Fachbereich Sprachen

Dieser JPRS Fachbereich bietet Schülern den Zugang zur Welt

„Wer fremde Sprachen nicht kennt,

weiß nichts von seiner eigenen.“
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

Fächer

  • Deutsch
  • Englisch
  • Französisch
  • Spanisch

 

 

  • Chinesisch
  • Chinesisch (AG)
  • Latein (nur 5. Jahr)

 


… damit einem nicht immer alles spanisch vorkommt!

Fremdsprachen öffnen Türen

Voraussetzung für das erfolgreiche Erlernen einer Zweit- oder Drittsprache ist das Beherrschen der Muttersprache Deutsch.

Die gelebte und geförderte Mehrsprachigkeit ist Voraussetzung für interkulturellen Dialog und kulturelle Vielfalt. Fremdsprachen öffnen Türen: zu anderen Kulturen, zu interessanten Berufen und zu den Herzen von Menschen, die eine andere Sprache sprechen. 

 

Do you speak English?

Englisch ist die weltweit dominante Business-Sprache. Bis zu 30% der gesamten Kommunikation wird innerhalb Deutschlands auf Englisch geführt. Die wesentlichen Gründe für diese Entwicklung sind internationale Gäste oder Zweigstellen/Headquarter im Ausland. Die weltweite Dominanz der englischen Sprache spiegelt sich auch im deutschen Musik- und Kinomarkt wider, der von englischsprachigen Titeln dominiert wird (mit je ca. 75 % Marktanteil).   

Dazu ein interessanter Fakt: Im Gegensatz zu der bei uns üblichen Praxis, werden englischsprachige Filme in den skandinavischen Ländern (Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland) überwiegend unsynchronisiert gezeigt, im Originalton mit Untertiteln, was sicher dazu beiträgt, dass die Englischkenntnisse in diesen Ländern weitaus besser sind, als hier in Deutschland.

 

Apropos! Was ist die meistverbreitete Sprache der Welt?

Richtig, Englisch mit 2 Milliarden Sprechern. Danach folgt Chinesisch (Mandarin) mit etwa 1,5 Milliarden. Spanisch und Französisch werden von jeweils 500 Millionen Sprechern beherrscht, Deutsch dagegen von knapp 200 Millionen. Folglich decken die an der JPRS angeboteten Sprachen mehr als zwei Drittel der Weltbevölkerung ab.

 

Deutsche Wörter in der englischen Sprache

Handy, Computer, Beamer, Mail? Wie wäre es mal mit etwas Anderem als immer nur Anglizismen? Unbelievable, aber es geht auch den umgekehrten Weg. Hier eine, mitunter amüsante, Auflistung von deutschen Wörtern, die ihren Weg in den allgemeinen englischen Sprachgebrauch gefunden haben.

alpenglow

gemuetlich

Oktoberfest

angst

geist

plattenbau

Anschluss

Gesundheit! (nach Niesen)

pretzel (von Brezel)

autobahn

glitz, glitzy

polka

automat

glockenspiel

pumpernickel

bildungsroman

hamburger

reinheitsgebot

beergarden

hamster

rottweiler

blitz

hausfrau

rollmops

Blitzkrieg

hinterland       

rucksack

bratwurst

kaputt

sauerkraut, sourkraut

coffee-klatsch / klatch

kindergarten

schnapps

concertmeister

kitsch

schnauzer (Hunderasse)

dachshund

knackwurst

schnitzel

das ist gut

kraut (the krauts = die Deutschen)

spritz, spritzer

delicatessen

lager beer, lager

strudel

diener, deaner

leberwurst, liverwurst

umlaut

Diesel

Lebensraum

waldmeister

dirndl

lebkuchen

waldsterben

doberman pinscher

lederhosen

weltschmerz

doppelganger

leitmotiv

wunderkind

dreck, drek

lied

wurst

dummkopf

muesli

zeitgeist

edelweiss

Neanderthaler

zigzag (von Zickzack)

fahrvergnuegen

nicht wahr?

 

Fest (z.B. beer fest)

Oktoberfest

 

frankfurter

Ostpolitik

 

fraulein

pils

 

frollein

pilsner

 

gasthaus

pinscher

 

 

Sa

17

Mai

2014

JPRS beim Diktatwettbewerb "Frankfurt Schreibt"

Zwei unserer Teilnehmer schafften es unter die 10 besten aus Hessen!

Am 15.05.2014 stellten sich drei Schülerinnen und zwei Schülern zusammen mit ihren Lehrern anderen Schülern aus ganz Hessen in einem außergewöhnlichen Diktatwettbewerb. Insgesamt nahmen 21 Schulen am Wettstreit teil, sodass neben den Schulen aus Frankfurt auch Schulen aus Seligenstadt, Kassel, Großkrotzenburg, Heppenheim (Bergstraße) und vielen weiteren hessischen Städten vertreten waren. 

