Fachbereich Metalltechnik

„Alle Macht des Menschen besteht aus einer Mischung von Zeit und Geduld.“

Honoré de Balzac - französischer Schriftsteller (1799-1850)

Wir bilden in folgenden Schulformen aus:

Beschreibung des Fachbereichs: 

Der Fachbereich Metalltechnik besteht aus einem berufserfahrenen Kollegium. Die berufsfeld- bzw. berufsrichtungsbezogenen sowie studiumsvorbereitenden Kenntnisse und Fertigkeiten werden in einem handlungs- und projektorientierten Unterricht vermittelt.

 

Besondere Vorteile des Fachbereichs an der JPRS:

Der Fachbereich unterstützt das selbstgesteuerte Lernen (SGL) durch entsprechende Lernarrangements.

 

 

Team: 

Funktion: Teamsprecher

Name: Klaus Peppler

E-Mail: peppler@jprs.de

 


Eine breite Palette von Spezialisierungen für handwerkliche Metallberufe

Der Beruf „Metallbauer“ bietet in den handwerklichen Metallberufen eine breite Palette von Spezialisierungen an. Moderne Fertigungs- und Produktionsverfahren finden immer mehr Eingang in den Ausbildungsbetrieben. Damit nehmen die Anforderungen in fachpraktischer und fachtheoretischer Hinsicht zu. Fragen des Umweltschutzes und der Energieeinsparung werden auch für den Beruf des Metallbauers immer wichtiger.

 

Projektarbeit sorgt für Handlungskompetenz

An der JPRS steht die Projektarbeit im Vordergrund, wodurch die Handlungskompetenz der Schüler gefördert werden soll. Planen und Durchführen von Arbeitsabläufen, sowie Kontrollieren und Bewerten von Arbeitsergebnissen sind ein wichtiges Ziel des Unterrichts.

 

Unterricht auf technisch hohem und zeitgemäßen Niveau

Durch umfangreiche Investitionen im Bereich der Metallwerkstatten ist es möglich, auf technisch hohem und zeitgemäßen Niveau zu unterrichten. So ist es ohne Probleme möglich, den technologischen Anforderungen von Ausbildungsbetrieben und Wirtschaftsunternehmen gerecht zu werden und den Schülern den Umgang mit moderner Technik zu vermitteln. Durch den umfangreichen Maschinenpark lernen unsere Schüler alle Varianten der Metallbearbeitung kennen.

 

Bewährtes Handwerk als solides Fundament

Doch auch die gute, alte Handwerkskunst und Handarbeit kommt nicht zu kurz. Unsere Schüler lernen die Metallbearbeitung von Grund auf, denn diese Grundlage ist das Fundament, auf dem die gesamte berufliche Laufbahn aufbaut.

 

Projektblog – Fachbereich Metalltechnik

Mo

22

Jan

2018

"Schweißen und Schneiden" – Praxisseminar in acht Stufen

"Learning by Doing" - Lernen durch praktische Anwendung statt nur durch graue Theorie.
"Learning by Doing" - Lernen durch praktische Anwendung statt nur durch graue Theorie.

 

Das Praxisseminar „Schweißen und Schneiden“ richtet sich an alle interessierten Hand- und Heimwerker, Bastler und Tüftler, die das professionelle Fügen mittels Schweißen und Löten erlernen und anwenden wollen. Alle modernen Schweißverfahren wie Autogen-, Elektroden- Metall- und Wolframschutzgasschweißen werden zunächst theoretisch erläutert und anschließend praktisch angewendet. Auch Sonderverfahren wie Bolzenschweißen sowie Hart- und Weichlöten und verschiedene Schneidverfahren werden behandelt. Die praktische Anwendung der Verfahren und Übungen der Teilnehmer in der modernen Schweißwerkstatt bilden den größten Teil des Seminars. 

 

Praxisseminar „Schweißen und Schneiden“ - Termine, Preis und Anmeldung

Kursumfang: 8 Abende (insgesamt 24 Einheiten à 45 min.) jeweils montags ab 18 Uhr

 

Kosten: 260 € Komplett inkl. Verbrauchsmaterialien

Der Betrag ist vorab zusammen mit der Anmeldung zu leisten.     

