Berufsschule – Ausbildungsberuf Maler/in und Lackierer/in
Malerinnen und Maler sowie und Lackiererinnen und Lackierer gestalten und schützen Oberflächen im Innen- und Außenbereich. Dabei werden unterschiedlichste Techniken und Farben angewendet, die in uns ein gewünschtes Gefühl erzeugen. Daher wollen wir Farbe erleben und lernen sie zu nutzen, um Gefühle und Stimmungen positiv zu verändern und unsichtbares sichtbar zu machen.
Funktion: Die Berufsschule ist Pflichtschule im Dualen System, die von allen Auszubildenden während der beruflichen Erstausbildung besucht werden muss.
Die Einschulung erfolgt in der Regel in der Schule, in deren Einzugsgebiet der Ausbildungsbetrieb liegt.
Ziel:
- Bestehen der Gesellenprüfung
- Berufsschulabschluss
- durch Zusatzprogramm im Fach Englisch kann ein dem Realschulabschluss gleichgestellter Abschluss an der JPRS erworben werden!
Unterschiedliche Organisationsformen des Unterrichts:
- Blockunterricht alle drei Wochen in der Schulzeit
Voraussetzungen:
- Ein Hauptschulabschluss ist erwünscht, aber nicht unbedingt notwendig,
- Spaß am Umgang mit Form-, Farb- und Schriftgestaltung,
- Bereitschaft, auch körperlich anstrengend zu arbeiten,
- Ausbildungsplatz
Dauer: 3 Jahre
- 1. Jahr - Grundstufe
- 2. und 3. Jahr – Fachstufe
- Bei besonders guten Leistungen oder einer bereits vorausgegangenen abgeschlossenen Berufsausbildung ist eine Verkürzung bis zu einem Jahr möglich
Vorteile der JPRS:
- Eine enge Zusammenarbeit mit den Ausbildungsbetrieben,
- Projekte auch außerhalb des Schulgebäudes,
- Gemeinsame überbetriebliche Unterweisungen mit der Maler Innung Friedberg.
- Ein seit Jahren gut eingespieltes Lehrerteam.
Besonderheiten:
- Fachliche und allgemeine Bildung, für eine breitangelegte berufliche Grundbildung
- begleitender Teil der Ausbildung - Duales System
Unterrichtsablauf:
- Die Auszubildenden werden in Allgemeinbildung, Fachtheorie und Fachpraxis geschult.
- Im zweiten Ausbildungsjahr wird durch eine theoretische und praktische Zwischenprüfung der Leistungsstand ermittelt.
- Die Abschlussprüfung gliedert sich in einen theoretischen (Fachtheorie und Politik) und einen praktischen Teil.
- Ergänzend zur betrieblichen Ausbildung findet auch in den schuleigenen Malerwerkstätten noch fachpraktischer Unterricht statt.
- Die Unterrichtsgestaltung wird durch praxisnahe handlungs- und projektorientierter Formen gestaltet. Das bedeutet, die Auszubildenden erarbeiten die fachlichen Inhalte an Projekten die teilweise auch praktisch umgesetzt werden.
- Der Wahlpflichtunterricht bezieht sich direkt auf die mathematischen Elemente in den Projekten und bietet somit eine ideale Vorbereitung auf die mathematischen Inhalte in der Gesellenprüfung.
- Der Umgang mit neuen Medien und die Nutzung von Fachzeitschriften, dem Internet und aktuellen Informationsmaterialen sind fester Bestandteil des Unterrichts.
- Die Fachtheorie ist laut der Ausbildungsverordnung in 12 Lernfeldern unterteilt:
Im ersten Lehrjahr:
- Metallische Untergründe bearbeiten
- Nichtmetallische Untergründe bearbeiten
- Oberflächen und Objekte herstellen
- Oberflächen gestalten
Im zweiten Lehrjahr:
- Schutz- und Spezialbeschichtungen ausführen
- Instandhaltungsmaßnahmen ausführen
- Dämm-, Putz- und Montagearbeiten ausführen
- Oberflächen und Objekte bearbeiten und gestalten
Im dritten Lehrjahr:
- Innenräume gestalten
- Fassaden gestalten
- Objekte in Stand setzen
- Dekorative und kommunikative Gestaltungen ausführen
Sonstiges Wissenswertes:
- Es besteht Schulgeld- und Lernmittelfreiheit,
- Die Kosten für die praktischen Prüfungen werden vom Ausbildungsbetrieb übernommen.
Welche Aufgabenbereiche
erwarten Sie in diesem Beruf?
- Tapezieren,
- Beschichten von Holz ( z.B. Türen ), Metall ( z.B. Geländer ), Kunststoffen ( z.B. Verkleidungen ), mineralischen Untergründen ( z.B. Putz ),
- Verputzen von Innen- und Außenwänden,
- Anbringen von Deckenplatten und Stuckleisten,
- Arbeiten im Trockenbau ( zB. Aufstellen von Gipskartonwänden ),
- Arbeiten im Vollwärmeschutz ( Anbringen von Wärmedämmverbundsystemen Innen und Außen ),
- Restaurieren von Altbauten,
- Verlegen von Teppichböden.
Ausstattung Schule:
- Zwei großzügige Werkstattbereiche,
- Modern ausgestattete Theorieräume mit feststehenden Computern und SMART Boards













