeisberger, Projektmanager bei Cisco Systems Deutschland, geleitet. Er beleuchtete einen aktuellen und für Lehrkräfte und Schüler relevanten Bereich der Medienpädagogik. Die Teilnehmer am Workshop erhielten aufschlussreiche Einblicke in die Themen Bedrohung und Angriffsmethoden von Hackern, wirkungsvolle Schutzmöglichkeiten der eigenen Daten sowie Einsatz der Thematik im Unterricht. Neben den spannend aufbereiteten Hintergrundinformationen vermittelte der Referent praktische Anwendungen und nützliche Tipps rund um das Thema „Gesundheitsvorsorge am Rechner“. Ziel des Workshops war es, den teilnehmenden Lehrkräften das Handwerkszeug zu geben, sich vor Cyberattacken zu schützen, um es Hackern möglichst schwer zu machen.

 

Zum Abschluss des Pädagogischen Tages bedankten sich der stellv. Schulleiter Nick Szymanski und Organisator Dr. Thomas Uchronski bei den Lehrkräften der JPRS für die engagierte Teilnahme an den Workshops und baten sie um ein Feedback. Die Evaluation machte deutlich, dass die Lehrer viele neue Anregungen und Hilfestellungen für ihre Unterrichtsarbeit gewonnen hatten. Mit dem alljährlich stattfindenden Padagogischen Tag und der Einladung externer Referenten investiert die JPRS in die Fortbildung ihrer Lehrkräfte und in die Weiterentwicklung der Schule, um auch in Zukunft gut für die Herausforderungen der Schularbeit gerüstet zu sein.

 

Mi

27

Feb

2019

Schüleraustausch der JPRS mit Berufsschule in Lyon

Bereits seit Jahren betreibt die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg eine erfolgreiche Schulkooperation mit der École La Mache in Lyon. Alle zwei Jahre findet ein Schüleraustausch in den berufsorientierten Schwerpunktklassen Mechatronik und Metalltechnik statt. Finanziell gefördert wird die Partnerschaft von dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW).

 

Vom 10. bis 15.2.19 fuhren 15 Schüler aus dem Beruflichen Gymnasium (BG) und dem Berufsschulzweig der JPRS gemeinsam mit ihren Fachlehrern Dirk Schäfer und Nico Diehl nach Lyon. Nachdem die Gruppe aus Friedberg mit dem TGV in Lyon angekommen war, wurden sie von den französischen Schülern und ihren Lehrern Eric Bugnet (Fachlehrer Metalltechnik) und Sophie Sayegh (Englischlehrerin) herzlich in Empfang genommen.

 

Das Programm umfasste eine Schulbesichtigung, eine Führung durch die Altstadt von Lyon, gemeinsame sportliche Aktivitäten und natürlich die Projektarbeiten. In diesem Jahr lautete das Projekt: „Entwerfen und Fertigen von Werkstatteinrichtungsgegenständen“, wobei die Vorbereitungsphase an der École La Mache stattfand. Die französischen und deutschen Schüler teilten sich in Arbeitsgruppen auf und starteten mit der Planung der Projekte. Sie überlegten sich praktische und realisierbare Mobiliare bzw. Gerätschaften für die Metallwerkstatt. Folgende Projekte kristallisierten sich heraus: ein mobiler Schweißtisch, eine mobile Werkzeugbank, eine Hydraulikpresse und car stands (Unterstellböcke für Kfz).

 

Nach der Anfertigung erster Projektskizzen ging es an den „elektronischen Zeichentisch“. Die Schüler kreierten am PC die Designs der Geräte und entwarfen maßstabsgetreue technische Zeichnungen zu ihren Werkstatt-Mobiliaren. Zum Ende der Planungsphase präsentierten die Gruppen ihre Projektideen und Zeichnungen und erhielten wertvolle Anregungen von ihren Mitschülern und Lehrern.

 

Vom 24. bis 29.3. werden die Schüler aus Lyon mit ihren Lehrern nach Friedberg kommen. In der modernisierten Metallwerkstatt der JPRS werden dann die Projektentwürfe praktisch umgesetzt und die Werkstattausrüstungsgegenstände gefertigt und montiert. Die fertig gestellten Mobiliare sollen in den Metallwerkstätten beider Schulen ihren Einsatz finden.

 

Der Vorteil der Schulkooperation für die Schüler beider Länder: Sie lernen die jeweils andere Region und Schule kennen, knüpfen Freundschaften, realisieren gemeinsame Projekte und sammeln wichtige Auslandserfahrungen. Von der Stadt Lyon, der Partnerschule und der gemeinsamen Projektarbeit waren die Schüler aus Friedberg begeistert. Lilith Ernst und Niklas Bähring aus der Klasse BG11c zogen ein sehr positives Resümee: „Die Fahrt hat sich sehr gelohnt. Lyon ist eine wunderschöne, ruhige Stadt. Die Schüler unserer Partnerschule waren sehr nett und hilfsbereit. Man konnte mit ihnen gut arbeiten und viel Spaß haben.“

 

Fr

01

Feb

2019

Fachoberschüler stellen ihre Architekturmodelle in der JPRS aus

Die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg ermöglicht es den Schülern, in besonderen Projekten ihrer Kreativität Ausdruck zu geben. Hierzu gehört auch das Unterrichtsprojekt „Gestaltung von Lebensräumen“, das Fachlehrer Kai Wujanz in diesem Schulhalbjahr zusammen mit der Fachoberschulklasse 12 (Schwerpunkt Gestaltung) realisiert hat. Die Architekturmodelle, die aus dem diesjährigen Kurs hervorgingen, sind seit dem 18. Dezember im Rahmen einer Ausstellung in der Schule zu besichtigen.

 

Für das Architekturprojekt erhielten die Schüler die Aufgabenstellung, ein Wohngebäude mit fünf Geschossen zu entwerfen, wobei das Erdgeschoss als Café oder kleines Ladengeschäft genutzt werden sollte. Weitere Planungsvorgaben waren eine PKW-Hochgarage, kleine Studentenappartements, 2-3 Zimmer-Wohnungen sowie eine Maisonette-Wohnung. Zu den Anforderungen der Konzipierung gehörten Grundrisse aller Geschosse im Maßstab 1:100 und eine Farb- und Materialcollage für die Nutzung des Erdgeschosses. Zum Abschluss der kreativen Umsetzung fertigten die Gestaltungsschüler schließlich ein Architekturmodell im Maßstab 1:100 an.

 

Davon, wie die Schüler jeweils ihre Ideen umsetzten und mit unterschiedlichsten Materialien ihre Modellhäuser gestalteten, können sich die Besucher nun in der Schule im Durchgang zum Lehrerzimmer überzeugen. Auf den beigelegten Grundrissen, Materialcollagen und Farbkonzepten sind die Vorarbeiten dokumentiert.

 

Die Architekturmodell-Ausstellung der Fachoberschule Gestaltung kann noch bis zum Ende des Schuljahres besichtigt werden.

Fr

01

Feb

2019

Berufsfachschüler der JPRS besuchen ehemaliges KZ Mittelbau-Dora

Die beiden Abschlussklassen der Berufsfachschule der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) besuchten kürzlich zusammen mit ihren Lehrern Elke Schaeffer, Madlen Krawatzek und Klaus Peppler für zwei Tage das ehemalige KZ Mittelbau-Dora im Südharz nahe der thüringischen Stadt Nordhausen. Die Exkursion wurde vom Wetteraukreis und der Hessischen Landeszentrale für Politische Bildung finanziell unterstützt.

 

Bewusst hatten die betreuenden Lehrer die Schülerfahrt für zwei Tage angelegt, um den teilnehmenden Jugendlichen genügend Zeit für die thematische Auseinandersetzung mit diesem schrecklichen Kapitel der deutschen Vergangenheit zu ermöglichen. Nach der Begrüßung durch Mitarbeiter der Gedenkstätte besichtigten die Schüler einen Teil des unterirdischen Stollensystems, das Häftlingslager, das neu gestaltete ehemalige Gefängnisgebäude, den ehemaligen Appellplatz und das Krematorium. In anschließenden Workshops konnten die Schüler die gewonnenen Eindrücke vertiefen.

 

Der Gründung des KZ Mittelbau-Dora ging die Entwicklung der später unter der Bezeichnung "V2" („Vergeltungswaffe 2“) bekannt gewordenen Raketenwaffe der Nationalsozialisten in Peenemünde voraus. Nach der Bombardierung von Peenemünde wurde die Produktion dieser Waffe dann in das Stollensystem bei Nordhausen verlegt. Etwa jeder dritte der über 60.000 Menschen, die zwischen 1943 und 1945 in das KZ Mittelbau-Dora deportiert wurden, hat nicht überlebt. Die Häftlinge starben an den Folgen der unmenschlichen Zwangsarbeit, wurden erschlagen, auf Todesmärschen erschossen oder als „Arbeitsunfähige“ in Vernichtungslager gebracht.

 

Tief erschüttert waren die Schülerinnen und Schüler auch von der Vorführung eines Films, der von amerikanischen Soldaten kurz nach der Befreiung des Lagers gedreht worden war. In schonungsloser Offenheit zeigte dieser Film, wie tote Häftlinge weggetragen wurden, während andere Soldaten den wenigen überlebenden, kranken und völlig entkräfteten Häftlingen zu den Krankenwagen des Roten Kreuzes halfen, weil sie aus eigener Kraft nicht mehr gehen konnten.

 

Die JPRS organisiert jedes Jahr Gedenkstättenfahrten zu Stätten des Holocausts und der Naziverbrechen. Ziel dieser Exkursionen ist es, die Schülerinnen und Schüler vor Ort mit den damaligen Ereignissen zu konfrontieren und dem Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus, der bei vielen Jugendlichen grassiert, durch Information, Aufklärung und Auseinandersetzung entgegenzutreten.

Mi

28

Nov

2018

„Finde deine Möglichkeiten“: Tag der offenen Tür an der JPRS 2018

Am Freitag, dem 23.11.18, lud die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg zum Tag der offenen Tür ein. Schülerinnen und Schüler u.a. der Adolf-Reichwein-Schule in Friedberg, der Solgrabenschule in Bad Nauheim und der John-F.-Kennedy-Schule in Bad Vilbel informierten sich umfassend über das Bildungsangebot der JPRS. Eltern kamen mit ihren Kindern zu Besuch und verschafften sich einen Einblick in Schulformen und Lehrangebote der großen selbstständigen Berufsschule.

 

Im gesamten Schulgebäude präsentierten sich Unternehmen mit ihren Angeboten zu Ausbildung und Dualem Studium, darunter die Bundeswehr, das Druck- und Pressehaus Naumann, das Handelsunternehmen Globus, die OVAG, die Technische Hochschule Mittelhessen und viele mehr. Ergänzend konnten die Gäste Fachvorträge der Aussteller besuchen und Infovorträge der Schule zum Beruflichen Gymnasium (BG) und zur Fachoberschule (FOS).

 

In den Klassenräumen und Werkstätten erlebten die Besucher praktische Vorführungen und Projekte der Schwerpunkte Mechatronik, Gestaltung, Wirtschaft, Bautechnik, Informatik, Kfz-Technik, Metalltechnik, Elektrotechnik, Holztechnik, Ernährung und Körperpflege.

 

In der Kfz-Werkstatt der Schule zeigten der stellvertretende Schulleiter Nick Szymanski und Abteilungsleiter Frederik Weiß dem Friedberger Bürgermeister Dirk Antkowiak und Frau Jutta Tschakert als schulfachliche Dezernentin des staatlichen Schulamtes in Friedberg zwei Beispiele für die zukunftsweisende Elektromobilität: den Smart EQ forfour und den BMWi3. Nico Diehl, Teamsprecher Fahrzeugtechnik, informierte die Gäste über Reich-weite, Batterieaufbau und Umweltaspekte. Die Kfz-Lehrlinge demonstrierten an den beiden Elektroautos Wartungsvorgänge wie die Spannungsfreischaltung und die Fehlerdiagnose.

 

Der stellvertretende Schulleiter Nick Szymanski führte die Gäste aus dem Handwerk, darunter Johannes Laspe, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Alexander Repp, Obermeister der Metallinnung und Werner Ulowetz, Kreishandwerksmeister, in die modernisierte Metallwerkstatt der JPRS. Die Fachlehrer Volker Rau und Dirk Schäfer zeigten den Gästen die automatisierte CNC-Fräse, die Werkbänke und Schweißkabinen sowie die schuleigene Schmiede mit der Esse und dem Amboss.

 

Die Schülerinnen und Schüler des Schwerpunkts Gestaltung der FOS kreierten Figuren und Skulpturen aus Ton, Gips und Draht und luden die Gäste zum Mitmachen ein. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt, einzige Vorgabe war es, bei der Umsetzung die Formsprache des Kubismus, Expressionismus, Surrealismus oder der Popart aufzugreifen.

 

Die Schüler Robin Gunaratnam, Felix Weber und Alwin Zimmermann von der Klasse BG13b mit dem Schwerpunkt Informatik präsentierten den Prototyp eines selbstfahrenden und autonom einparkenden Modellautos. Das Roboterauto wurde im Fach Technologie unter der Betreuung des Fachlehrers Stefan Crössmann entwickelt und basiert auf einem Bauset von Lego Mindstorms und der Programmiersprache C#.

 

Im Bereich Bautechnik führten die Dachdeckerlehrlinge den Besuchern an einem Modelldach eine so genannte Schuppendeckung mit Biberschwänzen vor. Die Gäste konnten mitverfolgen, wie die Lehrlinge die Schieferplatten mit dem Schieferhammer geschickt zurichteten und anschließend auf die Dachschräge hämmerten.

 

Schüler des BG12 mit dem Schwerpunkt Mechatronik präsentierten eine Kugelbahn aus Eisen und Edelstahl. Hier waren Fertigkeiten aus dem Metallbau und der Elektrotechnik gefragt. Das von Lehrer Torsten Schöllner betreute Projekt der Schüler Jannick Starck und Moritz Gebler besteht aus einem Pater Noster, mit dem die Kugeln hochtransportiert werden und einer wendelförmigen Kugelbahn, auf der sie herunterrollen. Gesteuert wird der technische Ablauf über einen Micro-Controller und ein PC-Programm.

 

Der Schulsanitätsdienst demonstrierte den Gästen Erste-Hilfe-Leistungen wie die stabile Seitenlage, die Herzrhythmus-Massage und das Blutdruckmessen. Fabian Bedacht, Berufsschüler mit dem Schwerpunkt Metallbau, ist im Schulsanitätsdienst der JPRS und in der aktiven Bereitschaft beim Deutschen Roten Kreuz engagiert. Für ihn steht der selbstlose Einsatz für die Schulgemeinschaft getreu dem Motto „Schüler helfen Schüler“ im Mittelpunkt. In diesem Jahr leistete der Schulsanitätsdienst bereits 36 Einsätze im Bereich der medizinischen Erstversorgung, so Bedacht.

 

Das interkulturelle Bistro wurde von Schülern der Berufsvorbereitungsklasse BV1C (Schwerpunkt Ernährung) und ihrer Lehrerin Tanja Rauch betreut. Die Jugendlichen aus Syrien, Afghanistan, Pakistan, Somalia, Rumänien, Serbien und Russland hatten letztes Jahr an der JPRS erfolgreich die Schulform InteA für jugendliche Flüchtlinge absolviert. Jetzt streben sie in der BV-Klasse den Hauptschulabschluss an. Diese Durchlässigkeit der Schulformen an der JPRS bietet den jugendlichen Flüchtlingen ideale Rahmenbedingungen, um sich gesellschaftlich und beruflich gut zu integrieren. Die Jugendlichen luden die Besucher dazu ein, Berührungsängste abzulegen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Die Schülerinnen aus Afghanistan wollten am Tag der offenen Tür den Gästen die afghanische Kultur und Küche näherbringen: „Deswegen haben wir auch traditionelle Kleidung angezogen. Wir wollen zeigen, dass es außer Krieg auch noch andere Themen wie unsere Kultur und unser Essen gibt und dass wir wie alle Menschen in Frieden, Freiheit und Sicherheit leben wollen.“

 

Marius Albers von der Klasse BG11c zog ein positives Fazit zum Tag der offenen Tür an der JPRS: „Ich habe einen Firmenvortrag besucht, bei dem es um unsere weitere berufliche Orientierung ging. Man konnte dem Vortrag gut folgen und er wurde nicht langweilig. Mit einigen Freunden besuchte ich das interkulturelle Bistro, dort haben wir ein sehr leckeres Hähnchen Curry gegessen. Beim Schulsanitätsdienst wurde mir nochmal die stabile Seitenlage erklärt. Insgesamt war der Tag sehr gelungen und hat viel Spaß gemacht.“

 

Mo

19

Nov

2018

Gemeinsames Technikprojekt von JPRS und Karl-Wagner-Haus

Schon seit einigen Jahren kooperiert die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) mit dem Karl-Wagner-Haus (KWH) in Friedberg. Regelmäßig kommen Schüler der berufsbildenden Schule mit Bewohnern der Sozialeinrichtung zu gemeinsamen Projekten zusammen. Das Karl-Wagner-Haus bietet als soziale Einrichtung stationäre und ambulante Beratung und Hilfe für Menschen, die sich in besonderen sozialen Schwierigkeiten befinden, wie der Verlust der Wohnung, Lebenskrisen oder fehlende soziale Bindungen.

 

In einem aktuellen Technikprojekt arbeiteten die Berufsfachschüler der Klasse 11BF2b der JPRS mit Bewohnern des Karl-Wagner-Hauses gemeinsam an der Herstellung des Holz-Modells eines Lokomotive-Transportwagens. Zuvor hatten die Schüler während ihres Praxisunterrichts in den schuleigenen Werkstätten der Holz- und Metallabteilung die Einzelteile für das Modell hergestellt.

 

Der Projekttag startete mit der Begrüßung durch die beiden Projekt-Koordinatoren Klaus Peppler, Lehrer der JPRS, und Verena Weiß, Fachbereichsleiterin Ambulante Hilfen des KWH in der Werkstatt des Karl-Wagner-Hauses. Dort bauten anschließend die Berufsfachschüler mit den Bewohnern des Karl-Wagner-Hauses die Einzelteile zu dem Transportwagen zusammen. Betreut wurden sie dabei von den JPRS-Lehrern Norbert Hantl und Theo Rahn und dem KWH-Werkstattleiter Klaus Zschernitz.

 

Schüler und Bewohner nutzten die Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen und zu Gesprächen. Von der gemeinsamen Projektarbeit können beide Seiten profitieren: Die Schüler engagieren sich im sozialen Bereich und entdecken ihre Sensibilität für Menschen in sozialen Notlagen. Die Bewohner des Karl-Wagner-Hauses knüpfen Kontakte und bauen wieder erste soziale Bindungen auf.

 

In den vergangenen Jahren waren im Rahmen des Technikprojekts bereits die Lokomotive, ein Tenderwagen und ein Tankwagen geplant, gefertigt und montiert worden. In diesem Jahr erfolgte nun die Erweiterung mit einem Transportwagen. Wer sich über das gemeinsame Projekt informieren oder einen der neuen Transportwagen kaufen möchte, hat dazu am Tag der offenen Tür der Johann-Philipp-Reis-Schule am 23.11.2018 im Raum C23 die Gelegenheit.

 

Fr

14

Sep

2018

Schüler der JPRS besuchen das Karl-Wagner-Haus in Friedberg

Auf der Grundlage einer langjährigen Kooperation haben kürzlich Berufsfachschüler der Abschlussklasse 11BF2b der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) mit ihrem Klassenlehrer Klaus Peppler das Karl-Wagner-Haus in Friedberg besucht. Das Karl-Wagner-Haus bietet als soziale Einrichtung stationäre und ambulante Beratung und Hilfe für Menschen, die sich in besonderen sozialen Schwierigkeiten befinden, wie der Verlust der Wohnung, Lebenskrisen oder fehlende soziale Bindungen.

 

Nach einer Begrüßung durch die Fachbereichsleiterin Ambulante Hilfen Verena Weiß bekamen die Schülerinnen und Schüler der JPRS zunächst einen Einblick in die vielfältigen Aufgabenbereiche des Karl-Wagner-Hauses. Sie zeigten großes Interesse und Betroffenheit, als der Streetworker des Karl-Wagner-Hauses ihnen beispielhaft Lebensläufe von Menschen vorstellte, deren letzter Rettungsanker die Aufnahme in einer solchen Hilfeeinrichtung war.

 

Wie schnell man in eine soziale Notlage kommen kann, schilderte ein Bewohner des Karl-Wagner-Hauses eindrucksvoll. Er hatte aufgrund einer schweren seelischen Belastung zunächst seine Arbeit und schließlich auch seine Wohnung verloren.

 

Zum Abschluss des Besuches besichtigten die Schülerinnen und Schüler der JPRS die Räumlichkeiten des Karl-Wagner-Hauses, darunter Wohnheim, Herberge und Holzwerkstatt.

 

Im Rahmen eines aktuellen Projektes zwischen der JPRS und dem Karl-Wagner-Haus fertigen die Berufsfachschüler zurzeit während des Unterrichts in der schuleigenen Holzabteilung und Metallwerkstatt Einzelteile für das Modell eines Lokomotive-Transportwagens. Demnächst werden die Schülerinnen und Schüler zusammen mit Bewohnern des Karl-Wagner-Hauses in der Werkstatt der Sozialeinrichtung die Teile zusammenmontieren.

 

Von dem gegenseitigen Kennenlernen und der gemeinsamen Projektarbeit können beide Seiten profitieren: Die Schüler engagieren sich auf sozialer Ebene und entdecken ihre Sensibilität für Menschen in sozialen Notlagen. Die Bewohner des Karl-Wagner-Hauses knüpfen Kontakte und bauen wieder erste soziale Bindungen auf.

 

Fr

14

Sep

2018

Suchtprävention an der JPRS mit dem Improvisationstheater Requisit

Kürzlich war das beliebte Improvisationstheater Requisit mit seinem Programm „Erst schlapp gelacht, dann nachgedacht“ zu Besuch in der Johann-Philipp-Reis-Schule (JRPS) in Friedberg. Requisit ist ein Stegreiftheater aus Hattersheim, das sich auf das Thema Suchtprävention spezialisiert hat. Das Theater wird geleitet von der Diplom- und Theaterpädagogin Nora Staeger und besteht aus ehemals suchtmittelabhängigen Darstellern. Organisiert wurde der Projekttag an der JPRS von der Sozialpädagogin Daniela Völker und Mitgliedern der Arbeitsgruppe Schule und Gesundheit.

 

Die Schauspieler boten den Schülerinnen und Schülern der Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung (BBV) ein kurzweiliges Improvisationstheater. Spontan bezog das Ensemble die Jugendlichen in die Stücke mit ein. Sehr großen Anklang fand eine Improvisation, bei der die Heranwachsenden auf Zuruf Gefühle darstellten.

 

Im Anschluss setzten sich die Jugendlichen mit dem Thema Sucht auseinander, wobei bewusst auf Fachbegriffe verzichtet wurde. Im Vordergrund stand der spielerische Umgang mit dem Thema. Verschiedene Szenen aus dem persönlichen und beruflichen Alltag wurden improvisiert und witzig dargestellt. Mit ihrer Improvisationsfreude gelang es den Darstellern, die Schülerinnen und Schüler auf spielerische Weise mitzureißen.

