Fachbereich Bautechnik

Wer hohe Türme bauen will, muß lange beim Fundament verweilen.

Anton Bruckner – Komponist (1824-1896) 

 

Unterrichtete Schulformen:

Berufliches Gymnasium

Fachoberschule

Ausbildungsberufe Berufsschule:

Die Bauabteilung der JPRS in historischer Umgebung auf der Stadtmauer von Rotenburg ob der Tauber.


Personen von links nach rechts.


Frederik Weiß

Reinhold Jakobi

Reimund Brendel

Rika Stellmacher

Roland Weinbrenner

Holger Gerlach

Beschreibung des Fachbereichs:

 

Die Bauwirtschaft ist eine der Schlüsselbranche der deutschen Volkswirtschaft. Mit einem Investitionsvolumen von über 214 Mrd. Euro bietet sie im Bauhauptgewerbe etwa 700.000 Menschen Arbeits- und Ausbildungsplätze. Mittelbar hängen von ihr 2,3 Millionen Arbeitsplätze ab.

Viele interessante Bau-Berufe bieten gute Zukunftschancen. Denn im Baugewerbe werden heute und zukünftig gut ausgebildete Fachkräfte dringend gebraucht. Derzeit bilden wir drei Berufe in der Bauwirtschaft an unserer Schule aus. Den Dachdecker, den Holz- und Bautenschützer sowie die zweijährige Ausbildung zur Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten.

 

 

Im Bereich der Vollzeitschule bieten wir die Fachoberschule und das beruflichen Gymnasium an. Diese Schulformen dienen als Einstieg in ein Studium oder einen Beruf.

 

Bautechnik an der Johann Philipp Reis Schule ist ein Fachbereich mit langer Tradition und einer starken Zukunft.

 

An der Vorgängerschule der heutigen Johann-Philipp-Reis-Schule wurden bereits seit 1870 Maurer, Zimmerleute und Maler ausgebildet. Um den stets wachsenden Anforderungen in neuen Branchen, wie zum Beispiel erneuerbaren Energien, mithalten zu können, werden diese von den Baukollegen aufgegriffen und mit den Schülerinnen und Schülern zusammen erarbeitet, um auch in Zukunft auf die immer mehr wachsenden Aufgaben und Anforderungen im Berufsleben oder an weiterführender Schulen reagieren zu können.

 

 

Bautechniker/innen

Staatlich geprüfte Techniker und Technikerinnen der Fachrichtung Bautechnik erstellen Bauzeichnungen, Berechnungen und Unterlagen für die Ausschreibung und Vergabe von Bauleistungen. Darüber hinaus nehmen sie Aufgaben in der Bauleitung und Bauabrechnung wahr und wirken bei der Planung und Durchführung von Baumaßnahmen mit.

 

Dachdecker/innen

Errichten Dachstühle und bekleiden Dächer und Wandflächen mit z.B. Ziegeln, Schiefer, Platten, Dachsteinen oder Reet. Sie fertigen Wärmedämmungen an und dichten Dach-, Wand- und Bodenflächen an Bauwerken ab. Darüber hinaus warten und reparieren sie Dächer und Fassadenbekleidungen und setzen sie instand.

 

Holz- und Bautenschützer/innen

Sanieren Bauteile und kümmern sich um den Oberflächenschutz von Wand- und Bodenflächen. Sie führen vorbeugende Maßnahmen durch, untersuchen vorhandene Schäden und beheben diese.

 

Holz- und Bautenschützer/innen

Beseitigen Schäden, die z.B. aufgrund von Durchfeuchtung, Pilz- oder Insektenbefall an Bauwerken und Bauwerksteilen auftreten. Zudem führen sie präventive Maßnahmen durch. 

 

 

Ausstattung Schule: 

  • Baulabor
  • Holzwerkstätten
  • Fahrbare SMART Boards
  • Klassenraum mit Computerarbeitsplätzen
  • Fachbibliothek für Schülerinnen und Schüler

Team:

Reimund Brendel, FOS Bautechnik, BG Bautechnik,

E-Mail:brendel@jprs.de

 

Frederik Weiß, Teamsprecher Bauabteilung, Klassenlehrer Dachdecker, FOS Bautechnik,

E-Mail: weiss@jprs.de

 

Bernd Ritter, Fachlehrer Dachdecker, BG Bautechnik,

E-Mail: ritter@jprs.de

 

Roland Weinbrenner, FOS Bautechnik, Klassenlehrer Dachdecker,

E-Mail: weinbrenner@jprs.de

 

Holger Gerlach, Klassenlehrer Holz- und Bautenschutz, FOS Bautechnik, BG Bautechnik,

E-Mail: gerlach@jprs.de

 


Mo

13

Mär

2017

Ungewöhnliche Architekturmodelle und Selbstporträts

Aktuelle Ausstellung der Arbeiten von JPRS-Schülern im Kreishaus am Europaplatz

18 Architekturmodelle sowie 15 großformatige Fotografien („Selfies“) der Schüler des Abschlussjahrgangs Gestaltung der JPRS wurden im Rahmen einer feierlichen Ausstellungseröffnung im Foyer des Kreishauses am Europaplatz der Öffentlichkeit vorgestellt.