  

„Das Vorstellungsgespräch“ – so harmlos begann das Diktat, das es in sich hatte. Ins Schwitzen kamen alle Teilnehmer des Diktatwettbewerbs angesichts zahlreicher orthografischer Tücken. Ob „ein Dutzend Mal“ oder „trashiges Reality-TV“, „Arithmogriphen“, nolens volens“ oder die „äußerst aufsehenerregenden“ „Bypass-OPs“ – der Diktattext führte anschaulich vor Augen, wie komplex und trickreich die deutsche Rechtschreibung sein kann. 

 

Auch wenn es keiner unserer Vertreter unter die ersten drei schaffen konnte, kamen sowohl die Schülerin Carmen Westebbe als auch die Kollegin Frau Tinz unter die besten 10 Teilnehmer in ihrer Kategorie in ganz Hessen, was mehr als einen Achtungserfolg darstellt. Das wichtigste bleibt jedoch, dass alle viel Spaß bei dem Wettbewerb hatten und sich das Ziel gesetzt haben, im nächsten Jahr den Sprung auf das Siegerpodest zu schaffen. 

 

An dieser Stelle sei den teilnehmenden Schülerinnen Chiara Hermesmeier (BG11), Elisabeth Kopp (BG11) und Carmen Westebbe (BG13) und den Schülern Stephan Koerdt (BG13) und Etienne Groß (BG11) sowie den Lehrkräften Frau Sturm, Herrn Bauschke und Frau Tinz für ihr Engagement gedankt. 

 

Wer neugierig geworden ist, findet den finalen Diktattext unter folgendem Link: 

http://www.frankfurt-schreibt.de/wettbewerb-2014/hessen-finale-2014.html?no_cache=1&cid=803&did=378&sechash=2db17aa6

Do

27

Mär

2014

Merci für die fantasievolle Beauty-Show

Neun Schülerinnen der JPRS-Partnerschule in Chaumont waren zu Gast in Friedberg

Nach dem Besuch der JPRS-Schülerinnen in Chaumont Haute Marne im Februar traten in der Woche vom 17.3. bis 20.3.2014 neun Friseurauszubildende der französischen Partnerschule in Begleitung von zwei Lehrern zum Gegenbesuch an.

 

Am Montagnachmittag wurde die elfköpfige Gruppe von einer JPRS-Delegation empfangen und zu einem Rundgang durch die Stadt eingeladen, um den Gästen aus Frankreich einen ersten Eindruck von Friedberg zu vermitteln.

 

Am Dienstag erarbeiteten die JPRS-Schülerinnen aus dem Schwerpunkt Körperpflege gemeinsam mit ihren französischen "Kolleginnen" Frisuren und Make-up-Kreationen zum Thema Fantasy. Dabei zeigten die französischen Schülerinnen besonderes Interesse am Nageldesign, da dieses kein fester Bestandteil der Friseurausbildung in Frankreich ist.

 

Den Mittwochnachmittag verbrachten die Schülerinnen dann in Frankfurt, wo im Anschluss an eine kulturelle Stadtführung die Modegeschäfte auf der Zeil „unsicher“ gemacht wurden.

 

Während der abschließenden Live-Präsentation am Donnerstagmittag im JPRS-Schulfoyer wurden die fantasievollen Kreationen des französisch-deutschen Frisur- und Make-up-Teams mit Charme und Esprit dem zahlreich erschienenen Publikum vorgeführt und von diesem begeistert aufgenommen! 

 

Fazit: Die französischen und deutschen Schülerinnen haben bei ihren Gastaufenthalten tiefe Einblicke in die Ausbildung, die Arbeitsweise und die Kultur des anderen Landes erhalten. Da der Schüleraustausch für beide Seiten ein voller Erfolg war, wird die JPRS die Kooperation mit der Berufsschule in Chaumont Haute Marne weiterhin pflegen.

 

Fotos: Adrian Nestoriuc

Mo

10

Mär

2014

Schüleraustausch mit französischer Berufsschule

Zwei Friseurauszubildende auf einer aufschlußreichen Exkursion nach Chaumont

In der Woche vom 17.02.14 bis 21.02.14 sind zwei Friseurauszubildende aus dem dritten Lehrjahr, fünf Schülerinnen aus der Berufsfachschule Schwerpunkt Körperpflege und ein Schüler aus dem Beruflichen Gymnasium der zwölften Klasse mit zwei Lehrerinnen der Friseurabteilung zu einem Austausch an eine berufliche Schule nach Chaumont Haute Marne in Frankreich aufgebrochen.

