Der JPRS Projektblog

Die neuesten und spannendsten Projekte der JPRS-Fachbereiche!

Projektarbeit – Fachbereich Fahrzeugtechnik
Projektarbeit – Fachbereich Fahrzeugtechnik

"Der Gebildete treibt die Genauigkeit nicht weiter,

als es der Natur der Sache entspricht."

Aristoteles

Theorie ist die Grundlage allen Wissens …

… doch sie ist, wie man so schön sagt – trocken. Irgendwann juckt es den Schüler in den Fingern, das Gelernte in die Tat umzusetzen – aus trockener Theorie wird lebendige Praxis. 

 

So entstehen in gruppenorientierter Teamarbeit von Lehrern und Schülern immer wieder neue spannende Projekte, in denen das erlernte Know-how angewendet und umgesetzt wird. Theoretische Probleme und Fragestellungen werden analysiert und durchleuchtet, um sie dann in praktischen Anwendungen zu lösen.

 

Wir stellen Ihnen hier stets aktualisierte, ausgewählte Projektarbeiten der Ausbildungsberufe und Fachbereiche aus allen Schulformen der JPRS vor.

Fr

05

Mai

2017

"Aktion junge Fahrer 2017" – die JPRS stand mal wieder Kopf!

Aktionstag zum wichtigen Thema "Unfall-Prävention für junge Autofahrer"

Fotos: Adrian Nestoriuc

Actionreicher JPRS-Aktionstag zur Verbesserung der persönlichen Einschätzung des Sicherheitsrisikos junger Menschen im Straßenverkehr

Ziel des Aktionstages ist die Verbesserung der Einschätzung des persönlichen Sicherheitsrisikos junger Menschen im Straßenverkehr, besonders im Bereich Alkohol und Drogen. Wichtige Risikofaktoren sind das „Nicht angeschnallt sein“ sowie die völlige Selbstüberschätzung. Beinahe täglich werden Notfallmediziner mit schwersten Verkehrsunfällen konfrontiert, bei denen die Unfallverursacher junge Autofahrer zwischen 19 und 21 Jahren sind. Am gut besuchten Aktionstsag "Junge Fahrer" bildeten der Überschlagsimulator und der Gurtschlitten das Warming- up für die Vorträge der Polizei, des Notfallseelsorgers und der Fahrphysik. 

 

Notfallmediziner - das eigene Verhalten analysieren, um Notfälle zu vermeiden

Mit authentischen Unfallbildern und Ausführungen, im Hinblick auf die Rettungseinsätze sowie Schicksale von Opfern und Angehörigen, öffnete der Notfallmediziner Dr. Freier den Blick der Schüler auf ihr eigenes Verhalten. Weiterhin referierte er über die Auswirkung von Alkohol und Drogen sowie daraus resultierende mittel- und langfristige

Schädigungen und Spätfolgen für den menschlichen Körper. Weiterhin informierte er die Schüler, wie sie sich vor unbeabsichtigtem Drogenkonsum, welcher oft in Form von KO- Tropfen erfolgt schützen können, um nicht anschließend Opfer von Gewaltverbrechen zu werden. 

 

Alkohol am Steuer - mit BOB am Steuer sicher nach Hause

Zum Thema Alkohol am Steuer referierte ein Beamter vom Polizeipräsidium Mittelhessen über BOB. Wer ist BOB? BOB ist jene Person in einer Gruppe, die nach Absprache keinen Alkohol trinkt und die Mitfahrer sicher nach Hause bringt.

Mehr Informationen zu BOB:  www.aktion-bob.de 

 

Überschlagsimulator - das optimale Instrument zur Vermittlung des korrekten Verhaltens im Ernstfall 

Info: Nur etwa 30 % aller Unfallfahrzeuge kommen nach einem schweren Crash in der Normallage auf allen vier Rädern zum Stehen. Fragestellung: Wie befreie ich mich aus einem umgestürzten Fahrzeug? Da die wenigsten Schüler über Erfahrungen auf diesem Gebiet verfügen, ist das Wissen über die physikalischen, medizinischen und vor allem psychologischen Hintergründe eines solchen Notfalls sowie die Vermittlung des richtigen Verhaltens im Ernstfall von großer Bedeutung. Der Überschlagsimulator bot den Jugendlichen das optimale Instrument, die Selbstrettung bzw. Rettung Dritter aus Unfallfahrzeugen realistisch zu simulieren. Hier konnten sie sich für Situationen sensibilisieren, in denen Schock, Panik und Orientierungslosigkeit oft zu übereilten und falschen Handlungen führt. 

 

Gurtschlitten – erst gurten, dann spurten!

Auch der Gurtschlitten war nichts für schwache Nerven. Bei der Abfahrt auf dem 2-sitzigen Schlitten hatten die Schüler die Möglichkeit die Wirkung von Sicherheitsgurten bei einer Geschwindigkeit von etwa 11 km/h am eigenen Körper zu erleben. Die Referenten der Verkehrswacht informieren die Benutzer, wie auch die Zuschauer über richtiges Angurten welches lebensrettend ist. 

 

Fahrphysik - Gefahrenpotentiale transparent vermittelt

Beim Vortrag zur Fahrphysik erfuhren die Schüler, wie man Wege und Zeiten im Zusammenhang mit der Fahrgeschwindigkeit sowie Überholwege und Überholzeiten abschätzen und berechnen kann. Sie wurden darüber aufgeklärt, dass das Beschleunigungsverhalten von verschiedenen Faktoren abhängt, Bewegungsenergie ein Gefahrenpotenzial bildet und nicht zuletzt, welche fatalen Auswirkungen ein Frontalcrash selbst bei geringer Geschwindigkeit hat. 

 

Notfallseelsorge – aktive Hilfe in akuten Krisensituationen 

Der Vortrag des Notfallseelsorgers hinterließ bei den Zuhörern tiefe Betroffenheit. Eine Tätigkeit, die sich nicht ausschließlich mit der Betreuung der Opfer sowie deren Angehörigen am Unfallort auseinandersetzt, sondern auch damit, Opfer, Angehörige, Beteiligte und Helfer von Notfällen in der akuten Krisensituation zu beraten und zu stützen. 

Zum Einsatzspektrum eines Notfallseelsorgers gehören weiterhin die psychologische Betreuung der Angehörigen nach traumatischen Ereignissen, wie erfolgloser Reanimation, plötzlichem Kindstod und Suizid sowie die Begleitung der Polizei bei der Überbringung von Todesnachrichten. 

 

Teilnehmende Partner: Verkehrswacht, JPRS- Schulsanitätsdienst, Facharzt für Notfallmedizin und Anästhesie Dr. Birger Freier, Polizeipräsidium Mittelhessen sowie ein Notfallseelsorger.

 

Wir danken allen Beteiligten und Besuchern und hoffen, dass wir mit dem Aktionstag dazu beigetragen haben, unsere Schüler zu sensibilisieren, um diese vor dramatischen Verkehrsunfällen zu schützen.  

Mi

18

Mai

2016

"Die Leute haben kein Brot? Sollen sie doch Kuchen essen!" *

JPRS-Metzger- und Bäckerlehrlinge zu Besuch bei Partnerschule in Chaumont

Bäckerei: franz. Lehrer Oliver Suc, Fr. Hund, Hr. Zinn
Bäckerei: franz. Lehrer Oliver Suc, Fr. Hund, Hr. Zinn

Zu den vielfältigen Kooperationen der JPRS gehört auch der regelmäßige Erfahrungsaustausch mit der CFA Interpro de la Haute-Marne in Chaumont. Gefördert wird diese Kooperation vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW).

 

Im Februar dieses Jahres hatten Bäcker- und Metzgerlehrlinge aus Chaumont die JPRS besucht, um die Region zu erkunden und in der schuleigenen Metzgerei und Bäckerei an Projekten zu arbeiten. Kürzlich fuhren sieben Bäckerlehrlinge, acht Bäckerei-Fachverkäuferinnen und sieben Metzgerlehrlinge, betreut von den JPRS-Fachlehrern Eva Maria Hund, Holger Buss, Matthias Zinn und dem technischen Assistenten der Schule Thorsten Lux, zum Gegenbesuch nach Frankreich.

 

Das Nahrungsmittelteam der CFA Interpro unter der Leitung von Jean-Francois Lagnes bot den Gästen aus Friedberg ein abwechslungsreiches Programm: u.a. eine Stadtbesichtigung von Chaumont, inklusive einer Führung durch ansässige Metzgereien, Bäckereien und Brauereien. Höhepunkt war die Exkursion ins nahe gelegene Nogent, dem Zentrum der Messerschmiedekunst im Departement Haute-Marne. Dort besuchten die Lehrlinge das überregional bekannte Schneidwarenmuseum. Der anschließende gemeinsame Bowling-Abend förderte das gegenseitige Kennenlernen.

 

In der Schulbäckerei und -Metzgerei der CFA, arbeiteten die Lehrlinge aus Friedberg und Chaumont an gemeinsamen Projekten. Unterstützt von den französischen und deutschen Fachlehrern, waren die Schüler während der Projektwoche damit beschäftigt originelle Nahrungsmittelprodukte zu kreieren, zu planen und herzustellen. Die Projektwoche klang dann mit einem Abendessen im schuleigenen Restaurant aus, wobei auch die von den Lehrlingen hergestellten Leckereien (Backwaren, Würste etc.) serviert und verköstigt wurden.

 

 

Fazit: Durch die gegenseitigen Besuche lernten die Berufsschüler viel Interessantes über Ausbildung, Nahrungsmittelherstellung und regionale Produkte des jeweiligen Partnerlandes. Davon profitieren die Lehrlinge im Hinblick auf die Handwerksausbildung, den kulturellen Austausch und eine mögliche spätere Tätigkeit innerhalb der EU. Das JPRS-Nahrungsmittelteam und Schulleiterin Jutta Tschakert freuen sich bereits auf den Gegenbesuch der Gäste aus Chaumont in Friedberg im nächsten Frühjahr.

 

* im 17. Jahrhundert bereicherten helle Brotsorten aus feinem Mehl die Küchen reicher Stände, die normale Bevölkerung aß grobes, dunkles Brot. Weißbrot galt noch im 17. Jahrhundert als purer Luxus. Der Brotpreis galt als sensible Größe und führte immer wieder zu Revolten (übrigens bis in die heutige Zeit). Bekannt ist etwa das Zitat: "Die Leute haben kein Brot? Sollen sie doch Kuchen essen!", das der französischen Königin Marie Antoinette – wenngleich fälschlicherweise – zugeschrieben wurde. Als das erzürnte Volk 1789 das Schloss von Versailles stürmte, ging es nicht nur um Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit – sondern auch um explodierende Brotpreise. Und diese kosteten die Königin schließlich, im wahrsten Sinne des Wortes, den Kopf. Übrigens: Die aus der Revolution resultierende Brotpreisregulierung wurde in Frankreich erst 1978 (!) aufgehoben. Mit der Verbreitung des Bäckerberufs organisierten sich auch in deutschen Landen neue Zünfte. So unterschied man zwischen den Schwarz- und Weißbäckern. In Süddeutschland bildete sich die Zunft der Lebküchner, während sich in den Hansestädten die Bäcker von Schiffszwieback als Hartbäcker organisierten.

