JPRS Schulprojekt - Kampf gegen Blutkrebs

Was ist die DKMS? Typisierung für die Knochenmarkspenderdatei an der JPRS

Die DKMS, Deutsche Knochenmarkspenderdatei ist eine gemeinnützige Gesellschaft, deren Ziel es ist,  durch Unterstützung von Knochenmarkspendern, die Heilungschancen  der an Leukämie erkrankten Menschen zu erhöhen.

Fr

15

Apr

2016

Das Wichtigste über Blutkrebs!

Infos über Leukämie, Stammzellenspende, und wie ihr aktiv Leben retten könnt!

Was ist Blutkrebs?

Alle 16 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an Blutkrebs, darunter viele Kinder und Jugendliche. Blutkrebs ist der Sammelbegriff für eine Reihe bösartiger Erkrankungen des blutbildenden Systems. 

 

Gibt es Heilungschancen?

Ohne medizinische Behandlung führt Blutkrebs zum Tod. Für viele Patienten ist eine Stammzelltransplantation die letzte oder einzige Chance auf Leben. Da höchstens 30 Prozent der Patienten einen geeigneten Stammzellspender innerhalb der Familie finden, ist der Großteil auf einen Fremdspender, also einen Spender außerhalb der Familie, angewiesen. Die DKMS registriert potenzielle Spender in ihrer Datei und hilft, für möglichst jeden suchenden Patienten einen passenden Fremdspender zu finden. 

 

Einen Spender finden - reine Glücksache?

Es kommt nur sehr selten vor, dass zwei Menschen nahezu identische Gewebemerkmale haben. Nur für rund ein Drittel der Blutkrebs-Patienten kann ein geeigneter Spender innerhalb der eigenen Familie gefunden werden. Zum Glück gibt es Menschen, die bereit sind zu helfen. Sie haben ihre Gewebemerkmale bestimmen lassen und stehen weltweit als potenzielle Stammzellspender für Patienten zur Verfügung. Doch noch immer sind es zu wenige, für viele Patienten bleibt die Suche nach einem passenden Fremdspender erfolglos. 

 

DKMS: Jeder Einzelne zählt!

Die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei gemeinnützige Gesellschaft mbH wurde 1991 aus einer privaten Initiative gegründet. Heute ist die DKMS-Family mit über 6,1 Millionen registrierten Stammzellspendern der weltweit größte Dateienverbund. Täglich spenden mindestens 18 DKMS-Spender Stammzellen. Mehr als 55.000 Mal konnte ein DKMS-Spender einem Patienten die Chance auf ein zweites Leben ermöglichen. Erklärtes Ziel der DKMS ist es, durch den weiteren Ausbau der Datei für möglichst jeden Patienten einen geeigneten Lebensspender zu finden.

 

Was kann ich tun?

Grundsätzlich kann sich jeder gesunde Mensch zwischen 17 und 55 Jahren als potenzieller Spender bei der DKMS registrieren lassen. Und jeder kann Geld spenden. Auch finanzielle Unterstützung ist erwünscht. Als gemeinnützige Gesellschaft ist die DKMS Im Kampf gegen Blutkrebs auf Spendengelder angewiesen. Allein die  Registrierung eines jeden neuen Spenders kostet die DKMS 40 Euro. Jeder Euro zählt!

 

Was bedeutet es, sich als Stammzellspender registrieren zu lassen?

Nur wer sich registrieren lässt, kann als Lebensspender für einen Patienten gefunden werden. Zunächst müssen die Gewebemerkmale des Spenders in einem Fachlabor bestimmt werden. Hierfür wird entweder eine kleine Blutprobe (fünf Milliliter) oder ein Wangenschleimhautabstrich benötigt. Die Bestimmung der Gewebemerkmale ist sehr aufwendig und es dauert einige Wochen, bis die Ergebnisse vorliegen. Diese Daten werden anschließend in anonymisierter Form im Zentralen Knochenmarkspender-Register in Ulm (ZKRD) gespeichert und stehen weltweit für Patientenanfragen zur Verfügung. Sollten die Gewebemerkmale des potenziellen Spenders tatsächlich mit denen eines Patienten übereinstimmen, werden (nach Rücksprache mit dem Spender) weitergehende Untersuchungsschritte eingeleitet. Die Wahrscheinlichkeit, tatsächlich Stammzellen zu spenden, beträgt etwa ein Prozent. 