 

In diesem Austausch ging es darum die unterschiedliche Arbeitsweise der deutschen und französischen Schülerinnen und Schüler erfahren und gemeinsam eine Präsentation zum Thema Karneval auf die Beine zu stellen. Hierbei arbeiteten alle Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen eng zusammen, wobei die Kommunikation keine allzu große Hürde darstellte. Nach einer dreitägigen intensiven Vorbereitung würden die erarbeiteten Modelle einem ausgewählten Publikum in einer Show vorgeführt.

 

Obwohl die französischen Schülerinnen  in einem dualen Ausbildungssystem ausgebildet werden, findet deren Berufsschulunterricht in Blöcken statt. Hierbei wird vor allem das Erstellen von Frisuren und der Umgang mit dem Kunden in den Vordergrund gestellt. Allerdings wird auf die Umsetzung der Kosmetik ein weniger großes Augenmerk gelegt. Hier konnten sich unsere sowie die französischen Schülerinnen und Schüler gut ergänzen. 

 

Dieser Austausch war nur möglich durch tatkräftige  Unterstützung des Deutsch-Französischen-Jugend-Werkes, das auch den weiteren Austausch unterstützen wird.

 

Fazit: Die abschließende Präsentation war ein voller Erfolg und stellte für die Schülerinnen der Berufsfachschule eine gute Vorbereitung auf die bevorstehende Projektprüfung dar. Vom 17. Bis 21. März freuen wir uns mit den französischen Schülerinnen für eine Woche an unserer Schule arbeiten zu können, wenn sie zum Gegenbesuch kommen.

 

Do

30

Jan

2014

Wie kann man Literatur zum Erlebnis machen?

Besuch des JPRS-Grundkurses Deutsch im Stadttheater Gießen

Im Unterricht wird das Werk „Lenz“ von Büchner behandelt – aber wer war dieser Lenz eigentlich? 

 

Der Grundkurs Deutsch der JPRS wählte einen anderen Weg, um der Persönlichkeit des Jakob Michael Lenz näherzukommen. Das Stadttheater Gießen bot den Schülerinnen und Schülern die einmalige Möglichkeit, die historische Person Lenz nicht durch Texte näher kennenzulernen, sondern „Lenz“ zu erleben. Die Inszenierung „Lenz. Fragmente“ von Katharina Gericke setzt sich mit seiner Kindheit, den wilden Jahren mit Goethe und seinem einsamen Tod auseinander.

 

Fazit: In 75 Minuten hinterließ das Schauspiel einen bleibenden Eindruck bei den Schülerinnen und Schülern, die nun, unter den neuen Erfahrungen, das Werk von Büchner ganz neu bewerten können.

 

http://www.jprs.de/fachbereiche/sprachen/

Die Bilder der Inszenierung fotografiert von Merit Engelke wurden uns freundlicher Weise vom Stadttheater Gießen zur Verfügung gestellt.

Di

15

Okt

2013

Kurzgeschichten von Schülern der JPRS-Fachoberschule

Der Welt der Technik kurz "entfliehen" und der Fantasie freien Lauf lassen …

Die Jungautoren der Klassen FA2G und FA2i mit ihrem Deutsch-Lehrer Erwin Kruse
Die Jungautoren der Klassen FA2G und FA2i mit ihrem Deutsch-Lehrer Erwin Kruse

Die Fachoberschule an der Johann Philipp Reis Schule ist überwiegend technisch / naturwissenschaftlich orientiert und hat daher auch entsprechend interessierte Schüler. Um einen Ausgleich zu dieser eher sachlich–nüchternen Welt zu schaffen, sollten die Schüler der Klassen FA2G und FA2i unter Leitung ihres Deutsch-Lehrers Erwin Kruse einmal ihrer Fantasie freien Lauf lassen und Kurzgeschichten schreiben.

 

Deren wichtigste Merkmale wurden vorher im Unterricht behandelt: 

  • Wenige Personen
  • Einfache Sprache
  • Viel Emotionen
  • Offenes Ende oder Pointe

Um die Geschichten vergleichbar zu machen, wurden Gemeinsamkeiten vereinbart:

  • Jede Geschichte muss mit demselben Satz beginnen: „Als sie im Raum C31 ankam waren schon alle da und es herrschte ein Höllenlärm.“
  • In der Geschichte müssen ein Laptop und ein löchriger Strumpf vorkommen.
  • Die Geschichte muss mindestens 500 Wörter lang sein.

 

Alle Geschichten wurden gemeinsam gelesen und bewertet. Anschließend wählten die Schüler die besten Geschichten aus jeder Klasse. Diese können nun hier gelesen werden.

 

Bemerkenswert ist vor allem, dass die Schülerinnen und Schüler sich nicht vor ernsthaften Problematiken scheuten und es geschafft haben, diese ihren Lesern ganz hautnah zu vermitteln. Eine gelungene Abwechslung zum technisch-nüchternen Schulalltag!

Fotos: Adrian Nestoriuc

Hier die fünf ausgewählten Schüler-Kurzgeschichten zum Schmökern