 

Nach einer Pause wurde das Thema Suchtprävention in Gesprächsworkshops vertieft. Die Schülerinnen und Schüler erhielten die Gelegenheit, den Schauspielern ganz persönliche Fragen zum Thema Sucht und Drogen zu stellen. Da die Ensemblemitglieder eigene Suchterfahrungen hatten, waren ihre Antworten ehrlich und authentisch, was die Jugendlichen sehr beeindruckte.

 

Die Lehrerinnen und Lehrer erhielten von dem Darsteller Gerhard aus erster Hand einen Einblick in einen von Sucht geprägten Lebenslauf, den Ausweg durch die Suchthilfe und den Weg zum Ensemblemitglied bei Requisit. Im Mittelpunkt des Gespräches über Suchtmittel, an dem auch die Theaterchefin Frau Staeger teilnahm, stand die Schule und die Frage, wie Lehrkräfte mit dieser schwierigen Thematik konstruktiv umgehen und auf welche externen Hilfsangebote sie zurückgreifen können. Hierbei ging es neben der Drogen- und Alkoholsucht auch um die Sucht nach Konsum, Handys, Glücksspiel, Internet, Games uvm.

 

Zum Abschluss bedankten sich die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte bei den Künstlern des Improvisationstheaters Requisit für den rundum gelungenen Projekttag zum Thema Suchtprävention. Nicht nur die Jugendlichen, auch die Lehrkräfte nahmen wertvolle Erfahrungen und Erkenntnisse mit nach Hause. (li)

 

Mi

22

Aug

2018

Berufswegekompass - Wir machen mit!

Am 12. September 2018 ist es wieder soweit: 38 Aussteller präsentieren rund 100 Ausbildungsberufe auf der Ausbildungsmesse der IHK Gießen-Friedberg in der Friedberger Stadthalle!
Von 9 bis 16 Uhr erhalten Schulabgänger, Eltern und Lehrer umfassende Informationen zu vielfältigen Ausbildungsangeboten in der Region.

So

24

Jun

2018

Die Absolventinnen und Absolventen der Fachoberschule an der JPRS

An der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg haben 85 Fachoberschülerinnen und Fachoberschüler die Abschlussprüfungen zur Fachhochschulreife bestanden.

 

Jahrgangsbeste Schülerin ist Maike Wisker mit einem Notendurchschnitt von 1,0. Die weiteren Zeugnisbesten Schülerinnen und Schüler mit einer Eins vor dem Komma sind: Isabelle Platt (1,2), Manuel Scheidt (1,7), Christos Kyriakidis (1,8), Felicia Rabe (1,8), Mikail Yücesan (1,8).

 

Die Übergabe der Zeugnisse an die Absolventinnen und Absolventen fand am Dienstag, dem 19. Juni 2018, im großen Konferenzsaal der Schule statt. Schulleiterin Jutta Tschakert begrüßte herzlich die Absolventinnen und Absolventen der Fachoberschule und gratulierte ihnen zum Bestehen der Fachhochschulreife. Sie übergab das Wort an Herrn Dr. Thomas Uchronski, der seit März 2018 neuer Abteilungsleiter der Fachoberschule an der JPRS ist.

 

Herr Dr. Uchronski verglich in seiner Rede den Weg der Schülerinnen und Schüler zur Fachhochschulreife mit den Etappen der Tour de France. Er lobte die Anwesenden für ihre Ausdauer, dass sie ihre Etappenziele nie aus den Augen verloren und anstrengende „Bergetappen“ wie die Prüfungen erfolgreich gemeistert hätten. Für die nächste anstehende „Tour des Lebens“ – sei es eine Berufsausbildung oder ein Studium – gab Dr. Uchronski ihnen den Rat eines erfolgreichen Radprofis mit: „Je mehr du im Training schwitzt, desto weniger musst du im Wettkampf bluten“ (Eddy Merckx). Eine intensive Vorbereitung auf berufliche Herausforderungen und Prüfungen sei der entscheidende Faktor für den Erfolg. Abschließend wünschte Dr. Uchronski den Schülerinnen und Schülern für ihren zukünftigen Lebensweg viel Erfolg und Gesundheit.

 

Im Anschluss erfolgte die Ehrung der Zeugnisbesten sowie die Überreichung der Fachhoch-schulreifezeugnisse durch die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer. Der Vormittag klang mit einem gemeinsamen Foto auf dem Schulgelände aus. Im Folgenden sind nun die Absolventinnen und Absolventen der Fachoberschule der JPRS aufgeführt:

 

Klasse 12FAb (Schwerpunkt Bautechnik), Klassenlehrer Frederik Weiß: Sayed Ali Akbari, Tim Eberhardt, Selina Gerlach, Fabian Goedert, Gerrit Holl, Carlos Köppert, Finn-Marten Kühnl, Janik Langer, Clemens Oeinck, Isabelle Platt, Tim Niklas Ries, Maximilian Paul Schönmeier, Jeremy Seifert, Luca Marc Staude, Maurice Leo Steinschneider, Lukas Stolz, Melissa Jasmin Tobsch, Ayleen-Leeann Weber, Maike Marie Wisker

 

Klasse 12FAe (Schwerpunkt Elektrotechnik), Klassenlehrer Nico Diehl: Dominik Burg, Leon Maximilian Gräf, Julien Hartwig, René-Pascal Kehm, Manuel Scheidt, Lucas Schwandt, Dominic Maurice Seipel-Gonzalez, Dennis van den Borst 

 

Klasse 12FAg (Schwerpunkt Gestaltung), Klassenlehrer Nick Szymanski: Lea Buchenau, Lea Esther Rebekka Dlouhý, Daniel Edelmann, Marielle Flor, Timo Gasteier, Pina Karanfil, Franziska Kindscher, Christos Kyriakidis, Pavel Liß, Felix Michel, Elena Möller, Sebastian Perlitz, Leon Plamp, Pia Plankensteiner, Felicia Josephine Rabe, Melani Riman, Laurine Ruppert, Jennifer Schiller, Simon Watzko, Seyda Nur Yilmaz

 

Klasse 12FAi (Schwerpunkt Informationstechnik), Klassenlehrer Ralf von der Fecht: Florian Böhm, Emre Demir, Fabian Frisch, André Herkert, Mohammed Khalil, Ann-Kathrin Kipp, Alexander Kolke, Alina Krause, Donnell Morris LeGrand, Sharat Kumar Mera, Nick Mende, Simon Mickler, Kai Philipp Müller, Nico Neumann, Frederick Roth, Marcel Robin Schenk, Colin Setzer, Pit Spieler, Dennis Stork, Marius Strasheim, Jason-Maximilian Szymanski, Vasileios Triantafyllou

 

Klasse 12FAm (Schwerpunkt Maschinenbau), Klassenlehrerin Angelika Herwig: Sebastian Flip Bassing, Fabian Beck, Nick Maurice Diehl, Tufan Eksi, Nouredine El-Kadaoui, Paul Greiner, Ben Magnus Grützner, Khalid Mahmood, Marcel Ritz, Jannis Siede, Tayfur Silik, Ruben Strugacz, Robin Daniel Thompson, Sophia Wadewitz, Henry Warthorst, Mikail Yücesan

 

Mi

20

Jun

2018

Den Mittleren Abschluss erreicht: JPRS verabschiedet Berufsfachschüler

 

An der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg haben 27 Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule (BFS) mit Erfolg die Prüfungen bestanden und damit den Mittleren Bildungsabschluss erreicht.

 

Am Donnerstag, dem 14. Juni 2018, fand im Foyer der Schule die Verabschiedungsfeier für die beiden Abschlussklassen der Berufsfachschule statt. Schulleiterin Jutta Tschakert und Berufsfachschulkoordinator Mirko Wolf begrüßten herzlich die frischgebackenen Absolventinnen und Absolventen, deren Eltern, Verwandten und Freunde sowie das anwesende Lehrerkollegium. Sie gratulierten den Schülerinnen und Schülern zum erfolgreichen Erlangen des Realschulabschlusses, der den Weg öffne für die weitere Bildungslaufbahn, sei es in der schulischen Oberstufe oder in einer Berufsausbildung.

 

Klassenlehrer Klaus Peppler ließ in seiner Rede die zwei Schuljahr in der Berufsfachschule Revue passieren. Es sei eine mit Herausforderungen verbundene schöne Zeit gewesen, in der die Schülerinnen und Schüler sich auf ihren erfolgreichen Abschluss vorbereiten und die Lehrkräfte sie dabei unterstützen konnten. Herr Peppler ermutigte die Schülerinnen und Schülern, sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren. Alle Absolventinnen und Absolventen der Berufsfachschule könnten stolz darauf sein, den Mittleren Abschluss erreicht zu haben, wozu er ihnen herzlich gratulierte.

 

Anschließend überreichten die Klassenlehrer die Abschlusszeugnisse an die Absolventinnen und Absolventen der Berufsfachschule, die im Folgenden aufgeführt sind:

 

BF2A, Schwerpunkte Gestaltung, Körperpflege, Elektrotechnik, Klassenlehrerin Petra Hartmann: Mohammad Dib Amkieh, Philipp Doll, Tim Eppler, Tim Grabinger, Martin Isleib, Robin Karsten, Marvin Maier, Tyrone-Lee Nungesser, Clemens Rieß, Delia Ruprich, Celine Andrea Schweizer, Abid Shafiq, Wilhelm Christopher Spengler, Tamara Stoll, Miriam Zigeit.

 

BF2B, Schwerpunkte Metall, Kfz-Technik, Holztechnik, Klassenlehrer Klaus Peppler: Ugur Tekin Ciftci, Ediz Fikret, Markus Friedrich, Nico Kaiser, Denise König, Meikel Krämer, Emre Sallabas, Sascha Schmalz, Damjan Stamenovic, Aziz Suleiman, Emily Sophie Volp, Tobias Wisotzki.

 

Nach dem offiziellen Teil der Verabschiedung lud Schulleiterin Jutta Tschakert die Gäste zu einem Umtrunk ein. Der Abend klang mit anregenden Gesprächen und Glückwünschen zur bestandenen Mittleren Reife aus. Möglich, dass sich viele der erfolgreichen Berufsfach-schülerinnen und Berufsfachschüler im nächsten Schuljahr wieder in der JPRS einfinden, um eine Berufsausbildung im Handwerk zu absolvieren oder die Fachoberschule bzw. das Berufliche Gymnasium zu besuchen, mit Zielrichtung Fachhochschulreife bzw. Abitur.

Mi

20

Jun

2018

Abiturientinnen und Abiturienten der Johann-Philipp-Reis-Schule 2018

Am Beruflichen Gymnasium der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg haben 66 Schülerinnen und Schüler das Abitur (Allgemeine Hochschulreife) bestanden.

 

Jahrgangsbester Abiturient ist Jacob Rott mit einem Notendurchschnitt von 1,5. Die weiteren Zeugnisbesten Schülerinnen und Schüler sind: Kim Isabell Rolshausen (1,6), Leonie Sophie Adam, Luca Constantin Hahn, Vincent Maurice Malik (jeweils 1,7), Alina Luise Meiß, Pascal Simon Ebert, Konrad Paul Emil Steinhauer (jeweils 1,8), Nico Schweitzer, Thorben Grieger (jeweils 1,9).

 

Die Übergabe der Abiturzeugnisse erfolgte am Freitag, dem 15. Juni 2018, während des Abiturballs im Bürgerhaus in Gambach. Die Abiturientin Kim Rolshausen führte als charmante Moderatorin durch das Programm des Abends. Musikalisch begleitet wurde der Abiturball von der J. P. Rice-Schulband unter der Leitung von Bernd Ritter.

 

In ihrer Begrüßungsrede beglückwünschte Schulleiterin Jutta Tschakert die frisch gebackenen Abiturientinnen und Abiturienten und bedankte sich insbesondere bei Kim Rolshausen und Christin Frank für ihr herausragendes Engagement bei der Organisation des Abiturballs. Frau Tschakert führte den Absolventinnen und Absolventen vor Augen, dass sie in drei Jahren an der JPRS ihr Abitur durch Durchhaltevermögen, Fleiß und festen Willen erreicht haben. Sie erinnerte die jungen Menschen daran, auch weiterhin selbstbestimmt zu entscheiden, in welche Richtung sie sich entwickeln und welche Ziele sie sich setzen wollen und hierbei stets ausdauernd zu sein.

 

Oberstufenleiter Tobias Bauschke drückte in seiner Rede die Hoffnung aus, dass es den Lehrkräften der JPRS gelungen sei, den Schülerinnen und Schülern den Blick über den Tellerrand zu lehren und sie zu motivieren, Probleme eigenständig, kreativ und mutig zu lösen. Er betonte, dass sie mit dem erfolgreichen Abschluss des Beruflichen Gymnasiums und des Schwerpunktfaches bereits einen Vorsprung in dem entsprechenden Studienfach gewonnen hätten. Herr Bauschke richtete den Abiturientinnen und Abiturienten seine Glückwünsche aus und äußerte den Wunsch, dass sie die Johann-Philipp-Reis-Schule und ihre Lehrerinnen und Lehrer in guter Erinnerung behalten werden.

 

Anschließend wurden die Gründungsmitglieder des Schulsanitätsdienstes geehrt: Kim Rolshausen, Konrad Steinhauer, Illie Ploscaru und Tim Schweizerhof.

 

Hauptprogrammpunkte des Abends waren die Überreichung der Abiturzeugnisse durch die Tutorinnen und Tutoren sowie die Ehrung der Zeugnisbesten durch Oberstufenleiter Bauschke. Nachdem der offizielle Teil gegen 23.00 Uhr zu Ende gegangen war, feierten die Abiturientinnen und Abiturienten der JPRS noch lange mit ihren Lehrerinnen und Lehrern und mit ihren Angehörigen den erfolgreichen Abschluss ihrer Schullaufbahn.

 

Im Folgenden sind nun die Absolventinnen und Absolventen aufgeführt, die 2018 erfolgreich das Abitur (Allgemeine Hochschulreife) an der Johann-Philipp-Reis-Schule in Friedberg bestanden haben:

 

BG13a, Tutor Guido Rotter: Annika Diehl, Pascal Simon Ebert, Max Joshua Engelhard, Felix Fleischer, Christoph Ulf Gericke, Thorben Grieger, Celine Hildebrand, Jonas Hinkel, Jan Silas Jäger, Sarah Hella Kupka, Lennart Möller, Tobias Perlitz, Mircea Illie Ploscaru, Konrad Paul Emil Steinhauer

 

BG13b, Tutor Andreas Hinz: Leonie Sophie Adam, Amina Sadiye Alptekin, Marvin Bachmann, Laura Marie Baum, Frederic Beck, Christian Dienst, Jan Niklas Erb, Nicholas Frerichs, Leon Kilb, Christopher Franz Kohl, Philipp Leuschner, Raphael Lilienthal, Daniel Lippmann, Luca Fabiano Losinno, Talisa Christa Mann, Tabea Mayer, Benedikt Röhrig, Jonas Scheuring, Nico Schweitzer, Tim Long Schweizerhof, Hüseyin Ozan Sogancioglu, Jonathan Winterbauer, Hendrik Wolter, Lukas Maximilian Wolters, Felix Zimmermann.

 

BG13c, Tutor Thomas Vollmuth: Victor Michael Clever, Sebastian Mathias Gerner, Paul Lukas Günther, Felix Günther, Luca Constantin Hahn, Sebastian Heyne, Pauline Gisela Gerlinde Hoffmann, Nuria Zoe Hoß, Collin Paul William Kleinert, Simon König, Lukas Hannes Lux, Vincent Maurice Malik, Alina Luise Meiß, Jan Niklas Naulin, Tobias Gerd Pfeiffer, Thomas Röhlich, Kim Isabell Rolshausen, Jacob Rott, Julius Maximilian Sange, Pavel Schreider, Gurwinder Singh, Timothy Smykalla, Tiberius Jean-Baptiste Steinbach, Joshua Ulrich, Pascal Vaupel, Max Werlich, Dominik Wilbert.

 

(Text: Michael Linn; Fotos: Adrian Nestoriuc)

Do

14

Jun

2018

Die Fleischer sind ausgezeichnet!

Urkunde vom hessischen Ministerpräsident für die Fleischerlehrlinge an der Johann-Philipp-Reis-Schule in Friedberg

 

Hohe Anerkennung für die Fleischerlehrlinge an der Johann-Philipp-Reis-Schule in Friedberg. Für Ihre Schüler nahmen die Fachlehrer Holger Buss und Dieter Blocher die Urkunde der Qualitätsprüfung des hessischen Fleischerhandwerks persönlich aus den Händen vom hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier entgegen. Der war eigens nach Korbach gekommen, um im Rahmen des Hessentags 2018 auf dem Stand der Fleischerinnung Waldeck-Frankenberg die Urkunden und Pokale an die teilnehmenden Betriebe und Schulen zu überreichen. Dabei lobte er die Initiative der hessischen Fleischer, sich eigenen Qualitätskontrollen zu unterwerfen. Er sei stolz, solche Spitzenprodukte des hessischen Fleischerhandwerks auszeichnen zu dürfen.

 

Do

14

Jun

2018

JPRS-Schüler mit Schwerpunkt Bautechnik besichtigen Rinn Beton- und Naturstein

Kürzlich besichtigte die Jahrgangsstufe 11 der Fachoberschule (FOS) Bautechnik der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg die Firma Rinn Beton- und Naturstein in Heuchelheim. Klassenlehrer Roland Weinbrenner, der die Exkursion leitete, wollte es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, dass sie die im theoretischen Schwerpunkt-Unterricht erlernten Grundkenntnisse über Beton auch in der konkreten Anwendung erfahren. Dafür bot der Besuch bei der Firma Rinn mit ihren vielfältigen Produkten für den Garten- und Landschaftsbau sowie für öffentliche Räume wie Straßen, Wege und Plätze die besten Rahmenbedingungen.

 

So startete der Tag direkt mit der Werksbesichtigung. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler völlig neue Eindrücke sammeln, da sie noch keine Erfahrungen auf dem Gebiet der industriellen Produktion von Beton- und Natursteinen hatten. Terrassenplatten und diverse Sonderbauteile waren in der Herstellung zu sehen, die mit unterschiedlichen Oberflächenbearbeitungen und Oberflächenbeschichtungen ausgestattet wurden. Dabei wurden einige interessierte Fragen gestellt, da erlerntes Grundwissen aus dem Unterricht in der Realität plötzlich wesentlich vielseitiger erschien.

 

Danach stand das Forum für Anwendungstechnik auf dem Programm. Dort wurde mittels Nachbauten von unterschiedlichen Baustellensituationen der Unterbau von Pflasterflächen, Blockstufen, Bordsteinen eines Bürgersteiges etc. dargestellt und Einbaufehler besprochen. Der Sieblinie des Splitts kommt hier eine hohe Bedeutung zu. Als weitere Station bekamen die Jugendlichen einen Einblick in die Arbeit des Labors, wo hergestellte Produkte auf ihre Qualität geprüft und neue Produktideen in Form von Prototypen hergestellt werden.

 

Nach dem Mittagessen, zu dem die Firma Rinn die Schülerinnen und Schüler der JPRS eingeladen hatte, ging es frisch gestärkt in den Ideengarten. Dort konnten die Besucher aus Friedberg alle von Rinn produzierten Bauteile im eingebauten Zustand betrachten. Flächen mit unterschiedlichen Pflaster- oder Plattenbelägen, Treppen, Palisaden, Mauern, Lichteffekte und vieles mehr konnten nun mit einem anderen Blick wahrgenommen werden. Gleichzeitig gab es Wissenswertes über berufliche Werdegänge und Einsatzgebiete einzelner Mitarbeiter der Firma, was den Fachoberschülern vielerlei Anregungen im Hinblick auf ihre zukünftige Berufswahl gab. Die Schülerin Annabell Schneider zog ein positives Fazit der Firmenbesichtigung: „Es war interessant zu sehen, was letztendlich alles hinter dem Endprodukt steht.“

 

Mi

13

Jun

2018

Fotografische Arbeiten auf dem jüdischen Friedhof

Schülerinnen und Schüler der JPRS-Schule setzen sich mit jüdischer Bestattungskultur auseinander 

 

In einem ungewöhnlichen Projekt besuchten Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule Gestaltung der JPRS-Schule in Friedberg zusammen mit ihren Lehrern für Gestaltung und Religion den neueren jüdischen Friedhof in Bad Nauheim, um sich mit der jüdischen Bestattungskultur sowohl unter geschichtlichem, religiösem, vor allem aber auch unter künstlerischem Aspekt auseinanderzusetzen.  

Nachdem die Schüler sich im Gestaltungsschwerpunkt mit der Fotografie beschäftigt hatten, sollten die erworbenen Kenntnisse auf dem jüdischen Friedhof umgesetzt werden  – die jüdische Gemeinde hatte dankenswerter Weise im Vorfeld die Erlaubnis zu diesem Vorhaben gegeben.  Die Fotografien wurden dann im Fach Mediengestaltung analysiert, bearbeitet und ausgewählt und sollen, so die Idee des Projektes, Teil einer Gesamtdokumentation des neueren jüdischen Friedhofes von Bad Nauheim werden, eingeschlossen einer Übersetzung der Grabsteine.  

Ausgestattet mit einem Lageplan dieses 1902 eröffneten Friedhofes und einem Verzeichnis des hebräischen „Alefbets“ samt Auflistung der Zahlen wurden den Schülerinnen und Schülern zunächst die Besonderheit eines jüdischen Friedhofes, typische Merkmale jüdischer Grabsteine und ihrer hebräischen Inschriften erklärt, aber auch geschichtliche Hintergrundinformation anhand der Inschriften  besonders zu den Grabsteinen gegeben, die in der Zeit des Nationalsozialismus errichtet wurden. 

Die Schülerinnen und Schüler lernten, dass jüdischen Verstorbenen die Unversehrtheit der Gräber  gesichert ist  und diese, im Unterschied etwa zu christlichen Gräbern, dementsprechend auch als Dauerbesitz erworben werden; dass kein Prunk, kein Schmuck auf den Gräbern zu finden ist, weil dadurch die Gleichheit aller Menschen im Tod dokumentiert werden soll. Steine und nicht etwa Blumen auf Gräbern als Zeichen des Gedenkens niederzulegen, der Brauch, dass männliche Besucher  eine Kopfbedeckung an allen Plätzen zu tragen sollen, an denen Juden beten – auch diese neuen Informationen förderten die interkulturelle Kompetenz der Schülerinnen und Schüler.

Interessant war für viele Schülerinnen und Schüler auch die Vielfalt der Herkunft der Verstorbenen. So sind auf diesem Friedhof Juden mit russischen, ukrainischen, polnischen, niederländischen, rumänischen, ja sogar südafrikanischen Wurzeln bestattet, einige davon verstorben im Rahmen ihres Kuraufenthaltes in Bad Nauheim. 

In ihrer schriftlichen Analyse des Besuches hoben die Schüler u.a. hervor, man habe sich durch diesen Besuch gewissermaßen automatisch mit  der jüdischen Kultur auseinandergesetzt, aber auch, dass man zum Nachdenken über den Holocaust und den gegenwärtig sich verbreitenden Antisemitismus auf eine „friedliche“ Weise angeregt wurde. Eine Schülerin hob hervor, man habe durch das Reinigen mancher Grabsteine die Erinnerung an die Verstorbenen ein kleines Stück aufrechterhalten und so  etwas Gutes  habe vollbringen können.