Landrat Joachim Arnold, JPRS-Schulleiterin Jutta Tschakert und FOS-Abteilungsleiter Herbert Sehl drückten ihre Anerkennung und Freude über die gelungenen Exponate aus und bedankten sich bei den betreuenden Fachlehrern Kai Wujanz (Architektur) und Adrian Nestoriuc (Fotografie) für die Leitung der ambitionierten Kunstprojekte. Dann präsentierten die Schüler ihre Architekturmodelle und Fotografien und erläuterten die zugrundeliegenden Ideen, die verwendeten Materialien und den Ablauf der Umsetzung. Das positive Feedback der Anwesenden kam gut bei den jungen Kreativen an, so die Schülerin Fillamery Fuginski: „Den Anwesenden gefielen die schönen Ausstellungsstücke. Der Landrat war sehr interessiert und hat viele Fragen gestellt.“

 

Die ungewöhnliche Entstehungsgeschichte eines ungewöhnlichen Kunstprojekts

Seinen Anfang nahm das Architekturprojekt von Gestaltungslehrer Kai Wujanz mit der Bekanntgabe einer Projektskizze und des Mottos „London – come together“. Vorgabe war das Entwerfen eines Gebäudes bzw. begehbaren Kunstwerks, welches gleichermaßen als Ausstellungsfläche und Ort der Begegnung dienen soll. Zudem soll das Modell in Zeiten von Flüchtlingskrise und Brexit symbolisch Toleranz und friedliche Koexistenz der Kulturen zum Ausdruck bringen und somit ein Zeichen setzen gegen den zunehmenden Nationalismus, Rassismus und Rechtspopulismus. Im Sommer 2016 unternahm die Gestaltungsklasse mit ihren Fachlehrern eine Klassenfahrt nach London, wo sie die Pavillons und Skulpturen des Kensington Gardens besichtigten, die Ihnen als Quelle der Inspirationsquelle dienten. Weiterer Baustein des Architekturprojektes war eine Exkursion nach Frankfurt mit Besuch der Kunsthalle Schirn und des Architekturmuseums, wo die Schülern insbesondere durch das Modell der Commerzbankarena und ein Modell der Altstadt von Büdingen neue Impulse für ihre Projektarbeit erhielten.

 

„Ein Haus“ - Architekturmodell von Saeeda Said Mihrabudin

Das Haus symbolisiert die Bedürfnisse vieler Menschen in ihrem Herkunftsland Afghanistan, die kein Dach mehr über ihrem Kopf haben. Es ist Saeedas Wunsch, für ihr Land realisierbare Häuser zu bauen, in denen die Menschen sicher leben können. Das orientalisch anmutende Modell des Hauses ist in fünf kleine Zimmer aufgeteilt. Es gibt außerdem einen Hof, in dem sich die gesamte Familie treffen kann. Das wichtigste Material ist Holz, einschließlich der Wände und des Bodens. Für den Anstrich wurde Acrylfarbe verwendet. Weiß und Schwarz im Kontrast passen gut in die Landschaft. Im Modell sind die Betten und Schränke aus Pappe gebaut. In der Realität sollen Backstein und Zement sowie für die Möbel Holz verwendet werden.

 

"Gläserner Friedenstempel" - Architekturmodell von Lea Ansmann 

Ein achteckiges Modell aus Plexiglas mit einem offenen, runden Torbogen als Eingang für Besucher. In der Mitte befindet sich eine Bühne, während der restliche Raum mit kleinen Kissen auf dem weißen Untergrund ausgelegt ist. Da die Decke frei ist, hängen silberne Kugeln an durchsichtigen Fäden herab, welche das von oben eintreffende Licht spiegelt und somit einen verträumten Eindruck erzeugt. An den acht Säulen des Modells befinden sich kleine, runde Silberscheiben auf den die Symbole der Weltreligionen abgebildet sind. Die Schülerin wollte mit ihrem Projekt einen Ort erschaffen, der sich harmonisch in die umgebende Natur einfügt: Einen Ort der Ruhe, in dem Menschen unterschiedlicher Religionen zusammenfinden können.