 

Warum kostet die Registrierung Geld?

Die Bestimmung der Gewebemerkmale, auch HLA-Typisierung genannt, ist eine aufwändige 

Laboruntersuchung, so dass der DKMS für jede Neuaufnahme eines potenziellen 

Lebensspenders Kosten in Höhe von derzeit 40 Euro entstehen. Laut den Bestimmungen des Sozialgesetzbuches V (SGB V) übernehmen die Krankenkassen in Deutschland die Kosten für die Aufnahme neuer Stammzellspender nicht. Die DKMS ist deshalb für den weiteren Ausbau ihrer Datei finanziell auf sich gestellt. Die Spenderneugewinnung wird vor allem über Privat- und Firmenspenden finanziert. Häufig werden die Kosten von den Spendern selbst getragen, doch nicht allen ist dies möglich. Jeder Euro, der an die DKMS gespendet wird, trägt deshalb dazu bei, die Überlebenschancen für Patienten zu verbessern.

https://www.dkms.de/de/geld-spenden

 

Wie läuft eine Stammzellspende ab?

Steht ein passender Spender zur Verfügung, erfolgt zunächst eine eingehende ärztliche Voruntersuchung, um gesundheitliche  Risiken für Spender und Empfänger auszuschließen. Es gibt zwei Verfahren zur Gewinnung von Stammzellen: Die periphere Stammzellentnahme und  die Entnahme von Knochenmark (nicht Rückenmark!) aus dem Beckenkamm. 

In etwa 80 Prozent aller Fälle wird die periphere Stammzellentnahme durchgeführt. Dem Spender wird über mehrere Tage G-CSF, ein körpereigener hormonähnlicher Stoff (Wachstumsfaktor), gegeben. Dieser körpereigene hormonähnliche Stoff, der vom Körper zum Beispiel auch bei fieberhaften Infekten produziert wird, stimuliert die Produktion der Stammzellen und bewirkt, dass sich vermehrt Stammzellen im fließenden Blut befinden. Diese können dann über ein spezielles Verfahren aus dem Blut gesammelt werden. Diese Methode wird in der Medizin seit 1988 angewandt, beim gesunden Menschen seit 1994. Langzeitnebenwirkungen sind nach dem heutigen Forschungsstand bei der Stimulation mit G-CSF nicht belegt. Bei der wesentlich seltener durchgeführten Knochenmarkentnahme wird dem Spender unter Vollnarkose circa 1 Liter Knochenmark-Blut-Gemisch aus dem Beckenknochen (nicht Rückenmark!) entnommen und dem Patienten übertragen. Das entnommene Knochenmark bildet sich innerhalb von 14 Tagen vollständig nach. Das Risiko für den Knochenmarkspender beschränkt sich im Wesentlichen auf das Narkoserisiko. Eventueller Verdienstausfall und alle anderen Kosten des Spenders werden von der Krankenkasse des Patienten übernommen. In beiden Fällen wird der Spender vor der Entnahme umfassend aufgeklärt und eingehend ärztlich untersucht.

DMKS: Fragen und Antworten

 

 

Weitere Informationen unter www.dkms.de

Blog - Kampf gegen den Blutkrebs - Infos und Aktionen

Mo

02

Mai

2016

Leben spenden macht Schule - auch die 5. Ausgabe der JPRS-Typisierungsaktion war wieder ein voller Erfolg!

Wir danken den 180 neu aufgenommenen Spendern an der JPRS!