 

Mi

13

Jun

2018

„Piff-Paff-Puff“ in Johann-Philipp-Reis-Schule

BG Bau kämpft für die Gesundheit der Azubis und Schüler des Baubereichs

 

Kürzlich war die BG Bau (Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft – Fachabteilung Prävention) mit diversen Versuchsaufbauten in der JPRS (Johann-Philipp-Reis-Schule) in Friedberg. Anschaulicher Arbeitsschutz und Gesundheitsschutz standen für die Dachdecker, Maler und Lackierer, Fachoberschüler und Schüler des Beruflichen Gymnasiums der Abteilung Bautechnik auf dem Programm.

Die Azubis zum Dachdecker gehören zur höchsten Gefährdungsklasse, in die die Berufsgenossenschaft alle Bauberufe eingeteilt hat. Aus diesem Grund ist es enorm wichtig, im Unterricht immer wieder auf die Erhaltung der eigenen Gesundheit einzugehen. Aber viel lebendiger und glaubhafter als der theoretische Berufsschulunterricht konnte die BG Bau dies vermitteln, wenn z.B. im Modul „Elektrische Betriebsmittel“ kreative Eigenkonstruktionen von Nutzern, defekte Stromkabel und Kabeltrommeln etc. gezeigt wurden, die die BG Bau bei Baustellenkontrollen wegen Gefährdung außer Betrieb nehmen musste.

In weiteren Modulen, wie „Leitern und Tritte“, „Anseilschutz“, „Heben und Tragen“ sowie „Kopf- und Fußschutz“ waren die Erkenntnisse der Azubis und Schüler ebenso aussagekräftig. Hier konnte z.B. ein Anseilschutz getestet werden oder es wurden die auftretenden Kräfte in der Wirbelsäule durch Heben mit dem PC gemessen und dargestellt. Eine Eisenkugel, die aus 1,52m Höhe auf die Köpfe von Schülern mit Helm fiel und nicht zu Schmerzen führte, konnte für den Helmeinsatz punkten. Denn ohne Helm hätte sich kein Freiwilliger zum Versuch gefunden – da waren sich alle einig.

Weiterhin erfuhren die Auszubildenden der JPRS im sogenannten „Piff-Paff-Puff“-Modul, welche lebensbedrohlichen Auswirkungen durch kleine Unachtsamkeiten im Umgang mit Gasen, offener Flamme oder auch im Haushalt entstehen können. Hier knallte es des Öfteren, was beim „Publikum“ gut ankam und als Fazit kam heraus: Das Lesen der Warnhinweise auf den Gebinden ist sinnvoll.

Die meisten Azubis und Schüler bezeichneten die Aktion als sehr interessant und dass sie eine ganze Menge an Wissen mitnehmen konnten.

 

Mi

09

Mai

2018

Girls‘ Day an der JPRS

Begeisterung für Handwerk und Technik

 

Am Girls‘ Day erhielten 13 Mädchen im Alter zwischen 9 und 13 Jahren an der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg einen Einblick in die Berufsfelder Metalltechnik und Elektrotechnik. Diese Berufsfelder können an der gewerblich-technischen Berufsschule als Ausbildungsberufe und als Schwerpunkte in der zweijährigen Berufsfachschule sowie in den studienqualifizierenden Schulformen Fachoberschule und Berufliches Gymnasium belegt werden.

 

Im Anschluss an die Begrüßung durch die Schulleiterin Jutta Tschakert wurde den Mädchen die Schule und das Tagesprogramm vorgestellt und dann ging es auch schon auf in die Metallwerkstatt. Dort konnten unter Anleitung der Berufsschullehrer Angelika Herwig und Volker Rau an den Werkbänken Metall geformt, Kanten geschliffen und Löcher gebohrt werden. Nach so viel Kraftanstrengung hatten sich die Mädels eine kleine Pausenzeit redlich verdient. Hierbei freuten sie sich über das leckere Gebäck, welches Schülerinnen und Schüler der Nahrungsabteilung zubereitet hatten, und ließen es sich schmecken.

 

Nach der Stärkung folgte der nächste Arbeitsschritt: Das Werkstück, welches schon deutlich die Form eines Handyhalters erkennen ließ, wurde in der Elektroabteilung mit Dioden, also leuchtenden Lämpchen, verschönert. Dabei durften die Mädchen selbst löten sowie Vorwiderstände, Schalter und Batterie am Halter anbringen. Unterstützt wurden sie hierbei von der Berufsschullehrerin Madlen Krawatzek und von Schülerinnen und Schülern der Berufsfachschule an der JPRS. Stolz präsentierten alle Beteiligten ihre fertigen blinkenden Handyhalter beim gemeinsamen Abschlussfoto.

 

Organisiert wurde der Tag von Verwaltungsleiterin Claudia Hahn, die den Mädchen mit auf den Weg gab, dass es noch viel mehr an der Schule zu entdecken gäbe, zum Beispiel an Schnuppertagen oder am Tag der offenen Tür im November.

 

Seit 2009 nimmt die Johann-Philipp-Reis-Schule am Girls’ Day teil, um Schülerinnen für technische Berufe zu begeistern, die insbesondere für Frauen und Mädchen sehr gute Zukunftsperspektiven haben. Mit der aktiven Teilnahme möchte die JPRS den Schülerinnen Mut machen, auch diese Laufbahnen einzuschlagen. Daher ist es selbstverständlich, dass sich an diesem Tag besonders die weiblichen Lehrkräfte engagieren, die in den handwerklich-technischen Fachrichtungen unterrichten, und die den Mädchen aufzeigen, wie viel Spaß die Berufsfelder in Handwerk und in Technik bereiten können.

 

Mo

07

Mai

2018

Kampf gegen Leukämie

222 Schülerinnen und Schüler der Johann-Philipp-Reis-Schule lassen sich typisieren

 

Zum siebten Male seit 2005 fand an der Johann-Philipp-Reis-Schule in Friedberg eine Typisierungsaktion statt, an der 222 Schülerinnen und Schüler teilnahmen, darunter viele Schüler aus den Intea-Klassen, also Schüler, die als Flüchtlinge bei uns Aufnahme gefunden haben, ein eindrucksvolles Zeichen für die Integration dieser Schülergruppe! So stieg die Zahl der seit 2005 an unserer Schule registrierten Schüler auf 1305 an. 

 

Diese Typisierungsaktionen werden von der DKMS, der Deutschen Knochenmarksspendedatei, durchgeführt und dienen dazu, mögliche Spender von Stammzellen im Kampf gegen die Leukämie zu finden, eine Krankheit, an der  in Deutschland alle 15 Minuten ein Mensch erkrankt.  

 

Der Umstand, dass aus den Reihen ehemaliger Schüler, die an den bisherigen Typisierungsaktionen teilnahmen, bereits 16 Spender hervorgegangen sind, ermutigte die Verantwortlichen, 2018 erneut eine solche Aktion an der Schule zu starten. Schülerinnen und Schüler, vor allem des Sanitätsteams engagierten sich vorbildlich und  übernahmen die Registrierungsarbeiten. Ebenso mit an Bord war ein ehemaliger Schüler unserer Schule, Herr Maximilian Werner, der sich 2014 hatte registrieren lassen und schon 1 Jahr später einer Frau aus den Vereinigten Staaten mit seiner Spende das Leben retten konnte. Aus eigener Erfahrung konnte er an diesem Tag authentisch über den Ablauf einer Stammzellenspende informieren und seine heutigen Mitschüler motivieren, sich selbst registrieren zu lassen. Die DKMS war durch Frau Anabel Heuer vertreten, die durch Rat und Tat einen reibungslosen Ablauf gewährleisten konnte.

 

Dass auch und gerade bei jungen Menschen in einer Zeit, in der das eigene Wohl im Vordergrund zu stehen scheint, eine solch große Zahl von Jugendlichen bereit ist, für andere etwas zu tun, ist ein ermutigendes Zeichen.

 

 

Do

03

Mai

2018

Klassenfahrt der Nahrungsmittelabteilung der JPRS nach Berlin

Vom 15. bis 18. April 2018 unternahm die Nahrungsmittelabteilung der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg eine mehrtägige Exkursion nach Berlin. Es war die Klassenfahrt der Auszubildenden im 2. Lehrjahr im Bäcker- und Metzgerhandwerk. Die Lehrlinge wurden von den Lehrkräften Matthias Zinn und Eva Maria Hund (Bäcker) sowie Holger Buss und Arcu Koc (Metzger) begleitet und betreut.

 

Das Programm der Klassenfahrt umfasste touristische Ziele wie den Check Point Charlie und eine Rundfahrt durch Berlin sowie Ausflüge, die ausbildungsbezogen waren bzw. der Allgemeinbildung dienten. So wurde die Gruppe aus Friedberg im Reichstagsgebäude vom Bundestagsabgeordneten Oswin Veith herzlich in Empfang genommen. Herr Veith zeigte den Schülerinnen und Schülern den Deutschen Bundestag und informierte sie über seine parlamentarische Arbeit. Die JPRS-Lehrlinge freuten sich sehr über die Gastfreundlichkeit des Abgeordneten aus der Wetterau in seinem Arbeitsbereich im fernen Berlin.

 

Die angehenden MetzgerInnen, BäckerInnen und BäckereifachverkäuferInnen zeigten sich sehr interessiert am Besuch des KaDeWe mit seiner exquisiten Feinkostabteilung. Hier konnte man sich allein schon durch das Betrachten der Auslagen viele Tipps für die Herstellung und Präsentation von Feinkostwaren im Einzelhandel holen.

 

Abgerundet wurde der didaktische Teil der Klassenfahrt mit der Besichtigung einer typischen Berliner Markthalle. Bei Fragen zu den Produkten konnten die Lehrkräfte der JPRS und die Marktmitarbeiter weiterhelfen.

 

Die Metzger- und Bäckerlehrlinge erlebten in der Bundeshauptstadt vier ereignis- wie lehrreiche Tage und erhielten viele Anregungen für ihre berufliche Praxis. Dies sowie der gestärkte Gemeinschaftsgeist sind gute Voraussetzungen für das anstehende Prüfungsjahr.

 

Mo

30

Apr

2018

JPRS Berufsschule Friedberg – Dein schlauer Weg zum Realschulabschluss! 

Jetzt einen der letzten freien Plätze in unserem Berufsfachschulzweig sichern! Mit dem extra Plus einer berufsvorbereitenden Zusatzqualifikation in einem Schwerpunktfach deiner Wahl!

Die letzten freien Plätze unserer modern ausgestatteten Klassen und Werkstätten warten auf euch!
Die letzten freien Plätze unserer modern ausgestatteten Klassen und Werkstätten warten auf euch!

Einfach Clever! Bei uns erhältst du deinen Abschluss (Mittlerer Bildungsabschluss/Realschulabschluss) mit dem dicken extra PLUS einer praxisorientierten Zusatzqualifikation in einem beruflichen Schwerpunkt deiner Wahl! 


Schwerpunkte:

 

 

Wir haben keine Mühen gescheut und extra für euch einen Blätterkatalog erstellt – mit allen Infos zu BFS/Schwerpunkten. Falls du dann noch mehr über die JPRS erfahren willst, klicke dich einfach durch das Menü unserer Homepage!

Viel Spass beim Surfen! Bis bald in deiner neuen Schule!

PDF-Download - BFS-Infobroschüre und Anmeldeformular

BFS-Infobroschüre
JPRS-BFS__Broschuere_2015_FB.pdf
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Anmeldeformular BFS.pdf
Anmeldeformular BFS.pdf
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Noch Fragen? … dann nehme mit uns KONTAKT auf.

… du kennst jemanden, der jemanden kennt, der noch nicht das Richtige für seinen Weg in die Zukunft gefunden hat? Dann teile bitte den Artikel. Danke!

Fr

13

Apr

2018

Schüler der JPRS Friedberg besuchen ihre Gastfreunde in Russland

 

Nachdem eine Gruppe russischer Schülerinnen und Schüler Ende Januar nach Friedberg gekommen war, starteten kürzlich zehn Schülerinnen und Schüler der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) zum Gegenbesuch bei ihren russischen Gästen. Der Schüleraustausch wird mit Mitteln der Stiftung Deutsch-Russischer-Jugendaustausch unterstützt.

 

Ziel der Reise war das malerische Jaroslawl an der Wolga, das 282 km nordöstlich von Moskau liegt und zum Zeitpunkt des Besuches mit einer dicken Eisschicht überzogen war. Die Temperaturen vor Ort bewegten sich in dem sportlichen Rahmen von 25 bis 30 Grad unter Null, doch dies sollte die Gruppe der JPRS und ihre russischen Gastgeber nicht von gemeinsamen Aktivitäten abhalten.

 

Von den gastgebenden Jugendlichen und ihren Familien freudig und sehnlich erwartet erfolgte das Wiedersehen mit den Friedbergern am späten Abend des Ankunftstages. Nach einem langen Flug hatte die Busfahrt von Moskau nach Jaroslawl nochmals mehrere Stunden gedauert. Am nächsten Tag startete das Programm und nahm den Faden aus dem Besuch der russischen Gruppe in Friedberg wieder auf: Der Kalte Krieg und kulturelle Schnittpunkte zwischen Deutschland und Russland.

 

So besuchte die Friedberger Gruppe unter Leitung der JPRS-Lehrer Julia Schaumburg und Dr. Sven-Olaf Krusch unter anderem eine Produktionsanlage von Reifen, in deren angeschlossenem Museum sich die Rahmenbedingungen während der Sowjetzeit eindringlich erarbeiten ließen, und einen militärischen Schutzraum auf dem Gelände der Fabrik, dessen Hintergrund das Szenario des Kalten Krieges war.

 

Im historischen Seminar der Universität von Jaroslawl vertieften sich die deutschen und russischen Schülerinnen und Schüler gemeinsam in antiquarische deutschsprachige Bücher und bearbeiteten anhand von Karikaturen Fragestellungen aus den heißen Phasen des Kalten Krieges. Weitere Programmpunkte waren die Beschäftigung mit der Stadtgeschichte von Jaroslawl, eine Klosterbesichtigung und der Besuch der Partnerschule Provincial College.

 

Neben den vielen arbeitsintensiven Sitzungen und Aktionen kam auch die Zeit für persönliche Begegnungen nicht zu kurz. Kontakte, die sich schon in Friedberg angebahnt hatten, konnten so vertieft und neue erschlossen werden. Nach fünf ereignisreichen Tagen in Yaroslawl fiel es schwer sich ohne große Anteilnahme zu verabschieden. Ein ganzer Tagesaufenthalt in Moskau bildete dann den Abschluss der Reise.

 

Der Schüleraustausch zwischen der JPRS Friedberg und ihrer russischen Partnerschule in Yaroslawl ist jetzt bereits in seinem zweiten Jahr, und alle Beteiligten arbeiten voller Enthusiasmus an dem Ausbau und der langfristigen Fortsetzung des Programms.

 

Do

22

Mär

2018

Gutes Training für die anstehenden Prüfungen: Fachoberschüler der JPRS in St. Jakob/Südtirol

Hilft Schneesport auch beim Lernen? Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 der Fachoberschule der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg konnten dies erproben, als sie im Februar für eine Woche nach St. Jakob im Ahrntal/Südtirol reisten. Betreut wurden sie vom Schneesportteam, bestehend aus den Lehrern Angelika Herwig, Reinhold Jakobi und Jens Sommerlad.

 

Besonders in den Anfängergruppen im Ski- und Snowboardfahren wurden beeindruckende Leistungen gezeigt. Beginnend mit den ersten Schritten auf den rutschigen Brettern, gefolgt von vielen Übungen auf einfachen Pisten ging es am sechsten Tag durch das gesamte Skigebiet. Da wurde Durchhaltevermögen gefordert und Lernen in seiner effektivsten Art gezeigt: Losfahren – Hinfallen – Aufstehen – Schnee abklopfen – Weiterfahren – und immer weiter. Eine Übung, die auch in der Vorbereitung der anstehenden Abschlussprüfungen ein hilfreiches Muster aufzeigt.

 

Jeden Abend stand im Kapellenhof in St. Jakob deshalb auch noch die Lernzeit auf dem Tagesprogramm. Das Schneesportteam konnte den Schülerinnen und Schülern somit nicht nur den Spaß am Ski- und Snowboardfahren näherbringen, sondern auch den Spaß beim gemeinsamen Lernen in den Abendstunden. Aufgaben aus den Schwerpunktfächern Bautechnik, Maschinenbau, Elektrotechnik, Gestaltung und Informationstechnik wurden in Gruppen bearbeitet.

 

Zeit war auch für schwerpunktbezogene Projektarbeiten wie Fotos zum Thema „Spuren“ oder die Erstellung von Videos. Natürlich war das Team auch für Fragen aus den allgemeinbildenden Bereichen offen und konnte bei Bedarf gerne unterstützen. Neben der Lernzeit gehörte zum Abendprogramm auch ein Rodel-Abend bei Flutlicht, die Vorführung eines Ski- und Snowboard-Actionfilms und eine Aprés-Skiparty im Kapellenhof mit dem DJ des Schneesportteams.

 

So haben die sechs Tage bei besten Schneeverhältnissen und häufig strahlendem Sonnenschein hoffentlich alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der JPRS gut auf die Fachhochschulreifeprüfung im Mai vorbereitet. Das Schneesportteam wünscht dazu jedenfalls viel Erfolg.

 

Mi

14

Mär

2018

Im Notfall zählt jede Sekunde!

Motorola GmbH spendet dem Schulsanitätsdienst der JPRS neue Walkie-Talkies

Im Notfall zählt jede Sekunde. Das gilt nicht nur für den Straßenverkehr, sondern auch für den schulischen Bereich. Eine Verletzung auf dem Areal der Schule erfordert eine schnelle Erstversorgung der Betroffenen. Vor allem für solche Situationen ist an der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg bereits seit 2015 der Schulsanitätsdienst verantwortlich.

 

Mittels Walkie-Talkie werden die diensthabendenden Schulsanitäter in wenigen Sekunden über das Sekretariat alarmiert. Mit ihrer Ausrüstung begeben sich die engagierten Schülerinnen und Schüler dann unverzüglich zum Unfallort und leisten die Erstversorgung bei verletzten Schülern oder Lehrkräften.

 

Um auch in der Zukunft gut mit modernen Geräten ausgestattet zu sein, hat der Schulsanitätsdienst der JPRS kürzlich von der Motorola Solutions Germany GmbH mit Sitz in Idstein sechs neue Walkie-Talkies als Spende erhalten. Den Kontakt zwischen der Schule und dem Unternehmen hatte Schüler Daniel Struck hergestellt, der ebenfalls Mitglied des Schulsanitätsdienstes ist.

 

„Endlich haben wir nicht mehr mit den Funktionsstörungen der alten Walkie-Talkies zu kämpfen“, freute sich Kim Rolshausen, Schülerin des Beruflichen Gymnasiums und im Schulsanitätsdienst aktiv, über die neuen Geräte. Darüber hinaus sei mit den neuen Funkgeräten eine effizientere Durchführung der Erste-Hilfe-Maßnahmen gewährleistet, erklärte Schüler Fabian Bedacht, der in seiner Freizeit als ehrenamtlicher Rettungssanitäter für den DRK-Kreisverband Friedberg tätig ist. Neben den Mitgliedern des Schulsanitätsdienstes zeigte sich auch Schulleiterin Jutta Tschakert erfreut über die großzügige Spende.

 

 

Zu den Aufgaben der Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter gehören die Versorgung Kranker und Verletzter sowie die eigenständige Organisation von Dienstplänen und Material. Derzeit besteht das 2015 gegründete Schulsanitätsteam aus 15 Schülerinnen und Schülern aus den verschiedenen Schulformen der JPRS. Das Team wird alarmiert, wenn sich Schülerinnen und Schüler auf dem Schulhof, in der Sporthalle, in den Unterrichts- und Aufenthaltsräumen und insbesondere in den Ausbildungswerkstätten der Berufsschule eine Verletzung zuziehen. Geleitet wird der Schulsanitätsdienst seit Sommer 2017 von den Lehrkräften Christiane Flemming und Niklas Göpel.

 

Mi

14

Mär

2018

„Literatur und Skulptur“: Schülerausstellung der BG13 an der Johann-Philipp-Reis-Schule

Seit dieser Woche präsentieren die beiden Deutsch-Literaturkurse des Beruflichen Gymnasiums (BG) im Atrium der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) die Ausstellung „Literatur und Skulptur“. Schülerinnen und Schüler der BG13 entwarfen und gestalteten Skulpturen zu literarischen Werken, die sie vorher im Unterricht erarbeitet hatten. Betreut wurden sie von ihren Lehrern Michael Linn und Niklas Göpel.

 

Die Schülerarbeiten entstanden in Anlehnung an literarische Werke von Jay Asher, Georg Büchner, John Green, Aldous Huxley, Franz Kafka, Stephen King, Édourd Levé. H. P. Lovecraft, Nele Neuhaus, Friedrich Nietzsche, Lori Nelson Spielman und Morton Rhue. Die Schüler setzten sich mit den Büchern auseinander und erstellten Projektmappen mit Inhaltsangaben, Figurencharakterisierungen, Analysen und eigenen Buchbesprechungen.

 

In einem nächsten Schritt folgte ein Brainstorming zum Thema: „Wie können wir diese Bücher in Skulpturen umsetzen?“ Dann gingen die Schüler zur praktischen Umsetzung, bei der die Schülerinnen und Schüler viel handwerkliches und kreatives Geschick zeigten. Hier kam ihnen zugute, dass sie im Beruflichen Gymnasium u.a. berufsorientierte Schwerpunkte wie Bautechnik, Mechatronik etc. absolvieren. Die Schüler nutzten alle Möglichkeiten der Berufsschule wie die schuleigene Metallwerkstatt, Schreinerei und den Bereich Gestaltung.

 

Die von den Schülergruppen gestalteten Skulpturen bestechen durch die Art der kreativen Umsetzung des Themas sowie durch visuelle und plastische Gestaltungselemente, die das Engagement und die Begeisterung der Projektgruppen für „ihre“ Bücher unter Beweis stellen. Bei der Fertigung der Exponate setzten die Schüler Materialien wie Holz, Papier, Karton, Pappmachee, Metalle wie Eisen und Stahl, Bauschaum u.v.m. ein.

 

Das Fazit von Schülerin Kim Rolshausen : „Die Möglichkeit sich mit Skulpturen und anderen Medien mit einem Werk auseinanderzusetzen, ist etwas Besonderes, weil man zu solch einer Ausarbeitung im normalen Schulalltag keine Zeit hat. Außerdem ist die Zusammenarbeit zwischen Schülern und den schuleigenen Werkstätten hervorzuheben. Die gestalterische Ausarbeitung war wirklich beeindruckend anzuschauen und zeigt, welche vielfältigen Möglichkeiten die Schüler als Interpretation ihrer Werke gewählt haben.“

 

Besucher der Ausstellung sind herzlich willkommen und können sich vor Ort ein Bild von dem Einfallsreichtum, der Kreativität und den handwerklichen Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler machen. Die beiden Literaturkurse der BG13 freuen sich über Ihren Besuch im Atrium der Schule.

 

Do

08

Mär

2018

Impressionen Abi-Prüfungszeit 2018

Wir drücken allen JPRS-Schülern die Daumen und wünschen viel viel Glück!!!

Die Abiturienten der JPRS zeigen Flagge (oder eher Bettlaken) und drücken sich gegenseitig die Daumen.
Die Abiturienten der JPRS zeigen Flagge (oder eher Bettlaken) und drücken sich gegenseitig die Daumen.

