Fachbereich Mechatronik

"640 KB sollten genug für jedermann sein."
Bill Gates, 1981

Unterrichtete Schulformen:

Berufliches Gymnasium

Beschreibung des Fachbereichs:

Der Fachbereich Mechatronik kombiniert Elemente aus Maschinenbau und Elektrotechnik und besteht aus einem berufserfahrenen Kollegium. Die studiumsvorbereitenden Kenntnisse werden in einem handlungs- und projektorientierten Unterricht vermittelt.

 

Besondere Vorteile des Fachbereichs an der JPRS:

Der Fachbereich unterstützt das selbstgesteuerte Lernen (SGL) durch entsprechende Lernarrangements.

Team: 

Elektrotechnik:

Torsten Schöllner

Telefon: 06031-7327-0

E-Mail: schoellner@jprs.de

 

Günther Blank

Telefon: 06031-7327-0

E-Mail: blank@jprs.de

  

Elmar Egerer

Telefon: 06031-7327-0

E-Mail: egerer@jprs.de

 

Maschinenbau:

Angelika Herwig

Telefon: 06031-7327-0

E-Mail: herwig@jprs.de

 

Guido Rotter

Telefon: 06031-7327-0

E-Mail: rotter@jprs.de

 

BG11 Projekt:

Dirk Schäfer

Stefan Schweitzer


Mo

13

Mär

2017

Technikprojekt der JPRS mit der École La Mache in Lyon

Französische und deutsche Schüler entwerfen gemeinsam innovative Outdoor-Möbel

Die JPRS kooperiert seit Jahren mit der École La Mache in Lyon. Alle zwei Jahre realisieren beide Berufsschulen im Rahmen eines Schüleraustausches ein länderübergreifendes technisches Konstruktionsprojekt. So können Schüler beider Länder die jeweils andere Region und Schule kennenlernen, Bekanntschaften und Freundschaften knüpfen, gemeinsame Projekte realisieren und wichtige Auslandserfahrungen sammeln. Finanziell gefördert wird die Partnerschaft von dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW).

 

Im Februar 2017 waren die Schüler des Beruflichen Gymnasiums der JPRS mit Schwerpunkt Mechatronik eine Woche zu Besuch in Lyon. In einem Kennenlernspiel bauten die Schüler aus Müllsäcken, Toilettenpapier und Strohhalmen eine Konstruktion, die ein rohes Ei aus vier Metern Höhe auffangen soll, ohne dass dieses zerbricht. Am Nachmittag zeigte der französische Techniklehrer Éric Bugnet den Schülern die Werkstätten und großen Maschinenhallen der École La Mache, in der etwa 1000 Schüler das Baccalauréat (vergleichbar dem Abitur) absolvieren.

 

Vorgabe des Projekts war die Erstellung eines Entwurfs für innovative Outdoor-Möbel zum Aufstellen auf dem Pausenhof. Nach einer Brainstorming-Runde ging es ans Konstruieren und kreative Designen am PC. Die Teams aus französischen und deutschen Schülern erarbeiteten dabei gemeinsam die Blaupausen zur Erstellung eines Stehtischs, eines Liegestuhls, einer Sonnenliege und eines Strandkorbs.

 

Gelungener Abschluss des Frankreich-Trips war eine Stadtführung durch das schöne Lyon. Nach einer Tour durch die pittoreske Altstadt und das römische Amphitheater kam der Höhepunkt der Führung an die Reihe – die Besichtigung der prachtvoll ausgestatteten Basilika Notre Dame de Fourvière von 1896.

 

Den Schülern des Beruflichen Gymnasiums der JPRS hat der Aufenthalt in Lyon sehr gefallen. Valentin Hess von der BG 11: „Ich war vorher noch nie in Frankreich gewesen. Es hat sehr viel Spaß gemacht, sich das Design auszudenken.“ Jan Erb von der BG 12: „Man bekommt die wertvolle Erfahrung, wie Unterricht und Ausbildung in Frankreich ablaufen. Und wie später die Zusammenarbeit in internationalen Teams aussieht.“

 

Vom 12. bis 17. März kommen die französischen Schüler mit ihren Lehrern nach Friedberg zum Gegenbesuch. Dann wird das spannende Projekt fortgesetzt und die fertig geplanten Outdoor-Möbel in der modern ausgestatteten Metallwerkstatt der JPRS zusammengebaut.

 

Sa

28

Mai

2016

Hightech-Fertigungsverfahren „live“ erleben!