Monster Bildergalerie vom Besuch Chaumont (57 Fotos)

Fotos: Thorsten Lux

Do

12

Mai

2016

Ein Bericht vom JPRS "Girls Day" 2016 …

… einem abwechslungsreichen "Schnuppertag" in das Goldene Handwerk

Die Girls in Action mit ihren selbstgebauten "Handy-Liegestühlen"
Die Girls in Action mit ihren selbstgebauten "Handy-Liegestühlen"

Am 28.04.2016 erschien zum "Girls Day" eine Gruppe von Mädchen in der JPRS. Die Girls im Alter von 11 bis 15 Jahren kamen von verschiedenen Schulen der Region (Friedberg, Karben, Butzbach und Großauheim).

Der Organisator des JPRS-Aktionstages Stefan Crößmann stellte stellte seinen jungen Gästen das abwechslungsreiche Programm des Aktionstages vor: Die Girls sollten an der JPRS typische Handwerksberufe kennen lernen.

 

Erste Station war die Holzwerkstatt, wo sie bereits von dem bestens gelaunten Holzfachlehrer Norbert Hantl erwartet wurden, der den jungen Gästen in der schuleigenen Schreinerei demonstriete, welche Schutzmaßnahmen bei den Maschinen zu beachten sind und wie an der Kreissäge Holz zugeschnitten wird. Dann ging es zur Praxis über: Die fantasiereiche, kreative und knifflige Aufgabe, aus Holzleisten, Metallscharnieren, Muttern, Schrauben und Filzstoff Liegestühle im Miniaturformat zu montieren, erfüllten die Girls mit Geschicklichkeit und großer Freude. Noch größer war die Freude, als ihnen aufging, was sie da bauten: Eine coole Ablagestation für ihre Handys!

 

Nach getaner Arbeit hatten sich die Schülerinnen eine ausgiebige Frühstückspause redlich verdient. Die Mädchen bedienten sich an dem gesunden, reichhaltigen und leckeren Frühstücksbuffet, bestehend aus verschiedenen Obstsorten und von der schuleigenen Bäckerei selbst produzierten Backwaren. Dabei erfuhren sie, dass die Johann-Philipp-Reis-Schule auf dem Weg zur zertifizierten Gesundheitsschule ist und infolge dessen sogar eine eigene Streuobstwiese mit verschiedenen Apfelsorten bewirtschaft.

 

Nach der Pause stellte sich Elektrofachlehrer Stefan Crößmann der großen Herausforderung, den Girls die Vorzüge der eher von Boys dominierten Handwerksberufe zu vermitteln. Ein, wie sich herausstellen sollte, gelungenes Vorhaben, denn für die Girls setzte sich der freudige Aha-Effekt fort, als sie an ihre selbstgebauten Handyliegestühle eine praktische LED-Beleuchtung anbringen konnten. Zum Abschluss des "Girls Days" begutachtete JPRS-Schulleiterin Jutta Tschakert die gelungen Ergebnisse und freute sich über das Engagement und die Kreativität ihrer jungen Gäste.

 

Fazit: Unter der Federführung der Fachlehrer erlernten die Schülerinnen mithilfe spielerischer Methoden erste Fertigkeiten in der Holz- und Elektrotechnik. Die Begeisterung über diesen besonderen "Girls Day" war in den fröhlichen Gesichtern der Mädchen abzulesen.

Fotos: Adrian Nestoriuc

Mo

02

Mai

2016

Leben spenden macht Schule - auch die 5. Ausgabe der JPRS-Typisierungsaktion war wieder ein voller Erfolg!

Wir danken den 180 neu aufgenommenen Spendern an der JPRS!

Die Schüler und Lehrer der JPRS haben am 27.04.2016 ein lebenswichtiges Projekt unterstützt: Alle 16 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an Blutkrebs, darunter viele Kinder und Jugendliche. Vielen von ihnen kann nur durch eine Stammzelltransplantation das Leben gerettet werden – vorausgesetzt man findet den passenden Spender. Daher hat im Rahmen des Projektes „Leben spenden macht Schule“ unter der Schirmherrschaft der JPRS eine Registrierungsaktion stattgefunden.

 

An Blutkrebs erkrankte Patienten können oft nur überleben, wenn es – irgendwo auf der Welt – einen Menschen mit nahezu den gleichen Gewebemerkmalen im Blut gibt, der zur Stammzellspende bereit ist. Um Patienten weltweit zu helfen, organisierte die JPRS gemeinsam mit der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei eine Registrierungsaktion und hat es geschafft, dass sich ingesamt 180!!! Schüler und Lehrer als DKMS-Spender registriert haben.

 

Statistisch gesehen müssten darunter 3 Spender sein, wenn man die bisherigen Ergebnisse unserer Schule zugrunde legt.

 

Gestartet wurde der erfolgreiche Aktionstag mit einem Infovortrag zum Thema Blutkrebs und Stammzellspende durch einen Mitarbeiter der DKMS. Besonders eindrücklich waren die Berichte eines ehemaligen Stammzellspenders,  der authentisch vermitteln konnte, was Stammzellspende und damit Leben spenden wirklich bedeutet. Anschließend hatten die Schüler die Möglichkeit sich mit ihren Fragen direkt an die „Experten“ wenden, bevor sie sich endgültig für eine Registrierung entscheiden konnten. 

 

Die Registrierung selbst dauerte kaum 10 Minuten und erfolgte per Wangenschleim-hautabstrich mit zwei Wattestäbchen. Die Gewebemerkmale werden nun in einem Labor analysiert und für die weltweite Spendersuche zur Verfügung gestellt. Wenn die registrierten potenziellen Spender dann tatsächlich als Stammzellspender infrage kommen, werden sie von der DKMS informiert. Nach einer erneuten Blutabnahme, der exakten Bestimmung aller relevanten Werte und einem ausführlichen Gesundheitscheck, kann es dann zu einer Stammzellspende kommen. 

 

Als gemeinnützige Gesellschaft ist die DKMS bei der Spenderneugewinnung auf Geldspenden angewiesen und freut sich über jeden weiteren Euro, der es möglich macht die Merkmale der neuen Spender zu bestimmen.

 

DKMS-Spendenkonto:  

Kreissparkasse Tübingen

IBAN   DE54 6415 0020 0001 6893 96

BIC     SOLADES1TUB

Verwendungszweck: XXX XXX

 

Die DKMS-Family ist mit über  6.000.000 registrierten Stammzellspendern der weltweit größte Dateienverbund. Täglich spenden durchschnittlich 18 DKMS-Spender Stammzellen. Dennoch kann für zahlreiche Patienten kein geeigneter Spender gefunden werden. Deshalb ist es wichtig, dass sich möglichst viele Menschen in die Datei aufnehmen lassen.

Fotos: Adrian Nestoriuc

Do

28

Apr

2016

Impressionen vom JPRS-Aktionstag "Junge Fahrer" 2016

Action, Drama, Lerneffekte - die große Bildergalerie. In Farbe!

Do

28

Apr

2016

Projektarbeit der FOS Gestaltung zum Thema Papierkunst

1050 bunte Origami-Tauben als Zeichen für den Frieden

Die 12. Klasse der FOS (Schwerpunkt Gestaltung) ließ sich für ihre aktuelle Projektarbeit von der französischen Papierkünstlerin Mademoiselle Maurice inspirieren. In der Startphase des Projektes wählten die Gestalter gemeinsam ein Motiv, um dieses dann mit buntem Origami-Papier zu realisieren und darzustellenAufgrund der Anschläge in Paris beschlossen die Schüler, ein „Peace-Zeichen“ aus Origami-Tauben zu formen, um ihren Willen für den Frieden auszudrücken. Gemeinsam falteten sie ca. 1050 Tauben aus Origami-Papier, um diese dann in einem Farbverlauf anzuordnen und mit Heißkleber auf einer Holzplatte zu befestigen

 

Das großformatige Endergebnis der aufwändigen Projektarbeit der 12 FAG, ist ab sofort im Flurbereich der JPRS zu besichtigen.

 

Fr

15

Apr

2016

Erfolgsmeldung im Kampf gegen den Blutkrebs!

Die bisherigen vier Registrierungsaktionen der JPRS haben 16 Patienten eine neue Chance auf Leben geschenkt!

Mit Freude haben wir folgendes Schreiben der DKMS von 12.04. 2016 zur Kenntnis genommen:

 

Hallo Herr Lomb,

  

hier zu Ihren Zahlen:

Bereits 4 durchgeführte Registrierungsaktionen mit insgesamt 693 aufgenommenen Spendern. Davon konnten bereits 16 Stammzellen spenden und somit 16 Patienten eine neue Chance auf Leben schenken. Klasse oder?

 

Viele Grüße,

i.A. Yvonne Renz

Spenderneugewinnung

DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei

gemeinnützige Gesellschaft mbH

Fr

15

Apr

2016

Das Wichtigste über Blutkrebs!

Infos über Leukämie, Stammzellenspende, und wie ihr aktiv Leben retten könnt!

Was ist Blutkrebs?

Alle 16 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an Blutkrebs, darunter viele Kinder und Jugendliche. Blutkrebs ist der Sammelbegriff für eine Reihe bösartiger Erkrankungen des blutbildenden Systems. 

 

Gibt es Heilungschancen?

Ohne medizinische Behandlung führt Blutkrebs zum Tod. Für viele Patienten ist eine Stammzelltransplantation die letzte oder einzige Chance auf Leben. Da höchstens 30 Prozent der Patienten einen geeigneten Stammzellspender innerhalb der Familie finden, ist der Großteil auf einen Fremdspender, also einen Spender außerhalb der Familie, angewiesen. Die DKMS registriert potenzielle Spender in ihrer Datei und hilft, für möglichst jeden suchenden Patienten einen passenden Fremdspender zu finden. 

 

Einen Spender finden - reine Glücksache?

Es kommt nur sehr selten vor, dass zwei Menschen nahezu identische Gewebemerkmale haben. Nur für rund ein Drittel der Blutkrebs-Patienten kann ein geeigneter Spender innerhalb der eigenen Familie gefunden werden. Zum Glück gibt es Menschen, die bereit sind zu helfen. Sie haben ihre Gewebemerkmale bestimmen lassen und stehen weltweit als potenzielle Stammzellspender für Patienten zur Verfügung. Doch noch immer sind es zu wenige, für viele Patienten bleibt die Suche nach einem passenden Fremdspender erfolglos. 

 

DKMS: Jeder Einzelne zählt!

Die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei gemeinnützige Gesellschaft mbH wurde 1991 aus einer privaten Initiative gegründet. Heute ist die DKMS-Family mit über 6,1 Millionen registrierten Stammzellspendern der weltweit größte Dateienverbund. Täglich spenden mindestens 18 DKMS-Spender Stammzellen. Mehr als 55.000 Mal konnte ein DKMS-Spender einem Patienten die Chance auf ein zweites Leben ermöglichen. Erklärtes Ziel der DKMS ist es, durch den weiteren Ausbau der Datei für möglichst jeden Patienten einen geeigneten Lebensspender zu finden.

 

Was kann ich tun?