Während der Prüfungszeit wird die Jahrgangstufe 13 von farbenfrohen Plakaten zum Thema Abi begleitet, die von Familien und Freunden angefertigt wurden, um ihren Liebsten Glück zu wünschen – die bunten, witzigen und kreativen Plakate sollen die Gymnasiasten motivieren, ein letztes Mal alles zu geben, damit der Ausklang ihrer schulischen Karriere mit einem erfolgreichen Abschluss beim Landesabitur 2018 gekrönt wird.

 

Mi

07

Mär

2018

Gesundheitswochen im JPRS-Medienzentrum

Das Thema „Gesunde Ernährung“ ist einer der vier Schwerpunkte im Bereich „Schule und Gesundheit“. 

 

Das Medienzentrum hat zu diesem Thema einen informativen Büchertisch gestaltet, Medien können ausgeliehen und Flyer kostenlos mitgenommen werden. 

Di

06

Mär

2018

„Neue Wege gehen“: Pädagogischer Tag an der JPRS

Jedes Jahr im März veranstaltet die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg einen Pädagogischen Tag, um ihren Lehrkräften die Möglichkeit anzubieten, neue Methoden kennenzulernen. Der diesjährige Pädagogische Tag stand unter dem Motto: „Neue Wege gehen – Neugier ist der schnellste Lehrer“, das auf den Erfindergeist des Namensgebers der Schule, der das Telefon mit erfunden hatte, anspielte. Novum in diesem Jahr war ein modulares Konzept, das den Lehrkräften die Möglichkeit bot, jeweils für sich ein passendes Angebot auszuwählen.

 

Am Morgen des Pädagogischen Tages begrüßte Schulleiterin Jutta Tschakert im Konferenz-raum die Lehrkräfte. Einen besonderen Dank richtete sie an Schulleitungsmitglied Tobias Bauschke für die Organisation. Sie betonte, dass dieser Tag die Gelegenheit biete, über den Tellerrand zu schauen und wünschte einen erfolgreichen Verlauf. Herr Bauschke ermunterte die Lehrkräfte dazu, das Angebot, sich mit anderen auszutauschen, anzunehmen.

 

Bereits im Vorfeld hatten sich die Lehrerinnen und Lehrer in die Module eingewählt. Zur Auswahl standen: Kollegiale Beratung, Stressfrei kommunizieren, Jugendgerichtshilfe, Erste-Hilfe-Kurs, Ökosysteme spielerisch kennenlernen. Für die Workshops hatte die Schule Referenten vom Medical Airport Service, von der Jugendgerichtshilfe und vom Deutschen Roten Kreuz gewinnen können.

 

Der Workshop „Stressfrei kommunizieren“ wurde von der Psychologin Andrea Becker vom Medical Airport Service (Tochter der Fraport) geleitet. Frau Becker gestaltete das Seminar sehr abwechslungsreich: Theoretische Inhalte wechselten sich ab mit Erarbeitungsphasen, Kommunikationstechniken und Entspannungsübungen. Der Workshop umfasste die Schwerpunkte Grundlagen der Kommunikation, aktives Zuhören, Gesprächsführung, Feedback geben und gewaltfreies Kommunizieren. Besonders hilfreich für die teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer war, dass Frau Becker die Anforderungen des Unterrichts und Schulalltags mit seinen vielen stresserzeugenden Faktoren praxisnah in den Workshop einband und gemeinsam mit den Teilnehmern Lösungsansätze erarbeitete.

 

Zum Abschluss des Pädagogischen Tages gaben die Gruppen Rückmeldungen zu den einzelnen Workshops. Es wurde deutlich, dass die Lehrkräfte viele neue Anregungen und Hilfestellungen für ihre Unterrichtsarbeit gewonnen hatten. Frau Tschakert und Herr Bauschke bedankten sich bei den Lehrkräften der JPRS für das Interesse und luden dazu ein, nach einem kurzen Fragebogen-Feedback den Nachmittag mit Kuchen und Gesprächen ausklingen zu lassen. Mit dem alljährlich stattfindenden Padagogischen Tag investiert die JPRS in die Fortbildung ihrer Lehrkräfte und in die Weiterentwicklung der Schule, um auch in Zukunft gut für die Herausforderungen der Schularbeit gerüstet zu sein.

 

Mi

14

Feb

2018

Russische Schüler zu Besuch in Friedberg

JPRS-Austauschprogramm mit Provincial College in Yaroslawl geht in Runde Zwei

Zu Besuch in einem Relikt des Kalten Krieges

Das Austauschprogramm der JPRS mit dem Provincial College in Yaroslawl (Russland) geht in die Zweite Runde. Vom 25. bis 31. Januar 2018 waren zehn Schüler und zwei Lehrer aus Yaroslawl bei Austauschpartnern untergebracht. Stand das Arbeitsprogramm im letzten Jahr unter dem Aspekt landesspezifischer und gemeinsamer Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg, wurde dieses Jahr der Fokus auf die Phase des Kalten Krieges gelegt. Dabei standen Analysen, Diskussionsrunden sowie ein Besuch im zivilen Atomschutzbunker Ilbenstadt auf der Agenda. 

 

Auf den Spuren des Zaren - ein virtueller Rundgang im Wetterau-Museum 

Das JPRS-Team unter Leitung von Dr. Sven-Olaf Krusch und Julia Schaumburg freute sich über die Fortsetzung der bewährten Zusammenarbeit mit dem Wetterau-Museum in Friedberg, wo die russischen Gäste von Stadtrat Markus Fenske begrüßt wurden. Im Anschluss arbeiteten gemischte Schülergruppen unter Begleitung des Museumsleiters Johannes Kögler mit Quellen deutsch-russischen Beziehungen während des Ersten Weltkriegs in Friedberg (in Friedberg gab es ein Gefangenenlager für Offiziere der zaristischen Armee). Virtuelle Rundgänge durch Friedberg und Bad Nauheim folgten den Spuren des Zaren und seiner hessischen Gemahlin Alexandra während ihres Besuches dieser Region im Jahr 1910. 

 

Kulturelle Begegnungen zur Entwicklung persönlicher Verbindungen

Die zarten Pflänzchen der Freundschaft, die durch solche Begegnungen entstehen, sollen sich zu beständigen persönlichen Verbindungen entwickeln. Daher arbeiten alle Verantwortlichen daran, die Partnerschaft mit dem Provincial College in Yaroslawl zu einer dauerhaften Institution werden zu lassen. Der Friedberger Gegenbesuch steht in der letzten Februarwoche an. 

Das Projekt wird durch die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch gefördert.

Di

13

Feb

2018

Neue Bücher, DVD's, Spiele und Software im Medienzentrum

Hier unsere Gesamtübersicht der aktuellen Medien! Schaut doch mal rein ;-)



Neuerscheinungen 2017.pdf
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Hörbücher.pdf
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DVDs nach Themen.pdf
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Spielesammlung.pdf
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Informationen zur politschen Bildung.pdf
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Medienliste Pädagogik.pdf
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CD-ROMs für den PC.pdf
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Fr

09

Feb

2018

Architektur kreativ umgesetzt!

Design-Projekt der FOS Gestaltung Jahrgang 12

 Projekt der FOS Gestaltung Jahrgang 12, Dreidimensionales Gestalten, Entwürfe für ein Designhaus (Maßstab 1:50)
Projekt der FOS Gestaltung Jahrgang 12, Dreidimensionales Gestalten, Entwürfe für ein Designhaus (Maßstab 1:50)

Situation:

Ein Büro-Neubau hat während der Planungsphase den Besitzer gewechselt und soll jetzt zu einem Design-Haus, Design-Stützpunkt umgenutzt werden. Die neuen Besitzer haben ein großes Interesse an Kunst und Produktdesign. Sie sind sich über ihr Designangebot jedoch noch nicht schlüssig, auch nicht darüber, ob ihr Gebäude ein reines Verkaufsgebäude oder auch eine kleine Manufaktur sein soll.

 

Standort/Gebäude:

Das Gebäude steht an einer gut besuchten Einkaufsstraße in Bremen. Das Gebäude ist als reiner Holzbau konzipiert. Die tragenden Wände sind aus massiv verleimten Brettschichtholz. Die Gestaltung der Fassade ist noch völlig offen. Die Grundrisse können unter Beachtung der Statik variiert werden. Die Freifläche kann mit einbezogen werden.

 

Aufgabe:

Befassen Sie sich mit Design und Produktdesign. Welche Arten von Design kommen für die Gebäudegröße in Betracht? Welche Designs könnte man sogar im Haus produzieren, reparieren? Kann man einen Service für Produkte anbieten? Erarbeiten Sie ein Raum- Ausstellungskonzept unter Berücksichtigung von Farb- und Materialwahl.

 

Abgabe:

  • Modell M 1:50
  • Grundrisse M 1:100 als technische Zeichnung
  • Ansichten M1:100     
  • Schnitte M 1:100        

 

Freihandperspektive des Gebäudes – Einbettung des Entwurfs in die Umgebung:

  • Konzept des Entwurfs auf einer DIN A 4 Seite
  • Materialcollage, die das Material- und Farbkonzept erläutert

 

Es sind folgende Designhäuser entstanden:

 

  • Manufaktur für Holzmöbel (Foto)
  • Buchladen für Comics und Mangas (Foto)
  • Laden für Trachtenmoden (Foto)
  • Atelier für Brautmode (Foto)
  • Vespa-Shop, Verkauf und Reparatur (Foto)
  • Geschäft für Tapeten Design
  • Geschäft für Leuchtendesign
  • … u.v.m.

Mo

18

Dez

2017

Pensionärsstammtisch

Die nächsten Treffen der Pensionäre der JPRS sind

jeweils um 19 Uhr im Hanauer Hof in Friedberg.

 

Termine:

  • Mittwoch, der 07.03.2018
  • Mittwoch, der 06.06.2018
  • Mittwoch, der 05.09.2018
  • Mittwoch, der 05.12.2018

 

Mo

18

Dez

2017

Wir sind Klimaexperten!

JPRS-Schüler informieren Grundschüler zum Thema Energiesparen

 

Die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg engagiert sich seit Jahren in dem durch den Wetteraukreis und die Beratungsstelle für nachhaltige Entwicklung unterstützten Projekt „Klimaexperten an der Grundschule“. In diesem Projekt schlüpfen Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums (BG) und der Fachoberschule (FOS) in die Lehrerrolle und unterrichten Grundschüler zum Thema Klimaschutz und Energiesparen. Ziel des von Lehrerin Madlen Krawatzek und Lehrer Stefan Crößmann geleiteten Projekts ist es, den Schülerinnen und Schülern der teilnehmenden Grundschulen Energiesparen und Nachhaltigkeit zu vermitteln und den JPRS-Schülern die Möglichkeit zu geben, anderen Schülern etwas beizubringen.

 

In diesem Jahr besuchten die JPRS-Schüler am 29.11. und 4.12.17 die Philipp-Dieffenbach-Schule (integrative Grundschule) in Friedberg und die Grundschule Limeshain und informierten dort Dritt- und Viertklässler über die Einsparmöglichkeiten von Wasser und Energie im Alltag. Die Kinder konnten an den Stationen „Lichtexperte“, „Wasserexperte“, „Heizungsexperte“ und „Kochexperte“ unter Anleitung der Jugendlichen die einzelnen Funktionen selbst ausprobieren. Betreut wurden Grundschüler aus drei Klassen, welche entsprechend der Anzahl der Stationen in vier Gruppen eingeteilt waren. Sobald eine Gruppe eine Station erlernt hatte, wechselte sie zur nächsten Station.

 

Die Schüler Felix Albig und Eric Händel der Klasse BG12b der JPRS betreuten die Station „Heizungsexperte“ und vermittelten den Kindern Grundlagen einer energiesparenden Heiztechnik. Hierzu setzten beide Gymnasiasten selbst erstellte Lernplakate ein, um das Thema den Grundschülern anschaulich vorzustellen. Eric zufolge zeigten sich die Kinder sehr wissbegierig und beantworteten fleißig die Fragen auf ihren Lernbogen. Auch Felix freute sich über das Engagement der Grundschüler: „Die Kinder haben sich sehr aufmerksam und interessiert an den Präsentationen beteiligt. Einige der Grundschüler haben mich sehr überrascht, denn sie wussten teilweise sogar schon wie eine Heizungsanlage funktioniert und wie man mit ihr Energiesparen kann.“

 

Beide Schülergruppen hatten viel Spaß am interaktiven Lernen und waren von dem besonderen Tag begeistert. Das Fazit von Felix: „Es hat mir viel Spaß gemacht ein Teil dieses Projektes zu sein. Außerdem fand ich es schön, dass wir Schüler die Chance hatten etwas für andere Schüler zu machen.“ Auch sein Mitschüler Eric versteht sich als großer Unterstützer des „Klimaexperten“-Projekts: „Es bietet nicht nur den Grundschülern die Möglichkeit Unterricht mal anders zu erleben, sondern auch den ‚Großen‘ die Möglichkeit in die Fußstapfen ihrer Lehrer zu treten und zu erfahren wie es ist anderen Schülern ein bestimmtes Thema nahezulegen.“

 

Mo

11

Dez

2017

JPRS-Schüler besuchen das ehemalige KZ Mittelbau-Dora in Thüringen

Die beiden Abschlussklassen der Berufsfachschule der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) besuchten zusammen mit ihrer Lehrerin Elke Schaeffer und den Lehrern Otto Lomb und Klaus Peppler für zwei Tage das ehemalige KZ Mittelbau-Dora im Südharz nahe der thüringischen Stadt Nordhausen. Die Exkursion wurde vom Wetteraukreis und der Hessischen Landeszentrale für Politische Bildung finanziell unterstützt.

 

Bewusst hatten die betreuenden Lehrer die Schülerfahrt für zwei Tage geplant, um den teilnehmenden Jugendlichen genügend Zeit für die thematische Auseinandersetzung mit diesem schrecklichen Kapitel der deutschen Vergangenheit zu ermöglichen. Unter der fachkundigen Führung von Mitarbeitern der Gedenkstätte wurden den Schülerinnen und Schülern ein Teil des unterirdischen Stollensystems, das Häftlingslager, das Gefängnisgebäude und das Krematorium gezeigt und die Zusammenhänge erklärt. In anschließenden Workshops konnten die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung der Gedenkstättenmitarbeiter die gewonnenen Eindrücke vertiefen.

 

Der Gründung des KZ Mittelbau-Dora ging die Entwicklung der "V2"-Rakete der Nazis („Vergeltungswaffe 2“) in Peenemünde voraus. Nach der Bombardierung von Peenemünde wurde die Produktion in die Nähe von Nordhausen in Thüringen verlegt. Die Häftlinge des KZ Mittelbau-Dora mussten ab 1944 unter menschenunwürdigsten Bedingungen in einem unterirdischen Stollensystem die „V2“-Rakete montieren. Etwa jeder dritte der über 60.000 KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter hat nicht überlebt. Die Häftlinge starben an den Folgen der unmenschlichen Zwangsarbeit und den Misshandlungen, wurden erschlagen, auf Todesmärschen erschossen oder als „Arbeitsunfähige“ in die Vernichtungslager gebracht.

 

Tief erschüttert waren die Schülerinnen und Schüler, als ihnen ein Film vorgeführt wurde, der die Tausenden von den Nazis ermordeten Häftlinge zeigte, so wie die amerikanischen Soldaten sie unmittelbar nach der Befreiung des KZ Mittelbau-Dora vorfanden. In dem Film der US-Army sah man, wie die toten Häftlinge weggetragen wurden, während andere Soldaten den wenigen überlebenden und völlig entkräfteten Häftlingen zu den Kranken-wagen des Roten Kreuzes halfen, weil sie aus eigener Kraft nicht mehr gehen konnten.

 

Die JPRS organisiert jedes Jahr Gedenkstättenfahrten zu Stätten des Holocaust und der Naziverbrechen. Ziel dieser Exkursionen ist es, die Schülerinnen und Schüler vor Ort mit den damaligen Ereignissen zu konfrontieren und dem Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus, der bei vielen Jugendlichen grassiert, durch Information, Aufklärung und Auseinandersetzung entgegenzutreten.

 

Di

28

Nov

2017

101 neue Umweltschulen – Die JPRS ist dabei!

Wir freuen uns über die Auszeichnung „Umweltschule“ für besondere Aktionen & Projekte im Bereich Schule & Gesundheit an der Johann-Philipp-Reis-Schule

Staatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser aus dem Umweltministerium und Staatssekretär Dr. Manuel Lösel aus dem Kultusministerium als offizielle Vertreter des Projektes „Umweltschule – Lernen und Handeln für unsere Zukunft“, sowie der Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt, Peter Feldmann, verliehen unserer Schule sowie 100 weiteren engagierten Schulen am 26.Oktober 2017 in einer feierlichen und groß angelegten Veranstaltung den Umweltschul-Preis in Form einer Urkunde und einem ansprechenden Schild, das schon den Platz in unserem Foyer gefunden hat.

 

Da die Projekte im Rahmen der Schulgesundheitsgruppe unserer Schule initiiert wurden, nahmen VertreterInnen dieser Gruppe (Stefan Crößmann, Claudia Hahn, Ellen Hegmann, Valeria Peuchert) mit Unterstützung einer Schülerin des Klimaexperten-Projektes (Annchristin Weber) diese besondere Auszeichnung im Haus am Dom in Frankfurt persönlich entgegen.

 

Zertifiziert wurden unsere Projekte „Wohlfühlschule“ (hier v.a. die letztjährige Verschönerung des schulischen Außengeländes durch Säubern, Streichen, Pflanzen) sowie „Die Klimaexperten“ (SchülerInnen unserer Schule, die an Grundschulen Wissenswertes rund um Energie- und Wassersparmaßnahmen vermitteln). Diese Auszeichnung unterstreicht die zielgerichtete und nachhaltige Arbeit an unserer Schule, die im Rahmen der Schulgesundheitsgruppe nicht nur wichtige Umweltschutzaspekte im Auge hat, sondern auch den Wohlfühlfaktor für alle, die gerne an unserer Schule arbeiten und lernen.

Lehren und Lernen an unserer Schule soll Spaß machen!

 

Fr

24

Nov

2017

Tag der offenen Tür 2017

Die beliebte Leistungsschau der JPRS: Der Tag der offenen Tür 2017

Am Freitag, dem 24.11.17, hatte die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg zu ihrem Tag der offenen Tür eingeladen. Gemäß dem Motto „Finde deine Möglichkeiten“ konnten sich Schulklassen, Eltern und Jugendliche über die JPRS informieren. Geboten wurde ein Einblick in die Lehrangebote und Schulformen der JPRS. Dargeboten wurden Schülerprojekte, handwerkliche Vorführungen und informative Vorträge.

 

Im Foyer der Schule präsentierten sich zahlreiche Unternehmen mit ihren Angeboten zu Berufsausbildung, Dualem Studium und beruflicher Karriere. Zu den Ausstellern zählten: AOK, Bundeswehr, Druck- und Pressehaus Neumann, Fachhandelsverbund Eurobaustoffe, Firma Partyrent, Feuerwehr Frankfurt, Fraport, Hochschule Fresenius, Kreishandwerker-schaft, OVAG, Polizei Mittelhessen, Stadtwerke Frankfurt, Technische Hochschule Mittelhessen, Volkshochschule Friedberg, Volunta Deutsches Rotes Kreuz. Über ihre Ausbildungsangebote informierten die Technische Hochschule Mittelhessen, das Bildungswerk der hessischen Wirtschaft, die Volkshochschule Friedberg und die Kreishandwerkerschaft des Wetteraukreises (Friseur- und Elektro-Innung).

 

Ergänzend zu den Infoständen konnten sich die Gäste in den Fachvorträgen verschiedener Aussteller über deren Angebote zu Ausbildung, Karriere und Dualem Studium informieren. In weiteren Fachvorträgen zu den Schulformen der JPRS wurden interessierte Eltern und die Jugendlichen über Zugangsvoraussetzungen, Lehrinhalte und Schwerpunkte des Beruflichen Gymnasiums (BG) und der Fachoberschule (FOS) unterrichtet.

 

Im Eingangsbereich konnten sich die Besucher am Stand der Abteilung Körperpflege und Friseurhandwerk verwöhnen lassen: An vier Stationen ermöglichten die Schülerinnen und Schüler des ersten Lehrjahres der Friseure und der Berufsfachschulklasse Körperpflege Flechtfrisuren, Make-up, Locken und Glätten, Handmassage und Nageldesign. Die Lehrerinnen Regine Engelschalk und Claudia Rollmann freuten sich über den großen Zuspruch der Besucher.

 

Im ersten Stock informierte Christine Mejerski von der QuABB (Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule) über ihre Tätigkeit an der JPRS. Die QuaBB ist eine soziale Einrichtung und leistet Beratungen und Hilfestellungen für Berufsschüler, Betriebe, Eltern und Lehrer, insbesondere bei Problemen und Konflikten im Betrieb, in der Berufsschule oder auch Zuhause. Lehrlinge der JPRS können Frau Mejerski, die unter Schweigepflicht steht, in ihrem Büro in der JPRS sprechen.

 

Ein Anreiz für die jugendlichen Gäste, auf spielerische Art und Weise die vielfältigen Angebote der JPRS zu erkunden, war die Spielerallye: Während des Rundgangs konnten die jugendlichen Besucher kleine Aufgaben und Rätsel lösen oder auch Werkstücke anfertigen. Für jede gelöste Aufgabe gab es einen Stempel auf die Teilnehmerkarte und die Gelegenheit, tolle Preise zu gewinnen.

 

Für die kleine Mahlzeit zwischendurch bot sich ein Besuch in der Ernährungsabteilung, die von Matthias Zinn (Bäcker) und Holger Buß (Fleischer) geleitet wird. Bei den Fleischern konnten selbst produzierte Wurstwaren an der kalten Theke und am Imbissstand genossen werden: Hausmacher-Kartoffelwurst, Schwartemagen, Weisswurst, Rindswurst und Fleischkäse. Der diesjährige Clou bei den Bäckern waren selbstgemachte Spezialitäten aus verschiedenen Ländern: Brote, Laugenbrezel, belegte Brötchen (Deutschland), Muffins und Bagels (USA), Curry Pan (Japan), Spanakopita (Griechenland) u.v.m.

 

Spanische Spezialitäten wie Pastel de queso, Magdalenas, Tacosalat und Tortilla gab es im „Internationalen Raum“ beim Spanischkurs des Beruflichen Gymnasiums. Hier wurden auch die vielfältigen Auslandskontakte der JPRS vorgestellt. Internationale Partnerschaften bestehen in Frankreich mit der École La Mache in Lyon und der CFA Interpro de la Haute-Marne in Chaumont (Deutsch-Französisches Jugendwerk), in Italien mit dem Liceo Attilio Bertolucci in Parma (Erasmus+-Projekt), in Russland mit dem Provincial College in Jaroslawl (Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch) sowie mit verschiedenen Schulen in Tangxia, Südchina (International School exchange). Die Besucher konnten sich weiterhin über die Sprachangebote der Schule sowie über die Auslandsfahrten informieren.

 

In der Abteilung Gestaltung und Farbe luden Schülerinnen und Schüler der Schulformen Berufsfachschule und InteA (jugendliche Flüchtlinge) die Gäste ein, Schablonen herzustellen und mit bunten Abtönfarben und Pinsel schöne Motive zu produzieren. Die Fachoberschüler des Schwerpunkts Gestaltung, die von Lehrer Kai Wujanz betreut wurden, zeigten vor interessierten Besuchern ihre Kreativität und ihr handwerkliches Geschick in der Gestaltung von Tonskulpturen. Wie Pavel Liß erläuterte, war das Thema die Skulptur in der Art einer bestimmten Stilepoche zu kreieren, zur Auswahl standen Expressionismus, Surrealismus, Kubismus und Pop-Art.

