Berufsschule in Teilzeitform

Ein alter Spruch … aber wer was lernt, der kann was!

Unterrichtet wird in folgenden Berufsfeldern/Ausbildungsberufen:

Die Pflichtschule für Auszubildende im Dualen System

Die Berufsschule ist Pflichtschule im Dualen System, die von allen Auszubildenden während der beruflichen Erstausbildung besucht werden muss.  

 

Die Einschulung erfolgt in der Regel in der Schule, in deren Einzugsgebiet der Ausbildungsbetrieb liegt. 

 

Ziel:  

  • Berufsschulabschluss

  • durch Zusatzprogramm im Fach Englisch kann ein dem Realschulabschluss gleichgestellter Abschluss an der JPRS erworben werden! 

 

Fortbildungsmöglichkeiten:   

  • nach mehrjähriger Berufspraxis in einer Fachschule, z.B. einer Technikerschule 

  • Meisterprüfung 

  • Berufliche Fortbildungskurse  

  • Schüler, mit Mittleren Abschluss, können nach ihrer Berufsausbildung in der Fachoberschule der Form B in einem Jahr die Fachhochschulreife erwerben. 

 

Besonderheiten der JPRS:   

  • fachliche und allgemeine Bildung, für eine breitangelegte berufliche Grundbildung 

  • begleitender Teil der Ausbildung - Duales System 

 

Unterrichtsinhalte (Allgemeiner Lernbereich): 

 

Unterschiedliche Organisationsformen des Unterrichts: 

  • Berufsschulunterricht an Einzeltagen 

  • Blockunterricht 


 

Voraussetzungen: 

  • Ausbildungsplatz 

 

Dauer: 3 Jahre bzw. 3,5 Jahre 

  • 1. Jahr - Grundstufe 

  • 2. und 3. Jahr – Fachstufe 

 


LRS: Info für Schülerinnen und Schüler mit einer diagnostizierten Lese- und Rechtschreibeschwäche

Grundsätzlich sollen alle Fördermaßnahmen bis zum Ende der Sekundarstufe I abgeschlossen sein (§39(4) VOGSV). Da es sich bei der Johann-Philipp-Reis Schule um eine Schule der Sekundarstufe II handelt, sind Fortsetzungen der Förder-maßnahmen nur in begründeten Ausnahmefällen möglich. Die Voraussetzungen für eine Fortsetzung in der Sekundarstufe II sind eine durchgängige Förderung in der Sekundarstufe I. Bitte stellen Sie immer schon zu Beginn des neuen Schuljahres einen Antrag auf Fortsetzung der Fördermaßnahme, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.

Bei weiteren Fragen zu LRS wenden sie sich bitte an Hr. Bauschke:

bauschke@jprs.de

Ansprechpartner

JPRS Abteilungsleiter BS:

Jutta Tschakert

Tschakert@jprs.de

 

Unterstützung:

Klaus Kamm

kamm@jprs.de

  • Fahrzeugtechnik
  • Metalltechnik
  • Elektrotechnik
  • Informatik

 

Mirko Wolf

wolf@jprs.de

  • Gestaltung
  • Körperpflege
  • Ernährung
  • Holztechnik
  • Bautechnik
  • Fachangestellte für Bäderbetriebe

Sekretariat

Frau Geller

  • KFZ-Klassen
  • Maler/Lackierer
  • Fahrzeuglackierer
  • Elektro-Klassen
  • Fachangestellten f. Bäderbetriebe
  • Fachkraft- Holz- und Bautenschutz
  • Holz- und Bautenschützer/in 

E-Mail: geller@jprs.de 

 

Sabine Michel

  • alle anderen Klassen

Telefon: 06031- 73270

E-Mail: michel@jprs.de


NEU! Informative Videos zu den JPRS-Ausbildungsberufen

Einfach in der rechten Spalte des anvisierten Ausbildungsberufes auf das beroobi-Logo klicken und wichtige Infos zu Tätigkeiten, Tagesablauf, Voraussetzungen, Ausbildung und Karriere zu dem Beruf abrufen.*

 

Interaktive Videos, Online-Fragebögen mit Auswertung und detaillierte Beschreibungen der Arbeitsanforderungen und -Abläufe helfen bei der Wahl des richtigen Berufsfeldes.