        (Konto: Förderverein d. JPR-Schule, IBAN DE82 5185 0079 0051 0192 37)

  
Kurs Starttermin: 22. Januar 2018
 
Anmeldeschluss:  08. Januar 2018


Anmeldung per E-Mail an: FV-Kurse@jprs.de

Erst nach Eingang des Kostenbeitrags gilt die Anmeldung rechtsverbindlich.

 

 

Di

28

Mär

2017

Gegenbesuch der JPRS-Partnerschule École La Mache aus Lyon

Technikprojekt Outdoor-Möbel Part II: Die Realisation … sägen, hämmern, flexen und biegen bis das Blech kracht!

Ende März kamen 18 französische Schüler der JPRS-Partnerschule École La Mache aus Lyon mit ihren Betreuern Sophie Sayegh (Englischlehrerin) und Eric Bugnet (Fachlehrer Metalltechnik) zum Gegenbesuch nach Friedberg. Nach einer kurzen Schulführung fertigten die französischen Schüler gemeinsam mit ihren deutschen "Kollegen" in der modernisierten JPRS-Metallwerkstatt die Bauteile für ihre Outdoor-Möbel. Stahl wurde gesägt, geflext und geschweißt, Sitzflächen aus witterungsbeständigem Lärchenholz gefräst, geschliffen und mit Leinöl behandelt. Im letzten Arbeitschritt wurden die fertigen Bauteile montiert.

 

Die fertigen Outdoor-Möbel stellten die Schüler dann im Atrium der Schule auf: Sonnenliege, Schaukelliege, Sitzbank und Stehtisch, die seitdem von den Schülern der JPRS in den Pausen gerne und rege genutzt werden. Nach den Sommerferien werden die innovativen Outdoor-Möbel auf dem Schulhof ihren verdienten festen Platz erhalten. Bis dahin sind Besucher herzlich willkommen, die professionell gefertigten Gartenmöbel im Atrium der JPRS zu besichtigen.

 

Neben einer Stadtführung durch Friedberg mit Besichtigung von Burg, Adolfsturm, Mikwe und der Altstadt, standen auch der Besuch der Ausstellung „Dialog im Dunkeln“ im Dialogmuseum in Frankfurt und die Besichtigung des Römerkastells Saalburg auf dem Programm. Zum Abschluss des Gegenbesuchs luden die Gastgeber ihre französischen Gäste zu einer gemeinsamen Grillparty ein.

 

Das deutsch-französische Gemeinschaftsprojekt und ihre anderen Auslandskooperationen wird die JPRS mit viel Engagement weiter betreiben. Der Vorteil für die Schüler: Sie erhalten einen Einblick in die Kultur und das Schulsystem des Gastlandes, können Bekanntschaften und Freundschaften knüpfen, länderübergreifende Projekte realisieren und Spracherfahrungen sammeln.

Di

10

Jun

2014

Ein Modell macht Schule!

Das "Friedberger Modell" - Simulation einer Gesellenprüfung zur Unterstützung der Prüfungsvorbereitungen angehender Anlagenmechaniker

Gemeinsam geht mehr! Und mit ein wenig Spaß fällt es leichter, die mitunter trockene Materie zu verarbeiten.
Gemeinsam geht mehr! Und mit ein wenig Spaß fällt es leichter, die mitunter trockene Materie zu verarbeiten.

Die Gesellenprüfung – der Einstieg in das Berufsleben im Handwerk

Eine erfolgreich bestandene Gesellenprüfung ist nach 3 1/2 Jahren Ausbildungszeit sicherlich das Ziel eines jeden Auszubildenden. Der Ausbildungsberuf des Anlagenmechanikers für Sanitär-, Heizungs-, und Klimatechnik (SHK) ist nicht nur ein abwechslungsreicher und vielseitiger, sondern auch ein besonders anspruchsvoller Beruf. Wie in allen Handwerksberufen lässt sich gerade für das Heizungs- und Installationshandwerk feststellen, dass die Anforderungen an die Auszubildenden zunehmend komplexer werden. Gut ausgebildete Anlagenmechanikerinnen und Anlagenmechaniker sind auf dem Arbeitsmarkt derzeit gefragter denn je. Eine erfolgreich bestandene Berufsausbildung ist die Eintrittskarte in eine berufliche Zukunft im Handwerk. Dabei ist das Handwerk mit seinen Möglichkeiten keine Einbahnstraße, sondern bietet ausgezeichnete Perspektiven und Erfolgsaussichten für junge engagierte Anlagenmechaniker.