 

Die sehr aktive Schülervertretung der JPRS präsentierte an einem eigenen Stand ihre aktuellen Projekte und Arbeitskreise, wie die Schülerzeitung, den Arbeitskreis Politische Bildung und die Informatik AG. Geplant ist demnächst u.a. eine Podiumsdiskussion.

 

Der Schwerpunkt Informatik des Beruflichen Gymnasiums verblüffte die Besucher mit einer praktischen Anwendung der Automatisierungstechnik. Simon König, Silas Jäger, Max Werlich und Niklas Nauling von der BG13 hatten eine automatische Pflanzenbewässerungs-anlage mit Mikroprozessoren, Embeded-System und Mess-Sensoren für Feuchtigkeitsgrad und Lichteinwirkung konstruiert. Über eine Smartphone-App konnten Wasserstand, Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Helligkeit der Anlage gesteuert werden.

 

In einem weiteren Raum präsentierte sich der Schulsanitätsdienst, ein Team von Schülerinnen und Schülern unter der Leitung der Lehrer Christiane Flemming und Niklas Göpel, die in der Schule Erste Hilfe leisten. Wie Andrea Lommel, die Schulkoordinatorin des DRK Friedberg, erläuterte, arbeitet der Schulsanitätsdienst der JPRS eng mit dem Jugendrotkreuz zusammen, insbesondere bei der Aus- und Weiterbildung. Am Tag der offenen Tür konnten die Besucher selbst ausprobieren, ob sie die stabile Seitenlage beherrschen, wobei die Schulsanitäter mit Rat und Tat zur Seite standen.

 

Seit Jahren kooperiert die JPRS mit dem Karl-Wagner-Haus in Friedberg, einer Hilfeeinrichtung der Mission Leben gGmbH für Menschen in sozialen Notlagen. Am Tag der offenen Tür wurde den Besuchern das gemeinsame Projekt „Brücken bauen – von- und miteinander lernen“ vorgestellt. Berufsfachschüler mit den Schwerpunkten Holz-, Metall- und Kfz-Technik hatten unter der Leitung ihres Lehrers Klaus Peppler gemeinsam mit Bewohnern und Betreuten des Karl-Wagner-Hauses eine Holzeisenbahn konstruiert und gebaut. Das gegenseitige Kennenlernen und gemeinsame Arbeiten baute Brücken und half Vorurteile abzubauen. Schüler und Betreute konnten Kontakte knüpfen, und insbesondere den Berufsfachschülern setzten sich mit gesellschaftlichen Themen auseinander.

 

Die Abteilung Naturwissenschaft lockte die Besucher mit spannenden Experimenten in die modern ausgestatteten Unterrichts- und Praxisräume. So bauten z.B. Schüler der BG13 unter Anleitung der Chemie-Lehrer Julia Schaumburg und Andreas Hinz Versuche aus dem Geo-Magazin „Chemie“ nach. Der Schwerpunkt Mechatronik des Beruflichen Gymnasiums – eine Kombination aus Maschinenbau und Elektrotechnik – zeigte das selbst gebaute Modell eines Schnelllauftores, das über ein Zeitintervall gesteuert wurde und eine Lichtschranke als Sicherung hatte.

 

In einer Kooperation mit der Beruflichen Schule am Gradierwerk Bad Nauheim bietet das Berufliche Gymnasium der JPRS auch den Schwerpunkt Wirtschaftslehre und Rechnungswesen an. Highlights der Präsentation des Schwerpunkts am Tag der offenen Tür waren das Börsenplanspiel und die Betriebsbesichtigungen, z.B. bei Rittal, Hassia und Opel.

 

Die Kfz-Abteilung der Schule stand unter dem Motto der zukunftsorientierten Elektro-mobilität. Zusammen mit Kfz-Lehrer Thomas Vollmuth stellten Auszubildende am Beispiel des Mitsubishi Miev Funktionsweise, Antrieb und Wartung eines Elektroautos vor. Schwer-punkt der Präsentation war das spannungsfrei Schalten, das vor Beginn von Wartungs-arbeiten oberste Pflicht ist: schließlich wird das Elektroauto mit 350 Volt betrieben.

 

In der modernisierten Metallwerkstatt lernen und werkeln Schüler aus den verschiedenen Schulformen der JPRS: aus dem Beruflichen Gymnasium und der Fachoberschule mit dem Schwerpunkt Mechatronik, aus der Berufsfachschule und natürlich die Auszubildenden des Metallhandwerks. Gemeinsam zeigten sie unter der Leitung der Fachlehrer Volker Rau und Dirk Schäfer ihr Können an den Werkbänken, in den Schweißkabinen, in der Schmiede, an der Esse und am Amboss. Insbesondere die Haupt- und Realschulklassen zeigten sich begeistert von den Vorführungen in der Metallwerkstatt. Fachlehrer Dirk Schäfer freute sich sehr darüber, dass auch die Mädchen sich nicht scheuten, Werkstücke probeweise zu schweißen. Aufgabe im Rahmen der Spielerallye war die Herstellung eines Flaschenöffners aus Metall. Highlight der Präsentation war die Vorführung der hochprofessionellen, PC-gesteuerten CNC-Fräse, die Metallwerkstücke in höchster Präzision automatisiert fertigt.

 

Im zweiten Eingangsbereich an der Friedensstraße präsentierte sich die komplette Bauabteilung der JPRS mit dem Schwerpunkt Bautechnik des Beruflichen Gymnasiums und der Fachoberschule, mit den Dachdeckern, Schreinern sowie den Holz- und Bautenschützern. Die Schreiner zimmerten aus alten Europaletten Tische und Sitzmöbel. Die Dachdeckerlehrlinge zeigten ihr Können an Modelldächern mit Biberkehlen und Schiefer und halfen den Besuchern bei der Rallyeaufgabe, ein Herz aus einem Stück Dachschiefer geschickt herauszuhauen. Die Holz- und Bautenschützer informierten über ihr Berufsbild rund um das Sanieren von Gebäuden und ergänzten dies mit praktischen Erläuterungen anhand von Modellen. Maurer-Lehrlinge des Ausbildungszentrums für Bauwirtschaft Nidda, mit der die Bauabteilung der JPRS kooperiert, demonstrierten das Vermauern von NF-Steinen.

 

Musikalisch begleitet wurde der Tag der offenen Tür von der J.P.Rice-Rockband unter der Leitung des Lehrers und Leadgitarristen Bernd Ritter. Aushängeschild der Band waren die drei Frontsängerinnen, die jede Rockballade und Hardrock-Nummer mit Bravour meisterten. Dargeboten wurden Rockklassiker, Rockballaden und auch punkige Rocksongs. Schlagzeuger Benedikt Röhrig und Keyboarder Konrad Steinhauer von der BG13 waren begeistert vom Zuspruch und Applaus der Besucher.

 

Mit dem Tag der offenen Tür zeigte die Johann-Philipp-Reis Schule wieder einmal aufs Neue, dass sie eine vielfältige, lebendige und offene Berufsschule des Wetteraukreises ist, in der die Schülerinnen und Schüler aktiv auf das Leben und die Berufswelt vorbereitet werden.

 

Do

16

Nov

2017

Schüleraustausch ins Reich der Mitte

10 jähriges Jubiläum des China-Schüleraustausches

Michal.S (ehemaliger JPRS Schüler) und J. Tschakert
Michal.S (ehemaliger JPRS Schüler) und J. Tschakert

Bereits in den Herbstferien startete eine 49 köpfige Gruppe, bestehend  aus Schülerinnen und Schülern und begleitenden Lehrkräften zum 10 jährigen Jubiläum des Schüleraustausches in das südchinesische Dongguan.  Jedes Jahr fahren Schülerinnen und Schüler aus den vier Kooperationsschulen: Kopernikusschule in Freigreicht, Weidigschule Butzbach, Burggymnasium Friedberg und aus unserer Schule im Herbst nach China. Organisiert wird dieser Austausch von Frau Pu-Kleene von School-Exchange e.V.

 

Für die Teilnehmer aus Butzbach und aus unserer Schule hieß das: Unterbringung in einem Hotel in Tangxia, einem Stadtteil von Dongguan und ein Wochenende in den chinesischen Gastfamilien.

 

In den chinesischen Partnerschulen wurden wir sehr herzlich empfangen. Spannend war ein Einblick in den chinesischen Schulalltag: Die chinesischen Schüler besuchen in der Regel Internatsschulen, in denen der Tag von morgens bis abends mit Unterricht, Sport und Arbeitsgruppen gefüllt ist. Alle Mahlzeiten werden gemeinsam  in der Schulkantine eingenommen. Abends müssen die Schülerinnen und Schüler  dann noch Hausaufgaben erledigen. Freizeit gibt es nur am Wochenende.

 

Unsere Schülerinnen und Schüler konnten am Unterricht verschiedener Partnerschulen teilnehmen und so Einblicke in die chinesische Geschichte und Kultur, in Kalligrafie und Porzellanmalerei, Mathematik- und Sportunterricht und vielem mehr gewinnen.

 

Am Wochenende in den chinesischen Gastfamilien lernten unsere Schülerinnen und Schüler die chinesische Gastfreundschaft sehr zu schätzen. Besonderen Anklang fand das aufwändige und fein abgestimmte chinesische Essen, welches für uns etwas exotisch aber sehr lecker ist. Auch das Essen mit Stäbchen war nach kurzer Zeit gelernt.

 

Wir hatten die Gelegenheit, den größten Golfplatz der Welt zu besuchen und erste Übungen mit dem Golfschläger zu machen, außerdem haben wir eine große Möbelfabrik besichtigt, in der ausschließlich massive Edelhölzer z.B. Rosenholz verarbeitet werden.

 

Bei der Feierstunde zum 10jährigen Jubiläum hat uns überraschend ein ehemaliger Schüler der JPRS besucht. Michael S. hat vor vier Jahren das Abitur an der JPRS abgelegt und selbst als Schüler zwei Mal am Chinaaustausch teilgenommen. Noch aus dieser Zeit besteht eine Freundschaft zu seinem ehemaligen Schüleraustauschpartner in Tangxia. Derzeit absolviert Michael ein Auslandspraktikum im Rahmen seines Studiums in Shanghai.  Er hat zum Jubiläum eine Rede auf Chinesisch (und auf Englisch) gehalten und damit gezeigt, dass das Austauschprogramm in der Tat außerordentlich erfolgreich ist.

 

Der zweite Teil der Chinareise führte uns nach Peking, wo wir einen kulturellen und geschichtlichen Schwerpunkt gesetzt hatten. Beispielsweise besuchten wir den Platz des Himmlischen Friedens, die verbotene Stadt, den Sommerpalast, den Lamatempel Yonghe Gong, den Himmelstempel im Tiantan Park und das Olympiagelände. Auch ein Ausflug zur berühmten Chinesischen Mauer war Bestandteil des Programms.

 

Mit unglaublich vielfältigen Eindrücken aus einer anderen Kultur sind alle wieder in Deutschland gelandet. Wir freuen uns nun auf den Gegenbesuch der chinesischen Partner im August 2018, dann können wir uns für die erlebte Gastfreundschaft revanchieren und den chinesischen Partnern auch unsere Kultur näher bringen.

Die Chinesische Mauer
Die Chinesische Mauer
 Sommerpalast Peking
Sommerpalast Peking

Mi

01

Nov

2017

Achtung BG und FOS Gipfelstürmer! Sichert euch jetzt einen der limitierten Plätze für die JPRS-Bergwanderwoche 2018!

Das Highlight des Schuljahres in der letzten Woche vor den Sommerferien 2018

Termin: 15. Juni bis 21. Juni 2018 (letzte Schulwoche vor den Sommerferien)

  • Abfahrt: Freitag, 15. Juni 2018, ca. 8.00 Uhr
  • Rückkehr: Donnerstag, 21. Juni 2018, ca. 20.00
    (Hin-  und Rückreise erfolgt mit der Bahn)

Teilnehmerkreis: Die Bergwanderwoche ist ein Angebot für Schülerinnen und Schüler der Klassen BG11, BG12 und FOS11 (auf max. 18 Teilnehmer begrenzt).

 

Reiseziel/Unterkunft: Hirschegg, Kleinwalsertal, Österreich /„Marburger Haus“ Sport- und Studienhaus der Uni Marburg

 

Programm: Im Mittelpunkt stehen ganztägige Wanderungen im alpinen Gelände in und um das Kleinwalsertal. Ziele werden nach Witterung und Leistungsstand der Teilnehmenden festgelegt.

 

Besonderheit: Im BG kann die Bergwanderwoche durch eine zusätzliche Leistung als Sportkurs für das kommende Halbjahr anerkannt werden.

 

Auf eure Anmeldung freut sich das JPRS-Bergwanderteam: Claudia Einhoff, Reinhold Jakobi und Joachim Ossau.

Di

04

Jul

2017

Ehrung der Zeugnisbesten JPRS-Berufsschüler

Glückwunsch an unsere "Nachwuchshandwerker" zur bestandenen Prüfung!

Am 29. Juni 2017 wurden im Foyer der JPRS die Jahrgangsbesten der Ausbildungsberufe des Berufsschulzweigs geehrt. 

 

In ihrer Festrede betonte Schulleiterin Jutta Tschakert, dass die JPRS mit der Ehrung der Zeugnisbesten auch und insbesondere das Erfolgsmodell der dualen Ausbildung der Teilzeit-Berufsschule würdigt, welches sich durch gute Partnerschaft von Ausbildungsbetrieben und Berufsschule auszeichne. Anschließend hielt Sandra Betz (Abteilungsleiterin Teilzeitberufsschule) eine Rede zum Thema „Karriere mit Lehre“, in der sie Perspektiven im Hinblick auf Weiterqualifizierung und Selbstständigkeit sowie die Chance, nach bestandener Meisterprüfung ein Studium zu beginnen, anschaulich vermittelte.

 

Neben der Urkunde erhielten die Klassenbesten ein kleines Geschenk: einen USB-Stick, auf dem ihre Urkunde abgespeichert ist. Zum Ausklang der Zeremonie lud Schulleiterin Jutta Tschakert zu einem Umtrunk mit Sekt und Orangensaft; für das leibliche Wohl sorgte schmackhaftes Laugengebäck aus der schuleigenen Bäckerei.

 

Ausgezeichnete Zeugnisbeste in den Ausbildungsberufen:

  • Arne Hoppelshäuser, Kraftfahrzeugmechatroniker,
    Autohaus Bilia GmbH & Co. KG, Butzbach
  • Pascal Christoph Sanow, Elektroniker mit Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik, Wagner Elektrotechnik GmbH & Co. KG in Karben
  • Sara Waterstradt, Friseurin,
    Intercoiffure Thomas Horinek, Karben
  • Felix Maximilian König, Tischler,
    Institut für Berufs- und Sozialpädagogik e.V., Friedberg
  • Paula Brehm, Fleischerin,
    Metzgerei Pfarrer, Wölfersheim-Melbach
  • Christiane Rosenhagen, Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk Fleischerei, Margarethenhof GmbH & Co. Damm-Kliem KG, Karben-Kloppenheim
  • Sebastian Buder, Fachangestellter für Bäderbetriebe,
    Lahn-Dill-Bergland-Therme, Bad Endbach
  • Sebastian Hackner, Maler und Lackierer,
    Monika und Wolfgang Hotz, Wöllstadt
  • Luca Marc Staude, Fahrzeuglackierer,
    Walter Reith Karosseriebau, Bad Vilbel
  • Philipp Raimund, Kraftfahrzeugmechatroniker,
    Auto Fischer e.K., Karben
  • Kamil Karon, Holz- und Bautenschützer, C
    hemobau GmbH in Denzlingen
  • Torben Dietz, Elekroniker mit Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik, Elektro Blitzschutz Scholl, Ober-Mörlen
  • Marc Michael Knauf, Metallbauer,
    Schlosserei Meisinger in Niddatal-Assenheim
  • Maurice Heinzmann, Elektroniker für Betriebstechnik,
    OVAG Netz AG, Friedberg
  • Katharina Ludwig, Bäckerin,
    Café Mack Betriebs GmbH, Butzbach
  • Jessica Schörmann, Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk Bäckerei,
    Hinnerbäcker GmbH & Co. KG, Wölfersheim
  • Jonas Theiß, Elektroanlagenmonteur,
    Stadtwerke Bad Nauheim GmbH, Bad Nauheim
  • Alfrid Shala, Holz- und Bautenschützer Fachrichtung Bautenschutz,
    DT Systemtechnik GmbH, Neustadt an der Weinstraße
  • Christian Reinhardt, Elektroniker für Geräte und Systeme,
    Continental Automotive GmbH, Karben
  • Lucas Thrun, Elektroniker für Geräte und Systeme,
    Continental Automotive GmbH, Karben
  • Ann-Marie Kraft, Dachdeckerin,
    Udo Kraft GmbH Dackdeckermeisterbetrieb, Glauburg-Stockheim

Mo

03

Jul

2017

JPRS verabschiedet erfolgreiche Berufsfachschüler

Mit dem Mittleren Abschluss in der Tasche, mutig in die Zukunft starten!

Die 38 Schüler des JPRS-Schulzweigs Berufsfachschule, die 2017 den Mittleren Abschluss (Realschulabschluss) erhalten haben, versammelten sich im Foyer, um ihren Erfolg gemeinsam mit Eltern, Verwandten, Freunden und Lehrerkollegium zu feiern.

Nachdem Schulleiterin Jutta Tschakert und BFS-Koordinator Mirko Wolf die Bedeutung des Lernens als lebenslange Tätigkeit hervorgehoben hatten, informierte Klassenlehrer Daniel Sack über die vielfältigen Möglichkeiten zur Motivationssteigerung und dabei insbesondere auf die Relevanz persönlicher Zielsetzungen. In seiner Ansprache unterstrich Klassenlehrer Klaus Peppler die Bedeutung des Mittleren Abschlusses und die daraus resultierenden Vorteile. Weiterhin betonte er, dass den Absolventen die Türen der JPRS immer offen stehen werden und sie auch in Zukunft herzlich willkommen seien. Anschließend wurden die Absolventen der Berufsfachschule mit Applaus gewürdigt.

  • Schüler Schwerpunkte Fahrzeugtechnik, Holztechnik und Elektrotechnik 
    (Prüfung bei Klassenlehrer Daniel Sack)
  • Schüler Schwerpunkte Metalltechnik, Raumgestaltung und Körperpflege
    (Prüfung bei Klassenlehrer Klaus Peppler)

Im Anschluss an die Zeugnisübergabe lud Frau Tschakert ihre Gäste zu einem Umtrunk ein.

 

PS: Gut möglich, dass sich einige der erfolgreichen Berufsfachschüler bereits im nächsten Schuljahr wieder in der JPRS einfinden werden – etwa, um eine Berufsausbildung im Handwerk zu absolvieren oder die Fachoberschule bzw. das Berufliche Gymnasium zu besuchen.

Mo

26

Jun

2017

Feierliche Zeremonie zur Übergabe der FOS-Abschlusszeugnisse 2017

Wir gratulieren den 87 erfolgreichen Absolventen!!!

Die Übergabe der Zeugnisse an die 87 erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen fand am Freitag, den 23. Juni 2017 im großen Konferenzsaal statt. Die Veranstaltung begann mit Grußworten und Glückwünschen der Schulleiterin Jutta Tschakert, des FOS-Abteilungsleiters Herbert Sehl sowie des Prüfungskoordinators Michael Spiegel. In seiner Rede betonte Abteilungsleiter Herbert Sehl, dass die Schüler stolz auf ihre Leistung, die bestandene Fachhochschulreife, sein können und gratulierte zu diesem Erfolg, der den Beginn eines neuen Lebensabschnittes markiert. Hauptprogrammpunkte waren dann selbstverständlich die feierliche Überreichung der Fachhochschulreifezeugnisse und die anschließende Ehrung der Zeugnisbesten. 

 

Die Jahrgangsbesten:

Jahrgangsbester Schüler ist Pascal Pfeiffer mit einem Notendurchschnitt von 1,2. Die weiteren Zeugnisbesten Schülerinnen und Schüler mit einer Eins vor dem Komma sind: Marit Zientek (1,3), Pascal Immanuel Schläger, Niclas Jan Gumpert (beide 1,5), Justin Martinez, Marcel Keller, Sindy Stegmann (alle 1,7), Ayatullah Sultani, Erik Siedenschnur, Peter Jung (alle 1,8).

 

Absolventinnen und Absolventen der Fachoberschule, geordnet nach Schwerpunkten:

 

Klasse 12FAb (Schwerpunkt Bautechnik), Klassenlehrer Frederik Weiß:

Francesco Attardo (Bad Vilbel), Duygu Bayrak (Bad Nauheim), Maximilian Ludwig Wolfgang Becker (Friedrichsdorf-Köppern), Janik Bock (Florstadt-Stammheim), Sophie Edelmann (Langgöns-Oberkleen), Marcel Fischer (Niederdorfelden), Jan Freitag (Florstadt-Ober-Florstadt), Bartlomiej Gabryszak (Bad Nauheim), Sebastian Günther (Schöneck-Kilianstädten), Kevin Lauer (Nidderau-Heldenbergen), Tamara Lochner (Altenstadt-Höchst), Daria Anna Malkusch (Bad Nauheim), Sophie Marguerite Müller (Münzenberg-Gambach), Tim Neuser (Rosbach v. d. Höhe-Rodheim), Sönke Roßberg (Friedberg), Daniel Sattler (Butzbach), Ayatullah Sultani (Bad Nauheim), Gabriele Touma (Wöllstadt), Jan Thomas Trepohl (Bad Vilbel-Massenheim), Simon Trupp (Florstadt-Nieder-Florstadt)

 

Klasse 12FAe (Schwerpunkt Elektrotechnik), Klassenlehrer Michael Spiegel:

Pascal Berger (Frankfurt am Main), Niclas Jan Gumpert (Nidderau-Ostheim), Robin Herbener (Hammersbach), Janik Hofmann (Friedberg), Jascha Sophie Kalina (Niddatal-Assenheim), Marcel Keller (Weilrod-Niederlauken,; Philippe-Louis Knitterscheidt (Bad Nauheim-Nieder-Mörlen), Tim Alexander Köthe (Bad Nauheim-Schwalheim), Max Lindenberg Max (Friedberg-Ockstadt), Jennifer Virginia Merkel (Bad Nauheim), Pascal Pfeiffer (Friedberg-Dorheim), Domenic Scherhaufer (Karben), Katharina Wagner (Limeshain-Hainchen), Marvin Westerwald (Niddatal-Ilbenstadt)

 

Klasse 12FAg (Schwerpunkt Gestaltung), Klassenlehrer Nick Szymanski:

Lea Maria Ansmann (Niddatal-Assenheim), Celine Binder (Altenstadt-Rodenbach), Vanessa Bös (Butzbach-Fauerbach), Lovelie Caroline Sophie Brackmann (Ortenberg-Eckartsborn), Katharina Isabell Bräuer (Ortenberg-Effolderbach), Mariella D'Aquino (Rockenberg-Oppershofen), Vanessa Deckmann (Ranstadt); Fillamery Fuginski (Butzbach), Nele-Marie Jäger (Schotten), Fatma Gül Anita Kahraman (Nidderau-Ostheim), Jessica Nina Kempf (Friedberg), Anna Carina Knöß (Nidda-Eichelsdorf), Theresa Müller (Nidda-Wallernhausen), Theresa-Marie Rau (Karben-Okarben), Melina Rohrmann (Wölfersheim-Södel), Saeeda Said Mihrabudin (Bad Nauheim), Luca-Suzanne Schneider (Butzbach-Nieder-Weisel), Anna-Sophie Schuler (Ortenberg), Sindy Stegmann (Altenstadt-Waldsiedlung), Selina Tsamisis (Büdingen), Selina Valentini (Altenstadt-Lindheim)

 

Klasse 12FAi (Schwerpunkt Informatik), Klassenlehrer Ralf von der Fecht:

Lea Hanna Francine Frey (Friedberg), Anton Juri Gallehr (Bad Vilbel-Dortelweil), Tim Krüdener (Wöllstadt-Ober-Wöllstadt), Lukas Daniel Lech (Schöneck-Büdesheim), Tobias Maas (Bad Vilbel-Dortelweil), Michael Matweenko (Ober-Mörlen), Siyar Omed (Karben); Kevin Rausch (Bad Nauheim), Pascal Immanuel Schläger (Friedrichsdorf-Burgholzhausen), Erik Siedenschnur (Nidderau-Windecken), Muhammet Ferhat Utar (Bad Nauheim), Tim Weisnicht (Bad Vilbel-Dortelweil)

 

Klasse 12FAm (Schwerpunkt Maschinenbau), Klassenlehrerin Angelika Herwig:

Kaiwan Azizi (Reichelsheim), Moritz Boss (Rosbach v. d. Höhe-Rodheim), Oliver Buchtel (Rosbach v. d. Höhe-Nieder-Rosbach), Baran Colak Osman (Limeshain-Rommelhausen), Hamid Ghazizadeh (Friedberg), Tim Ole Hiddessen (Nidderau-Heldenbergen), Yannick Markus Hoheisel (Butzbach), Robin Jüngling (Nidderau-Eichen), Martin Lebeau (Friedberg-Ockstadt), Lukas Manke (Rosbach v. d. Höhe-Nieder-Rosbach), Justin Martinez (Butzbach-Kirch-Göns), Jonas Mohr (Altenstadt), Max Emil Müller (Butzbach-Münster), Maurice Opatz (Rosbach v. d. Höhe-Nieder-Rosbach), Arvid-Gideon Schapöhler (Bad Nauheim-Nieder-Mörlen), Jan Stötzel (Altenstadt-Waldsiedlung), Tobias Paul Erwin Zander (Niddatal-Ilbenstadt), Marit Zientek (Wölfersheim)

Mo

26

Jun

2017

Feierliche Zeremonie zur Übergabe der Abizeugnisse 2017

Erfreuliche Bilanz: 28% der Absolventen mit einer Eins vor dem Komma!