Grundsätzlich kann sich jeder gesunde Mensch zwischen 17 und 55 Jahren als potenzieller Spender bei der DKMS registrieren lassen. Und jeder kann Geld spenden. Auch finanzielle Unterstützung ist erwünscht. Als gemeinnützige Gesellschaft ist die DKMS Im Kampf gegen Blutkrebs auf Spendengelder angewiesen. Allein die  Registrierung eines jeden neuen Spenders kostet die DKMS 40 Euro. Jeder Euro zählt!

 

Was bedeutet es, sich als Stammzellspender registrieren zu lassen?

Nur wer sich registrieren lässt, kann als Lebensspender für einen Patienten gefunden werden. Zunächst müssen die Gewebemerkmale des Spenders in einem Fachlabor bestimmt werden. Hierfür wird entweder eine kleine Blutprobe (fünf Milliliter) oder ein Wangenschleimhautabstrich benötigt. Die Bestimmung der Gewebemerkmale ist sehr aufwendig und es dauert einige Wochen, bis die Ergebnisse vorliegen. Diese Daten werden anschließend in anonymisierter Form im Zentralen Knochenmarkspender-Register in Ulm (ZKRD) gespeichert und stehen weltweit für Patientenanfragen zur Verfügung. Sollten die Gewebemerkmale des potenziellen Spenders tatsächlich mit denen eines Patienten übereinstimmen, werden (nach Rücksprache mit dem Spender) weitergehende Untersuchungsschritte eingeleitet. Die Wahrscheinlichkeit, tatsächlich Stammzellen zu spenden, beträgt etwa ein Prozent. 

 

Warum kostet die Registrierung Geld?

Die Bestimmung der Gewebemerkmale, auch HLA-Typisierung genannt, ist eine aufwändige 

Laboruntersuchung, so dass der DKMS für jede Neuaufnahme eines potenziellen 

Lebensspenders Kosten in Höhe von derzeit 40 Euro entstehen. Laut den Bestimmungen des Sozialgesetzbuches V (SGB V) übernehmen die Krankenkassen in Deutschland die Kosten für die Aufnahme neuer Stammzellspender nicht. Die DKMS ist deshalb für den weiteren Ausbau ihrer Datei finanziell auf sich gestellt. Die Spenderneugewinnung wird vor allem über Privat- und Firmenspenden finanziert. Häufig werden die Kosten von den Spendern selbst getragen, doch nicht allen ist dies möglich. Jeder Euro, der an die DKMS gespendet wird, trägt deshalb dazu bei, die Überlebenschancen für Patienten zu verbessern.

https://www.dkms.de/de/geld-spenden

 

Wie läuft eine Stammzellspende ab?

Steht ein passender Spender zur Verfügung, erfolgt zunächst eine eingehende ärztliche Voruntersuchung, um gesundheitliche  Risiken für Spender und Empfänger auszuschließen. Es gibt zwei Verfahren zur Gewinnung von Stammzellen: Die periphere Stammzellentnahme und  die Entnahme von Knochenmark (nicht Rückenmark!) aus dem Beckenkamm. 

In etwa 80 Prozent aller Fälle wird die periphere Stammzellentnahme durchgeführt. Dem Spender wird über mehrere Tage G-CSF, ein körpereigener hormonähnlicher Stoff (Wachstumsfaktor), gegeben. Dieser körpereigene hormonähnliche Stoff, der vom Körper zum Beispiel auch bei fieberhaften Infekten produziert wird, stimuliert die Produktion der Stammzellen und bewirkt, dass sich vermehrt Stammzellen im fließenden Blut befinden. Diese können dann über ein spezielles Verfahren aus dem Blut gesammelt werden. Diese Methode wird in der Medizin seit 1988 angewandt, beim gesunden Menschen seit 1994. Langzeitnebenwirkungen sind nach dem heutigen Forschungsstand bei der Stimulation mit G-CSF nicht belegt. Bei der wesentlich seltener durchgeführten Knochenmarkentnahme wird dem Spender unter Vollnarkose circa 1 Liter Knochenmark-Blut-Gemisch aus dem Beckenknochen (nicht Rückenmark!) entnommen und dem Patienten übertragen. Das entnommene Knochenmark bildet sich innerhalb von 14 Tagen vollständig nach. Das Risiko für den Knochenmarkspender beschränkt sich im Wesentlichen auf das Narkoserisiko. Eventueller Verdienstausfall und alle anderen Kosten des Spenders werden von der Krankenkasse des Patienten übernommen. In beiden Fällen wird der Spender vor der Entnahme umfassend aufgeklärt und eingehend ärztlich untersucht.

DMKS: Fragen und Antworten

 

 

Weitere Informationen unter www.dkms.de

Mo

11

Apr

2016

"Aktion junge Fahrer" – die JPRS steht wieder mal auf dem Kopf!

Unfall-Prävention für junge Autofahrer am Donnerstag, den 14. April 2016

Junge Fahrer bilden eine Hochrisikogruppe. Jeder fünfte Verletzte oder Tote im Straßenverkehr gehört in die Altersgruppe von 18 bis 25 Jahren. Insbesondere bei der nächtlichen Heimfahrt, nach dem Diskobesuch oder einer Party, lauern die Gefahren: In aufgeheizter Stimmung oder ermüdet vom Feiern schätzen gerade junge Fahrer gefährliche Situationen und überhöhte Geschwindigkeiten oft falsch ein.

 

Um dieses brisante Thema in den Fokus zu rücken, lädt die JPRS gemeinsam mit der Verkehrswacht Wetteraukreis zur Veranstaltung „Aktion junge Fahrer“ ein, in der auf erlebnisreiche Weise potenzielle Risikosituationen live nachvollzogen werden können. Jugendliche und junge Erwachsene lernen im Überrollsimulator, wie sie sich nach einem Unfall aus dem Fahrzeug retten können. Am Fahrsimulator wird eindrucksvoll demonstriert, welche Gefahren drohen, wenn man unter Alkohol oder Drogen ein Fahrzeug lenkt. An einer weiteren Station simulieren „Rauschbrillen“ die durch erhöhte Blutalkoholkonzentration verzerrte Wahrnehmung. Der erfahrene Leitende Unfallarzt Dr. Freier wird anschaulich darlegen, weshalb der Mensch selbst den größten Risikofaktor darstellt.

 

Termin:

  • Ort: Gelände der JPRS
  • Datum: Donnerstag, 14.04.2016
  • Uhrzeit: 08:00 bis 15:00 Uhr

Programmablauf:

  • Von 08:00 Uhr bis 9:15 Uhr demonstriert eine „Rettungsübung in Echtzeit“,
    wie ein Unfallopfer von Polizei, Notarzt, Rettungsdienst und Feuerwehr aus einem Fahrzeug geborgen wird
  • Von 09:45 Uhr bis 15:00 Uhr können 7 Erlebnis-Stationen durchlaufen werden:
    (u.a. Überrollsimulator, Gurtschlitten, Schulsanitätsdienst)

 

Teilnehmende Partner: Polizeidirektion Friedberg, Malteser Hilfsdienst Altenstadt, Freiwillige Feuerwehr Friedberg und der JPRS-Schulsanitätsdienst.

 

Di

15

Mär

2016

Ein kleiner Nachtrag vom "Pädagogischen Tag" 2016

Planen, reden, diskutieren … bis die Köpfe qualmen.

… der "Pädagogische Tag" ist der Suche nach Antworten auf die Frage gewidmet, wie man die Abläufe innerhalb der JPRS verbessern kann, um die Qualität des Unterrichts und der Leistungen nachhaltig zu optimieren. Wie man den Bildern entnehmen kann, war das Lehrpersonal unserer Schule auch in diesem Jahr mit vollem Einsatz am Start. 

Fotos: Adrian Nestoriuc

Mo

07

Mär

2016

"Pädagogischer Tag 2016" am 07.03.2016     

Schulleitung, Abteilungsleiter, Lehrkräfte und Schulentwicklungsgruppe (SEG) der JPRS lassen an diesen Tag ihre Gehirne rotieren, um Antworten auf die Frage zu finden, wie man die Qualität des Unterrichts  weiter verbessern kann.
Schulleitung, Abteilungsleiter, Lehrkräfte und Schulentwicklungsgruppe (SEG) der JPRS lassen an diesen Tag ihre Gehirne rotieren, um Antworten auf die Frage zu finden, wie man die Qualität des Unterrichts weiter verbessern kann.

So

14

Feb

2016

Doppelausstellung! Die kreativen JPRS-Gestalter präsentieren ausdrucksvolle "Selfies" und innovative Architekturmodelle!

Anschauen lohnt sich! Zu sehen bis Ende Juni 2016 im Friedberger Kreishaus

Ausstellung I: Kreatives Spiel mit Licht, Schatten und ungewöhnlichen Perspektiven  

Unter Anleitung von Fachlehrer Adrian Nestoriuc haben sich Schüler im Alter von 16 bis 19 Jahren in einem Fotoprojekt dem Thema Selbstporträt gewidmet. Zu sehen sind höchst kreative Darstellungsformen, bei denen mit Licht und Schatten genauso gespielt wird wie mit Verzerrungen und ungewohnten Perspektiven.

 

Die Bilder zeigen Selfies der Jugendlichen, auf denen sie sich selbst inszenieren. Jedes Bild ist mit einem Titel versehen, den sich die Fotographen selbst ausgesucht haben. Diese unterstreichen, was auf dem Bild zu sehen ist und reichen von lebensfrohen Sätzen wie „Lachen ist Leben und umgekehrt“ (Helena Volter) bis hin zu Tiefgründigen „Der Kontrast des Lebens besteht aus Höhen und Tiefen. Die helle Seite der Wand ist die Höhe, die schattige Seite die Tiefe“ (Yakoub Yakoub).

 

„Jedes Foto ist individuell – ob mit dem Fotohandy oder einer speziellen Kamera, alles ist dabei und fasziniert.“, so Landrat Arnold zu der Fotoausstellung im anschließenden Flur.

Ausstellung II: Prominenten Autoren gewidmete, innovative Architekturmodelle  

In einer zweiten Ausstellung präsentieren die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse aus einem Architekturprojekt. Gezeigt werden Architekturmodelle, die nach einem fiktiven Auftrag von Fachlehrer Kai Georg Wujanz entstanden sind: „Die Kafka –Stadt Prag möchte zusammen mit dem Goethe - Institut ein kleines Literaturhaus errichten, das für regelmäßige Literaturveranstaltungen wie Lesungen, Podiumsdiskussionen über zeitgenössische Literatur, aber auch für Kleinkunst, Aufführungen wie Kabarett, gedacht ist. Des Weiteren soll das Gebäude als Schreibraum für Literaturstipendiaten zur Verfügung stehen und ihnen nach Ablauf ihres Stipendiums als erster „Veröffentlichungsraum“ dienen. Als Standort für das Gebäude ist die nördliche Spitze der Moldauinsel in unmittelbarer Nachbarschaft zum Kampa-Museum gewünscht.“

 

Herausgekommen sind 16 innovative Architekturmodelle, die Autoren wie Astrid Lindgren, Arthur Conan Doyle, Bernhard Schlink oder George Orwell gewidmet sind.

 

Zu sehen ist die Ausstellung bis Ende Juni 2016 im Friedberger Kreishaus, Gebäude B im Foyer und dem sich anschließenden Flur während der Öffnungszeiten der Kreisverwaltung:

  • montags bis mittwochs 7:30 bis 16:00 Uhr
  • donnerstags bis 18:00 Uhr
  • freitags bis 12:30 Uhr

http://www.wetteraukreis.de/aktuelles/pressemitteilungen/detail/news/fachoberschueler-stellen-im-friedberger-kreishaus-aus/

Fr

12

Feb

2016

Bereit für den Notfall – Schüler helfen Schülern!