Die Schüler und Lehrer der JPRS haben am 27.04.2016 ein lebenswichtiges Projekt unterstützt: Alle 16 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an Blutkrebs, darunter viele Kinder und Jugendliche. Vielen von ihnen kann nur durch eine Stammzelltransplantation das Leben gerettet werden – vorausgesetzt man findet den passenden Spender. Daher hat im Rahmen des Projektes „Leben spenden macht Schule“ unter der Schirmherrschaft der JPRS eine Registrierungsaktion stattgefunden.

 

An Blutkrebs erkrankte Patienten können oft nur überleben, wenn es – irgendwo auf der Welt – einen Menschen mit nahezu den gleichen Gewebemerkmalen im Blut gibt, der zur Stammzellspende bereit ist. Um Patienten weltweit zu helfen, organisierte die JPRS gemeinsam mit der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei eine Registrierungsaktion und hat es geschafft, dass sich ingesamt 180!!! Schüler und Lehrer als DKMS-Spender registriert haben.

 

Statistisch gesehen müssten darunter 3 Spender sein, wenn man die bisherigen Ergebnisse unserer Schule zugrunde legt.

 

Gestartet wurde der erfolgreiche Aktionstag mit einem Infovortrag zum Thema Blutkrebs und Stammzellspende durch einen Mitarbeiter der DKMS. Besonders eindrücklich waren die Berichte eines ehemaligen Stammzellspenders,  der authentisch vermitteln konnte, was Stammzellspende und damit Leben spenden wirklich bedeutet. Anschließend hatten die Schüler die Möglichkeit sich mit ihren Fragen direkt an die „Experten“ wenden, bevor sie sich endgültig für eine Registrierung entscheiden konnten. 

 

Die Registrierung selbst dauerte kaum 10 Minuten und erfolgte per Wangenschleim-hautabstrich mit zwei Wattestäbchen. Die Gewebemerkmale werden nun in einem Labor analysiert und für die weltweite Spendersuche zur Verfügung gestellt. Wenn die registrierten potenziellen Spender dann tatsächlich als Stammzellspender infrage kommen, werden sie von der DKMS informiert. Nach einer erneuten Blutabnahme, der exakten Bestimmung aller relevanten Werte und einem ausführlichen Gesundheitscheck, kann es dann zu einer Stammzellspende kommen. 

 

Als gemeinnützige Gesellschaft ist die DKMS bei der Spenderneugewinnung auf Geldspenden angewiesen und freut sich über jeden weiteren Euro, der es möglich macht die Merkmale der neuen Spender zu bestimmen.

 

DKMS-Spendenkonto:  

Kreissparkasse Tübingen

IBAN   DE54 6415 0020 0001 6893 96

BIC     SOLADES1TUB

Verwendungszweck: XXX XXX

 

Die DKMS-Family ist mit über  6.000.000 registrierten Stammzellspendern der weltweit größte Dateienverbund. Täglich spenden durchschnittlich 18 DKMS-Spender Stammzellen. Dennoch kann für zahlreiche Patienten kein geeigneter Spender gefunden werden. Deshalb ist es wichtig, dass sich möglichst viele Menschen in die Datei aufnehmen lassen.

Fotos: Adrian Nestoriuc

Mi

27

Apr

2016

Mitmachen! Stammzellen spenden und Leben retten!

JPRS-Typisierungsaktion – Mittwoch, den 27.04.2016! Gemeinsam gegen Blutkrebs!

Link zur JPRS-Aktionsseite mit allen Infos zur Typisierungsaktion:

www.jprs.de/jprs-vorteile/dkms-aktion-gegen-blutkrebs/

 

DKMS Spendenkonto:

IBAN:DE64641500200000255556 BIC:SOLADES1TUB

Fr

15

Apr

2016

Erfolgsmeldung im Kampf gegen den Blutkrebs!

Die bisherigen vier Registrierungsaktionen der JPRS haben 16 Patienten eine neue Chance auf Leben geschenkt!

Mit Freude haben wir folgendes Schreiben der DKMS von 12.04. 2016 zur Kenntnis genommen:

 

Hallo Herr Lomb,

  

hier zu Ihren Zahlen:

Bereits 4 durchgeführte Registrierungsaktionen mit insgesamt 693 aufgenommenen Spendern. Davon konnten bereits 16 Stammzellen spenden und somit 16 Patienten eine neue Chance auf Leben schenken. Klasse oder?

