Fachbereich Metalltechnik

„Alle Macht des Menschen besteht aus einer Mischung von Zeit und Geduld.“

Honoré de Balzac - französischer Schriftsteller (1799-1850)

Wir bilden in folgenden Schulformen aus:

Berufsfachschule:

Berufsschule:

 

Beschreibung des Fachbereichs: 

Der Fachbereich Metalltechnik besteht aus einem berufserfahrenen Kollegium. Die berufsfeld- bzw. berufsrichtungsbezogenen sowie studiumsvorbereitenden Kenntnisse und Fertigkeiten werden in einem handlungs- und projektorientierten Unterricht vermittelt.

 

Besondere Vorteile des Fachbereichs an der JPRS:

Der Fachbereich unterstützt das selbstgesteuerte Lernen (SGL) durch entsprechende Lernarrangements.

 

 

Teamsprecher:

Dirk Schäfer

[email protected]


Eine breite Palette von Spezialisierungen für handwerkliche Metallberufe

Der Beruf „Metallbauer“ bietet in den handwerklichen Metallberufen eine breite Palette von Spezialisierungen an. Moderne Fertigungs- und Produktionsverfahren finden immer mehr Eingang in den Ausbildungsbetrieben. Damit nehmen die Anforderungen in fachpraktischer und fachtheoretischer Hinsicht zu. Fragen des Umweltschutzes und der Energieeinsparung werden auch für den Beruf des Metallbauers immer wichtiger.

 

Projektarbeit sorgt für Handlungskompetenz

An der JPRS steht die Projektarbeit im Vordergrund, wodurch die Handlungskompetenz der Schüler gefördert werden soll. Planen und Durchführen von Arbeitsabläufen, sowie Kontrollieren und Bewerten von Arbeitsergebnissen sind ein wichtiges Ziel des Unterrichts.

 

Unterricht auf technisch hohem und zeitgemäßen Niveau

Durch umfangreiche Investitionen im Bereich der Metallwerkstatten ist es möglich, auf technisch hohem und zeitgemäßen Niveau zu unterrichten. So ist es ohne Probleme möglich, den technologischen Anforderungen von Ausbildungsbetrieben und Wirtschaftsunternehmen gerecht zu werden und den Schülern den Umgang mit moderner Technik zu vermitteln. Durch den umfangreichen Maschinenpark lernen unsere Schüler alle Varianten der Metallbearbeitung kennen.

 

Bewährtes Handwerk als solides Fundament

Doch auch die gute, alte Handwerkskunst und Handarbeit kommt nicht zu kurz. Unsere Schüler lernen die Metallbearbeitung von Grund auf, denn diese Grundlage ist das Fundament, auf dem die gesamte berufliche Laufbahn aufbaut.

 

Projektblog – Fachbereich Metalltechnik

Di

01

Jul

2025

Ein Projekt, auf dem man sitzen kann! – Berufsfachschüler der JPRS bauen Sitzbank

Im Rahmen des Fachunterrichts Metalltechnik hat die Klasse 10BFa der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg eigenständig eine Sitzbank aus Metall- und Holzelementen gebaut. Die Schüler absolvieren in der JPRS die Schulform Berufsfachschule mit dem Schwerpunkt Metalltechnik und erreichen nach zwei Jahren den Realschulabschluss. Das von dem Lehrer Johannes Weil angeleitete Projekt begleitete die Schüler über das gesamte Schuljahr. Höhepunkt war eine spannende Betriebsbesichtigung am 18.6.25 bei der Firma Wolf Verpackungsmaschinen GmbH in Lich-Birklar, die die Materialien für die Sitzbank gesponsert hatte. Im Verlauf des Besuch überreichten die stolzen Schüler der Firma die fertige Sitzbank.

 

„Lernen mit Herz und Hand“ – so lautet eine Devise der Beruflichen Bildung, denn nur was man selbst erfährt, erlernt und praktisch anwendet, wird auch zu einem bleibenden Lernerfolg. Die Verbindung von Theorie und Praxis ist somit das angestrebte Ziel, welches sich ideal in Form von Projekten umsetzen lässt. Das Projekt „Sitzbank“ ermöglichte es den Jugendlichen, selbst aktiv zu werden und das gelernte Fachwissen an einem alltagstauglichen Fertigungsprodukt zu erproben. Von der Planung und dem Design der Bank bis zur Auslieferung und Endmontage wurde alles von den Schülern unter der Betreuung selbstständig durchgeführt.

 

Während die Bank entstand, wurden im Unterricht die entsprechenden theoretischen Inhalte vermittelt. Technisches Zeichnen war die Grundlage dafür, dass die Schüler eine genaue Darstellung ihrer Ideen umsetzen konnten. Anschließend wurden die Bauteile in der Metallwerkstatt der JPRS angefertigt, was millimetergenaues Messen, Sägen und Bohren voraussetzte, damit am Ende alle Teile zueinander passten. Der wohl aufregendste Teil der Fertigung war das Schweißen der Bank. Hierzu wurden Grundlagen der Schweißtechnik erlernt sowie der korrekte Umgang mit Werkzeugen wie MAG-Schweißgerät oder Winkelschleifer.

 

Damit die Bank auch viele Jahre hält, musste das Material gegen Korrosion geschützt werden. Hier entschieden sich die Schüler für eine entsprechende Grundierung und Lackierung. Abschließend wurden noch die Holzelemente für Sitzfläche und Rückenlehne sowie die praktischerweise höhenverstellbaren Füße angebracht und die Bank war bereit für die Auslieferung. Bei allen Arbeiten in der Metallwerkstatt wurden die Schüler von den Lehrern Johannes Weil, Dirk Schäfer und Lorenz Nockemann beraten und unterstützt.

 

Schließlich nahte der Tag, an dem die Bank an den Sponsor der Materialien, die Firma Wolf Verpackungsmaschinen GmbH, übergeben werden konnte. Im Zuge der Übergabe konnten sich die Schüler über eine Betriebsbesichtigung freuen. Die Ausbilder Christoph Ester (Metall) und Herr Klein (Elektro) führten die Schüler durch den Betrieb und ermöglichten es ihnen auch, dass sie sich mit den Auszubildenden des Betriebs unterhalten und austauschen konnten.

 

Dieses Projekt war ein voller Erfolg. Die beteiligen Schüler und Lehrer Johannes Weil bedankten sich herzlich bei der Firma Wolf, die sich für die Kooperation begeistern ließen und für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Das Projekt „Sitzbank“ wird den Berufsfachschülern mit dem Schwerpunkt Metalltechnik sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.