 

* Nur bei den Berufen, in denen ein beroobi-Logo erscheint –
bei allen anderen erhalten Sie weitere Infos unter BERFUFENET.

 


Der JPRS-BS Blog – Aktuelle News aus unserem Berufsschulzweig

Di

28

Mär

2017

Impressionen Prüfungszeit

Wir drücken euch die Daumen und wünschen viel viel Glück!!!

Während der Prüfungszeit wird die Jahrgangstufe 13 von farbenfrohen Plakaten zum Thema Abi begleitet, die von Familien und Freunden angefertigt wurden, um ihren Liebsten Glück zu wünschen – die bunten, witzigen und kreativen Plakate sollen die Gymnasiasten motivieren, ein letztes Mal alles zu geben, damit der Ausklang ihrer schulischen Karriere mit einem erfolgreichen Abschluss beim Landesabitur gekrönt wird.

 

Wir drücken allen Schülern in allen Schulformen die Daumen für die anstehenden Prüfungen!!! 

Di

28

Mär

2017

Gegenbesuch der JPRS-Partnerschule École La Mache aus Lyon

Technikprojekt Outdoor-Möbel Part II: Die Realisation … sägen, hämmern, flexen und biegen bis das Blech kracht!

Ende März kamen 18 französische Schüler der JPRS-Partnerschule École La Mache aus Lyon mit ihren Betreuern Sophie Sayegh (Englischlehrerin) und Eric Bugnet (Fachlehrer Metalltechnik) zum Gegenbesuch nach Friedberg. Nach einer kurzen Schulführung fertigten die französischen Schüler gemeinsam mit ihren deutschen "Kollegen" in der modernisierten JPRS-Metallwerkstatt die Bauteile für ihre Outdoor-Möbel. Stahl wurde gesägt, geflext und geschweißt, Sitzflächen aus witterungsbeständigem Lärchenholz gefräst, geschliffen und mit Leinöl behandelt. Im letzten Arbeitschritt wurden die fertigen Bauteile montiert.

 

Die fertigen Outdoor-Möbel stellten die Schüler dann im Atrium der Schule auf: Sonnenliege, Schaukelliege, Sitzbank und Stehtisch, die seitdem von den Schülern der JPRS in den Pausen gerne und rege genutzt werden. Nach den Sommerferien werden die innovativen Outdoor-Möbel auf dem Schulhof ihren verdienten festen Platz erhalten. Bis dahin sind Besucher herzlich willkommen, die professionell gefertigten Gartenmöbel im Atrium der JPRS zu besichtigen.

 

Neben einer Stadtführung durch Friedberg mit Besichtigung von Burg, Adolfsturm, Mikwe und der Altstadt, standen auch der Besuch der Ausstellung „Dialog im Dunkeln“ im Dialogmuseum in Frankfurt und die Besichtigung des Römerkastells Saalburg auf dem Programm. Zum Abschluss des Gegenbesuchs luden die Gastgeber ihre französischen Gäste zu einer gemeinsamen Grillparty ein.

 

Das deutsch-französische Gemeinschaftsprojekt und ihre anderen Auslandskooperationen wird die JPRS mit viel Engagement weiter betreiben. Der Vorteil für die Schüler: Sie erhalten einen Einblick in die Kultur und das Schulsystem des Gastlandes, können Bekanntschaften und Freundschaften knüpfen, länderübergreifende Projekte realisieren und Spracherfahrungen sammeln.

Fr

27

Jan

2017

JPRS-Dachdecker erkunden Herstellung von Flachdachgullys

Das 3. Ausbildungsjahr besichtigte die Firma Grumbach in Wetzlar

Die JPRS-Dachdecker schauten kürzlich bei der Firma Grumbach „hinter die Kulissen“, um zu erfahren wie deren Produkte hergestellt werden.

 

Die meisten der Auszubildenden, die im kommenden Sommer nach über zwei Jahren Ausbildung ihre Gesellenprüfung ablegen werden, haben bereits bei Sanierungsarbeiten auf Flachdächern Dachgullys ein- und/oder ausgebaut. Auch im Berufsschulunterricht sind Flachdächer mit ihren Zubehörteilen immer wieder Thema.