 

”Brücken bauen“ - Modell von Theresa Müller

Das Projekt von Theresa Müller symbolisiert die Welt mit ihren sieben Kontinenten. Die Verbindung der Brücken im Inneren der Kugel soll die Gleichheit der Kontinente und somit auch der verschiedenen Kulturen kenntlich machen. Alle sind an diesem Ort der Kunst miteinander verbunden und gleichgestellt. Die Schülerin hat bewusst auf natürliches Licht gesetzt, da somit auch die Natur einbezogen wird. Die Kugel ist in die Erde eingelassen und verstärkt so die Symbolik der Verbundenheit mit der Muttererde. In der Realität wird die Skulptur aus Glas gefertigt und von innen mit einer Spiegelfolie versehen sein, wogegen Brücken, Bühne, Sitzränge und der Boden aus Holz hergestellt werden. 

 

"Himmel und Hölle Zelt" - Modell von Lovelie Brackmann

Eine vom Origami Spiel Himmel und Hölle inspirierte Konstruktion, welche gleichzeitig Skulptur und Gebäude ist. Die Zeltspitze aus weißem Gasbeton, während die äußeren Wände bestehen aus Glas. In jeder der vier Ecken befindet sich ein aus Mosaiksteinen gepflastertes Bild der Elemente der Erde - als Symbol für Verbundenheit und Gleichheit der Menschen. Die hohen Decken in Verbindung mit den Glaswänden vergrößern den Raum im Zelt, geben den Blick nach außen auf die Natur frei - ein Symbol für Offenheit. Die aus dunklem Holz gefertigte Bühne ist frei zugänglich und darf für Konzerte, Theateraufführungen und Diskussionen genutzt werden. 

 

„Be the change you wish to see in the world“ - Modell von Katharina Wagner

Inspiriert von dem Mahatma Ghandi Zitat: „Be the change you wish to see in the world“ („Sei selbst die Veränderung, die du für diese Welt wünschst“), stellt das aus Gips geformte Modell,
eine begehbare Skulptur in Form einer Büste dar – mit dem Kopf eines gefallenen Soldaten, der von Einschusslöchern gezeichnet ist: In Zeiten von Krieg und Terror ein eindrückliches Plädoyer für Versöhnung und Frieden.

 

"Gameboymütze" - Fotoprojekt von Theresa Rau

Theresa Rau hat sich in ihrem „Selfie“ mit ihrem alten Gameboy aus Kindertagen und ihrer "Gameboymütze" so inszeniert, dass sie als junge Frau wie ein junges Mädchen wirkt – mit der Intention einmal wieder verspielt und kindlich sein zu dürfen, ohne den Ernst, die Verantwortung und die Sorgen des Erwachsenwerdens.

 

Die gelungenen Architekturmodelle und Fotografien der Schülerinnen und Schüler können aktuell im Foyer des Kreishauses am Europaplatz besichtigt werden.

Fr

24

Jul

2015

Piff-Paff-Puff … oder sei schlau, schütz dich am Bau!

Ein lehrreicher Workshop für Azubis zum Thema Unfall- und Gesundheitsschutz

Workshop der Berufsgenossenschaft zum Thema Unfall- und Gesundheitsschutz

Eine Delegation der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft besuchte die JPRS-Berufsschule in Friedberg, um den angehenden Dachdeckern und Holz- und Bautenschützern Grundlagen zum wichtigen Thema Unfall- und Gesundheitsschutz zu vermitteln. Nach einer kurzen Einführung, in der Herr Kuhl den Auszubildenden Funktion und Aufgaben der Berufsgenossenschaft erklärte, wurden die Auszubildenden in drei Gruppen aufgeteilt und von Frau Körner-Kunz (Arbeitsmedizinisch-Sicherheitstechnischer Dienst) und dem Team der Berufsgenossenschaft in praxisorientierten Workshops zum Thema Sicherheit, angeleitet, geschult und informiert.

 

Modul I – Rückenschonendes Arbeiten / Umgang mit Elektrizität

Im ersten Workshop-Modul ging es um Themen wie: Rückenschonendes Arbeiten, Heben, Tragen und den Umgang mit Elektrizität. Um die Brisanz der Thematik anschaulich zu vermitteln, führten die Workshopleiter den staunenden Schülern diverse defekte oder unfachmännisch zusammengebastelte (und nebenbei lebensgefährliche!) Kabeltrommeln und Mehrfachstecker vor, die sie in ihrem Einsatz auf Baustellen entdeckt und aus dem Verkehr gezogen haben.

 

Modul II – Persönliche Schutzausrüstung

In zweiten Modul wurde das Thema persönliche Schutzausrüstung (Sicherheitsschuhe, Anseilgurte, Kopf-, Gehör- und Augenschutz) näher gebracht.

An Versuchsaufbauten konnten die Auszubildenden Sinn und Zweck und nicht zuletzt die schützende Wirkung von Helmen oder Stahlkappenschuhen im Real-Life Modus testen.

