Berufsschule – Ausbildungsberuf Fahrzeuglackierer/in

Autolackierer/ -innen und gestalten und schützen Oberflächen an und in Fahrzeugen jeglicher Art. Dabei werden unterschiedlichste Techniken und Farben angewendet, die einen gewünschten Effekt erzielen. In der heutigen mobilen Welt sind unsere Fortbewegungsmittel mehr als nur Gebrauchsgegenstände: Wir müssen sie pflegen, warten, restaurieren, tunen und nach unterschiedlichen Ideen gestalten.   

 

Funktion:

Die Berufsschule ist Pflichtschule im Dualen System, die von allen Auszubildenden während der beruflichen Erstausbildung besucht werden muss. Die Einschulung erfolgt in der Regel in der Schule, in deren Einzugsgebiet der Ausbildungsbetrieb liegt.

 

Ziel: 

  • Bestehen der Gesellenprüfung
  • Berufsschulabschluss
  • durch Zusatzprogramm im Fach Englisch kann ein dem Realschulabschluss gleichgestellter Abschluss an der JPRS erworben werden!

 

Fortbildungsmöglichkeiten:  

  • Polier / Vorarbeiter
  • nach mehrjähriger Berufspraxis in einer Fachschule, z.B. einer Technikerschule
  • Meisterprüfung
  • Berufliche Fortbildungskurse 
  • Schüler mit Mittleren Abschluss können nach ihrer Berufsausbildung in der Fachoberschule der Form B in einem Jahr die Fachhochschulreife erwerben.

 

Vorteile der JPRS:

  • Jahrzehnte lange Erfahrung in der Ausbildung von Malern/in und Fahrzeuglackierern/in,
  • Eine enge Zusammenarbeit mit den Ausbildungsbetrieben,
  • Projekte auch außerhalb des Schulgebäudes,
  • Gemeinsam überbetriebliche Unterweisungen mit der Maler Innung Friedberg.
  • Ein seit Jahren gut eingespieltes Lehrerteam.

 

 

Unterschiedliche Organisationsformen des Unterrichts:

  • Im ersten Lehrjahr: Blockunterricht alle drei Wochen in der Schulzeit
  • Im zweiten und dritten Lehrjahr: Berufsschulunterricht an Einzeltagen: jeden Freitag und alle zwei Wochen am Dienstag 

 

Voraussetzungen:

  • Ein Hauptschulabschluss ist erwünscht, aber nicht unbedingt notwendig,
  • Spaß am Umgang mit Form-, Farb- und Schriftgestaltung,
  • Bereitschaft, auch körperlich anstrengend zu arbeiten,
  • Leidenschaft für Autos
  • Ausbildungsplatz

 

Dauer: 3 Jahre 

  • 1. Jahr - Grundstufe
  • 2. und 3. Jahr – Fachstufe
  • Bei besonders guten Leistungen oder einer bereits vorausgegangenen abgeschlossenen Berufsausbildung ist eine Verkürzung bis zu einem Jahr möglich

 

Besonderheiten:  

  • Fachliche und allgemeine Bildung, für eine breitangelegte berufliche Grundbildung
  • begleitender Teil der Ausbildung - Duales System

 

 

Unterrichtsablauf: 

  • Die Auszubildenden werden in Allgemeinbildung, Fachtheorie und Fachpraxis geschult.
  • Im zweiten Ausbildungsjahr wird durch eine theoretische und praktische Zwischenprüfung der Leistungsstand ermittelt.
  • Die Abschlussprüfung gliedert sich in einen theoretischen (Fachtheorie und Politik) und einen praktischen Teil.
  • Ergänzend zur betrieblichen Ausbildung findet auch in der schuleigenen Lackiererei noch fachpraktischer Unterricht statt.
  • Die Unterrichtsgestaltung wird durch praxisnahe handlungs- und projektorientierter Formen gestaltet. Das bedeutet die Auszubildenden erarbeiten die fachlichen Inhalte an Projekten die teilweise auch praktisch umgesetzt werden. 
  • Der Wahlpflichtunterricht bezieht sich direkt auf die mathematischen Elemente in den Projekten und bietet somit eine ideale Vorbereitung auf die mathematischen Inhalte in der Gesellenprüfung.
  • Der Umgang mit neuen Medien und die Nutzung von Fachzeitschriften, dem Internet und aktuellen Informationsmaterialen sind fester Bestandteil des Unterrichts. 
  • Die Fachtheorie ist laut der Ausbildungsverordnung in 12 Lernfeldern unterteilt:

Im ersten Lehrjahr:

  • Metallische Untergründe bearbeiten
  • Nichtmetallische Untergründe bearbeiten
  • Oberflächen und Objekte herstellenOberflächen gestalten

Im zweiten Lehrjahr:

  • Erstbeschichtungen ausführen 
  • Instandsetzungsmaßnahmen durchführen 
  • Reparaturlackierungen ausführen 
  • Objekte gestalten

Im dritten Lehrjahr:

  • Lackierverfahren anwenden
  • Design- und Effektlackierungen ausführen 
  • Oberflächen aufbereiten 
  • Mobile Werbeträger gestalten

 

Sonstiges:

  • Es besteht Schulgeld- und Lernmittelfreiheit,
  • Die Kosten für die praktischen Prüfungen werden vom Ausbildungsbetrieb übernommen.

 

Was müssen Fahrzeuglackierer/innen in ihrem Beruf tun?

  • Komplette Neu- und Reparaturlackierung ( Spachteln, Schleifen, Füllern, Lackieren, Polieren ) von PKW und Nutzfahrzeugen
  • Herstellen von Beschriftungen mit Hilfe von Computer, Plotter und Folien
  • Airbrush-Lackierungen

 

Während der Berufsausbildung werden
folgende Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt: 

  • Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,  Umweltschutz
  • Anwenden von Informations- und Kommunikationstechniken
  • Vorbereiten von Arbeitsabläufen,  Kontrollieren und Beurteilen
  • Anfertigen und Anwenden von Arbeitsunterlagen
  • Einsetzen und Warten von Werkzeugen und Maschinen
  • Be- und Verarbeiten von Werk- und Hilfsstoffen
  • Entwickeln und Gestalten von Autodesign
  • Prüfen, Vorbereiten und Bearbeiten von Untergründen
  • Lackieren von unterschiedlichen Untergründen
  • Anfertigen und Montieren von Licht-, Sicht- und Sonnenschutz
  • Durchführen qualitätssichernder Maßnahmen, Kundenservice

 

Ausstattung Schule:

  • großzügiger Werkstattbereich,
  • Modern ausgestattete Theorieräume mit feststehenden Computern und SMART Boards,
  • Apple-Mac Computerraum mit Adobe-Grafiksoftware

Ansprechpartner: 

Mirko Wolf

E-Mail: wolf@jprs.de