JPRS proudly presents – das vierzehnköpfige Team unseres Schulsanitätsdienstes!

Am Montag, den 1. Februar, haben vierzehn JPRS-Schüler ihre Erste-Hilfe-Kurse erfolgreich absolviert. Unter der Anleitung von Frau Lotz-Forndron und Herrn Zetzmann wurden der schuleigene Sanitätsraum mit Hilfsausrüstung bestückt, Einsatzpläne erstellt und praxisnahe Notfall-Simulationen durchgespielt.

 

Die JPRS-Schulleiterin Jutta Tschakert lobte das ehrenamtliche Engagement der Schüler und bedankte sich bei Frau Lommel (DRK Friedbergfür deren kompetente fachliche Beratung und die freundliche Unterstützung ihres Verbandes.

 

Fazit: Durch ihre aktive Mitarbeit im JPRS-Schulsanitätsdienst, erwerben die Team-Mitglieder des Schulsanitätsdienstes soziale und fachliche Kompetenzen – sinnvolle Zusatzqualifikationen –die auch als ein erster Schritt in eine berufliche Laufbahn im Rettungsdienst dienen können.

Mo

25

Jan

2016

Feedbackwoche an der JPRS vom 25.01. bis 05.02.2016

Liebe JPRS-Schüler, eure Stimmen zum Unterricht sind wieder mal gefragt!

Es ist wieder soweit! Zum Ende des Halbjahres starten wir die nächste Runde der JPRS-Feedbackwoche. Vom 25.01. bis 05.02.2016 seid ihr dazu aufgerufen, euren Lehrern Feedback zum Unterricht an der JPRS zu geben. Dabei kommen diverse Instrumente, wie Fragebögen etc. zum Einsatz, die von der JPRS-Qualitätsgruppe speziell für diesen Zweck erarbeitet wurden.

 

Was bringt euch die Feedbackwoche? Ihr könnt euren Unterricht einschätzen, analysieren und bewerten – dadurch erhalten eure Lehrkräfte ein direktes Feedback von Schülerseite, aus dem sie konkrete Rückschlüsse für die Qualitätsoptimierung ihres Unterrichts ziehen können!

Sa

26

Dez

2015

JPRS-Fußballteams holen 1. & 2. Platz beim Winterturnier!

Erfolg beim jährlichen Hallen-Fußballturnier in der Sporthalle der BSG Bad Nauheim

Am 16. 12. 2015 fand in der großen Sporthalle der BSG Bad Nauheim, ein Hallen-Fußballturnier unter fünf Schulen des Wetteraukreises statt. In einer Kooperationsgemeinschaft haben die Bad Nauheimer Berufsschule an den Gradierwerken (BSG) und die Berufsschule Johann-Philipp-Reis Schule Friedberg (JPRS) das Turnier gemeinsam geplant und organisiert. 

 

Angetreten waren folgende Schulen/Mannschaften: 

  • Berufs- und Technikerschule Butzbach (6. Platz)
  • Ernst-Ludwig-Schule Bad Nauheim (5. Platz) 
  • Lucius Internat Echzell (4. Platz)
  • Berufliche Schulen am Gradierwerk Bad Nauheim (3. Platz)
  • Johann-Philipp-Reis Friedberg Team 1 und Team 2 (1. + 2. Platz)

 

Damit im Verlauf des Turniers alles mit rechten Dingen zuging, wurden extra zwei fachlich versierte Schiedsrichter organisiert, die die Spiele professionell leiteten. Während des spannenden und nervenaufreibenden Fußballnachmittags konnten sich die Mannschaften im harten, aber fairen Wettkampf miteinander messen. Die Qualität der Spielzüge, Technik, Passen und das Zusammenspiel waren entscheidende Faktoren für Sieg oder Niederlage auf dem Kleinfeld mit 5 Feldspielern plus Torwart. Innerhalb von je 10 Spielminuten hatten die Teams Gelegenheit ihr Geschick mit dem Ball auf dem Feld zu beweisen. 

 

Frau Stellmacher ist stolz auf ihre beiden Mannschaften JPRS 1 und JPRS 2, die mit großem Abstand zur Konkurrenz, die meisten Tore für sich verbuchen konnten. Alle Spieler waren mit Temperament, Ehrgeiz und großem Teamgeist in den Wettbewerb gestartet und hatten sich die Siege tapfer erkämpft. Mit nur einem Punkt Differenz, landete das JPRS-Team 1 ganz oben auf dem Siegertreppchen – und wenn sich das JPRS-Team im finalen Spiel nicht im letzten Moment ein Gegentor eingefangen hätte, wären sogar beide JPRS-Teams punktgleich auf den ersten Platz gelandet. 

 

DIE SIEGER: JPRS-Team 1 „Die Jungen Profis“ (BG/BFS/BS/INTEA)

  • Marvin Jung
  • Hamza 
  • Torben Kehl
  • Björn Hinsberger
  • Mohammad Noori
  • Philipp Härchen
  • Alexander Wenzel
  • Seyit Ögütcü
  • Goerge Meymioglu 

 

2. Platz: JPRS-Team 2 „Erste Klasse Spieler“ (Ehem. BG13/BG13/ELS/Waldorfschule)

  • Alexander Wintermeyer
  • Darius Rienmüller
  • Bryan Tüscher
  • Tim Stobbe
  • Niklas Balka
  • Jonathan Klimmt 
  • Julian Vogl
  • Max Wied  
  • Philipp Zeibig  
  • Francesco Pileggi 

 

Frau Stellmacher dankt dem Service-Team, deren Mitarbeiter sich freundlich und professionell um die Verpflegung von Spielern und Zuschauern kümmerten. Die Schuldirektoren Frau Tschakert (JPRS) und Herr Stolz (BSG) waren von dem Fußballturnier so begeistert, dass im nächsten Jahr mit einer Wiederauflage gerechnet werden darf.  

 

Viele Grüße! Das JPRS-Sportteam

Fr

04

Dez

2015

Todbringende Zwangsarbeit

JPRS-Schüler der BFS besuchen Konzentrationslager in Mittelbau-Dora

Die drei Abschlussklassen unserer Berufsfachschule (BFS) besuchten zusammen mit ihren Klassenlehrern für zwei Tage das ehemalige KZ Mittelbau-Dora im Südharz nahe der Stadt Nordhausen, finanziell unterstützt vom Wetteraukreis und der Hessischen Landeszentrale für Politische Bildung.


Die Schüler wurden in drei Gruppen aufgeteilt und besichtigten einen Teil des unterirdischen Stollensystems, das Häftlingslager, das neu gestaltete ehemalige Gefängnisgebäude und das Krematorium. In von den Mitarbeitern der Gedenkstätte gestalteten Workshops konnten die Schüler die gewonnenen Eindrücke vertiefen.


Der Gründung des KZ Mittelbau-Dora ging die Entwicklung der später unter der Bezeichnung "V2" bekannt gewordenen Waffe in Peenemünde voraus. Nach der Bombardierung von Peenemünde wurde die Produktion dieser Waffe dann in das Stollensystem bei Nordhausen verlegt.


Etwa jeder Dritte der über 60.000 Menschen, die zwischen 1943 und 1945 in das KZ Mittelbau-Dora deportiert wurden, hat nicht überlebt. Die Häftlinge starben an den Folgen unmenschlicher Zwangsarbeit, wurden erschlagen, auf Todesmärschen erschossen oder als „Arbeitsunfähige“ in Vernichtungslager gebracht.


Neben dem Stollen, in dem die Häftlinge nicht nur arbeiteten, sondern in den ersten Monaten auch leben – und sterben – mussten, beeindruckte die Schüler vor allem das Krematorium und ein Film, der von den Amerikanern kurz nach der Befreiung des Lagers gedreht wurde. In schonungsloser Offenheit wurde der menschenverachtende Umgang der Nazis mit den Häftlingen verdeutlicht.


Nach dem zweiten Workshop am Dienstagvormittag machte sich die Gruppe auf den Weg nach Erfurt, um der Stadt einen Besuch abzustatten.


Fazit: Es zeigte sich wie bei den vorherigen Gedenkstättenfahrten, wie wichtig ein Besuch direkt vor Ort ist, sowohl für die deutschen Schüler als auch für diejenigen mit Migrationshintergrund, findet sich doch in beiden Gruppen immer wieder rassistisches Gedankengut, meist in der Form des Antisemitismus. 

Mo

23

Nov

2015

"Die Tage der offenen Tür" - Die große JPRS-Leistungsschau!

… auch im Jahr 2015 wieder ein großer Erfolg!

Infostände namhafter Unternehmen und Einrichtungen zu Ausbildung, Job & Studium

Auch die diesjährigen Tage der offenen Tür waren ein großer Erfolg. Im Foyer bot sich den zahlreichen Besuchern ein Marktplatz verschiedener Unternehmen, die über Berufsausbildung, Jobs, Studium und sonstige Bildungsmöglichkeiten informierten. Vertreten waren: Technische Hochschule Mittelhessen, HP Hewlett Packard, Stadtwerke Frankfurt, OVAG, AOK, Fachhandelsverbund Eurobaustoffe, Polizei Mittelhessen, Bundeswehr, Berufsbildungswerk der hessischen Wirtschaft, Volkshochschule Friedberg sowie Arbeiterkind Frankfurt e.V.


Lebendige Vorträge und eine fantasievolle Modenschau

Rege besucht wurden die Fachvorträge der Aussteller HP, Bundeswehr, THM und KFZ-Innung zu Ausbildung, Karriere und Dualem Studium. Das Foyer war auch Bühne für die Modenschau des Berufsfeldes Körperpflege, deren Motto: „Rainbow – Die Welt der Farben“ lautete. Unter großem Applaus absolvierten die fantasievoll frisierten und geschminkten Schülerinnen und Schüler mit schönen Kleidern und Kostümen gekonnt ihren eigenen Catwalk.


Prominente Gäste aus Verwaltung und Politik

Die JPRS-Schulleiterin Jutta Tschakert hieß die Gäste aus Verwaltung, Politik und Handwerk herzlich willkommen, darunter den Leitenden Schulamtsdirektor Manfred Klebe, den Ersten Kreisbeigeordneten Helmut Betschel, den Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Johannes Laspe, den Obermeister der Metallinnung Alexander Repp, Kreishandwerksmeister Werner Ulowetz sowie Delegationen der CDU und FDP.


Ein Erfolgsmodell – unser neues Info-Konzept zu den JPRS-Schulformen

Das neue Konzept zur Erstinformation unser Gäste erlebte seine Premiere und wurde gut angenommen: Die Schulklassen und Eltern nutzten die Möglichkeit, sich zu den studienqualifizierenden Schulformen des Beruflichen Gymnasiums (BG) und der Fachoberschule (FOS) individuell beraten zu lassen. Stündliche Vorträge zu den Schulformen rundeten das Angebot ab. Der Vorteil für die Eltern und ihre Zöglinge: Individuell auf die Besucher zugeschnittene Beratung zu den Aufnahmevoraussetzungen, Schwerpunktfächern (wie Mechatronik, Bautechnik, Datenverarbeitungstechnik, Wirtschaft etc.) und Lehrinhalten. Für Schüler der abgebenden Hauptschulen gab es Beratungsgespräche zur Schulform Berufsfachschule, die mit der Mittleren Reife abschließt.