 

Dachgullys bestehen aus verschiedenen Materialien wie: Polyurethan, Gummidichtungen, Verschraubungen und Klemmflanschen aus Metall, zum Teil sind sie beheizt und haben eine Anschlussbahn aus unterschiedlichen Bitumen, PVC oder anderen Abdichtungsmaterialien.

 

Doch wie werden diese einzelnen Materialien hergestellt und zusammengefügt?

 

Exakt dies wurde den Auszubildenden in dem mittelständigen Familien-Unternehmen anschaulich vermittelt. Dabei war die Besichtigung der Produktion das Highlight und erzeugte bei den Auszubildenden ein neues Verständnis für „ihre“ alltäglichen Produkte.

Zudem wurde klar, welch hoher logistischer Aufwand hinter den etwa 1600 Produkten steht, die bei Grumbach hergestellt werden – eine hohe Anzahl, welche sich aus der Kombination verschiedener Dachgully-Formen in Verbindung mit unterschiedlichen Anschlussbahnen, Heizsystemen und weiteren Details ergibt, die dann nach der Herstellung fertig verbunden als Komplettelemente auf der Baustelle ankommen.

 

Zudem erhielten unsere angehenden Dachdecker einen tiefen Einblick in die Herstellung weiterer Produkte, wie: Fertigbäder, Fertigduschen, Duschbodensysteme und Einbauspülkästen für Toiletten – eine umfangreiche Produktpalette, die hocheffizient auf erstaunlich geringer Produktionsfläche hergestellt wird. Nach einer ausführlichen Inforunde in deren Verlauf neben theoretischem Fachwissen über Dachgullys auch wissenswertes über die Geschichte und die Entwicklung der Firma Grumbach vermittelt wurde, folgte zum Abschluss der Besichtigung ein gemeinsamer Imbiss, welcher, wie auch das informative und lehrreiche Tagesprogramm, bei den Auszubildenden auf positive Resonanz stieß.

 

http://www.grumbach.net/

Di

19

Jul

2016

Premiere: Erste Ehrungszeremonie der besten JPRS-Berufsschüler!

… der Grundstein für eine goldene Zukunft im goldenen Handwerk

Erstmalig fand am Donnerstag, den 14.7.16  die Auszeichnung der Jahrgangsbesten JPRS-Berufsschüler im Foyer der Schule statt. 

 

JPRS-Schulleiterin Jutta Tschakert eröffnete die gut besuchte Veranstaltung, die nach ihren Worten eine Premiere in der Region darstellt. Mit der Ehrung der Zeugnisbesten möchte die JPRS der Teilzeit-Berufsschule eine besondere Wertschätzung entgegenbringen und das besondere Erfolgsmodell der dualen Ausbildung würdigen. Diese zeichnet sich durch die Partnerschaft von Betrieben und Berufsschule aus, die zum Wohle der Auszubildenden an einem Strang ziehen, was man an den erfreulich guten Leistungen ablesen kann. Frau Tschakert gratulierte den frischgebackenen Jung-Gesellinnen und -Gesellen zu ihren Abschlüssen und erklärte ihnen die vielfältigen Möglichkeiten der Weiterqualifizierung.

 

Werner Ulowetz, Innungsobermeister der Elektroinnung, betonte, dass die JPRS eine gute und vielseitige Berufsschule sei. Er selbst habe vor Jahren die JPRS besucht und hier seinen Ausbildungsabschluss im Elektrohandwerk erworben. Im Namen der Kreishandwerkerschaft gratulierte er den erfolgreichen Absolventen, die als Jahrgangsbeste gute Chancen auf eine erfolgreiche Laufbahn im Handwerk hätten. In Namen des JPRS-Projektteams „Ehrung der Klassenbesten“ hob Sandra Betz (Lehrerin im Fachbereich Körperpflege), hervor, dass die Klassenbesten sich in diversen Projekten und bei den Tagen der offenen Tür engagiert hätten.