 

Die Übergabe der Zeugnisse fand am Freitag, den 23. Juni 2017 im großen Konferenzsaal statt. Die Veranstaltung begann mit Grußworten und Glückwünschen der Schulleiterin Jutta Tschakert, des neuen BG-Abteilungsleiters Tobias Bauschke sowie des bisherigen kommissarischen Abteilungsleiters Günther Blank. Anschließend erfolgte die Ehrung der Schülerinnen, die erfolgreich am Schulsanitätsdienst teilgenommen haben: Melina Albert, Theresa Baierl, Annalena Henß und Vanessa Kohl. Hauptprogrammpunkte waren selbstverständlich die feierliche Überreichung der Abiturzeugnisse und die anschließende Ehrung der Zeugnisbesten.

 

Die Jahrgangsbesten:

Jahrgangsbester ist Klemens Moritz Fritsch mit einem Notendurchschnitt von 1,2. Die weiteren Zeugnisbesten: Annalena Henß (1,3), Lena Johannsen, Nicholas Robert Pischke (beide 1,6), Björn Hinsberger (1,7), Johanna Katharina Kube, Kai Binzenhöfer, Jonas Kern, Jonas Heiner Steinhauer (alle 1,8), Theresa Baierl, Julius Xavier Götz, Tobias Hofmann, Kristof-Torben Appel, David Sebastian Funk (alle 1,9). Die erfolgreiche Bilanz: 14 Abiturienten mit einer Eins vor dem Komma, dies sind 28% des Abiturjahrgangs an der JPRS.

 

Folgende Schüler haben 2017 das Abitur an der JPRS bestanden:

BG13a, Tutor Tobias Bauschke: Kai Binzenhöfer (Friedberg), Colin Benjamin Kristen (Friedberg), Frederik Josef Lissek (Echzell-Bingenheim), Julian Meißler (Limeshain-Rommelhausen), Rebecca Luise Möser (Butzbach-Maibach), Moritz Rothermel (Butzbach), Elias Scheid (Florstadt-Leidhecken), Robin Alexander Zelinsky (Rockenberg-Oppershofen).

 

BG13b, Tutor Günther Blank: Kubilay Aydin (Friedberg), Theresa Baierl (Bad Nauheim-Steinfurth), Melih Balci (Reichelsheim-Beienheim), Jonathan Boeckel (Münzenberg), Jan Wilhelm Breidenbach (Wölfersheim-Melbach), Daniel Markus Brüderle (Friedberg), Daniel Oleg Galter (Wolfenbüttel), Julius Xavier Götz (Butzbach – Pohl-Göns), Dario Grimmer (Hungen), Michael Hartmann (Nidderau-Erbstadt), Annalena Henß (Altenstadt-Waldsiedlung), Björn Hinsberger (Butzbach-Bodenrod), Tobias Hofmann (Friedberg), Julian Björn Hübner (Bad Vilbel), Jonas Kern (Florstadt – Ober-Florstadt), Vanessa Kohl (Wöllstadt – Nieder-Wöllstadt), Raphael Neisius (Reichelsheim-Blofeld), Nicholas Robert Pischke (Butzbach), Kai Matthias Reuning (Hirzenhain-Merkenfritz), Christoph René Schimpf (Butzbach – Nieder-Weisel), Leon Niklas Schimpf (Wölfersheim-Melbach), Luca Yannick Vissers (Florstadt – Nieder-Florstadt), Jan Vongries (Echzell-Gettenau).

 

BG13c, Tutorin Eva Tinz: Jamah Akbary (Friedberg), Melina Albert (Bad Vilbel-Dortelweil), Kristof-Torben Appel (Rosbach v.d. Höhe – Nieder-Rosbach), Collin Yannik Bausum (Bad Vilbel-Massenheim), Steffen Matthias Bröker (Friedberg-Ossenheim), Sebastian Jaromir Ebenig (Karben-Petterweil), Robin Wilfried Eichenauer (Nidderau Heldenbergen), Klemens Moritz Fritsch (Friedberg), David Sebastian Funk (Bad Vilbel-Dortelweil), Lena Johannsen (Florstadt – Nieder-Florstadt), Raphael Kalbhenn (Bad Nauheim), Manpreet Kaur (Bad Vilbel), Marvin Kern (Florstadt – Ober-Florstadt), Johanna Katharina Kube (Friedberg-Ockstadt), Tobias Herwarth Horst Merkel (Bad Nauheim), Naomi Sabrina Müller (Friedberg), Hannah Rossberg (Friedberg), Lena-Florentina Sommerfeldt (Butzbach), Jonas Heiner Steinhauer (Limeshain-Himbach).

 

Herzlichen Glückwunsch an die 50 Schülerinnen und Schüler, die 2017 in unserem Fachzweig Berufliches Gymnasium das Abitur bestanden haben!!!

 

Fr

23

Jun

2017

Wieder mal ausgezeichnet unsere Bäcker!

Das Institut für Qualitätssicherung von Backwaren vergibt 1 x sehr gut und 3 x gut

Das IQBack (Institut für Qualitätssicherung von Backwaren) - eine Einrichtung der Akademie Deutsches Bäckerhandwerk – verlieh im Rahmen einer sensorischen Qualitätsprüfung dem 4-Saatenbrot der JPRS-Bäcker die Note sehr gut, während das Kürbisbrot, das Kümmelbrot sowie der Vinschgauer jeweils mit gut abschnitten.

 

Das Zertifikat, welches einen Ehrenplatz neben den anderen Auszeichnungen erhalten hat, ist ein weiterer Beleg für den hohen Qualitätsstandard der Backwaren, die unser Bäckerteam unter der Leitung von Mathias Zinn, gemeinsam mit den Auszubildenden produziert.  

Do

22

Jun

2017

Offizielle Übergabe der Zertifikate für die JPRS-Klimaexperten

Für Teilnahme am Umweltprojekt „Klimaexperten an der Grundschule“

Am Mittwoch, den 21. Juni 2017 erfolgte die offizielle Übergabe der Zertifikate für die JPRS-Klimaexperten. Im Beisein von JPRS-Schulleiterin Jutta Tschakert überreichten Jan Weckler (Erster Kreisbeigeordneter) und Stefanie Voß (Klimaschutzmanagerin Wetteraukreis) die Zertifikate für die erfolgreiche Teilnahme am Umweltprojekt „Klimaexperten an der Grundschule“ an die teilnehmenden Organisatoren und Schüler. 

 

Schülerinnen und Schüler des BG (Jahrgangsstufe 11) sowie der FOS (Stufe 12), die am Projekt teilgenommen haben und geehrt wurden:

  • Victor Schindler, André Collier, Daniel Struck, Annchristin Weber, Annabell Schneider, Janik Bock, Christian Gonzale, Jan-Lukas Keil, Max Becker, Kevin Lauer, Janik Langer, Vivien Glienke

 

Projektbeschreibung „Klimaexperten an der Grundschule“

Unter Federführung der Lehrer Rika Stellmacher und Stefan Crößmann hat sich die JPRS in dem durch den Wetteraukreis und die Beratungsstelle für Nachhaltige Entwicklung (BöB) unterstützten Projekt „Klimaexperten an der Grundschule“ engagiert.

 

Schülerinnen und Schüler der JPRS informierten an drei Vormittagen Dritt- und Viertklässler der Grundschulen Ockstadt, Florstadt und Stammheim über die Einsparmöglichkeiten von Wasser und Energie im Alltag. Dabei konnten die Kinder an den Stationen „Lichtexperte“, „Wasserexperte“, „Heizungsexperte“ und „Kochexperte“ durch selbst Ausprobieren Funktionen und Einsparpotenziale testen. Die JPRS-Klimaexperten hatten für die Stationen Alltagsgegenstände, wie Herdplatten, Kochtöpfe, LED-Licht, Thermostatventile und einen Toilettenspülkasten im Gepäck, um die Lernsituationen anschaulich und lehrreich zu gestalten. Die „Kleinen“ konnten etwas von den „Großen“ abschauen und auch die jugendlichen Schüler hatten ihren Mehrwert, so Jan-Lukas Keil von der BG11b: „Das Klimaprojekt hat mir viele neue Erfahrungen und einen Einblick in den Alltag eines Lehrers gegeben.“

 

Zum Abschluss konnten die Grundschüler anhand eines mit „Fehlern“ präparierten Klassenraumes ihr Wissen als Klimaexperten überprüfen und gemeinsam mit den Hausmeistern ihrer Schulen den Heizungsraum besichtigen. Beide Schülergruppen waren von dem besonderen Tag begeistert. Die „Älteren“ wurden von den Grundschulkindern mit den Worten verabschiedet: „Wann kommt ihr wieder?“

Di

13

Jun

2017

JPRS Spanischkurs über den Dächern von Madrid

Die Jahrgangsstufe 12 des BG's verbrachte erlebnisreiche Tage in der spanischen Hauptstadt Madrid. Diese standen im Zeichen des Stadtfestes zu Ehren des Schutzheiligen San Isidro mit Konzerten und traditionellen Tanzaufführungen wie z. B. dem Pasodoble. Begleitet wurde der Spanischkurs von den Lehrern Claudia Schirm, Reimund Brendel und Klaus Peppler.

 

In Vorträgen referierten die Schüler des Spanischkurses über interessante Sehenswürdigkeiten der spanischen Metropole, über deren Geschichte und Kultur. Auf dem Programm standen unter anderem die Themen Stierkampf mit der noch aktiven Stierkampfarena Las Ventas, das Kunstmuseum Museo Nacional del Prado und die berühmte Santa Maria la Real de la Almudena Kathedrale im Herzen Madrids. Auch beliebte kulinarische Treffpunkte wurden vorgestellt und anschließend besucht; wie die Chocolatería San Ginés mit den leckeren churros mit dickflüssiger Schokolade; das Museo de Jamón, wo man preiswert delikate Schinken- und Käsetapas einkaufen kann sowie die bekannte Markthalle Mercado de San Miguel mit ihrem vielfältigen Angebot an frischem und schmackhaftem Essen.

 

Während eines Tagesausfluges besuchte die Gruppe den südlich von Madrid gelegenen Königspalast von Aranjuez, die ehemalige Sommerresidenz von Karl V., wo sie bei einer Schlossführung tiefe Einblicke in das Leben der Monarchen erhielten und im Anschluss die weitläufigen Parkanlagen zu Fuß erkunden konnten. Neben den gemeinsamen Erkundungen nutzten die Schüler ihren Aufenthalt, um selbst auf Tour zu gehen, und ihre Spanischkenntnisse in realen Alltagssituationen, in Restaurants, Tapasbars und beim Einkaufen anzuwenden.

 

Fazit: Die Schüler und Lehrer der JPRS kehrten mit einem prall gefüllten Korb voller schöner Erinnerungen von ihrem kurzweiligen Spanien-Trip nach Deutschland zurück.

 

Fr

09

Jun

2017

Aktive Kooperation mit russischer JPRS-Partnerschule

JPRS-Schüler zu Gast bei ihren "Kollegen" in Jaroslavl / Russland

Vom 6. bis zum 13. Mai statteten zehn JPRS-Schüler ihren russischen Austauschpartnern in Jaroslavl, die im November 2016 zu Besuch in Friedberg waren, einen Gegenbesuch ab. Die Schülergruppe in Begleitung der Lehrer Julia Schaumburg und Dr. Sven-Olaf Krusch kehrte mit einem randvoll gefüllten Korb voller interessanter Eindrücke und positiver Erinnerungen in den Schulalltag zurück.

 

Nach der Ankunft in Moskau wartete ein Bus der Partnerschule „Provincial College/ Jaroslavl“ auf die Reisegruppe, um diese sicher durch den dichten Moskauer Verkehr in das 280 Km entfernte wunderschöne Jaroslavl, welches sich malerisch an die Wolga schmiegt, zu navigieren. Dort wurden die Schüler dann von ihren Gastfamilien herzlich empfangen und aufgenommen. Hier konnte umgehend an die guten Beziehungen angeknüpft werden, die beim Besuch der russischen Schülergruppe in Friedberg im November 2016 entstanden sind.

 

Das umfangreiche Programm orientierte sich an der bereits in Deutschland angestoßenen Thematik. So besuchte die Schülergruppe ein Museum zur Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg und arbeitete dort in gemischten Gruppen mit Mitteln aus dem Museumsarchiv an der Aufbereitung der Lebensumstände deutscher Kriegsgefangener in der Region Jaroslavl. Beim Besuch eines Soldatenfriedhofes, dessen Gelände ein ehemaliges Lazarett für deutsche Kriegsgefangene beherbergt welches heute als Schule dient, legten die russischen und deutschen Schüler Blumen und eine Gedenkschale, die sie gemeinsam in Friedberg hergestellt hatten, nieder und gedachten des Leids und der Toten.

 

Als nächste Programmpunkte standen die lebendige Stadtgeschichte von Jaroslavl und ein Besuch der Parade zur Feier des 9. Mai (Tag des Sieges gegen den Faschismus 1945) auf dem Plan. Im Anschluss folgte der Höhepunkt des Programms – ein offizieller Empfang beim Bürgermeister von Jaroslavl (600.000 Einwohner), der die Würde und die Freude betonte, Besucher aus Deutschland zu haben, die Kontakt zu einer Partnerschule in seiner Stadt gefunden haben. Die durch die Förderung der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch ermöglichte Reise wurde durch gemeinsame Unterrichtsbesuche abgerundet.

 

Nach einer tränenreichen Verabschiedung fassten die Schüler den festen Vorsatz, ihre lieb gewonnenen neuen Freunde in Russland so bald wie möglich wieder zu sehen.

Mi

07

Jun

2017

JPRS Metzger- und Bäckerlehrlinge zu Besuch in Chaumont

Schüleraustausch im Rahmen der Kooperation mit französischer Berufsschule

Zu den Kooperationen der JPRS gehört der regelmäßige Erfahrungsaustausch mit der CFA Interpro de la Haute-Marne in Chaumont. Beide Berufsschulen intensivieren ihre Zusammenarbeit insbesondere bei den Nahrungsmittelberufen.  Im Rahmen der Kooperation findet jedes Jahr ein Schüleraustausch statt. Finanziell gefördert wird diese Kooperation vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW).

 

Kürzlich fuhren unsere Bäcker- und Metzgerlehrlinge nach Chaumont. Betreut wurden sie von ihren Fachlehrern Eva Maria Hund, Holger Buss, Matthias Zinn und Dieter Blocher. Das Nahrungsmittelteam der Berufsschule CFA Interpro unter der Federführung von Olivier Suc bot den Gästen aus Friedberg ein abwechslungsreiches Programm. Dazu gehörte eine Stadtbesichtigung genauso wie Führungen durch eine Metzgerei, Bäckerei und Brauerei.

 

Die französischen und deutschen Lehrlinge arbeiteten in der CFA an gemeinsamen Projekten in der schuleigenen Bäckerei und Metzgerei. Von den ersten kreativen Ideen bis zur Ausführung stellten die Schülerinnen und Schüler originelle Nahrungsmittelprodukte her. Die Woche klang gesellig aus mit einem gemütlichen Abendessen im Schulrestaurant. Zu diesem Anlass wurden von den Lehrlingen in Eigenregie hergestellte Leckereien (Backwaren, Würste etc.) serviert und verköstigt.

 

Fazit: Die JPRS-Lehrlinge lernten in Chaumont viel Interessantes über die dortige Ausbildung, Nahrungsmittelherstellung und regionale Produkte. Davon profitieren sie im Hinblick auf ihre Handwerksausbildung, den kulturellen Austausch und eine mögliche spätere Tätigkeit innerhalb der EU. Das JPRS-Nahrungsmittelteam und Schulleiterin Jutta Tschakert freuen sich bereits, im nächsten Frühjahr die Gäste aus Chaumont in Friedberg willkommen zu heißen.

Mi

07

Jun

2017

"Aktion junge Fahrer 2017" – die JPRS stand mal wieder Kopf!

Aktionstag zum wichtigen Thema "Unfall-Prävention für junge Autofahrer"

Fotos: Adrian Nestoriuc

Actionreicher JPRS-Aktionstag zur Verbesserung der persönlichen Einschätzung des Sicherheitsrisikos junger Menschen im Straßenverkehr

Ziel des Aktionstages ist die Verbesserung der Einschätzung des persönlichen Sicherheitsrisikos junger Menschen im Straßenverkehr, besonders im Bereich Alkohol und Drogen. Wichtige Risikofaktoren sind das „Nicht angeschnallt sein“ sowie die völlige Selbstüberschätzung. Beinahe täglich werden Notfallmediziner mit schwersten Verkehrsunfällen konfrontiert, bei denen die Unfallverursacher junge Autofahrer zwischen 19 und 21 Jahren sind. Am gut besuchten Aktionstsag "Junge Fahrer" bildeten der Überschlagsimulator und der Gurtschlitten das Warming- up für die Vorträge der Polizei, des Notfallseelsorgers und der Fahrphysik. 

 

Notfallmediziner - das eigene Verhalten analysieren, um Notfälle zu vermeiden

Mit authentischen Unfallbildern und Ausführungen, im Hinblick auf die Rettungseinsätze sowie Schicksale von Opfern und Angehörigen, öffnete der Notfallmediziner Dr. Freier den Blick der Schüler auf ihr eigenes Verhalten. Weiterhin referierte er über die Auswirkung von Alkohol und Drogen sowie daraus resultierende mittel- und langfristige

Schädigungen und Spätfolgen für den menschlichen Körper. Weiterhin informierte er die Schüler, wie sie sich vor unbeabsichtigtem Drogenkonsum, welcher oft in Form von KO- Tropfen erfolgt schützen können, um nicht anschließend Opfer von Gewaltverbrechen zu werden. 

 

Alkohol am Steuer - mit BOB am Steuer sicher nach Hause

Zum Thema Alkohol am Steuer referierte ein Beamter vom Polizeipräsidium Mittelhessen über BOB. Wer ist BOB? BOB ist jene Person in einer Gruppe, die nach Absprache keinen Alkohol trinkt und die Mitfahrer sicher nach Hause bringt.

Mehr Informationen zu BOB:  www.aktion-bob.de 

 

Überschlagsimulator - das optimale Instrument zur Vermittlung des korrekten Verhaltens im Ernstfall 

Info: Nur etwa 30 % aller Unfallfahrzeuge kommen nach einem schweren Crash in der Normallage auf allen vier Rädern zum Stehen. Fragestellung: Wie befreie ich mich aus einem umgestürzten Fahrzeug? Da die wenigsten Schüler über Erfahrungen auf diesem Gebiet verfügen, ist das Wissen über die physikalischen, medizinischen und vor allem psychologischen Hintergründe eines solchen Notfalls sowie die Vermittlung des richtigen Verhaltens im Ernstfall von großer Bedeutung. Der Überschlagsimulator bot den Jugendlichen das optimale Instrument, die Selbstrettung bzw. Rettung Dritter aus Unfallfahrzeugen realistisch zu simulieren. Hier konnten sie sich für Situationen sensibilisieren, in denen Schock, Panik und Orientierungslosigkeit oft zu übereilten und falschen Handlungen führt. 

 

Gurtschlitten – erst gurten, dann spurten!

Auch der Gurtschlitten war nichts für schwache Nerven. Bei der Abfahrt auf dem 2-sitzigen Schlitten hatten die Schüler die Möglichkeit die Wirkung von Sicherheitsgurten bei einer Geschwindigkeit von etwa 11 km/h am eigenen Körper zu erleben. Die Referenten der Verkehrswacht informieren die Benutzer, wie auch die Zuschauer über richtiges Angurten welches lebensrettend ist. 

 

Fahrphysik - Gefahrenpotentiale transparent vermittelt

Beim Vortrag zur Fahrphysik erfuhren die Schüler, wie man Wege und Zeiten im Zusammenhang mit der Fahrgeschwindigkeit sowie Überholwege und Überholzeiten abschätzen und berechnen kann. Sie wurden darüber aufgeklärt, dass das Beschleunigungsverhalten von verschiedenen Faktoren abhängt, Bewegungsenergie ein Gefahrenpotenzial bildet und nicht zuletzt, welche fatalen Auswirkungen ein Frontalcrash selbst bei geringer Geschwindigkeit hat. 

 

Notfallseelsorge – aktive Hilfe in akuten Krisensituationen 

Der Vortrag des Notfallseelsorgers hinterließ bei den Zuhörern tiefe Betroffenheit. Eine Tätigkeit, die sich nicht ausschließlich mit der Betreuung der Opfer sowie deren Angehörigen am Unfallort auseinandersetzt, sondern auch damit, Opfer, Angehörige, Beteiligte und Helfer von Notfällen in der akuten Krisensituation zu beraten und zu stützen. 