Entdeckungsreise durch die vielfältigen JPRS-Bildungsangebote 

Nach der Info über die vielfältigen JPRS-Laufbahnmöglichkeiten, konnten die Besucher auf Entdeckungsreise durch unsere Schule gehen und nach Interesse und angestrebter Laufbahn die zahlreichen Angebote und Schülerprojekte der Schwerpunkte, Live und in Action in den schuleigenen Fachräumen und Werkstätten erkunden, wie u.a.:

  • Schwerpunkt Informatik (automatisierte Kaffeemaschine, mit Steuerung über Smartphone-App)
  • Mechatronik-Werkstatt (Modell eines programmgesteuerten aus Metallträgern und Seilzügen gefertigten Aufzugs, der mit der speicherprogrammierbaren Kleinsteuerung LOGO! ausgerüstet ist)
  • Anlagenmechaniker (Projekt  „I love Kupfer“ – Besucher sägen, schweißen und löten unter fachlicher Anleitung, um aus Kupferrohren ein Herz herzustellen)
  • KfZ-Werkstatt (Vergleich Diagnosetechniken und Werkstattalltag von gestern und heute anhand eines alten Fiats gegenüber einem modernen Mercedes GL 470 –mit hochkomplexer Tester-Software)
  • Metallwerkstatt (Vorstellung der modernen computergesteuerten CNC-Fräsmaschine)
  • Fachbereich Chemie (Magie der Chemie – multimediale Chemie-Show mit projizierten Petrischalenversuchen)


Einblicke in die sozialen Aktivitäten und Kooperationen der JPRS 

In weiteren Projekten erhielten die Besucher einen Einblick in die sozialen Aktivitäten und Kooperationen der JPRS. Gemeinsam mit den Schottener sozialen Diensten boten die Schüler der Berufsvorbereitung süße Backwaren und selbst hergestelltes Apfelgelee an.

Die Berufsfachschulklasse Körperpflege präsentierte das Projekt „Brücken bauen – Von und miteinander lernen“ in Kooperation mit dem Karl-Wagner-Haus Friedberg und der Oase Gießen. Die Schüler und die in soziale Not geratenen Frauen lernten sich kennen: Während eines gemeinsamen Frühstücks und am Beauty-Tag – beim Frisieren, Haare schneiden und  Schminken. Die InteA-Schüler – Jugendliche, die vor Krieg und Verfolgung nach Deutschland geflüchtet sind und an der JPRS unterrichtet werden – betreuten den Bücherflohmarkt im Medienzentrum und begeisterten Ihre Gäste mit Tanz- und Gesangseinlagen.


Nach dem Futter für's Hirn – kulinarisches, vom Pulled Pork bis zum Vinschgauerbrot

Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz. Dafür sorgten die Azubis mit ihren Fachlehrern des Fachbereichs Ernährung in der „Fressgass“: Neben Fleischkäse und Würsten präsentierten die Fleischer als Neuheit das leckere „Pulled Pork“-Sandwich. Die Bäckerlehrlinge zeigten sich in selbst designten T-Shirts mit der Aufschrift „I love Baking“ und boten acht verschiedene Brotsorten an: Vom Zwiebelbrot bis hin zum raffiniertem Vinschgauerbrot. Alle Nahrungsprodukte wurden von den Lehrlingen in der schuleigenen Fleischerei und Bäckerei selbst hergestellt.


Fazit: Die JPRS stellte an den „Tagen der offenen Tür“ eindrucksvoll unter Beweis, dass sie die vielfältige und offene Berufsschule des Wetteraukreises ist. Eine sympathische Schule, in der die Schüler neben der notwendigen, mitunter trockenen, Theorie, auch in der lebendigen Praxis auf die Anforderungen der Berufswelt und/oder eines anschließenden Studiums vorbereitet werden.

Fr

20

Nov

2015

Coming Soon! Die JPRS "Tage der offenen Tür 2015"

Am 20. und 21.November 2015 – jeweils von 09:00–13:00 Uhr

Wir machen in diesem Jahr nicht alles anders – aber vieles neu!
Wir machen in diesem Jahr nicht alles anders – aber vieles neu!

TDOT Programmheft 2015 – Online-Blätterkatalog – Termine, Vorträge, Aussteller

Programm-Flyer JPRS TDOT 2015 - PDF zum Download/Ausdrucken
Programm-Flyer-2015 Stand 12_11.pdf
Adobe Acrobat Dokument 16.5 MB

Finde deine Möglichkeiten - die traditionelle JPRS Spielerallye mit Gewinnspiel

Auch in diesem Jahr wird das bewährte Motto „Finde deine Möglichkeiten“ im Vordergrund stehen. Insbesondere unsere jungen Gäste sind an diesen Tagen im Rahmen einer „Spielrallye“ dazu aufgerufen in jedem Fachbereich eine kleine Aufgabe zu erledigen. Dies kann die Lösung einer Rechenaufgabe, das Erstellen eines kleinen Werkstückes oder die Beantwortung eines Rätsels sein. Ist die Aufgabe gelöst, erhält der erfolgreiche Besucher ein Stück Schnur. Diese Schnüre sollen von den Teilnehmern zusammengebunden werden. Zum Ende des jeweiligen Besuchertages findet gegen 12:30 Uhr eine Abschlussmoderation der „Spielrallye“ statt. An jedem Besuchertag werden drei Gewinner ermittelt. Der Besucher mit dem längsten Faden erhält dann den Hauptpreis. 

 

Informationsstände und Vorträge zu Ausbildung, Job und Studium

Zusätzlich zu den Informationsständen von regionalen und überregionalen Arbeitgebern, stehen spannende Vorträge verschiedener Ausbildungsbetriebe über Jobangebote und Karrieremöglichkeiten sowie Vorträge zum Dualen Studium auf dem prall gefüllten Programm der "Tage der offenen Tür 2015".

 

Spannende Schülerprojekte Live erleben

Auch in diesem Jahr sind die ausgewählten Projekte aus den über 20 Fachbereichen der JPRS, die von den aus Schülern und Lehrern zusammengestellten Projektteams, dem Publikum der „Tage der offenen Tür“ Live präsentiert werden, eine der Hauptattraktionen.

 

Der traditionelle Bücherflohmarkt im JPRS-Medienzentrum

Ein fester Bestandteil der "Tage der offenen Tür" ist der Bücherflohmarkt, den das Team der Schülerbibliothek veranstaltet, um von dem eingenommenen Geld neue Medien für die Schülerinnen und Schüler der JPRS anzuschaffen. 

 

Kulinarische Hochgenüsse und kleine Leckereien

Für kulinarische Hochgenüsse sorgen wie in jedem Jahr Jahr die Schüler der Nahrungsklassen, der Bäcker und Metzger mit eigens für den Event hergestellten Köstlichkeiten.

 

Do

19

Nov

2015

Anzeige Wetterauer Zeitung "Tage der offenen Tür"

Klicken zum Vergrößern!  Anzeige 1/1 Seite aus der Ausgabe vom 18.11.2015
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Di

03

Nov

2015

來自中國的問候 (Herzliche Grüße aus China)

Die Delegation der JPRS ist gut in China angekommen

Die Delegation der JPRS ist nach langem Flug gut in China angekommen und wurde dort freundlich empfangen und in einem sehr schönen Hotel untergebracht. Die erste von sieben Schulen in Dongguan in der Nähe von Hongkong wurde bereits besucht. Auf dem Gruppenfoto sieht man die deutschen Schüler (5 von der JPRS und die anderen 10 aus Freigericht und Butzbach) mit ihren chinesischen Austauschpartnern. Die chinesischen Lehrer waren auch gesammelt antreten.

 

Kommentar Mr. Guenther Blank: ›Tolles Hotel, gewöhnungsbedürftiges Essen, ein straffes Programm und unheimlich freundliche Menschen. Wir haben hier eine tolle Zeit!‹

Mo

02

Nov

2015

Blüten und Falsche Fuffziger

JPRS Falschgeld Präventions-Seminar für Bäckerei- und Fleischerei-Fachverkäufer 

Zum ersten Mal veranstaltete die JPRS ein Falschgeld-Präventions-Seminar für Fachverkäufer von Bäckerei- und Fleischerei-Betrieben. Von Seiten der JPRS-Nahrungsmittelabteilung hatten die Fachlehrer Christine Greskamp, Dieter Blocher und Matthias Zinn zwei Falschgeldexperten der Deutschen Bundesbank eingeladen, Michael Holl und Manfred Ludwig.


Während der Vorstellungsrunde baten die beiden Referenten die Anwesenden, eigene Erfahrungen mit Falschgeld einzubringen. Dabei zeigte sich, dass die 23 teilnehmenden Fachverkäuferinnen und Fachverkäufer zwar ihres Wissens nach noch nie mit Falschgeld zu tun gehabt hatten. Dennoch bekundeten alle großes Interesse, im Sinne der Prävention mehr über dieses im Verkaufsbereich wichtige Thema zu erfahren.


Im theoretischen Teil des Fachseminars wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer intensiv über die Falschgeldmerkmale und Methoden der Falschgeld-Identifizierung unterrichtet. Darüber hinaus berichteten Herr Holl und Herr Ludwig allerlei Wissenswertes über die so genannten „Blüten. So z.B., dass 95% des Falschgeldes auf die 20er- und 50er-Scheine entfallen oder dass die neuen Euro-Scheine fünf Sicherheitsmerkmale aufweisen, die eine geschulte Verkaufskraft besser erkennen kann als jeder Falschgelderkennungs-Automat. Verblüffend war auch die Aussage, dass eine Note in der Herstellung nur 11 Cent kostet (Münze: 16 Cent).


Derart professionell geschult, fiel es der Seminargruppe nicht schwer, während der anschließenden Übungsphase unterschiedliche Falschgeld-„Blüten“ zu identifizieren, die beide Referenten im Raum „in Umlauf“ brachten. Während dieser Zeit durfte aus Sicherheitsgründen niemand den Seminarraum verlassen.


Fazit: Zum Abschluss des Seminars äußerten sich die Verkaufskräfte aus dem Bäckerei- und Fleischereigewerbe sehr zufrieden über die aus der Falschgeldschulung erworbenen Erkenntnisse. Sie bedankten sich bei den veranstaltenden Lehrkräften der JPRS und den Experten der Deutschen Bundesbank, dass sie diese wichtige Schulung ermöglicht und durchgeführt hatten.

So

11

Okt

2015

Von der gemeinsamen Geschichte lernen!