 

Sich neuen Anforderungen stellen - neue Herausforderungen meistern!

Mit der Zusammenlegung der beiden Ausbildungsberufe des Zentralheizungs- und Lüftungsbauers und des Gas- und Wasserinstallateurs zum Anlagenmechaniker SHK haben sich bei gleichbleibender Ausbildungszeit die Fachinhalte nahezu verdoppelt. Die Erfahrung aus den letzten Prüfungsjahren hat deutlich gezeigt, dass viele Auszubildende diesen Transfer ohne eine entsprechende Vorbereitung nicht mehr leisten können. Aber nicht nur die Anforderungen an den Ausbildungsberuf haben sich entscheidend verändert, sondern auch unsere Gesellschaft und unsere Auszubildenden. Angesichts dieser Herausforderungen wurde erstmals an der Johann-Philipp-Reis-Schule eine viertägige Trainingssequenz zur Gesellenprüfungsvorbereitung angeboten, an der rund 30 Auszubildende der Prüfungsjahrgänge der Berufsschulstandorte Friedberg und Nidda teilnahmen.

 

Realistische Simulation der Gesellenprüfung - Theorie und Praxis im Griff!

Um mit einem möglichst guten Gefühl in die Gesellenprüfung zu gehen, wurde eine Trainingssequenz für den Prüfungsteil A (Fachpraktischer Teil) und für den Prüfungsteil B (Fachtheoretischer Teil) konzipiert. Das primäre Ziel dieser Trainingssequenz bestand zunächst in der Kompensation möglicher Prüfungsängste und im frühzeitigen Lokalisieren von möglichen Schwachstellen. Unter den simulierten Bedingungen einer Gesellenprüfung wurde in einem vorgegebenen Zeitrahmen eine Aufgabenstellung bearbeitet. Die Auszubildenden bekamen im Anschluss eine faire und transparente Bewertung ihrer Leistungen.

 

Breite Unterstützung des innovativen Projekts auf allen Kompetenzebenen

Konzipiert wurde die Trainingssequenz von Sigfried Limberger, Lehrlingswart und Prüfungsvorsitzender der Innung SHK, von Stefan Wolf sowie von den beiden Berufsschullehrern Nico Manz und Raimund Blümlein von der Johann-Philipp-Reis-Schule. Besonders begrüßt wurde die Initiative auch von dem Obermeister der Sanitär und Heizungsinnung, Stefan Brauburger, der den Einsatz und das Engagement seiner Kollegen lobte. Unterstützt wurden die Auszubildenden außer von ihren Ausbildungsbetrieben und Lehrern von der Innung SHK, dem Fachverband in Gießen, sowie den Stadtwerken in Friedberg. Weitere Unterstützung kam von Seiten der Industrie: So wurden von namhaften Herstellern aus der Sanitär- und Heizungsbranche diverse Materialien zur Verfügung gestellt.

 

Ein Modell macht Schule! Das "Friedberger Modell" in Zukunft auch landesweit? 

Des Weiteren gibt es Überlegungen, die Trainingssequenz zukünftig nach „Friedberger Modell“ hessenweit über den Fachverband in Gießen anzubieten, damit auch Auszubildende von anderen Schulstandorten zukünftig die Möglichkeit erhalten, an einer Trainingssequenz teilzunehmen. Somit ist die Johann-Philipp-Reis-Schule Vorreiterin für eine aktive Nachwuchsunterstützung. Derzeit werden an der Johann-Philipp-Reis-Schule im Fachbereich der Anlagenmechaniker SHK fast 90 Schülerinnen und Schüler ausgebildet. Besonders positiv wird die Entwicklung bewertet, dass sich immer mehr weibliche Auszubildende für den Beruf mit Zukunft entscheiden.

 

Fazit: Aufgrund des breiten Zuspruchs und der positiven Resonanz der Auszubildenden und der Ausbildungsbetriebe wird sich die Trainingssequenz zukünftig als feste Veranstaltung etablieren.