Zum Einsatzspektrum eines Notfallseelsorgers gehören weiterhin die psychologische Betreuung der Angehörigen nach traumatischen Ereignissen, wie erfolgloser Reanimation, plötzlichem Kindstod und Suizid sowie die Begleitung der Polizei bei der Überbringung von Todesnachrichten. 

 

Slalomfahrt mit Ecstasy Brille - Live-Erlebnisbericht einer "Schülerreporterin"

Lea Völker von der Gymnasialklasse BG11b engagierte sich als Schülerreporterin: „Unsere erste Station war der Schulsanitätsdienst, der aus Schülern unserer Schule besteht. Die Aktion kann man sich vorstellen wie ein Erste-Hilfe-Kurs mit Übungen, wie man als Ersthelfer bei einem Autounfall helfen kann. Bei der nächsten Station war ein Vertreter der Notfallseelsorge in Hessen anwesend, der über seine Tätigkeit informierte. Die Station BOB Polizei betreute Polizeioberkommissar Jürgen Sill. Er zeigte uns u.a. einen Film über einen Unfall, bei dem vier Jugendliche ums Leben gekommen waren. Wir haben besprochen, was bei der Autofahrt alles falsch gelaufen war, z.B. dass keiner angeschnallt und der Fahrer viel zu schnell gefahren war. Interessant war auch die Station Rauschbrille, die ein Mitarbeiter der Friedberger Suchthilfe betreute. Wir durften zwei Brillen ausprobieren, die die Einschränkungen nach dem Konsum von Alkohol bzw. Ecstasy simulierten. Mit der Ecstasy-Brille absolvierten wir dann einen Slalomparcour auf einem Bobbycar – das war schwerer als gedacht!“

 

Teilnehmende Partner: Verkehrswacht, JPRS- Schulsanitätsdienst, Facharzt für Notfallmedizin und Anästhesie Dr. Birger Freier, Polizeipräsidium Mittelhessen sowie ein Notfallseelsorger.

 

Wir danken allen Beteiligten und Besuchern und hoffen, dass wir mit dem Aktionstag dazu beigetragen haben, unsere Schüler zu sensibilisieren, um diese vor dramatischen Verkehrsunfällen zu schützen.  

Mi

31

Mai

2017

Erfolgreiche Kooperation der JPRS mit dem ABZ Nidda

Mi

24

Mai

2017

JPRS goes Hightech – neues Elektroauto zu Gast in der KFZ-Werkstatt

Das neue E-Auto, Kfz-Schüler 2. Ausbildungsjahr, 3. von links Uwe Bingel
Das neue E-Auto, Kfz-Schüler 2. Ausbildungsjahr, 3. von links Uwe Bingel

Welche Vor- und Nachteile hat ein Elektroauto gegenüber einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor? Wie ist die Funktionsweise? Wie sehen die Werkstatt-Abläufe aus? Welche Reparaturen erfordert ein E-Auto? Wo sind Gefahrenpunkte und wie sieht die Erste Hilfe aus? Welche Lademöglichkeiten gibt es? Wie kann ich ein Hochvoltsystem abschalten?

 

Diese und viele weitere Fragen ergaben sich im Kfz-Unterricht an der JPRS, als der Typus des E-Autos im Fokus stand. Doch die Schüler des zweiten Kfz-Ausbildungsjahrgangs beschäftigten sich mit diesen Fragen nicht nur theoretisch. Die neuen Herausforderungen wurden mit Hilfe des Elektro-Fahrzeuges des Kfz-Landesverbandes Hessen praxisorientiert geklärt.

 

Höhepunkt des Praxisunterrichts waren Probefahrten mit dem Elektrofahrzeug, um Reichweite und Fahrdynamik am eigenen Leib zu erfahren. Dabei wurden von den Auszubildenden
Verbrauchsberechnungen im Vergleich zum Verbrennungsmotor erstellt. Das „Freischalten“ eines Elektrofahrzeuges wurde an dem Mitsubishi I-Miev geübt. Auch die Gefahren im Zusammenhang mit der 350 Volt Gleichspannung der Hochvoltbatterie wurden besprochen.

 

„Alternative Antriebsmöglichkeiten wie Hybrid- und Elektroantrieb gehören seit 2013 zum Ausbildungsinhalt der Kfz-Mechatroniker“ erläuterte Kfz-Fachlehrer Uwe Bingel, der sich über Weiterbildungen zur Elektrofachkraft für Hochvoltfahrzeuge qualifiziert hat. „Nur geschulte Fachkräfte dürfen und können in Zukunft Reparaturen und Wartungen an Elektrofahrzeugen durchführen“ erklärte Bingel den Auszubildenden.

 

Die Kfz-Auszubildenden zeigten sich begeistert über das E-Auto („Mann, geht der ab!“, „Hört sich an wie 'ne S-Bahn!“, „Bei einigen Supermärkten und Parkhäusern kann man kostenlos tanken!“), nur ein Azubi äußerte Bedenken: „Der ist langweilig, macht keinen Krach und hat nicht mal vernünftige Räder drauf!“

 

Ausbilder und Schüler waren zufrieden über die gelungene Kombination von Theorie und Praxis und die erlebte Erfahrung mit einer neuen, zukünftigen Dimension des Autofahrens. So lautete denn auch das Fazit aller Beteiligten: „Das Elektrofahrzeug ist sicherlich eine ernsthafte Alternative zu einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor“.

Di

23

Mai

2017

Ab 01.08.2017 – Schülerticket Hessen

Die neue persönliche Jahreskarte für alle Schüler und Auszubildende

Ab 01.08.2017 ist es soweit: das hessenweit gültige Schülerticket kommt!

Das Schülerticket Hessen ist die neue persönliche Jahreskarte für Schüler und Auszubildende in Hessen und kostet 365 € pro Jahr. Es startet pünktlich zum neuen Schuljahr am 01.08.2017 und löst die bisherige CleverCard ab. Der Vorverkauf beginnt ab 01.06.2017.

 

Neuerungen:

  • Das Schülerticket Hessen ist jeweils 12 aufeinanderfolgende Monate gültig
  • Günstige Einmalzahlung: 365 € pro Jahr
  • Praktische Ratenzahlung (12 x Abbuchung): 31 € pro Monat = 372 € pro Jahr
  • Das neue hessenweite Schülerticket ist ab 01.08.2017 (bzw. 01.09.; 01.10. usw.) gültig (für 12 aufeinanderfolgende Monate).
  • Erstmals auch als Abo möglich – hier verlängert sich die Gültigkeit um weitere 12 Monate, wenn nicht bis zum 10. des letzten Gültigkeitsmonats gekündigt wird.
  • Schulstempel/Ausbildungsnachweis erst ab dem 18. Geburtstag nötig: Personen bis einschließlich 17 Jahre, die in Hessen wohnen, müssen nur Alter und Wohnort nachweisen. Ist der Wohnort nicht in Hessen, ist eine Schulbescheinigung der hessischen Schule notwendig. Ab 18 Jahren muss zusammen mit dem Bestellschein ein Nachweis der Schule/ausbildende Stelle (jährlich) erbracht werden.
  • Der Umstieg von einer CleverCard/CleverCard kreisweit ist möglich. Dazu muss die „alte“ Card gekündigt werden (evtl. Freimonate entfallen). Der Vertrag für das „neue“ Schülerticket Hessen muss dann direkt im Anschluss beginnen (frühester Laufzeitbeginn ist in diesem Jahr der 01.08.2017 – danach zu jedem 1. des Monats = 01.09. oder 01.10. etc.).
  • Bestellungen müssen bis spätestens zum 10. des Vormonats bei der VGO eingehen – aber bereits heute kann der neue Bestellschein schon für Beginn 01.08. (01.09., 01.10. usw.) bei der VGO abgegeben werden.
  • Der Versand der neuen Chipkarten erfolgt ab Mitte Juli

 

Weitere Details auf der VGO-Homepage

 

Der dort hinterlegte Bestellschein ist online abrufbar bzw. ausfüllbar. Kunden können den ausgefüllten und unterschriebenen Bestellschein einscannen und per Mail an abo@vgo.de, oder per Post an eines der VGO Service Zentren senden bzw. dort abgeben.

Sa

13

Mai

2017

Girlsday an der JPRS

Abwechslungsreicher "Schnuppertag" in die wundervollen Welten von IT & Handwerk

Am diesjährigen Girlsday, erhielten 11 Girls im Alter von 11 bis 13 Jahren die Chance in die attraktiven IT-Berufe und Handwerksberufe der JPRS reinzuschnuppern.

 

Die erste Gruppe mit fünf Girls wurde von der Informatik-Lehrerin Julia Berger über konventionelle Methoden zur Nachrichtenverschlüsselung und deren Bezug zu modernen Computeranwendungen wie dem Onlineshopping aufgeklärt. Anschließend lernten sie mit Robot-Karol eine erste spielerische Programmierumgebung kennen. Zum Abschluss erfuhren sie, wie man LEDs mit dem Arduino-Minicomputer zum Leuchten bringt.

Die zweite Gruppe baute unter Anleitung von Holz-Fachlehrer Norbert Hantl in der JPRS-Holzwerkstatt einen Handy-Liegestuhl. Dabei waren handwerkliche Disziplinen wie bohren, schrauben, leimen und schleifen angesagt. Im Anschluss ging es in die Elektroabteilung, wo die Liegestühle mit einer LED-Beleuchtung ergänzt wurden. Dabei wurden auch Energiemessungen von LED's im Vergleich zu konventionellen Glühlampen durchgeführt. Zum Abschluss der Projekte erhielt die IT-Gruppe einen USB-Stick mit dem Ergebnis ihrer Programmierkünste, während die Handwerks-Gruppe ihre selbstgefertigten Handy-Liegestühle mitnehmen durfte. 

 

Da die Girls nach ihren aufregenden Erlebnissen und Aktivitäten eine Stärkung redlich verdient hatten, passte das von Tanja Rauch (JPRS-Nahrungsabteilung) vorbereitete leckere und gesunde Mittagsbuffet gut in den Plan. Beim anschließenden Schulrundgang präsentierte Stefan Crößmann (Lehrer Elektrotechnik und Organisator Girlsday) den Girls das umfangreiche Bildungsangebot der JPRS.

 

Fazit: Die Girls zeigten sich begeistert vom Aktionstag und von ihrem persönlichen Einblick in die „Männerberufe" der JPRS.

 

Mi

10

Mai

2017

JPRS auf dem Weg zu Partnerschaft mit italienischer Schule

Reise zum Comer See – auf den Spuren des Friedberger Schriftstellers Henry Benrath

Auf Einladung von Mario Berardino (Schulleiter Berufsschule Asso/Dott), machte sich eine Delegation der JPRS unter der Leitung von Holger Gerlach Ende April auf den Weg zum Comer See, um die Möglichkeiten einer neuen Schulpartnerschaft auszuloten. Untergebracht war die JPRS-Delegation in der Friedberger Partnergemeinde Margreglio (Nachbargemeinde von Asso). Jener Gemeinde in der Provinz Como, in die der Friedberger Schriftsteller Henry Benrath 1938 emigriert war; die er 1944 durch sein couragiertes Eintreten vor der Zerstörung durch deutsche Truppen bewahrt hatte, was schließlich zur Städtepartnerschaft von Magréglio mit Friedberg führte. 

 

Partnerschaft mit schulspezifischen und geschichtlichen Schwerpunkten 

Angeregt von konstruktiven Gesprächen mit Schülern, Lehrern und Schulleitung und dem Besuch der Wirkungsstätten von Henry Benrath (unter fachkundiger Führung der Gemeindevertreterin von Margreglio) zeichnete sich ein Projekt ab, in dem sowohl schulspezifische als auch geschichtliche Schwerpunkte mit Blick auf Henry Benrath vereint werden. Zur Konkretisierung der Schulpartnerschaft wurden die Vertreter der italienischen Schule zum Gegenbesuch in Friedberg eingeladen.

Mo

01

Mai

2017

JPRS-Schüler besuchen ehemaliges KZ Mittelbau-Dora in Thüringen

Die Abschlussklassen der Berufsfachschule der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) besuchten zusammen mit ihren Lehrern Klaus Peppler, Daniel Sack, Claudia Schirm und Matthias Anacker für zwei Tage das ehemalige KZ Mittelbau-Dora im Südharz nahe der thüringischen Stadt Nordhausen. Die Exkursion wurde vom Wetteraukreis und von der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung finanziell unterstützt, wofür sich die Schule bei dieser Gelegenheit herzlich bedanken möchte.

 

Auseinandersetzung mit einem dunklen Kapitel der deutschen Vergangenheit

Bewusst hatten die betreuenden Lehrer die Schülerfahrt für zwei Tage geplant, um den teilnehmenden Jugendlichen genügend Zeit für die thematische Auseinandersetzung mit diesem dunklen Kapitel der deutschen Vergangenheit zu ermöglichen. Unter der fachkundigen Führung von Mitarbeitern der Gedenkstätte wurden den Schülern ein Teil des unterirdischen Stollensystems, das Häftlingslager, das Gefängnisgebäude und das Krematorium gezeigt und die Zusammenhänge erklärt. In anschließenden Workshops konnten die Schüler unter Anleitung der Gedenkstättenmitarbeiter die gewonnenen Eindrücke vertiefen.

 

Unmenschliche Lebensbedingungen im KZ Mittelbau-Dora

Die Häftlinge des KZ Mittelbau-Dora mussten ab 1944 unter menschenunwürdigsten Bedingungen in einem unterirdischen Stollensystem die berüchtigte V2-Rakete, d.h. Vergeltungswaffe 2 der Nazis montieren. Etwa jeder dritte der über 60.000 Menschen, die zwischen 1943 und 1945 in das KZ Mittelbau-Dora deportiert wurden, hat nicht überlebt. Die Häftlinge starben an den Folgen der unmenschlichen Zwangsarbeit und den Misshandlungen, wurden erschlagen, auf Todesmärschen erschossen oder als „Arbeitsunfähige“ in die Vernichtungslager gebracht.

 

Erschütternder Dokumentarfilm über die Befreiung des KZ Mittelbau-Dora

Tief erschüttert waren die Schülerinnen und Schüler, als ihnen ein Film vorgeführt wurde, der die Tausenden von den Nazis ermordeten Häftlinge zeigte, so wie die amerikanischen Soldaten sie unmittelbar nach der Befreiung des KZ Mittelbau-Dora vorfanden. In dem Film sah man, wie die toten Häftlinge weggetragen wurden, während andere Soldaten den wenigen überlebenden und völlig entkräfteten Häftlingen zu den Krankenwagen des Roten Kreuzes halfen, weil sie aus eigener Kraft nicht mehr gehen konnten.

 

Rassismus und Antisemitismus durch Aufklärung aktiv entgegentreten

Die JPRS organisiert jedes Jahr Gedenkstättenfahrten zu Stätten des Holocaust und der Naziverbrechen. Ziel dieser Exkursionen ist es, die Schüler vor Ort mit den damaligen Ereignissen zu konfrontieren und dem Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus, der bei vielen Jugendlichen grassiert, durch Information, Aufklärung und Auseinandersetzung aktiv entgegenzutreten.

Do

20

Apr

2017

Artikel über die Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe aus der Frankfurter Rundschau vom 27.03.2017

Di

28

Mär

2017

Impressionen Prüfungszeit

Wir drücken euch die Daumen und wünschen viel viel Glück!!!

Während der Prüfungszeit wird die Jahrgangstufe 13 von farbenfrohen Plakaten zum Thema Abi begleitet, die von Familien und Freunden angefertigt wurden, um ihren Liebsten Glück zu wünschen – die bunten, witzigen und kreativen Plakate sollen die Gymnasiasten motivieren, ein letztes Mal alles zu geben, damit der Ausklang ihrer schulischen Karriere mit einem erfolgreichen Abschluss beim Landesabitur gekrönt wird.

 

Wir drücken allen Schülern in allen Schulformen die Daumen für die anstehenden Prüfungen!!! 

Di

28

Mär

2017

... über den Tellerrand schauen

Pädagogischer Tag 2017 – Thema: außerschulische Lernorte

Fotos: Adrian Nestoriuc

Der diesjährige Pädagogische Tag der JPRS stand unter dem Motto: „Über den Tellerrand schauen – Außerschulische Lernorte für die Schule nutzbar machen!“ Ausgehend von Ideen des Kollegiums hatte die Schulentwicklungsgruppe unter der Leitung von Reinhold Jakobi die Konzeption entwickelt, verschiedene außerschulische Lernorte zu besuchen und deren Nutzen für den Unterricht zu erörtern. Außerschulische Lernorte bedeuten, dass die Schüler das Schulgelände verlassen und der Unterricht an externen, schulisch relevanten Orten stattfindet. Dies ermöglicht, Erfahrungen zu sammeln, die in der Schule so nicht möglich sind. 

 

Nach einem gemeinsamen Frühstück erfolgten die Exkursionen der Projektgruppen zu den außerschulischen Lernorten:

  • Stadtführung durch Friedberg (Projektleitung: Reimund Brendel)
  • Jugendstilführung durch Bad Nauheim (Anne Lehinant)
  • biologisch-landwirtschaftliche Dottenfelder Hof Bad Vilbel (Tobias Bauschke)
  • Moscheebesichtigung in Friedberg (Hilde Sturm und Otto Lomb)
  • Waldschule der JPRS (Klaus Kamm und Thomas Schimonsky)
  • Hochseilgarten Wölfersheim (Holger Gerlach).

 

Am Nachmittag kehrten die Projektgruppen dann zurück in die Schule, um dort gemeinsam zu erörtern, welche Möglichkeiten außerschulische Lernorte als Ergänzung zum Unterricht bieten. Zur praktischen Orientierung für das Kollegium erstellten die Projektgruppen Informationsblätter mit den wichtigsten Angaben zu den außerschulischen Lernorten, wie Öffnungszeiten, Adresse, Anfahrt und Kontakt sowie Einsatzmöglichkeiten im Unterricht.

 

Zum Abschluss des Pädagogischen Tages bat JPRS-Schulleiterin Jutta Tschakert die Lehrkräfte um ein schriftliches Feedback zum Projekttag, welches der JPRS-Schulentwicklungsgruppe als Grundlage dienen soll, um auch im nächsten Jahr wieder ein spannendes und abwechslungsreiches Konzept für den Pädagogischen Tag zu entwickeln.

Di

28

Mär

2017

Gegenbesuch der JPRS-Partnerschule École La Mache aus Lyon

Technikprojekt Outdoor-Möbel Part II: Die Realisation … sägen, hämmern, flexen und biegen bis das Blech kracht!

Ende März kamen 18 französische Schüler der JPRS-Partnerschule École La Mache aus Lyon mit ihren Betreuern Sophie Sayegh (Englischlehrerin) und Eric Bugnet (Fachlehrer Metalltechnik) zum Gegenbesuch nach Friedberg. Nach einer kurzen Schulführung fertigten die französischen Schüler gemeinsam mit ihren deutschen "Kollegen" in der modernisierten JPRS-Metallwerkstatt die Bauteile für ihre Outdoor-Möbel. Stahl wurde gesägt, geflext und geschweißt, Sitzflächen aus witterungsbeständigem Lärchenholz gefräst, geschliffen und mit Leinöl behandelt. Im letzten Arbeitschritt wurden die fertigen Bauteile montiert.

 

Die fertigen Outdoor-Möbel stellten die Schüler dann im Atrium der Schule auf: Sonnenliege, Schaukelliege, Sitzbank und Stehtisch, die seitdem von den Schülern der JPRS in den Pausen gerne und rege genutzt werden. Nach den Sommerferien werden die innovativen Outdoor-Möbel auf dem Schulhof ihren verdienten festen Platz erhalten. Bis dahin sind Besucher herzlich willkommen, die professionell gefertigten Gartenmöbel im Atrium der JPRS zu besichtigen.

 

Neben einer Stadtführung durch Friedberg mit Besichtigung von Burg, Adolfsturm, Mikwe und der Altstadt, standen auch der Besuch der Ausstellung „Dialog im Dunkeln“ im Dialogmuseum in Frankfurt und die Besichtigung des Römerkastells Saalburg auf dem Programm. Zum Abschluss des Gegenbesuchs luden die Gastgeber ihre französischen Gäste zu einer gemeinsamen Grillparty ein.

 

Das deutsch-französische Gemeinschaftsprojekt und ihre anderen Auslandskooperationen wird die JPRS mit viel Engagement weiter betreiben. Der Vorteil für die Schüler: Sie erhalten einen Einblick in die Kultur und das Schulsystem des Gastlandes, können Bekanntschaften und Freundschaften knüpfen, länderübergreifende Projekte realisieren und Spracherfahrungen sammeln.

Mo

20

Mär

2017

Unsere Skijünger auf roten und schwarzen Pisten

Impressionen von der 46. Ausgabe der JPRS-Schneesportwoche im Ahrntal/Tirol

In der letzten Februarwoche 2017 starteten rund 60 Schüler der FOS-Jahrgangsstufe 12 in die 46. Ausgabe der traditionellen JPRS-Schneesportwoche. Ziel der Fahrt: Ski oder Snowboardfahren lernen! Zudem wurde von den Lehrern das Wandern im alpinen Raum als Sportaktivität angeboten.

 

Während die Profis gleich loslegten, wurden die Einsteiger sorgfältig auf die Anforderungen der jeweiligen Disziplinen eingestimmt und vorbereitet. Und das mit großem Erfolg. Denn zum Abschluss der JPRS-Schneesportwoche konnte sich die Mehrzahl der „Beginner“ der großen Herausforderung die steilen Pisten des Skigebiets Klausberg im Ahrntal/Tirol zu bewältigen ohne Probleme stellen. Besonders aufregend war es für die angehenden Ski und Snowboard-Jünger das Befahren der „roten und schwarzen Pisten“ zu erlernen.

Fotos: Caroline Dörle

Mo

13

Mär

2017

Von der Laufbahnberatung über die Schulseelsorge bis zur Ausbildungsbegleitung …

… Erstellung eines Organigramms für die vielfaltigen JPRS-Beratungsangebote

Schulleiterin Jutta Tschakert begrüßte Ende Februar alle an der Schule beratend tätigen Mitarbeiter zu einem Netzwerktreffen. Mit dem Ziel, sich auszutauschen und ein Organigramm des JPRS-Beratungsangebot der JPRS zu erarbeiten, welches Kollegium und Schülerschaft als Wegweiser dienen soll. Ein wichtiges Thema des Treffens war das Überlegen potentieller Beratungssituationen. Moderiert vom stellvertretenden Schulleiter Nick Szymanski wurde erörtert, welche Beratungsstellen nach der ersten Anlaufstelle (in der Regel Klassenlehrer und/oder Verbindungslehrer) für unterschiedliche Szenarien in Frage kommen. Die neue, seit Mitte Februar 2017 an der JPRS tätige Sozialarbeiterin Daniela Völker nutzte die Gelegenheit, sich selbst, ihre Arbeitsschwerpunkte und ihre Beratungsangebote den anwesenden Kolleginnen und Kollegen vorzustellen. Zentrum ihrer Ausführungen war ihr Projekt zur Stärkung der Selbstlernkompetenz.

 

Im Nachgang des Zusammentreffens wird eine Handreichung erstellt, die alle Beratungsinstitutionen der JPRS aufführt, in Kurzprofilen deren Zuständigkeiten erläutert und Ansprechpartner benennt. Diese Orientierungshilfe wird dann auch auf der Schulhomepage abrufbar sein, damit Schüler, die Beratung und Hilfe benötigen, den geeigneten Ansprechpartner für ihr Problem finden können.