Italienische Schüler aus Parma kamen zum Gegenbesuch an der JPRS

Schüler arbeiten im Workshop Europa, rechts Lehrerin Eva Tinz
Schüler arbeiten im Workshop Europa, rechts Lehrerin Eva Tinz
Die deutsch-italienische Gruppe vor dem Adolfsturm
Die deutsch-italienische Gruppe vor dem Adolfsturm

Schülerprojekt im Rahmen des EU-ERASMUS-Programms

Seit September 2014 arbeiten die Johann-Philipp-Reis-Schule in Friedberg und das Liceo Attilio Bertolucci in Parma im Rahmen eines von der EU geförderten zweijährigen ERASMUS-Projektes „Today we make tomorrow through yesterday – Vom Massaker in Marzabotto bis zum Aufbau der Europäischen Union“ zusammen. Die Schülerinnen und Schüler sollen die leidvollen Kapitel der italienisch-deutschen Geschichte im Verlauf des Zweiten Weltkrieges kennenlernen und die Bedeutung der Europäischen Union als Rahmenbedingung eines friedlichen Zusammenlebens der Menschen in Europa schätzen lernen.


Italienische Schüler zum Gegenbesuch in Friedberg

Im September reisten nun 27 italienische Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen und Lehrern zum Gegenbesuch nach Friedberg. Das Projektteam der Johann-Philipp-Reis-Schule rund um die Lehrer Otto Lomb, Eva Tinz und Nathalie Reinke hatte ein dicht gepacktes Programm vorbereitet. Die Schüler wurden vom Friedberger Bürgermeister Michael Keller höchstpersönlich begrüßt, der in seiner Rede auch auf die seit langem bestehende Partnerschaft Friedbergs mit der italienischen Gemeinde Magreglio einging. Stadtarchivar Lutz Schneider hatte sich bereit erklärt, die Gäste über die Lage der italienischen Zwangsarbeiter in Friedberg und der Wetterau zwischen den Jahren 1943 – 1945 zu informieren. Bei einem Besuch der Gräber von Zwangsarbeitern und des Grabes von Henry Benrath auf dem Friedberger Friedhof konnten die Teilnehmer das im Vortrag Erfahrene eindrucksvoll vertiefen.


Schüler-Workshops zu Vergangenheit und Zukunft von Europa

Im Rahmen eines Workshops widmeten sich die Schülerinnen und Schüler dem zweiten Teil des ERASMUS-Projektes, geht es doch in diesem nicht nur um die Vergangenheit, sondern auch um die Zukunft, konkret um die Bedeutung der Europäischen Union für ein friedliches Zusammenleben der Völker Europas.


Treffen mit Überlebenden des Holocaust/Besuch der Frankfurter Synagoge

Am nächsten Tag trafen die deutschen und italienischen Teilnehmer des Projekts zwei überlebende polnische Häftlinge von Konzentrationslagern, die auf Einladung des Maximilian-Kolbe-Werkes und der Diözese Mainz im Haus St. Gottfried in Ilbenstadt Schülern in Gesprächen ihre Erlebnisse aus der Zeit ihrer Haft in nationalsozialistischen Konzentrationslagern schilderten. Die italienischen Schülerinnen und Schüler konnten mit Frau Alodia Witaszek sprechen, die unter anderem in einem Kinderkonzentrationslager als Fünfjährige (!) inhaftiert war. Die deutschen Jugendlichen erfuhren mehr über das Leben von Dominika Adamczewska, die als Sechsjährige mit ihrem Bruder und der Mutter ins KZ Majdanek kam. Die Begegnung mit den Überlebenden hinterließ bei beiden Schülergruppen einen tiefen Eindruck. Der Holocaust und das Judentum sind integraler Bestandteil des ERASMUS-Projektes, daher war der Besuch der Frankfurter Synagoge im Westend ein wichtiger Programmpunkt. Für viele Schülerinnen und Schüler war der Besuch dieser beeindruckenden Frankfurter Synagoge der erste Besuch eines jüdischen Gotteshauses überhaupt.

 

Projektfahrt ins Konzentrationslager Dachau

Gegen Ende der Projektwoche fuhren die italienischen und deutschen Projektbeteiligten nach Dachau, um die dortige Gedenkstätte, das ehemalige Konzentrationslager, zu besuchen. Die wohl nachhaltigste Erfahrung hatte eine italienische Schülerin, deren Urgroßvater als italienischer Soldat in Dachau interniert war. Die Schülerin berichtete ferner, dass der Urgroßvater in seiner Familie niemals über seine Erfahrungen in Dachau gesprochen hatte. Weder die italienischen Mitschüler noch die sie begleitenden Lehrer wussten vorher von dieser tragischen Lebensgeschichte.


Zum Abschluss – ein gemeinsamer Erkundungsrundgang durch München

In München besuchte die Gruppe die Aufmarschplätze der Nationalsozialisten, u.a. die Feldherrnhalle und den Odeonsplatz. Natürlich blieb auch genug freie Zeit für eine Stadterkundung, etwa für den Besuch des Deutschen Museums, sodass der Tag und die gesamte Woche nicht nur mit bedrückenden Erfahrungen enden konnte.

 

Fazit: Alle beteiligten Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte freuen sich schon auf das Wiedersehen in Parma im April 2016.

Di

22

Sep

2015

Erste JPRS-Einführungswoche erfolgreich abgeschlossen!

Motto: Ankommen, Durchblicken, Checken, Durchstarten

BG Schüler Leistungskurs Chemie, Lehrer Julia Schaumburg, Roland Zetzmann
BG Schüler Leistungskurs Chemie, Lehrer Julia Schaumburg, Roland Zetzmann
Einführungswoche Berufsfachschule
Einführungswoche Berufsfachschule

Ankommen, Durchblicken, Checken, Durchstarten


Die JPRS-Einführungswoche dient insbesondere den „Neuen“, aber auch den „Alteingesessenen“ zum Ankommen an der JPRS, zum Kennenlernen, zur Teamfindung und zur Förderung selbstständigen Arbeitens. In Workshops und Schulungen erhielten die Schülerinnen und Schüler wertvolle Informationen zu den Themen: selbstgesteuertes Lernen (SGL), Methodentraining, gesunde Ernährung und sportliche Aktivitäten.


Schwerpunktcamps und Klassenlehrertage 

Zum Einstieg ins Schuljahr und in die Organisation der Schule bot die JPRS während der Einführungswoche sogenannte Schwerpunktcamps und Klassenlehrertage an. Hier wurden die Schülerinnen und Schüler mit den wichtigsten Grundlagen in den Schwerpunkten (Maschinenbau, Bautechnik, Elektro, KfZ, Informatik u.v.m.) und der Arbeit in den Werkstätten vertraut gemacht. Die Fachlehrer diagnostizierten in den Mathe-, Englisch- und Deutschcamps den Wissensstand ihrer Zöglinge und vermittelten Inhalte, Kenntnisse und Methoden in ihren Fächern. In den Klassenlehrer- und Tutorstunden standen Organisatorisches sowie das Kennenlernen der Schule im Vordergrund.


Drogenpräventionsworkshop

Die Schülerinnen und Schüler der FOS besuchten zum Abschluss der Einführungswoche einen Drogenpräventionsworkshop, in dem der Präventionsbeauftragte des Wetteraukreises Gerhard Rauschenberg mit den Schülern aufschlussreiche Aufklärungsgespräche zu den Themen Rauchen, Alkohol und Cannabis führte.

Impressionen von der JPRS-Einführungswoche 2015

Di

22

Sep

2015

JPRS als "Umweltschule" ausgezeichnet

Feierliche Preisverleihung am 16.09. 2015 in Hanau 

Umweltstaatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser, Klaus Kamm, Jutta Tschakert, Claudia Henske, Thorsten Lux  (Alle JPRS) und Kultusstaatsekretär Dr. Manuel Lösel bei der Übergabe der Urkunde
Umweltstaatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser, Klaus Kamm, Jutta Tschakert, Claudia Henske, Thorsten Lux (Alle JPRS) und Kultusstaatsekretär Dr. Manuel Lösel bei der Übergabe der Urkunde

Preisverleihung durch hessischen Kultusstaatsekretär und Kultusstaatsekretärin

Kultusstaatsekretär Dr. Manuel Lösel und Umweltstaatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser haben in Hanau an der Eugen-Kaiser-Schule 103 Schulen als „Umweltschulen“ ausgezeichnet.

„Heute möchten wir die hessischen Schulen als Umweltschulen würdigen, die ganz nach dem Motto ‚Lernen und Handeln für unsere Zukunft‘ mit spannenden und kreativen Ideen zu einer besseren Umwelterziehung und ökologischer Bildung im Unterricht und im gesamten Schulleben beitragen. Nicht zuletzt die große Anzahl, die in diesem Jahr das Zertifikat neu oder erneut erhalten haben, macht uns als Landesregierung überaus stolz und zeigt den Erfolg der Initiative“, sagten Lösel und Tappeser im Rahmen der Feierstunde. 


Ausgezeichnete ökologische Waldschule-Aktivitäten des JPRS-Fachbereichs Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung

Die JPRS gehörte durch die Waldschule-Aktivitäten des Fachbereiches Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung zu den als "Umweltschule" ausgezeichneten hessischen Schulen. Das ambitionierte JPRS-Ökologie-Projekt verknüpft die Förderung ökologischen Bewusstseins mit der Motivation durch handwerkliche Arbeit Produkte zu gestalten, welches sinnvolle Anwendung finden. Wie zum Beispiel die Fertigung von Hordengattern, die in der Forstwirtschaft als Einzäunung und Schutz des Jungwaldwuchses gegen Wildverbiss eingesetzt werden. Die Gatter wurden aus unbehandeltem Holz (Fichte oder Kiefer) gefertigt und sind im Gegensatz zu Schutzmöglichkeiten wie Drahtzäunen ökologisch abbaubar, d.h. sie kommen nach jahrelangem Einsatz wieder dem Waldboden zugute (Selbst die Nägel bauen sich ab).

 

Projekt „Umweltschule - Lernen und Handeln für unsere Zukunft“

Das Projekt „Umweltschule - Lernen und Handeln für unsere Zukunft“ ist eine gemeinsame Initiative des Hessischen Kultusministeriums und des Umweltministeriums. Ausgezeichnet werden Schulen für ihr besonderes Engagement im Bereich Umwelterziehung und ökologische Bildung. Gewürdigt wird die Verbesserung der Qualität von Unterricht und Schulleben im Sinne der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung. Unterstützt werden die Schulen in diesem Prozess vom Beratungsnetzwerk der hessischen Umweltbildungszentren und einer zentralen Landeskoordination. Auf ihrem Weg zur Verbesserung der Qualität von Unterricht und Schulleben im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung werden den teilnehmenden Schulen Fortbildungen, Fachtagungen und persönliche Hilfestellung angeboten. 2012 wurde die Initiative „Umweltschule“ von der Deutschen UNESCO-Kommission als „Offizielle Maßnahme der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet.

 

Unsere Gesellschaft aktiv mitgestalten

„Mit den Umweltschulen können wir als Landesregierung junge Menschen dazu motivieren, unsere Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Die heute ausgezeichneten Schulen sind wichtige Lernorte für die Generationen, die in der Zukunft die Verantwortung übernehmen werden“, erläuterten Lösel und Tappeser. Außerordentlich erfreulich sei zudem, dass sich die „Umweltschule“ als eine der hessischen Nachhaltigkeitsinitiativen fest etabliert hat und damit wichtiger Bestandteil des hessischen Maßnahmenplans geworden ist.