 

Der Programmhöhepunkt war die Überreichung der Zertifikate durch die Klassenlehrer an die Zeugnisbesten. An den Gesichtern der Absolventen konnte man ablesen, wie stolz und erfreut sie über die besondere Ehrung waren.

 

Ausgezeichnet wurden folgende Abschlusszeugnisbesten:

 

Im Anschluss versammelten sich die Abschlussbesten mit ihren Klassenlehrern zum Gruppenfoto. Zum Ausklang der gelungenen Premierenfeier lud JPRS-Schulleiterin Jutta Tschakert die Anwesenden zum Umtrunk mit Sekt und Orangensaft sowie zur Buffet-Tafel ein, mit Rauchstangenwürsten, Laugengebäck und Apfelstreuselkuchen.

Unser besonderer Dank gilt den Ausbildungsbetrieben, die mit ihrem Wissenstransfer, einen großen Anteil an den erfreulich guten Ausbildungsergebnissen haben!  

Do

12

Mai

2016

Ein Bericht vom JPRS "Girls Day" 2016 …

… einem abwechslungsreichen "Schnuppertag" in das Goldene Handwerk

Die Girls in Action mit ihren selbstgebauten "Handy-Liegestühlen"
Die Girls in Action mit ihren selbstgebauten "Handy-Liegestühlen"

Am 28.04.2016 erschien zum "Girls Day" eine Gruppe von Mädchen in der JPRS. Die Girls im Alter von 11 bis 15 Jahren kamen von verschiedenen Schulen der Region (Friedberg, Karben, Butzbach und Großauheim).

Der Organisator des JPRS-Aktionstages Stefan Crößmann stellte stellte seinen jungen Gästen das abwechslungsreiche Programm des Aktionstages vor: Die Girls sollten an der JPRS typische Handwerksberufe kennen lernen.

 

Erste Station war die Holzwerkstatt, wo sie bereits von dem bestens gelaunten Holzfachlehrer Norbert Hantl erwartet wurden, der den jungen Gästen in der schuleigenen Schreinerei demonstriete, welche Schutzmaßnahmen bei den Maschinen zu beachten sind und wie an der Kreissäge Holz zugeschnitten wird. Dann ging es zur Praxis über: Die fantasiereiche, kreative und knifflige Aufgabe, aus Holzleisten, Metallscharnieren, Muttern, Schrauben und Filzstoff Liegestühle im Miniaturformat zu montieren, erfüllten die Girls mit Geschicklichkeit und großer Freude. Noch größer war die Freude, als ihnen aufging, was sie da bauten: Eine coole Ablagestation für ihre Handys!

 

Nach getaner Arbeit hatten sich die Schülerinnen eine ausgiebige Frühstückspause redlich verdient. Die Mädchen bedienten sich an dem gesunden, reichhaltigen und leckeren Frühstücksbuffet, bestehend aus verschiedenen Obstsorten und von der schuleigenen Bäckerei selbst produzierten Backwaren. Dabei erfuhren sie, dass die Johann-Philipp-Reis-Schule auf dem Weg zur zertifizierten Gesundheitsschule ist und infolge dessen sogar eine eigene Streuobstwiese mit verschiedenen Apfelsorten bewirtschaft.

 

Nach der Pause stellte sich Elektrofachlehrer Stefan Crößmann der großen Herausforderung, den Girls die Vorzüge der eher von Boys dominierten Handwerksberufe zu vermitteln. Ein, wie sich herausstellen sollte, gelungenes Vorhaben, denn für die Girls setzte sich der freudige Aha-Effekt fort, als sie an ihre selbstgebauten Handyliegestühle eine praktische LED-Beleuchtung anbringen konnten. Zum Abschluss des "Girls Days" begutachtete JPRS-Schulleiterin Jutta Tschakert die gelungen Ergebnisse und freute sich über das Engagement und die Kreativität ihrer jungen Gäste.

 

Fazit: Unter der Federführung der Fachlehrer erlernten die Schülerinnen mithilfe spielerischer Methoden erste Fertigkeiten in der Holz- und Elektrotechnik. Die Begeisterung über diesen besonderen "Girls Day" war in den fröhlichen Gesichtern der Mädchen abzulesen.

Fotos: Adrian Nestoriuc