 

Das breite Angebot an JPRS-Beratungsstellen umfasst: Laufbahnberatung, Sucht- und Gewaltberatung, LRS-Beratung (Lese- und Rechtschreibschwäche), Verbindungslehrer, Schulseelsorge, drei Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, QuABB (Qualifizierte berufspädagogische Ausbildungsbegleitung in Berufsschule und Betrieb) sowie die Unterstützung durch das BFZ (Sonderpädagogisches Beratungs- und Förderzentrum) an der benachbarten Helmut-von-Bracken-Schule.

 

Mo

13

Mär

2017

Technikprojekt der JPRS mit der École La Mache in Lyon

Französische und deutsche Schüler entwerfen gemeinsam innovative Outdoor-Möbel

Die JPRS kooperiert seit Jahren mit der École La Mache in Lyon. Alle zwei Jahre realisieren beide Berufsschulen im Rahmen eines Schüleraustausches ein länderübergreifendes technisches Konstruktionsprojekt. So können Schüler beider Länder die jeweils andere Region und Schule kennenlernen, Bekanntschaften und Freundschaften knüpfen, gemeinsame Projekte realisieren und wichtige Auslandserfahrungen sammeln. Finanziell gefördert wird die Partnerschaft von dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW).

 

Im Februar 2017 waren die Schüler des Beruflichen Gymnasiums der JPRS mit Schwerpunkt Mechatronik eine Woche zu Besuch in Lyon. In einem Kennenlernspiel bauten die Schüler aus Müllsäcken, Toilettenpapier und Strohhalmen eine Konstruktion, die ein rohes Ei aus vier Metern Höhe auffangen soll, ohne dass dieses zerbricht. Am Nachmittag zeigte der französische Techniklehrer Éric Bugnet den Schülern die Werkstätten und großen Maschinenhallen der École La Mache, in der etwa 1000 Schüler das Baccalauréat (vergleichbar dem Abitur) absolvieren.

 

Vorgabe des Projekts war die Erstellung eines Entwurfs für innovative Outdoor-Möbel zum Aufstellen auf dem Pausenhof. Nach einer Brainstorming-Runde ging es ans Konstruieren und kreative Designen am PC. Die Teams aus französischen und deutschen Schülern erarbeiteten dabei gemeinsam die Blaupausen zur Erstellung eines Stehtischs, eines Liegestuhls, einer Sonnenliege und eines Strandkorbs.

 

Gelungener Abschluss des Frankreich-Trips war eine Stadtführung durch das schöne Lyon. Nach einer Tour durch die pittoreske Altstadt und das römische Amphitheater kam der Höhepunkt der Führung an die Reihe – die Besichtigung der prachtvoll ausgestatteten Basilika Notre Dame de Fourvière von 1896.

 

Den Schülern des Beruflichen Gymnasiums der JPRS hat der Aufenthalt in Lyon sehr gefallen. Valentin Hess von der BG 11: „Ich war vorher noch nie in Frankreich gewesen. Es hat sehr viel Spaß gemacht, sich das Design auszudenken.“ Jan Erb von der BG 12: „Man bekommt die wertvolle Erfahrung, wie Unterricht und Ausbildung in Frankreich ablaufen. Und wie später die Zusammenarbeit in internationalen Teams aussieht.“

 

Vom 12. bis 17. März kommen die französischen Schüler mit ihren Lehrern nach Friedberg zum Gegenbesuch. Dann wird das spannende Projekt fortgesetzt und die fertig geplanten Outdoor-Möbel in der modern ausgestatteten Metallwerkstatt der JPRS zusammengebaut.

 

Mo

13

Mär

2017

Ungewöhnliche Architekturmodelle und Selbstporträts

Aktuelle Ausstellung der Arbeiten von JPRS-Schülern im Kreishaus am Europaplatz

18 Architekturmodelle sowie 15 großformatige Fotografien („Selfies“) der Schüler des Abschlussjahrgangs Gestaltung der JPRS wurden im Rahmen einer feierlichen Ausstellungseröffnung im Foyer des Kreishauses am Europaplatz der Öffentlichkeit vorgestellt.

Landrat Joachim Arnold, JPRS-Schulleiterin Jutta Tschakert und FOS-Abteilungsleiter Herbert Sehl drückten ihre Anerkennung und Freude über die gelungenen Exponate aus und bedankten sich bei den betreuenden Fachlehrern Kai Wujanz (Architektur) und Adrian Nestoriuc (Fotografie) für die Leitung der ambitionierten Kunstprojekte. Dann präsentierten die Schüler ihre Architekturmodelle und Fotografien und erläuterten die zugrundeliegenden Ideen, die verwendeten Materialien und den Ablauf der Umsetzung. Das positive Feedback der Anwesenden kam gut bei den jungen Kreativen an, so die Schülerin Fillamery Fuginski: „Den Anwesenden gefielen die schönen Ausstellungsstücke. Der Landrat war sehr interessiert und hat viele Fragen gestellt.“

 

Die ungewöhnliche Entstehungsgeschichte eines ungewöhnlichen Kunstprojekts

Seinen Anfang nahm das Architekturprojekt von Gestaltungslehrer Kai Wujanz mit der Bekanntgabe einer Projektskizze und des Mottos „London – come together“. Vorgabe war das Entwerfen eines Gebäudes bzw. begehbaren Kunstwerks, welches gleichermaßen als Ausstellungsfläche und Ort der Begegnung dienen soll. Zudem soll das Modell in Zeiten von Flüchtlingskrise und Brexit symbolisch Toleranz und friedliche Koexistenz der Kulturen zum Ausdruck bringen und somit ein Zeichen setzen gegen den zunehmenden Nationalismus, Rassismus und Rechtspopulismus. Im Sommer 2016 unternahm die Gestaltungsklasse mit ihren Fachlehrern eine Klassenfahrt nach London, wo sie die Pavillons und Skulpturen des Kensington Gardens besichtigten, die Ihnen als Quelle der Inspirationsquelle dienten. Weiterer Baustein des Architekturprojektes war eine Exkursion nach Frankfurt mit Besuch der Kunsthalle Schirn und des Architekturmuseums, wo die Schülern insbesondere durch das Modell der Commerzbankarena und ein Modell der Altstadt von Büdingen neue Impulse für ihre Projektarbeit erhielten.

 

„Ein Haus“ - Architekturmodell von Saeeda Said Mihrabudin

Das Haus symbolisiert die Bedürfnisse vieler Menschen in ihrem Herkunftsland Afghanistan, die kein Dach mehr über ihrem Kopf haben. Es ist Saeedas Wunsch, für ihr Land realisierbare Häuser zu bauen, in denen die Menschen sicher leben können. Das orientalisch anmutende Modell des Hauses ist in fünf kleine Zimmer aufgeteilt. Es gibt außerdem einen Hof, in dem sich die gesamte Familie treffen kann. Das wichtigste Material ist Holz, einschließlich der Wände und des Bodens. Für den Anstrich wurde Acrylfarbe verwendet. Weiß und Schwarz im Kontrast passen gut in die Landschaft. Im Modell sind die Betten und Schränke aus Pappe gebaut. In der Realität sollen Backstein und Zement sowie für die Möbel Holz verwendet werden.

 

"Gläserner Friedenstempel" - Architekturmodell von Lea Ansmann 

Ein achteckiges Modell aus Plexiglas mit einem offenen, runden Torbogen als Eingang für Besucher. In der Mitte befindet sich eine Bühne, während der restliche Raum mit kleinen Kissen auf dem weißen Untergrund ausgelegt ist. Da die Decke frei ist, hängen silberne Kugeln an durchsichtigen Fäden herab, welche das von oben eintreffende Licht spiegelt und somit einen verträumten Eindruck erzeugt. An den acht Säulen des Modells befinden sich kleine, runde Silberscheiben auf den die Symbole der Weltreligionen abgebildet sind. Die Schülerin wollte mit ihrem Projekt einen Ort erschaffen, der sich harmonisch in die umgebende Natur einfügt: Einen Ort der Ruhe, in dem Menschen unterschiedlicher Religionen zusammenfinden können.

 

”Brücken bauen“ - Modell von Theresa Müller

Das Projekt von Theresa Müller symbolisiert die Welt mit ihren sieben Kontinenten. Die Verbindung der Brücken im Inneren der Kugel soll die Gleichheit der Kontinente und somit auch der verschiedenen Kulturen kenntlich machen. Alle sind an diesem Ort der Kunst miteinander verbunden und gleichgestellt. Die Schülerin hat bewusst auf natürliches Licht gesetzt, da somit auch die Natur einbezogen wird. Die Kugel ist in die Erde eingelassen und verstärkt so die Symbolik der Verbundenheit mit der Muttererde. In der Realität wird die Skulptur aus Glas gefertigt und von innen mit einer Spiegelfolie versehen sein, wogegen Brücken, Bühne, Sitzränge und der Boden aus Holz hergestellt werden. 

 

"Himmel und Hölle Zelt" - Modell von Lovelie Brackmann

Eine vom Origami Spiel Himmel und Hölle inspirierte Konstruktion, welche gleichzeitig Skulptur und Gebäude ist. Die Zeltspitze aus weißem Gasbeton, während die äußeren Wände bestehen aus Glas. In jeder der vier Ecken befindet sich ein aus Mosaiksteinen gepflastertes Bild der Elemente der Erde - als Symbol für Verbundenheit und Gleichheit der Menschen. Die hohen Decken in Verbindung mit den Glaswänden vergrößern den Raum im Zelt, geben den Blick nach außen auf die Natur frei - ein Symbol für Offenheit. Die aus dunklem Holz gefertigte Bühne ist frei zugänglich und darf für Konzerte, Theateraufführungen und Diskussionen genutzt werden. 

 

„Be the change you wish to see in the world“ - Modell von Katharina Wagner

Inspiriert von dem Mahatma Ghandi Zitat: „Be the change you wish to see in the world“ („Sei selbst die Veränderung, die du für diese Welt wünschst“), stellt das aus Gips geformte Modell,
eine begehbare Skulptur in Form einer Büste dar – mit dem Kopf eines gefallenen Soldaten, der von Einschusslöchern gezeichnet ist: In Zeiten von Krieg und Terror ein eindrückliches Plädoyer für Versöhnung und Frieden.

 

"Gameboymütze" - Fotoprojekt von Theresa Rau

Theresa Rau hat sich in ihrem „Selfie“ mit ihrem alten Gameboy aus Kindertagen und ihrer "Gameboymütze" so inszeniert, dass sie als junge Frau wie ein junges Mädchen wirkt – mit der Intention einmal wieder verspielt und kindlich sein zu dürfen, ohne den Ernst, die Verantwortung und die Sorgen des Erwachsenwerdens.

 

Die gelungenen Architekturmodelle und Fotografien der Schülerinnen und Schüler können aktuell im Foyer des Kreishauses am Europaplatz besichtigt werden.

Fr

24

Feb

2017

Recycling – ein wichtiger Beitrag für den Umweltschutz

Feierliche Zeremonie zur Überreichung des Lernzirkelwagens zum Thema „Überstromschutzorgane“an die JPRS-Elektroabteilung

Im Rahmen einer Feierstunde am 15.02.2017 überreichte die Vorsitzende der NH/HH-Recycling e.V., Frau Birgit Zwicknagel, einen didaktischen Lernzirkelwagen an die JPRS-Elektroabteilung.

JPRS-Schulleiterin Jutta Tschakert eröffnete die Veranstaltung und begrüßte Herrn Michael Fliegel (Syna GmbH), Herr Werner Ulowetz (Innungsobermeister Elektroinnung), Herr Johannes Laspe (Geschäftsführer Kreishandwerkerschaft), die Schüler und Lehrer, insbesondere den Initiator der Veranstaltung, Elektrofachlehrer Stefan Schweitzer.

 

Frau Tschakert hob hervor, dass der Lernzirkelwagen ideal für die Elektroausbildung sei und perfekt dem didaktischen Konzept der Schule – selbstgesteuertes Lernen – entspreche.

Frau Zwicknagel stellte das Konzept und die Ziele ihres Vereins NH/HH-Recycling vor – Förderung des umweltgerechten Recyclings von abgeschalteten NH/HH-Sicherungseinsätzen –  spezielle Schmelzsicherungen unterschiedlicher Bauart und Größe, die in der Strom- und Energieversorgung eingesetzt werden.

 

Einzigartig an dem Konzept ist, dass diese Sicherungseinsätze zu 100 Prozent umweltgerecht recycelt werden: Zunächst werden die abgeschalteten Sicherungen vor Ort von den beteiligten Firmen des Elektrogroßhandels, der Industrie und der Versorgungsnetzbetreiber an Sammelstellen in Euro-Gitterboxen gesammelt. Ein Spediteur bringt dann die Sicherungseinsätze zur Firma Aurebis nach Hamburg. Dort gelangen sie in einen Kupferkonverter, in dem die Sicherungseinsätze eingeschmolzen werden.

 

Frau Zwicknagel demonstrierte den Zuhörern den Recycling-Kreislauf: Aus einer Tonne recycelter NH- und HH-Sicherungseinsätze können 200 kg Kupfer und 2 kg Silber gewonnen werden; Problemstoffe werden als ungefährliche Modifikationen an die Schlacke gebunden, welche für Straßen- und Gleisbau weiterverwertet werden kann. Seit der Gründung 1995 hat NH/HH-Recycling über seine Mitglieder 3.000 Tonnen Sicherungseinsätze gesammelt, aus denen 595 Tonnen Kupfer und 8,5 Tonnen Silber gewonnen werden konnten – wertvolle Rohstoffe, deren Gewinnung zudem ressourcenschonend ist, da sie andernorts nicht mehr aufwendig als Roherz geschürft werden müssen.

 

Den Großteil des Erlöses spendet der Verein für wissenschaftliche und didaktische Zwecke an Technische Universitäten und Schulen. Ein Beispiel für dieses Engagement sind die Lernzirkelwagen, deren Wert Frau Zwicknagel mit ca. 7.000 Euro bezifferte und die inzwischen in 50 Schulen bundesweit ihren Einsatz finden. Der für den Unterrichtseinsatz konzipierte Lernzirkelwagen zum Thema „Überstromschutzorgane“ enthält sieben Lernstationen, für die jeweils ein Metallkoffer zur Verfügung steht, der dem Wagen entnommen werden kann. Jeder Koffer enthält Arbeitsblätter mit Infotexten und Leitfragen sowie sogenannte Schnittmodelle, die den Schülern veranschaulichen sollen, wie z.B. das Innere von Sicherungen aussieht.

 

Frau Zwicknagel bedankte sich durch die Verleihung einer Urkunde bei Herrn Michael Fliegel, Koordinator Abfallwirtschaft der Firma Syna GmbH, die 2016 das Rekordgewicht von 9,5 Tonnen ausgedienter Sicherungen gesammelt hatte. Die Syna GmbH, Energieversorger mit Sitz in Frankfurt, ist eine 100%ige Tochter der Süwag Energie AG und betreut das gesamte Versorgungsnetz an Strom- und Gasanlagen.

 

Höhepunkt der Veranstaltung war die Überreichung des Lernzirkelwagens an die Elektroabteilung. JPRS-Schulleiterin Jutta Tschakert und Elektrofachlehrer Stefan Schweitzer bedankten sich bei Frau Zwicknagel für das außergewöhnliche Engagement des Vereins und für die großzügige Spende.

Mo

20

Feb

2017

Neue spannende Literatur-Hörbücher von bekannten Autoren

Ab sofort im JPRS-Medienzentrum erhältlich

Mo

20

Feb

2017

JPRS-Falschgeld-Präventions-Seminar für Verkaufskräfte

Wissenswertes über Blüten und falsche Fuffziger

Zum zweiten Mal veranstaltete die JPRS am 9.2.17 ein Falschgeld-Präventions-Seminar für Bäckerei- und Fleischerei Fachverkäufer. Von Seiten der JPRS-Nahrungsmittelabteilung hatten die Fachlehrer Christine Greskamp, Dieter Blocher und Matthias Zinn die Falschgeldexperten Michael Holl und Manfred Ludwig (Deutsche Bundesbank) eingeladen.

 

Während der Vorstellungsrunde baten die Referenten die Anwesenden, eigene Erfahrungen mit Falschgeld einzubringen. Dabei zeigte sich, dass die Fachverkäufer nie zuvor mit Falschgeld zu tun hatten. Daher bekundeten alle großes Interesse, im Sinne der Prävention mehr über dieses im Verkaufsbereich wichtige Thema zu erfahren.

 

Im theoretischen Teil des Fachseminars wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer intensiv über Merkmale und Methoden der Falschgeld-Identifizierung informiert. Darüber hinaus berichteten Herr Holl und Herr Ludwig Wissenswertes über die so genannten „Blüten. So z.B., dass 95% des Falschgeldes auf die 20er- und 50er-Scheine entfallen oder dass die neuen Euro-Scheine fünf Sicherheitsmerkmale aufweisen, die eine geschulte Verkaufskraft besser erkennen kann als jeder Falschgelderkennungs-Automat. Verblüffend war auch die Aussage, dass eine Banknote in der Herstellung lediglich 11 Cent kostet (Münze: 16 Cent).

 

Derart professionell geschult, fiel es der Seminargruppe nicht schwer, während der anschließenden Übungsphase unterschiedliche Falschgeld-„Blüten“ zu identifizieren, die die Referenten im Raum „in Umlauf“ brachten. Während dieser Zeit durfte aus Sicherheitsgründen niemand den Seminarraum verlassen. Zum Abschluss des Seminars äußerten sich die angehenden Verkaufskräfte positiv über die aus der Falschgeldschulung erworbenen Erkenntnisse.

Mi

15

Feb

2017

JPRS-Schüleraustauschprogramm China 2017

Einladung zum Infoabend am 15.02.2017

Infoabend zum Thema: Schüleraustausch China

(Dongguan/Kanton) – Deutschland (Friedberg)

 

Am 15.02.2017 um 19:00 Uhr

Johann Philipp Reis Schule Friedberg

 

Raum D-14

 

Programmverlauf:

  • Vorstellung der Partnerschule
  • Reiseverlauf  
  • Kosten

 

Alle interessierten JPRS-Schülerinnen und Schüler der Schulformen BFS, FOS und BG sowie deren Eltern sind herzlich eingeladen!

 

Ansprechpartner:

  • Herr Reimund Brendel (brendel@jprs.de)
  • Frau Jianghong Pu (info@school-exchange.de)

 

Do

02

Feb

2017

Bericht von der zweiten Ausgabe des Fussball-Winterturniers

Große Fußballkünste sorgen für großartige Stimmung in der Sporthalle der BSG

Auch die zweite Ausgabe des Fußball-Winterturniers – eine Veranstaltung der JPRS in Kooperation mit der BSG Bad Nauheim – war wieder eine runde Angelegenheit. Die Stimmung in der Sporthalle der BSG, war fantastisch. Da das gut organisierte Turnier "wie am Schnürchen" lief, konnten sich die Teams auf den Kampf um den Ball und die Punkte konzentrieren.

 

Für Abwechslung und kulinarischen Genuss sorgten Musikeinlagen und leckere Köstlichkeiten, die von den BSG-Schülern der Klasse 11 BFE Ernährung unter der fachgerechten Leitung ihrer Lehrerin Frau Jung extra für das Turnier zubereitet wurden. Neben Hotdogs und Kuchen waren Erfrischungsgetränke im Angebot, die von den Zuschauern und Spielern gut angenommen wurden. Neben einem dicken Umsatzplus, mit dem die Klassenkasse aufgefüllt wurde, heimsten die fleißigen Schüler ein dickes Lob vom Team des Mitveranstalter JPRS und den anderen teilnehmenden Schulen für ihre Arbeit ein.

 

Zum Abschluss des Turniers wurden in diesem Jahr nicht nur die Platzierungen von 1. bis 6. Platz ausgezeichnet, sondern auch: „Fairstes Team“, „Bester Torhüter“ und „Bester Spieler“. Das Organisationsteam des Fußball-Winterurniers, Herr Lang und Frau Stellmacher, zeigte sich erfreut, dass die Butzbacher Berufsschule wie im Jahre zuvor mit zwei Teams am Start war – und insbesondere, dass deren Team II, den 3. Platz erzielen konnte. Für die JPRS dagegen lief der Ball bei diesem Turnier nicht so rund. Den ersten und zweiten Platz, den im letzten Jahr ihre Teams belegt hatten, erkämpften sich in diesem Jahr die beiden Teams der BSG. Diesmal mussten sich unsere Kicker mit dem 4. und 5. Platz begnügen – doch direkt nach dem Turnier wurde von den Kickern der JPRS der Anspruch geäußert, den Titel im nächsten Jahr wieder nach Friedberg zu holen. Die JPRS dankt der BSG als Ausrichter, allen Mitorganisatoren und Helfern sowie insbesondere den Teilnehmern und den zahlreichen Besuchern für ihre tatkräftige (und lautstarke) Unterstützung! 

Fr

27

Jan

2017

JPRS-Dachdecker erkunden Herstellung von Flachdachgullys

Das 3. Ausbildungsjahr besichtigte die Firma Grumbach in Wetzlar

Die JPRS-Dachdecker schauten kürzlich bei der Firma Grumbach „hinter die Kulissen“, um zu erfahren wie deren Produkte hergestellt werden.

 

Die meisten der Auszubildenden, die im kommenden Sommer nach über zwei Jahren Ausbildung ihre Gesellenprüfung ablegen werden, haben bereits bei Sanierungsarbeiten auf Flachdächern Dachgullys ein- und/oder ausgebaut. Auch im Berufsschulunterricht sind Flachdächer mit ihren Zubehörteilen immer wieder Thema.

 

Dachgullys bestehen aus verschiedenen Materialien wie: Polyurethan, Gummidichtungen, Verschraubungen und Klemmflanschen aus Metall, zum Teil sind sie beheizt und haben eine Anschlussbahn aus unterschiedlichen Bitumen, PVC oder anderen Abdichtungsmaterialien.

 

Doch wie werden diese einzelnen Materialien hergestellt und zusammengefügt?

 

Exakt dies wurde den Auszubildenden in dem mittelständigen Familien-Unternehmen anschaulich vermittelt. Dabei war die Besichtigung der Produktion das Highlight und erzeugte bei den Auszubildenden ein neues Verständnis für „ihre“ alltäglichen Produkte.

Zudem wurde klar, welch hoher logistischer Aufwand hinter den etwa 1600 Produkten steht, die bei Grumbach hergestellt werden – eine hohe Anzahl, welche sich aus der Kombination verschiedener Dachgully-Formen in Verbindung mit unterschiedlichen Anschlussbahnen, Heizsystemen und weiteren Details ergibt, die dann nach der Herstellung fertig verbunden als Komplettelemente auf der Baustelle ankommen.

 

Zudem erhielten unsere angehenden Dachdecker einen tiefen Einblick in die Herstellung weiterer Produkte, wie: Fertigbäder, Fertigduschen, Duschbodensysteme und Einbauspülkästen für Toiletten – eine umfangreiche Produktpalette, die hocheffizient auf erstaunlich geringer Produktionsfläche hergestellt wird. Nach einer ausführlichen Inforunde in deren Verlauf neben theoretischem Fachwissen über Dachgullys auch wissenswertes über die Geschichte und die Entwicklung der Firma Grumbach vermittelt wurde, folgte zum Abschluss der Besichtigung ein gemeinsamer Imbiss, welcher, wie auch das informative und lehrreiche Tagesprogramm, bei den Auszubildenden auf positive Resonanz stieß.

 

http://www.grumbach.net/