Seit 2011 werden südhessische und nordhessische Schulen jährlich wechselnd ausgezeichnet. Das bedeutet gleichzeitig, dass sich der Zeitraum für die Projektarbeit der Schulen auf zwei Jahre ausdehnt und dementsprechend auch die Auszeichnung für zwei Jahre Gültigkeit besitzt. „Die Schülerinnen und Schüler haben auch in diesem Jahr wieder eindrucksvoll gezeigt, dass sie ihre Schule nicht nur als reinen Ort der Wissensvermittlung ansehen, sondern ebenso als eine Möglichkeit nutzen, ihr Lebensumfeld nachhaltig mitzugestalten. Dafür möchten wir allen teilnehmenden Schulen ganz herzlich danken“, so Lösel und Tappeser abschließend.

Di

30

Jun

2015

Eine Lehrstunde in Sachen Ökologie

JPRS-EIBE-Schüler fertigen Hordengatter für Waldschonungen

EIBE-Schüler beim Aufstellen der Horden
EIBE-Schüler beim Aufstellen der Horden

Ökologisches Bewusstsein schaffen

Dieses ambitionierte Ökologie-Projekt verknüpft die Förderung ökologischen Bewusstseins mit der Motivation durch handwerkliche Arbeit ein Produkt zu gestalten, welches sinnvolle Anwendung findet. Schüler der EIBE und der BFS mit den Schwerpunkten Waldschule, Ökologie und Holztechnik fertigten sogenannte Hordengatter, die in der Forstwirtschaft als Einzäunung und Schutz des Jungwaldwuchses und der Pflanzflächen gegen Wildverbiss eingesetzt werden. Der Clou der Horden: Sie sind aus unbehandeltem Holz (Fichte oder Kiefer) und somit im Gegensatz zu anderen Schutzmöglichkeiten wie Drahtzäunen ökologisch abbaubar, d.h. sie kommen nach jahrelangem Einsatz wieder dem Waldboden zugute (Selbst die Nägel bauen sich ab).


Eine Lehrstunde in systematischem Planen, Organisieren und Arbeiten

Stefan Wirth, Fachlehrer Holztechnik, und Sozialarbeiterin Claudia Henske bereiteten die Klassen auf das Projekt vor, das in Zusammenarbeit mit Hessenforst erfolgte. Mithilfe des Fachbuches „Der Forstwirt“ wurden die Schüler mit den theoretischen Grundlagen der nachhaltigen Forstwirtschaft vertraut gemacht. Dann entwarfen die Projektteilnehmer die Konstruktionspläne für die Hordengatter. Der praktische Projektabschnitt erfolgte in Zusammenarbeit mit der Holzabteilung der JPRS. Unter der Leitung von Fachlehrer Norbert Hantl wurde in der schuleigenen Holzwerkstatt eine Schablone entworfen, die als Hilfsvorrichtung die Montage der Horden erleichtert – eine Lehrstunde in systematischem Planen, Organisieren und Arbeiten.


Die selbstgebauten Hordengatter kommen im Forstgebiet Münzenberg zum Einsatz

Mithilfe der Schablone fertigten die Jugendlichen aus Dachlatten die Hordengatter und wurden dabei von Klaus Kamm, Abteilungsleiter EIBE und Thomas Schimonsky, Fachlehrer EIBE unterstützt. Noch während die Fertigung lief, wurden die ersten Horden  zu ihren Einsatzgebieten gefahren. Unter Anleitung ihrer Lehrer und der Mitarbeiter von Hessenforst stellten die Schüler in den zur Revierförsterei Münzenberg gehörenden Waldgebieten rund um Bad Nauheim, Gambach und Rockenberg die Schutzgatter in den Schonungen auf.


Fazit: JPRS-Schulleiterin Jutta Tschakert dankte den Schülern und den beteiligten Lehrkräften und äußerte ihre Anerkennung über die erfolgreiche Projektarbeit. Die für das Horden-Projekt verantwortliche Revierförsterin Hermine Link von der Revierförsterei Nidda zeigte sich sehr zufrieden mit den hergestellten Horden und lobte die Klassen für ihr Engagement und ihren Arbeitseinsatz. Das ökologische EIBE-Projekt der JPRS zum Schutz von Waldschonungen war eine wertvolle Erfahrung für Schüler, die viel über nachhaltiges Wirtschaften im Forstwesen erfuhren und an ihrer sinnvollen, nutzenbringenden Tätigkeit gewachsen sind.

Di

23

Jun

2015

Deutsch-italienische Geschichte im Zweiten Weltkrieg 

JPRS-ERASMUS-Projekt mit italienischer Partnerschule in Parma

Die Schüler der JPRS in Parma
Die Schüler der JPRS in Parma
Die JPRS-Schüler mit dem Präfekten von Parma
Die JPRS-Schüler mit dem Präfekten von Parma

„Today we make tomorrow through yesterday – Vom Massaker in Marzabotto bis zum Aufbau der Europäischen Union“ 

Seit September 2014 arbeiten die JPRS und das Liceo Attilio Bertolucci (Parma) im Rahmen eines von der EU geförderten zweijährigen Erasmusprojektes zusammen. Unter dem Leitthema „Today we make tomorrow through yesterday – Vom Massaker in Marzabotto bis zum Aufbau der Europäischen Union“ geht es darum, an die von SS-Einheiten im Jahr 1944 begangenen Massaker in Marzabotto und Sant’Anna di Stazzema zu erinnern, in denen ca. 770 bzw. 560 Zivilisten, vor allem Frauen, Kinder und alte Männer, getötet wurden. Die Schüler sollen die Hintergründe dieses leidvollen Kapitels der italienisch-deutschen Geschichte im Verlauf des Zweiten Weltkrieges ausleuchten, verstehen und aufarbeiten, um die Bedeutung der Europäischen Union als wichtige Rahmenbedingung für ein friedvolles Zusammenleben der Menschen in Europa schätzen zu lernen.


Die JPRS-Schüler lernen die italienische Gastfreundschaft kennen

Unter der Leitung von Otto Lomb, Eva Tinz, und Nathalie Reinke fuhren 15 JPRS-Schüler nach Parma. Dort wurden sie herzlich aufgenommen und bei ihren italienischen Gasteltern untergebracht – ein wesentlicher Bestandteil des Projekts, damit die Schüler die italienische Lebensweise kennenlernen können.

Am ersten Projekttag begann die inhaltliche Auseinandersetzung mit der Thematik mit einem lebhaften Gespräch unter den italienischen und deutschen Schülern, bei dem es so manche Sprachbarrieren zu überwinden galt. Am Nachmittag stand der Besuch der Sehenswürdigkeiten von Parma auf dem Programm. Bedeutsam für das Projekt war die Besichtigung des Piazza Garibaldi – Ort der Hinrichtung von ca. 12 jungen Parmesianern während des Zweiten Weltkrieges. Am Abend waren alle Schüler und Lehrer bei den Großeltern eines gastgebenden Schülers zu einem gemeinsamen Imbiss im Garten des Hauses eingeladen, ein Ausdruck der zu recht gerühmten italienischen Gastfreundschaft und Herzlichkeit und ein Beispiel für die vielen Einladungen und persönlichen Begegnungen während der Projektwoche.


Zeitreisen in die Jahre 1943-45 – in ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte

Im Verlauf der Woche fuhr die Schülergruppe zu dem kleinen Dorf Sant‘ Anna di Stazzema in den Apulischen Alpen, neben Marzabotto der Ort, an dem das schlimmste Massaker an der italienischen Zivilbevölkerung durch deutsche Truppen verübt worden war. Am 12.8.1944 überfiel die 16. SS-Panzergrenadierdivision „Reichsführer SS“ das Dorf unter dem Vorwand, Partisanen zu bekämpfen. 560 Bewohner, darunter auch schwangere Frauen, wurden ermordet, nur wenige entkamen. Enrico Pieri, der das Massaker als 10-Jähriger überlebte, schilderte mit großer emotionaler Betroffenheit den Schülern seine damaligen Erlebnisse. Seine ganze Familie wurde an diesem Tag getötet. Jeweils eine italienische Schülerin und ein deutscher Schüler durften einen Brief von Enrico Pieri verlesen, in dem dieser seine damaligen Erlebnisse schilderte und sich nachdrücklich für ein geeintes Europa als Garant für einen dauerhaften Frieden einsetzte.


Tragische Einzelschicksale aus dem Moloch Zweiter Weltkrieg

Im Rahmen des Projektes rückten die italienischen Gastgeber auch die Resistenza, den Widerstand der Italiener gegen die deutsche Besatzungsmacht, in den Fokus. So kam es zu einer Begegnung mit Dr. Franco Lori, dem Sohn des erst kürzlich verstorbenen ehemaligen Partisanen Renato Lori. Dr. Lori berichtete über die Erlebnisse seines Vaters in den Jahren 1943 – 1945. Am letzten Projekttag stand die Geschichte des deutschen Soldaten Otto Zeller im Mittelpunkt, der an der Besetzung Italiens teilgenommen hatte, daraufhin im Partisanenkampf eingesetzt war und 1944 im Alter von 20 Jahren von italienischen Partisanen erschossen wurde. Auf der Basis von Originalfotos aus Beständen der Familie erarbeiteten die Schüler einen Aufriss seines kurzen Lebens und befassten sich anhand eines Briefes, in welchem dem Vater des Soldaten dessen „Heldentod“ mitgeteilt wurde, mit seinem Tod. Insbesondere durch die Personalisierung des Krieges und dem Nachzeichnen der Kriegsmechanismen am Beispiel der Schicksale ganz konkreter Menschen, sei es der italienische Partisan Renato Lori, das italienische 10-jährige Kind Enrico Pieri oder der junge deutsche Soldat Otto Zeller, konnten die Schüler einen persönlichen und emotionalen Bezug entwickeln.


Besuch des jüdischen Museums und der Synagoge in Soragno

Den Abschluss der Projektwoche bildete der Besuch des jüdischen Museums und der Synagoge in Soragno, wo die sachkundige Museumsleiterin das jüdische Leben und Beten lebendig veranschaulichte und den Vernichtungskrieg gegen die Juden vor Augen führte. Die Schüler lernten die Verfolgungssituation der italienischen Juden am Schicksal von vier Kindern aus Parma kennen, die direkt nach ihrer Ankunft im Konzentrationslager Auschwitz vergast wurden.


Fazit: Vollgepackt mit zahlreichen Erlebnissen, Erkenntnissen und Erfahrungen machte sich die deutsche Schülergruppe dann auf den Weg zurück in die Heimat. Schon jetzt stellt sich die Vorfreude auf das Kommen der etwa 25 italienischen Schüler ein, die Ende September zum Gegenbesuch in Friedberg verweilen werden.

Einfach das Bild anklicken, um mehr über das EU-Erasmus+ Programm zu erfahren
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Mi

17

Jun

2015

„Wildkräutergarten oder die jungen Wilden“ – Ein Gemeinschaftsprojekt der JPRS-EIBE-Klassen

Komplexe Abläufe in der Natur nachhaltig begreifbar machen!

Projekt „Wildkräutergarten“ – ein Gemeinschaftsprojekt der JPRS-EIBE-Klassen 

Innerhalb des Projektes „Wildkräutergarten“ erhielten die Schüler der JPRS-EIBE-Klassen im Schuljahr 2014/15 in einem Gemeinschaftsprojekt die Möglichkeit, unterschiedliche Arbeitsinhalte der Garten- und Kräuterarbeit unter Berücksichtigung von ökologischen Aspekten kennenzulernen und sich daran auszuprobieren. Durch den Bau eines Insektenhotels, Pflanzen von Kartoffeln und Kräutern, Bestimmung und Verarbeitung von Wildkräutern und der jahreszeitlichen Instandhaltung von Naturraum, werden Abläufe in der Natur nachhaltig begreifbar gemacht.


