Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung

Orientierung schaffen und Interessen wecken!

Die Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung sollen den Jugendlichen den Einstieg in die Berufs- und Arbeitswelt durch Qualifizierung erleichtern. Die Schüler sollen in die Lage versetzt werden, ihre beruflichen Neigungen und Fähigkeiten besser zu erkennen.

 

Die Schwerpunkte des Unterrichts liegen im Bereich der Berufsorientierung, der Berufsfindung, des Arbeits-, Lern- und Sozialverhaltens, sowie der Allgemein- und Persönlichkeitsbildung. Aus unterschiedlichen Berufsfeldern können vor Beginn des Schuljahres je nach Interesse und Verfügbarkeit vor Beginn des Schuljahres zwei Fachrichtungen von den Schülern eigenständig gewählt werden.

 

Der Unterricht wird ergänzt durch ein betriebliches Praktikum, jeweils einen Tag pro Woche. Dabei sollen die Schüler in der Regel acht Stunden im Betrieb anwesend sein, um sich über die Anforderungen in der Arbeitswelt einen besseren Eindruck verschaffen zu können. Damit die eigenen Interessen und Neigungen besser berücksichtigt werden, suchen sich die Schüler ihren Praktikantenplatz selbst aus. Das Praktikum wird intensiv betreut.

 

Ziel: 

  • Hauptschulabschluss
  • Qualifizierter Hauptschulabschluss (Teilnahme und Prüfung im Fach Englisch),
  • Zusätzliche fachliche Qualifikation im gewählten Schwerpunkt

 

Fortbildungsmöglichkeiten: 

  • Berufsfachschule
  • Berufsausbildung

 

Voraussetzungen:

  • Vollzeitschulpflicht (9 Jahre) muss erfüllt sein

 

Schwerpunkte:

 

Besonderheiten der Schwerpunkte:

  • Schwerpunkt als zusätzliche fachliche Qualifikation zum Abschluss. Die Schüler/innen bekommen einen Einblick in das jeweilige Berufsfeld. Dies erleichtert eine mögliche Wahl in einem entsprechenden Ausbildungsberuf. 
  • Die Schüler/innen erhalten ein Zertifikat über die erfolgreiche Absolvierung des entsprechenden Qualifizierungsbausteines. 

 

Unterrichtsablauf: 

 

Aufgabenfeld 1:

  • Deutsch
  • Mathematik
  • Englisch (Wahlpflichtfach)

 

Aufgabenfeld 2:

 

Aufgabenfeld 3:

  • Praktische Tätigkeiten im gewählten Schwerpunkt

 

Dauer: 1 Jahr 

 

Anmeldung: bis zum 30. April des jeweiligen Kalenderjahres

 

Praktikum:

  • Im Schwerpunkt als zusätzliche fachliche Qualifikation zum Abschluss. 
  • Die Schüler/innen müssen bis zu den Herbstferien einen Praktikumsplatz haben und regelmäßig besuchen (einen Tag in der Woche). Sinnvollerweise sollte dieser Praktikumsplatz im Berufsfeld des gewählten Schwerpunktes sein.
  • Der regelmäßige Besuch des Praktikums ist eine ideale Vorbereitung der Projektprüfung  

Ansprechpartner:

BBV-Koordinator

Frederik Weiss

 

E-Mail: weiss@jprs.de

 


LRS: Info für Schülerinnen und Schüler mit einer diagnostizierten Lese- und Rechtschreibeschwäche

Grundsätzlich sollen alle Fördermaßnahmen bis zum Ende der Sekundarstufe I abgeschlossen sein (§39(4) VOGSV). Da es sich bei der Johann-Philipp-Reis Schule um eine Schule der Sekundarstufe II handelt, sind Fortsetzungen der Fördermaßnahmen nur in begründeten Ausnahmefällen möglich. Die Voraussetzungen für eine Fortsetzung in der Sekundarstufe II sind eine durchgängige Förderung in der Sekundarstufe I. Bitte stellen Sie immer schon zu Beginn des neuen Schuljahres einen Antrag auf Fortsetzung der Fördermaßnahme, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.