 

Viele Grüße,

i.A. Yvonne Renz

Spenderneugewinnung

DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei

gemeinnützige Gesellschaft mbH

Mo

07

Apr

2014

Die JPRS-Typisierungsaktion 2014 – ein großer Erfolg!

219 registrierte Schüler in der DKMS-Knochenmarkspenderdatei!

219 registrierte Schüler in der DKMS-Knochenmarkspenderdatei – das ist der Erfolg der aktuellen Typisierungsaktion an der JPRS in Kooperation mit der DKMS und ein Ausdruck des sozialen Engagements von Lehrern und Schülern an der Friedberger Berufsbildenden Schule.

 

Im Zentrum der Aktion standen die Menschen, die an Leukämie leiden und dringend gesunde Stammzellen eines passenden Spenders benötigen. Alle 16 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an Blutkrebs, darunter viele Kinder und Jugendliche. Für zahlreiche Patienten ist die Übertragung gesunder Stammzellen die einzige Überlebenschance. Viele jedoch finden keinen passenden Spender, deshalb gilt: Je mehr Menschen sich registrieren lassen, desto höher steigt die Wahrscheinlichkeit, die seltenen geeigneten Spender zu finden. In der Knochenmarkspenderdatei der DKMS werden spenderwillige Menschen registriert (aktuell über 3,6 Millionen), die sich dadurch bereit erklären, im Übereinstimmungsfall der Gewerbemerkmale eigene Stammzellen zur Verfügung zu stellen – eine Spende, die das Leben des leukämiekranken Patienten retten kann.

 

Um Schüler auf die dramatische Situation der Blutkrebspatienten aufmerksam zu machen und um möglichst viele spenderwillige Schüler zu erfassen, organisiert die JPRS zusammen mit der DKMS alle zwei Jahre eine Typisierungsaktion, die jetzt wieder am 1.4.14 stattfand. Die Registrierung und Typisierung von Spenderwilligen ist die Voraussetzung, Übereinstimmungen der Gewebemerkmale eines gesunden Menschen mit denen eines Patienten ermitteln zu können. Kommt nach der medizinischen Untersuchung ein Spender in Frage, so werden in 80 % der Fälle die Stammzellen direkt aus dem Blut entnommen, ein stationärer Aufenthalt ist nicht notwendig (so genannte periphere Stammzellenentnahme).

 

 

Von Seiten der JPRS trommelten die Lehrer Otto Lomb und Melitta Koob ein Organisationsteam von Schülern unterschiedlichster Schulformen zusammen, die die Initiative durch ihre Hilfe unterstützen wollten: Nachdem ein Schülerteam das Foyer und zwei Klassenräume für die Typisierungsaktion vorbereitet hatte, konnte diese um 9 Uhr beginnen: Die ersten spenderwilligen Schüler, die von den Lehrkräften vorab informiert worden waren, erschienen. Gekommen waren auch Schüler des Augustinergymnasiums mit ihrer betreuenden Lehrerin. Ein zweites Helferteam beriet die potentiellen Stammzellenspender bei der Entnahme der Mundschleimhautzellen (wichtig für die genetische Untersuchung) und half beim Ausfüllen der Registrierung und Einverständniserklärung für die potentielle Stammzellenspende. Die DKMS-Mitarbeiterin Traudl Schlitt stellte das Material zur Verfügung und stand den Helfern mit Rat und Tat zur Seite. 

Di

01

Apr

2014

Mitmachen! Stammzellen spenden und Leben retten!

JPRS-Typisierungsaktion – Dienstag, den 01.04.2014! Gemeinsam gegen Blutkrebs!

Link zur JPRS-Aktionsseite mit allen Infos zur Typisierungsaktion:

www.jprs.de/jprs-vorteile/dkms-aktion-gegen-blutkrebs/