Holztechnik – Das Insektenhotel

Für den Bau eines Insektenhotels sammelten die Holztechniker Naturmaterialien vor Ort, mit denen die einzelnen Zimmer nach Beschaffenheit eingerichtet und schließlich zu einem Hotel zusammengefügt wurden.


Ernährung – Der Kräutergarten

Die Fachrichtung Ernährung beschäftigte sich mit den im Kräutergarten wild wachsenden und angebauten Pflanzen, um diese zu Tee zu verarbeiten und/oder im wöchentlichen Koch- und Backunterricht zu verwenden.


Waldschule/Ökologie – Der Baumschnitt

Im Herbst wurden dann von den Schülern der Fachrichtung Waldschule/Ökologie die Obstbäume beschnitten.


Fazit: Durch die unterschiedlichen Anforderungsprofile der einzelnen Arbeitsschritte, konnte jeder Schüler mit seinen individuellen Fähigkeiten einbezogen werden und seinen Beitrag zu dem gemeinsamen Projekt leisten. Mit Freude wurde dann beobachtet, welche Lebewesen sich im Wildkräutergarten tummeln und/oder im Insektenhotel eingenistet haben. Belohnt werden die Schüler mit frischen Kräutern und Salat, Walderdbeeren, Kirschen und Äpfeln. Nur die prächtig stehenden Kartoffeln alter Sorten werden im Herbst (leider) von anderen Schülern geerntet, um sie am Kartoffelköniginnenfest mit Genuss zu verzehren.



EIBE ist eine vom Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderte Maßnahme des Hessischen Kultusministeriums (www.eibe-online.de), die Jugendlichen den Einstieg in die Berufs- und Arbeitswelt durch Qualifizierung und sozialpädagogische Betreuung erleichtern soll. Die Schülerinnen und Schüler der EIBE-Klassen lernen und arbeiten in fünf Klassen in den Fachrichtungen Ernährung, Holztechnik, Metalltechnik und Waldschule/Ökologie. 

Zielsetzung ist dabei, während des einjährigen Schulbesuches den Hauptschulabschluss zu erwerben. Neben der Berufsorientierung wird den Jugendlichen der Einstieg in die Berufs- und Arbeitswelt erleichtert. Dabei werden Neigungen und Fähigkeiten ausgelotet, Arbeits-, Lern- und Sozialverhalten gelebt und aktive Berufsvorbereitung betrieben. Ausgehend vom Bildungsbedarf der Schüler gehören praktische Projekteinheiten in der Natur zu den wöchentlich wiederkehrenden Unterrichtsinhalten.


Mi

17

Jun

2015

ESSEN IN HESSEN – »Ei was mer so Esse in Hesse …«

… oder was früher in Hessen so auf den Tisch kam! – Ein EIBE-Ernährungsprojekt 

Wie essen die Hessen oder vor allem was kam früher in Hessen auf den Tisch?

Aus dieser Frage entstand schnell ein Projekt – Rezepte hessischer Gerichte wurden von zu Hause mitgebracht oder im Internet recherchiert.

 

Die Planung - vor dem Spiel ist nach dem Spiel

Dann war es soweit. Die Schüler des JPRS-Bildungsganges EIBE 1 C – Fachbereich Ernährung, wagten sich zusammen mit den Fachlehrerinnen Frau Rauch und Frau Greskamp an die hessischen Spezialitäten. Nach gut zweiwöchiger Planung und Einteilung in Gruppen kochten und backten die Jugendlichen im schuleigenen Projektraum Ernährung, was das Zeug hielt. Zunächst teilten sich die Schüler in Kleingruppen auf. Dann startete der Programmablauf:  Rezepte besprechen, Zutaten abgleichen, Einkauf im nahegelegenen Supermarkt, Präsentation erarbeiten …

 

Bethmännchen, Kirschenmichel und der beste Kartoffelsalat der Welt

Samir und Nebil beginnen mit der Zubereitung des Kartoffelsalates – ein Rezept von Samirs Mutter – laut Samir, der beste Salat der Welt. Während  Alper das Marzipan für die Bethmännchen knetet, recherchiert Natalia mit Sebastian im Internet die Zutaten für den Kirschenmichel. So entstehen in nur wenigen Stunden regionale Köstlichkeiten wie eben jener Kirschenmichel, Rindswürstchen mit Kartoffelsalat, Handkäs mit Musi(k), Bethmännchen und nicht zuletzt, der Klassiker der hessischen Küche; die Grüne Soße mit Kartoffeln und Eiern.

 

Die Frankfurter "Grie Soß" - der Klassiker der hessischen Küche

Laut Recherche wurde das Rezept der "Grie Soß", wie der Frankfurter sie liebevoll nennt, um 1860 erstmals aufgeschrieben. Zum Soßenklassiker gehören laut Überlieferung sieben Kräuter: Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch. Im schuleigenen Wildkräutergarten fand sich einige, jedoch nicht alle originalen Kräuter. So einigten sich Jenny und Frau Henske, Kerbel und Sauerampfer kurzerhand durch Schnittlauch und Majoran zu ersetzen. Vermischt wurden die gewaschenen und geschnittenen Kräuter dann mit feingehackten gekochten Eiern, Salz und Pfeffer, Sauerrahm, Öl und Essig. Inzwischen schälten Luna und Jenny die soeben im Markt gekauften Kartoffeln. Dazwischen die Frage aller Fragen: Pellkartoffeln oder Salzkartoffeln. Wie auch immer?! Schnell noch die hartgekochten Eier abschrecken, schälen, fertig. Nun ist die kalte Soße, dieses urtypischen Gerichts aus Frankfurt und Umgebung ist zum Anrichten bereit. (Die Schüler erfahren, dass man mitunter Tafelspitz dazu reicht – aber was in aller Welt, ist das eigentlich? Frau Greskamp löst das Rätsel des Tafelspitz, indem sie kurz und präzise erklärt, was man darunter versteht)

 

Der Endspurt! Und die berechtigte Frage, wo sich die Musik im Handkäs' versteckt 

›Denkt an die Bethmännchen im Ofen‹, ruft Frau Rauch! ›Dann bitte flott den Kirschenmichel in den Ofen‹. ›Und bitte die Fotos für die Dokumentation nicht vergessen.‹ Inzwischen ist auch Vanessa mit dem Handkäs mit Musik fertig (Wilde Diskussionen, was der Käse mit der Musik zu tun hat}. Damit das auch Nebil aus Eritrea versteht, wird bildhaft gesprochen. Alles lacht. ›Wer verkostet den Handkäs'?‹, schallt es durch den Klassenraum. Schnell noch mit Petersilie hübsch anrichten. Fertig! Gerüche und Geräusche vermischen sich. Wer bereits mit seiner Arbeit fertig ist, macht schnell einige letzte Handgriffe an der Präsentation. Die Spannung steigt! Nur noch 10 Minuten bis zur Pause – dann sollen die Gerichte vor dem Projektraum den anderen Schülern zur kostenlosen Probe angeboten werden. Bingo! Happy End! Alle Gerichte werden in letzter Sekunde fertig! Die Verköstigung kann starten!  

 

Fazit: Es war ein arbeitsaufwendiger, jedoch zugleich interessanter und lehrreicher Tag für alle Beteiligten. Der große Aufwand hat sich gelohnt. Das Lob der Schulgemeinschaft bestätigt, dass die Schüler ihre Herausforderung mit Bravour gemeistert haben.


Wikipedia-Links zur Begriffsklärung der hessischen Spezialitäten:

Handkäs mit Musi(k) | Bethmännchen | Kirschenmichel | Grüne Soße


Mo

18

Mai

2015

5 Tage … 5 *Alter Egos – spaßige Mottowoche der BG13

Vom Hippie zum Streber … einfach mal in die Rolle eines anderen schlüpfen!

Motto Tag 1: Black and White
Motto Tag 1: Black and White

In der Mottowoche der BG13 waren die Schüler dazu aufgerufen jeden Tag in eine andere Rolle zu schlüpfen. Am ersten Tag war Black and White angesagt; dann folgten HippieOverdressed und Assi (mit den obligatorischen Jogging-Hosen und Aldi-Tüten, versteht sich), bis unsere Schule am letzten Tag der Mottowoche von einem Haufen übermotivierter Streber bevölkert wurde.


Fazit: Eine gelungene Aktion, bei der unsere BGler, wie man den Bildern entnehmen kann, in ihren Rollen aufgingen und nebenbei auch eine Menge Spaß hatten.  


http://de.wikipedia.org/wiki/Alter_Ego

Mi

06

Mai

2015

Impressionen aus der neuen JPRS-Metallwerkstatt – TEIL 2

Der zweite Teil ist unseren Gästen aus Lyon (Frankreich) gewidmet, die im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes “Metallmobiliar für den Außen- und Gartenbereich“, die Vorzüge der neuen JPRS-Metallwerkstatt in der Praxis getestet haben! (75 Bilder!)

In der Woche vom 27.4.- 1.5.2015 erhielt die JPRS Besuch einer Auszubildendengruppe aus Lyon (Frankreich). Die 15 französischen Metallbau-Azubis der "Ecole La Mache" kamen zum 2. Teil des Projektes “Metallmobiliar für den Außen- und Gartenbereich“. 


Nachdem im ersten Projektabschnitt 12 JPRS-Schüler des BG12 unter Leitung der Herren Schäfer und Diehl für 1 Woche in Lyon zu Gast waren, um dort ihre Projektideen in gemischten deutsch-französischen Teams detailliert zu entwerfen, stand nun der Gegenbesuch an, um die geplanten Gartenmöbel in der neuen Werkstatt der JPRS Friedberg gemeinsam mit den Schülern der JPRS zu realisieren.


Die französischen Projektlehrer E. Bugnet und S. Sayet zeigten sich beeindruckt von den vielfältigen Metallbau-Techniken der neuen JPRS-Metallwerkstatt, wie z.B. den professionellen Schweißgeräten, die ihre Azubis mit großer Freude an ihren eigenen Kreationen in der Praxis einsetzen. Nach ausgiebigem schleifen, sägen, feilen, schleifen und hämmern, konnten die Schüler endlich ihr Werk der Öffentlichkeit präsentieren. Nachdem sie von allen Seiten Lob und Anerkennung für ihre innovativen Gartenmöbel geerntet hatten, bot die Grillparty zum Abschluss des Projektes den Schülern eine willkommene Gelegenheit, ihre Grill-Sitzgruppen in der Praxis zu testen.


Fazit Die JPRS-Schulleiterin Jutta Tschakert, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Projektverlauf. Sie lobte insbesondere das hohe Engagement, das gute Teamwork und die hohe Kreativität aller beteiligten Schüler und Lehrer und freut sich bereits auf das anvisierte Folgeprojekt im nächsten Jahr. Frau Tschakert betonte weiterhin, dass die JPRS sehr froh über die Unterstützung des Projektes durch das Deutsch-Französische-Jugendwerk DFJW sei, welches bereits 2014 ein bilaterales Projekt der JPRS gefördert hatte.