 

Modul III – Piff-Paff-Puff - Brandschutz / Umgang mit Lösemitteln

Im anschließenden Piff-Paff-Puff-Modul (das heißt nebenbei tatsächlich so!) ging es dann um die Themen Brandschutz und Umgang mit Lösemitteln. In den anschließend veranstalteten Versuchsreihen konnten die Auszubildenden am eigenen Leib spüren, welche erschreckende Explosionskraft harmlos erscheinende Lösemittel unter bestimmten Voraussetzungen entwickeln können und mit eigenen Augen miterleben, wie schnell sich Brände ausbreiten und welche verheerenden Schäden sie anrichten können, wenn sie zu spät oder unfachmännisch gelöscht werden. Um schwere Unfälle dieser Art zu vermeiden, bekamen die Azubis Anweisungen und Hilfestellungen zum Lesen und Verstehen von Anleitungen, Gebrauchsanweisungen und Gefahrenhinweisen auf Behältnissen.

 

Modul IV – Der sichere Umgang mit Leitern

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen! Wirklich? Falls doch, dann war mit ziemlicher Sicherheit eine Leiter im Spiel. Um dieses oft unterschätze, doch ernsthafte Gefahrenthema näherzubringen, wurde an verschiedenen Leitermodellen in der Praxis vorgeführt, wie diese korrekt und sicher genutzt werden.

 

Fazit: Die Auszubildenden der JPRS haben viele wichtige und lehrreiche Informationen zum Schutz ihrer Gesundheit im täglichen Arbeitseinsatz mitgenommen. Insbesondere lobten sie den realistischen Ansatz der einzelnen Workshop-Module, in denen sie die potenziellen Gefahren des Arbeitslebens spüren, fühlen und live miterleben konnten.

Do

12

Jun

2014

Inneneinsichten in die "Kombilösung Karlsruhe"

Exkursion der BG12c Schwerpunkt Bautechnik zur Karlsruher Großbaustelle

Spannende Führung durch eine unterirdische Bahnhofsbaustelle der "Kombilösung Karlsruhe"
Spannende Führung durch eine unterirdische Bahnhofsbaustelle der "Kombilösung Karlsruhe"

Am 28. April 2014 besuchte die Klasse BG12c Schwerpunkt Bautechnik mit ihren Lehrern Roland Weinbrenner und Reimund Brendel eine Großbaustelle in Karlsruhe, besser bekannt als „Kombilösung Karlsruhe“.

 

Die Führung über die Großbaustelle übernahmen mit Franz Kaffenberger und Burkhard Leichner zwei Mitarbeiter der Firma Schüßler-Plan, die die Projektleitung inne hat.

In einem einstündigen Vortrag mit zahlreichen Bauplänen und Bildern im Infopavillon „K“ skizzierten die beiden Diplom Ingenieure den bisherigen Verlauf des Projekts und erklärten auch die zukünftigen Bauabschnitte. Die Planungen begannen 2004 – die Bauarbeiten werden voraussichtlich 2019 beendet sein.

 

Nach dem Vortrag ging es dann, ausgestattet mit Warnweste und Helm, zu einem in Bau befindlichen unterirdischen Bahnhof. Hier gab es weitere Erklärungen durch die Ingenieure vor Ort und auch schweres Gerät zu sehen.

 

Weitere Informationen zur "Kombilösung Karlsruhe":

http://www.diekombiloesung.de/

Do

20

Jun

2013

Hör mal, wer da hämmert!

Ja Freunde, im BG11 Schwerpunkt Bautechnik wird der Hammer ausgepackt!

Foto: Lothar Walter
Foto: Lothar Walter
… rizte, ratze … es wird auch gesägt!
… rizte, ratze … es wird auch gesägt!

Eine Fachwerkhütte im Kundenauftrag

Im Schwerpunkt Bautechnik ist schwer was los. Wie jedes Jahr gibt es neben der (mitunter gar nicht so grauen) Theorie, einen hohen Praxisanteil – diesmal eine Fachwerkhütte (Wartehütte für einen Bahnhof) im Kundenauftrag der Eisenbahnfreunde Wetterau e.V.  

http://www.draisine.de/EFW_Homepage_neu/

 

Ein aufwendiges Gruppenprojekt, in dem je sechs Schüler im Teamwork an einem Teil der Hütte werkeln. Am Ende werden alle Baugruppen, wie früher im Lego Baukasten, ordentlich zusammengesetzt und es entsteht ein (hoffentlich!) gutes Ergebnis.

 

Die Fertigstellung des spannenden Projekts ist für den Zeitraum nach den Sommerferien anvisiert – wir halten euch auf dem Laufenden.

 

Gut Holz!

Patrick Geiß (BG11c)

 

… und hier geht's zu unserem Fachbereich:

http://www.jprs.de/fachbereiche/bautechnik/

Fotos: Anna-Lena Hauk und Julia Jung BG11c