Bei weiteren Fragen zu LRS wenden sie sich bitte an Hr. Bauschke:

bauschke@jprs.de

BBV-Blog

Di

22

Sep

2015

JPRS als "Umweltschule" ausgezeichnet

Feierliche Preisverleihung am 16.09. 2015 in Hanau 

Umweltstaatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser, Klaus Kamm, Jutta Tschakert, Claudia Henske, Thorsten Lux  (Alle JPRS) und Kultusstaatsekretär Dr. Manuel Lösel bei der Übergabe der Urkunde
Umweltstaatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser, Klaus Kamm, Jutta Tschakert, Claudia Henske, Thorsten Lux (Alle JPRS) und Kultusstaatsekretär Dr. Manuel Lösel bei der Übergabe der Urkunde

Preisverleihung durch hessischen Kultusstaatsekretär und Kultusstaatsekretärin

Kultusstaatsekretär Dr. Manuel Lösel und Umweltstaatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser haben in Hanau an der Eugen-Kaiser-Schule 103 Schulen als „Umweltschulen“ ausgezeichnet.

„Heute möchten wir die hessischen Schulen als Umweltschulen würdigen, die ganz nach dem Motto ‚Lernen und Handeln für unsere Zukunft‘ mit spannenden und kreativen Ideen zu einer besseren Umwelterziehung und ökologischer Bildung im Unterricht und im gesamten Schulleben beitragen. Nicht zuletzt die große Anzahl, die in diesem Jahr das Zertifikat neu oder erneut erhalten haben, macht uns als Landesregierung überaus stolz und zeigt den Erfolg der Initiative“, sagten Lösel und Tappeser im Rahmen der Feierstunde. 


Ausgezeichnete ökologische Waldschule-Aktivitäten des JPRS-Fachbereichs Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung

Die JPRS gehörte durch die Waldschule-Aktivitäten des Fachbereiches Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung zu den als "Umweltschule" ausgezeichneten hessischen Schulen. Das ambitionierte JPRS-Ökologie-Projekt verknüpft die Förderung ökologischen Bewusstseins mit der Motivation durch handwerkliche Arbeit Produkte zu gestalten, welches sinnvolle Anwendung finden. Wie zum Beispiel die Fertigung von Hordengattern, die in der Forstwirtschaft als Einzäunung und Schutz des Jungwaldwuchses gegen Wildverbiss eingesetzt werden. Die Gatter wurden aus unbehandeltem Holz (Fichte oder Kiefer) gefertigt und sind im Gegensatz zu Schutzmöglichkeiten wie Drahtzäunen ökologisch abbaubar, d.h. sie kommen nach jahrelangem Einsatz wieder dem Waldboden zugute (Selbst die Nägel bauen sich ab).

 

Projekt „Umweltschule - Lernen und Handeln für unsere Zukunft“

Das Projekt „Umweltschule - Lernen und Handeln für unsere Zukunft“ ist eine gemeinsame Initiative des Hessischen Kultusministeriums und des Umweltministeriums. Ausgezeichnet werden Schulen für ihr besonderes Engagement im Bereich Umwelterziehung und ökologische Bildung. Gewürdigt wird die Verbesserung der Qualität von Unterricht und Schulleben im Sinne der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung. Unterstützt werden die Schulen in diesem Prozess vom Beratungsnetzwerk der hessischen Umweltbildungszentren und einer zentralen Landeskoordination. Auf ihrem Weg zur Verbesserung der Qualität von Unterricht und Schulleben im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung werden den teilnehmenden Schulen Fortbildungen, Fachtagungen und persönliche Hilfestellung angeboten. 2012 wurde die Initiative „Umweltschule“ von der Deutschen UNESCO-Kommission als „Offizielle Maßnahme der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet.

 

Unsere Gesellschaft aktiv mitgestalten

„Mit den Umweltschulen können wir als Landesregierung junge Menschen dazu motivieren, unsere Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Die heute ausgezeichneten Schulen sind wichtige Lernorte für die Generationen, die in der Zukunft die Verantwortung übernehmen werden“, erläuterten Lösel und Tappeser. Außerordentlich erfreulich sei zudem, dass sich die „Umweltschule“ als eine der hessischen Nachhaltigkeitsinitiativen fest etabliert hat und damit wichtiger Bestandteil des hessischen Maßnahmenplans geworden ist.

Seit 2011 werden südhessische und nordhessische Schulen jährlich wechselnd ausgezeichnet. Das bedeutet gleichzeitig, dass sich der Zeitraum für die Projektarbeit der Schulen auf zwei Jahre ausdehnt und dementsprechend auch die Auszeichnung für zwei Jahre Gültigkeit besitzt. „Die Schülerinnen und Schüler haben auch in diesem Jahr wieder eindrucksvoll gezeigt, dass sie ihre Schule nicht nur als reinen Ort der Wissensvermittlung ansehen, sondern ebenso als eine Möglichkeit nutzen, ihr Lebensumfeld nachhaltig mitzugestalten. Dafür möchten wir allen teilnehmenden Schulen ganz herzlich danken“, so Lösel und Tappeser abschließend.