JPRS BG-13 Schwerpunkt Mechatronik zu Gast in Boppard bei BOMAG –Weltmarktführer „Maschinen für Asphalt- und Erdverdichtung“

Guido Rotter, Elmar Egerer und Schüler BG13 Schwerpunkt Mechatronik
Guido Rotter, Elmar Egerer und Schüler BG13 Schwerpunkt Mechatronik

Die JPRS organisiert regelmäßig Exkursionen und Betriebsbesichtigungen, damit die Schüler das theoretisch Erlernte in der beruflichen Praxis erfahren können. Zur anschaulichen Ergänzung des Unterrichts besuchten die Schüler der 13. Jahrgangsstufe des Beruflichen Gymnasiums mit dem Schwerpunkt Mechatronik (BG13) am 22.4.16 zusammen mit ihren Lehrern Angelika Herwig, Elmar Egerer und Guido Rotter die Firma BOMAG in Boppard. BOMAG ist Weltmarktführer im Marktsegment „Maschinen für Asphalt- und Erdverdichtung“ und stellt eine umfassende Palette von Maschinen für den Straßenbau her, von der handgeführten „Rüttelplatte“ über große Walzen, Fräsen, Erd- bis zum Müllverdichter.

 

Nach einem Vortrag über die BOMAG-Firmengeschichte konnten bei der anschließenden Betriebsbesichtigung unterschiedlichste Fertigungsverfahren „live“ erlebt werden:  z.B. wie ein dickes Stahlblech zur Walze gebogen und unterpulvergeschweißt wird oder der Ablauf der Logistik und die Steuerung der einzelnen Montagelinien. Das anschließende Essen bildete den Abschluss der Betriebsbesichtigung, die den Schülern wichtige Impulse für ihr in Zukunft anstehendes Studium gegeben hat.

 

Im Beruflichen Gymnasium der JPRS werden die Schüler zusätzlich zu den allgemeinbildenden Fächern in einem von vier Schwerpunktfächern ihrer Wahl unterrichtet (Bautechnik, Datenverarbeitungstechnik, Mechatronik oder Wirtschaft). Der Abschluss ist die allgemeine Hochschulreife (Abitur) und qualifiziert somit für alle Studiengänge an den Universitäten. Die Besonderheit des Beruflichen Gymnasiums ist, dass die Schüler zusätzliche theoretische und praktische Voraussetzungen für ein Studium in den genannten Schwerpunktbereichen erwerben.

Do

20

Dez

2012

Schüler bauen Robotersteuerungen

Kurs in Roboterbau und Steuerungstechnik beim JPRS Partner THM Mittelhessen

Friedberger Schüler haben an der Technischen Hochschule Mittelhessen einen mehrwöchigen Kurs in Roboterbau und Steuerungstechnik gemacht. Die Gymnasiasten aus der 13. Klasse der Johann-Philipp-Reis-Schule waren begeistert von den Möglichkeiten, die ihnen auf dem Campus in Friedberg geboten wurden.

 

Die THM-Ingenieurin Shqipe Lushta vom Fachbereich Maschinenbau, Mechatronik, Materialtechnologie führte die Gäste in die schwierige Thematik ein. Sie zeigte ihnen zunächst, wie man die elektronische Steuerung für einen Laufroboter aufbaut. Anschließend lernte die Gruppe schrittweise einen kleinen Steuerungscomputer - einen sogenannten Mikrocontroller - zu programmieren. „Die Schüler konnten in ihrer Lernfähigkeit durchaus mit Studenten mithalten. Es hat wirklich Spaß gemacht, mit ihnen zu arbeiten“, resümierte die Ingenieurin erfreut.

 

Diesen Mechatronikkurs hatten der Lehrer Guido Rotter und Prof. Dr. Klaus Brillowski von der THM in die Wege geleitet. „Wir wollen Schüler schon frühzeitig für ein spannendes High-Tech-Studium gewinnen“, erklärte Brillowski. Guido Rotter bilanzierte: „Wir haben jetzt erste Erfahrungen miteinander gesammelt und wollen diese Kooperation im nächsten Jahr fortsetzen.“

 

Fazit

Zum Abschluss des Kurses überreichte Shqipe Lushta den Schülern ein Teilnahmezertifikat. Die Hochschulvisite hat bei einigen von ihnen bereits den Berufswunsch geprägt. Sie kündigten an, im nächsten Jahr ein Mechatronikstudium zu beginnen.

 

http://www.thm.de/

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